ciao.de Testbericht



ab 13,02 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Aufmachung:
- Übersichtlichkeit:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Navigation:
- Funktionsvielfalt:
- Platzierung von Werbung:
Erfahrungsbericht von Irias
Ich mach es aus purer Lust ..
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das rede ich mir jedes Mal ein, wenn ich wieder eine Null-Nummer bei Ciao veröffentlicht habe. Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Vergütung für die verschiedenen Kategorien grundlegend geändert. Es gibt 4 verschiedene Vergütungsstufen, die anhand einer farblichen Markierung bei den jeweiligen Produkten zu erkennen sind. Die Höhe der Vergütung ist entweder 0, 1, 2 oder 3 Cent. Pro Lesung wird der entsprechende Betrag dem Konto gutgeschrieben. Das ich durch Ciao nicht reich werden kann ist mir von Anfang an bewusst gewesen, aber der Betrag war und ist (wenn auch leider viel geringer) eine nette Beigabe, die bei mir für einen besonderen Zweck eingesetzt wird.
Bevor die Höhe der Vergütung in den verschiedenen Kategorien monatlich geändert wurde, suche ich das Produkt über das ich schreiben wollte und veröffentlichte meinen Beitrag ohne zu schauen wie hoch die Vergütung ist, oder ich habe das Produkt vorgeschlagen wenn es noch nicht vorhanden war.
Die Berichte die veröffentlicht wurden waren bunt gemischt und eine besondere Häufigkeit einzelner Produkte ist mir nie aufgefallen. Plötzlich gab es eine Schwemme mit Meinungen die sich mit Webseiten über Bundesfahrzeuge beschäftigten, Tipps zum Rasenmähen gaben und diverse Pflanzen waren der große Renner. Berichte über den Lamy Füller und natürlich nicht zu vergessen die Fackelmann Großoffensive, die meinem ungeliebten Jobst Joghurt folgte.
Seit der Änderung der Vergütung ist nun die Ciao Gemeinde scheinbar in 2 Lager gespalten. Diejenigen, die ihren Haushalt mit einer Fackelmann Grundausstattung bestückt haben, freuten sich und schrieben auf Teufel komm raus ihre Berichte und erhielten natürlich die dafür angegebene Vergütung. Wer über all diese Produkte verfügt gehört zu den glücklichen „Spitzenverdienern“ und musste sich nach einer gewissen Zeit auch Anfeindungen gefallen lassen, da es andere User nicht immer unbedingt glauben können, dass dieser Schreiber wirklich das komplette Fackelmann Sortiment in seiner Wohnung hat. Auch mir fiel es hin- und wieder schwer zu glauben, dass so viele Fenster mit einem Tesa Fliegengitter geschmückt sind, da ich solange es bei Aldi das gleiche Produkt zum nicht mal halben Preis gibt, niemals das teuere Tesa Produkt kaufen würde.
Auch ich durchwühlte meine Schubladen und stellte mit traurigem Blick fest, dass ich viel besitze, aber leider nichts von Fackelmann dabei ist. Ich schreibe weiter wie bisher über die Produkte die ich in meiner Wohnung finde und gönne mir hin- und wieder gerne eine Nullnummer im Cafe, wenn ich der Meinung bin, dass ich der Welt von einem für mich wichtigen Thema berichten möchte.
Natürlich ist es mein ureigenstes Problem das ich nicht gewillt bin, mich für einen Bericht auf einer Webseite mit Bundeswehrfahrzeugen zu langweilen oder meinem Paulchen den Fackelmann-Tierfutterlöffel auch bei einer hohen Vergütung nicht kaufen will. Trotzdem ist die Einteilung der Vergütung für mich nicht immer nachvollziehbar. Das eventuell Fackelmann Ciao für die Berichte eine Bezahlung zukommen lässt, wäre noch eine Erklärung für mich. Das aber plötzlich das gute alte Siemens S10 und das Siemens S6 mit 3 Cent vergütet wird, versetzt mich doch in leichtes Erstaunen, da mir für diese hohe Vergütung für die sehr alten Geräte beim besten Willen keine einleuchtende Erklärung einfällt. Natürlich freute ich mich darüber, da ich jetzt seit Monaten das erste Mal einen Bericht schreiben konnte, der nicht mit 1 oder 0 Cent vergütet wird. Würde mir wirklich jemand glauben das ich neben meinem Nokia beide Siemens Handys besitze, wenn ich morgen auch noch über das S6 schreibe?
Der ständige Wechsel der Vergütungshöhe ist für mich schon ein rechts Ärgernis. Im August habe ich Produktvorschläge eingereicht, deren Berichte ich im September veröffentlicht habe. Als ich die Mails bekommen habe, waren alle Vorschläge mit 1 Cent eingruppiert und jetzt erfreue ich mich daran, dass ich in diesem Monat bereits die 6. Nullnummer geschrieben habe. So richtig verständlich ist es nicht für mich, dass 2 von 5 Sachbüchern über Katzen die ich im August vorgeschlagen habe auch im September mit 1 Cent vergütet werden und der Rest seit 1. September mit 0 Cent angegebenen ist. Beim Veröffentlichen habe ich natürlich nicht noch einmal die Vergütung angeschaut und bemerkte dann am nächsten Tag, das ich wieder eine Nullnummer hingelegt habe.
Natürlich finde ich es auch nicht wirklich erfreulich, wenn einen Monat nach dem ich meine Nullnummern geschrieben habe, plötzlich vermehrt Berichte über manche Produkte erscheinen und ich feststelle, das ich zeitlich wieder voll daneben gelegen habe, da es jetzt auf wundersame Weise 1 oder 2 Cent dafür gibt.
Ich habe weder die Zeit noch die Lust alle Kategorien durchzuklicken und mich auf die Suche nach 2 oder 3 Cent Beiträgen zu machen. Ich schreibe gerne über manche Produkte und habe auch schon bewusst manche 0 Cent Vergütung in Kauf genommen. Trotzdem finde ich es ärgerlich, dass der ständige Wechsel bei der Höhe der Vergütung nicht nachvollziehbar ist und ich jeden Monat sehe, dass ich wieder völlig am Vergütungssystem vorkaufe- und lebe.
Mir macht das Schreiben sehr viel Spass und auch in Zukunft werde ich mit leichtem Zähneknirschen weiter meine 0 und 1 Cent Berichte schreiben. Gerechter fände ich es allerdings, wenn eine einheitliche Vergütung für alle Produkte eingeführt werden würde, über die Höhe lässt sich sicher auch wieder streiten. Sollte bei einem Produkt die Anzahl der bereits vorhandenen Berichte so hoch sein, dass sich eine Vergütung nicht mehr lohnt, könnte ich verstehen, wenn bei diesen Berichten keine Vergütung gewährt wird, ebenso wie bei Beiträgen im Cafe.
Die Ciao Vergütung wie sie momentan stattfindet mag manchem Schreiber sehr entgegenkommen, aber ich denke die breite Masse hat kein Interesse daran, mit den Zweifeln über den Wahrheitsgehalt der Berichte und dem Ruf der „3-Cent-Jäger“ leben zu müssen.
In Zukunft werde ich weiter über die Dinge schreiben die mich interessieren oder die mir wichtig erscheinen, auch wenn ich dafür keine Vergütung bekomme. Allerdings werde ich sicher bald weniger schreiben, da es mich gerade in diesem Monat doch leicht geärgert hat, das viele meiner Vorschläge plötzlich mit 0 Cent vergütet werden.
Bei mir wird es niemals eine Fackelmann Serie geben und wenn im nächsten Monat die Produkte der Kategorie Haustiere-Katzen mit 3 Cent vergütet werden sollte, werde ich leicht verstimmt in die Tischkante beißen und 48 Meinungen updaten, da Paulchen sich schon quer durch die Kategorien der Katzenprodukte gefressen und gespielt hat.
P.S. Sollte jemand ein Weihnachtsgeschenk für Paulchen suchen, er wünscht sich den Fackelmann Tierfutter-Löffel ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-08 05:55:59 mit dem Titel Und gib mit mein täglich hilfreich ..
Über das bewerten der Berichte ist schon viel geschrieben worden und es wird ein ewiges Diskussionsthema bleiben. Ich gehe davon aus, dass sich jeder beim schreiben seiner Meinungen sehr viel Mühe gibt und sich mit Thema über das er schreibt vorab ausgiebig beschäftigt hat.
Nachdem wir unsere Meinungen veröffentlicht haben, hoffen wir natürlich alle auf möglichst viele „sehr hilfreich“ Bewertungen, da es ja auch eine Anerkennung für die Mühe und Arbeit ist, die in das schreiben des Beitrages investiert wurde.
Das ein Bericht möglichst keine Rechtschreibfehler enthalten sollte ist klar, aber ein Schreibfehler passiert uns allen und auch die Rechtschreibprüfung hat bei mir schon manch dummen Fehler eingebaut, anstatt einen zu beseitigen. Ein Grund eine schlechtere Bewertung aufgrund Schreibfehler zu geben, sehe ich erst, wenn die Meinung sehr viele Fehler enthält und offensichtlich dem Autor sein eigener Bericht nicht wirklich wichtig sein kann.
Ciao gibt eine Art Leitfaden für die Bewertung der Berichte heraus. Bewertet werden soll hauptsächlich auf der Grundlage der tatsächlich gemachten Erfahrungen des Autors. Aufzählungen wie technische Daten, Gebrauchsanleitungen oder das Aussehen einer Verpackung sollen nicht vom Erfahrungswert ablenken. Auch möchte Ciao nicht, dass wir uns vom Unterhaltungswert eines Berichtes bei der Bewertung beeinflussen lassen.
Halte ich mich daran? Ich gebe zu, dass auch ich mich hin- und wieder von einem ausführlichen Beitrag der vor Fachbegriffen nur so wimmelt dazu verleiten lasse ein sehr hilfreich zu vergeben. Auch stehe ich dazu, dass ich bei vielen Berichten z. B. die technischen Daten nicht lese, weil ich sie nicht verstehe, oder sie mich nicht interessieren. Wenn die beschriebene Erfahrung verständlich ist und für mich keine Frage zur Handhabung des Produktes offen bleibt, dann werte ich mit sehr hilfreich. Besteht die Meinung allerdings überwiegend aus der Beschreibung einer Verpackung oder der Bedienungsanleitung, dann gibt’s auch von mir ein hilfreich, da mich die wortreiche Beschreibung Kartons z. B. wirklich nicht interessiert.
