Visa Card Testbericht
Erfahrungsbericht von Ranger99
Die Freiheit, die ich mir nehmen kann?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Freiheit, die sich jeder nehmen kann?
Seit 4 Jahren vertraue ich nun schon auf meine Visa-Card. Unverzichtbar ist das Stück Plastik, wenn man kein lästiges Bargeld mehr mit sich rumschleppen will, mal eben telefonieren muss, oder einfach nur ein Auto mieten möchte. Zu den Serviceangeboten, Kosten, Akzeptanz, Risiken und weiteren Punkten mehr in den einzelnen Kategorien.
Inhalt
1. Die Karte
2. Einsatzmöglichkeiten
3. Kosten
4. Haftung bzw. Risiken
5. Zusatzleistungen wie zb. Versicherungen
6. wie kommt das Geld zu Visa oder wieder weg
7. Verzinsung/Anlagemöglichkeiten
8. Hotline/Ansprechpartner/Reklamationen
9. wer sie nicht bekommt
Punkt 1 - Die Karte
Die Visa-Card gibt es in unterschiedlichsten Varianten. Man kann sich für eine Standard Visa ,die im Normalfall bei der Haus- oder allen anderen Privatbanken und Sparkassen erhältlich ist, entscheiden. Für den, der es etwas exclusiver mag, gibt es die Visa-Gold. Der Schotte unter den Kreditkartenkunden entscheidet sich bspw. für eine ADAC-Visa, da diese im Normalfall etwas weniger an Gebühren kostet. Der Kunde hat zusätzlich die Möglichkeit sein Konterfei, sprich Passfoto, auf der Rückseite aufzubringen. Dies erhöht die Sicherheit, kostet im Normalfall zwischen 3 EUR und 5 EUR einmalig extra. Bei vielen Banken gibt es die Visa aber schon zum Giro dazu. Ebenfalls empfehlenswert, da im Normalfall gleich mitangeboten, das Kartendoppel Eurocard/Visacard. Das Format der Karte entspricht allen gängigen Karten (Telefonkarte, EC-Karte). Das Layout ist abhängig von der jeweiligen Bank oder Anbieter, über den man die Karte bestellt hat. Zu erkennen ist die Visa immer am entsprechenden Symbol (blau/weiss/orange mit VISA-Aufdruck) bzw durch das Taubenhologramm. Eine 16 stellige Kartennummer sollte aufgeprägt sein.
Punkt 2 - Die Einsatzmöglichkeiten
Als erstes ist die Visa natürlich ein Zahlungsinstrument für den Bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sprich man nutzt sie zum Begleichen seiner Tankrechnung, Hotel, Shoppen etc. . In mehr als 230 Ländern wird die Visa bereits akzeptiert, man kann also auf der ganzen Welt damit bezahlen. Die Zahl der akzeptierenden Stellen beläuft sich auf mittlerweile mehr als 15 Millionen. Das sind Hotels, Restaurants, Kaufhäser, Tankstellen, Banken, Shops und andere händeler auf der ganzen Welt. Besonders hilfreich der Einsatz an Geldautomaten auf der ganzen Welt, mit seiner persönlichen Geheimzahl (PIN) kann man jederzeit Bargeld abheben. In Deutschland bekommt man bei ausreichendem Verfügungsrahmen 1000 EUR am Geldautomaten und 2000 an jeder Bankkasse. Diese Grenzen gelten pro Woche. Im Ausland siehst etwas anders aus ,hier gilt bis zu 1000 US $ pro woche und bis zu 5000 $ innerhalb eines Monats bzw. 30 Tagen. Natürlich behalten sich einige Banken vor diese Beträge zu ändern, muss man in den Bedingungen nachlesen. Die Karte ist aber nicht nur zum Bezahlen gut, man kann sie auch als Telefonkarte benutzen, wenn das Handy mal wieder versagt, oder nicht genügend Kleingeld vorhanden ist. Anbieter hier ist Visaphone, diese verbinden von jedem Telefon ohne zusätzliche Kartengrundgebühr. Eine Aufstellung über die Telefonkosten erhält man monatlich. In den Visa-Card Abrechnungen liegen auch regelmässig Flyer zum Visaphone bei. Einen weiteren Nutzen hat die Visa, wenn man ein Auto mieten möchte. Oftmals bekommt man gar keins, wenn man keine Kreditkarte vorweisen kann, bspw. in den USA ist ohne Karte nix zu machen. Für grössere Fahrzeuge darfs dann auch schonmal die Goldkarte sein. Ansonsten wie gesagt vor allem als Zahlungsmittel zu gebrauchen. Vorsicht bei kleinen Händlern die nur eine Offline-Quittung ziehen. Hier wird lediglich ein Abzug der Kartennummer gemacht und der Kunde unterschreibt. Bei elktronischer Erfassung der Kartendaten ist Missbrauch so gut wie ausgeschlossen.
