Wir waren Helden (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Dolphin2003
DIE VERFILMUNG IST SCHLECHT - DER FILM IST SUPER
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Yopis,
lang ist´s her, mein letzter Bericht…
Aber jetzt ist ein neues Jahr, also wird es auch Zeit für neue Berichte meinerseits.
Mein letzter Bericht handelte von „Black Hawk Down“!
Dieser Kriegsfilm hat mich wirklich schwer beidruckt…
In dem Bericht habe ich erwähnt, wie gerne ich doch solche Filme schaue…
Nun, ich habe letzt Woche wieder einen Kriegsfilm gesehen.
WIR WAREN HELDEN (We were Soldiers)
Allerdings nicht im Kino.
Den Film habe ich mir ausgeliehen, da er im Handel noch nicht erhältlich ist!
(Voraussichtlich im April)
Gehört habe ich natürlich viel von dem Film!
Und VORALLEM hatte ich die Möglichkeit das Buch zu leihen, da mein Nachbar dieses Besitzt!
Dementsprechend also auch meine Erwartungen…
Und damit möchte ich auch diesen Bericht eröffnen,
also, los geht’s:
Meine Erwartung(en)
+-+-+-+-+-+-+-+-+
Die Werbung im TV hatte mich schon neugierig gemacht!
Und auch einige meiner Arbeitskollegen haben nach ihrem Besuch dieses Filmes im Kino erzählt,
wie dramatisch er doch sei, das er wirklich realistisch sei, und auch sehr ergreifend an einigen stellen…
Diese ergreifenden Szenen sollte ich später auch finden…
Nun, voller Erwartung legte ich also nun die DVD ein, und es ging auch sofort los (sollte es ja auch)!
Ich erwartete also einen Film mit einer sehr guten Story, mit vielen REALISTISCHEN Kriegsszenen, aber auch mit ergreifenden Szenen!
Außerdem sollte er die vielen gefallen Soldaten beider Seiten ehren…
Da ich ja schon etwas älter als 18 bin (…), komme ich also in den „Genuss“ die ungeschnittene US-Version zu sehen!
Die Story
-+-+-+-+
Meine ersten Erwartungen werde sofort am Anfang erfüllt, und zwar auf eine, doch sehr heftigen Weise…
Am Anfang des Filmes befinden wir uns im Jahr 1954!
Die ersten Szenen spielen sich, wie der grossteil des Filmes, auf Vietnamesischem Boden ab…
Eine französische Einheit wird aus einem Hinterhalt heraus angegriffen…
Die Franzosen sind deutlich in der Unterzahl, und so unterliegen sie den Vietnamtruppen…
In diesen ersten Szenen wird mir klar:
Der Film ist verdammt realistisch, da wirklich sehr Film Blut fließt und keine Gnade gezeigt wird…
Knappe 10 Jahre später auf dem Armee-Stützpunkt „Fort Bening“ wird die Grundausbildung der 7. Kavallerie unter dem Befehl von „Lt. Col. Moore“ und „Sergeant Major Lumley„ ausgeübt, und kaum ist diese abgeschlossen, muss sich dir Truppe auch schon auf den bevorstehenden Einsatz vorbereiten!
Obwohl Moore als erfahrener Offizier weiß, dass er so gut wie chancenlos in den Kampf um die Talebene „La-Drang“ geschickt wird, muss er die Befehle befolgen.
Am 14. November 1965 erreicht die 7. Kavallerie, die aus 395 Soldaten besteht, dann das amerikanische Base Camp im Vietnam….
Vom Basecamp aus fliegen nun die ersten Männer in die Kampfzone, wo sich Moores Befürchtungen noch schlimmer als sowieso Erwartet bewahrheiten!
