Das verlorene Symbol (gebundene Ausgabe) / Dan Brown Testbericht




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- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von Jeana89
Dan Brown: Das Verlorene Symbol
Pro:
Idee der Geschichte, geschickte Verknüpfung von Realität und Fiktion, Spannung
Kontra:
teilweise sehr zähflüssig zu lesen, Rechtschreibfehler, Logiklücken
Empfehlung:
Ja
Hier mein Eindruck:
Story
Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.
Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern, Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten hat. Und er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen.
Zwölf Stunden bleiben Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.
Quelle: Klappentext Das Verloren Symbol
Charaktere
Robert Langdon: ist wieder einmal die Hauptfigur in Dan Browns Roman. Der charmante Universitätsprofessor wird von seinem ehemaligen Mentor, Peter Solomon, kurzfristig über seinen Assistenten nach Washington gebeten, um dort einen Vortrag im Kapitol zu halten. Statt einem Publikum erwartet Robert jedoch eine abgetrennte Hand eines Menschen, die mit Tätowierungen versehen wurde. Ein Killer namens Mal'akh hat Robert in eine Falle gelockt und Robert soll ihm nun helfen einen uralten Schatz zu finden, dessen Entdeckung alles auf der Welt verändern würde.
Mal'akh: ist der große Gegenspieler von Robert Langdon. Er war es, der Robert nach Washington ins Kapitol gelockt hat, um mit seiner Hilfe ein großes freimaurerisches Geheimnis zu lüften. Bis Mitternacht gibt er Robert Zeit, dass Geheimnis zu enträtseln und seinen Mentor, Peter Solomon, zu retten.
Katherine Solomon: wie bei James Bond, braucht auch Robert immer eine Frau zur Seite. Dieses Mal ist es die Noetikerin Katherine Solomon, die Schwester von Peter Solomon. Auch sie wird von Mal'akh hereingelegt (mehr als das...) Da ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse von weltverändernder Bedeutung sind, zerstört Mal'akh im Laufe der Handlung ihr Labor.
Zusammen mit Robert Langdon versucht sie das große Geheimnis der Freimaurer zu lüften, um somit ihren Bruder Peter retten zu können.
Peter Solomon: ist ein hochrangiger Freimaurer, der Meister vom Stuhl und wurde von Mal'akh entführt. Mal'akh trennt ihm die rechte Hand ab, die Robert Langdon schließlich im Kapitol vorfindet, und wird von ihm gefoltert um an wichtige Hinweise zum Freimaurer-Geheimnis zu gelangen.
Inoue Sato: ist die Direktorin des Office of Security der CIA. Auch sie will das Geheimnis der Freimaurer enträtseln, wie sie sagt "aus Gründen nationaler Sicherheit". Doch was das Geheimnis und die nationale Sicherheit miteinander zu tun haben, wird erst sehr spät im Roman enthüllt.
Warren Bellamy: ist ebenfalls ein hochrangiger Freimaurer und hat von Peters Entführung erfahren. Er setzt alles daran, dass die Geheimnisse der Freimaurer bewahrt bleiben und arbeitet später mit Inoue Sato zusammen.
Turner Simkins: ist CIA-Agent und jagt Robert Langdon hinterher, der entscheidend dafür ist, dass Geheimnis der Freimaurer zu enträtseln.
Es gibt noch andere Charaktere, diese hier sind aber die wichtigsten.
Meinung
Auch in diesem Roman ist Robert Langdon auf der Jagd nach einem großen Geheimnis und ist dabei gleichzeitig der Gejagte. Ähnlich wie in Illuminati stehen hier Wissenschaft und Mythen und Religion wieder in Verbindung. Dieses Mal ist das große Thema aber die Noetik. Dabei ist es Dan Brown mal wieder sehr gut gelungen, wissenschaftliche Fakten und Fiktion geschickt miteinander zu verbinden. Bei vielem war ich mir nicht sicher, ob das wirklich wahr ist oder auch nur ansatzweise stimmen könnte. Aber genau das macht Dan Browns Bücher aus.
Schade ist dabei nur, dass in Das Verlorene Symbol seeeehr viel erklärt wird. Vor allem die wissenschaftlichen Aspekte der Noetik, die am Ende irgendwie in gar keinem Kontext mit der Geschichte an sich zu stehen scheinen. Denn in der Geschichte geht es vielmehr um die Freimaurer und deren Geheimnisse - und auch diese Dinge werden ausführlichst beschrieben. So gibt es leider einige Stellen, die sich ewig in die Länge ziehen.
Dazu kommt, dass Robert Langdon sich im Großteil der Geschichte auf Flucht befindet. Aber alles bis ins kleinste Detail erklären, dafür ist seltsamerweise immer noch Zeit. ;)
Aber außer diesen Stellen, die sich zäh wie Kaugummi lesen, lässt sich der Rest flüssig und auch verständlich lesen. Schritt für Schritt wird die Spannung aufgebaut, sodass man das Bedürfnis hat immer mehr und mehr zu lesen.
Allerdings haben mich etliche Rechtschreibefehler immer wieder gestört. Z.B.: statt "fuhr sie fort" stand da "fuhr sie dort". Solche kleinen Fehler gibt es meiner Meinung nach viel zu viele.
Manche Sachen sind auch vollkommen unlogisch: Die CIA kamen mir oftmals wie Dilettanten vor und wären ohne einen einfachen Uni-Professor total aufgeschmissen gewesen.
Peter Solomon wird die Hand abgetrennt, der muss doch eigentlich bis Mitternacht schon vollkommen am schwächeln gewesen sein. Aber nein, er kommt dann nicht gleich ins Krankenhaus, sondern unternimmt erstmal eine Tour mit Robert. Und nur weil Robert Peter dann darum bitter, geht Peter dann mal ins Krankenhaus.
Und auch, dass Mal'akh sich etwas mit einer Krähenfeder eintätowiert, kommt mir irgendwie unglaubwürdig vor. So spitz und so akkurat könnte er sich damit doch nie tätowieren, vor allem da er die Stelle noch nicht mal sieht, aber was solls.
Es ist halt ein Roman und ein Roman enthält auch Fiktion.
Rundum gesehen ist der Roman sehr solide, vielleicht nicht das beste und irgendwie war meine Erwartung an diesen Roman auch größer. Aber so ist das halt mit einem Hype: er kommt und geht wieder. Empfehlen kann ich dieses Buch trotzdem.
Über Bewertungen und Kommentare freue ich mich.
LG
Jeana89
36 Bewertungen, 9 Kommentare
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07.11.2010, 14:59 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund einen wunderschönen sonntag und ganz liebe grüße
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06.11.2010, 10:30 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und schönes Wochenende
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05.11.2010, 17:58 Uhr von AICHI
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht... Danke für die Bewertungen :-) SH und Lg von mir - Aichiii
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31.10.2010, 19:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüsse, Talulah
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28.10.2010, 22:02 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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28.10.2010, 20:33 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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28.10.2010, 18:06 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichPrima beschrieben! Freue mich immer über Gegenlesung :)
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28.10.2010, 15:48 Uhr von KaTaRaGiRl
Bewertung: sehr hilfreichIch würde mich sehr über Gegenlesungen freuen. glg Laura
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28.10.2010, 15:25 Uhr von Lanch999
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht! LG von Lanch999 Würd mich freuen wenn du bei meinen Berichten vorbeischaust! :D
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