Erfahrungsbericht von political
Die 100 Stufen des Bewußtseins
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gestern war mal wieder Kinotag und da momentan nicht viel Bekanntes und Interessantes läuft, waren wir gezwungen einen eher nicht so stark beworbenen Film anzusehen. „Im Zeichen der Libelle“ mit Kevin Costner kannte ich zwar vom Namen her, hatte aber bis dato weder einen Trailer noch sonst irgendeinen Bericht drüber gesehen. Es war also ein kleines Risiko dabei, sich diesen Film anzusehen und vielleicht ein paar Euro zum Fenster hinaus geworfen zu haben. Soviel möchte ich vorschicken, dieses kleine Risiko hat sich allemal gelohnt.
Inhalt:
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Joe Darrow (Kevin Costner) ist Arzt in der Notfallambulanz im Chicago Memorial Hospital und hat gerade eben seine über alles geliebte Frau verloren. Emily Darrow (Susanna Thompson), die als Ärztin in der Entwicklungshilfe tätig war, stirbt irgendwo im Dschungel von Venezuela beim Abgang einer Gerölllawine. Joe steht vor dem Nichts, ohne Emily scheint sein Leben keinen Sinn zu haben. Das schlimmster für ihn ist aber, dass er nicht von ihr Abschied nehmen konnte, da ihre Leiche nicht gefunden wurde. So versucht er irgendwie weiterzuleben. Joe vertieft sich in seine Arbeit, und versucht so, den Schmerz zu vergessen.
Etwa zu dieser Zeit geschehen in Joe’s Umfeld seltsame Dinge. Als Joe eines Nachts auf der Kinder-Onkologie im Warteraum einschläft, wird er plötzlich von einer Kinderstimme geweckt, die ihn ruft. Doch der Junge, der ihn zu rufen scheint, hat Herzstillstand. Als er später zu sich kommt, will er Emily gesehen haben, und behauptet sogar, eine Nachricht von ihr zu haben. Ein anderer Junge, der Joe’s Emily nicht kannte, erzählt Joe von einem Traum, wo sie vorkam. Wie schon der erste Junge, so malt auch der zweite ständig eine Art geschwungenes Kreuz und dies dutzende Male. Auch in Joe’s Haus passieren unerklärliche Dinge. Ständig erscheinen Joe Libellen, die so etwas wie das Lieblingstier von Emily waren und auch der Papagei von Emily, auf den Joe jetzt aufpasst, spielt verrückt.
Joe erzählt diese Vorfälle seiner Nachbarin Miriam Belmont (Kathy Bates), die ihm natürlich nicht glaubt und Joe dazu bewegen will, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen. Joe ist dazu auch bereit, doch in derselben Nacht in der er endlich abschließen will, geschehen wieder außergewöhnliche Dinge. Joe beginnt nun an seinem Verstand zu verzweifeln. Währenddessen häufen sich die Zeichen und so begibt sich Joe zu einer alten Ordensschwester, die sich intensiv mit sogenannten Nahtod-Erfahrungen beschäftigt hat.
Versucht Emily wirklich Joe zu erreichen und wenn, was will sie von ihm und wo befindet sich der Regenbogen, zu dem Joe kommen soll? Fragen über Fragen, die ich hier sicher nicht beantworten werde.
Daten zum Film
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Regie bei diesem Film führte Tom Shadyac, der sich bis dato eher im Komödien-Bereich einen Namen machen konnte. Er führte bereits Regie bei Filmen wie „Ace Ventura“, „Der Dummschwätzer“ oder „Patch Adams“. Hier versucht er sich an einem ganz neuen Genre, was ihm aber recht gut gelingt. Die Umsetzung von Seiten der Regie ist meiner Ansicht nach sehr gut geglückt.
Der Musik zum Film stammt von Christopher Young, der auch schon für Filme wie „Verlockende Falle“, „Mord im weißen Haus“, „Passwort: Swordfish“ und viele andere Topfilme die Musik lieferte. Die Musik war an und für sich recht gut eingesetzt und überzeugend.
Das Drehbuch zum Film stammt von David Seltzer und Brandon Camp. Der Film wurde 2001 abgedreht und dauert exakt 103 Minuten.
Der Film ist übrigens in Österreich ab 14 Jahren freigegeben, was ich ok finde.