Er sieht sich und seine Truppe einer heftigen Überzahl von Nordvietnamesischen Soldaten ausgesetzt…
…Alle Pläne der Amerikaner werden durch diese Überzahl feindlicher Soldaten zunichte gemacht…
…Helikopter kommen vorerst noch mit Nachschub an und holen verletzte und getötete Soldaten ab, bis auch das nicht mehr möglich ist…
Die Lage wird immer aussichtsloser für Moore und die Truppen…
Furcht und Verzweiflung kommen in den Soldaten hoch und wechseln sich mit Wut und Hass ab…
Moore wird klar, es geht jetzt nur noch darum die Leben seiner Männer und sein eigenes zu retten, und dass schafft er nur noch, wenn er die Vietnamesen in dieser Schlacht besiegt, denn anders, werden sie nicht mehr aus dieser grünen Hölle entkommen…
So, das dürfte jetzt erstmal zur Story des Filmes reichen…
Der Eindruck
+-+-+-+-+-
In diesem Punkt werden die Meinungen wahrscheinlich Auseinader gehen, deswegen spreche ich jetzt auch für mich!
Es ist vor allem schwierig, den Eindruck des Filmes richtig zu deuten.
Er ist ja eine Verfilmung des Buches „We Were Soldiers Once… And Young“ (Wir Waren Soldaten… Und Jung) von „Harold G. Moore“ und „Joseph L. Galloway“, und das Buch ehrt die gefallenen Soldaten auf Amerikanischer, sowie die gefallenen Soldaten auf Vietnamesischer Seite!
Und da muss ich sagen, zeigt der Film nicht unbedingt das, was man Erwarten würde, wenn man das Buch kennt…
Aber nun ja, ich fange einfach mal an mit dem Eindruck, den der Film auf mich hinterlässt!
Was in diesem Film wirklich auffällt, ist die grausame Seite des Krieges.
Dies fällt mir an einigen Stellen des Filmes sehr deutlich auf…
Ich verzichte jetzt drauf, diese einzelnen Szenen alle aufzuschreiben, aber es wird doch sehr deutlich gezeigt, wie die Situation auf so einem Schlachtfeld sein kann (oder auch war)!
Die angeschossenen Soldaten die sich vor Schmerzen auf dem Boden krümmen, die vielen Leichen.
Da möchte ich allerdings doch auf eine Szene zu sprechen kommen, die mir auch kurz ein bisschen den Atem genommen hat:
In dieser Szene kniet Moore nachts vor einigen der gefallen Soldaten und betet für sie, im Hintergrund hört man einschlagenden Geräusche und das knattern der Maschinengewehre!
Da könnte ich aber noch viele Szenen nennen…
Was mir aber auch aufgefallen ist, und das wird mit Sicherheit nicht nur mir aufgefallen sein, ist die Tatsache, dass der Film fast ausschließlich aus der Sicht der amerikanischen Soldaten gezeigt wird…
Und das meinte ich vorhin damit, dass es schwierig ist einen richtigen oder falschen Eindruck aus dem Film zu ziehen!
Nachdem das erste Telegramm die Frau eines im Kampfgefallenem Soldaten erreicht, bangen nun alle Frauen, dass auch sie bald so ein Telegramm erreichen wird.
Die Frau von „Lt. Col. Moore“, Also Frau Moore, nimmt die Telegramme an, die ein Taxiunternehmen den Frauen der Soldaten überbringen soll, um diese dann selbst an die Frauen weiterzugeben…
Nun sieht man, wie sie mit den Telegrammen mit der schrecklichen Nachricht von Tür zu Tür geht…
Von Tür zu Tür ein entsetztes, trauerndes Gesicht einer Frau, die nun weiß, das ihr Mann/Freund im Kampf gefallen ist…
Es wird nur von einem einzigen Vietnamesischen Soldaten ein kleines bisschen mehr in Form eines Tagebuches mit Bild seiner Freundin/Frau gezeigt, ansonsten sieht man die Vietnamsoldaten als Kampfmaschinen die nur drauf ausgerichtet sind die Amerikaner zu töten. Sie kommen aus ihrem Höhlen und Verstecken, greifen an, und verstecken sich wieder.
Nur als sich der Vietnamesische Truppenführer in einem Gebet für den Mut der Soldaten bedankt, wird gezeigt, dass auch diese Soldaten Gefühle, ein Leben haben…
Auch fällt auf, das Moore als „Held“ dargestellt wird…
Ok, das find ich auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite aber auch nicht…
Kurz vor der Abreise in den Vietnam hält er eine Rede vor den Soldaten der 7. Kavallerie
und deren Angehörigen, in der er sagt, dass er als erster das Schlachtfeld betreten wird, und es als letztes wieder verlassen wird.
