Zwiebelkuchen Testbericht

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Erfahrungsbericht von jozeil

Was wär die Welt ohne Zwiebel und Kuchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zwiebel, eines der wohl besten und bekanntesten Gewürze der Welt. Zudem auch noch eines der am meisten verwendeten Gemüse und wohl in jedem Haushalt zu finden.

Kuchen, immer gern gegessen, zum Kaffee oder einfach so mal für zwischendurch. In vielen Variationen, mit Nüssen, Schokolade oder einfach nur so.

Was liegt da also näher, diese beiden Dinge zu kombinieren. Und daraus ergibt sich dann halt ein so leckeres Rezept wie der Thüringer Zwiebelkuchen.

Zwar nicht Süß, wie eigentlich ein Kuchen sein sollte, sondern salzig und herzhaft, wie es halt zur Zwiebel passt. Wer kann sich den schon wirklich ein süßes Zwiebelgericht vorstellen. Also ich beim besten Willen nicht.

Jetzt aber mal schnell zum Rezept:

Thüringer Zwiebelkuchen
************************
für den Teig
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g Magerquark
80 g Milch
80 g Öl
1 Prise Salz
250 g magerer Speck
1 kg Zwiebeln
100 ml trockener Weißwein
2 EL Butterschmalz
geriebene Muskatnuss, Salz, Pfeffer
2 TL Speisestärke
1 EL Kümmel
2 Becher Crème fraîche (à 150 g)
2 Eier

Zuallererst das Mehl sieben und mit dem Backpulver vermischen, dann den Quark, die Milch, das Öl und das Salz miteinander vermengen und anschließend das Backpulver und Mehl unterheben. Alles gut verkneten und eine viertel Stunde ruhen lassen.

Den in Würfel geschnittenen Speck auslassen, Ofen auf 225 °C vorheizen, die Zwiebeln abziehen, in dünne Schieben schneiden und mit Wein und 100 ml Wasser glasig dünsten. Fett dazugeben, mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken, Stärke mit etwas Wasser anrühren, unter die Zwiebeln mischen und noch einmal aufkochen. Jetzt den Kümmel und Crème fraiche unterrühren, einige Minuten leicht köcheln und etwas abkühlen lassen. Die verquirlten Eier und Speck unter die Zwiebelmasse rühren.

Teig auf Backblechgröße ausrollen, dann auf das geölte Blech legen und den Rand hochdrücken. Teig mit einer Gabel einstechen, die Zwiebelmasse darauf verteilen und auf der 2. Schiene von unten ca. 30 Minuten backen, bis dieser eine schöne goldgelbe Farbe genommen hat.

Nachdem Ihr dies nun vollbracht habt, schnell mal die Teller aus dem Kasten geholt. Wenn ihr mitgedacht habt, so ist das natürlich schon vorher geschehen, um Diese etwas anzuwärmen. So kühlt das Gericht nicht ganz so schnell ab und es lässt sich noch warm geniessen.

Also jetzt auf jeden Teller eine schöne Schnitte positionieren, den vorher marinierten Salat auf eigenen Tellern oder Schüsseln anrichten und gemeinsam an den Tisch bringen.
Mahlzeit!

Als Abwandlung eignet sich hervorragend eine leichte Schnittlauchsauce, sozusagen als Dip. Dazu einfach einen Becher Sauerrahm mit etwas Milch glatt rühren, einen Bund kleingehackten Schnittlauch unterrühren und mit Salz, Pfeffer, einer Brise Zucker (wo Salz da auch immer Zucker) und etwas Zitronensaft abschmecken. Macht das ganze einfach etwas Saftiger und Geschmackvoller, was aber jeder selbst überlassen bleibt.

Fazit:
Ich liebe einfach diesen Kuchen. Einfach gemacht, schnell auf dem Tisch und trotzdem immer was besonderes, was die Gäste und auch die eigenen Familie immer wieder begeistert. Natürlich nur, wenn man Zwiebeln mag. So bleibt mir also nichts weiter zu sagen, als daß es sich wirklich lohnt, dieses Rezept einmal zu probieren.

Deshalb schreibe ich mal: Probieren Sie es doch einfach einmal aus!

Mit zwiebeligen Grüßen
euer Jörg
Copyright by jozeil 8/2002

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