Erfahrungsbericht von Kampfzwerg
Ihr braucht keine Angst davor haben!
Pro:
ES TUT NICHT WEH UND IST NUR NOCH GEIL
Kontra:
Keins
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute!!
Da ich vor meinem Zungenpiercing eure Erfahrungsberichte gelesen habe, und diese mir sehr geholfen haben, möchte ich nun auch meinen Senf dazugeben, in der Hoffnung, dass ich evtl. jemandem damit helfen kann.
Also, ich habe mein Piercing nun seit 3 Tagen und es ist bei weitem nicht so schlimm, wie ich mir das gedacht habe. Ich habe mich davor mit Alete- und Hipp-Gläschen und Kamillentee eindedeckt, als wäre ich 4 Wochen außer Gefecht gesetzt... Pustekuchen. Ich habe kein bisschen davon gebraucht. Aber nun mal von vorne:
Ich wollte schon lange ein Zungenpiercing, aber als ich noch nicht volljährig war, habe ich erfolglos um die Einverständnis meiner Eltern gekämpft und als es endlich so weit war und ich diese nicht mehr brauchte, verließ mich ständig der Mut.
Doch der Wunsch nach \"einer Schraube in der Zunge\", wie es mein Freund betitelte, ließ nie nach. Und vor drei Tagen habe ich es also gewagt.
Auf das Piercingstudio, dass ich mir letztendlich ausgewählt habe wurde ich aufmerksam, weil sich eine Bekannte dort ihr Piercing hatte stechen lassen und absolut begeistert war, und das Piercing auch super aussah.
Ich machte mir also einen Termin und mich dann mit wackeligen Knien auf den Weg.
Als ich endlich an der Reihe war, wurde ich erst einmal eine geschlagene dreiviertel Stunde über die gesamte Anatomie der Zunge, sowie der Wundheilungssymptome aufgeklärt. Ich fasste unheimliches Vertrauen und konnte es am Ende kaum noch erwarten, bis es endlich los ging.
Als ich jedoch auf der Liege lag, wurde mir doch etwas seltsam, da er mir erklärte, er würde die Zunge ohne die allseits bekannte Zange stechen. Ich bekam doch ein wenig Angst. Er sagte mir, er würde nun den Einstichpunkt aufmalen, und genauso würde er auch das Piercing stechen. Er erklärte mir, dass der Schmerz durch das Quetschen der Zange viel schlimmer wäre, als das eigentliche Piercing.
So weit so gut, ich dachte mir: der macht das schon.
Nachdem die Einstichpunkte aufgemalt waren und mir gut gefielen, legte ich mich wieder auf die Liege und los ging es.
Ich machte die Augen zu und harrte der Dinge die da kommen mochten.
Dann spürte ich, wie er die Zunge mit den Fingern nahm und dann spürte ich nur noch, wie die Nadel durch das obere der Zunge piekste, aber überhaupt nicht weh tat, sondern es war mehr wie ein Druck. AUF DIE ZUNGE BEISSEN TUT UM EINIGES MEHR WEH!!!!!
Als er den Stecker durch die Kanüle führte, zwickte es ein bisschen, aber auch kaum merklich.
Ich stand auf und sah mir das erste Mal meine neue Zunge an und war begeistert! Wenn ich gewusst hätte, dass es eigentlich überhaupt nicht weh tut, hätte ich mich schon vor Jahren getraut.
Zu dem \"Danach\":
Das Sprechen war zuerst total seltsam, aber nach ein paar Stunden hat man sich daran gewöhnt.
Der Piercer empfohl mir \"Chlorhexamed-Fluid\", dass auch beim spülen überhaupt nicht brennt. Man merkt rein gar nichts, es tut sogar unheimlich gut.
Noch etwas ungewöhnliches: Er sagte mir, dass Eiswürfel lutschen absolut sinnlos ist. Eiswürfel lassen zwar die Schwellung KURZZEITIG zurückgehen, aber der böse Nebeneffekt dabei: In dem Moment, wo ihr den Eiswürfel lutscht, tut das zwar gut, aber sofort danach schwillt die Zunge wieder so an, wie es vorher war. Und dadurch kommt es euch noch schlimmer vor, als es eigentlich ist.
Ich habe bis jetzt keinen einzigen Eiswürfel gelutscht.
Auch das Essen ist kein Problem. Ich habe am nächsten Tag in der früh einen Döner gegessen.
Es ist nur unheimlich wichtig, dass ihr danach spült (nach dem Essen mit z.B. Chlorhexamed), ansonsten mit Kamillentee.
Ich habe ca. alle 30 Minuten mit Kamillentee gegurgelt und den Stecker dabei mit der Zunge bewegt, dass der Kamillentee auch in den Stichkanal gelangt (auch wichtig beim Spülen mit Chlorhexamed).
Chlorhexamed brennt kein bisschen!!!
Das einzige, womit ich wirkliche Probleme am Anfang hatte, war beim Essen. Aber nicht, weil es weh tat... ich habe den Stecker immer mit dem Essen verwechselt, grins. Wenn man draufbeisst, ist das ganz schön komisch. Aber wenn man sich angewöhnt eben langsam zu essen, ist das auch kein Problem mehr.
Aber nun freue ich mich doch auf meinen kurzen Stecker, da der lange ziemlich nervig ist (stört beim essen und reden).
Wenn alles absolut verheilt ist, werde ich nochmal weiter berichten, aber mein Fazit 3 Tage danach:
Absolut super, total unkompliziert und nicht im entferntesten so schlimm, wie viele behaupten (und es ist absolut geil!!!!!!)
Da ich vor meinem Zungenpiercing eure Erfahrungsberichte gelesen habe, und diese mir sehr geholfen haben, möchte ich nun auch meinen Senf dazugeben, in der Hoffnung, dass ich evtl. jemandem damit helfen kann.