Die Hauptdarsteller sind:
-) Kevin Costner als Joe Darrow. Er spielte schon in „Robin Hood“, „JFK“, „Der mit dem Wolf tanzt“ und vielen weiteren Topfilmen. Dieser Film reicht zwar an seine großen Erfolge bei weitem nicht heran, Costner spielt aber den trauernden Ehemann, der insgeheim noch hofft sehr überzeugend.
-) Susanna Thompson als Emily Darrow. Sie spielte eine recht kleine Rolle, mit kaum mehr als 3 ganzen Sätzen. Diese Sätze waren aber meiner Ansicht nach recht überzeugend – sofern man das sagen kann.
-) Kathy Bates als Miriam Belmont. Sie ist wohl allen ein Begriff aus Filmen wie „Dolores“, „Misery“ und „Titanic“. Bates – mit neuer Frisur – spielte eine smarte Anwältin, die auch selbst schon ein liebes Familienmitglied verloren hat und Joe deshalb umso besser beistehen kann. Mir persönlich hat Bates sehr gut gefallen, obwohl man ihrer Rolle ruhig etwas größeren Stellenwert einräumen hätte können.
Alle weiteren Schauspieler spielen meiner Meinung nach eine nicht allzu wichtige Rolle, bzw. waren nur sehr kurz zu sehen und bleiben deshalb hier unerwähnt.
Fazit:
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Wie schon Eingangs erwähnt hatte ich vor dem Film kaum einen Schimmer, worum es da gehen würde. Der Film hat mich aber positiv überrascht. Einige anderen Berichten habe ich entnommen, dass sie den Film für eine billigen Abklatsch von „The sixth sence“ halten. Dieser Meinung bin ich nur bedingt. Natürlich könnte man sagen, dieser Film ist ebenso im mystischen Bereich zwischen Leben und Tod angesiedelt. Es geht natürlich auch hier um die Vermischung des Übersinnlichen mit den Wahnvorstellungen des Hauptakteurs. Doch würde man diesen Abklatsch-Gedanken nun weiterführen, wären dann nicht Filme wie „Saving Private Ryan“, „Der schmale Grat“, „Full Metal Jacket“ und andere Filme dieser Art nur billige Kopien von „Apocalypse Now“, der dieses Genre revolutioniert hat?
Nein, trotzdem ist dieser Film eigenständig. Er hat eine eigene Geschichte zu erzählen und dies tut er meiner Ansicht nach recht gut. Ehrlich gesagt fand ich diesen Film bei weitem spannender als „Panic room“, den ich erst vorige Woche gesehen hatte. Außerdem war er wesentlich weniger vorhersehbar. Das Ende ist natürlich kitschig, wie schon fast immer in Hollywood-Filmen, aber das tut der Gesamtqualität des Filmes keinen Abbruch. Besonders überzeugend fand ich mal wieder Kevin Costner. Was die schauspielerische Leistung betrifft, so schließt dieser Film nahtlos an sein größten Erfolge an. Sehr gekonnt spielt er die Rolle zwischen Realität und Wahnsinn. Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Dabei verschwimmt auch dem Zuseher bisweilen die klare Sicht auf die Dinge. Ist es nun Fiktion oder Realität?
Der Film bietet übrigens auch die eine oder andere Szenen, die einen wirklich zu Tode erschreckt. Dabei ist es wohl so, dass man mit der Schock-Szene rechnet, dadurch das sich die Musik aber nicht kontinuierlich steigert, wie sooft in diesen Filmen, wartet man einige Male minutenlang, bis dann der gewünschte Schockeffekt umso deutlicher in gesteigertem Pulsschlag spürbar wird.
Nun aber doch zum einen oder anderen negativen Punkt. Der Film hat leider etwas langsam begonnen. Es dauert sicher etwa 20 Minuten, bis es so richtig zur Sache geht und die Spannung langsam zu steigen beginnt. Doch nur Geduld, es zahlt sich aus, diese 20 Minuten abzuwarten. In einigen wenigen Szenen wirkte der Film auch etwas unglaubwürdig, das ist allerdings fast bei jedem Film dann und wann der Fall.
Alles in allem bleibt der Film spannend, sehenswert, gut umgesetzt – bis auf den Anfang – und gut besetzt. Ich spreche also eine Empfehlung aus und wünsche viel Spaß oder Thrill mit diesem Film. Ich hoffe ich habe nichts Wichtiges vergessen, falls doch, so erinnert mich einfach per Kommentar daran. Ich freue mich übrigens über jegliche Art von Kommentar und bin schon gespannt auf eure Meinung zum Film und zu meiner Meinung.
lg chris
PS: Wie gewohnt werde ich diesen Bericht auch auf andern Meinungsplattformen veröffentlichen.
