payback.de Testbericht

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Erfahrungsbericht von ToonSquad

Gläserner Kunde!?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Payback – klingt fetzig! Toll, jetzt kann man endlich Provisionen aufs Tanken, Einkaufen und was weiß ich noch alles bekommen. Alles was man braucht ist dieses kleine niedliche Kärtchen mit dem Magnetstreifen. Es geht auch schnell und schmerzlos – der Verkäufer drückt eins-zwei Tasten, zieht die Karte durch das Lesegerät und schon wächst der Punktestand.

Klingt doch verlockend. Nur wer ist sich eigentlich bewusst, dass es nur ein kleiner (?) weiterer Schritt zum „gläsernen Kunden“ wird? Mag wohl etwas drastisch klingen – aber irgendwo fließen doch die Informationen über das Gekaufte/ Bestellte oder die Registrierung hin. Insgesamt wird hier dann ein Profil mit den wichtigsten Informationen des Kunden ermittelt – seine Vorlieben, seine Gewohnheiten usw.

Payback im Detail

Zurückzahlen – frei übersetzt. Nix anderes bedeutet Payback. Man muss sich natürlich registrieren. Man kann es auf der Website machen. Ich muss allerdings anmerken, dass mir meine Mutter eine von der Drogeriekette „dm“ ausgestellte Karte in die Hand gedrückt hat – „Hier, kannst du vielleicht gebrauchen“.
So, hat man sich angemeldet, trudelt bald auch Post ein. Mit dem netten Kärtchen. Schnell unterschreiben und das Teil ist gültig. Jetzt kann man eigentlich loslegen – vorausgesetzt der betreffende Laden unterstützt das Paybacksystem. Naja, man sammelt halt dann entsprechend des Endpreises seine Punkte. Das können mal mehr mal weniger sein. Genaue Punktprämien können auf payback.de eingesehen werden. Was mir spontan einfällt (weil ich das hauptsächlich nutze) sind due Punkt bei DEA. Hier gibt’s (nur) 1 Punkt pro 2 Liter Kraftstoff, auf jeden Liter Öl 10. Was man aber im Vergleich zu manch anderen Webangeboten einkassieren kann, da ist das von DEA eigentlich nen Witz. Das Problem bei DEA: nicht jede Tankstelle hat auch das System – ist mir mal passiert. Schade bzw. traurig für DEA.
Egal.
Sollte man eines schönen Tages um die 1.500 Punkt zusammenhaben, kann man diese Punkte in Prämien eintauschen. Dabei reicht die Preisspanne von 1.500 Punkten für ein Halbjahresabo diverser Zeitschriften usw. und bis 999.999 Punkten für eine VW Polo (bis man die hat...)

Nun ja, Payback mag auf der einen Seite ein reizbares System sein. Trotz dass man Geld ausgibt bekommt man ein kleinwenig davon zurück – gespeichert auf einem Plastikkärtchen. Man mag ziemlich viel Geld ausgeben, aber einige scheint es an der „Sammellust“ doch nicht zu stören. Ich ertappe mich dann auch öfters, das ich bei DEA tanke, auch wenn eine andere Tankstelle 1 Cent billiger sein mag...
Aber wer weiß schon was mit den gewonnen Daten aus der Kauflust getrieben wird? Die Adresse des Karteninhabers hat man – und wer versichert einem, dass kein maßgeschneidertes Kundenprofil erstellt wird, um auch maßgeschneiderte Angebote zu erhalten...?

MfG, ToonSquad

11 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Interkom

    02.03.2002, 11:36 Uhr von Interkom
    Bewertung: sehr hilfreich

    naja übertreib mal nich! ich nutze Payback begeistert ohne Probleme

  • Tickeromi

    27.02.2002, 20:00 Uhr von Tickeromi
    Bewertung: sehr hilfreich

    dein Bericht stimmt nachdenklich. Gruß Tickeromi