Das Experiment (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Calauer
Ich bin ein Experiment
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1 Vorwort
2 Der Film „Das Experiment“
2.1 Zum Hintergrund des Filmes
2.2 Zum Inhalt
2.3 www. DasExperiment .de
2.4 Das reale Verhalten der Schauspieler
2.5 Die Gestaltung des Filmes
3 Mein persönliches Fazit
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4 Ich schaute den Film ein zweites Mal
1 Vorwort
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Ich war am Freitag in der Heimat mal wieder im Cottbuser UCI-Kino und hab mir dort auf zahlreiche Empfehlungen den Film „Das Experiment“ angesehen. Wir waren dort zur Spätvorstellung unterwegs und diese begann um 23 Uhr. Dabei hatten wir noch nicht einmal Karten vorreserviert, saßen aber trotzdem auf den besten Plätzen. Das Kino war auch nur zur Hälfte gefüllt und ich machte mir schon ein wenig Sorgen, dass der Film eventuell nicht gut sein könnte. Ich hatte auch überhaupt keine Erwartungen an den Film. Ich wußte nur, dass es irgendwie um ein Gefängnis geht, aber das wars dann auch schon.
2 Der Film „Das Experiment“
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2.1 Zum Hintergrund des Filmes
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Der Regisseur Oliver Hirschbiegel holte sich die Anregungen für seinen Film auch aus dem unter dem Namen "„Stanford-Experiment“ bekannten Versuch. Interessant ist dabei die Internet-Adresse www. Prisonexp.org. HIer kann man die genaueren Facts nachlesen. Das Origninal-Experiment von Mr. Zimbardo aus den siebziger Jahren hatte das Ziel das Potential von Gehorsam und Aggressionen eines Menschens unter Druck zu erforschen. Dabei wurde damals in Kalifornieren auch ein Gefängnis nachgeahmt. Die Probanden sollten dort 2 Wochen lang per Videoüberwachung auch die Gruppenteilung in Vollzugsbeamten und Insassen vornehmen. Die eine Seite der 24 Menschen waren dabei also die Häftlinge und die andere Seite die Gefängniswärter. Jeder dieser Menschen verlor dabei irgendwie seine Individualität und ordnete sich den Regeln der Gruppe unter. Genauso mußten die Menschen dabei auf ihre Grundrechte verzichten und der Ausgang des Experiments war regelrecht erschütternd. Das ganze wurde nämlich schon nach dem fünften Versuchstag abgebrochen, weil zwischen den Insassen und Wärtern sich auch körperliche Gewalt hochspielte. Genau an diese Punkte setzt auch dieser Kinofilm an...
2.2 Zum Inhalt
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Der Film ist nach einem Roman von Mario Giordano gestaltet. Dieser schrieb den Roman „Das Experiment – Die Black Box“ und hat unter seiner Seite http://www.typhoon-ag.de/film/mario_giordano.htm auch viele Kommentare hinterlassen. In Film bzw. in der Story dreht sich alles um ein Experiment einer Universität, welches die verschiedenen Formen von Aggressionsverhalten in einer künstlich geschaffenen Gefängnissituation erforscht. Hierbei werden 20 Testpersonen ausgewählt, die gegen eine Prämie sich diesem Test unterziehen wollen. Dabei sind nur Männer zugelassen. Als Knackpunkt wird die Gruppe in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Einmal wird die Gruppe der Strafvollzugsbeamten gebildet und auf der andere Seite gibt es die Gefängnisinsassen. Den einzigen Schauspieler, den ich von den Insassen kannte, war Moritz Bleibtreu. Er spielt den ehemaligen Journalisten Tarek, der sich mit der Teilnahme an diesem Experiment eine gute Story für seinen alten Verleger erhofft. Er nimmt die ganze Sache anfänglich ziemlich locker, doch steigert sich dann irgendwann ziemlich in diese Sache hinein. Er hatte anfänglich eigentlich nur auf ein Zeitungsinserat geantwortet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Thon (gespielt von Edgar Selge) sollte dann an der Kölner Uni das Experiment durchgeführt werden. Der Verdienst von 4000 DM spielte dann auch später innerhalb des Geschehens als Druckmittel eine große Rolle. Ich will an dieser Stelle auch gar nicht mehr zu dem Film und seinem Inhalt sagen. Sonst entwickelt ihr schon vorher eine gewisse Erwartung, die es dann gilt erfüllt zu werden. Geht einfach rein und ihr werdet staunen.