Auch sind mir Berichte die auf eine unterhaltsame, humorvolle Art geschrieben sind und der Autor gelegentlich auch ein wenig aus seinem Leben preisgibt, lieber als knochentrockene Faktenberichte. Allerdings vergebe ich auch sehr hilfreiche Bewertungen, wenn der Bericht zwar kurz, aber inhaltlich alles beschrieben ist was für eine Meinungsbildung wichtig ist.
Eine hilfreiche Bewertung gibt es von mir, wenn mir ein paar wichtige Informationen fehlen, oder der Bericht hauptsächlich aus einer netten Geschichte besteht, aber nur sehr wenig Wissenswertes über das Produkt enthalten ist. Wenn ich nach meiner Bewertung sehe dass ich die einzige mit einer hilfreichen Bewertung bin, ist mir fast schon klar, dass umgehend eine Nachfrage, häufig in recht vorwurfsvollem, manchmal schon frechem Ton, in meinem Gästebuch kommt, bevor ich überhaupt die Chance hatte einen Kommentar abzugeben, was ich zugegebenermaßen nicht immer tue. Bei den meisten Nachfragen erkläre ich meine Bewertung, sollte die Meinung allerdings mehrere hilfreiche Bewertungen haben, begründe ich sie nicht immer, da ich mit meiner Bewertung wohl doch nicht so aus dem Rahmen gefallen bin.
Weniger hilfreich vergebe ich, wenn kaum Informationsgehalt im Bericht zu finden sind und ich mir nach dem lesen der Meinung keine Vorstellung von dem Produkt machen kann. Auch eine ellenlange Aufzählung der, für die meisten sicher unverständlichen Inhaltstoffe eines Produktes, reichen bei mir nicht aus um dafür eine hilfreiche Bewertung zu vergeben.
Nicht hilfreich ist bei mir ein Bericht, der keine Informationen enthält oder schlicht und ergreifend falsch vom Inhalt ist.
Wenn ich mir jetzt das Bewertungsverhalten einiger Autoren ansehen, stellen sich doch einige Fragen für mich, da mich einige Bewertungen in Erstaunen versetzen.
Ich lese eine Meinung über einen Joghurt. Der Bericht geht nur sehr kurz auf den Becher, nennt den Preis und beschreibt den Geschmack und die Konsistenz und ich erfahre, dass der Autor diese Joghurtsorte als sehr wohlschmeckend und bekömmlich einstuft. Der Bericht ist nicht sehr lang, flüssig und verständlich geschrieben und enthält für mich alle nötigen Informationen um mir ein Bild machen zu können. Nachdem ich meine sehr hilfreiche Bewertung abgegeben habe, sehe ich das was ich erwartet habe, 25 % hilfreiche Bewertungen. Natürliche lese ich die Kommentare zu diesem Bericht und auch hier steht genau das was ich erwartet hatte. „Für ein sehr hilfreich nicht ausführlich genug“, „Dein Bericht ist mir kurz“, „Die Gliederung finde ich nicht gut“.
Kommt es also doch auf die Länge der Meinung an? Ist die nette Geschichte um die Informationen herum wichtiger als die Erfahrung? Für mein Empfinden hatte dieser Autor alle wichtigen Informationen in seinem Beitrag sachlich beschrieben.
Bei einem anderen Bericht sehe ich genau das Gegenteil. Ich fühle mich zurück versetzt ins 4. Schuljahr, lese ich doch als erstes: 1. Einleitung, 2. Verpackung, 3. Geschmack, 4. Geruch, 6. Meine Meinung. Nicht nur die Aufzählung der Gliederung überlese ich großzügig, sondern auch die ausschweifende Einleitung, die mit der Parkplatzsuche vor dem Supermarkt beginnt. Das der Bericht auch noch mit Zwischenüberschriften und netten Sternchen unter den Überschriften, die nur eine Wiederholung der bereits am Anfang des Berichtes stehenden Gliederung sind, lässt die Meinung natürlich noch ein wenig länger aussehen. Irgendwann kam ich dann auch endlich zu dem Absatz mit den Erfahrungen des Autors, fand sie nicht viel ergiebiger als die des Autors der 25 % hilfreiche Bewertungen bekommen hatte und entschied mich fast ein wenig wiederwillig auch für eine sehr hilfreiche Wertung, da die Erfahrung ja doch noch von mir gefunden wurde und alle für mich wichtigen Informationen enthielt.
In letzter Zeit habe ich auch schon viele Berichte gelesen und auf eine Bewertung verzichtet, da ich keine ehrliche Bewertung abgeben wollte, da ich mir 100%ig sicher war das es zu nicht enden wollenden Diskussionen im Gästebuch führen würde, wenn ich nicht auf sh klicke.
Auch wird beim bewerten der Berichte offensichtlich sehr darauf geachtet, was für ein Pünktchen vor dem Usernamen zu finden ist. Wer nun aber glaubt, dass ein silbern oder bronze dekorierter Schreiber automatisch seine zahlreichen sh bekommt, befindet sich teilweise auch auf dem Holzweg. Ist man von Autor *deroderdieda* sehr lange und ausführliche Berichte gewohnt, kommen die hilfreichen Bewertungen ganz sicher beim nächsten Beitrag der kürzer ausgefallen ist und sich auf die Wiedergabe der Fakten und Erfahrungen in kurzen knappen Worten beschränkt. Hier lese ich Kommentare wie: „jeder blaue hätte auch ein hilfreich bekommen“, oder „von Dir hätte ich etwas ausführlicheres erwartet“. Schaue ich mir vergleichsweise Berichte über das selbe Produkt von anderen Autoren an, stelle ich fest, das der Erfahrungswert nicht ausführlicher ist, der Bericht nicht länger, aber trotzdem 100 % sh Bewertungen bekommen hat. Die Farbe eine Autors scheint doch dazu verpflichten, die Meinungen ausschweifender zu gestalten als es wirklich nötig ist.
Besonders interessant finde ich auch, in welcher sensationellen Geschwindigkeit manche Leser sich ihre Meinung bilden können. Kaum das man nach dem veröffentlichen der Meinung auf der Startseite gelandet ist, sind bereits eine Vielzahl von Bewertungen abgegeben. Wenn ich dann noch fragende Kommentare bezüglich meines Berichtes bekomme, die ich mit dem Standardsatz: „Siehe Bericht!“ beantworten könnte, zweifle ich doch erheblich daran, ob zumindest ein Teil meines Beitrags gelesen wurde. Bekomme ich dann von den Schnelllesern eine hilfreiche Bewertung für einen Bericht, macht sich natürlich auch in mir ein wenig Ärger breit. Häufig ist auch zu beobachten, das Berichte, die sehr schnell eine hilfreiche oder weniger hilfreiche Bewertung bekommen haben, einige gleiche Bewertungen nach sich ziehen, die manchmal den Eindruck erwecken: „Prima, wieder einer um meine Statistik aufzupolieren!“
Ich kann mit hilfreichen Bewertungen sehr gut leben, wenn sie von Usern kommen, die ich häufig Berichte bewerten sehe und mir sicher bin, dass in deren Augen in meiner Meinung irgendeine Information fehlt, da sie mir als fairer Bewerter bekannt sind. Niemand von uns ist perfekt und der eine oder andere Fehler, oder eine kleine Nachlässigkeit schleicht sich bei jedem Autor ein. Wenn ich eine hilfreiche Bewertung bekomme, frage ich nur in den seltensten Fällen nach, da ich keine Lust auf Diskussionen habe. Wird zu einer hilfreich Bewertung allerdings ein Kommentar abgegeben, der in meinen Augen nur ein Versuch ist die aus der Reihe fallenden Bewertung zu erklären, dann weise ich gelegentlich schon darauf hin, dass ich diese eine hilfreiche Bewertung durchaus einzuordnen weiss.
Was mich allerdings wirklich verärgert, ist wenn es nach dem Motto geht: Du hast mir ein hilfreich gegeben, also gebe ich Dir auch eins. Häufig werden diese „Dankeschön-hilfreich“ nicht beim aktuellen Bericht vergeben, sondern man geht 2 oder 3 Seiten in der Liste zurück. Da findet sich sicher ein Bericht mit vielen Lesungen, bei dem es nicht so schnell auffällt und man seinen Frust schnell los wird. Wenn ich dann mir manchen User genauer ansehen, macht es mich doch sehr nachdenklich, wenn er mit einem weißen Punkt verziert ist, keine Meinung geschrieben hat und bisher vier bis fünf hilfreiche Bewertungen abgegeben hat. Auch einen User der nur eine hilfreiche Bewertung abgegeben hat und diese ausgerechnet bei meinem 3 Monate alten Beitrag, ist ein wenig auffällig. Diese Beiträge verschwinden also von einem der vorderen Plätze in der Kategorie aufgrund einer hilfreich Bewertung von einem nicht schreibenden Autoren auf die hinteren Seiten und wird sicher kaum noch gelesen. Aber nicht nur neue Autoren neigen hin- und wieder zu diesem Bewertungsverhalten, sondern auch farblich geschmückte. Als ich meine älteren Meinungen überarbeitet habe, war ich doch sehr erstaunt, wie viele hilfreiche und weniger hilfreiche Bewertungen sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Natürlich sage ich mir dann: Ein hilfreich ist ja keine Rache, sondern eine gute Bewertung und es ist doch sehr erfreulich auch ältere Meinungen noch soviel Aufmerksamkeit bekommen.
Viele Danksagungen werden natürlich dadurch bekundet, dass die ersten geschriebenen Berichte aufgesucht werden und schnell findet sich hier eine Meinung, die schon einige weniger hilfreiche Bewertungen hat und somit kann ja von Rache keine Rede sein. Ich werde meine ersten Berichte nicht überarbeiten, da es mir lieber ist, wenn sich gefrustete Autoren an diesen Berichten austoben als an meinen aktuellen Meinungen.
Auch ein „Kämpfer für die Gerechtigkeit“ der uns seit der letzte Woche allen bekannt sein dürfte, liest in Sekundenschnelle 3 meiner Berichte und es erstaunt mich doch sehr wie er in der Geschwindigkeit eine Meinung mit über 2000 Worten lesen und sie als hilfreich einstufen kann. Diese hilfreiche Bewertung ärgern mich wirklich maßlos, da sie für mich eine Abwertung darstellt, die ohne Sinn und Verstand abgegeben wurde. Das Ciao diese Bewertungen mit der Begründung hilfreich sei ja eine gute Bewertung nicht löscht, ist für mich unverständlich, da es offensichtlich eine Schnellklick Aktion war. Das dieser am nächsten Tag gesperrte Klicker ausgerechnet einen meiner Berichte in einer 0 Cent Kategorie heimsuchte, bei dem mir der Inhalt sehr wichtig war, ist natürlich mein Pech, lässt mich aber zu dem Schluss kommen, das ich wohl kaum noch Berichte schreiben werde in denen es um eine Sache geht, die mir einfach sehr am Herzen liegt.
