Ice Age (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von sunnyburst

VON MANNI, SID, DJEGO UND CO...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Gestern war es soweit, da habe ich ihn gesehen, den Film, von dem hier schon so einige Meinungen erschienen sind. Dies ist aber schön und gut, doch denke ich, dass man sich den Film schon angeschaut haben muss, um wirklich nachvollziehen zu können, was passiert, und worum es in diesem Film geht. Okay, wir waren gestern schon eine Stunde vor Einlass im Kino (keine Ahnung wer die Idee mit dieser frühen Uhrzeit hatte *g*), aber wir wollten ja auch die besten Plätze im Kino erwischen. Bestückt mit Popcorn, Chips und Cola setzten wir uns dann in eine leicht erhöhte Sitzreihe, und hofften, dass uns keiner in den vorderen Reihen die Sicht auf die große Leinwand verdirbt.

Dem war nicht so, und der Vorhang ging auf, und wir sahen zuerst einmal eine halbe Stunde lang Werbung, bevor der Film beginnt. Ich werde Euch in diesem Bericht die Handlung und meine Meinung dazu verknüpft erläutern, jedoch werde ich das Ende dieses Film dann doch lieber für mich behalten, da der eine oder andere sich Ice Age ja noch ansehen möchte. Okay, ich habe von diesem Film schon sehr viel in der Vorwerbung und auch im Fernsehen gesehen, so das ich nun sehr gespannt war, was mich hier erwartet. Man muss wissen, dass dies kein normaler Film mit Schauspielern ist, nein, es ist auch kein Zeichentrickfilm, sondern ein Film, der praktisch komplett Computer-gesteuert ist. Demzufolge kann man auch mit zahlreichen sehr gut gelungenen Animationen rechnen. Man kommt hier voll auf seine Kosten.

Alles beginnt eigentlich so, dass es kleines, mit bisher noch unbekanntes kleines Tier, versucht, seine Haselnuss als Wintervorrat einzubuddeln, da das \"ewige Eis\", also die Eiszeit, bevorsteht. Durch ein zu heftiges Einbuddeln wird ein Riss des Eises hervorgerufen, der dafür sorgt, dass ein ganzer Eisberg in sich zusammenbricht, und alles unter sich verschüttet. Nun gut, dies ist meiner Meinung nach nun alles andere als realistisch, aber die technische Umsetzung, und der Versuch der eigenen Rettung des Tiers, ist hier sehr gut gemacht worden. Zu Eurer Beruhigung, die Nuss, sowie das Tier können sich vor dem Eishagel retten, und treten im Laufe des Filmes immer wieder mal in Erscheinung. Nun findet eigentlich ein Szenenwechsel statt, der ein kleines Dorf zeigt, im dem Menschen wohnen.

Natürlich sind dies eher Steinzeit-Menschen. Ein Mann, eine Frau, und deren sehr kleines Baby stehen hier im Mittelpunkt. Nun wird praktisch die Kamera auf das feindliche Lager gerichtet, auf die Säbelzahntiger, die sich an den Menschen rechen wollen. Der Anführer dieser Tiger möchte das lebende Baby regelrecht zerfleischen, und so beschließen die Tiger, das Dorf der Menschen in der Nacht anzugreifen. Dies gelingt ihnen auch, jedoch können die Frau und ihr Baby fliehen, und springen an einer Klippe in einen reißenden Fluss. Der Tiger, der den beiden gefolgt ist, kann da nur hinterher schauen, und glaubt, dass Baby sowie die Frau nun nicht mehr finden zu können.

Dieser Tiger hatte den Auftrag, das Baby dem \"Chef\" auszuliefern... ob er dies auch tun wird, wird sich gleich herausstellen. Djego nennt sich der Tiger, welches meiner Meinung nach ein recht gut gewählter Name ist. Aber nun wechselt der Schauplatz einmal wieder, man sieht nun ein kleines Faultier, welches auf dem Baum liegt, und es nicht geschafft hat, vor der großen Lawine mit den anderen Tieren diesen Ort zu verlassen. Durch einen Zufall trifft dieses kleine Faultier den großen Mammut \"Manfred\". (sehr interessanter Name *lach*). Manfred ist ein ruhiger Vertreter, hat Sehnsucht nach einer eigenen Familie, einem Team, oder einfach nur nach einem guten Freund, aber ist zunächst nicht sehr begeistert, als das kleine Faultier ihm folgen will. Es möchte ihn als \"Schutz\", oder als \"Bodyguard\" nehmen, da ein kleines Faultier in der großen weiten Welt eigentlich keine Überlebenschance hat.

