The Score (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von political
DeNiro, Norton, Brando und dann so ein Film!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Heute hab ich mir mal wieder eine DVD ausgeliehen. „The Score“, ein Film, von dem ich vor einiger Zeit kurz mal was gelesen hatte. Damals schien mir der Film nicht allzu interessant zu sein, obwohl zwei meiner Lieblingsschauspieler von mir – Robert DeNiro und Edward Norton – mitspielten. Doch bevor ich mein Resumeé über den Film ziehe kurz zum Inhalt.
Inhalt:
-------
Nick (Robert DeNiro) ist ein Mann um die 60, der in Kanada (Montreal) lebt und dort eine Jazz-Bar recht erfolgreich betreibt. Was viele seiner Freunde nicht wissen, sein ganzes Leben lang hat er quasi nebenberuflich Diebstähle durchgeführt. Immer im Ausland und immer sehr erfolgreich. Dabei hatte er seine Erfolge vor allem dadurch, dass er geduldig und nicht zu riskant vorging.
Gleich zu Beginn des Filmes sieht man Nick bei seinem vermeintlich letzten Coup, der noch knapp gut geht. Nachdem Nick aber quasi ausgesorgt hat und auch verliebt (in Diane, gespielt von Angela Bassett) ist, möchte er den Nebenjob an den Nagel hängen. Doch sein alter Freund Max (Marlon Brando), der normalerweise die Beute weiterverkauft, hat schon wieder einen Coup für Nick, der nicht weniger als 4 Millionen Dollar einbringen soll. Der Haken dabei, der Job ist in Nick’s Heimatstadt Montreal und außerdem müsste er in diesem Fall mit einem anderen Mann zusammenarbeiten. Dieser Mann ist Jack, ein junger und sehr talentierter Dieb, der schon seit einiger Zeit unter falschem Namen (Brian) und angeblicher geistiger Behinderung am Ort des Diebstahls arbeitet. Der Ort ist das Zollamt, wo ein äußerst wertvolles Zepter deponiert ist.
Anfangs ziert sich Nick noch etwas, stimmt dem Coup aber schließlich doch zu, unter der Bedingung, selbst den Plan zu entwerfen und den Ton bei der Sache vorzugeben. Auch Jack stimmt dem zu und so beginnen die Beiden, das Gebäude, das Sicherheitssystem und den Safe zu checken. Währenddessen entsteht zwischen den beiden Partnern eine Art Freundschaft und es scheint fast so zu sein, als ob – Nick für Jack – den Lehrmeister geben würde und in ihm einen Nachfolger zu erkennen glaubt. Während Nick nicht so recht von der Durchführbarkeit des Plans überzeugt ist und einige Male seine Zweifel äußert, will Jack die Sache durchziehen. Denn er ist ein junger unruhiger Mensch, der schnelles Geld machen will und nicht so sehr auf die Stimme der Vernunft zu hören scheint, außerdem scheint er seine Zweifel zu haben, ob das Zepter tatsächlich nur 4 Millionen wert ist und fühlt sich hintergangen...
Wie auch sonst immer, werde ich auch heute das Ende nicht verraten. Nur soviel sei verraten, es gibt noch einig Überraschungen und Wendungen. Also am besten ausleihen oder ab Juni kaufen – wartet aber noch auf das Ende des Berichtes und entscheidet dann, ob ihr den Film käuflich erwerben wollt.
Fazit über die Schauspieler:
----------------------------
-) Robert DeNiro als Nick spielt die Rolle des Profis vom alten Schlag, der eher seiner Menschenkenntnis vertraut als einer Waffe sehr überzeugend. Dabei wird bald klar, dass Jack durchaus in der Lage ist, Nick zu fordern. DeNiro gefiel mir dennoch in anderen Filmen wie „Sleepers“, „Good Fellas“, „Zeit des Erwachens“ oder „Heat“ besser.
-) Edward Norton als Jack bzw. Brian spielt ebenfalls sehr gut die Rolle des jungen wilden Gauners, der schnell viel Geld will. Trotzdem war Norton in Filmen wie „American History X“ oder „Fight Club“ überzeugender.