Punkt 3 - Die Kosten
Hier gibt es natürlich die unterschiedlichsten Preis- und Abrechnugsmodelle. Das ist abhängig von der jeweiligen Bank bzw. dem Institut über das man seine Karte bestellt hat. Am besten Preisvergleiche anstellen, wobei das Internet sicher von grossem Nutzen ist. Es gibt sogar Banken, die die Karte schon mit im Kontopreis inbegriffen haben, aber auch hier gilt äKleingedrucktesô lesen. Günstig zb. die ADAC-Visa für Mitglieder. Normal ist ein Preis zwischen 20,00 und 30,00 EUR jährlich für die einfache Visa, die Goldkarte schonmal ab 50,00 EUR aufwärts. Hier interessant bei bspw. Volksbank oder auch Berliner Bank , Kartendoppel , bei entsprechender Bonität auch in Gold, schon mit im Kontopreis enthalten. An Geldautomaten gilt normalerweise 1% vom Wert oder Mindestbetrag bspw. 4,00 EUR. Also Bares abheben kann teuer werden. Ansonsten liegen die Kosten beim Händler bzw. Akzeptanzstelle. Also wer seine Stammtankstelle ärgern will, immer mit Kreditkarte zahlen.
Punkt 4 - Die Haftung und die Risiken
Die Haftung für Missbrauch bzw. Schäden, die durch Verlust bzw. Diebstahl entstehen können, beschränkt sich auf 50,00 EUR für den Karteninhaber. Bedingung dafür, der Verlust bzw. Diebstahl muss sofort gemeldet dem Kreditinstitut gemeldet werden. Bei einigen Banken gibt es noch Extra Kartenversicherungen, die alles komplett abdecken. Aufkommen für Schäden muss nur der , der grob fahrlässig gehandelt hat, also die PIN gleich auf der Karte vermerkt, oder beides zusammen aufbewahrt hat. Ansonsten ist die Karte wie gesagt sehr sicher, weil man selbst nicht haftet. Dies gilt auch für evtl. Bezahlungen im Net, die jemand mit einer gestohlenen Kartennummer getätigt hat. Also die Nummer auf der Karte sollte schon nicht jedem zugänglich gemacht werden.
Punkt 5 - Die Zusatzleistungen wie zb Versicherungen
Viele Anbieter haben die unterschiedlichsten Zusatzleistungen in ihren Kartenangeboten. Im Normallfall eine Auslandreisekrankenversicherung oder Reiserücktrittsversicherung. Besonders bei Goldkarten ist das Zusatzangebot sehr reichhaltig. Hier gilt : Bedingungen lesen, besonders auf die Ausschlüsse achten. Im Normalfall benötigt man vieles niemals, aber wer schonmal eine besondere Hotelbuchung oder Kartenreservierung machen möchte. der ist bei Visa gut aufgehoben. Das hängt aber auch von der Partnerbank ab. Wer schon ähnliche Versicherungen besitzt, kann diese kündigen, oder eben nicht von Visa in Anspruch nehmen. Bsp. Unfall-Versicherung in öffentlichen Verkehrsmitteln (wer braucht das schon???), normalerweise ist der Fahrgast eh bei der Gesellschaft versichert. Die besten Zusätze sind evtl. Webmiles, die man mit der Karte einfahren kann (Berliner Bank, oder Webmiles Visa/EUROCard), oder andere Bonussysteme für Kreditkarteneinsatz.
