Das weiße Rauschen (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von ChaosClaudi
Ergreifend, ein wenig schockierend und einfach genial
Pro:
- Darsteller - Handlung - Qualität
Kontra:
- kann schon an die Nerven gehen
Empfehlung:
Ja
Auch wenn mich mein gesamter Bekanntenkreis deswegen für verrückt erklärt, ich oute mich hiermit als überzeugter Daniel-Brühl-Fan. Und da er in diesem Film die Hauptrolle spielt, habe ich ihn mir gekauft. Außerdem kommt der Film aus dem Hause X-Filme, was meist qualitativ hochwertige Filme verspricht.
Eckdaten:
-Spieldauer: ca. 100 Minuten
-Sprachen: Deutsch und Englisch
-Untertitel: Englisch
-Format: 4:3 (normale Fernsehgröße)
-Bild-und Tonqualität: gut
-Zusatzmaterial: Audiokommentar v. regisseur hans Weingartner, Making of, Dreh-Impressionen, geschnittene Szenen, Interviews (Hans Weingartner, Daniel Brühl, Anabelle Lachatte), Videoclip ("I found you" von Andreas Wodraschke, gesungen von Thuy Pham), Fotogalerie, Biographien (Daniel Brühl, Anabelle Lachatte, Patrick Joswig, Hans Weingartnet), Teaser und Trailer, Informationen über die Krankheit Schizophrenie und Adressen für Betroffene und Angehörige
Regie: Hans Weingartner
Hauptdarsteller: Daniel Brühl als Lukas, Anabelle Lachatte als Kati, Patrick Joswig als Jochen
Die Story:
Der 21-jährige Lukas verlässt seine Großeltern, bei denen er seither gewohnt hat, und die Kleinstadt aus der er kommt und zieht zu seiner Schwester Kati und ihrem Freund Jochen in eine Großstadt-WG. Es wird natürlich erstmal Party gemacht, wobei weder vor Alkohol noch vor Drogen Halt gemacht wird. Doch nach einem Drogen-Trip mit halluzinogenen Pilzen hört Lukas plötzlich Stimmen in seinem Kopf, unter anderem auch die Stimmen von Kati und Jochen, die ihn beschimpfen und fertig machen. Zunächst verschwinden die Stimmen nach kurzer Zeit, doch am nächsten Morgen sind sie wieder da - und bleiben. Bald kann Lukas nicht mehr unterscheiden, was Kati und Jochen wirklich sagen und was sich nur in seinem Kopf abspielt. Auch andere Stimmen hört er, und nahezu alle beschimpfen ihn. Verständlicherweise beginnt er langsam durchzudrehen. Nachdem er schließlich aus dem Fenster springt, kommt er in die Psychiatrie. Diagnose: Paranoide Schizophrenie. Nach seiner Entlassung schluckt er zunächst Medikamente, die seine Stimmen leiser werden lassen. Doch da ihn diese Arzneimittel sehr schlapp und müde machen, setzt er sie irgendwann ab. Schon bald sind die Stimmen wieder in voller Lautstärke zurück, zusätzlich fühlt Lukas sich stets beobachtet und verfolgt....
Viel mehr will ich zur Handlung nun auch nicht schreiben, schließlich will ich nicht die komplette Story preisgeben, und vor allem das Ende verschweige ich bewusst.
Was genau mit dem Titel gemeint ist, erfährt der Zuschauer gegen Ende des Films. Dazu hier daher nur ein Zitat: "Wer das weiße Rauschen sieht, der wird wahnsinnig. Außer wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal."
Darsteller:
Daniel Brühl spielt den Lukas sehr überzeugend. Er bringt sehr glaubhaft rüber, wie die Stimmen in Lukas´Kopf ihn langsam wahnsinnig machen. Er wirkt auch sehr natürlich und kein bisschen gekünstelt, was bei solch einer Rolle wirklich bemerkenswert ist. Er schafft es, dass der Zuschauer ein Stück weit nachvollziehen kann, wie man sich an Lukas´Stelle fühlen muss.
Anabelle Lachatte spielt Lukas´Schwester Kati. Auch sie spielt ihre Rolle sehr glaubwürdig. Man nimmt ihr ihre Probleme mit der Krankheit des Bruders, die von Verzweiflung über Hilflosigkeit bis hin zu Wut reichen, hundertprozentig ab.
Patrick Joswig spielt Jochen, den Mitbewohner von Kati und Lukas. Auch er spielt gut und glaubwürdig. Da seine Rolle im Vergleich zu den anderen beiden Hauptrollen etwas unwichtiger ist, gehe ich auf ihn hier nicht näher ein.
Bonusmaterial:
Davon gibt es ja auf dieser DVD reichlich (siehe Eckdaten zu Beginn des Berichts)
Interessant ist eigentlich das gesamte Bonus-Material.
Auf jeden Fall anschauen sollte man sich aber die Interviews (vor allem das mit Regisseur Hans Weingartner)anschauen. Es ist schon sehr interessant zu hören, wie die Darsteller und der Regisseur den Film und die Rollen sehen und vor allem wie es sich anfühlt, einen Film zum Thema Schizophrenie zu machen.
Besonders klasse finde ich auch, dass Adressen für Betroffene enthalten sind.
Fazit:
Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall. Der Film ist sehr bewegend und auch ein wenig schockierend. er geht ab und an schon ein wenig an die Nerven. Vor allem kann man nachfühlen, wie sich ein Mensch fühlen muss, der unter paranoider Schizophrenie leidet und auch wie es dem Umfeld des Erkrankten damit gehen muss. Die erstklassigen Darsteller sorgen dafür, dass die Geschichte absolut glaubhaft wirkt und den Zuschauer mitfühlen lässt. Das umfangreiche Bonusmaterial ist ein weiterer Pluspunkt.
