Verehrt und angespien - In Extremo Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von R@ven

die 7 Vaganten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wieder einmal dienten alte nordische Sagen und mittelhochdeutsche Texte als Vorlagen für die Stücke, die wieder einmal durch Dudelsack, Schalmei und anderer mittelalterlicher Instrumente untermalt wurden.
Die Metal Anteile wurden zum Vorgänger im Sound nochmal etwas erhöht

Gleich der Opener 'Merseburger Zaubersprüche' ist eine erstklassige Nummer, die durch ihr gelungenes Arrangement Gänsehaut garantiert. Der nächste Höhepunkt folgt mit 'Herr Mannelig', ein altes, schwedisches, musikalisch eher sanft daher kommendes Liedchen, aus dem ein echter Kracher gemacht wurde.

Die Texte sind nicht allzu ernst zu nehmen und besitzen teilweise witzige Refrains wie:
"Werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen".


Doch auch der Rest des Materials bewegt sich auf hohem Ohrwurmniveau und läßt den Tanzfuß zucken - mehr erwartet man ja auch nicht "von sieben Vaganten, die ihr Glück in der Hölle fanden".

Mit Texten die teilweise bis zu 400 Jahre alt sind, hat diese Gruppe mich überzeugt, was ich auch noch super finde ist das sie in bis zu 5 verschiedenen Sprachen singen.
Die CD beinhaltet Traditionslieder und Coverversionen in Deutscher,Englischer,Schwedischer und Lateinischer Sprache.

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