Wir waren Helden (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Skywalkeratwork
Neben Braveheart einer seiner besten Filme!
Pro:
Ein wahrheitsgetreuer Kriegsfilm ohne viel politischen Schnick-Schnack!Es geht einzig allein um die Schicksale der Menschen!Tolle Schauspieler, allen voran Mel Gibson!Special-Features!Viel Action, sehr spannend und viel Dramatik!
Kontra:
Im Grunde nur der Hintergrund, denn was kann man schon positives am Krieg finden!
Empfehlung:
Ja
Vorwort
---------
Nachdem ich den Film „Wir waren Helden“ mit Mel Gibson schon im Kino gesehen hatte, musste ich mir dazu doch unbedingt noch die DVD kaufen. Nun gab es sie für einen Preis von 18,99 € beim Saturn zu kaufen und da musste ich doch gleich mal zuschlagen, denn erstens handelt es sich um die 18er-Version und zweitens ist es auch noch ein 2-Disk-Set. Wir mir der Film nun beim zweiten Mal ansehen gefallen hat, werdet Ihr wie gewohnt in meinem Bericht erfahren!
Kurze Infos zur DVD
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Es handelt sich hierbei wieder um einen Kriegsfilm und laut der „San Francisco Chronicle“ sogar einer der Besten der letzten 20 Jahre. Die Bestellnummer dieses Kriegs-Dramas lautet 2097 und im Original heißt er „We were Soldiers“. Er hat eine Lauflänge von genau 133 Minuten und zusätzlich gibt es noch auf dieser DVD ein ca. 90minütiges Bonus-Material. Außerdem kann man ihn wahlweise in Dolby Digital oder DTS erleben, aber dazu später wie gewohnt mehr Infos in der Rubrik „Bonus-Material“. Unterteilt ist der Film übrigens noch in 14 Kapitel und ansonsten gibt es noch weitere Infos im Internet unter www.concorde-home.de!
Die Schauspieler
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Mel Gibson spielt Lt. Col. Hal Moore
Madeleine Stowe spielt Julie Moore
Chris Klein spielt 2nd Lt. Jack Geoghegan
Greg Kinnear spielt Maj. Bruce Crandall
Keri Russell spielt Barbara Geoghegan
Barry Pepper spielt Joseph L. Galloway
Ich denke mal das ich zu den Schauspielern grundlegend nicht mehr viel sagen muss, denn alleine schon Mel Gibson dürfte für sich sprechen. Braveheart gehört immer noch zu einem meiner Lieblingsfilme und unter anderem spielte er in „Signs – Zeichen“ oder auch „Lethal Weapon“ mit. Er ist aus meiner Sicht die ideale Besetzung und wohl auch für den Regisseur Randall Wallace, denn laut ihm kann nur er die nötige Kombination von Tapferkeit und Sensibilität spielen. Auf jeden Fall gehört er auch zu meinen Lieblingsschauspielern und wahrscheinlich auch den meisten Frauen. Madeleine Stowe spielt im Film seine Frau und ist mir noch sehr bekannt aus dem Film mit Brad Pitt „12 Monkeys“. Aber auch in „Der letzte Mohikaner“ konnte sie überzeugen und in diesem Film muss sie einiges ertragen und das spielt sie einfach perfekt. Zu Chris Klein hätte ich anfangs nie gedacht, das er so eine Rolle überhaupt spielen kann, denn eigentlich kennt man ihn ja nur aus den „American Pie“ Filmen. Trotz alledem spielt er hier den Vater und Soldaten und zwar absolut perfekt. An der Seite von Mel Gibson passt er wunderbar in das Gesamtbild hinein und meine Skepsis war völlig überflüssig. Greg Kinnear dürfte an der Seite von Meg Ryan in „E-Mail für dich“ noch in aller Munde sein und auch Keri Russell kennt man wahrscheinlich aus der Komödie „Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“. Alles in allem einfach eine Top-Besetzung, wobei hier alle Augen auf Mel Gibson gerichtet sind und er wie so oft absolut überzeugen kann!
Der Regisseur
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Regie führte in diesem Film Randall Wallace, der auch schon für das Drehbuch von Braveheart (1995) verantwortlich war und auch dort Mel Gibson als Hauptakteur auswählte. Weiter ging es mit „Der Mann mit der eisernen Maske“ 1998 und dabei drehte er unter anderem mit Stars wie Leonardo DiCaprio, John Malkovich oder Jeremy Irons. Aber unter anderem war er auch für die Drehbücher zu „Dark Angel“ und „Pearl Harbor“ verantwortlich. Alles in allem ist er einfach ideal, was man später auch an der Inszenierung sieht, denn der Film zeigt die Realität, Dramatik und jede Menge Action zusammen in diesen Kriegs-Drama!