Inhalt:
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Joe Darrow (Kevin Costner) ist Arzt in der Notfallambulanz im Chicago Memorial Hospital und hat gerade eben seine über alles geliebte Frau verloren. Emily Darrow (Susanna Thompson), die als Ärztin in der Entwicklungshilfe tätig war, stirbt irgendwo im Dschungel von Venezuela beim Abgang einer Gerölllawine. Joe steht vor dem Nichts, ohne Emily scheint sein Leben keinen Sinn zu haben. Das schlimmster für ihn ist aber, dass er nicht von ihr Abschied nehmen konnte, da ihre Leiche nicht gefunden wurde. So versucht er irgendwie weiterzuleben. Joe vertieft sich in seine Arbeit, und versucht so, den Schmerz zu vergessen.
Etwa zu dieser Zeit geschehen in Joe’s Umfeld seltsame Dinge. Als Joe eines Nachts auf der Kinder-Onkologie im Warteraum einschläft, wird er plötzlich von einer Kinderstimme geweckt, die ihn ruft. Doch der Junge, der ihn zu rufen scheint, hat Herzstillstand. Als er später zu sich kommt, will er Emily gesehen haben, und behauptet sogar, eine Nachricht von ihr zu haben. Ein anderer Junge, der Joe’s Emily nicht kannte, erzählt Joe von einem Traum, wo sie vorkam. Wie schon der erste Junge, so malt auch der zweite ständig eine Art geschwungenes Kreuz und dies dutzende Male. Auch in Joe’s Haus passieren unerklärliche Dinge. Ständig erscheinen Joe Libellen, die so etwas wie das Lieblingstier von Emily waren und auch der Papagei von Emily, auf den Joe jetzt aufpasst, spielt verrückt.
Joe erzählt diese Vorfälle seiner Nachbarin Miriam Belmont (Kathy Bates), die ihm natürlich nicht glaubt und Joe dazu bewegen will, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen. Joe ist dazu auch bereit, doch in derselben Nacht in der er endlich abschließen will, geschehen wieder außergewöhnliche Dinge. Joe beginnt nun an seinem Verstand zu verzweifeln. Währenddessen häufen sich die Zeichen und so begibt sich Joe zu einer alten Ordensschwester, die sich intensiv mit sogenannten Nahtod-Erfahrungen beschäftigt hat.
Versucht Emily wirklich Joe zu erreichen und wenn, was will sie von ihm und wo befindet sich der Regenbogen, zu dem Joe kommen soll? Fragen über Fragen, die ich hier sicher nicht beantworten werde.
Daten zum Film
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Regie bei diesem Film führte Tom Shadyac, der sich bis dato eher im Komödien-Bereich einen Namen machen konnte. Er führte bereits Regie bei Filmen wie „Ace Ventura“, „Der Dummschwätzer“ oder „Patch Adams“. Hier versucht er sich an einem ganz neuen Genre, was ihm aber recht gut gelingt. Die Umsetzung von Seiten der Regie ist meiner Ansicht nach sehr gut geglückt.
Der Musik zum Film stammt von Christopher Young, der auch schon für Filme wie „Verlockende Falle“, „Mord im weißen Haus“, „Passwort: Swordfish“ und viele andere Topfilme die Musik lieferte. Die Musik war an und für sich recht gut eingesetzt und überzeugend.
Das Drehbuch zum Film stammt von David Seltzer und Brandon Camp. Der Film wurde 2001 abgedreht und dauert exakt 103 Minuten.
Der Film ist übrigens in Österreich ab 14 Jahren freigegeben, was ich ok finde.
Die Hauptdarsteller sind:
-) Kevin Costner als Joe Darrow. Er spielte schon in „Robin Hood“, „JFK“, „Der mit dem Wolf tanzt“ und vielen weiteren Topfilmen. Dieser Film reicht zwar an seine großen Erfolge bei weitem nicht heran, Costner spielt aber den trauernden Ehemann, der insgeheim noch hofft sehr überzeugend.
-) Susanna Thompson als Emily Darrow. Sie spielte eine recht kleine Rolle, mit kaum mehr als 3 ganzen Sätzen. Diese Sätze waren aber meiner Ansicht nach recht überzeugend – sofern man das sagen kann.