Diese beiden Szenen, also die wo er seinen Fuß auf feindlichen Boden setzt und die wo er es wieder verlässt, werden in einer Slow-Motion gezeigt und mit einer eindringlichen Hintergrundmusik unterlegt…
In einer weiteren Szene wird gezeigt, wie er mit einigen Männer nach 2 vermissten Soldaten sucht, und sich so mit seine Männer in Lebensgefahr begibt!
Moore widersetzt sich auch dem Befehl der Regierung nach Saigon zu kommen,
er bleibt bei seinem Männer im Gefecht…
Der Film hat mich schon sehr beeindruckt, auch wenn er nicht das zeigt, was er eigentlich, laut Vorgabe des Buches, zeigen sollte!
Die Schauspieler
+-+-+-+-+-+-+
„Mel Gibson“ spielt den „Lieutnant Colonel Hal G. Moore“!
In diese Rolle passt er meiner Meinung nach recht gut, da er das passende Alter für einen erfahren Soldaten hat!
Andere Filme mit ihm u.a.: Signs, Der Patriot, Was Frauen Wollen, Leathal Weapon 1-4 u.s.w.!
„Madeleine Stowe“ passt nicht so wirklich in die Ehefraurolle von Moore!
Ich kann wirklich nicht sagen was mich an ihr in dieser Rolle gestört hat!
Vielleicht war es einfach ihr Erscheinungsbild, oder einfach der Grund, dass ich sie vorher nur in „Der letzte Mohikaner“ gesehen hab!
Andere Filme mit ihr: Fatale Begierde, China Moon – Eine heiße Affäre, u.a.!
“Greg Kinnear“ spielt den Hubschrauberpiloten „Major Bruce Crandall“, auch bekannt als „Snakeshit“!
Allerdings denke ich, dass einfach zu wenig von ihm gezeigt wird.
Denn er erlebt als Pilot alles mit.
Er sieht alles aus einer anderen Perspektive, er fliegt die blutenden verletzten aus dem Kampfgebiet u.s.w., aber abgesehen davon spielt er diese Rolle trotzdem gut!
Andere Filme mit ihm: Besser geht’s Nicht, E-Mail für dich, Good Vibrations - Sex vom anderen Stern u.a.!
„Chris Klein“ in der Rolle des „2nd Lieutenant Jack Geoghegan“!
Es ist schon komisch wenn man weiß, dass er auch bei den American Pie Filmen mitgespielt hat, aber das hat man schnell vergessen, wenn man ihn in seiner Rolle sieht…
Andere Filme mit ihm: Here on Earth, Ohne Worte u.a.!
„Sam Elliot“ als „Sergeant Major Basil Plumley“!
Er hat mir in seiner Rolle sehr gut gefallen.
Seine Ausstrahlung passt zu der des „Sergeant Major Basil Plumley“!
Andere Filme mit ihm:
Die anderen Schauspieler:
Keri Russell, Barry Pepper, Don Duong, Ryan Hurst, Robert Bagnell, Marc Blucas, Josh Daugherty, Jsu Garcia, Ion Hamm, Clark Gregg, Desmond Harrington, Blake Heron, Erin MacArthur, Edwin Morrow, Dylan Walsh, Mike White, Mark McCracken.
So, das waren die Schauspieler!
Der Soundtrack
-+-+-+-+-+-+
Der Film wird an einigen Stellen von Hintergundmusik begleitet, komponiert von „Nick Glennie-Smith“!
Diese Musik finde ich wirklich sehr gut und auch größten Teils passend…
An einigen Stellen kommt sie mir allerdings, na ja, zu „froh“ vor!
Da ich sowieso begeisterter Soundtrackhörer bin, habe ich mir diese CD gekauft.
Hört man diese Musik, ohne das man vorher gesagt bekommt von welchem Film sie ist…
Ich bin mir sicher, jeder wird sofort wissen, dass es sich dabei um einen Kriegsfilm handeln muss…
Achso, noch was…
Vietnamkrieg & Kino???
