Weiterbildung Testbericht

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Erfahrungsbericht von animaxx101

Meine persönlichen Erfahrungen bei einer Weitebildung

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich einmal etwas zu den „ faulen Arbeitssuchenden“ schreiben und meine eigenen Erfahrungen zu diesem Thema und zur Weiterbildung mitteilen.

Zur Zeit mache ich im Osten Deutschlands eine Weiterbildung im OBZ. Ich bin der Meinung, dass ein Arbeitssuchender der an einer Weiterbildung freiwillig teilnimmt, sich Tests und Klausuren unterzieht nicht faul sein kann. Aber in den ganzen 7 Monaten, die die Weiterbildung dauert haben wir gedacht das man versuchen wird uns vielleicht in Arbeit zu vermitteln, es ist aber erst in den letzten Wochen ( 3 ) geschehen.
Natürlich bei einer Arbeitslosenquote von ca. 20% kaum in unserer Nähe sonder fast nur im Westen Deutschlands – in der Nähe von Hanau, und wenn doch einmal etwas in der Nähe unserer Heimatstadt war, dann wurden für 20 Mitschülern ein und derselbe Arbeitsplatz angeboten, wo dann nur eine Telefonnummer angegeben war und beim Versuch sich auf dieser Stelle zu bewerben, dann nur der Anrufbeantworter mit der Nachricht „wir rufen zurück“ an war. Es passierte aber Tagelang nichts, oder es sind Stellen ausgeschrieben mit Altersbegrenzung z. B. 25 Jahre und niemand in der Weiterbildung mehr so jung ist, sonder meistens um die 40.
Ich bin nun mal der Meinung, dass man wenn man Familie, Kinder, Haus usw. und auch ein gewisses Alter hat, nicht als faul, unflexibel bezeichnen kann. Nun habe ich diese Meinung nicht nur von unserer Regierung gehört, sonder auch von der Schulleiterin des OBZ, nur weil man sich erlaubt hat zu fragen ob man für wenig Geld ( ca. 500.- DM ) wöchentlich wirklich 40 Stunden arbeiten soll oder ob es eine andere Möglichkeit gibt.
Auch auf die Frage nach Arbeitsbekleidung wurde die Antwort so gelegt das man zu faul sei und auch etwas Einsatz ( Geldmäßig ) zeigen könnte denn schließlich können wir zufrieden sein wieder einmal Arbeiten zu dürfen. Bei dieser Stunde mußte man lernen, dass die Leute von der Schulleitung, die bekommen bestimmt ein fürstliches Gehalt, uns Arbeitssuchenden, durch die sie ihr Geld verdienen, als Arbeitsscheu und faul abstempeln.
Aber bei den 20 Leuten die ich in diesem Kreis kennengelernt habe, ist bestimmt keiner der traurig wäre wenn er eine Arbeit bekäme wo er seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und nicht mehr auf Unterstützung vom Arbeitsamt oder von den Steuern anderer arbeitenden Menschen angewiesen wäre. Es gibt bestimmt auch Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger die nicht arbeiten wollen, aber man sollte nicht immer alle in einen Topf werfen und mit den Vorurteilen nicht zu rasch bei der Hand sein. Ich wünsche allen die eine Weiterbildung machen viel Erfolg und bessere Erfahrungen.

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