Ich werde mich weiterhin bemühen meine Bewertungen so abzugeben, dass ich mich weder von Namen, farbigen Klecksen oder anderen Bewertungen beeinflusse lasse. Allerdings würde ich mir wünschen, das das scheinbar recht beliebte „wie du mir, so ich dir“ aufhört. Der überwiegende Teil der Autoren gibt sich sehr viel Mühe mit seinen Berichten und sinnlose „Dir-zeig-ich-es-Aktionen“ führen zu Unfrieden und Streiterein die mehr als überflüssig sind.
Viele hilfreiche und weniger hilfreiche Bewertungen sind begründet und auch ich nehme sie ohne Groll hin und suche nicht bei entsprechendem Autoren eine Meinung die ich auch mit einer weniger guten Bewertung versehen kann. Jeder hat seinen eigenen Maßstab bei den Bewertungen und sollte sich nicht durch das Bewertungsverhalten anderer beeinflussen lassen.
Von Ciao würde ich mir wüschen, dass die Gewichtung einer hilfreichen Bewertung in der Sortierung der Nützlichkeit in den Kategorien überarbeitet wird, da zahlreiche sehr gute Berichte wegen einer aus dem Rahmen fallenden Bewertung hinter vielen Meinungen verschwinden, die zwar nur sehr hilfreiche Bewertungen bekommen haben, allerdings in deutlicher geringer Zahl. Genau hier ist meiner Meinung nach auch das teilweise recht empfindliche Verhalten auf eine hilfreiche Bewertung zurückzuführen.
Ich hoffe, das die Autoren sich gegenseitig fair bewerten und die kleinen Zwistigkeiten die aufgrund einiger Bewertungen herrschen aufhören; der Spass am schreiben, lesen und bewerten bleibt sonst langsam aber sicher auf der Strecke.
Und jetzt freue ich mich über jede Bewertung, natürlich auch über zahlreiche Kommentare und mein nächster Bericht wird sicher keine 2019 Wörter lang sein, sondern er hat „nur“ 542.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-18 05:52:46 mit dem Titel Für 3 Punkte bin ich immer gut ..
Eine viel genutzte Funktion bei Ciao ist das kommentieren der Berichte. Kaum ein Bericht bekommt keinen Kommentar und über die Qualität einiger Kommentare lässt sich sicher streiten.
Einen Kommentar kann jeder Leser schreiben, indem er auf den Link über dem Bericht klickt und in das Fenster seinen Kommentar zu dem entsprechenden Beitrag abgibt. Ein Hinweis über dem Feld in das der Kommentar geschrieben wird besagt, dass
1. die Kommentare kurz gehalten werden sollen
2. auf den Meinung Bezug genommen werden soll
3. persönliche Angriffe vermieden werden sollen.
Ist der Kommentar abgegeben werden zur Freude aller Kommentierenden auch noch 3 Punkte gutgeschrieben.
Welchen Inhalt sollten sinnvolle Kommentare eigentlich haben? Diese Frage stelle ich mir immer häufiger.
Sinnvoll ist es wenn mir in einem Kommentar mitgeteilt wird, dass dem Lesenden mein Bericht sehr gut gefallen hat, oder er die eine oder andere Information enthielt, die dem Lesenden neu war und vielleicht weiter geholfen hat. Auch für einen Hinweis auf einen Fehler meinerseits halte ich für sinnvoll, auch wenn evtl. eine nicht korrekte Angabe in einem Bericht ist, oder etwas entscheidendes fehlt. Das eine aus der Reihe fallende Bewertung mit einem Kommentar wird ist sicher eine sinnvolle Nutzung dieser Funktion.
Über viele Kommentare, meist von mir bekannten Autoren, die eigentlich nicht so viel mit dem Inhalt meines Berichtes zu tun haben, freue ich mich sehr, weil sie einfach witzig und humorvoll sind und mir schon manch herzhaftes Lachen entlockt haben. Einige dieser Kommentare würden mir sicher sehr fehlen und ich wäre enttäuscht wenn sie plötzlich ausbleiben würden. Auch ich habe sicher eine Vielzahl sinnloser Kommentare abgegeben, aber ich denke nur bei Autoren denen ich bekannt bin und die diese Kommentare durchaus einordnen können.
Wenn ich mir nun eine Reihe der Kommentare ansehe, die ich zu meinen Beitragen bekommen habe, frage ich mich gelegentlich ob ich als Punktspender diene. Kommentare wie: „guter Bericht, weiter so!“ werden von mir mit einem Gästebucheintrag in der Art von: „guter Kommentar, mach ruhig weiter so!“ honoriert. Das bei diesen Kommentaren lediglich die zusätzlichen 3 Punkte Anlass zum kommentieren waren, ist denke ich unbestritten. Diese Art der Kommentare sind für mich die sinnlosesten und überflüssigsten die es gibt. Scheinbar meinen sie Schreiber das sie so ein wenig mehr Aufmerksamkeit erlangen können. Mich motivieren diese Kommentare allerdings nicht mir die Berichte von demjenigen näher anzusehen, zu lesen und zu bewerten. Auch ein „Schau mal bei mir vorbei“ oder „Man liest sich“ führen bei mir sicher nicht zum gewünschten Erfolg.
Diese Art des Versuches auf sich aufmerksam zu machen schlägt schnell ins Gegenteil um und diese Autoren werden sicher kaum Beachtung von mir bekommen. Ein Blick in die Ciao AGB verrät mir, dass ich diese Kommentare sogar löschen lassen könnte.
Hinweis von Ciao über nicht AGB konforme Kommentare:
„Kommentare sollen sich ausschließlich auf die Berichte selbst beziehen. Nicht akzeptabel sind Kommentare, die für eigene Berichte werben, verletzend oder verleumdend sind, Diskussionen über andere Themen als das Produkt oder den Bericht dazu darstellen, etc. Alle solchen Kommentare werden gelöscht und das Mitglied verwarnt. In einigen Fällen (rechtswidrige Inhalte, persönlichkeitsverletzende Inhalte, Aufforderungen zum Lesen etc.) wird das Mitglieds-Konto gesperrt.“
Das Beleidigungen und Anschuldigungen ebenso wie Beschimpfungen leider inzwischen in den Kommentaren ebenso üblich sind wie in einigen Gästebüchern, gehört leider schon zum Alltag. Ich hoffe das viele von der Möglichkeit Gebrauch machen solche Kommentare löschen zu lassen, da sie die Freude am lesen und auch kommentieren doch erheblich beeinträchtigen.
Gelegentlich ist auch recht auffällig das manche User ihren Standardkommentar per copy & paste bei einer Reihe von Berichten abgeben. Lese ich also bei einer Vielzahl von Berichten immer wieder den gleichen Kommentar vom gleichem User der in der Form von: „Wieder ein sehr guter Bericht von Dir“ finde ich die Einfallslosigkeit dieser User doch eher erschreckend.
Besonders spannend finde ich es immer wieder wenn ich einen Kommentar mit einer Frage oder Anmerkung zu meinem Bericht erhalte, den ich mit einer Gästebuchantwort: „Siehe Text“ beantworten kann. Gelegentlich kopiere ich die entsprechende Stelle aus meinem Bericht gleich mit ins Gästebuch. Wenn man schon keine Lust zum lesen hat, sollte man auch lieber auf die 3 Punkte für den Kommentar verzichten um sich nicht als Nichtleser zu outen. Ein Punkt nur fürs bewerten ist zwar nicht die Welt, aber immerhin wird der Schein gewahrt.
Besonders gewinnbringend ist es natürlich wenn man einen Kommentar, der inhaltlich nicht wirklich ergiebig ist, in 3 Sätze aufteilt und nicht nur in einem Kommentar zum besten gibt, sondern 3 Kommentare daraus macht. Auf dem Weg zu einer neuen Farbe sicher sehr hilfreich, bekomme man doch jetzt 3 x 3 Punkte fürs kommentieren und einen fürs bewerten, 10 Punkte für einen Bericht sind schon eine lohnenswerte Sache.
Vorgekommen ist es auch schon, dass ich einen Bericht kommentiert habe und die entsprechenden Autoren mir darauf antworten wollten. Meist geschieht dies in Form eines Gästebucheintrags, was eigentlich auch sinnvoll erscheint. Hin- und wieder kommt es aber auch vor, dass ich plötzlich bei meinem Bericht einen neuen Kommentar bekomme. Anfangs weiss ich überhaupt nicht was mir dieser Autor mitteilen will, bis ich dann erfahre, dass er sich für die Antwort auf meinen Kommentar auch die 3 Punkte abholen will, das diese Kommentare sicher nichts mit meinem Beitrag zu tun haben.
Besonders gelungen fand ich auch einen Kommentar, in dem mir nachgesagt wird, dass meine eigene Meinung fehlen würde. Da ich mich bei Beichten über Katzenfutter leider auf Paulchens Körpersprache als Meinung beschränken muss, ist auch dieser Kommentar für mich wieder ein witziger Versuch eine Bewertung zu begründen. Aber vielleicht esse ich ja in Zukunft auch mal das Katzenfutter, gebe dann auch meine Meinung darüber zum besten und bekomme dann sicher jede Menge super Kommentare.
Das jeder Berichte kommentieren kann finde ich grundsätzlich eine sehr sinnvolle Sache und ich möchte auch ganz gewiss nicht, das nur bitterernste Anmerkungen zu den Berichten abgegeben werden. Spaß und nette Grüße lese ich ebenso gerne in meinen Kommentaren wie sinnvolle Anmerkungen. Wenn allerdings die Kommentare nur noch zur Punktejagd verkommen wird es einfach nur langweilig und überflüssig.
Das es fürs kommentieren 3 Punkte gibt, während das bewerten eines Berichtes mit 1 Punkt gewertet wird, ist für mich nicht ganz verständlich. Ich bin mir sicher, wenn es auch nur einen Punkt oder gar keinen für die Kommentare gäbe, würde sicher manch einem die Lust auf sinnlose Kommentare vergehen und die Qualität der verbleibenden Kommentare ansteigen.
Auf viele der Kommentare die ich bisher bekomme habe möchte ich nicht verzichten und ich hoffe das diejenigen (genau Euch meine ich ;-)) auch weiterhin fleißig kommentieren. Wer allerdings glaubt das er mich mit sinnlosen Kommentaren motivieren kann seine Berichte zu lesen wird sicher enttäuscht sein.
Jetzt hoffe ich natürlich ganz, ganz viele Kommentare und allen die meinen Bericht gut finden und meinen dass ich so weitermachen soll, kann ich jetzt schon versprechen: Ich mache sicher nicht so weiter, ich möchte besser werden.