-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
Ein weiter Film, in dem es um das Thema „Vietnam Krieg“ geht…
Es ist schade, das es irgendwie immer um das gleiche geht!
Amerikaner kämpfen, töten, sterben …
Das kennt mal alles schon!
In diesem Film wurde allerdings auch etwas Wert auf die Familien der Amerikanischen Soldaten genommen!
Na ja, aber worüber sollten die Amerikaner denn sonst einen Kriegsfilm drehen, in dem es um sie geht???
Mit „Black Hawk Down“ kam mal ein anderer Austragungsort vor…
Mein Fazit
+-+-+-+-
Tja, ich denke ich habe irgendwie schon alles gesagt, oder?
Der Film ist gut, passt aber nicht zur Vorgabe des Buches.
Die Amerikaner werden als Soldaten mit einem „Leben auch außerhalb des Krieges“ gezeigt, die Vietnamesen allerdings als erbarmungslose Kampfmaschinen!
Mir gefällt, dass viele Szenen den Krieg so deutlich zeigen!
Die Musik gefällt mir auch gut!
Also, ich bin letztendlich doch zufrieden mit dem Film!
Ich muss wirklich dazu sagen, wenn man das Buch gar nicht kennt, dann wird man den Film wahrscheinlich supergut finden, kennt man das Buch jedoch, wird der Film von einigen, nicht wirklich passenden Szenen überschattet!
Schlusswort
-+-+-+-+-+
Ja gut, das war mein Bericht zu „ Wir Waren Helden“!
Ich könnte wirklich noch viel viel mehr dazu schreiben, aber das wird wohl dann langweilig…
Ich weiß wirklich nicht wie ich den Film nun bewerten soll?!?!
Warum ich das nicht kann könnt ihr aus der Überschrift entnehmen...
Ich freue mich über Kommentare von euch zu diesem Bericht…
Bis dann,
euer Dolphin2003
lang ist´s her, mein letzter Bericht…
Aber jetzt ist ein neues Jahr, also wird es auch Zeit für neue Berichte meinerseits.
Mein letzter Bericht handelte von „Black Hawk Down“!
Dieser Kriegsfilm hat mich wirklich schwer beidruckt…
In dem Bericht habe ich erwähnt, wie gerne ich doch solche Filme schaue…
Nun, ich habe letzt Woche wieder einen Kriegsfilm gesehen.
WIR WAREN HELDEN (We were Soldiers)
Allerdings nicht im Kino.
Den Film habe ich mir ausgeliehen, da er im Handel noch nicht erhältlich ist!
(Voraussichtlich im April)
Gehört habe ich natürlich viel von dem Film!
Und VORALLEM hatte ich die Möglichkeit das Buch zu leihen, da mein Nachbar dieses Besitzt!
Dementsprechend also auch meine Erwartungen…
Und damit möchte ich auch diesen Bericht eröffnen,
also, los geht’s:
Meine Erwartung(en)
+-+-+-+-+-+-+-+-+
Die Werbung im TV hatte mich schon neugierig gemacht!
Und auch einige meiner Arbeitskollegen haben nach ihrem Besuch dieses Filmes im Kino erzählt,
wie dramatisch er doch sei, das er wirklich realistisch sei, und auch sehr ergreifend an einigen stellen…
Diese ergreifenden Szenen sollte ich später auch finden…
Nun, voller Erwartung legte ich also nun die DVD ein, und es ging auch sofort los (sollte es ja auch)!
Ich erwartete also einen Film mit einer sehr guten Story, mit vielen REALISTISCHEN Kriegsszenen, aber auch mit ergreifenden Szenen!
Außerdem sollte er die vielen gefallen Soldaten beider Seiten ehren…
Da ich ja schon etwas älter als 18 bin (…), komme ich also in den „Genuss“ die ungeschnittene US-Version zu sehen!
Die Story
-+-+-+-+
Meine ersten Erwartungen werde sofort am Anfang erfüllt, und zwar auf eine, doch sehr heftigen Weise…
Am Anfang des Filmes befinden wir uns im Jahr 1954!
