Wir waren Helden (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von sam0815
Macht Krieg wirklich Sinn?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallöö und Grüss Euch...
Es ist mal wieder Sommer. Und was darf da nicht fehlen? Richtig ein gemütlicher Kinogang.
Ich habe mir einen Film angeschaut der, wie soll ich es sagen, lange nicht mehr so erschüttert hat seit
„Der Soladt James Rayn“. Ich spreche hier von „ Wir waren Helden“, einem Film der die Landung erster
amerikanischer Truppen auf vietnamesisches Feindgebiet zeigt. Dies ist der Beginn eines Krieges, wie
er erbarmungsloser nicht sein kann, 1965 begann, 58000 amerikanischen und etwa 2500000 nord-
vietnamesischen Soldaten das Leben gekostet hat, der Vietnam Krieg.
Zur Geschichte....
Lieuteanant Colonel Harold G. Moore (Mel Gibson) ist ein erfahrener Offizier, der schon im Korea Krieg diente,
erhält den Befehl eine Einheit auszubilden, die die Speerspitze bei einer Landung in Vietnam werden soll.
Obwohl er weiss wie schwer diese Aufgabe sein wird, macht er sich daran den jungen Soldaten auf den
Ernstfall vorzubereiten. Hilfe findet er in den Soldaten Sergant Major Plumley (Sam Elliot), einem altgedienten
Veteran, der schon im zweiten Weltkrieg mit der 82. Luftlandedivision an allen Schauplätzen beteiligt war und
Der Hubschrauber Piloten Major Crandall.
Gerade als er seiner Truppe beigebracht hat, was es heisst im Jungel zu kämpfen, ist deren Wehrzeit zuende und er erhält neue Leute. Ein schlechtes Omen, zumal seine Einheit der 7. Luftkavellarie zugeteilt wird.
Die 7. Kavellarie war Custers Einheit, die am Liitle Big Horn völlig aufgerieben wurde.
Unter diesen Vorzeichen erhält er den Befehl abzurücken und damit beginnt etwas, was aussichtsloser nicht sein kann, er soll als Speerspitze das Tal la Drang in Nordvietnam einnehmen.
Gleich nach der Landung muss Colonel Moore feststellen, dass jede Plan, dedes Kalkül angesichts der Lage völlig hinfällig ist. Er sieht sich mit etwa 400 Mann einem Feind gegenüber der fünfmal so stark ist. Ausreichender Nachschub an Munition und Mann ist nicht möglich und die Gefechte werden immer erbitterter.
Heldentum hat hier keinen Platz, die müssen auch der junge Lieutenant Geoghegan ( Chris Klein) und der
Militärfotograf Galloway (Barry Pepper) erkennen. Ihrer Verzweiflung entspringt Wut und Hass das unvermeidbare abzuwenden und so kämpfen sie nicht mehr für ihr Land sondern nur noch für das Leben ihrer Kameraden und um ihr eigenes.
Doch der Film zeigt nicht nur den Schrecken des Krieges in Vietnam, er widmet sich auch den Frauen die 12000
Kilometer entfernt in ständiger Angst um ihre Ehemänner bangen.
Immer wenn ein gelbes Taxi vorfährt heisst es, dass ein Mann nicht mehr nach Hause kommen wird.
Moores Ehefrau (Madeleine Stowe) nimmt sich der Briefe an und steht mit all ihrer Kraft den Hinterblieben des
Stützpunktes bei, bis auch bei ihr ein gelbes Taxi vorfährt...
Charactere...
Mel Gibson spielt den Lt. Colonel Moore so glaubhaft und authentisch nach, das man der Meinung sein kann er wäre wirklich dabei gewesen, obwohl er, Dank seines Vaters, nie zum Militär musste.
Ohne viel Worte zu nutzen, die er nicht braucht, wenn man einmal auf seine Mimik achtet, gibt er dem Film etwas eindringliches und gefühlvolles. Ich denke, dies macht ihn so wertvoll in diesem Film.
Sam Elliot der den alten Haudegen Plumley spielt, hat scheinbar eine Nebenrolle. Diese Meinung wird spätestens dann über den Haufen geworfen, als er dem Reporter Galloway die Waffe gibt und ihm erhoben erklärt, auf dem Bodenn kauernd könne er den Krieg nicht gewinnen.
Er ist er Turm in der Schlacht und zeigt es in jeder gespielten Szene des Films.