2.3 Die Internetseite „www. DasExperiment.de
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Für mich als Internet-Junkie zog es dann heute gleich auf die Internetseite des Filmes. Hier wird die gesamte Entwicklung des Filmes dargestellt und auch die Frage diskutiert, wie man selbst in einer solchen Situation reagiert hätte. Genauso kann man sich hier viele Fotos zum Film ansehen und dabei werden einem wieder viele Erinnerungen an den Film ins Gedächtnis gerufen. Außerdem kann man sich für ein Online-Experiment anmelden, dessen Sinn ich aber noch nicht ganz verstanden habe.
2.4 Das reale Verhalten der Schauspieler
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Interessant fand ich auch einen Artikel in einer Zeitung, bei dem die verschiedenen Schauspieler des Filmes interviewt wurden. Diese hatten bei dem Film ein großes Mitgestaltungsrecht und konnten in ihrer Rolle als Wärter oder Insasse regelrecht aufgehen. Das Interessante dabei war aber, dass auch bei den Schauspielern Interessenskonflikte auftraten und sich eine Schauspieler voneinander abkapselten. Fast so ähnlich wie im Film. Auch waren die Schauspieler aufgrund der Realität des Filmes nach 2 Wochen Drehzeit schon fast reif für die Klappsmühle. Das zeugt auch von der ganzen Realität in dem Film, denn die war wirklich überragend. Man war gefesselt, sozusagen jederzeit im Film selbst.
2.5 Gestaltung des Filmes
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Obwohl es anfänglich irgendwie alles in Richtung Dokumentarfilm lief, kommt es aber alles wirklich real über die Bühne. Die Kameras im Gefängnis erinnern irgendwie auch an Big Brother nur das hier das Ende wohl etwas schreckhafter ist. Auch die rasante Entwicklung der Beziehungen der Schauspieler wird jederzeit dokumentiert und man wird richtig in den Bann gezogen. Ebenso spielen Geräusche, Schreie und auch Stille auf das Gemüt des Zuschauers.
3 Mein persönliches Fazit
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Ich bin aus dem Film raus gegangen und wußte gar nicht mehr was ich denken soll. Ich war begeistert, schockiert und verwirrt zugleich. Irgendwie wollte man vor Begeisterung am Ende des Filmes klatschen. Irgendwie war man aber auch wieder viel zu schockiert, weil alles so real wirkte. Irgendwie war ich aber auch zu verwirrt und so wußte ich auch, dass ich mich nach dem Film keineswegs einfach so ins Bett legen kann. Wir fuhren dann zum Glück erstmal auf Disco, wo die Musik und der Alkohol die nötige Ablenkung brachten.
Der Film bekommt von mir fünf Sterne. Ich würde ihm sogar 6 geben, denn für eine deutsche Produktion war der Film echt der Hammer. Und daher sollte hier jeder dazu aufgefordert sein: Diesen Film muß man gesehen haben!!! Und das meine ich ernst!!!
Wer den Film nicht sieht, ist selber schuld!
Calauer
19.03.01
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4 Ich schaute den Film ein zweites Mal
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Gestern konnte ich es nun einfach nicht aushalten und war im Mannheimer Cineplex den Film noch ein zweites Mal anschauen. Nun könnte man denken, dass das doch bestimmt alles langweilig ist, weil man schon weiß, was passieren wird. Aber ich kann sagen, dem war nicht so. Es war noch interessanter zu sehen, wie viele Figuren am Anfang des Films noch von Spaß und Geld redeten, wobei ich ja schon wußte, wie sie sich verändern werden. Das war wirklich das Krasse daran und irgendwie war auch dann der ganze Verlauf noch spannend, weil man viele Szenen beim zweiten Anschauen ganz anders deutete. Daher kann ich euch den Film auch noch zum zweiten Anschauen empfehlen.
Schöne Grüße vom
Calauer
21.03.01
14 Bewertungen, 6 Kommentare
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11.03.2002, 16:39 Uhr von KleineHexe82
Bewertung: sehr hilfreichHab den Film auch gesehen...Hab teilweise ganz schön Angst bekommen...;)
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09.03.2002, 12:48 Uhr von MOFFt
Bewertung: sehr hilfreichsuper film, der zum nachdenken anregt ... mfg MOFFt
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08.03.2002, 21:20 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichDer Film war klasse - wenn auch das Ende überspitzt dargestellt war. gruß vom alias
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08.03.2002, 21:16 Uhr von Irve71
Bewertung: sehr hilfreichHi, ich fand den Film ab der Mitte zu übertrieben! Nen schönen Abend noch, **Irve**
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08.03.2002, 21:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht, einfach alles angesprochen, was man wissen muss. (Gibts ja nicht oft hier *g*). Persönlich habe ich den Film noch nicht gesehen, muss ich aber wohl mal nachholen. lg Daniel
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08.03.2002, 21:09 Uhr von catymaus
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! Der Film ist gut aber hart nach meiner Meinung! mit lieben Grüßen Nati
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