-) Kathy Bates als Miriam Belmont. Sie ist wohl allen ein Begriff aus Filmen wie „Dolores“, „Misery“ und „Titanic“. Bates – mit neuer Frisur – spielte eine smarte Anwältin, die auch selbst schon ein liebes Familienmitglied verloren hat und Joe deshalb umso besser beistehen kann. Mir persönlich hat Bates sehr gut gefallen, obwohl man ihrer Rolle ruhig etwas größeren Stellenwert einräumen hätte können.
Alle weiteren Schauspieler spielen meiner Meinung nach eine nicht allzu wichtige Rolle, bzw. waren nur sehr kurz zu sehen und bleiben deshalb hier unerwähnt.
Fazit:
------
Wie schon Eingangs erwähnt hatte ich vor dem Film kaum einen Schimmer, worum es da gehen würde. Der Film hat mich aber positiv überrascht. Einige anderen Berichten habe ich entnommen, dass sie den Film für eine billigen Abklatsch von „The sixth sence“ halten. Dieser Meinung bin ich nur bedingt. Natürlich könnte man sagen, dieser Film ist ebenso im mystischen Bereich zwischen Leben und Tod angesiedelt. Es geht natürlich auch hier um die Vermischung des Übersinnlichen mit den Wahnvorstellungen des Hauptakteurs. Doch würde man diesen Abklatsch-Gedanken nun weiterführen, wären dann nicht Filme wie „Saving Private Ryan“, „Der schmale Grat“, „Full Metal Jacket“ und andere Filme dieser Art nur billige Kopien von „Apocalypse Now“, der dieses Genre revolutioniert hat?
Nein, trotzdem ist dieser Film eigenständig. Er hat eine eigene Geschichte zu erzählen und dies tut er meiner Ansicht nach recht gut. Ehrlich gesagt fand ich diesen Film bei weitem spannender als „Panic room“, den ich erst vorige Woche gesehen hatte. Außerdem war er wesentlich weniger vorhersehbar. Das Ende ist natürlich kitschig, wie schon fast immer in Hollywood-Filmen, aber das tut der Gesamtqualität des Filmes keinen Abbruch. Besonders überzeugend fand ich mal wieder Kevin Costner. Was die schauspielerische Leistung betrifft, so schließt dieser Film nahtlos an sein größten Erfolge an. Sehr gekonnt spielt er die Rolle zwischen Realität und Wahnsinn. Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Dabei verschwimmt auch dem Zuseher bisweilen die klare Sicht auf die Dinge. Ist es nun Fiktion oder Realität?
Der Film bietet übrigens auch die eine oder andere Szenen, die einen wirklich zu Tode erschreckt. Dabei ist es wohl so, dass man mit der Schock-Szene rechnet, dadurch das sich die Musik aber nicht kontinuierlich steigert, wie sooft in diesen Filmen, wartet man einige Male minutenlang, bis dann der gewünschte Schockeffekt umso deutlicher in gesteigertem Pulsschlag spürbar wird.
Nun aber doch zum einen oder anderen negativen Punkt. Der Film hat leider etwas langsam begonnen. Es dauert sicher etwa 20 Minuten, bis es so richtig zur Sache geht und die Spannung langsam zu steigen beginnt. Doch nur Geduld, es zahlt sich aus, diese 20 Minuten abzuwarten. In einigen wenigen Szenen wirkte der Film auch etwas unglaubwürdig, das ist allerdings fast bei jedem Film dann und wann der Fall.
Alles in allem bleibt der Film spannend, sehenswert, gut umgesetzt – bis auf den Anfang – und gut besetzt. Ich spreche also eine Empfehlung aus und wünsche viel Spaß oder Thrill mit diesem Film. Ich hoffe ich habe nichts Wichtiges vergessen, falls doch, so erinnert mich einfach per Kommentar daran. Ich freue mich übrigens über jegliche Art von Kommentar und bin schon gespannt auf eure Meinung zum Film und zu meiner Meinung.
lg chris
PS: Wie gewohnt werde ich diesen Bericht auch auf andern Meinungsplattformen veröffentlichen.
21 Bewertungen, 2 Kommentare
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30.04.2002, 02:10 Uhr von BruceWilli
Bewertung: sehr hilfreichDeine Berichte sind sehr umfangreich, gut gegliedert und informativ. Kompliment. Gruß Markus
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28.04.2002, 13:22 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichIrgendwie hab ich von dem Film noch nie was gehört
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