Man liest sich!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-20 19:07:59 mit dem Titel Komm rein und mach’s Dir gemütlich...
Täglich lesen wir bei Ciao viele Berichte von den verschiedensten Mitgliedern und möchten vielleicht von dem einen oder anderen etwas wissen, oder auch auf einen Kommentar von dem- oder derjenigen antworten. Um die Kommunikation zwischen den Mitgliedern von Ciao zu ermöglichen gibt es die Gästebücher.
Jedes Mitglied hat sein eigenes Gästebuch, das auch von Nichtmitgliedern eingesehen werden kann. Einträge in die Gästebücher können nur von Mitgliedern vorgenommen werden. Die Gästebücher sind recht leicht zu finden. Klick man den Namen eines Mitglieds an, gelangt man in seinen Account und findet neben der Auflistung der Beiträge den Hinweis „Gästebuch“ und darunter ein Kästchen, in das man seine Nachricht schreiben kann. Klick man jetzt auf absenden ist der Eintrag im jeweiligen Buch zu lesen.
Das Gästebuch lesen kann man, indem man den Link „Gästebuch lesen“ anklickt und auch über den Link „Alles über mich“ kann man das Gästebuch betreten. Über den Einträgen im Gästebuch ist das ausführliche Profil des Mitglieds zu sehen, indem man je nach Auskunftsfreudigkeit des einzelnen mehr oder weniger über ihn oder sie erfährt. Die Gästebucheinträge sind so sortiert, dass der aktuellste Eintrag immer an oberster Stelle steht. Der Name von demjenigen, der uns eine Nachricht hinerlassen hat, ist mit seinem Account verlinkt, sodass man sofort antworten kann, ohne ihn über die Suchmaschine lange suchen zu müssen. Neben dem Namen kann man anhand des Datums und der Uhrzeit sehen, wann die Nachricht eingetragen wurde. Man kann sich durch das CIS auch eine Mail schicken lassen, durch die man über neue Einträge informiert wird.
Wer möchte kann sein Gästebuch auch mit einer persönlichen Note versehen, wie z. B. die Farbe oder die Schriftart und Größe verändern. Das schlichte weiße Ciao-Design finde ich aber recht passend. Ob es bei den Einträgen eine maximale Wortzahl gibt ist mir nicht bekannt, meine Einträge passten bisher immer in voller Länge in jedes Gästebuch.
Das Gästebuch bei Ciao ist eine gute Möglichkeit um sich mit anderen Mitgliedern über die verschiedensten Dinge zu unterhalten und auszutauschen. Das Gästebuch soll auch verhindern, dass die Funktion „Kommentare“ für Mitteilungen „missbraucht“ wird, die mit dem Bericht weniger, oder gar nichts zu tun haben.
In meinem Gästebuch finde ich jeden Tag einige neue Einträge. Über die meisten freue ich mich und erwidere sie gerne, da es sich um nette Grüße handelt und hin- und wieder auch ein gemeinsames virtuelles Kaffeetrinken stattfindet. Oft hat sich schon eine nette Plauderei entwickelt oder es wurde einfach nur ein wenig Spaß gemacht und herumgeblödelt. Sollte der eine oder andere längere Zeit auf einen Eintrag nicht reagieren, macht man sich schon seine Gedanken und fragt sich besorgt, ob der- oder diejenige womöglich krank sein könnte.
Neben den täglichen Unterhaltungen via Gästebuch finden sich natürlich auch hin- und wieder Einträge von mir weniger bekannten Mitgliedern, die mir mitteilen, dass sie mich in ihr CIS aufgenommen haben, oder sich auch darüber beklagen, dass sie sich auf irgendeine Art und Weise von mir vernachlässigt fühlen. Auch Einträge mit denen ich zum umbewerten eines Berichtes aufgefordert werde, oder auf einen Kommentar meinerseits in einen mehr oder weniger freundlichem Ton angesprochen werde, finden sich in meinem Gästebuch. Die meisten Einträge beantworte ich gern und auch auf weniger freundliche, die erfreulicherweise bei mir nicht so häufig der Fall sind, antworte ich soweit ich nicht das Gefühl habe, dass ich nur zu einer unbedachten Antwort provoziert werden soll.
Wie fast alle Mitglieder gab es auch bei mir schon Einträge von frustrierten Schreibern, die mich in ihrem Zorn über eine Bewertung als blöde Sau, doofe Nuss und ähnlichem bezeichnet haben. Auf diese Einträge reagiere ich gar nicht mehr, da sie zum Glück ausgesprochen selten der Fall sind und bisher immer von Mitgliedern kamen, die binnen kürzester Zeit von der Ciao-Bildfläche wieder verschwunden waren. Diese weniger freundlichen Gästebucheinträge kann man auch durch Ciao löschen lassen, wenn sie denn zu unverschämt sind.
Schon des Öfteren fand in meinem Gästebuch, wie auch in vielen anderen, eine der sogenannten Gästebuchpartys statt. Bei diesen Partys werden die Gästebücher wie ein Chat genutzt und es ist keine Seltenheit wenn nach einer Gästebuchparty schnell mal 1000 Einträge an einem Abend dazukommen. Die Gästebuchpartys sind eine gute Möglichkeit einige Mitglieder kennen zulernen, zu denen man sonst weniger Kontakt hat. In den meisten Fällen kommt ein recht unterhaltsamer, lustiger Abend zustande und man erfährt doch einiges von den Mitgliedern, das über die neuesten Berichte, Fakern oder ungerechte Bewertungen hinausgeht.
Da die Gästebücher alle öffentlich sind, schaue natürlich auch ich öfters mal in andere Gästebücher. An den Einträgen in den einzelnen Gästebüchern ist meisten auch recht schnell zu erkennen zu welchen anderen Mitgliedern eine sehr gute Verbindung besteht, aber auch zu wem es doch eher ein leicht angespanntes Verhältnis gibt. Hin- und wieder kann man Diskussionen über Bewertungen oder Kommentare nachlesen, die auf einer recht sachlichen Ebene geführt werden und bei denen man zwar herauslesen kann dass sehr verschiedene Meinungen vorhanden sind, sich die Beteiligten aber nicht virtuell an die Gurgel gehen.
Während in meinem Gästebuch zum Glück meistens eine recht friedliche Stimmung herrscht, habe ich in manch anderen Gästebüchern manchmal das Gefühl, das ich auf einem virtuellen Kampfplatz gelandet bin. Was mit einer Nachfrage zu einer Bewertung oder einem Kommentar anfängt endet manchmal in einem heftigen Streit der in wüste Beschimpfungen und Beleidigungen ausartet. Gelegentlich mischen sich dann noch weitere Mitglieder ein, feuern die Kampfhähne regelrecht an und die Einträge in den Gästebüchern lassen von der Ausdrucksweise doch sehr zu wünschen übrig. Von einer sachlichen Diskussion kann keine Rede mehr sein, sondern man bekommt das Gefühl, dass es einzig nur noch darum geht den anderen zu beleidigen und öffentlich lächerlich zu machen. Natürlich kommt sofort der zurzeit wohl sehr beliebte Satz: „Für diesen Eintrag in meinem Gästebuch werde ich Dich dem QM melden und dann wirst auch Du endlich gesperrt.“ Wenn ich mir vorstelle ich wäre Mitarbeiter bei Ciao und müsste täglich duzende dieser Mails bearbeiten, würde ich mir wohl vorkommen als wenn ich Erzieher in einem Kindergarten wäre und nicht als ob ich es mit erwachsenen Menschen zu tun hätte. Da verwundert es kaum noch, dass ständig irgendwelche Mitglieder gesperrt werden und ein paar Tage später wieder da sind.
Sicherlich ist das Gästebuch dazu da Unstimmigkeiten zu beseitigen und auch auf Kommentare zu antworten oder auf Anschuldigen zu reagieren. Die Art und Weise wie teilweise in den Gästebüchern reagiert und miteinander umgegangen wird, ist in meinen Augen teilweise lächerlich und erweckt nicht selten den Eindruck, dass einige nur darauf aus sind andere dazu zu provozieren mit nicht „AGB-konformen“ Einträgen zu reagieren. Wir alle haben mal einen schlechten Tag und reagieren auf manche Einträge, Bewertung oder auch Kommentare gereizt und vielleicht auch etwas zu heftig. Allerdings muss man aus einer Überreaktion nicht immer gleich einen Streit provozieren. Querulanten und Streitsuchende wird es immer geben, nur muss man nicht alles bis ins kleinste Detail ausdiskutieren und schon gar nicht auf beleidigende Art. Aber vielleicht ist es manchmal nur eine Art der Frustbewältigung, die eigentlich gar nichts mit Berichten, Bewertungen oder Kommentaren zu tun hat. Ist es nicht einfacher jemanden anzugreifen und so richtig schön fertig zu machen, wenn man ihm dabei nicht in die Augen sehen muss?
Ich bin froh, dass in meinem Gästebuch zurzeit sehr friedlich und ruhig zu geht und wünsche mir, dass es auch in Zukunft so bleibt. Auch bei mir ist es schon zu Unstimmigkeiten mit anderen Mitgliedern gekommen. Meistens konnte es auf einer recht sachlichen Ebene geklärt werden und wenn ich merke, dass jemand versucht mich zu provozieren und in einen sinnlosen Streit zu verwickeln, dann reagiere ich nicht mehr.
Das Ciao Gästebuch kann sehr viel Spaß machen und gibt auch die Möglichkeit andere Mitglieder besser kennen zulernen, soweit es in der virtuellen Welt überhaupt möglich ist. In meinem Gästebuch ist jeder willkommen und ich werde mich weiterhin bemühen alle Einträge zu beantworten, soweit es möglich ist. Auch auf Fragen zu meinen Bewertungen oder Kommentaren antworte ich gern, allerdings macht auch bei mir der Ton die Musik.
Häufig kam bei verschiedenen Mitgliedern schon der Wunsch auf, einige Einträge selbst löschen zu können. Mir ist es recht egal, so schlimm finde ich bei mir keinen Eintrag, dass ich nicht damit leben kann. Interessant wäre vielleicht eine Art „User ignorieren Liste“, durch die jeder für sein Gästebuch „speziellen“ Freunden die Möglichkeit nimmt, das Gästebuch voll zu schmieren, wenn es denn mal wieder jemand zu bunt treiben sollte.
Mir würde ohne das Ciao-Gästebuch ein wichtiger und sehr unterhaltsamer Teil fehlen. Ohne die virtuelle Morgenknuddelei, die Unterhaltungen, die teilweise über Ciao hinausgehen und auch manchmal die tröstende Worte von anderen wenn ich krank oder einfach nur genervt bin, würde mir bei Ciao schon etwas fehlen.