Punkt 6 - Geldtransfer, oder wie kommt das Geld auf das Visakonto
Ganz einfach zu händeln sind Überweisungen auf oder Vom VISA-Konto. Man ruft die jeweilig Hotline seiner Bank für Kartenservice an und veranlasst über die Kartennummer Zahlungen auf das angegeben Referenzkonto. Wichtig hier, nur dieses vorher vereinbarte Abrechnugskonto funktioniert aus Sicherheitsgründen dafür. Wer Geld bei Visa anlegen will, oder seinen Verfügungsrahmen aufstocken möchte, der überweist einfach an sein Kartenkonto. Alle Zahlungen die mit der Karte geleistet wurden, werden im Normalfall monatlich über das eigene Giro mit einer Sammelbuchung belastet, das heisst man verschiebt seine Verpflichtungen erstmal in die Zukunft. Vorsicht- Überblick behalten!!! Eine tägliche Abrechnug ist auch möglich, aber wenig sinnvoll.
Punkt 7 - Verzinsung/Anlagemöglichkeiten
Visa bietet seinen Kunden für Einlagen attraktive Zinsen, die mit Tagesgeldern anderer Banken locker mithalten können. Diese ändern sich natürlich mit den Marktzinsen (EZB). Wer keine Zinsen auf dem Giro kassiert , kann überschüssige Beträge also aufs Kartenkonto übertragen. Besonders empfehlenswert für Firmenkunden, die oftmals nicht jede Anlageform bei Banken nutzen können. Hier gilt natürlich Augenmerk auch auf die Zinsabschlagsteuer sprich den Freistellungsauftrag zu legen. hier mal eine aktuelle Verzinsungsübersicht
- 0 - 1.499,99 EUR 2,225%
- 1.500 - 4.999,99 EUR 2,625%
-5.000 - 24.999,99 EUR 3,000%
-25.000 - 99.999,99 EUR 3,125%
- ab 100.000 EUR 3,25%
Bei einer Goldkarte ist es jeweils noch 0,1 % mehr.
Die Verzinsung für einen Minusssaldo bei Visa ist gleich NULL, man hat sozusagen einen unverzinsten Dispokredit, daher ja auch Kreditkarte.
Punkt 8 - Hotline/Ansprechpartner/Reklamationen
Wenn einem die Karte dann wirklich mal abhanden kommt gilt schnell ist Trumpf. Sobald als Möglcih sollte der Verlust angezeigt werden. Eine Hotline dafür findet sich im Antragsformular bzw. bei jeder Bank oder anderem Institut zu haben. Diese Hotlines sind 24 h lang erreichbar, und das von jedem Telefon. Ebenfalls bekommen muss man die Service-Hotlines von evtl. Versicherungen für den Schadensfall, den die Karte mit abdeckt. Da man eine monatliche Abrechnung erhält, kann man falsche Zahlungen darauf auch gleich bei Visa reklamieren. Das kommt schonmal vor, zb. bei Zahlendrehern in den Kartennummern. Aus Erfahrung kann ich sagen, die Fehlerregulierung klappt anstandslos.
Punkt 9 - Wer bekommt die Karte
Im Prinzip kann jeder Volljährige Kunde, der über ausreichend Bonität verfügt eine Visa bekommen. Als Faustregel gilt hier Verfügungsrahmen = Dispokredit bei der entsprechenden Bank. Zurückhaltend sind die Institute bei Rentnern, Arbeitslosen, Schülern , Studenten etc. , hier ist oftmals ein individuelles Beratungsgespräch hilfreich. Wer eine negativen Schufaeintrag hat, der sollte lieber Abstand von einer Kreditkarte nehmen. In Ausnahmefällen bekommen auch Minderjährige eine Karte, zb USA Aufenthalt, die dann aber meistens als Zusatzkarte über die Hauptkarte der Eltern läuft. Erhältlich ist die Visa wie gesagt bei der Hausbank oder Dienstleistern, die diese mit im Angebot haben. Informationen unter www.visa.de
Ranger99
Seit 4 Jahren vertraue ich nun schon auf meine Visa-Card. Unverzichtbar ist das Stück Plastik, wenn man kein lästiges Bargeld mehr mit sich rumschleppen will, mal eben telefonieren muss, oder einfach nur ein Auto mieten möchte. Zu den Serviceangeboten, Kosten, Akzeptanz, Risiken und weiteren Punkten mehr in den einzelnen Kategorien.
