Erfahrungsbericht von Peppy
Ich bin froh, dass ich es habe!
Pro:
Sieht gut aus
Kontra:
Ich habe schon öfters Kugeln verschluckt
Empfehlung:
Ja
*Ich habe mein Zungenpiercing seit knapp zwei Jahren.*
Der Weg zum Piercer war echt schwer, weil ich zwar immer ein Zungenpiercing haben wollte, aber trotzdem Angst vor dem Stechen hatte!
Endlich im Studio angekommen, unterschrieb ich alle Papiere und war nervös ohne Ende!
Als ich endlich "an der Reihe" war, musste ich mich auf einen Stuhl hinter einer Chinesischen Wand setzten.Ich musste meine Zunge herrausstrecken, damit der Piercer sie trocknen konnte.
Es war sehr unangenehm, weil der Piercer meine Zunge festhielt, damit sie nicht wieder im Mund verschwand.
Ich schloss meine Augen und wartete. Aber nichts geschah, deshalb öffnete ich meine Augen wieder und sah eine lange Zange, die meine Zunge fixierte und eine lange Nadel, die kurz davor war, mich zu pieken. Ich dachte ich muss sterben!
Dann war es soweit, ich spürte einen kurzen unangenemen Stich.
Dann merkte ich, wie der Piercer auch schon den Stab einsetzte und die Kugel fest zudrehte.
Das war alles und ich hatte solche Angst davor! Das unangenehmste am ganzen Vorgang war, dass die Zunge mit einer Zange fixiert worden war. Das ist schlimmer als das stechen! :-)
Die Tage danach waren das schlimmste, weil ich kaum reden konnte. Ich hatte immer das Gefühl, als ob ich einen Muskelkater in der Zunge hatte. Es tat nicht weh, war aber sehr unangenehm.
Dazu kam, das meine Zunge ziemlich angeschwollen war.
Ich habe deshalb Kamillentee in Eiswürfelförmchen gefüllt und eingefrohren.
Das schmeckt lecker und beruhigt die Zunge! ;-)
Ich habe es mir Abends stechen lassen und konnte nach dem ich mir zu Hause einen Eiswürfel in den Mund steckte erstmal schlafen und den Stress vergessen!
Am anderen Morgen musste ich nach dem aufstehen erstmal den Mund mit einer Spülung ausspülen. Die Spülung habe ich vom Piercer bekommen und musste sie mindestens drei mal pro Tag benutzen. Sie schmeckt ein wenig bitter, tötet aber gut bakterien ab. Ich habe am ersten Tag Nudelsuppe mit wenig gewürzen und wenig Nudeln gegessen.
Es war umständlich, weil ich die Zunge noch nicht richtig bewegen konnte. Ich musste mir den Löffel hinter die Zunge legen und die Brühe in den Hals laufen lassen.
Wenn ich bei Freunden zu Besuch war, habe ich immer etwas Eis bekommen, was ich garnicht schlecht fand.
Diese Tage hatten auch etwas gutes, ich habe Unmengen Eis bekommen und meine Freunde hatten Ruhe vor mir ;-) !
Ich merke nichtmal mehr, dass ich ein Zungenpiercing habe. Es fühlt sich lediglich etwas seltsam an,wenn ich es zum reinigen rausnehme oder ich mal eine Kugelverschlucke.
*der richtige Umgang*
*Ich habe mir nach JEDEM Essen die Zähne geputzt und mir den Mund mit Spülung ausgespült! Die Spülung bekommt man vom Piercer und wenn die Menge mal nicht reichen sollte, kann man den Piercer immernoch mal nach Nachschub fragen.
*Man sollte die ersten Tage vermeiden, Zucker und Gewürze wie z.B. Salz und Pfeffer zu sich zu nehmen.
Im allgemeinen sind Sachen die Krümeln "untersagt", z.B. Kuchen oder Brötchen!
*Wenn das Piercing abgeschwollen ist, kann man sich lieber einen etwas kürzeren Stab besorgen, das Piercing stört sonst (zumindest mich).
*Nicht wundern, wenn zu erst ein Fremdkörpergefühl oder ein schlimmes lispeln auftritt, das vergeht nach einiger Zeit.
