Zeitung austragen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von political
Geld kann doch nicht alles sein!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich euch etwas über meinen momentanen Nebenjob erzählen. Ich stelle Zeitungen zu. Derzeit mache ich das in Niederösterreich und zwar stelle ich eine Wochenzeitung in zwei verschiedenen Bezirken zu. Doch bevor ich dazu noch genauer komme, eine kurze Erklärung wie ich dazu gekommen bin.
Der Beginn
----------
Angefangen habe ich vor etwa anderthalb Jahren, als mein Schwager schon eine Tageszeitung zustellte und hie und da eine Vertretung brauchte. Damals war ich so ungefähr 3 – 4 mal pro Monat unterwegs – für 2 Stunden in der Nacht. Schließlich ergab es sich, dass ich eine eigene Tour übernehmen konnte – einmal wöchentlich, damit sich auch das Studium noch ausgeht.
Also hab ich mich beim zuständigen Gebietsleiter beworben und hatte auch gleich den Job. Anfangs erhielt ich eine Liste mit etwa 300 Adressen und Namen. Es galt als erstes, zu sondieren, welche Zeitungen ich zustellen will. Jene, die vermutlich im Winter nicht mit absoluter Sicherheit zustellbar sein würden, ließ ich weg. Also alle Adressen, die irgendwo am Berg waren. Für das aufsuchen aller Adressen erhielt ich jeweils 0,36 Euro. Bei etwa 300 Adressen macht das also rund 100 Euro aus, egal ob man die Adresse weiterzustellen will oder nicht.
Der zweite Schritt besteht dann im Zustellen eines Infoblattes, an die Abonnenten. Darauf wird ihnen mitgeteilt, dass ab sofort die Zeitung nicht mehr per Post sondern per Zusteller geliefert wird. Dies hat für die Kunden den Vorteil, dass sie die Zeitung schon einige Stunden früher im Postkasten haben.
Die ersten Zustellungen
-----------------------
Schließlich war es soweit. Montag morgens um 3.00 (morgens) waren die Zeitungen erstmals vom Depot abzuholen – 250 Stück blieben von der Adressenliste übrig. Natürlich ist so eine große Menge an Zeitungen relativ schwer bändigen, vor allem am Anfang, wenn man die Tour noch nicht allzu gut kennt. Also brauchte ich gleich am ersten Morgen rund 6 Stunden, bis alle Zeitungen zugestellt waren – sehr lang, wenn man bedenkt, dass es pro zugestellter Zeitung nur 20 Cent gibt, also 50 Euro pro Nacht. Als ich wieder zu Hause angekommen war gings zuerst wieder ins Bett, das Schlafdefizit aufholen. Leider kam bald das böse Erwachen, denn einige Zeitungen waren nicht dort angekommen, wo sie sollten. Ich machte das erste Mal Bekanntschaft mit einer Kundenreklamation. Dabei muss es sich nicht unbedingt um eine falsch zugestellte Zeitung handeln. Viele Kunden wollen die Zeitung an einem anderen Platz haben (vor der Wohnungstür, hinter dem Mistkübel, etc.). Ihr würdet nicht glauben wie absurd manche Kundenwünsche hier sind!
Wie auch immer, nachdem ich die Wünsche der Kunden halbwegs kannte und einige Praxis gesammelt hatte (etwa 5-8 Nächte reichten), schaffte ich die Tour bereits in etwas weniger als 4 Stunden. Die Zeit variiert natürlich je nach Witterung und anderen Komplikationen, wie etwa verspäteter Druck der Zeitung oder Bahnschranken, die minutenlang nicht aufgehen wollen.
Man sollte übrigens nicht auf das Verständnis der Kunden hoffen, wenn man mal eine halbe Stunde später liefert als gewöhnlich. Meist kommen nur Beschwerden!
Die positiven Seiten an diesem Job
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-) Ganz sicher der positivste Punkt ist die Unabhängigkeit. Damit meine ich, dass es keinen Chef in dem Sinn gibt. Nachdem der Job nicht allzu gut bezahlt ist, hat man meist kein Problem mit den Bereichsleitern – die sind froh, überhaupt jemanden zu finden, der die Zustellungen macht. Es gibt also kaum jemanden, der einem ständig hinterher läuft um einen zu kontrollieren – mal ausgenommen die Kunden.