Inhalt
1. Die Karte
2. Einsatzmöglichkeiten
3. Kosten
4. Haftung bzw. Risiken
5. Zusatzleistungen wie zb. Versicherungen
6. wie kommt das Geld zu Visa oder wieder weg
7. Verzinsung/Anlagemöglichkeiten
8. Hotline/Ansprechpartner/Reklamationen
9. wer sie nicht bekommt
Punkt 1 - Die Karte
Die Visa-Card gibt es in unterschiedlichsten Varianten. Man kann sich für eine Standard Visa ,die im Normalfall bei der Haus- oder allen anderen Privatbanken und Sparkassen erhältlich ist, entscheiden. Für den, der es etwas exclusiver mag, gibt es die Visa-Gold. Der Schotte unter den Kreditkartenkunden entscheidet sich bspw. für eine ADAC-Visa, da diese im Normalfall etwas weniger an Gebühren kostet. Der Kunde hat zusätzlich die Möglichkeit sein Konterfei, sprich Passfoto, auf der Rückseite aufzubringen. Dies erhöht die Sicherheit, kostet im Normalfall zwischen 3 EUR und 5 EUR einmalig extra. Bei vielen Banken gibt es die Visa aber schon zum Giro dazu. Ebenfalls empfehlenswert, da im Normalfall gleich mitangeboten, das Kartendoppel Eurocard/Visacard. Das Format der Karte entspricht allen gängigen Karten (Telefonkarte, EC-Karte). Das Layout ist abhängig von der jeweiligen Bank oder Anbieter, über den man die Karte bestellt hat. Zu erkennen ist die Visa immer am entsprechenden Symbol (blau/weiss/orange mit VISA-Aufdruck) bzw durch das Taubenhologramm. Eine 16 stellige Kartennummer sollte aufgeprägt sein.
Punkt 2 - Die Einsatzmöglichkeiten
Als erstes ist die Visa natürlich ein Zahlungsinstrument für den Bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sprich man nutzt sie zum Begleichen seiner Tankrechnung, Hotel, Shoppen etc. . In mehr als 230 Ländern wird die Visa bereits akzeptiert, man kann also auf der ganzen Welt damit bezahlen. Die Zahl der akzeptierenden Stellen beläuft sich auf mittlerweile mehr als 15 Millionen. Das sind Hotels, Restaurants, Kaufhäser, Tankstellen, Banken, Shops und andere händeler auf der ganzen Welt. Besonders hilfreich der Einsatz an Geldautomaten auf der ganzen Welt, mit seiner persönlichen Geheimzahl (PIN) kann man jederzeit Bargeld abheben. In Deutschland bekommt man bei ausreichendem Verfügungsrahmen 1000 EUR am Geldautomaten und 2000 an jeder Bankkasse. Diese Grenzen gelten pro Woche. Im Ausland siehst etwas anders aus ,hier gilt bis zu 1000 US $ pro woche und bis zu 5000 $ innerhalb eines Monats bzw. 30 Tagen. Natürlich behalten sich einige Banken vor diese Beträge zu ändern, muss man in den Bedingungen nachlesen. Die Karte ist aber nicht nur zum Bezahlen gut, man kann sie auch als Telefonkarte benutzen, wenn das Handy mal wieder versagt, oder nicht genügend Kleingeld vorhanden ist. Anbieter hier ist Visaphone, diese verbinden von jedem Telefon ohne zusätzliche Kartengrundgebühr. Eine Aufstellung über die Telefonkosten erhält man monatlich. In den Visa-Card Abrechnungen liegen auch regelmässig Flyer zum Visaphone bei. Einen weiteren Nutzen hat die Visa, wenn man ein Auto mieten möchte. Oftmals bekommt man gar keins, wenn man keine Kreditkarte vorweisen kann, bspw. in den USA ist ohne Karte nix zu machen. Für grössere Fahrzeuge darfs dann auch schonmal die Goldkarte sein. Ansonsten wie gesagt vor allem als Zahlungsmittel zu gebrauchen. Vorsicht bei kleinen Händlern die nur eine Offline-Quittung ziehen. Hier wird lediglich ein Abzug der Kartennummer gemacht und der Kunde unterschreibt. Bei elktronischer Erfassung der Kartendaten ist Missbrauch so gut wie ausgeschlossen.