Die Handlung
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Diese spielt um den 14. November 1965, als rund 400 Männer in das Krisengebiet La Drang Tal (Vietnam) geschickt werden. Doch Zahlenmäßig sieht es weit aus schlimmer aus als befürchtet, denn gegen die 400 Mann stehen ca. 2000 Vietnamesen. Die US-Truppen werden von Colonel Moore angeführt, der als Erster seinen Fuß auf das Schlachtfeld setzen wird und der Letzte sein wird, der es wieder verlässt. Doch wird er es überhaupt lebend verlassen...
Als sie das Schlachtfeld von Vietnam mit den Helikoptern erreichen, erwartet sie viel mehr als sie erwartet hatten. Der Feind ist erstens auf eigenem Boden und zweitens ist er zahlenmäßig überlegen, was die Angelegenheit noch mehr erschwert. Nun gilt es erst mal die Stellung zu halten, bis weitere Truppen gebracht werden und die Verwundeten wieder mitgenommen werden können. Die mehrtägige Schlacht zeigt die Ängste und das gesamte Massaker, welches dieser Krieg ausgelöst hatte. Während die Männer auf dem Schlachtfeld stehen, warten die Frauen gespannt darauf, das ihre Männer wieder zurück nach Hause kommen. Doch Colonel Moore versucht alles, um seine Männer lebendig aus dieser verflixten Situation herauszuholen...
Mehr kann ich eigentlich nicht unbedingt sagen, denn ich möchte ja nicht zuviel an Spannung nehmen und dazu muss man ihn einfach gesehen haben, um zumindest ein bisschen mitreden zu können. Dieser Film zeigt wirklich die Realität sehr genau und der geschichtliche Hintergrund ist auch vorhanden, denn das Buch „We were Soldiers Once... and Young“ basiert aufgrund von zwei Zeitzeugen!
Die Special-Features
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Angefangen habe ich erst mal bei den Trailern und da hat man die Wahl zwischen dem deutschen und dem US-Trailer, sowie 6 verschiedene US-TV-Spots. Außerdem gibt es wie gewohnt Biografien der einzelnen Schauspieler und auch des Regisseurs Randall Wallace. Dazu kommen dann noch einige Produktionsnotizen und zwar genau 19 Seiten Text und insgesamt ca. 25 Fotos in der Fotogalerie. Als letzte „kleine“ Rubrik folgen dann die Programmtipps, die Trailer der Filme „Hamburger Hill“, „The Mothman Prophecies“, „Birthday Girl“ und „Die vier Federn“ beinhalten. Legt man die DVD ins PC-CD-Rom, dann hat man noch weitere Möglichkeiten zu Special-Features!
Eines der größten Specials ist ja meist das Making Of und hier geht es ganze 25 Minuten. Es steht unter dem Titel „Sie haben es endlich richtig gemacht“, denn dieser Satz stammt vom „richtigen“ Colonel Moore, der diese Meinung zum Film hat. Er will damit sagen, das es endlich ein Regisseur geschafft hat, einen Film richtig darzustellen, vor allem da es sich ja um eine wahre Begebenheit handelt und es auf die einzelnen Soldaten ankommt und nicht nur auf Action. Außerdem gibt es hier viele Interviews von Mel Gibson, aber auch von vielen Beteiligten damals noch aus dem Krieg. Alle waren sie sehr froh, das ihre Geschichte wie eine Art Dokumentarfilm gedreht worden ist und ohne jegliche Verherrlichung oder unwahren Geschichten. Randall Wallace hat darauf auch besonderen Wert gelegt, denn er wollte absolut die Wahrheit verfilmen und dazu nahm er teilweise die Bücher zur Hand sowie viele Hintergrundinfos von den Beteiligten selbst. Alles in allem ein wirklich tolles Making Of, was auch zeigt, was am Computer generiert wurde, aber hauptsächlich wurde hier Wert auf die Charaktere gelegt und die Effekte sollten einen eher niedrigen Stellenwert besitzen!