-) Wenn man so wie ich eher in einer ländlichen Gegend wohnt und in der Nacht zustellt, bekommt man allerlei schöne Naturschauspiele zu sehen – viele Tiere und sonderbare Menschen sind Nachts auf den Straßen. Dies animiert einen doch sehr oft zum Lachen.
-) Meist gibt es ein Reserveexemplar der Zeitung, das man behalten kann, wenn alles richtig zugestellt wurde. Meist bin ich persönlich aber froh, wenn ich die Zeitung einige Zeit nicht sehen muss.
-) Zeitungen, die ein hohe Auflage erreichen, machen den Job relativ lukrativ – wenn man sich eine gute Tour zusammenstellt und auch auf die einen andere Adresse verzichten kann.
Die negativen Seiten an diesem Job
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-) Der Verdienst steht (meist) in keinem Verhältnis zum Aufwand. Sicher auf den ersten Blick hören sich 50 Euro für 4 Stunden Arbeit recht ordentlich an, doch man sollte nicht die Benzinkosten vergessen, die hier noch nicht inkludiert sind. Natürlich muss man auch noch Autoabnützung und Versicherung mit einkalkulieren. Im Endeffekt bleibt einem kaum mehr als 6-7 Euro Stundenlohn übrig – nicht wirklich ein Topverdienst wenn ihr mich fragt.
Hier kann man schon zu Beginn etwas steuern, nämlich indem man nur Zeitungen innerhalb einer gewissen örtlichen Grenze (zB im Umkreis von 5 Kilometern) zustellt. Man sollte es vermeiden, außerhalb dieser Grenze liegende Kunden zu beliefern, da man durch weite Wegstrecken viel Zeit verliert – und auch Geld. Natürlich ist die Zustellung in Städten hier einfacher, weil man eine höhere Dichte hat – das heißt mehr Zeitungen auf engerem Raum.
-) Zusätzlich zum Zustellen kommt noch die Bearbeitung der Zustelllisten, die sich oft wöchentlich ändern – es gibt immer wieder Kunden, die ihr Abo kündigen oder andere, die eines eröffnen.
-) Viele Kunden sind äußerst undankbar und kaum jemand weiß zu schätzen, was ein Zusteller so mitmacht. Sobald man ein gewisses Service bietet, wird es als selbstverständlich erachtet und es schwierig, ein solches Service wieder abzubauen, ohne Kunden zu verärgern.
-) Das Zustellen in der Nacht ist sehr kraftraubend, vor allem wenn man es nur einmal wöchentlich macht. Bei der täglichen Zustellung ist es meist sogar leichter, weil man einen gleichbleibenden Rhythmus finden kann. Dies ist natürlich ein individuelles Problem – manche haben damit gar kein Problem.
-) Es gestaltet sich – vor allem Anfangs – oft äußerst schwierig, Postkästen oder Zeitungsrollen zu finden – wenn es überhaupt welche gibt! Leider haben nur wenige Kunden ihre Rollen so montiert, das man im Sitzen zustellen kann.
-) Dadurch, dass man nicht durch ein normales Dienstverhältnis bei der jeweiligen Zustellfirma (zumindest jene, die ich kenne) angestellt wird, kommt man natürlich auch nicht in den Genuss von Sozialleistungen. Es gibt weder Kranken-, Pensions-, oder Unfallversicherung - es sei denn man bezahlt sie selbst! Die Bezahlung erfolgt in Form von Honorarnoten, die man an die Firma legt - die Versteuerung muss man selbst vornehmen.
Tipps und Infos
---------------
-) Wie schon erwähnt ist es wichtig, möglichst viele Zeitungen auf engem Raum zu haben. Es ist oft rentabler, auf einige wenige Zeitungen zu verzichten, die vielleicht etliche Kilometer entfernt zuzustellen wären.
-) Kurz vor Weihnachten kann es sich bezahlt machen, den Kunden einen kleinen Gruß zukommen zu lassen – einige könnten etwas Trinkgeld locker machen.