-) Marlon Brando als Max spielt ebenfalls recht gut. Auffallend bei Brando ist vor allem, wie er in die Breite gegangen ist. Max lebt auf großem Fuße und merkt plötzlich, dass er einem schlimmen Finger noch Geld schuldet und ist deshalb auf den Coup angewiesen. Brando ist vor allem durch „Apocalypse Now“ bekannt geworden und das war wohl auch seine schauspielerische Höchstleistung.
-) Angela Bassett als Diane, die Freundin von Nick ist einfach zu kurz zu sehen – leider. Sie ist Stewardess und hat wohl bloß 5 Minuten in diesem Film. Bekannt wurde Bassett mit den Filmen “Malcolm X” und “Tina – Whats Love got to do with it”.
Zum Film:
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Dieser Film wurde 2001 erstmals ausgestrahlt und auch gedreht. Im Verkauf wird er übrigens im Juni 2002 zu haben sein. Vorerst gibt es den Film zum Ausleihen auf Video und DVD.
Der Film dauert 123 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Das ist auch durchaus vertretbar, weil der Film auch ohne Blut auskommt und trotzdem eine gewisse Spannung erzeugt.
Regie führte – übrigens recht überzeugend – Frank Oz, der auch schon Filme wie „Housesitters – Lügen haben lange Beine“, „Bowfingers große Nummer“ oder „In & Out“ hervorbrachte. Wie aber schon mit den erwähnte Filmen, lieferte Oz auch mit „The Score“ keinen absoluten Megafilm ab, dazu aber gleich mehr.
Die Musik lieferte übrigens Howard Shore, der auch zu „Panic Room“ und „Herr der Ringe“ die Musik beisteuerte. Meiner Ansicht nach bleibt die Musik im Hintergrund – zumindest habe ich sie als nicht unmittelbar spannungssteigernd empfunden.
Fazit:
------
Dieser Film macht es mir wahrlich schwer, eine Note zu geben. Einerseits fand ich die schauspielerischen Leistungen recht überzeugend, aber die Story ist leider nicht besonders. Nicht zuletzt deshalb vermag der Film – zumindest über weite Strecken – nicht recht mitzureißen geschweige denn zu überzeugen. Trotz des Themas, dass interessant aber halt leider bei Gott nicht neu ist, wirkt der Film etwas behäbig. Zu lange dauert es, bis es wirklich mal richtig zur Sache geht – eigentlich geht es gar nie so wirklich zur Sache.
Die Story mit altem Dieb, der einen letzten Coup landen will, unterstützt (??) von jungem Dieb, der mit dem Kopf durch die Wand will, hat man doch schon sehr oft gesehen. Also musste man wohl etwas mehr erwarten können – zumindest eine neue Variante dieses Alt-Jung-Teams. Doch leider ist alles wie bisher, und so plätschert der Film vorerst einmal 60-70 Minuten dahin, bis einmal eine interessante Nuance bzw. ein etwas spannenderer Teil folgt.
Doch schon nach einigen Minuten wird der Film erneut behäbig und das bleibt er auch bis zum Schluss im großen und ganzen. Lediglich die letzten 15 Minuten halten noch ein wenig Spannung und Unvorhersehbarkeit parat.
Die sehr spärlich eingesetzten Special Effects erinnerten auch sehr an Filme wie „Mission Impossible“ und deshalb ist der Film auch in dieser Kategorie nicht wirklich innovativ und sehenswert. Was bleibt ist ein mittelprächtiger Film mit guten Schauspielern, die aber aufgrund der etwas faden Story ihr ohne Zweifel großes Talent nicht annähernd auszuspielen in der Lage sind. Zwar bemühen sich vor allem Norton und DeNiro redlich, aber auch sie schaffen es nicht ganz, den Film wirklich sehenswert und überzeugend zu machen. Tja, was soll’s, man kann nicht immer nur gute Filme sehen, nicht wahr?
Für diesen Film kann ich also beim besten Willen keine Empfehlung abgeben (allerhöchstens für eingefleischte DeNiro-Fans). Vielleicht sollte man einfach abwarten, bis der Film ins Fernsehen kommt, das wird allemal reichen. So, damit wäre ich schon wieder am Ende meines Berichtes angelangt. Ich hoffe, ich habe alles Wichtige reingepackt. Sollte ich was vergessen haben, so lasst mich das einfach per Kommentar wissen.
lg chris
PS: Dieser Bericht wird wie immer bei einigen anderen Meinungsforen erscheinen!
