ciao.de Testbericht

ab 13,02
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
  • Aufmachung:  gut
  • Übersichtlichkeit:  durchschnittlich
  • Benutzerfreundlichkeit:  durchschnittlich
  • Navigation:  gut
  • Funktionsvielfalt:  groß
  • Platzierung von Werbung:  viel

Erfahrungsbericht von TurboFranky

Warum Ciao so gut ist

Pro:

motivierend und macht Spaß

Kontra:

manchmal überschätzt

Empfehlung:

Ja

Es war der Frust, der mich dieser Tage antrieb, mal Dampf abzulassen. Nachdem ich mich in meinem letzten Bericht heftig über das „neue Dooyoo“ und die Folgen ausgelassen habe – und dabei immer wieder auf das Konkurrenzsystem Ciao verwiesen habe –, will ich mit diesem Text klar machen, welche Erfahrungen ich mit Ciao gesammelt habe. Immerhin: Ein Jahr Ciao-Erfahrungen liegen hinter mir
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WER BIN ICH?
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Frag meine Eltern. Nein, im Ernst: Ich bin seit knapp einem Jahr Ciao-Mitglied (seit 18.2.02). Seitdem habe ich 68 Texte veröffentlich und 4050 Berichte bewertet. Mein Status bei Ciao ist „lila“, das Gästebuch hat bislang 96 Einträge. Bei Kommentaren bin ich eher etwas zurückhaltender: 144 habe ich bislang verfasst, immer dann, wenn mir etwas besonders gut oder schlecht aufgefallen ist. Persönlich sehe ich mich als „fortgeschrittener Anfänger“, regelmäßig, aber nicht täglich, schaue ich bei Ciao rein, vielleicht ist Euch der TurboFranky schon mal über den Weg gelaufen.
Meine Texte habe ich zu ziemlich unterschiedlichen Themen geschrieben. Von meiner Zigarettenmarke, über Urlaubstipps, meine Digitalkamera, Trennungs- und Mobbingerfahrungen bis hin zu Depressionen reicht die Palette. Wie viele, veröffentliche ich manche meiner Beiträge Ciao, Dooyoo und Yopi – überall als TurboFranky.
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DAS ABENTEUER „CIAO“
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Aller Anfang ist schwer, so ging es mir auch. Meine ersten Berichte waren dürftig, die Bewertungen entsprechend (bei allen genannten Meinungsforen) und beinahe hätte ich schnell die Lust verloren. Letztlich haben ein paar wohlgemeinte Kommentare und Gästebucheinträge anderer Mitglieder dafür gesorgt, dass ich nicht sofort hingeschmissen habe. neuen Mitgliedern kann ich nur wünschen, dass sie genau so freundlich aufgenommen, aber auch zurechtgeschupst werden wie ich vor zwölf Monaten.
Wenn man „neu dazukommt“, merkt man in Ciao schnell, dass es eine Clique von „alten Hasen“ gibt. Es ist schwer, dazuzustoßen. Andererseits – ein Jahr später – merke ich, dass man tatsächlich nicht mit allen, die über diese Plattform surfen, einen engeren Kontakt pflegen kann. Hier und da habe ich inzwischen auch sehr nette Grüße erhalten, manchmal auch erwidert. Andererseits möchte ich auch erst noch ein bisschen weiter „aufrücken“. Denn mit der Zeit lernt man andere Ciao-Mitglieder auch über das Lesen ihrer Beiträge ganz gut kennen. Hier und da bin ich mordsmäßig beeindruckt, wenn ich die vielen Texte und Bewertungen mancher „Gelbpunkte oder Silbernen“ sehe. Mal ehrlich: wie macht Ihr das? Rund um die Uhr online – 7 Tage die Woche? Was allerdings zur Folge hat, dass bei Ciao ständig viele Autoren und Autorinnen unterwegs sind. Das macht Freude. Bei Dooyoo dauert es oft ewig, bis ein Beitrag mal gelesen und bewertet wurde.
Verwirrend ist am Anfang das System zwischen Vergütungen (für den Anfänger ein absolutes Mirakel) und Prämien. Aber irgendwann gewöhnt man sich daran, dass der eigene Punktestand langsam hochzählt – und die paar Euro, die da zusammenkommen, sind zumindest in der ersten Zeit eh kaum der Rede wert, aber dennoch „angenehm“.
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WICHTIGE DETAILS