-) Jeder der ein Auto mit mehr als 75 PS oder mit einem Verbrauch jenseits der 6 Liter (Benzin) besitzt sollte es sich doppelt gut überlegen, diesen Job zu machen – die Benzinkosten werden euch auffressen!
-) Am besten ein Dieselauto mit wenig PS fahren, denn das steigert die Rentabilität.
-) Bei Regen empfiehlt es sich, Plastiktaschen dabei zu haben – entweder von der Zustellfirma oder ansonsten eigene! Reklamationen für nasse Zeitungen sind euch sonst sicher!
Fazit
-----
Ich hoffe, ich konnte euch einen halbwegs guten Einblick in den Job des Zeitungszustellers geben. Natürlich sind dies nur Erfahrung einer bestimmten Region mit einer bestimmten Zeitung. Es gibt mit Sicherheit lukrativere Strecken und lukrativere Zeitungen. Wie schon oben erwähnt hängt viel von der Dichte der Abonnenten ab. Wenn man eine sehr geringe Dichte hat, sollte man versuchen, eine Kilometerpauschale zusätzlich rauszuschlagen, um zumindest in irgendeiner Form die Kosten zu decken.
Ich persönlich mache diesen Job sicher nicht ewig. Sicher, wenn man mit dem Job beginnt, kommt er einem recht lukrativ vor und auch die Tatsache, dass selbständiges Arbeiten erforderlich ist, doch längerfristig, wird man auch die negativen Seiten bemerken. Der Verdienst ist nicht allzu hoch und auch der Stress kann sich sehen lassen, ob mit Wetter (ich wünsche keinem, bei starkem Regen eine Zeitung trocken in den Postkasten bringen zu müssen) oder mit den scheinbar ständig unzufriedenen Kunden.
Sicher, ein Job, der einen kurzfristigen finanziellen Engpass sicher entschärfen kann, aber längerfristig sollte man sich wohl andere Möglichkeiten suchen, um reich zu werden – mit Zeitungen zustellen wird man es sicher nicht.
So, das war mein Erfahrungsbericht zum Thema Zeitungszusteller bzw. Zeitungsjunge. Ich hoffe, ihr könnt die Eine oder Andere nützliche Info daraus entnehmen! Ich würde mich über Kommentare jeglicher Art sehr freuen!
Lg chris
PS: Diesen Bericht werde ich wie immer auch bei anderen Foren posten.
Der Beginn
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Angefangen habe ich vor etwa anderthalb Jahren, als mein Schwager schon eine Tageszeitung zustellte und hie und da eine Vertretung brauchte. Damals war ich so ungefähr 3 – 4 mal pro Monat unterwegs – für 2 Stunden in der Nacht. Schließlich ergab es sich, dass ich eine eigene Tour übernehmen konnte – einmal wöchentlich, damit sich auch das Studium noch ausgeht.
Also hab ich mich beim zuständigen Gebietsleiter beworben und hatte auch gleich den Job. Anfangs erhielt ich eine Liste mit etwa 300 Adressen und Namen. Es galt als erstes, zu sondieren, welche Zeitungen ich zustellen will. Jene, die vermutlich im Winter nicht mit absoluter Sicherheit zustellbar sein würden, ließ ich weg. Also alle Adressen, die irgendwo am Berg waren. Für das aufsuchen aller Adressen erhielt ich jeweils 0,36 Euro. Bei etwa 300 Adressen macht das also rund 100 Euro aus, egal ob man die Adresse weiterzustellen will oder nicht.
Der zweite Schritt besteht dann im Zustellen eines Infoblattes, an die Abonnenten. Darauf wird ihnen mitgeteilt, dass ab sofort die Zeitung nicht mehr per Post sondern per Zusteller geliefert wird. Dies hat für die Kunden den Vorteil, dass sie die Zeitung schon einige Stunden früher im Postkasten haben.