Inhalt:
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Nick (Robert DeNiro) ist ein Mann um die 60, der in Kanada (Montreal) lebt und dort eine Jazz-Bar recht erfolgreich betreibt. Was viele seiner Freunde nicht wissen, sein ganzes Leben lang hat er quasi nebenberuflich Diebstähle durchgeführt. Immer im Ausland und immer sehr erfolgreich. Dabei hatte er seine Erfolge vor allem dadurch, dass er geduldig und nicht zu riskant vorging.
Gleich zu Beginn des Filmes sieht man Nick bei seinem vermeintlich letzten Coup, der noch knapp gut geht. Nachdem Nick aber quasi ausgesorgt hat und auch verliebt (in Diane, gespielt von Angela Bassett) ist, möchte er den Nebenjob an den Nagel hängen. Doch sein alter Freund Max (Marlon Brando), der normalerweise die Beute weiterverkauft, hat schon wieder einen Coup für Nick, der nicht weniger als 4 Millionen Dollar einbringen soll. Der Haken dabei, der Job ist in Nick’s Heimatstadt Montreal und außerdem müsste er in diesem Fall mit einem anderen Mann zusammenarbeiten. Dieser Mann ist Jack, ein junger und sehr talentierter Dieb, der schon seit einiger Zeit unter falschem Namen (Brian) und angeblicher geistiger Behinderung am Ort des Diebstahls arbeitet. Der Ort ist das Zollamt, wo ein äußerst wertvolles Zepter deponiert ist.
Anfangs ziert sich Nick noch etwas, stimmt dem Coup aber schließlich doch zu, unter der Bedingung, selbst den Plan zu entwerfen und den Ton bei der Sache vorzugeben. Auch Jack stimmt dem zu und so beginnen die Beiden, das Gebäude, das Sicherheitssystem und den Safe zu checken. Währenddessen entsteht zwischen den beiden Partnern eine Art Freundschaft und es scheint fast so zu sein, als ob – Nick für Jack – den Lehrmeister geben würde und in ihm einen Nachfolger zu erkennen glaubt. Während Nick nicht so recht von der Durchführbarkeit des Plans überzeugt ist und einige Male seine Zweifel äußert, will Jack die Sache durchziehen. Denn er ist ein junger unruhiger Mensch, der schnelles Geld machen will und nicht so sehr auf die Stimme der Vernunft zu hören scheint, außerdem scheint er seine Zweifel zu haben, ob das Zepter tatsächlich nur 4 Millionen wert ist und fühlt sich hintergangen...
Wie auch sonst immer, werde ich auch heute das Ende nicht verraten. Nur soviel sei verraten, es gibt noch einig Überraschungen und Wendungen. Also am besten ausleihen oder ab Juni kaufen – wartet aber noch auf das Ende des Berichtes und entscheidet dann, ob ihr den Film käuflich erwerben wollt.
Fazit über die Schauspieler:
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-) Robert DeNiro als Nick spielt die Rolle des Profis vom alten Schlag, der eher seiner Menschenkenntnis vertraut als einer Waffe sehr überzeugend. Dabei wird bald klar, dass Jack durchaus in der Lage ist, Nick zu fordern. DeNiro gefiel mir dennoch in anderen Filmen wie „Sleepers“, „Good Fellas“, „Zeit des Erwachens“ oder „Heat“ besser.
-) Edward Norton als Jack bzw. Brian spielt ebenfalls sehr gut die Rolle des jungen wilden Gauners, der schnell viel Geld will. Trotzdem war Norton in Filmen wie „American History X“ oder „Fight Club“ überzeugender.
-) Marlon Brando als Max spielt ebenfalls recht gut. Auffallend bei Brando ist vor allem, wie er in die Breite gegangen ist. Max lebt auf großem Fuße und merkt plötzlich, dass er einem schlimmen Finger noch Geld schuldet und ist deshalb auf den Coup angewiesen. Brando ist vor allem durch „Apocalypse Now“ bekannt geworden und das war wohl auch seine schauspielerische Höchstleistung.