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Ein paar Erfahrungen möchte ich einzeln hervorheben:
---DIE MITGLIEDER – Die Ciao-Community habe ich als sehr freundlich erlebt. Kommentare, Verbesserungsvorschläge, Lob und Kritiken sind bei Ciao in der Regel in einem sehr fairen und gelegentlich sogar etwas familiären Ton gehalten. Über manche Mitglieder kann man, wenn man in ihrem Gästebuch stöbert, ein sehr rundes Bild erhalten. Und dann, wenn man einen Grund hat, selbst Kontakt aufnehmen. Ich finde den „Ton“ der Gemeinschaft klasse. Bei Dooyoo geht’s da – meiner Erfahrung nach – rauer und platter zu. Das liegt vielleicht auch daran, dass Dooyoo Funktionen wie das Ciao-„Gästebuch“ nicht anbietet.
---DAS SYSTEM – Inzwischen habe ich das meiste „Formale“ bei Ciao verstanden. Das bunte Punktesystem finde ich ziemlich gut, da es die „anderen“ einschätzbarer macht. So weiß man ohne langes recherchieren, ob ein Text „voll daneben“ oder vielleicht doch nur ein „Erstlingswerk“ ist und deshalb etwas wohlwollender bewertet werden oder mit einem aufmunternden Kommentar versehen werden sollte. Ok finde ich auch, dass schlechte Beiträge mit einem Punktabzug quittiert werden. Eine gute Möglichkeit um die Chaos-Autoren, die bei Dooyoo einfach ein paar leere Zeilen oder irgendwelchen Schwachsinn reinkopieren, schnell wieder aus der Community rauszukriegen. Ein ähnliches Verfahren setzt auch Yopi ein. Und auch dort scheint es sich bewährt zu haben.
---DIE VERGÜTUNGEN – Für mich nach wie vor ziemlich undurchschaubar, aber eigentlich auch egal. Es macht Spaß, wenn sich ein paar Cents auf dem Konto sammeln, aber eher „nice to have“ und nicht unbedingt DER Anreiz. Übrigens finde ich „cash“ ehrlicher als beispielsweise die Dooyoo-Meilen, die dann erst wieder in Webmiles, dann in Gutscheine und irgendwann später in Sachprämien umgetauscht werden müssen.
---DIE BEITRÄGE – Viele Beiträge bei Ciao sind tatsächlich „sehr hilfreich“ und haben mir in meinem Alltag auch ganz schön genützt. Manchmal nervt es mich, dass Quantität so hoch gehängt wird. Selten habe ich es erlebt, dass ein außergewöhnlich langer Beitrag schlecht bewertet wird. Andererseits habe ich aus eigener Erfahrung erlebt, dass selbst ein Diamant-gekrönter Beitrag (zum Beispiel mein Ägyptenurlaubs-Text) nur relativ schwach gelesen wurde. Ich weiß nicht, ob das in der Natur der Dinge liegt, aber Qualität ist ein ziemlich breiter Begriff. Ich habe auch schon sehr kurze Beiträge gut bewertet, wenn sie für mich einen hohen Nutzwert hatten. Wie das mit den „Diamanten“ funktioniert, aheb ich übrigens bis heute noch nicht verstanden.
---DIE KOMMENTARE – An dieser Stelle muss ich Euch mal was gestehen. So selten wie ich selbst den Kommentar-Button drücke, so gerne lese ich die Kommentare anderer Ciao-Mitglieder. Ja, es freut mich immer wieder, wenn ich „Feedback“ bekomme. Womit wir schon bei meinem größten Vorsatz für mein zweites Jahr bei Ciao wären: Ich habe mir vorgenommen, ebenfalls mehr zu kommentieren und anderen Mitgliedern Rückmeldungen zu geben.
---DIE THEMEN – Das Spektrum der Themen bei Ciao ist sehr breit. So wie das „echte Leben“. Das finde ich ziemlich klasse. Es gibt eigentlich nichts, wozu man nichts findet. Toll sind die „offenen Themen“, in denen jenseits von Produkten und Dienstleistungen diskutiert und gepostet werden kann. Hier habe ich übrigens auch die für mich wichtigsten und schönsten Reaktionen auf meine eigenen Texte bekommen.
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SCHADE FINDE ICH....
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Dass ältere Beiträge so schnell „nach hinten“ rutschen und damit in der Versenkung landen. Das ist nicht nur bei Ciao so, sondern gilt wohl für alle Meinungsplattformen.