Das nächste Special ist ein Interview mit Mel Gibson, was ungefähr 20 Minuten lang ist. Hier steht er Rede und Antwort den Fragen der Reporter, die private Dinge erfragen, sowie hauptsächlich seine Meinung über den Film und den Krieg allgemein. Alles in allem wirklich sehr interessant mit netten Fragen und man lernt Mel Gibson ein wenig persönlicher kennen, denn ohne hin zählt er doch schon zu einem meiner Lieblingsschauspieler!
Die letzten 2 Features sind erst einmal ein Blick hinter die Kulissen, welcher allerdings sehr kurz ist und gerade einmal 4-5 Minuten andauert. Ohne jeglichen Kommentar wurde hier einfach drauf losgefilmt und dabei wurden hauptsächlich die Aufnahmen mit den Flugzeugen oder Helikoptern gezeigt. Da ist das zweite Special „Deleted Scenes“ doch schon sehr viel interessanter und ist mit ganzen 10 Szenen gespickt. Die Dauer beträgt zusammen ungefähr 20 Minuten und kann jeweils mit oder ohne Kommentar des Regisseurs angesehen werden. Alle Szenen sind wirklich sehr interessant und der Regisseur begründet immer, warum er sie rausnehmen musste, wobei ich auch zugeben muss, eine davon im Kino gesehen zu haben, die in der DVD-Fassung rausgeschnitten wurde. Aber alles in allem ein wirklich tolles Special-Feature, das sich wirklich gelohnt hat!
Meine Meinung
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Ich war im Kino schon sehr beeindruckt und das wurde durch das zweite Ansehen auf DVD zusammen mit den vielen Kommentaren und Hintergrundinfos nur noch verstärkt. Es ist wirklich ein wahres Kriegs-Drama ohne viel Politik, sondern es geht hier einzig um allein um die Menschen, die in diesem Krieg gefallen sind oder ihn überstanden haben. Aufgrund von Überlebenden von diesem schrecklichen Krieg, konnte man den Film so wahrheitsgetreu darstellen wie möglich und das hat Randall Wallace auf jeden Fall bewiesen. Ich mag solche Filme im Allgemeinen sowieso, nur dieser hier hat mich besonders fasziniert, was aber auch an den tollen Schauspielern liegt, allen voran natürlich Mel Gibson der einfach eine ideale Besetzung ist. Er verkörpert den Colonel einfach grandios und auch alle anderen Akteure können überzeugen und somit glänzen sie als eine Einheit, was auch der Sinn des Films sein soll. Außerdem wird die „gegnerische“ Seite auch ein wenig durchleuchtet, doch wahrlich nicht so stark wie die US-Truppen. Die DVD lohnt sich auf jeden Fall und die Version ab 18 Jahren ist auch lohnenswert, denn hier kann man sich zumindest ein klein wenig vorstellen, was die Soldaten in diesem Krieg durchstehen mussten. Zur Handlung brauche ich ja wohl nicht mehr viel zu sagen, denn es ist eine wahre Begebenheit und der Regisseur hat diese sehr spannend aber auch dramatisch und traurig zugleich verfilmt. Die Special-Features können sich auch sehen lassen und daher kann ich einfach nicht anders als ihn zu empfehlen und am Ende mit einem „Sehr gut“ zu bewerten!
Somit hoffe ich, das ich euch ein wenig mit meinem Bericht helfen konnte und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend. Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich schon auf alle Kommentare und Verbesserungen. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Vorwort
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Heute geht es mir um den Kinofilm „Wir waren Helden“ mit Mel Gibson, der seit dem 4. Juli 2002 in den Kinos ist. Da ich solche Filme sehr gerne sehe und Mel Gibson als Schauspieler einfach klasse ist, musste ich mir diesen heute (Kinotag) unbedingt zusammen mit meiner Frau ansehen.
Kurze Infos zum Film
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Der Originaltitel heisst „We were soldiers“ und niemand geringerer als Randall Wallace war bei diesem Film Regisseur. Dieser dürfte vielen noch bekannt sein vom Film Braveheart ebenfalls mit Mel Gibson, der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt. Nun aber erst einmal eine kurze Inhaltsangabe des Films, damit man sich etwas darunter vorstellen kann:
Die Handlung
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Es handelt sich um ein Kriegsdrama in der Zeit 1965, wo es zwischen den amerikanischen Soldaten und der vietnamesischen Volksarmee zu einer großen kriegerischen Auseinandersetzung kommt. Insgesamt 400 Amerikaner müssen sich hierbei rund 2.000 vietnamesischen Soldaten gegenüberstellen. Beide Seiten tragen schwere Verluste, doch danke einer überraschenden Offensive kann die USA die Schlacht für sich entscheiden...