Okay, die Tiere können in diesem Film sprechen, dass Faultier wird beispielsweise von Otto Waalkes gesprochen, der seine Rolle auch wirklich gut umsetzen kann. Es hat einen netten Charakter, sucht aber dennoch stets den Spaß, und kann innerhalb von 5 Minuten einen \"Hund totquatschen\". Dies geht dem ruhigen Manfred dann auch oft auf die Nerven. So wandern die beiden dann durch die Gegend, bis sie auf einen Bach treffen, an dem Sie die Frau und Ihr Baby erschöpft liegen sehen. Manfred kümmert sich sofort um das kleine Baby, fischt oder angelt es aus dem Wasser... die Frau hingegen wird von einer Welle abgetrieben, und kann sich nicht mehr halten. Somit befindet sich das Baby nun bei \"Sid\" dem Faultier, und Manfred. Sid will das Baby zurück zu dem Lager der Menschen bringen, wobei Manfred mit dieser Sache am liebsten nichts zu tun hätte. Somit streiten sich die beiden, und kommen kaum zu einer Lösung.

Plötzlich begegnen sie \"Djego\", dem Tiger. Er fordert die beiden auf, ihm das Baby zu geben, doch Sid bleibt hartnäckig. Auch hier an dieser Stelle sind innerhalb dieses Films wieder einige hervorragend gemachte Animationen (Wasserfall etc.) zu sehen, die meiner Meinung nach wirklich sehr gut umgesetzt worden sind. Djego, der Tiger, kennt den Weg am besten zu den Menschen, deshalb beschließt Manfred, ihn mit auf die Reise zu nehmen, er soll die Truppe anführen, kommt er dem Baby jedoch zu Nahe, ist er sofort raus aus dem \"Team\". Djego hat immer noch den Gedanken im Kopf das Baby zu \"entführen\", und hat deshalb seinen \"Kameraden\", also den anderen Tigern schon einmal bescheidgegeben, Manfred, genannt Manni, dem Baby sowie Sid soll nun an einer dunklen Ecke, hinter einer Höhle aufgelauert werden.

Zwischendurch im Film sieht man einige nette Effekte, witzige Szenen, an denen meist Sid beteiligt ist, und es herrscht eher eine angespannte Atmosphere. Dennoch ist Sid immer für einen Witz bereit, ja, auch Djego scheint sich inzwischen langsam aber sicher mit den beiden anzufreunden, und scheint sich ganz wohl in seiner Situation zu fühlen. Dennoch steht er in einem Gewissenskonflikt, und ist sich nicht ganz sicher, ob er die 3 nun wirklich in die Falle laufen lassen soll...

Wie er sich nun entscheidet, und ob das Baby seinen Vater wiederfindet, werde ich Euch an dieser Stelle sicherlich nicht verraten, dennoch könnt Ihr schon einmal im Voraus damit rechnen, dass es zwischenzeitlich einige sehr traurige Szenen gibt, hätte man bei einer Computer-Animation eigentlich gar nicht erwartet. Die Grafik hier ist einfach wunderbar, mehr kann man dazu eigentlich kaum noch sagen, es wurde hervorragend gemacht. Auch diese kleine Tier vom Anfang, eventuell ein Eichhörnchen, tritt am Ende noch einmal in Erscheinung, in einem lustigen Zusammenhang, aber auch dies werde ich hier mal lieber für mich behalten, es ist eine der lustigsten Szenen in diesem Film.

Jedoch kommt man hier als Zuschauer voll und ganz auf seine Kosten, dies kann man gar nicht anders sagen, also würde ich Euch schon empfehlen, wenn Ihr Euch diesen Film einmal anseht. Ich würde sogar sagen, dass der Film immer noch recht interessant ist, wenn man ihn sich mehrmals ansieht, so gut ist er meiner Ansicht nach gemacht. Action ist hier auch ein wenig vorhanden, wobei es auch eine ganze Menge an traurigen, sowie lustigen Szenen gibt. Spannung eigentlich eher weniger, Humor dafür umso mehr.... es bleibt nun Euch überlassen, ob ich Euch für diesen Film begeistern konnte. Von meiner Seite gibt es hier auf jeden Fall die 5 Sterne.


© M.M. im August 2002

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