*Kleiner Tipp*
*Spiel lieber nicht mit dem Piercing herum, denn es sieht blöd aus und schadet den Zähnen (Ich habe mir aus Versehen schon ein Stück abgebrochen).
*Man sollte sich Piercings lieber Abends stechen lassen, so kann man sich danach richtig ausruhen und den "Stress" vergessen.
*Immer schön kühlen, am besten mit Kamillentee-Eiswürfeln, das trägt sogar noch zur Heilung bei und beruhigt.
*Wer schon ein Piercing hat und gerne Plastikkugeln verwenden möchte, sollte darauf achten, das die Kugel fest ist, aber nicht schon beim aufschrauben bricht oder Risse bekommt. Das führt sonst zum verschlucken der Kugel.
*Zungenufos, das sind Kugeln mit ca. 6-8 kleinere Kugeln um die große Kugel herum, sind zuerst etwas unangenehm, aber schon nach einigen Tagen ist das Fremdkörpergefühl wieder weg.
*Von Stäben mit großen Steinen rate ich eher ab, weil es zu verletzungen am Gaumen kommen kann, wenn die Kanten des Steins zu scharf sind.
Wer trotzdem einen solchen Stab benutzen möchte, kann die Kugel mit dem Stein vorher in flüssiges Wachs (weisse Kerzen eignen sich am besten) tauchen und dann die Überschüsse mit dem Finger abwischen. So wird der Stein haltbarer gemacht (Das selbe habe ich mit meinem Lippenbandpiercing gemacht und der Stein hält bombenfest).
*Die Steine lösen sich, so habe ich von einem Piercer gehört, aber auch vom zu festen zudrehen des Stabes, weil der Stein direkt auf den Stab drückt. Also mit Gefühl denn nach fest kommt ab! ;-)
Es gibt aber auch Stäbe, die man nur an einer Sete aufschrauben kann, das verhindert ein zu festes zusammen drehen. Ich habe einen Stab mit einem Teufel oben drauf und der hält schon sehr lange.
*Fazit*
Wer sich für ein Piercing in der Zunge entscheidet, hat eine Menge zu beachten, aber wer alles richtig macht wird eine Menge Spass daran haben. Genauso wie ich (wenn ich mal daran denke, dass es da ist).
Der Weg zum Piercer war echt schwer, weil ich zwar immer ein Zungenpiercing haben wollte, aber trotzdem Angst vor dem Stechen hatte!
Endlich im Studio angekommen, unterschrieb ich alle Papiere und war nervös ohne Ende!
Als ich endlich "an der Reihe" war, musste ich mich auf einen Stuhl hinter einer Chinesischen Wand setzten.Ich musste meine Zunge herrausstrecken, damit der Piercer sie trocknen konnte.
Es war sehr unangenehm, weil der Piercer meine Zunge festhielt, damit sie nicht wieder im Mund verschwand.
Ich schloss meine Augen und wartete. Aber nichts geschah, deshalb öffnete ich meine Augen wieder und sah eine lange Zange, die meine Zunge fixierte und eine lange Nadel, die kurz davor war, mich zu pieken. Ich dachte ich muss sterben!
Dann war es soweit, ich spürte einen kurzen unangenemen Stich.
Dann merkte ich, wie der Piercer auch schon den Stab einsetzte und die Kugel fest zudrehte.
Das war alles und ich hatte solche Angst davor! Das unangenehmste am ganzen Vorgang war, dass die Zunge mit einer Zange fixiert worden war. Das ist schlimmer als das stechen! :-)
Die Tage danach waren das schlimmste, weil ich kaum reden konnte. Ich hatte immer das Gefühl, als ob ich einen Muskelkater in der Zunge hatte. Es tat nicht weh, war aber sehr unangenehm.
Dazu kam, das meine Zunge ziemlich angeschwollen war.
Ich habe deshalb Kamillentee in Eiswürfelförmchen gefüllt und eingefrohren.
Das schmeckt lecker und beruhigt die Zunge! ;-)
Ich habe es mir Abends stechen lassen und konnte nach dem ich mir zu Hause einen Eiswürfel in den Mund steckte erstmal schlafen und den Stress vergessen!