Die ersten Zustellungen
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Schließlich war es soweit. Montag morgens um 3.00 (morgens) waren die Zeitungen erstmals vom Depot abzuholen – 250 Stück blieben von der Adressenliste übrig. Natürlich ist so eine große Menge an Zeitungen relativ schwer bändigen, vor allem am Anfang, wenn man die Tour noch nicht allzu gut kennt. Also brauchte ich gleich am ersten Morgen rund 6 Stunden, bis alle Zeitungen zugestellt waren – sehr lang, wenn man bedenkt, dass es pro zugestellter Zeitung nur 20 Cent gibt, also 50 Euro pro Nacht. Als ich wieder zu Hause angekommen war gings zuerst wieder ins Bett, das Schlafdefizit aufholen. Leider kam bald das böse Erwachen, denn einige Zeitungen waren nicht dort angekommen, wo sie sollten. Ich machte das erste Mal Bekanntschaft mit einer Kundenreklamation. Dabei muss es sich nicht unbedingt um eine falsch zugestellte Zeitung handeln. Viele Kunden wollen die Zeitung an einem anderen Platz haben (vor der Wohnungstür, hinter dem Mistkübel, etc.). Ihr würdet nicht glauben wie absurd manche Kundenwünsche hier sind!
Wie auch immer, nachdem ich die Wünsche der Kunden halbwegs kannte und einige Praxis gesammelt hatte (etwa 5-8 Nächte reichten), schaffte ich die Tour bereits in etwas weniger als 4 Stunden. Die Zeit variiert natürlich je nach Witterung und anderen Komplikationen, wie etwa verspäteter Druck der Zeitung oder Bahnschranken, die minutenlang nicht aufgehen wollen.
Man sollte übrigens nicht auf das Verständnis der Kunden hoffen, wenn man mal eine halbe Stunde später liefert als gewöhnlich. Meist kommen nur Beschwerden!
Die positiven Seiten an diesem Job
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-) Ganz sicher der positivste Punkt ist die Unabhängigkeit. Damit meine ich, dass es keinen Chef in dem Sinn gibt. Nachdem der Job nicht allzu gut bezahlt ist, hat man meist kein Problem mit den Bereichsleitern – die sind froh, überhaupt jemanden zu finden, der die Zustellungen macht. Es gibt also kaum jemanden, der einem ständig hinterher läuft um einen zu kontrollieren – mal ausgenommen die Kunden.
-) Wenn man so wie ich eher in einer ländlichen Gegend wohnt und in der Nacht zustellt, bekommt man allerlei schöne Naturschauspiele zu sehen – viele Tiere und sonderbare Menschen sind Nachts auf den Straßen. Dies animiert einen doch sehr oft zum Lachen.
-) Meist gibt es ein Reserveexemplar der Zeitung, das man behalten kann, wenn alles richtig zugestellt wurde. Meist bin ich persönlich aber froh, wenn ich die Zeitung einige Zeit nicht sehen muss.
-) Zeitungen, die ein hohe Auflage erreichen, machen den Job relativ lukrativ – wenn man sich eine gute Tour zusammenstellt und auch auf die einen andere Adresse verzichten kann.
Die negativen Seiten an diesem Job
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-) Der Verdienst steht (meist) in keinem Verhältnis zum Aufwand. Sicher auf den ersten Blick hören sich 50 Euro für 4 Stunden Arbeit recht ordentlich an, doch man sollte nicht die Benzinkosten vergessen, die hier noch nicht inkludiert sind. Natürlich muss man auch noch Autoabnützung und Versicherung mit einkalkulieren. Im Endeffekt bleibt einem kaum mehr als 6-7 Euro Stundenlohn übrig – nicht wirklich ein Topverdienst wenn ihr mich fragt.
Hier kann man schon zu Beginn etwas steuern, nämlich indem man nur Zeitungen innerhalb einer gewissen örtlichen Grenze (zB im Umkreis von 5 Kilometern) zustellt. Man sollte es vermeiden, außerhalb dieser Grenze liegende Kunden zu beliefern, da man durch weite Wegstrecken viel Zeit verliert – und auch Geld. Natürlich ist die Zustellung in Städten hier einfacher, weil man eine höhere Dichte hat – das heißt mehr Zeitungen auf engerem Raum.
-) Zusätzlich zum Zustellen kommt noch die Bearbeitung der Zustelllisten, die sich oft wöchentlich ändern – es gibt immer wieder Kunden, die ihr Abo kündigen oder andere, die eines eröffnen.
-) Viele Kunden sind äußerst undankbar und kaum jemand weiß zu schätzen, was ein Zusteller so mitmacht. Sobald man ein gewisses Service bietet, wird es als selbstverständlich erachtet und es schwierig, ein solches Service wieder abzubauen, ohne Kunden zu verärgern.