Ich finde es gut und richtig, wenn den Gästebüchern Konflikte geklärt werden und versucht wird Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Kein Verständnis habe ich allerdings, wenn auf Teufel komm raus beleidigt wird und manche Mitglieder sich aufführen, als wenn sie ihre Erziehung beim einloggen schon vergessen haben.
Bevor die Höhe der Vergütung in den verschiedenen Kategorien monatlich geändert wurde, suche ich das Produkt über das ich schreiben wollte und veröffentlichte meinen Beitrag ohne zu schauen wie hoch die Vergütung ist, oder ich habe das Produkt vorgeschlagen wenn es noch nicht vorhanden war.
Die Berichte die veröffentlicht wurden waren bunt gemischt und eine besondere Häufigkeit einzelner Produkte ist mir nie aufgefallen. Plötzlich gab es eine Schwemme mit Meinungen die sich mit Webseiten über Bundesfahrzeuge beschäftigten, Tipps zum Rasenmähen gaben und diverse Pflanzen waren der große Renner. Berichte über den Lamy Füller und natürlich nicht zu vergessen die Fackelmann Großoffensive, die meinem ungeliebten Jobst Joghurt folgte.
Seit der Änderung der Vergütung ist nun die Ciao Gemeinde scheinbar in 2 Lager gespalten. Diejenigen, die ihren Haushalt mit einer Fackelmann Grundausstattung bestückt haben, freuten sich und schrieben auf Teufel komm raus ihre Berichte und erhielten natürlich die dafür angegebene Vergütung. Wer über all diese Produkte verfügt gehört zu den glücklichen „Spitzenverdienern“ und musste sich nach einer gewissen Zeit auch Anfeindungen gefallen lassen, da es andere User nicht immer unbedingt glauben können, dass dieser Schreiber wirklich das komplette Fackelmann Sortiment in seiner Wohnung hat. Auch mir fiel es hin- und wieder schwer zu glauben, dass so viele Fenster mit einem Tesa Fliegengitter geschmückt sind, da ich solange es bei Aldi das gleiche Produkt zum nicht mal halben Preis gibt, niemals das teuere Tesa Produkt kaufen würde.
Auch ich durchwühlte meine Schubladen und stellte mit traurigem Blick fest, dass ich viel besitze, aber leider nichts von Fackelmann dabei ist. Ich schreibe weiter wie bisher über die Produkte die ich in meiner Wohnung finde und gönne mir hin- und wieder gerne eine Nullnummer im Cafe, wenn ich der Meinung bin, dass ich der Welt von einem für mich wichtigen Thema berichten möchte.
Natürlich ist es mein ureigenstes Problem das ich nicht gewillt bin, mich für einen Bericht auf einer Webseite mit Bundeswehrfahrzeugen zu langweilen oder meinem Paulchen den Fackelmann-Tierfutterlöffel auch bei einer hohen Vergütung nicht kaufen will. Trotzdem ist die Einteilung der Vergütung für mich nicht immer nachvollziehbar. Das eventuell Fackelmann Ciao für die Berichte eine Bezahlung zukommen lässt, wäre noch eine Erklärung für mich. Das aber plötzlich das gute alte Siemens S10 und das Siemens S6 mit 3 Cent vergütet wird, versetzt mich doch in leichtes Erstaunen, da mir für diese hohe Vergütung für die sehr alten Geräte beim besten Willen keine einleuchtende Erklärung einfällt. Natürlich freute ich mich darüber, da ich jetzt seit Monaten das erste Mal einen Bericht schreiben konnte, der nicht mit 1 oder 0 Cent vergütet wird. Würde mir wirklich jemand glauben das ich neben meinem Nokia beide Siemens Handys besitze, wenn ich morgen auch noch über das S6 schreibe?
Der ständige Wechsel der Vergütungshöhe ist für mich schon ein rechts Ärgernis. Im August habe ich Produktvorschläge eingereicht, deren Berichte ich im September veröffentlicht habe. Als ich die Mails bekommen habe, waren alle Vorschläge mit 1 Cent eingruppiert und jetzt erfreue ich mich daran, dass ich in diesem Monat bereits die 6. Nullnummer geschrieben habe. So richtig verständlich ist es nicht für mich, dass 2 von 5 Sachbüchern über Katzen die ich im August vorgeschlagen habe auch im September mit 1 Cent vergütet werden und der Rest seit 1. September mit 0 Cent angegebenen ist. Beim Veröffentlichen habe ich natürlich nicht noch einmal die Vergütung angeschaut und bemerkte dann am nächsten Tag, das ich wieder eine Nullnummer hingelegt habe.
Natürlich finde ich es auch nicht wirklich erfreulich, wenn einen Monat nach dem ich meine Nullnummern geschrieben habe, plötzlich vermehrt Berichte über manche Produkte erscheinen und ich feststelle, das ich zeitlich wieder voll daneben gelegen habe, da es jetzt auf wundersame Weise 1 oder 2 Cent dafür gibt.
Ich habe weder die Zeit noch die Lust alle Kategorien durchzuklicken und mich auf die Suche nach 2 oder 3 Cent Beiträgen zu machen. Ich schreibe gerne über manche Produkte und habe auch schon bewusst manche 0 Cent Vergütung in Kauf genommen. Trotzdem finde ich es ärgerlich, dass der ständige Wechsel bei der Höhe der Vergütung nicht nachvollziehbar ist und ich jeden Monat sehe, dass ich wieder völlig am Vergütungssystem vorkaufe- und lebe.
Mir macht das Schreiben sehr viel Spass und auch in Zukunft werde ich mit leichtem Zähneknirschen weiter meine 0 und 1 Cent Berichte schreiben. Gerechter fände ich es allerdings, wenn eine einheitliche Vergütung für alle Produkte eingeführt werden würde, über die Höhe lässt sich sicher auch wieder streiten. Sollte bei einem Produkt die Anzahl der bereits vorhandenen Berichte so hoch sein, dass sich eine Vergütung nicht mehr lohnt, könnte ich verstehen, wenn bei diesen Berichten keine Vergütung gewährt wird, ebenso wie bei Beiträgen im Cafe.
Die Ciao Vergütung wie sie momentan stattfindet mag manchem Schreiber sehr entgegenkommen, aber ich denke die breite Masse hat kein Interesse daran, mit den Zweifeln über den Wahrheitsgehalt der Berichte und dem Ruf der „3-Cent-Jäger“ leben zu müssen.
In Zukunft werde ich weiter über die Dinge schreiben die mich interessieren oder die mir wichtig erscheinen, auch wenn ich dafür keine Vergütung bekomme. Allerdings werde ich sicher bald weniger schreiben, da es mich gerade in diesem Monat doch leicht geärgert hat, das viele meiner Vorschläge plötzlich mit 0 Cent vergütet werden.
Bei mir wird es niemals eine Fackelmann Serie geben und wenn im nächsten Monat die Produkte der Kategorie Haustiere-Katzen mit 3 Cent vergütet werden sollte, werde ich leicht verstimmt in die Tischkante beißen und 48 Meinungen updaten, da Paulchen sich schon quer durch die Kategorien der Katzenprodukte gefressen und gespielt hat.
P.S. Sollte jemand ein Weihnachtsgeschenk für Paulchen suchen, er wünscht sich den Fackelmann Tierfutter-Löffel ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-08 05:55:59 mit dem Titel Und gib mit mein täglich hilfreich ..
Über das bewerten der Berichte ist schon viel geschrieben worden und es wird ein ewiges Diskussionsthema bleiben. Ich gehe davon aus, dass sich jeder beim schreiben seiner Meinungen sehr viel Mühe gibt und sich mit Thema über das er schreibt vorab ausgiebig beschäftigt hat.
Nachdem wir unsere Meinungen veröffentlicht haben, hoffen wir natürlich alle auf möglichst viele „sehr hilfreich“ Bewertungen, da es ja auch eine Anerkennung für die Mühe und Arbeit ist, die in das schreiben des Beitrages investiert wurde.
Das ein Bericht möglichst keine Rechtschreibfehler enthalten sollte ist klar, aber ein Schreibfehler passiert uns allen und auch die Rechtschreibprüfung hat bei mir schon manch dummen Fehler eingebaut, anstatt einen zu beseitigen. Ein Grund eine schlechtere Bewertung aufgrund Schreibfehler zu geben, sehe ich erst, wenn die Meinung sehr viele Fehler enthält und offensichtlich dem Autor sein eigener Bericht nicht wirklich wichtig sein kann.
Ciao gibt eine Art Leitfaden für die Bewertung der Berichte heraus. Bewertet werden soll hauptsächlich auf der Grundlage der tatsächlich gemachten Erfahrungen des Autors. Aufzählungen wie technische Daten, Gebrauchsanleitungen oder das Aussehen einer Verpackung sollen nicht vom Erfahrungswert ablenken. Auch möchte Ciao nicht, dass wir uns vom Unterhaltungswert eines Berichtes bei der Bewertung beeinflussen lassen.
Halte ich mich daran? Ich gebe zu, dass auch ich mich hin- und wieder von einem ausführlichen Beitrag der vor Fachbegriffen nur so wimmelt dazu verleiten lasse ein sehr hilfreich zu vergeben. Auch stehe ich dazu, dass ich bei vielen Berichten z. B. die technischen Daten nicht lese, weil ich sie nicht verstehe, oder sie mich nicht interessieren. Wenn die beschriebene Erfahrung verständlich ist und für mich keine Frage zur Handhabung des Produktes offen bleibt, dann werte ich mit sehr hilfreich. Besteht die Meinung allerdings überwiegend aus der Beschreibung einer Verpackung oder der Bedienungsanleitung, dann gibt’s auch von mir ein hilfreich, da mich die wortreiche Beschreibung Kartons z. B. wirklich nicht interessiert.
Auch sind mir Berichte die auf eine unterhaltsame, humorvolle Art geschrieben sind und der Autor gelegentlich auch ein wenig aus seinem Leben preisgibt, lieber als knochentrockene Faktenberichte. Allerdings vergebe ich auch sehr hilfreiche Bewertungen, wenn der Bericht zwar kurz, aber inhaltlich alles beschrieben ist was für eine Meinungsbildung wichtig ist.