FAZIT:
Ich finde Ciao ziemlich ausgereift. Andere Systeme, speziell Dooyoo sollten sich davon eine Scheibe abschneiden (Das ist ein gutgemeinter Tipp, denn ich war früher sehr gerne bei Dooyoo). Und nur formal zuletzt: Ich fühle mich in der Ciao-Community ziemlich wohl. Mein erstes Jahr Ciao hat mir oft ziemlich viel Spass gemacht. Und ich freue mich schon auf das nächste.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-11 12:22:44 mit dem Titel Diese Punkte sammeln ist geil!



Da ich zu den Menschen gehöre, die nichts wegwerfen können, bin ich scheinbar ein klassischer Sammler. Klar, dass ich mich auch für’s Punktesammeln begeistern kann. Die Ciao-Community-Punkte finde ich allerdings nicht nur deshalb klasse. Meiner Meinung nach sind sie eines der Highlights an der Ciao-Community. Eine Einrichtung, die Ciao von anderen Plattformen unterscheidet. Und eine Einrichtung, über die hier schon manches geschrieben wurde. Deshalb möchte ich mir nach einer Mini-Einfürhung auf meine persönlichen Erfahrungen konzentrieren.

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PUNKTE SAMMELN – WARUM?
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Community-Punkte sind bei Ciao kein bares Geld wert. Sie sind lediglich ein Indikator für das „Standing“ eines Mitgliedes in der Gemeinschaft. Bitte noch mal lesen: Sie sind EIN Indikator. Das sollte man nicht überschätzen, aber vor allem für etwas „frischere“ Mitglieder wie mich, sind sie hilfreich.

Bei Ciao.com werden die meisten Aktivitäten eines Community-Mitgliedes mit Punkten „belohnt“:
- das Schreiben von Beiträgen
- das Bewerten von Beiträgen
- das Kommentieren von Beiträgen
- das „Vertrauen“ von anderen Mitgliedern gewoinnen
- neue Mitglieder zu werben.
aber auch:
- wenn eigene Beiträge von anderen Mitgliedern gelesen und dann bewertet werden.

Andererseits werden Punkte vom Community-Konto abgezogen, sobald ein Bericht von einem anderen Mitglied als „nicht hilreich“ oder „weniger hilfreich“ bewertet wird. Der Nachteil an diesem Punkt ist, dass man sich als kritisches Mitglied nicht gegen sogenannte „Rachebewertungen“ wehren kann. Aber wenn man(n) etwas länger dabei ist, verspielen sich diese fiesen Austicker in der persönlichen Punktestatistik.

Je nach erreichtem Punktestand erhält ein Ciao-Mitglied verschiedenfarbige Punkte vor seinem Mitgliedsnamen, die (nur) für andere Ciao-Mitglieder sichtbar sind.

weiß (ab 0 Punkten)
grün (ab 500 Punkten)
blau (ab 5.000 Punkten)
lila (ab 20.000 Punkten)
rot (ab 50.000 Punkten)
orange (ab 100.000 Punkten)
bronze (ab 250.000 Punkten)
silber (ab 500.000 Punkten)
gold (ab 1 Mio Punkten)

Klingt beim Lesen vielleicht kompliziert – wer bei Ciao registriert ist, kann sich seine persönliche Punktestatistik jederzeit mit einem Mausklick detailliert anzeigen lassen.