Am anderen Morgen musste ich nach dem aufstehen erstmal den Mund mit einer Spülung ausspülen. Die Spülung habe ich vom Piercer bekommen und musste sie mindestens drei mal pro Tag benutzen. Sie schmeckt ein wenig bitter, tötet aber gut bakterien ab. Ich habe am ersten Tag Nudelsuppe mit wenig gewürzen und wenig Nudeln gegessen.
Es war umständlich, weil ich die Zunge noch nicht richtig bewegen konnte. Ich musste mir den Löffel hinter die Zunge legen und die Brühe in den Hals laufen lassen.
Wenn ich bei Freunden zu Besuch war, habe ich immer etwas Eis bekommen, was ich garnicht schlecht fand.
Diese Tage hatten auch etwas gutes, ich habe Unmengen Eis bekommen und meine Freunde hatten Ruhe vor mir ;-) !
Ich merke nichtmal mehr, dass ich ein Zungenpiercing habe. Es fühlt sich lediglich etwas seltsam an,wenn ich es zum reinigen rausnehme oder ich mal eine Kugelverschlucke.
*der richtige Umgang*
*Ich habe mir nach JEDEM Essen die Zähne geputzt und mir den Mund mit Spülung ausgespült! Die Spülung bekommt man vom Piercer und wenn die Menge mal nicht reichen sollte, kann man den Piercer immernoch mal nach Nachschub fragen.
*Man sollte die ersten Tage vermeiden, Zucker und Gewürze wie z.B. Salz und Pfeffer zu sich zu nehmen.
Im allgemeinen sind Sachen die Krümeln "untersagt", z.B. Kuchen oder Brötchen!
*Wenn das Piercing abgeschwollen ist, kann man sich lieber einen etwas kürzeren Stab besorgen, das Piercing stört sonst (zumindest mich).
*Nicht wundern, wenn zu erst ein Fremdkörpergefühl oder ein schlimmes lispeln auftritt, das vergeht nach einiger Zeit.
*Kleiner Tipp*
*Spiel lieber nicht mit dem Piercing herum, denn es sieht blöd aus und schadet den Zähnen (Ich habe mir aus Versehen schon ein Stück abgebrochen).
*Man sollte sich Piercings lieber Abends stechen lassen, so kann man sich danach richtig ausruhen und den "Stress" vergessen.
*Immer schön kühlen, am besten mit Kamillentee-Eiswürfeln, das trägt sogar noch zur Heilung bei und beruhigt.
*Wer schon ein Piercing hat und gerne Plastikkugeln verwenden möchte, sollte darauf achten, das die Kugel fest ist, aber nicht schon beim aufschrauben bricht oder Risse bekommt. Das führt sonst zum verschlucken der Kugel.
*Zungenufos, das sind Kugeln mit ca. 6-8 kleinere Kugeln um die große Kugel herum, sind zuerst etwas unangenehm, aber schon nach einigen Tagen ist das Fremdkörpergefühl wieder weg.
*Von Stäben mit großen Steinen rate ich eher ab, weil es zu verletzungen am Gaumen kommen kann, wenn die Kanten des Steins zu scharf sind.
Wer trotzdem einen solchen Stab benutzen möchte, kann die Kugel mit dem Stein vorher in flüssiges Wachs (weisse Kerzen eignen sich am besten) tauchen und dann die Überschüsse mit dem Finger abwischen. So wird der Stein haltbarer gemacht (Das selbe habe ich mit meinem Lippenbandpiercing gemacht und der Stein hält bombenfest).
*Die Steine lösen sich, so habe ich von einem Piercer gehört, aber auch vom zu festen zudrehen des Stabes, weil der Stein direkt auf den Stab drückt. Also mit Gefühl denn nach fest kommt ab! ;-)
Es gibt aber auch Stäbe, die man nur an einer Sete aufschrauben kann, das verhindert ein zu festes zusammen drehen. Ich habe einen Stab mit einem Teufel oben drauf und der hält schon sehr lange.
*Fazit*
Wer sich für ein Piercing in der Zunge entscheidet, hat eine Menge zu beachten, aber wer alles richtig macht wird eine Menge Spass daran haben. Genauso wie ich (wenn ich mal daran denke, dass es da ist).




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