Erfahrungsbericht von magnifico
Weder Frustdeponie noch Meckerecke
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Möglichkeit, Lob, Beschwerde oder eine Idee an ein Unternehmen zu richten, besteht in einer schier unbegrenzten Anzahl von Fällen – ich glaube, es sind insgesamt bereits 9.000 Unternehmen bei Vocatus.de registriert – so daß der Fall eines nicht vorhandenen Unternehmens als Ansprechpartner eigentlich nicht vorkommen kann. Falls doch, steht die Funktion „Neues Unternehmen vorschlagen“ zur Verfügung, mittels der von dem genervten oder auch lobenden Kunden das betreffende Unternehmen zur Registrierung vorgeschlagen werden kann.
Nachdem man nun also den Namen des Unternehmens angegeben hat, wobei rechtliche Zusätze wie „AG“, „GmbH“, „&Co“ oder „KG“ bzw. „OHG“ nicht erforderlich sind, eingegeben und schon vorab zwischen „Lob“, „Beschwerde“ oder „Idee“ selektiert hat, erhält man eine Aufstellung aller registrierten Unternehmen, die zumindest den angegebenen Namen als Bestandteil führen – bei „Müller“ oder ähnlichen sind das natürlich mehr als beispielsweise bei „DaimlerChrysler“. Jeweils mit angegeben wird zu jedem Unternehmen die dazu gehörende Branche, da ja durchaus im Zeitalter der Global Player die Diversifikation so weit fortgeschritten ist, daß der Lebensmittelgroßhändler nebenbei auch Schrauben und Autoreifen verkauft.
Ist auch diese Auswahl zur Zufriedenheit des Anwenders ausgefallen, kann er anschließend in einer Auswahlleiste verschiedene Möglichkeiten auswählen, unter die sein Beitrag fällt, so z.B. „ Schnelligkeit der Bearbeitung“, „Garantie“, „Qualität“, „Kundenservice“, „Freundlichkeit und Höflichkeit“, etc. Dadurch besteht in einer sehr umfassenden und beinahe keine Wünschen offen lassenden – falls doch, dann eben „anderer Grund“ wählen – Auflistung die Eingrenzung des Themas des noch zu verfassenden Beitrages. Weiter kann der Anwender, sofern sich sein Beitrag auf ein Produkt bezieht, dieses konkret „beim Namen“ nennen, es also eintragen.
Nun noch neben einer Überschrift den eigentlichen Inhalt des Lobes, der Beschwerde oder Idee kurz, knapp und präzise zusammengefaßt, eventuell noch den Namen des in Rede stehenden Mitarbeiters angeben, und schon kann der Beitrag an Vocatus.de abgesandt werden, wobei, und daß ist in meinen Augen ein großer Vorteil bei Vocatus.de, jeder einzelne Beitrag vor der Weiterleitung an das fragliche Unternehmen von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin gelesen und auf seine Tauglichkeit – nicht auf seine inhaltliche Nützlichkeit! – überprüft wird. Den Regeln entsprechende Beiträge werden akzeptiert, der Autor erhält 90 und die Meinung geht direkt an das Unternehmen weiter, wobei diesem die Möglichkeit einer Stellungnahme offen gelassen wird. Handelt es sich bei dem Unternehmen um einen Branchenmitglied der „Aktionsbranche“, die jeden Monat neu ausgewählt und jedem Besucher klar erkennbar eröffnet wird, so werden anstelle der 90 Bonuspunkte 290 Bonuspunkte gutgeschrieben, wobei jeweils 10 Bonuspunkte für die Beantwortung eines Fragebogens, der nach drei bis vier Wochen nach der Akzeptanz des Beitrages dem Autor zugesandt wird, zusätzlich gutgeschrieben werden.
Ab 500 Bonuspunkten, die man sich durch Lob, Beschwerden oder Ideen eigentlich schnell verdienen kann, kann man sich wahlweise für 500 Punkte 87 Webmiles gutschreiben lassen oder aber für jeweils 100 Punkte 0,51 Euro ausbezahlen lassen.