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PUNKTE SAMMELN – Was BRINGT‘S
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MOTIVATION – Vor allem am Anfang macht die Aktivität auf einer Meinungsplattform Spaß. Dafür gibt’s mehrere Gründe: Alles ist neu, man ist zunächst überrascht, dass man für seine Texte mit ein paar Cents belohnt wird und dass andere Mitglieder diese tatsächlich lesen, bewerten und kommentieren. Irgendwann lässt diese Neugier aber bei den meisten Mitgliedern nach (so gings es auch mir). In dieser Phase hat mir das Punktesystem geholfen. Ich hatte die ersten drei Level bereits hinter mir und wollte schließlich lila werden. Das reichte, um „dranzubleiben“. Je „höher“ man klettert – umso mehr bekommt man einen Überblick über Ciao, weil man ja tatsächlich ziemlich aktiv sein muss, um die Punkte zu sammeln.

ERFAHRUNG – Natürlich sagen die Punkte nicht ALLES über die Kompetenz eines Mitgliedes aus. Aber wer viele Punkte hat, ist zumindest viel unterwegs und kann keine extrem schlechten Beiträge schreiben – da selbige bei Ciao mit Punktabzug geahndet werden. Insofern hilft das Punktesystem „ein bisschen“, die Erfahrung eines anderen Mitgliedes einzuschätzen. Besonders als ich neu bei Ciao war, fand ich das ziemlich gut, denn es ermöglichte mir, grob zu erkennen, wer hier die „alten Hasen“ und wer die „Frischlinge“ sind.

EINSCHÄTZBAR MACHEN – Beim täglichen Surfen fallen einem sowohl bei ciao, als auch bei dooyoo oder yopi diese nervigen Kurzberichte auf, die schnell mit „nicht hilfreich“ bewertet werden. Obwohl dieses Urteil streng genommen hilfreich ist, macht es meiner Meinung nach Sinn, sich schnell mal das Community-Punkte-Konto des Mitglieds anzugucken. Da sieht man dann schnell, ob es sich um einen neueinsteiger handelt, dem man statt einem „nicht hilfreich“ vielleicht ein paar erklärende und motivierende Zeilen hinterlässt. Sollte sich die Qualität der Beiträge nicht verbessern, kann man dann ja fortan unkommentiert hart bewerten. Aber ein bisschen Hilfestellung am Anfang schadet doch nie.

BELOHNUNG – Fleiß sollte sich lohnen. Dem stimme ich zu. Wer also viel Zeit in eine Verbraucherplattform investiert, der sollte innerhalb der Gemeinschaft dafür mehr Anerkennung erhalten als jemand, der nur ab und zu reinklickt. Finde ich zumindest.

WEGBEGLEITER – Seit ich bei Ciao unterwegs bin, habe ich etliche Namen kennengelernt, die sich relativ zeitgleich mit mir registriert haben. Viele davon haben inzwischen die Lust verloren (oder sind aus anderen Gründen nicht mehr dabei). Es ist schon ein schönes Gefühl zu sehen, dass andere „Nasen“ auch regelmäßig online sind. Um selbst ein Gefühl zu bekommen, ob man „viel“ oder „wenig“ aktik ist, hilft dieses Punktekonto. Dieses freunschaftliche „sich messen“ brauchen Menschen auch in anderen bereich des Lebens, um ihren eigenen Standpunkt besser einschätzen zu können.

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DIE GRENZEN DES SYSTEMS
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Natürlich gibt‘s auch hier eine „Schattenseite“. Wer hierachische Systeme anwendet, sorgt dafür, dass es immer eine relativ kleine Spitze und einen großen Unterbau gibt. Dies kann dazu führen, dass Mitglieder mit hoher Punktzahl leicht „überschätzt“ werden. Ich persönlich halte diese Gefahr allerdings für verkraftbar.

Dies ist der x-te Bericht zu den Community-Punkten. „Braucht doch kein Mensch“, denkt Ihr jetzt vielleicht. „Schreib doch lieber über was anderes“, denken vielleicht andere. Nehmt’s mir nicht übel, wenn ich es dennoch getan habe – ich tu’s, weil ich eine Lanze FÜR das System brechen will.

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