Die ersten Szenen spielen sich, wie der grossteil des Filmes, auf Vietnamesischem Boden ab…
Eine französische Einheit wird aus einem Hinterhalt heraus angegriffen…
Die Franzosen sind deutlich in der Unterzahl, und so unterliegen sie den Vietnamtruppen…
In diesen ersten Szenen wird mir klar:
Der Film ist verdammt realistisch, da wirklich sehr Film Blut fließt und keine Gnade gezeigt wird…
Knappe 10 Jahre später auf dem Armee-Stützpunkt „Fort Bening“ wird die Grundausbildung der 7. Kavallerie unter dem Befehl von „Lt. Col. Moore“ und „Sergeant Major Lumley„ ausgeübt, und kaum ist diese abgeschlossen, muss sich dir Truppe auch schon auf den bevorstehenden Einsatz vorbereiten!
Obwohl Moore als erfahrener Offizier weiß, dass er so gut wie chancenlos in den Kampf um die Talebene „La-Drang“ geschickt wird, muss er die Befehle befolgen.
Am 14. November 1965 erreicht die 7. Kavallerie, die aus 395 Soldaten besteht, dann das amerikanische Base Camp im Vietnam….
Vom Basecamp aus fliegen nun die ersten Männer in die Kampfzone, wo sich Moores Befürchtungen noch schlimmer als sowieso Erwartet bewahrheiten!
Er sieht sich und seine Truppe einer heftigen Überzahl von Nordvietnamesischen Soldaten ausgesetzt…
…Alle Pläne der Amerikaner werden durch diese Überzahl feindlicher Soldaten zunichte gemacht…
…Helikopter kommen vorerst noch mit Nachschub an und holen verletzte und getötete Soldaten ab, bis auch das nicht mehr möglich ist…
Die Lage wird immer aussichtsloser für Moore und die Truppen…
Furcht und Verzweiflung kommen in den Soldaten hoch und wechseln sich mit Wut und Hass ab…
Moore wird klar, es geht jetzt nur noch darum die Leben seiner Männer und sein eigenes zu retten, und dass schafft er nur noch, wenn er die Vietnamesen in dieser Schlacht besiegt, denn anders, werden sie nicht mehr aus dieser grünen Hölle entkommen…
So, das dürfte jetzt erstmal zur Story des Filmes reichen…
Der Eindruck
+-+-+-+-+-
In diesem Punkt werden die Meinungen wahrscheinlich Auseinader gehen, deswegen spreche ich jetzt auch für mich!
Es ist vor allem schwierig, den Eindruck des Filmes richtig zu deuten.
Er ist ja eine Verfilmung des Buches „We Were Soldiers Once… And Young“ (Wir Waren Soldaten… Und Jung) von „Harold G. Moore“ und „Joseph L. Galloway“, und das Buch ehrt die gefallenen Soldaten auf Amerikanischer, sowie die gefallenen Soldaten auf Vietnamesischer Seite!
Und da muss ich sagen, zeigt der Film nicht unbedingt das, was man Erwarten würde, wenn man das Buch kennt…
Aber nun ja, ich fange einfach mal an mit dem Eindruck, den der Film auf mich hinterlässt!
Was in diesem Film wirklich auffällt, ist die grausame Seite des Krieges.
Dies fällt mir an einigen Stellen des Filmes sehr deutlich auf…
Ich verzichte jetzt drauf, diese einzelnen Szenen alle aufzuschreiben, aber es wird doch sehr deutlich gezeigt, wie die Situation auf so einem Schlachtfeld sein kann (oder auch war)!
Die angeschossenen Soldaten die sich vor Schmerzen auf dem Boden krümmen, die vielen Leichen.
Da möchte ich allerdings doch auf eine Szene zu sprechen kommen, die mir auch kurz ein bisschen den Atem genommen hat:
In dieser Szene kniet Moore nachts vor einigen der gefallen Soldaten und betet für sie, im Hintergrund hört man einschlagenden Geräusche und das knattern der Maschinengewehre!
Da könnte ich aber noch viele Szenen nennen…
Was mir aber auch aufgefallen ist, und das wird mit Sicherheit nicht nur mir aufgefallen sein, ist die Tatsache, dass der Film fast ausschließlich aus der Sicht der amerikanischen Soldaten gezeigt wird…
Und das meinte ich vorhin damit, dass es schwierig ist einen richtigen oder falschen Eindruck aus dem Film zu ziehen!