Eine hilfreiche Bewertung gibt es von mir, wenn mir ein paar wichtige Informationen fehlen, oder der Bericht hauptsächlich aus einer netten Geschichte besteht, aber nur sehr wenig Wissenswertes über das Produkt enthalten ist. Wenn ich nach meiner Bewertung sehe dass ich die einzige mit einer hilfreichen Bewertung bin, ist mir fast schon klar, dass umgehend eine Nachfrage, häufig in recht vorwurfsvollem, manchmal schon frechem Ton, in meinem Gästebuch kommt, bevor ich überhaupt die Chance hatte einen Kommentar abzugeben, was ich zugegebenermaßen nicht immer tue. Bei den meisten Nachfragen erkläre ich meine Bewertung, sollte die Meinung allerdings mehrere hilfreiche Bewertungen haben, begründe ich sie nicht immer, da ich mit meiner Bewertung wohl doch nicht so aus dem Rahmen gefallen bin.
Weniger hilfreich vergebe ich, wenn kaum Informationsgehalt im Bericht zu finden sind und ich mir nach dem lesen der Meinung keine Vorstellung von dem Produkt machen kann. Auch eine ellenlange Aufzählung der, für die meisten sicher unverständlichen Inhaltstoffe eines Produktes, reichen bei mir nicht aus um dafür eine hilfreiche Bewertung zu vergeben.
Nicht hilfreich ist bei mir ein Bericht, der keine Informationen enthält oder schlicht und ergreifend falsch vom Inhalt ist.
Wenn ich mir jetzt das Bewertungsverhalten einiger Autoren ansehen, stellen sich doch einige Fragen für mich, da mich einige Bewertungen in Erstaunen versetzen.
Ich lese eine Meinung über einen Joghurt. Der Bericht geht nur sehr kurz auf den Becher, nennt den Preis und beschreibt den Geschmack und die Konsistenz und ich erfahre, dass der Autor diese Joghurtsorte als sehr wohlschmeckend und bekömmlich einstuft. Der Bericht ist nicht sehr lang, flüssig und verständlich geschrieben und enthält für mich alle nötigen Informationen um mir ein Bild machen zu können. Nachdem ich meine sehr hilfreiche Bewertung abgegeben habe, sehe ich das was ich erwartet habe, 25 % hilfreiche Bewertungen. Natürliche lese ich die Kommentare zu diesem Bericht und auch hier steht genau das was ich erwartet hatte. „Für ein sehr hilfreich nicht ausführlich genug“, „Dein Bericht ist mir kurz“, „Die Gliederung finde ich nicht gut“.
Kommt es also doch auf die Länge der Meinung an? Ist die nette Geschichte um die Informationen herum wichtiger als die Erfahrung? Für mein Empfinden hatte dieser Autor alle wichtigen Informationen in seinem Beitrag sachlich beschrieben.
Bei einem anderen Bericht sehe ich genau das Gegenteil. Ich fühle mich zurück versetzt ins 4. Schuljahr, lese ich doch als erstes: 1. Einleitung, 2. Verpackung, 3. Geschmack, 4. Geruch, 6. Meine Meinung. Nicht nur die Aufzählung der Gliederung überlese ich großzügig, sondern auch die ausschweifende Einleitung, die mit der Parkplatzsuche vor dem Supermarkt beginnt. Das der Bericht auch noch mit Zwischenüberschriften und netten Sternchen unter den Überschriften, die nur eine Wiederholung der bereits am Anfang des Berichtes stehenden Gliederung sind, lässt die Meinung natürlich noch ein wenig länger aussehen. Irgendwann kam ich dann auch endlich zu dem Absatz mit den Erfahrungen des Autors, fand sie nicht viel ergiebiger als die des Autors der 25 % hilfreiche Bewertungen bekommen hatte und entschied mich fast ein wenig wiederwillig auch für eine sehr hilfreiche Wertung, da die Erfahrung ja doch noch von mir gefunden wurde und alle für mich wichtigen Informationen enthielt.
In letzter Zeit habe ich auch schon viele Berichte gelesen und auf eine Bewertung verzichtet, da ich keine ehrliche Bewertung abgeben wollte, da ich mir 100%ig sicher war das es zu nicht enden wollenden Diskussionen im Gästebuch führen würde, wenn ich nicht auf sh klicke.
Auch wird beim bewerten der Berichte offensichtlich sehr darauf geachtet, was für ein Pünktchen vor dem Usernamen zu finden ist. Wer nun aber glaubt, dass ein silbern oder bronze dekorierter Schreiber automatisch seine zahlreichen sh bekommt, befindet sich teilweise auch auf dem Holzweg. Ist man von Autor *deroderdieda* sehr lange und ausführliche Berichte gewohnt, kommen die hilfreichen Bewertungen ganz sicher beim nächsten Beitrag der kürzer ausgefallen ist und sich auf die Wiedergabe der Fakten und Erfahrungen in kurzen knappen Worten beschränkt. Hier lese ich Kommentare wie: „jeder blaue hätte auch ein hilfreich bekommen“, oder „von Dir hätte ich etwas ausführlicheres erwartet“. Schaue ich mir vergleichsweise Berichte über das selbe Produkt von anderen Autoren an, stelle ich fest, das der Erfahrungswert nicht ausführlicher ist, der Bericht nicht länger, aber trotzdem 100 % sh Bewertungen bekommen hat. Die Farbe eine Autors scheint doch dazu verpflichten, die Meinungen ausschweifender zu gestalten als es wirklich nötig ist.
Besonders interessant finde ich auch, in welcher sensationellen Geschwindigkeit manche Leser sich ihre Meinung bilden können. Kaum das man nach dem veröffentlichen der Meinung auf der Startseite gelandet ist, sind bereits eine Vielzahl von Bewertungen abgegeben. Wenn ich dann noch fragende Kommentare bezüglich meines Berichtes bekomme, die ich mit dem Standardsatz: „Siehe Bericht!“ beantworten könnte, zweifle ich doch erheblich daran, ob zumindest ein Teil meines Beitrags gelesen wurde. Bekomme ich dann von den Schnelllesern eine hilfreiche Bewertung für einen Bericht, macht sich natürlich auch in mir ein wenig Ärger breit. Häufig ist auch zu beobachten, das Berichte, die sehr schnell eine hilfreiche oder weniger hilfreiche Bewertung bekommen haben, einige gleiche Bewertungen nach sich ziehen, die manchmal den Eindruck erwecken: „Prima, wieder einer um meine Statistik aufzupolieren!“
Ich kann mit hilfreichen Bewertungen sehr gut leben, wenn sie von Usern kommen, die ich häufig Berichte bewerten sehe und mir sicher bin, dass in deren Augen in meiner Meinung irgendeine Information fehlt, da sie mir als fairer Bewerter bekannt sind. Niemand von uns ist perfekt und der eine oder andere Fehler, oder eine kleine Nachlässigkeit schleicht sich bei jedem Autor ein. Wenn ich eine hilfreiche Bewertung bekomme, frage ich nur in den seltensten Fällen nach, da ich keine Lust auf Diskussionen habe. Wird zu einer hilfreich Bewertung allerdings ein Kommentar abgegeben, der in meinen Augen nur ein Versuch ist die aus der Reihe fallenden Bewertung zu erklären, dann weise ich gelegentlich schon darauf hin, dass ich diese eine hilfreiche Bewertung durchaus einzuordnen weiss.
Was mich allerdings wirklich verärgert, ist wenn es nach dem Motto geht: Du hast mir ein hilfreich gegeben, also gebe ich Dir auch eins. Häufig werden diese „Dankeschön-hilfreich“ nicht beim aktuellen Bericht vergeben, sondern man geht 2 oder 3 Seiten in der Liste zurück. Da findet sich sicher ein Bericht mit vielen Lesungen, bei dem es nicht so schnell auffällt und man seinen Frust schnell los wird. Wenn ich dann mir manchen User genauer ansehen, macht es mich doch sehr nachdenklich, wenn er mit einem weißen Punkt verziert ist, keine Meinung geschrieben hat und bisher vier bis fünf hilfreiche Bewertungen abgegeben hat. Auch einen User der nur eine hilfreiche Bewertung abgegeben hat und diese ausgerechnet bei meinem 3 Monate alten Beitrag, ist ein wenig auffällig. Diese Beiträge verschwinden also von einem der vorderen Plätze in der Kategorie aufgrund einer hilfreich Bewertung von einem nicht schreibenden Autoren auf die hinteren Seiten und wird sicher kaum noch gelesen. Aber nicht nur neue Autoren neigen hin- und wieder zu diesem Bewertungsverhalten, sondern auch farblich geschmückte. Als ich meine älteren Meinungen überarbeitet habe, war ich doch sehr erstaunt, wie viele hilfreiche und weniger hilfreiche Bewertungen sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Natürlich sage ich mir dann: Ein hilfreich ist ja keine Rache, sondern eine gute Bewertung und es ist doch sehr erfreulich auch ältere Meinungen noch soviel Aufmerksamkeit bekommen.
Viele Danksagungen werden natürlich dadurch bekundet, dass die ersten geschriebenen Berichte aufgesucht werden und schnell findet sich hier eine Meinung, die schon einige weniger hilfreiche Bewertungen hat und somit kann ja von Rache keine Rede sein. Ich werde meine ersten Berichte nicht überarbeiten, da es mir lieber ist, wenn sich gefrustete Autoren an diesen Berichten austoben als an meinen aktuellen Meinungen.
Auch ein „Kämpfer für die Gerechtigkeit“ der uns seit der letzte Woche allen bekannt sein dürfte, liest in Sekundenschnelle 3 meiner Berichte und es erstaunt mich doch sehr wie er in der Geschwindigkeit eine Meinung mit über 2000 Worten lesen und sie als hilfreich einstufen kann. Diese hilfreiche Bewertung ärgern mich wirklich maßlos, da sie für mich eine Abwertung darstellt, die ohne Sinn und Verstand abgegeben wurde. Das Ciao diese Bewertungen mit der Begründung hilfreich sei ja eine gute Bewertung nicht löscht, ist für mich unverständlich, da es offensichtlich eine Schnellklick Aktion war. Das dieser am nächsten Tag gesperrte Klicker ausgerechnet einen meiner Berichte in einer 0 Cent Kategorie heimsuchte, bei dem mir der Inhalt sehr wichtig war, ist natürlich mein Pech, lässt mich aber zu dem Schluss kommen, das ich wohl kaum noch Berichte schreiben werde in denen es um eine Sache geht, die mir einfach sehr am Herzen liegt.
Ich werde mich weiterhin bemühen meine Bewertungen so abzugeben, dass ich mich weder von Namen, farbigen Klecksen oder anderen Bewertungen beeinflusse lasse. Allerdings würde ich mir wünschen, das das scheinbar recht beliebte „wie du mir, so ich dir“ aufhört. Der überwiegende Teil der Autoren gibt sich sehr viel Mühe mit seinen Berichten und sinnlose „Dir-zeig-ich-es-Aktionen“ führen zu Unfrieden und Streiterein die mehr als überflüssig sind.