Die Handlung basiert auf einer wahren Begebenheit und spielt im La-Drang-Tal. Der Film dauert genau 137 Minuten und Randall Wallace schuf mal ein klasse Drehbuch wie auch schon bei Braveheart und Pearl Harbor. Nach dem Taschenbuch-Roman „We were soldiers once... and young“ drehte das Braveheart-Team mit Mel Gibson ein Schlachtenspektakel, das den Wahnsinn des Krieges aufzeigt. Das Drehbuch basiert zudem meist auf Erinnerungen von Lieutenant General Harald Moore und vor allem von dem Reporter Joseph Galloway! Der Film ist freigegeben ab 16 Jahren und das muss er auch, denn Wallace zeigt die wirklich bösen Seiten des Krieges.
Es geht hierbei um die erste große Feldschlacht im Vietnamkrieg, wo am Anfang noch unerfahrene Soldaten von Sympathiefigur Mel Gibson (spielt Moore) und sein Sergeant (gespielt von Sam Elliot) diese versuchen auf den Krieg, besser gesagt auf die Realität, einzustellen. Leider ist die Wirklichkeit noch extremer als vorher befürchtet. Zu den Schauspielern zählen also unter anderem auch Chris Klein, der vielen aus American Pie 2 bekannt sein dürfte. Er spielt einen Soldaten der gerade erst Vater geworden ist und anschließend auf´s Schlachtfeld geführt wird. Madeleine Stowe spielt die Frau an der Seite von Mel Gibson, welche Sie überzeugend spielt. Greg Kinnear dürfte noch aus dem Film „The Gift“ bekannt sein.
Am Anfang fängt der Film sehr ruhig an und es wird erst einmal auf die verschiedenen Charaktere eingegangen. Dabei versucht man auch ein wenig auf die Tränendrüse zu drücken, vor allem als der Abschied von den Frauen bevorstand. Ansonsten werden die Soldaten erst einmal auf den Krieg durch Übungen vorbereitet, obwohl die Vorbereitung wohl nicht viel nutzen sollte. Moore geht dabei auch menschlich sehr auf die Soldaten ein und versucht eine zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Die Schlacht beginnt als eine Truppe von Soldaten in die Enge getrieben worden ist und der Auftrag lautet, diese zu befreien...
Die feindlichen Truppen verschanzen sich in einem Hügel und greifen nach und nach die amerikanischen Soldaten an und versuchen diese in die Enge zu treiben. Durch die Luftunterstützung durch Hubschrauber schaffen es die Soldaten immer wieder sich ein wenig von den Angriffen zu wehren, doch die hohe Anzahl von vietnamesischen Soldaten macht es sehr schwierig. Neue Soldaten, sowie das Herausbringen von verletzten Soldaten gehört zur Hauptaufgabe der Hubschrauber, denn immerhin befindet man sich auf feindlichem Boden.
3 Tage lang kommt es zu fast ununterbrochenen Gefechten und die Actionszenen zeigen alles Brutale des Krieges und dies höchst eindrucksvoll. Viele Explosionen vor allem kurz vor Ende des Gefechts sind sehr spektakulär und fesseln den Zuschauer, wie auch jede Minute, an diesen Film.
Wie der Film endet, möchte ich nicht verraten, obwohl ich es in meinem ersten Abschnitt wohl schon gemacht habe! Allerdings gibt es am Ende des Films noch eine Szene, wo man sich sehr wundert! Mehr verrate ich aber nicht. Ich fand diesen Film sehr gut inszeniert und auch nicht zu lang. Er fängt zwar ruhig an, bleibt aber anschließend durchgehend spannend und immer wieder nachdenklich und auch sehr traurig. Viele Emotionen prägen diesen Film, vor allem aufgrund der Tatsache, da es sich hierbei um eine wahre Begebenheit handelt. Dies zeigt am Ende auch die Ahnentafeln der gefallenen Soldaten!