Soweit der allgemeine modus operandus bei Vocatus.de, damit alle, die noch keine Erfahrungen mit dieser Plattform sammeln haben können, ungefähr wissen, worum es geht und meine nachfolgenden Ausführungen.
Zunächst einmal die sicherlich auftauchende Frage nach dem Sinn der Zensur bzw. dem Recht der Mitarbeiter, einzelne Meinungen auch abzulehnen. Hierzu sei zunächst bemerkt, daß es sich bei Vocatus ebenso wie bei Ciao!, Dooyoo oder allen anderen Meinungsplattformen um ein Dienstleistungsangebot handelt, bei dem der Nutzer mit seiner Registrierung eben auch die „Spielregeln“ anerkennt. Falls ihm hierbei das ein oder andere nicht gefällt, muß er sich ja auch nicht registrieren lassen, insoweit kann also „Zensur“ nicht im Sinne einer totalitären Machenschaft angesehen werden – auch wenn einige Meinungsautoren hier bei Ciao! oder anderen Meinungsplattformen das gerne so darstellen – sondern vielmehr als Selbstschutz des Unternehmens, denn welches Zielunternehmen läßt sich schon gerne durch Zuschriften beleidigen oder aber zum Ziel strafrechtlich bewährter Aufrufe machen! Auch hier bei Ciao! findet insoweit eine „Zensur“ statt, als daß doppelte, kopierte oder rechtsmißbräuchliche Beiträge zwar erst nach ihrer Einstellung und Veröffentlichung auf Anzeige gelöscht werden, aber letztlich dann doch eben entfernt bleiben.
Zudem kann sich eine Plattform wie Vocatus, die sich selbst als Schnittstelle zwischen Verbrauchern und Unternehmen sieht, auch keine Weiterleitung unsachlicher oder unverschämter Beiträge, die offenkundig der Unwahrheit entsprechen, leisten, da sonst die Intention, Unternehmen auf Mißstände in ihren eignen Reihen aufmerksam zu machen und durch Kanalisierung von Verbraucherstimmen auch unbequeme Forderungen durch zu setzen, konterkariert werden würde. Auf der anderen Seite wäre die doch ansehnliche Vergütung, vergleicht man die umgerechnet 0,90 DM bzw. 2,90 DM, die ein Kurzbeitrag bei Vocatus einbringt, mit dem, was ein Autor für einen durchschnittlichen Beitrag bei Ciao! oder Dooyoo erwarten darf, ein echter Leckerbissen für Faker, die, gäbe es das Zensurorgan nicht, sicherlich auch bei Vocatus zur „Generalmobilmachung“ aufgerufen hätten. So aber wird sicherlich auch dem größten Faker nach der x-ten Ablehnung eines Beitrages die Lust am faken vergehen.
Sicherlich, eine Plattform wie Ciao! oder Dooyoo kann es sich zum einen nicht leisten, über vierundzwanzig Stunden Beiträge zurück zu halten, um sie auf mögliche regelwidrige Inhalte zu untersuchen; auf der anderen Seite haben diese Plattformen aber auch eine andere Intention als Vocatus, da hier mehr der subjektive Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern selbst im Vordergrund steht und weniger die Weitergabe der Informationen – wenn überhaupt, dann wohl auch nur gesammelt und anonymisiert – an die Unternehmen.
Bei Vocatus hingegen steht genau das Gegenteil im Vordergrund, wobei sich die Plattform nicht als „Meckerecke“ oder gar „Frustdeponie“ versteht, sondern vielmehr als Sprachrohr der Verbraucher. Denn wenn sich erst einmal acht verärgerte Kunden über eine Filiale eines Unternehmens in ein und dem selben Ort wegen dem gleichen Anlaß beschwert haben, wird sich das Unternehmen sicherlich zu einer Reaktion bereit finden.
Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich hier zudem beitragen, daß ich bisher auf acht Beiträge, von denen vier Beschwerden (zwei davon an die Deutsche Telekom AG, zwei an die Möbel Neubert GmbH) waren, immerhin drei Rückläufer von den Unternehmen selbst bekommen habe, wobei ein Unternehmen mir sogar in Anerkennung meines Lobes über ein Produkt einen Geschenkkarton mit fünf Produkten aus dem aktuellen Warenangebot zugesandt hat! Wenn das kein Erfolg ist, weiß ich auch nicht weiter!
Abschließend bleibt zu sagen, daß sich die Mitgliedschaft bei Vocatus.de auf jeden Fall lohnen wird, wobei ich die mögliche Vergütung der eingestellten Beiträge dabei gar nicht mal so in den Vordergrund stellen möchte, als vielmehr darauf hinweisen, daß hier eine Möglichkeit besteht, Beschwerden, Ideen oder auch Lob gezielt an die zuständigen Organe innerhalb eines Unternehmens zu richten. Sicherlich hat der ein oder andere ebenso wie ich selbst schon öfters mal Beschwerdebriefe oder ähnliches an Unternehmen gerichtet. Nach meinen Erfahrungen kam bisher außer heißer Luft nichts zurück, wenn überhaupt.
Bei Vocatus hingegen erfolgt neben der Weiterleitung auch eine innerbetriebliche Auswertung, so daß durchaus auch mal Monatsstatistiken über bestimmte Branchen und deren Mitglieder bezüglich Lob, Beschwerde und Ideen veröffentlicht werden.
Wichtig ist nur, daß der einzelne Verbraucher aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, sondern vielmehr seinen Frust dahin lenkt, wo er hingehört, wobei natürlich Sachlichkeit und Höflichkeit trotz allem Ärger nicht fehlen sollten, schließlich haben in den wenigsten Fällen die Leser des Beitrages den Ärger zu verantworten. Deshalb: Verbraucher, wehrt Euch!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-17 16:06:50 mit dem Titel Hier bring das Meckern auch etwas
Vocatus.de ist genau das, was oftmals versucht und letztlich dann doch nicht geschafft worden ist: eine Schnittstelle zwischen Verbrauchern und Unternehmen, sei es aus der Dienstleistungsbranche oder dem Produktionsbereich, Einzelhändler oder Global Player. Das registrierte Mitglied – die Mitgliedschaft kostet außer der Angabe der persönlichen Daten und der Email-Adresse nichts – kann hier seinem Ärger in sachlichen Zügen „Luft machen“, Kritik und Lob über einzelne Produkte, Kundendienstleistungen sowie Mißstände von Verkaufsflächen abgeben und zumindest davon ausgehen, daß sein Beitrag, der nicht länger als eine halbe DIN A4 Seite sein sollte, auch wirklich bei dem betreffenden Unternehmen ankommt, sofern die Lesenden bei Vocatus.de keine Zensur wegen Unsachlichkeit, Beleidigung, doppeltem Inhalt oder sonstigen gut nachvollziehbaren Mängel üben.
Die Möglichkeit, Lob, Beschwerde oder eine Idee an ein Unternehmen zu richten, besteht in einer schier unbegrenzten Anzahl von Fällen – ich glaube, es sind insgesamt bereits 9.000 Unternehmen bei Vocatus.de registriert – so daß der Fall eines nicht vorhandenen Unternehmens als Ansprechpartner eigentlich nicht vorkommen kann. Falls doch, steht die Funktion „Neues Unternehmen vorschlagen“ zur Verfügung, mittels der von dem genervten oder auch lobenden Kunden das betreffende Unternehmen zur Registrierung vorgeschlagen werden kann.