Eckdaten:
-Spieldauer: ca. 100 Minuten
-Sprachen: Deutsch und Englisch
-Untertitel: Englisch
-Format: 4:3 (normale Fernsehgröße)
-Bild-und Tonqualität: gut
-Zusatzmaterial: Audiokommentar v. regisseur hans Weingartner, Making of, Dreh-Impressionen, geschnittene Szenen, Interviews (Hans Weingartner, Daniel Brühl, Anabelle Lachatte), Videoclip ("I found you" von Andreas Wodraschke, gesungen von Thuy Pham), Fotogalerie, Biographien (Daniel Brühl, Anabelle Lachatte, Patrick Joswig, Hans Weingartnet), Teaser und Trailer, Informationen über die Krankheit Schizophrenie und Adressen für Betroffene und Angehörige
Regie: Hans Weingartner
Hauptdarsteller: Daniel Brühl als Lukas, Anabelle Lachatte als Kati, Patrick Joswig als Jochen
Die Story:
Der 21-jährige Lukas verlässt seine Großeltern, bei denen er seither gewohnt hat, und die Kleinstadt aus der er kommt und zieht zu seiner Schwester Kati und ihrem Freund Jochen in eine Großstadt-WG. Es wird natürlich erstmal Party gemacht, wobei weder vor Alkohol noch vor Drogen Halt gemacht wird. Doch nach einem Drogen-Trip mit halluzinogenen Pilzen hört Lukas plötzlich Stimmen in seinem Kopf, unter anderem auch die Stimmen von Kati und Jochen, die ihn beschimpfen und fertig machen. Zunächst verschwinden die Stimmen nach kurzer Zeit, doch am nächsten Morgen sind sie wieder da - und bleiben. Bald kann Lukas nicht mehr unterscheiden, was Kati und Jochen wirklich sagen und was sich nur in seinem Kopf abspielt. Auch andere Stimmen hört er, und nahezu alle beschimpfen ihn. Verständlicherweise beginnt er langsam durchzudrehen. Nachdem er schließlich aus dem Fenster springt, kommt er in die Psychiatrie. Diagnose: Paranoide Schizophrenie. Nach seiner Entlassung schluckt er zunächst Medikamente, die seine Stimmen leiser werden lassen. Doch da ihn diese Arzneimittel sehr schlapp und müde machen, setzt er sie irgendwann ab. Schon bald sind die Stimmen wieder in voller Lautstärke zurück, zusätzlich fühlt Lukas sich stets beobachtet und verfolgt....
Viel mehr will ich zur Handlung nun auch nicht schreiben, schließlich will ich nicht die komplette Story preisgeben, und vor allem das Ende verschweige ich bewusst.
Was genau mit dem Titel gemeint ist, erfährt der Zuschauer gegen Ende des Films. Dazu hier daher nur ein Zitat: "Wer das weiße Rauschen sieht, der wird wahnsinnig. Außer wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal."
Darsteller:
Daniel Brühl spielt den Lukas sehr überzeugend. Er bringt sehr glaubhaft rüber, wie die Stimmen in Lukas´Kopf ihn langsam wahnsinnig machen. Er wirkt auch sehr natürlich und kein bisschen gekünstelt, was bei solch einer Rolle wirklich bemerkenswert ist. Er schafft es, dass der Zuschauer ein Stück weit nachvollziehen kann, wie man sich an Lukas´Stelle fühlen muss.
Anabelle Lachatte spielt Lukas´Schwester Kati. Auch sie spielt ihre Rolle sehr glaubwürdig. Man nimmt ihr ihre Probleme mit der Krankheit des Bruders, die von Verzweiflung über Hilflosigkeit bis hin zu Wut reichen, hundertprozentig ab.
Patrick Joswig spielt Jochen, den Mitbewohner von Kati und Lukas. Auch er spielt gut und glaubwürdig. Da seine Rolle im Vergleich zu den anderen beiden Hauptrollen etwas unwichtiger ist, gehe ich auf ihn hier nicht näher ein.
Bonusmaterial:
Davon gibt es ja auf dieser DVD reichlich (siehe Eckdaten zu Beginn des Berichts)
Interessant ist eigentlich das gesamte Bonus-Material.
Auf jeden Fall anschauen sollte man sich aber die Interviews (vor allem das mit Regisseur Hans Weingartner)anschauen. Es ist schon sehr interessant zu hören, wie die Darsteller und der Regisseur den Film und die Rollen sehen und vor allem wie es sich anfühlt, einen Film zum Thema Schizophrenie zu machen.
Besonders klasse finde ich auch, dass Adressen für Betroffene enthalten sind.
Fazit:
Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall. Der Film ist sehr bewegend und auch ein wenig schockierend. er geht ab und an schon ein wenig an die Nerven. Vor allem kann man nachfühlen, wie sich ein Mensch fühlen muss, der unter paranoider Schizophrenie leidet und auch wie es dem Umfeld des Erkrankten damit gehen muss. Die erstklassigen Darsteller sorgen dafür, dass die Geschichte absolut glaubhaft wirkt und den Zuschauer mitfühlen lässt. Das umfangreiche Bonusmaterial ist ein weiterer Pluspunkt.
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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16.01.2005, 12:14 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichhört sich ja sehr interessant an - werde ich mir mal besorgen... LG Silke
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