Barry Pepper ist schon bekannt aus „Der Soldat James Rayen“. Seine Rolle umfasst die des Kriegsreporters
Galloway, dem einzigen, der während der Kämpfe damals vor Ort war.
Als er voller Selbstsicherheit den Hubschrauber betritt, ahnt er noch nicht was auf ihn zukommen wird, er am Ort wird ihm dies erschreckend deutlich.
Pepper hat, wie schon erwähnt, Erfahrung mit Kriegsfilmen und so ist seine Rolle zwar Routine, bringt ihn doch noch ein Stück weiter, denn wie die anderen auch, hat seine diesmal eine wahre Begebenheit.
Ich möchte an dieser Stelle nicht noch auf Effekte und das ganze um diesen Film eingehen, sondern lieber eine Meinung in eigener Sache schreiben, denn dies, so denke ich hat hier mehr Platz verdient als alles andere.
Endlich wurde mit den Rollenklischess des wahren Helden aus dem Vietnamkrieg aufgeräumt. Kein Rambo oder Braddock konnten zeigen wie brutal und gnadenlos sich die beiden Seiten bekämpften. Keiner der Soldaten wollte diesen Krieg und doch wurden sie für etwas missbraucht, das sich Politik nennt.
Man hat auch innerhalb der Filmemacher erkannt, dass es an der Zeit ist, all denen ein kleines Stück wieder zu geben, die für ihr Land kämpften, litten und starben, sowohl in Amerika als auch in Vietnam selber.
Jeder der am Schluss von der Gedenktafel aus gezeigt wird, hätte weiterleben können, wenn es den Politikern gelungen wäre vorher über ihre Taten nachzudenken.
Denn eines ist klar, die wenigsten Soldaten, auf beiden Seiten, waren überzeugt von diesem Krieg und wollten ihn nicht.
Ich reihe diesen Film ein Werke wie „Hamburger Hill“, Full Metal Jacket“ und der „Soldat James Rayen“, die alle zeigen, es braucht keinen Heldentum um zu sterben, dies macht der andere indem er dir eine Kugel verpasst.
Ich bin erschüttert über soviel Wahrheit und hoffe ihr geht nicht mit falschen Vorstellungen in diesen Film
In stillem Gedenken an die Opfer auf beiden Seiten
Andi
Es ist mal wieder Sommer. Und was darf da nicht fehlen? Richtig ein gemütlicher Kinogang.
Ich habe mir einen Film angeschaut der, wie soll ich es sagen, lange nicht mehr so erschüttert hat seit
„Der Soladt James Rayn“. Ich spreche hier von „ Wir waren Helden“, einem Film der die Landung erster
amerikanischer Truppen auf vietnamesisches Feindgebiet zeigt. Dies ist der Beginn eines Krieges, wie
er erbarmungsloser nicht sein kann, 1965 begann, 58000 amerikanischen und etwa 2500000 nord-
vietnamesischen Soldaten das Leben gekostet hat, der Vietnam Krieg.
Zur Geschichte....
Lieuteanant Colonel Harold G. Moore (Mel Gibson) ist ein erfahrener Offizier, der schon im Korea Krieg diente,
erhält den Befehl eine Einheit auszubilden, die die Speerspitze bei einer Landung in Vietnam werden soll.
Obwohl er weiss wie schwer diese Aufgabe sein wird, macht er sich daran den jungen Soldaten auf den
Ernstfall vorzubereiten. Hilfe findet er in den Soldaten Sergant Major Plumley (Sam Elliot), einem altgedienten
Veteran, der schon im zweiten Weltkrieg mit der 82. Luftlandedivision an allen Schauplätzen beteiligt war und
Der Hubschrauber Piloten Major Crandall.
Gerade als er seiner Truppe beigebracht hat, was es heisst im Jungel zu kämpfen, ist deren Wehrzeit zuende und er erhält neue Leute. Ein schlechtes Omen, zumal seine Einheit der 7. Luftkavellarie zugeteilt wird.
Die 7. Kavellarie war Custers Einheit, die am Liitle Big Horn völlig aufgerieben wurde.
Unter diesen Vorzeichen erhält er den Befehl abzurücken und damit beginnt etwas, was aussichtsloser nicht sein kann, er soll als Speerspitze das Tal la Drang in Nordvietnam einnehmen.