Also, ich habe mein Piercing nun seit 3 Tagen und es ist bei weitem nicht so schlimm, wie ich mir das gedacht habe. Ich habe mich davor mit Alete- und Hipp-Gläschen und Kamillentee eindedeckt, als wäre ich 4 Wochen außer Gefecht gesetzt... Pustekuchen. Ich habe kein bisschen davon gebraucht. Aber nun mal von vorne:
Ich wollte schon lange ein Zungenpiercing, aber als ich noch nicht volljährig war, habe ich erfolglos um die Einverständnis meiner Eltern gekämpft und als es endlich so weit war und ich diese nicht mehr brauchte, verließ mich ständig der Mut.
Doch der Wunsch nach \"einer Schraube in der Zunge\", wie es mein Freund betitelte, ließ nie nach. Und vor drei Tagen habe ich es also gewagt.
Auf das Piercingstudio, dass ich mir letztendlich ausgewählt habe wurde ich aufmerksam, weil sich eine Bekannte dort ihr Piercing hatte stechen lassen und absolut begeistert war, und das Piercing auch super aussah.
Ich machte mir also einen Termin und mich dann mit wackeligen Knien auf den Weg.
Als ich endlich an der Reihe war, wurde ich erst einmal eine geschlagene dreiviertel Stunde über die gesamte Anatomie der Zunge, sowie der Wundheilungssymptome aufgeklärt. Ich fasste unheimliches Vertrauen und konnte es am Ende kaum noch erwarten, bis es endlich los ging.
Als ich jedoch auf der Liege lag, wurde mir doch etwas seltsam, da er mir erklärte, er würde die Zunge ohne die allseits bekannte Zange stechen. Ich bekam doch ein wenig Angst. Er sagte mir, er würde nun den Einstichpunkt aufmalen, und genauso würde er auch das Piercing stechen. Er erklärte mir, dass der Schmerz durch das Quetschen der Zange viel schlimmer wäre, als das eigentliche Piercing.
So weit so gut, ich dachte mir: der macht das schon.
Nachdem die Einstichpunkte aufgemalt waren und mir gut gefielen, legte ich mich wieder auf die Liege und los ging es.
Ich machte die Augen zu und harrte der Dinge die da kommen mochten.
Dann spürte ich, wie er die Zunge mit den Fingern nahm und dann spürte ich nur noch, wie die Nadel durch das obere der Zunge piekste, aber überhaupt nicht weh tat, sondern es war mehr wie ein Druck. AUF DIE ZUNGE BEISSEN TUT UM EINIGES MEHR WEH!!!!!
Als er den Stecker durch die Kanüle führte, zwickte es ein bisschen, aber auch kaum merklich.
Ich stand auf und sah mir das erste Mal meine neue Zunge an und war begeistert! Wenn ich gewusst hätte, dass es eigentlich überhaupt nicht weh tut, hätte ich mich schon vor Jahren getraut.
Zu dem \"Danach\":
Das Sprechen war zuerst total seltsam, aber nach ein paar Stunden hat man sich daran gewöhnt.
Der Piercer empfohl mir \"Chlorhexamed-Fluid\", dass auch beim spülen überhaupt nicht brennt. Man merkt rein gar nichts, es tut sogar unheimlich gut.
Noch etwas ungewöhnliches: Er sagte mir, dass Eiswürfel lutschen absolut sinnlos ist. Eiswürfel lassen zwar die Schwellung KURZZEITIG zurückgehen, aber der böse Nebeneffekt dabei: In dem Moment, wo ihr den Eiswürfel lutscht, tut das zwar gut, aber sofort danach schwillt die Zunge wieder so an, wie es vorher war. Und dadurch kommt es euch noch schlimmer vor, als es eigentlich ist.
Ich habe bis jetzt keinen einzigen Eiswürfel gelutscht.
Auch das Essen ist kein Problem. Ich habe am nächsten Tag in der früh einen Döner gegessen.
Es ist nur unheimlich wichtig, dass ihr danach spült (nach dem Essen mit z.B. Chlorhexamed), ansonsten mit Kamillentee.
Ich habe ca. alle 30 Minuten mit Kamillentee gegurgelt und den Stecker dabei mit der Zunge bewegt, dass der Kamillentee auch in den Stichkanal gelangt (auch wichtig beim Spülen mit Chlorhexamed).
Chlorhexamed brennt kein bisschen!!!
Das einzige, womit ich wirkliche Probleme am Anfang hatte, war beim Essen. Aber nicht, weil es weh tat... ich habe den Stecker immer mit dem Essen verwechselt, grins. Wenn man draufbeisst, ist das ganz schön komisch. Aber wenn man sich angewöhnt eben langsam zu essen, ist das auch kein Problem mehr.
Aber nun freue ich mich doch auf meinen kurzen Stecker, da der lange ziemlich nervig ist (stört beim essen und reden).
Wenn alles absolut verheilt ist, werde ich nochmal weiter berichten, aber mein Fazit 3 Tage danach:
Absolut super, total unkompliziert und nicht im entferntesten so schlimm, wie viele behaupten (und es ist absolut geil!!!!!!)
14 Bewertungen, 2 Kommentare
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19.09.2004, 23:20 Uhr von dreamweb
Bewertung: sehr hilfreichGraus, ich finde das schon vom Ansehen schrecklich. Damit kannst du mich jagen. Hoffentlich bereust du das nicht irgend wann. Gruß Miara
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19.09.2004, 22:33 Uhr von biker
Bewertung: sehr hilfreichUnd nun läßt du immer die Zunge raushängen - damit es jeder sehen kann?




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