Nachdem das erste Telegramm die Frau eines im Kampfgefallenem Soldaten erreicht, bangen nun alle Frauen, dass auch sie bald so ein Telegramm erreichen wird.
Die Frau von „Lt. Col. Moore“, Also Frau Moore, nimmt die Telegramme an, die ein Taxiunternehmen den Frauen der Soldaten überbringen soll, um diese dann selbst an die Frauen weiterzugeben…
Nun sieht man, wie sie mit den Telegrammen mit der schrecklichen Nachricht von Tür zu Tür geht…
Von Tür zu Tür ein entsetztes, trauerndes Gesicht einer Frau, die nun weiß, das ihr Mann/Freund im Kampf gefallen ist…
Es wird nur von einem einzigen Vietnamesischen Soldaten ein kleines bisschen mehr in Form eines Tagebuches mit Bild seiner Freundin/Frau gezeigt, ansonsten sieht man die Vietnamsoldaten als Kampfmaschinen die nur drauf ausgerichtet sind die Amerikaner zu töten. Sie kommen aus ihrem Höhlen und Verstecken, greifen an, und verstecken sich wieder.
Nur als sich der Vietnamesische Truppenführer in einem Gebet für den Mut der Soldaten bedankt, wird gezeigt, dass auch diese Soldaten Gefühle, ein Leben haben…
Auch fällt auf, das Moore als „Held“ dargestellt wird…
Ok, das find ich auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite aber auch nicht…
Kurz vor der Abreise in den Vietnam hält er eine Rede vor den Soldaten der 7. Kavallerie
und deren Angehörigen, in der er sagt, dass er als erster das Schlachtfeld betreten wird, und es als letztes wieder verlassen wird.
Diese beiden Szenen, also die wo er seinen Fuß auf feindlichen Boden setzt und die wo er es wieder verlässt, werden in einer Slow-Motion gezeigt und mit einer eindringlichen Hintergrundmusik unterlegt…
In einer weiteren Szene wird gezeigt, wie er mit einigen Männer nach 2 vermissten Soldaten sucht, und sich so mit seine Männer in Lebensgefahr begibt!
Moore widersetzt sich auch dem Befehl der Regierung nach Saigon zu kommen,
er bleibt bei seinem Männer im Gefecht…
Der Film hat mich schon sehr beeindruckt, auch wenn er nicht das zeigt, was er eigentlich, laut Vorgabe des Buches, zeigen sollte!
Die Schauspieler
+-+-+-+-+-+-+
„Mel Gibson“ spielt den „Lieutnant Colonel Hal G. Moore“!
In diese Rolle passt er meiner Meinung nach recht gut, da er das passende Alter für einen erfahren Soldaten hat!
Andere Filme mit ihm u.a.: Signs, Der Patriot, Was Frauen Wollen, Leathal Weapon 1-4 u.s.w.!
„Madeleine Stowe“ passt nicht so wirklich in die Ehefraurolle von Moore!
Ich kann wirklich nicht sagen was mich an ihr in dieser Rolle gestört hat!
Vielleicht war es einfach ihr Erscheinungsbild, oder einfach der Grund, dass ich sie vorher nur in „Der letzte Mohikaner“ gesehen hab!
Andere Filme mit ihr: Fatale Begierde, China Moon – Eine heiße Affäre, u.a.!
“Greg Kinnear“ spielt den Hubschrauberpiloten „Major Bruce Crandall“, auch bekannt als „Snakeshit“!
Allerdings denke ich, dass einfach zu wenig von ihm gezeigt wird.
Denn er erlebt als Pilot alles mit.
Er sieht alles aus einer anderen Perspektive, er fliegt die blutenden verletzten aus dem Kampfgebiet u.s.w., aber abgesehen davon spielt er diese Rolle trotzdem gut!
Andere Filme mit ihm: Besser geht’s Nicht, E-Mail für dich, Good Vibrations - Sex vom anderen Stern u.a.!