Punkt 3 - Die Kosten
Hier gibt es natürlich die unterschiedlichsten Preis- und Abrechnugsmodelle. Das ist abhängig von der jeweiligen Bank bzw. dem Institut über das man seine Karte bestellt hat. Am besten Preisvergleiche anstellen, wobei das Internet sicher von grossem Nutzen ist. Es gibt sogar Banken, die die Karte schon mit im Kontopreis inbegriffen haben, aber auch hier gilt äKleingedrucktesô lesen. Günstig zb. die ADAC-Visa für Mitglieder. Normal ist ein Preis zwischen 20,00 und 30,00 EUR jährlich für die einfache Visa, die Goldkarte schonmal ab 50,00 EUR aufwärts. Hier interessant bei bspw. Volksbank oder auch Berliner Bank , Kartendoppel , bei entsprechender Bonität auch in Gold, schon mit im Kontopreis enthalten. An Geldautomaten gilt normalerweise 1% vom Wert oder Mindestbetrag bspw. 4,00 EUR. Also Bares abheben kann teuer werden. Ansonsten liegen die Kosten beim Händler bzw. Akzeptanzstelle. Also wer seine Stammtankstelle ärgern will, immer mit Kreditkarte zahlen.
Punkt 4 - Die Haftung und die Risiken
Die Haftung für Missbrauch bzw. Schäden, die durch Verlust bzw. Diebstahl entstehen können, beschränkt sich auf 50,00 EUR für den Karteninhaber. Bedingung dafür, der Verlust bzw. Diebstahl muss sofort gemeldet dem Kreditinstitut gemeldet werden. Bei einigen Banken gibt es noch Extra Kartenversicherungen, die alles komplett abdecken. Aufkommen für Schäden muss nur der , der grob fahrlässig gehandelt hat, also die PIN gleich auf der Karte vermerkt, oder beides zusammen aufbewahrt hat. Ansonsten ist die Karte wie gesagt sehr sicher, weil man selbst nicht haftet. Dies gilt auch für evtl. Bezahlungen im Net, die jemand mit einer gestohlenen Kartennummer getätigt hat. Also die Nummer auf der Karte sollte schon nicht jedem zugänglich gemacht werden.
Punkt 5 - Die Zusatzleistungen wie zb Versicherungen
Viele Anbieter haben die unterschiedlichsten Zusatzleistungen in ihren Kartenangeboten. Im Normallfall eine Auslandreisekrankenversicherung oder Reiserücktrittsversicherung. Besonders bei Goldkarten ist das Zusatzangebot sehr reichhaltig. Hier gilt : Bedingungen lesen, besonders auf die Ausschlüsse achten. Im Normalfall benötigt man vieles niemals, aber wer schonmal eine besondere Hotelbuchung oder Kartenreservierung machen möchte. der ist bei Visa gut aufgehoben. Das hängt aber auch von der Partnerbank ab. Wer schon ähnliche Versicherungen besitzt, kann diese kündigen, oder eben nicht von Visa in Anspruch nehmen. Bsp. Unfall-Versicherung in öffentlichen Verkehrsmitteln (wer braucht das schon???), normalerweise ist der Fahrgast eh bei der Gesellschaft versichert. Die besten Zusätze sind evtl. Webmiles, die man mit der Karte einfahren kann (Berliner Bank, oder Webmiles Visa/EUROCard), oder andere Bonussysteme für Kreditkarteneinsatz.