Meine Meinung
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Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen, auch aufgrund der wieder einmal glänzenden schauspielerischen Leistung von Mel Gibson! Randall Wallace versteht es gut, Emotionen und Realität klar rüberzubringen und versucht den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen. Ich denke ein Film, der absolut zu meinem 100. Bericht passt! Ich freue mich schon auf eure Kommentare bzw. Verbesserungen. Ich danke allen Lesern für das bis jetzt rege Interesse an meinen Berichten und wünsche allen noch einen schönen Abend! Bis dahin, euer Sky!
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Nachdem ich den Film „Wir waren Helden“ mit Mel Gibson schon im Kino gesehen hatte, musste ich mir dazu doch unbedingt noch die DVD kaufen. Nun gab es sie für einen Preis von 18,99 € beim Saturn zu kaufen und da musste ich doch gleich mal zuschlagen, denn erstens handelt es sich um die 18er-Version und zweitens ist es auch noch ein 2-Disk-Set. Wir mir der Film nun beim zweiten Mal ansehen gefallen hat, werdet Ihr wie gewohnt in meinem Bericht erfahren!
Kurze Infos zur DVD
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Es handelt sich hierbei wieder um einen Kriegsfilm und laut der „San Francisco Chronicle“ sogar einer der Besten der letzten 20 Jahre. Die Bestellnummer dieses Kriegs-Dramas lautet 2097 und im Original heißt er „We were Soldiers“. Er hat eine Lauflänge von genau 133 Minuten und zusätzlich gibt es noch auf dieser DVD ein ca. 90minütiges Bonus-Material. Außerdem kann man ihn wahlweise in Dolby Digital oder DTS erleben, aber dazu später wie gewohnt mehr Infos in der Rubrik „Bonus-Material“. Unterteilt ist der Film übrigens noch in 14 Kapitel und ansonsten gibt es noch weitere Infos im Internet unter www.concorde-home.de!
Die Schauspieler
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Mel Gibson spielt Lt. Col. Hal Moore
Madeleine Stowe spielt Julie Moore
Chris Klein spielt 2nd Lt. Jack Geoghegan
Greg Kinnear spielt Maj. Bruce Crandall
Keri Russell spielt Barbara Geoghegan
Barry Pepper spielt Joseph L. Galloway
Ich denke mal das ich zu den Schauspielern grundlegend nicht mehr viel sagen muss, denn alleine schon Mel Gibson dürfte für sich sprechen. Braveheart gehört immer noch zu einem meiner Lieblingsfilme und unter anderem spielte er in „Signs – Zeichen“ oder auch „Lethal Weapon“ mit. Er ist aus meiner Sicht die ideale Besetzung und wohl auch für den Regisseur Randall Wallace, denn laut ihm kann nur er die nötige Kombination von Tapferkeit und Sensibilität spielen. Auf jeden Fall gehört er auch zu meinen Lieblingsschauspielern und wahrscheinlich auch den meisten Frauen. Madeleine Stowe spielt im Film seine Frau und ist mir noch sehr bekannt aus dem Film mit Brad Pitt „12 Monkeys“. Aber auch in „Der letzte Mohikaner“ konnte sie überzeugen und in diesem Film muss sie einiges ertragen und das spielt sie einfach perfekt. Zu Chris Klein hätte ich anfangs nie gedacht, das er so eine Rolle überhaupt spielen kann, denn eigentlich kennt man ihn ja nur aus den „American Pie“ Filmen. Trotz alledem spielt er hier den Vater und Soldaten und zwar absolut perfekt. An der Seite von Mel Gibson passt er wunderbar in das Gesamtbild hinein und meine Skepsis war völlig überflüssig. Greg Kinnear dürfte an der Seite von Meg Ryan in „E-Mail für dich“ noch in aller Munde sein und auch Keri Russell kennt man wahrscheinlich aus der Komödie „Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“. Alles in allem einfach eine Top-Besetzung, wobei hier alle Augen auf Mel Gibson gerichtet sind und er wie so oft absolut überzeugen kann!
Der Regisseur
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Regie führte in diesem Film Randall Wallace, der auch schon für das Drehbuch von Braveheart (1995) verantwortlich war und auch dort Mel Gibson als Hauptakteur auswählte. Weiter ging es mit „Der Mann mit der eisernen Maske“ 1998 und dabei drehte er unter anderem mit Stars wie Leonardo DiCaprio, John Malkovich oder Jeremy Irons. Aber unter anderem war er auch für die Drehbücher zu „Dark Angel“ und „Pearl Harbor“ verantwortlich. Alles in allem ist er einfach ideal, was man später auch an der Inszenierung sieht, denn der Film zeigt die Realität, Dramatik und jede Menge Action zusammen in diesen Kriegs-Drama!