„Chris Klein“ in der Rolle des „2nd Lieutenant Jack Geoghegan“!
Es ist schon komisch wenn man weiß, dass er auch bei den American Pie Filmen mitgespielt hat, aber das hat man schnell vergessen, wenn man ihn in seiner Rolle sieht…
Andere Filme mit ihm: Here on Earth, Ohne Worte u.a.!
„Sam Elliot“ als „Sergeant Major Basil Plumley“!
Er hat mir in seiner Rolle sehr gut gefallen.
Seine Ausstrahlung passt zu der des „Sergeant Major Basil Plumley“!
Andere Filme mit ihm:
Die anderen Schauspieler:
Keri Russell, Barry Pepper, Don Duong, Ryan Hurst, Robert Bagnell, Marc Blucas, Josh Daugherty, Jsu Garcia, Ion Hamm, Clark Gregg, Desmond Harrington, Blake Heron, Erin MacArthur, Edwin Morrow, Dylan Walsh, Mike White, Mark McCracken.
So, das waren die Schauspieler!
Der Soundtrack
-+-+-+-+-+-+
Der Film wird an einigen Stellen von Hintergundmusik begleitet, komponiert von „Nick Glennie-Smith“!
Diese Musik finde ich wirklich sehr gut und auch größten Teils passend…
An einigen Stellen kommt sie mir allerdings, na ja, zu „froh“ vor!
Da ich sowieso begeisterter Soundtrackhörer bin, habe ich mir diese CD gekauft.
Hört man diese Musik, ohne das man vorher gesagt bekommt von welchem Film sie ist…
Ich bin mir sicher, jeder wird sofort wissen, dass es sich dabei um einen Kriegsfilm handeln muss…
Achso, noch was…
Vietnamkrieg & Kino???
-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
Ein weiter Film, in dem es um das Thema „Vietnam Krieg“ geht…
Es ist schade, das es irgendwie immer um das gleiche geht!
Amerikaner kämpfen, töten, sterben …
Das kennt mal alles schon!
In diesem Film wurde allerdings auch etwas Wert auf die Familien der Amerikanischen Soldaten genommen!
Na ja, aber worüber sollten die Amerikaner denn sonst einen Kriegsfilm drehen, in dem es um sie geht???
Mit „Black Hawk Down“ kam mal ein anderer Austragungsort vor…
Mein Fazit
+-+-+-+-
Tja, ich denke ich habe irgendwie schon alles gesagt, oder?
Der Film ist gut, passt aber nicht zur Vorgabe des Buches.
Die Amerikaner werden als Soldaten mit einem „Leben auch außerhalb des Krieges“ gezeigt, die Vietnamesen allerdings als erbarmungslose Kampfmaschinen!
Mir gefällt, dass viele Szenen den Krieg so deutlich zeigen!
Die Musik gefällt mir auch gut!
Also, ich bin letztendlich doch zufrieden mit dem Film!
Ich muss wirklich dazu sagen, wenn man das Buch gar nicht kennt, dann wird man den Film wahrscheinlich supergut finden, kennt man das Buch jedoch, wird der Film von einigen, nicht wirklich passenden Szenen überschattet!
Schlusswort
-+-+-+-+-+
Ja gut, das war mein Bericht zu „ Wir Waren Helden“!
Ich könnte wirklich noch viel viel mehr dazu schreiben, aber das wird wohl dann langweilig…
Ich weiß wirklich nicht wie ich den Film nun bewerten soll?!?!
Warum ich das nicht kann könnt ihr aus der Überschrift entnehmen...
Ich freue mich über Kommentare von euch zu diesem Bericht…
Bis dann,
euer Dolphin2003
31 Bewertungen, 4 Kommentare
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26.11.2006, 20:01 Uhr von diana75
Bewertung: sehr hilfreich:O)**LIEBE GRÜSSE**(O:
-
19.11.2006, 12:25 Uhr von lan
Bewertung: sehr hilfreichdie haben wir auch zu hause! gruß lan
-
19.11.2006, 10:02 Uhr von junior33
Bewertung: sehr hilfreichSH und liebe Grüße, Ingo !
-
18.11.2006, 16:34 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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