Punkt 6 - Geldtransfer, oder wie kommt das Geld auf das Visakonto
Ganz einfach zu händeln sind Überweisungen auf oder Vom VISA-Konto. Man ruft die jeweilig Hotline seiner Bank für Kartenservice an und veranlasst über die Kartennummer Zahlungen auf das angegeben Referenzkonto. Wichtig hier, nur dieses vorher vereinbarte Abrechnugskonto funktioniert aus Sicherheitsgründen dafür. Wer Geld bei Visa anlegen will, oder seinen Verfügungsrahmen aufstocken möchte, der überweist einfach an sein Kartenkonto. Alle Zahlungen die mit der Karte geleistet wurden, werden im Normalfall monatlich über das eigene Giro mit einer Sammelbuchung belastet, das heisst man verschiebt seine Verpflichtungen erstmal in die Zukunft. Vorsicht- Überblick behalten!!! Eine tägliche Abrechnug ist auch möglich, aber wenig sinnvoll.
Punkt 7 - Verzinsung/Anlagemöglichkeiten
Visa bietet seinen Kunden für Einlagen attraktive Zinsen, die mit Tagesgeldern anderer Banken locker mithalten können. Diese ändern sich natürlich mit den Marktzinsen (EZB). Wer keine Zinsen auf dem Giro kassiert , kann überschüssige Beträge also aufs Kartenkonto übertragen. Besonders empfehlenswert für Firmenkunden, die oftmals nicht jede Anlageform bei Banken nutzen können. Hier gilt natürlich Augenmerk auch auf die Zinsabschlagsteuer sprich den Freistellungsauftrag zu legen. hier mal eine aktuelle Verzinsungsübersicht
- 0 - 1.499,99 EUR 2,225%
- 1.500 - 4.999,99 EUR 2,625%
-5.000 - 24.999,99 EUR 3,000%
-25.000 - 99.999,99 EUR 3,125%
- ab 100.000 EUR 3,25%
Bei einer Goldkarte ist es jeweils noch 0,1 % mehr.
Die Verzinsung für einen Minusssaldo bei Visa ist gleich NULL, man hat sozusagen einen unverzinsten Dispokredit, daher ja auch Kreditkarte.
Punkt 8 - Hotline/Ansprechpartner/Reklamationen
Wenn einem die Karte dann wirklich mal abhanden kommt gilt schnell ist Trumpf. Sobald als Möglcih sollte der Verlust angezeigt werden. Eine Hotline dafür findet sich im Antragsformular bzw. bei jeder Bank oder anderem Institut zu haben. Diese Hotlines sind 24 h lang erreichbar, und das von jedem Telefon. Ebenfalls bekommen muss man die Service-Hotlines von evtl. Versicherungen für den Schadensfall, den die Karte mit abdeckt. Da man eine monatliche Abrechnung erhält, kann man falsche Zahlungen darauf auch gleich bei Visa reklamieren. Das kommt schonmal vor, zb. bei Zahlendrehern in den Kartennummern. Aus Erfahrung kann ich sagen, die Fehlerregulierung klappt anstandslos.
Punkt 9 - Wer bekommt die Karte
Im Prinzip kann jeder Volljährige Kunde, der über ausreichend Bonität verfügt eine Visa bekommen. Als Faustregel gilt hier Verfügungsrahmen = Dispokredit bei der entsprechenden Bank. Zurückhaltend sind die Institute bei Rentnern, Arbeitslosen, Schülern , Studenten etc. , hier ist oftmals ein individuelles Beratungsgespräch hilfreich. Wer eine negativen Schufaeintrag hat, der sollte lieber Abstand von einer Kreditkarte nehmen. In Ausnahmefällen bekommen auch Minderjährige eine Karte, zb USA Aufenthalt, die dann aber meistens als Zusatzkarte über die Hauptkarte der Eltern läuft. Erhältlich ist die Visa wie gesagt bei der Hausbank oder Dienstleistern, die diese mit im Angebot haben. Informationen unter www.visa.de
Ranger99
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