Die Handlung
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Diese spielt um den 14. November 1965, als rund 400 Männer in das Krisengebiet La Drang Tal (Vietnam) geschickt werden. Doch Zahlenmäßig sieht es weit aus schlimmer aus als befürchtet, denn gegen die 400 Mann stehen ca. 2000 Vietnamesen. Die US-Truppen werden von Colonel Moore angeführt, der als Erster seinen Fuß auf das Schlachtfeld setzen wird und der Letzte sein wird, der es wieder verlässt. Doch wird er es überhaupt lebend verlassen...
Als sie das Schlachtfeld von Vietnam mit den Helikoptern erreichen, erwartet sie viel mehr als sie erwartet hatten. Der Feind ist erstens auf eigenem Boden und zweitens ist er zahlenmäßig überlegen, was die Angelegenheit noch mehr erschwert. Nun gilt es erst mal die Stellung zu halten, bis weitere Truppen gebracht werden und die Verwundeten wieder mitgenommen werden können. Die mehrtägige Schlacht zeigt die Ängste und das gesamte Massaker, welches dieser Krieg ausgelöst hatte. Während die Männer auf dem Schlachtfeld stehen, warten die Frauen gespannt darauf, das ihre Männer wieder zurück nach Hause kommen. Doch Colonel Moore versucht alles, um seine Männer lebendig aus dieser verflixten Situation herauszuholen...
Mehr kann ich eigentlich nicht unbedingt sagen, denn ich möchte ja nicht zuviel an Spannung nehmen und dazu muss man ihn einfach gesehen haben, um zumindest ein bisschen mitreden zu können. Dieser Film zeigt wirklich die Realität sehr genau und der geschichtliche Hintergrund ist auch vorhanden, denn das Buch „We were Soldiers Once... and Young“ basiert aufgrund von zwei Zeitzeugen!
Die Special-Features
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Angefangen habe ich erst mal bei den Trailern und da hat man die Wahl zwischen dem deutschen und dem US-Trailer, sowie 6 verschiedene US-TV-Spots. Außerdem gibt es wie gewohnt Biografien der einzelnen Schauspieler und auch des Regisseurs Randall Wallace. Dazu kommen dann noch einige Produktionsnotizen und zwar genau 19 Seiten Text und insgesamt ca. 25 Fotos in der Fotogalerie. Als letzte „kleine“ Rubrik folgen dann die Programmtipps, die Trailer der Filme „Hamburger Hill“, „The Mothman Prophecies“, „Birthday Girl“ und „Die vier Federn“ beinhalten. Legt man die DVD ins PC-CD-Rom, dann hat man noch weitere Möglichkeiten zu Special-Features!
Eines der größten Specials ist ja meist das Making Of und hier geht es ganze 25 Minuten. Es steht unter dem Titel „Sie haben es endlich richtig gemacht“, denn dieser Satz stammt vom „richtigen“ Colonel Moore, der diese Meinung zum Film hat. Er will damit sagen, das es endlich ein Regisseur geschafft hat, einen Film richtig darzustellen, vor allem da es sich ja um eine wahre Begebenheit handelt und es auf die einzelnen Soldaten ankommt und nicht nur auf Action. Außerdem gibt es hier viele Interviews von Mel Gibson, aber auch von vielen Beteiligten damals noch aus dem Krieg. Alle waren sie sehr froh, das ihre Geschichte wie eine Art Dokumentarfilm gedreht worden ist und ohne jegliche Verherrlichung oder unwahren Geschichten. Randall Wallace hat darauf auch besonderen Wert gelegt, denn er wollte absolut die Wahrheit verfilmen und dazu nahm er teilweise die Bücher zur Hand sowie viele Hintergrundinfos von den Beteiligten selbst. Alles in allem ein wirklich tolles Making Of, was auch zeigt, was am Computer generiert wurde, aber hauptsächlich wurde hier Wert auf die Charaktere gelegt und die Effekte sollten einen eher niedrigen Stellenwert besitzen!
Das nächste Special ist ein Interview mit Mel Gibson, was ungefähr 20 Minuten lang ist. Hier steht er Rede und Antwort den Fragen der Reporter, die private Dinge erfragen, sowie hauptsächlich seine Meinung über den Film und den Krieg allgemein. Alles in allem wirklich sehr interessant mit netten Fragen und man lernt Mel Gibson ein wenig persönlicher kennen, denn ohne hin zählt er doch schon zu einem meiner Lieblingsschauspieler!