-) Angela Bassett als Diane, die Freundin von Nick ist einfach zu kurz zu sehen – leider. Sie ist Stewardess und hat wohl bloß 5 Minuten in diesem Film. Bekannt wurde Bassett mit den Filmen “Malcolm X” und “Tina – Whats Love got to do with it”.
Zum Film:
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Dieser Film wurde 2001 erstmals ausgestrahlt und auch gedreht. Im Verkauf wird er übrigens im Juni 2002 zu haben sein. Vorerst gibt es den Film zum Ausleihen auf Video und DVD.
Der Film dauert 123 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Das ist auch durchaus vertretbar, weil der Film auch ohne Blut auskommt und trotzdem eine gewisse Spannung erzeugt.
Regie führte – übrigens recht überzeugend – Frank Oz, der auch schon Filme wie „Housesitters – Lügen haben lange Beine“, „Bowfingers große Nummer“ oder „In & Out“ hervorbrachte. Wie aber schon mit den erwähnte Filmen, lieferte Oz auch mit „The Score“ keinen absoluten Megafilm ab, dazu aber gleich mehr.
Die Musik lieferte übrigens Howard Shore, der auch zu „Panic Room“ und „Herr der Ringe“ die Musik beisteuerte. Meiner Ansicht nach bleibt die Musik im Hintergrund – zumindest habe ich sie als nicht unmittelbar spannungssteigernd empfunden.
Fazit:
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Dieser Film macht es mir wahrlich schwer, eine Note zu geben. Einerseits fand ich die schauspielerischen Leistungen recht überzeugend, aber die Story ist leider nicht besonders. Nicht zuletzt deshalb vermag der Film – zumindest über weite Strecken – nicht recht mitzureißen geschweige denn zu überzeugen. Trotz des Themas, dass interessant aber halt leider bei Gott nicht neu ist, wirkt der Film etwas behäbig. Zu lange dauert es, bis es wirklich mal richtig zur Sache geht – eigentlich geht es gar nie so wirklich zur Sache.
Die Story mit altem Dieb, der einen letzten Coup landen will, unterstützt (??) von jungem Dieb, der mit dem Kopf durch die Wand will, hat man doch schon sehr oft gesehen. Also musste man wohl etwas mehr erwarten können – zumindest eine neue Variante dieses Alt-Jung-Teams. Doch leider ist alles wie bisher, und so plätschert der Film vorerst einmal 60-70 Minuten dahin, bis einmal eine interessante Nuance bzw. ein etwas spannenderer Teil folgt.
Doch schon nach einigen Minuten wird der Film erneut behäbig und das bleibt er auch bis zum Schluss im großen und ganzen. Lediglich die letzten 15 Minuten halten noch ein wenig Spannung und Unvorhersehbarkeit parat.
Die sehr spärlich eingesetzten Special Effects erinnerten auch sehr an Filme wie „Mission Impossible“ und deshalb ist der Film auch in dieser Kategorie nicht wirklich innovativ und sehenswert. Was bleibt ist ein mittelprächtiger Film mit guten Schauspielern, die aber aufgrund der etwas faden Story ihr ohne Zweifel großes Talent nicht annähernd auszuspielen in der Lage sind. Zwar bemühen sich vor allem Norton und DeNiro redlich, aber auch sie schaffen es nicht ganz, den Film wirklich sehenswert und überzeugend zu machen. Tja, was soll’s, man kann nicht immer nur gute Filme sehen, nicht wahr?
Für diesen Film kann ich also beim besten Willen keine Empfehlung abgeben (allerhöchstens für eingefleischte DeNiro-Fans). Vielleicht sollte man einfach abwarten, bis der Film ins Fernsehen kommt, das wird allemal reichen. So, damit wäre ich schon wieder am Ende meines Berichtes angelangt. Ich hoffe, ich habe alles Wichtige reingepackt. Sollte ich was vergessen haben, so lasst mich das einfach per Kommentar wissen.
lg chris
PS: Dieser Bericht wird wie immer bei einigen anderen Meinungsforen erscheinen!
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