Viele hilfreiche und weniger hilfreiche Bewertungen sind begründet und auch ich nehme sie ohne Groll hin und suche nicht bei entsprechendem Autoren eine Meinung die ich auch mit einer weniger guten Bewertung versehen kann. Jeder hat seinen eigenen Maßstab bei den Bewertungen und sollte sich nicht durch das Bewertungsverhalten anderer beeinflussen lassen.
Von Ciao würde ich mir wüschen, dass die Gewichtung einer hilfreichen Bewertung in der Sortierung der Nützlichkeit in den Kategorien überarbeitet wird, da zahlreiche sehr gute Berichte wegen einer aus dem Rahmen fallenden Bewertung hinter vielen Meinungen verschwinden, die zwar nur sehr hilfreiche Bewertungen bekommen haben, allerdings in deutlicher geringer Zahl. Genau hier ist meiner Meinung nach auch das teilweise recht empfindliche Verhalten auf eine hilfreiche Bewertung zurückzuführen.
Ich hoffe, das die Autoren sich gegenseitig fair bewerten und die kleinen Zwistigkeiten die aufgrund einiger Bewertungen herrschen aufhören; der Spass am schreiben, lesen und bewerten bleibt sonst langsam aber sicher auf der Strecke.
Und jetzt freue ich mich über jede Bewertung, natürlich auch über zahlreiche Kommentare und mein nächster Bericht wird sicher keine 2019 Wörter lang sein, sondern er hat „nur“ 542.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-18 05:52:46 mit dem Titel Für 3 Punkte bin ich immer gut ..
Eine viel genutzte Funktion bei Ciao ist das kommentieren der Berichte. Kaum ein Bericht bekommt keinen Kommentar und über die Qualität einiger Kommentare lässt sich sicher streiten.
Einen Kommentar kann jeder Leser schreiben, indem er auf den Link über dem Bericht klickt und in das Fenster seinen Kommentar zu dem entsprechenden Beitrag abgibt. Ein Hinweis über dem Feld in das der Kommentar geschrieben wird besagt, dass
1. die Kommentare kurz gehalten werden sollen
2. auf den Meinung Bezug genommen werden soll
3. persönliche Angriffe vermieden werden sollen.
Ist der Kommentar abgegeben werden zur Freude aller Kommentierenden auch noch 3 Punkte gutgeschrieben.
Welchen Inhalt sollten sinnvolle Kommentare eigentlich haben? Diese Frage stelle ich mir immer häufiger.
Sinnvoll ist es wenn mir in einem Kommentar mitgeteilt wird, dass dem Lesenden mein Bericht sehr gut gefallen hat, oder er die eine oder andere Information enthielt, die dem Lesenden neu war und vielleicht weiter geholfen hat. Auch für einen Hinweis auf einen Fehler meinerseits halte ich für sinnvoll, auch wenn evtl. eine nicht korrekte Angabe in einem Bericht ist, oder etwas entscheidendes fehlt. Das eine aus der Reihe fallende Bewertung mit einem Kommentar wird ist sicher eine sinnvolle Nutzung dieser Funktion.
Über viele Kommentare, meist von mir bekannten Autoren, die eigentlich nicht so viel mit dem Inhalt meines Berichtes zu tun haben, freue ich mich sehr, weil sie einfach witzig und humorvoll sind und mir schon manch herzhaftes Lachen entlockt haben. Einige dieser Kommentare würden mir sicher sehr fehlen und ich wäre enttäuscht wenn sie plötzlich ausbleiben würden. Auch ich habe sicher eine Vielzahl sinnloser Kommentare abgegeben, aber ich denke nur bei Autoren denen ich bekannt bin und die diese Kommentare durchaus einordnen können.
Wenn ich mir nun eine Reihe der Kommentare ansehe, die ich zu meinen Beitragen bekommen habe, frage ich mich gelegentlich ob ich als Punktspender diene. Kommentare wie: „guter Bericht, weiter so!“ werden von mir mit einem Gästebucheintrag in der Art von: „guter Kommentar, mach ruhig weiter so!“ honoriert. Das bei diesen Kommentaren lediglich die zusätzlichen 3 Punkte Anlass zum kommentieren waren, ist denke ich unbestritten. Diese Art der Kommentare sind für mich die sinnlosesten und überflüssigsten die es gibt. Scheinbar meinen sie Schreiber das sie so ein wenig mehr Aufmerksamkeit erlangen können. Mich motivieren diese Kommentare allerdings nicht mir die Berichte von demjenigen näher anzusehen, zu lesen und zu bewerten. Auch ein „Schau mal bei mir vorbei“ oder „Man liest sich“ führen bei mir sicher nicht zum gewünschten Erfolg.
Diese Art des Versuches auf sich aufmerksam zu machen schlägt schnell ins Gegenteil um und diese Autoren werden sicher kaum Beachtung von mir bekommen. Ein Blick in die Ciao AGB verrät mir, dass ich diese Kommentare sogar löschen lassen könnte.
Hinweis von Ciao über nicht AGB konforme Kommentare:
„Kommentare sollen sich ausschließlich auf die Berichte selbst beziehen. Nicht akzeptabel sind Kommentare, die für eigene Berichte werben, verletzend oder verleumdend sind, Diskussionen über andere Themen als das Produkt oder den Bericht dazu darstellen, etc. Alle solchen Kommentare werden gelöscht und das Mitglied verwarnt. In einigen Fällen (rechtswidrige Inhalte, persönlichkeitsverletzende Inhalte, Aufforderungen zum Lesen etc.) wird das Mitglieds-Konto gesperrt.“
Das Beleidigungen und Anschuldigungen ebenso wie Beschimpfungen leider inzwischen in den Kommentaren ebenso üblich sind wie in einigen Gästebüchern, gehört leider schon zum Alltag. Ich hoffe das viele von der Möglichkeit Gebrauch machen solche Kommentare löschen zu lassen, da sie die Freude am lesen und auch kommentieren doch erheblich beeinträchtigen.
Gelegentlich ist auch recht auffällig das manche User ihren Standardkommentar per copy & paste bei einer Reihe von Berichten abgeben. Lese ich also bei einer Vielzahl von Berichten immer wieder den gleichen Kommentar vom gleichem User der in der Form von: „Wieder ein sehr guter Bericht von Dir“ finde ich die Einfallslosigkeit dieser User doch eher erschreckend.
Besonders spannend finde ich es immer wieder wenn ich einen Kommentar mit einer Frage oder Anmerkung zu meinem Bericht erhalte, den ich mit einer Gästebuchantwort: „Siehe Text“ beantworten kann. Gelegentlich kopiere ich die entsprechende Stelle aus meinem Bericht gleich mit ins Gästebuch. Wenn man schon keine Lust zum lesen hat, sollte man auch lieber auf die 3 Punkte für den Kommentar verzichten um sich nicht als Nichtleser zu outen. Ein Punkt nur fürs bewerten ist zwar nicht die Welt, aber immerhin wird der Schein gewahrt.
Besonders gewinnbringend ist es natürlich wenn man einen Kommentar, der inhaltlich nicht wirklich ergiebig ist, in 3 Sätze aufteilt und nicht nur in einem Kommentar zum besten gibt, sondern 3 Kommentare daraus macht. Auf dem Weg zu einer neuen Farbe sicher sehr hilfreich, bekomme man doch jetzt 3 x 3 Punkte fürs kommentieren und einen fürs bewerten, 10 Punkte für einen Bericht sind schon eine lohnenswerte Sache.
Vorgekommen ist es auch schon, dass ich einen Bericht kommentiert habe und die entsprechenden Autoren mir darauf antworten wollten. Meist geschieht dies in Form eines Gästebucheintrags, was eigentlich auch sinnvoll erscheint. Hin- und wieder kommt es aber auch vor, dass ich plötzlich bei meinem Bericht einen neuen Kommentar bekomme. Anfangs weiss ich überhaupt nicht was mir dieser Autor mitteilen will, bis ich dann erfahre, dass er sich für die Antwort auf meinen Kommentar auch die 3 Punkte abholen will, das diese Kommentare sicher nichts mit meinem Beitrag zu tun haben.
Besonders gelungen fand ich auch einen Kommentar, in dem mir nachgesagt wird, dass meine eigene Meinung fehlen würde. Da ich mich bei Beichten über Katzenfutter leider auf Paulchens Körpersprache als Meinung beschränken muss, ist auch dieser Kommentar für mich wieder ein witziger Versuch eine Bewertung zu begründen. Aber vielleicht esse ich ja in Zukunft auch mal das Katzenfutter, gebe dann auch meine Meinung darüber zum besten und bekomme dann sicher jede Menge super Kommentare.
Das jeder Berichte kommentieren kann finde ich grundsätzlich eine sehr sinnvolle Sache und ich möchte auch ganz gewiss nicht, das nur bitterernste Anmerkungen zu den Berichten abgegeben werden. Spaß und nette Grüße lese ich ebenso gerne in meinen Kommentaren wie sinnvolle Anmerkungen. Wenn allerdings die Kommentare nur noch zur Punktejagd verkommen wird es einfach nur langweilig und überflüssig.
Das es fürs kommentieren 3 Punkte gibt, während das bewerten eines Berichtes mit 1 Punkt gewertet wird, ist für mich nicht ganz verständlich. Ich bin mir sicher, wenn es auch nur einen Punkt oder gar keinen für die Kommentare gäbe, würde sicher manch einem die Lust auf sinnlose Kommentare vergehen und die Qualität der verbleibenden Kommentare ansteigen.
Auf viele der Kommentare die ich bisher bekomme habe möchte ich nicht verzichten und ich hoffe das diejenigen (genau Euch meine ich ;-)) auch weiterhin fleißig kommentieren. Wer allerdings glaubt das er mich mit sinnlosen Kommentaren motivieren kann seine Berichte zu lesen wird sicher enttäuscht sein.
Jetzt hoffe ich natürlich ganz, ganz viele Kommentare und allen die meinen Bericht gut finden und meinen dass ich so weitermachen soll, kann ich jetzt schon versprechen: Ich mache sicher nicht so weiter, ich möchte besser werden.
Man liest sich!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-20 19:07:59 mit dem Titel Komm rein und mach’s Dir gemütlich...
Täglich lesen wir bei Ciao viele Berichte von den verschiedensten Mitgliedern und möchten vielleicht von dem einen oder anderen etwas wissen, oder auch auf einen Kommentar von dem- oder derjenigen antworten. Um die Kommunikation zwischen den Mitgliedern von Ciao zu ermöglichen gibt es die Gästebücher.