-) Das Zustellen in der Nacht ist sehr kraftraubend, vor allem wenn man es nur einmal wöchentlich macht. Bei der täglichen Zustellung ist es meist sogar leichter, weil man einen gleichbleibenden Rhythmus finden kann. Dies ist natürlich ein individuelles Problem – manche haben damit gar kein Problem.
-) Es gestaltet sich – vor allem Anfangs – oft äußerst schwierig, Postkästen oder Zeitungsrollen zu finden – wenn es überhaupt welche gibt! Leider haben nur wenige Kunden ihre Rollen so montiert, das man im Sitzen zustellen kann.
-) Dadurch, dass man nicht durch ein normales Dienstverhältnis bei der jeweiligen Zustellfirma (zumindest jene, die ich kenne) angestellt wird, kommt man natürlich auch nicht in den Genuss von Sozialleistungen. Es gibt weder Kranken-, Pensions-, oder Unfallversicherung - es sei denn man bezahlt sie selbst! Die Bezahlung erfolgt in Form von Honorarnoten, die man an die Firma legt - die Versteuerung muss man selbst vornehmen.
Tipps und Infos
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-) Wie schon erwähnt ist es wichtig, möglichst viele Zeitungen auf engem Raum zu haben. Es ist oft rentabler, auf einige wenige Zeitungen zu verzichten, die vielleicht etliche Kilometer entfernt zuzustellen wären.
-) Kurz vor Weihnachten kann es sich bezahlt machen, den Kunden einen kleinen Gruß zukommen zu lassen – einige könnten etwas Trinkgeld locker machen.
-) Jeder der ein Auto mit mehr als 75 PS oder mit einem Verbrauch jenseits der 6 Liter (Benzin) besitzt sollte es sich doppelt gut überlegen, diesen Job zu machen – die Benzinkosten werden euch auffressen!
-) Am besten ein Dieselauto mit wenig PS fahren, denn das steigert die Rentabilität.
-) Bei Regen empfiehlt es sich, Plastiktaschen dabei zu haben – entweder von der Zustellfirma oder ansonsten eigene! Reklamationen für nasse Zeitungen sind euch sonst sicher!
Fazit
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Ich hoffe, ich konnte euch einen halbwegs guten Einblick in den Job des Zeitungszustellers geben. Natürlich sind dies nur Erfahrung einer bestimmten Region mit einer bestimmten Zeitung. Es gibt mit Sicherheit lukrativere Strecken und lukrativere Zeitungen. Wie schon oben erwähnt hängt viel von der Dichte der Abonnenten ab. Wenn man eine sehr geringe Dichte hat, sollte man versuchen, eine Kilometerpauschale zusätzlich rauszuschlagen, um zumindest in irgendeiner Form die Kosten zu decken.
Ich persönlich mache diesen Job sicher nicht ewig. Sicher, wenn man mit dem Job beginnt, kommt er einem recht lukrativ vor und auch die Tatsache, dass selbständiges Arbeiten erforderlich ist, doch längerfristig, wird man auch die negativen Seiten bemerken. Der Verdienst ist nicht allzu hoch und auch der Stress kann sich sehen lassen, ob mit Wetter (ich wünsche keinem, bei starkem Regen eine Zeitung trocken in den Postkasten bringen zu müssen) oder mit den scheinbar ständig unzufriedenen Kunden.
Sicher, ein Job, der einen kurzfristigen finanziellen Engpass sicher entschärfen kann, aber längerfristig sollte man sich wohl andere Möglichkeiten suchen, um reich zu werden – mit Zeitungen zustellen wird man es sicher nicht.
So, das war mein Erfahrungsbericht zum Thema Zeitungszusteller bzw. Zeitungsjunge. Ich hoffe, ihr könnt die Eine oder Andere nützliche Info daraus entnehmen! Ich würde mich über Kommentare jeglicher Art sehr freuen!
Lg chris
PS: Diesen Bericht werde ich wie immer auch bei anderen Foren posten.
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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02.03.2007, 10:03 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•. ... SH & LG ... .•:*¨¨*:•.
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