Die letzten 2 Features sind erst einmal ein Blick hinter die Kulissen, welcher allerdings sehr kurz ist und gerade einmal 4-5 Minuten andauert. Ohne jeglichen Kommentar wurde hier einfach drauf losgefilmt und dabei wurden hauptsächlich die Aufnahmen mit den Flugzeugen oder Helikoptern gezeigt. Da ist das zweite Special „Deleted Scenes“ doch schon sehr viel interessanter und ist mit ganzen 10 Szenen gespickt. Die Dauer beträgt zusammen ungefähr 20 Minuten und kann jeweils mit oder ohne Kommentar des Regisseurs angesehen werden. Alle Szenen sind wirklich sehr interessant und der Regisseur begründet immer, warum er sie rausnehmen musste, wobei ich auch zugeben muss, eine davon im Kino gesehen zu haben, die in der DVD-Fassung rausgeschnitten wurde. Aber alles in allem ein wirklich tolles Special-Feature, das sich wirklich gelohnt hat!
Meine Meinung
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Ich war im Kino schon sehr beeindruckt und das wurde durch das zweite Ansehen auf DVD zusammen mit den vielen Kommentaren und Hintergrundinfos nur noch verstärkt. Es ist wirklich ein wahres Kriegs-Drama ohne viel Politik, sondern es geht hier einzig um allein um die Menschen, die in diesem Krieg gefallen sind oder ihn überstanden haben. Aufgrund von Überlebenden von diesem schrecklichen Krieg, konnte man den Film so wahrheitsgetreu darstellen wie möglich und das hat Randall Wallace auf jeden Fall bewiesen. Ich mag solche Filme im Allgemeinen sowieso, nur dieser hier hat mich besonders fasziniert, was aber auch an den tollen Schauspielern liegt, allen voran natürlich Mel Gibson der einfach eine ideale Besetzung ist. Er verkörpert den Colonel einfach grandios und auch alle anderen Akteure können überzeugen und somit glänzen sie als eine Einheit, was auch der Sinn des Films sein soll. Außerdem wird die „gegnerische“ Seite auch ein wenig durchleuchtet, doch wahrlich nicht so stark wie die US-Truppen. Die DVD lohnt sich auf jeden Fall und die Version ab 18 Jahren ist auch lohnenswert, denn hier kann man sich zumindest ein klein wenig vorstellen, was die Soldaten in diesem Krieg durchstehen mussten. Zur Handlung brauche ich ja wohl nicht mehr viel zu sagen, denn es ist eine wahre Begebenheit und der Regisseur hat diese sehr spannend aber auch dramatisch und traurig zugleich verfilmt. Die Special-Features können sich auch sehen lassen und daher kann ich einfach nicht anders als ihn zu empfehlen und am Ende mit einem „Sehr gut“ zu bewerten!
Somit hoffe ich, das ich euch ein wenig mit meinem Bericht helfen konnte und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend. Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich schon auf alle Kommentare und Verbesserungen. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Vorwort
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Heute geht es mir um den Kinofilm „Wir waren Helden“ mit Mel Gibson, der seit dem 4. Juli 2002 in den Kinos ist. Da ich solche Filme sehr gerne sehe und Mel Gibson als Schauspieler einfach klasse ist, musste ich mir diesen heute (Kinotag) unbedingt zusammen mit meiner Frau ansehen.
Kurze Infos zum Film
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Der Originaltitel heisst „We were soldiers“ und niemand geringerer als Randall Wallace war bei diesem Film Regisseur. Dieser dürfte vielen noch bekannt sein vom Film Braveheart ebenfalls mit Mel Gibson, der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt. Nun aber erst einmal eine kurze Inhaltsangabe des Films, damit man sich etwas darunter vorstellen kann:
Die Handlung
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Es handelt sich um ein Kriegsdrama in der Zeit 1965, wo es zwischen den amerikanischen Soldaten und der vietnamesischen Volksarmee zu einer großen kriegerischen Auseinandersetzung kommt. Insgesamt 400 Amerikaner müssen sich hierbei rund 2.000 vietnamesischen Soldaten gegenüberstellen. Beide Seiten tragen schwere Verluste, doch danke einer überraschenden Offensive kann die USA die Schlacht für sich entscheiden...