Gleich nach der Landung muss Colonel Moore feststellen, dass jede Plan, dedes Kalkül angesichts der Lage völlig hinfällig ist. Er sieht sich mit etwa 400 Mann einem Feind gegenüber der fünfmal so stark ist. Ausreichender Nachschub an Munition und Mann ist nicht möglich und die Gefechte werden immer erbitterter.
Heldentum hat hier keinen Platz, die müssen auch der junge Lieutenant Geoghegan ( Chris Klein) und der
Militärfotograf Galloway (Barry Pepper) erkennen. Ihrer Verzweiflung entspringt Wut und Hass das unvermeidbare abzuwenden und so kämpfen sie nicht mehr für ihr Land sondern nur noch für das Leben ihrer Kameraden und um ihr eigenes.
Doch der Film zeigt nicht nur den Schrecken des Krieges in Vietnam, er widmet sich auch den Frauen die 12000
Kilometer entfernt in ständiger Angst um ihre Ehemänner bangen.
Immer wenn ein gelbes Taxi vorfährt heisst es, dass ein Mann nicht mehr nach Hause kommen wird.
Moores Ehefrau (Madeleine Stowe) nimmt sich der Briefe an und steht mit all ihrer Kraft den Hinterblieben des
Stützpunktes bei, bis auch bei ihr ein gelbes Taxi vorfährt...
Charactere...
Mel Gibson spielt den Lt. Colonel Moore so glaubhaft und authentisch nach, das man der Meinung sein kann er wäre wirklich dabei gewesen, obwohl er, Dank seines Vaters, nie zum Militär musste.
Ohne viel Worte zu nutzen, die er nicht braucht, wenn man einmal auf seine Mimik achtet, gibt er dem Film etwas eindringliches und gefühlvolles. Ich denke, dies macht ihn so wertvoll in diesem Film.
Sam Elliot der den alten Haudegen Plumley spielt, hat scheinbar eine Nebenrolle. Diese Meinung wird spätestens dann über den Haufen geworfen, als er dem Reporter Galloway die Waffe gibt und ihm erhoben erklärt, auf dem Bodenn kauernd könne er den Krieg nicht gewinnen.
Er ist er Turm in der Schlacht und zeigt es in jeder gespielten Szene des Films.
Barry Pepper ist schon bekannt aus „Der Soldat James Rayen“. Seine Rolle umfasst die des Kriegsreporters
Galloway, dem einzigen, der während der Kämpfe damals vor Ort war.
Als er voller Selbstsicherheit den Hubschrauber betritt, ahnt er noch nicht was auf ihn zukommen wird, er am Ort wird ihm dies erschreckend deutlich.
Pepper hat, wie schon erwähnt, Erfahrung mit Kriegsfilmen und so ist seine Rolle zwar Routine, bringt ihn doch noch ein Stück weiter, denn wie die anderen auch, hat seine diesmal eine wahre Begebenheit.
Ich möchte an dieser Stelle nicht noch auf Effekte und das ganze um diesen Film eingehen, sondern lieber eine Meinung in eigener Sache schreiben, denn dies, so denke ich hat hier mehr Platz verdient als alles andere.
Endlich wurde mit den Rollenklischess des wahren Helden aus dem Vietnamkrieg aufgeräumt. Kein Rambo oder Braddock konnten zeigen wie brutal und gnadenlos sich die beiden Seiten bekämpften. Keiner der Soldaten wollte diesen Krieg und doch wurden sie für etwas missbraucht, das sich Politik nennt.
Man hat auch innerhalb der Filmemacher erkannt, dass es an der Zeit ist, all denen ein kleines Stück wieder zu geben, die für ihr Land kämpften, litten und starben, sowohl in Amerika als auch in Vietnam selber.
Jeder der am Schluss von der Gedenktafel aus gezeigt wird, hätte weiterleben können, wenn es den Politikern gelungen wäre vorher über ihre Taten nachzudenken.
Denn eines ist klar, die wenigsten Soldaten, auf beiden Seiten, waren überzeugt von diesem Krieg und wollten ihn nicht.
Ich reihe diesen Film ein Werke wie „Hamburger Hill“, Full Metal Jacket“ und der „Soldat James Rayen“, die alle zeigen, es braucht keinen Heldentum um zu sterben, dies macht der andere indem er dir eine Kugel verpasst.
Ich bin erschüttert über soviel Wahrheit und hoffe ihr geht nicht mit falschen Vorstellungen in diesen Film
In stillem Gedenken an die Opfer auf beiden Seiten
Andi
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