Im Zeichen der Libelle (DVD) Testbericht

Im-zeichen-der-libelle-dvd-thriller
ab 8,80
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

Erfahrungsbericht von femail

Vom VERSUCH einen Geisterfilm zu drehen...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich über einen Film schreiben, den ich unbedingt sehen wollte. Nachdem eine Freundin von mir im Kino war und total begeistert von dem Film war, erzählte sie mir von der Story. Ich musste im Nachhinein feststellen, dass sie mir eigentlich schon zu viel erzählt hatte, denn ich wusste die ganze Zeit wie der Film enden würde. So kam es, dass ich durch die Story so neugierig auf den Film wurde und beschloss ihn mit meinem Freund zu sehen.


Inhalt
*******
1 Über den Film
2 Fakten
3 Schauspieler
4 Bewertung


1 Über den Film
****************
Joe und Emily sind ein Paar. Beide sind sie Ärzte, aber doch sind sie ganz verschieden. Emily genießt es Kindern zu helfen und reist so auch eines Tages nach Venezuela, um dort für das rote Kreuz Kindern zu helfen und sie medizinisch zu versorgen. Vorher hatte sie viel mit Kindern zu tun und arbeitete auf der onkologischen Station. Dort hatte sie sehr viel mit Kindern zu tun, die schon Erlebnisse mit dem Tod hatten. Joe dagegen arbeitet auf der Intensivstation. Er interessiert sich nicht allzu viel für Kinder. Vielleicht sollte sich dies ändern, jetzt wo Emily schwanger ist. Emily lässt sich trotz allem nicht ausreden nach Venezuela zu fahren. Das Schicksal meint es dort nicht allzu gut mit ihr und sie stirbt bei einem tragischen Busunfall. Joe kommt über den Tod nie wirklich hinweg. Oft muss er an Emily denken wie sie z.B. gesagt hat, dass sie als Libelle wiedergeboren werden will. Joe scheint durchzudrehen. Er sieht fast täglich Libellen und hört Kinder zu ihm sprechen. In seiner Gegenwart schütten ihm Tote ihr Herz aus und wollen ihm eine Nachricht von Emily überbringen. Joe fängt an seinem Herz zu hören und folgt all diesen Hinweisen. So wird er an einen mysteriösen Ort geführt und was ihn da erwartet gleicht einem Wunder, aber von welcher Art, dass solltet ihr dann schon selbst herausfinden...


2 Fakten
*********
Originaltitel: Dragonfly (übersetzt Libelle)

Filmlänge: 103 Min.

Altersfreigabe: 12 Jahre

Regisseur: Tom Shadyac (bekannt durch "Der Dummschwätzer", "Der verrückte Professor", "Ein tierischer Detektiv")

Kinostart: 11. April 2002

Darsteller: Kevin Costner (Joe Darrow), Susanna Thompson (Emily Darrow), Joe Morton (Hugh Campbell), Ron Rifkin (Charlie Dickinson), Kathy Bates (Miriam Belmont), Robert Bailey, jr. (Jeffrey Reardon), Jacob Smith (Ben), Jay Thomas (Hal), Lisa Banes (Flora), Matt Craven (Eric)

Linda Hunt bekannt durch "Ein Jahr in der Hölle"


3 Schauspieler
***************
In diesem Film merkt man doch schon, dass Kevin Costner allmählich älter wird. Trotzdem schafft er es in seiner Rolle als Arzt zu glänzen. Er übermittelt nicht nur eine traurige und bedrückende Stimmung, sondern ist mit seinen zynischen Bemerkungen manchmal ganz schön lustig. Er ist der Hauptdarsteller. Verantwortlich für seine Zustimmung zu diesem Film waren die ziemlich realitätsnahen Dialoge.
Susanne Thompson mutiert für mich in diesem Film zu einer zweiten Julia Roberts. Nicht nur äußerlich hat sie Ähnlichkeit, sondern schafft sie es auch unheimlich eine Betroffenheit rüberzubringen.


4 Fazit
********
Mein erster Eindruck am Anfang des Filmes war, dass man mal wieder versucht hat eine Schnulze mit ein paar Geistern zu kreieren. Der Film beginnt sehr schnulzig, aber entpuppt sich dann doch zu einem Geisterfilm mit Inhalt. Als nach und nach immer mehr und immer extremere Sachen passieren, scheint alles nicht mehr ganz so realistisch. Kevin Costner lockert die Atmosphere immer mal wieder mit einen paar Witzen auf, aber doch wirkt nun alles etwas übertrieben. Zum Schluss könnte man sogar fast meinen, dass der Film nun doch eine Schnulze geworden ist. Wer Geister erwartet, der sollte diesen Film nicht sehen, denn hier sieht man keine Geister. Es geschehen lediglich seltsame Dinge. Der Vergleich zu "The Sixth Sense" liegt nahe, aber ist nicht unbedingt gerechtfertigt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen nämlich hauptsächlich Joes Erforschungen zu Emilys Tod und nicht die Geistergeschichte. In den Kritiken wurde der Film sehr schlecht gemacht, aber ich denke, dass ihr ziemlich gut ist. Er ist wohl eher ein Film für Frauen bzw. für Paare geeignet. Den Film kann man durchaus mit der ganzen Familie sehen, aber ich denke, dass es für die kleinen noch nicht ganz so interessant ist. Sehenswert ist der Film auf jeden Fall und enttäuscht wurde ich nicht. Nur habe ich wohl mittlerweile schon zu viele Kritiken zu dem Film gelesen. Ich gebe ihm deswegen "nur" 4 von 5*****. Das eigentliche Thema des Filmes ist wohl Erlebnisse mit dem Tod bzw. todesnahe Erlebnisse. Dieses Thema war nicht umsonst öfters in den Medien. Ich finde die Idee nicht so schlecht, allerdings hat es dann in der Umsetzung wohl nicht so ganz geklappt, da es doch alles etwas irreal rübergekommen ist.

20 Bewertungen, 2 Kommentare

  • KleineWolke

    20.05.2002, 20:57 Uhr von KleineWolke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ja, irreal is es bei mir auch rübergekommen. An mnachen Stellen ziemlich überzogen. Wobei das Grundthema gar nicht sooo schlecht war.

  • LaMagra

    20.05.2002, 20:32 Uhr von LaMagra
    Bewertung: sehr hilfreich

    gut dass ich diese Kritik gelesen hab :)