Die Handlung basiert auf einer wahren Begebenheit und spielt im La-Drang-Tal. Der Film dauert genau 137 Minuten und Randall Wallace schuf mal ein klasse Drehbuch wie auch schon bei Braveheart und Pearl Harbor. Nach dem Taschenbuch-Roman „We were soldiers once... and young“ drehte das Braveheart-Team mit Mel Gibson ein Schlachtenspektakel, das den Wahnsinn des Krieges aufzeigt. Das Drehbuch basiert zudem meist auf Erinnerungen von Lieutenant General Harald Moore und vor allem von dem Reporter Joseph Galloway! Der Film ist freigegeben ab 16 Jahren und das muss er auch, denn Wallace zeigt die wirklich bösen Seiten des Krieges.
Es geht hierbei um die erste große Feldschlacht im Vietnamkrieg, wo am Anfang noch unerfahrene Soldaten von Sympathiefigur Mel Gibson (spielt Moore) und sein Sergeant (gespielt von Sam Elliot) diese versuchen auf den Krieg, besser gesagt auf die Realität, einzustellen. Leider ist die Wirklichkeit noch extremer als vorher befürchtet. Zu den Schauspielern zählen also unter anderem auch Chris Klein, der vielen aus American Pie 2 bekannt sein dürfte. Er spielt einen Soldaten der gerade erst Vater geworden ist und anschließend auf´s Schlachtfeld geführt wird. Madeleine Stowe spielt die Frau an der Seite von Mel Gibson, welche Sie überzeugend spielt. Greg Kinnear dürfte noch aus dem Film „The Gift“ bekannt sein.
Am Anfang fängt der Film sehr ruhig an und es wird erst einmal auf die verschiedenen Charaktere eingegangen. Dabei versucht man auch ein wenig auf die Tränendrüse zu drücken, vor allem als der Abschied von den Frauen bevorstand. Ansonsten werden die Soldaten erst einmal auf den Krieg durch Übungen vorbereitet, obwohl die Vorbereitung wohl nicht viel nutzen sollte. Moore geht dabei auch menschlich sehr auf die Soldaten ein und versucht eine zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Die Schlacht beginnt als eine Truppe von Soldaten in die Enge getrieben worden ist und der Auftrag lautet, diese zu befreien...
Die feindlichen Truppen verschanzen sich in einem Hügel und greifen nach und nach die amerikanischen Soldaten an und versuchen diese in die Enge zu treiben. Durch die Luftunterstützung durch Hubschrauber schaffen es die Soldaten immer wieder sich ein wenig von den Angriffen zu wehren, doch die hohe Anzahl von vietnamesischen Soldaten macht es sehr schwierig. Neue Soldaten, sowie das Herausbringen von verletzten Soldaten gehört zur Hauptaufgabe der Hubschrauber, denn immerhin befindet man sich auf feindlichem Boden.
3 Tage lang kommt es zu fast ununterbrochenen Gefechten und die Actionszenen zeigen alles Brutale des Krieges und dies höchst eindrucksvoll. Viele Explosionen vor allem kurz vor Ende des Gefechts sind sehr spektakulär und fesseln den Zuschauer, wie auch jede Minute, an diesen Film.
Wie der Film endet, möchte ich nicht verraten, obwohl ich es in meinem ersten Abschnitt wohl schon gemacht habe! Allerdings gibt es am Ende des Films noch eine Szene, wo man sich sehr wundert! Mehr verrate ich aber nicht. Ich fand diesen Film sehr gut inszeniert und auch nicht zu lang. Er fängt zwar ruhig an, bleibt aber anschließend durchgehend spannend und immer wieder nachdenklich und auch sehr traurig. Viele Emotionen prägen diesen Film, vor allem aufgrund der Tatsache, da es sich hierbei um eine wahre Begebenheit handelt. Dies zeigt am Ende auch die Ahnentafeln der gefallenen Soldaten!
Meine Meinung
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Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen, auch aufgrund der wieder einmal glänzenden schauspielerischen Leistung von Mel Gibson! Randall Wallace versteht es gut, Emotionen und Realität klar rüberzubringen und versucht den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen. Ich denke ein Film, der absolut zu meinem 100. Bericht passt! Ich freue mich schon auf eure Kommentare bzw. Verbesserungen. Ich danke allen Lesern für das bis jetzt rege Interesse an meinen Berichten und wünsche allen noch einen schönen Abend! Bis dahin, euer Sky!
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