Jedes Mitglied hat sein eigenes Gästebuch, das auch von Nichtmitgliedern eingesehen werden kann. Einträge in die Gästebücher können nur von Mitgliedern vorgenommen werden. Die Gästebücher sind recht leicht zu finden. Klick man den Namen eines Mitglieds an, gelangt man in seinen Account und findet neben der Auflistung der Beiträge den Hinweis „Gästebuch“ und darunter ein Kästchen, in das man seine Nachricht schreiben kann. Klick man jetzt auf absenden ist der Eintrag im jeweiligen Buch zu lesen.
Das Gästebuch lesen kann man, indem man den Link „Gästebuch lesen“ anklickt und auch über den Link „Alles über mich“ kann man das Gästebuch betreten. Über den Einträgen im Gästebuch ist das ausführliche Profil des Mitglieds zu sehen, indem man je nach Auskunftsfreudigkeit des einzelnen mehr oder weniger über ihn oder sie erfährt. Die Gästebucheinträge sind so sortiert, dass der aktuellste Eintrag immer an oberster Stelle steht. Der Name von demjenigen, der uns eine Nachricht hinerlassen hat, ist mit seinem Account verlinkt, sodass man sofort antworten kann, ohne ihn über die Suchmaschine lange suchen zu müssen. Neben dem Namen kann man anhand des Datums und der Uhrzeit sehen, wann die Nachricht eingetragen wurde. Man kann sich durch das CIS auch eine Mail schicken lassen, durch die man über neue Einträge informiert wird.
Wer möchte kann sein Gästebuch auch mit einer persönlichen Note versehen, wie z. B. die Farbe oder die Schriftart und Größe verändern. Das schlichte weiße Ciao-Design finde ich aber recht passend. Ob es bei den Einträgen eine maximale Wortzahl gibt ist mir nicht bekannt, meine Einträge passten bisher immer in voller Länge in jedes Gästebuch.
Das Gästebuch bei Ciao ist eine gute Möglichkeit um sich mit anderen Mitgliedern über die verschiedensten Dinge zu unterhalten und auszutauschen. Das Gästebuch soll auch verhindern, dass die Funktion „Kommentare“ für Mitteilungen „missbraucht“ wird, die mit dem Bericht weniger, oder gar nichts zu tun haben.
In meinem Gästebuch finde ich jeden Tag einige neue Einträge. Über die meisten freue ich mich und erwidere sie gerne, da es sich um nette Grüße handelt und hin- und wieder auch ein gemeinsames virtuelles Kaffeetrinken stattfindet. Oft hat sich schon eine nette Plauderei entwickelt oder es wurde einfach nur ein wenig Spaß gemacht und herumgeblödelt. Sollte der eine oder andere längere Zeit auf einen Eintrag nicht reagieren, macht man sich schon seine Gedanken und fragt sich besorgt, ob der- oder diejenige womöglich krank sein könnte.
Neben den täglichen Unterhaltungen via Gästebuch finden sich natürlich auch hin- und wieder Einträge von mir weniger bekannten Mitgliedern, die mir mitteilen, dass sie mich in ihr CIS aufgenommen haben, oder sich auch darüber beklagen, dass sie sich auf irgendeine Art und Weise von mir vernachlässigt fühlen. Auch Einträge mit denen ich zum umbewerten eines Berichtes aufgefordert werde, oder auf einen Kommentar meinerseits in einen mehr oder weniger freundlichem Ton angesprochen werde, finden sich in meinem Gästebuch. Die meisten Einträge beantworte ich gern und auch auf weniger freundliche, die erfreulicherweise bei mir nicht so häufig der Fall sind, antworte ich soweit ich nicht das Gefühl habe, dass ich nur zu einer unbedachten Antwort provoziert werden soll.
Wie fast alle Mitglieder gab es auch bei mir schon Einträge von frustrierten Schreibern, die mich in ihrem Zorn über eine Bewertung als blöde Sau, doofe Nuss und ähnlichem bezeichnet haben. Auf diese Einträge reagiere ich gar nicht mehr, da sie zum Glück ausgesprochen selten der Fall sind und bisher immer von Mitgliedern kamen, die binnen kürzester Zeit von der Ciao-Bildfläche wieder verschwunden waren. Diese weniger freundlichen Gästebucheinträge kann man auch durch Ciao löschen lassen, wenn sie denn zu unverschämt sind.
Schon des Öfteren fand in meinem Gästebuch, wie auch in vielen anderen, eine der sogenannten Gästebuchpartys statt. Bei diesen Partys werden die Gästebücher wie ein Chat genutzt und es ist keine Seltenheit wenn nach einer Gästebuchparty schnell mal 1000 Einträge an einem Abend dazukommen. Die Gästebuchpartys sind eine gute Möglichkeit einige Mitglieder kennen zulernen, zu denen man sonst weniger Kontakt hat. In den meisten Fällen kommt ein recht unterhaltsamer, lustiger Abend zustande und man erfährt doch einiges von den Mitgliedern, das über die neuesten Berichte, Fakern oder ungerechte Bewertungen hinausgeht.
Da die Gästebücher alle öffentlich sind, schaue natürlich auch ich öfters mal in andere Gästebücher. An den Einträgen in den einzelnen Gästebüchern ist meisten auch recht schnell zu erkennen zu welchen anderen Mitgliedern eine sehr gute Verbindung besteht, aber auch zu wem es doch eher ein leicht angespanntes Verhältnis gibt. Hin- und wieder kann man Diskussionen über Bewertungen oder Kommentare nachlesen, die auf einer recht sachlichen Ebene geführt werden und bei denen man zwar herauslesen kann dass sehr verschiedene Meinungen vorhanden sind, sich die Beteiligten aber nicht virtuell an die Gurgel gehen.
Während in meinem Gästebuch zum Glück meistens eine recht friedliche Stimmung herrscht, habe ich in manch anderen Gästebüchern manchmal das Gefühl, das ich auf einem virtuellen Kampfplatz gelandet bin. Was mit einer Nachfrage zu einer Bewertung oder einem Kommentar anfängt endet manchmal in einem heftigen Streit der in wüste Beschimpfungen und Beleidigungen ausartet. Gelegentlich mischen sich dann noch weitere Mitglieder ein, feuern die Kampfhähne regelrecht an und die Einträge in den Gästebüchern lassen von der Ausdrucksweise doch sehr zu wünschen übrig. Von einer sachlichen Diskussion kann keine Rede mehr sein, sondern man bekommt das Gefühl, dass es einzig nur noch darum geht den anderen zu beleidigen und öffentlich lächerlich zu machen. Natürlich kommt sofort der zurzeit wohl sehr beliebte Satz: „Für diesen Eintrag in meinem Gästebuch werde ich Dich dem QM melden und dann wirst auch Du endlich gesperrt.“ Wenn ich mir vorstelle ich wäre Mitarbeiter bei Ciao und müsste täglich duzende dieser Mails bearbeiten, würde ich mir wohl vorkommen als wenn ich Erzieher in einem Kindergarten wäre und nicht als ob ich es mit erwachsenen Menschen zu tun hätte. Da verwundert es kaum noch, dass ständig irgendwelche Mitglieder gesperrt werden und ein paar Tage später wieder da sind.
Sicherlich ist das Gästebuch dazu da Unstimmigkeiten zu beseitigen und auch auf Kommentare zu antworten oder auf Anschuldigen zu reagieren. Die Art und Weise wie teilweise in den Gästebüchern reagiert und miteinander umgegangen wird, ist in meinen Augen teilweise lächerlich und erweckt nicht selten den Eindruck, dass einige nur darauf aus sind andere dazu zu provozieren mit nicht „AGB-konformen“ Einträgen zu reagieren. Wir alle haben mal einen schlechten Tag und reagieren auf manche Einträge, Bewertung oder auch Kommentare gereizt und vielleicht auch etwas zu heftig. Allerdings muss man aus einer Überreaktion nicht immer gleich einen Streit provozieren. Querulanten und Streitsuchende wird es immer geben, nur muss man nicht alles bis ins kleinste Detail ausdiskutieren und schon gar nicht auf beleidigende Art. Aber vielleicht ist es manchmal nur eine Art der Frustbewältigung, die eigentlich gar nichts mit Berichten, Bewertungen oder Kommentaren zu tun hat. Ist es nicht einfacher jemanden anzugreifen und so richtig schön fertig zu machen, wenn man ihm dabei nicht in die Augen sehen muss?
Ich bin froh, dass in meinem Gästebuch zurzeit sehr friedlich und ruhig zu geht und wünsche mir, dass es auch in Zukunft so bleibt. Auch bei mir ist es schon zu Unstimmigkeiten mit anderen Mitgliedern gekommen. Meistens konnte es auf einer recht sachlichen Ebene geklärt werden und wenn ich merke, dass jemand versucht mich zu provozieren und in einen sinnlosen Streit zu verwickeln, dann reagiere ich nicht mehr.
Das Ciao Gästebuch kann sehr viel Spaß machen und gibt auch die Möglichkeit andere Mitglieder besser kennen zulernen, soweit es in der virtuellen Welt überhaupt möglich ist. In meinem Gästebuch ist jeder willkommen und ich werde mich weiterhin bemühen alle Einträge zu beantworten, soweit es möglich ist. Auch auf Fragen zu meinen Bewertungen oder Kommentaren antworte ich gern, allerdings macht auch bei mir der Ton die Musik.
Häufig kam bei verschiedenen Mitgliedern schon der Wunsch auf, einige Einträge selbst löschen zu können. Mir ist es recht egal, so schlimm finde ich bei mir keinen Eintrag, dass ich nicht damit leben kann. Interessant wäre vielleicht eine Art „User ignorieren Liste“, durch die jeder für sein Gästebuch „speziellen“ Freunden die Möglichkeit nimmt, das Gästebuch voll zu schmieren, wenn es denn mal wieder jemand zu bunt treiben sollte.
Mir würde ohne das Ciao-Gästebuch ein wichtiger und sehr unterhaltsamer Teil fehlen. Ohne die virtuelle Morgenknuddelei, die Unterhaltungen, die teilweise über Ciao hinausgehen und auch manchmal die tröstende Worte von anderen wenn ich krank oder einfach nur genervt bin, würde mir bei Ciao schon etwas fehlen.
Ich finde es gut und richtig, wenn den Gästebüchern Konflikte geklärt werden und versucht wird Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Kein Verständnis habe ich allerdings, wenn auf Teufel komm raus beleidigt wird und manche Mitglieder sich aufführen, als wenn sie ihre Erziehung beim einloggen schon vergessen haben.
Bewerten / Kommentar schreiben