Nachdem man nun also den Namen des Unternehmens angegeben hat, wobei rechtliche Zusätze wie „AG“, „GmbH“, „&Co“ oder „KG“ bzw. „OHG“ nicht erforderlich sind, eingegeben und schon vorab zwischen „Lob“, „Beschwerde“ oder „Idee“ selektiert hat, erhält man eine Aufstellung aller registrierten Unternehmen, die zumindest den angegebenen Namen als Bestandteil führen – bei „Müller“ oder ähnlichen sind das natürlich mehr als beispielsweise bei „DaimlerChrysler“. Jeweils mit angegeben wird zu jedem Unternehmen die dazu gehörende Branche, da ja durchaus im Zeitalter der Global Player die Diversifikation so weit fortgeschritten ist, daß der Lebensmittelgroßhändler nebenbei auch Schrauben und Autoreifen verkauft.
Ist auch diese Auswahl zur Zufriedenheit des Anwenders ausgefallen, kann er anschließend in einer Auswahlleiste verschiedene Möglichkeiten auswählen, unter die sein Beitrag fällt, so z.B. „ Schnelligkeit der Bearbeitung“, „Garantie“, „Qualität“, „Kundenservice“, „Freundlichkeit und Höflichkeit“, etc. Dadurch besteht in einer sehr umfassenden und beinahe keine Wünschen offen lassenden – falls doch, dann eben „anderer Grund“ wählen – Auflistung die Eingrenzung des Themas des noch zu verfassenden Beitrages. Weiter kann der Anwender, sofern sich sein Beitrag auf ein Produkt bezieht, dieses konkret „beim Namen“ nennen, es also eintragen.
Nun noch neben einer Überschrift den eigentlichen Inhalt des Lobes, der Beschwerde oder Idee kurz, knapp und präzise zusammengefaßt, eventuell noch den Namen des in Rede stehenden Mitarbeiters angeben, und schon kann der Beitrag an Vocatus.de abgesandt werden, wobei, und daß ist in meinen Augen ein großer Vorteil bei Vocatus.de, jeder einzelne Beitrag vor der Weiterleitung an das fragliche Unternehmen von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin gelesen und auf seine Tauglichkeit – nicht auf seine inhaltliche Nützlichkeit! – überprüft wird. Den Regeln entsprechende Beiträge werden akzeptiert, der Autor erhält 90 und die Meinung geht direkt an das Unternehmen weiter, wobei diesem die Möglichkeit einer Stellungnahme offen gelassen wird. Handelt es sich bei dem Unternehmen um einen Branchenmitglied der „Aktionsbranche“, die jeden Monat neu ausgewählt und jedem Besucher klar erkennbar eröffnet wird, so werden anstelle der 90 Bonuspunkte 290 Bonuspunkte gutgeschrieben, wobei jeweils 10 Bonuspunkte für die Beantwortung eines Fragebogens, der nach drei bis vier Wochen nach der Akzeptanz des Beitrages dem Autor zugesandt wird, zusätzlich gutgeschrieben werden.
Ab 500 Bonuspunkten, die man sich durch Lob, Beschwerden oder Ideen eigentlich schnell verdienen kann, kann man sich wahlweise für 500 Punkte 87 Webmiles gutschreiben lassen oder aber für jeweils 100 Punkte 0,51 Euro ausbezahlen lassen.
Soweit der allgemeine modus operandus bei Vocatus.de, damit alle, die noch keine Erfahrungen mit dieser Plattform sammeln haben können, ungefähr wissen, worum es geht und meine nachfolgenden Ausführungen.
Zunächst einmal die sicherlich auftauchende Frage nach dem Sinn der Zensur bzw. dem Recht der Mitarbeiter, einzelne Meinungen auch abzulehnen. Hierzu sei zunächst bemerkt, daß es sich bei Vocatus ebenso wie bei Ciao!, Dooyoo oder allen anderen Meinungsplattformen um ein Dienstleistungsangebot handelt, bei dem der Nutzer mit seiner Registrierung eben auch die „Spielregeln“ anerkennt. Falls ihm hierbei das ein oder andere nicht gefällt, muß er sich ja auch nicht registrieren lassen, insoweit kann also „Zensur“ nicht im Sinne einer totalitären Machenschaft angesehen werden – auch wenn einige Meinungsautoren hier bei Ciao! oder anderen Meinungsplattformen das gerne so darstellen – sondern vielmehr als Selbstschutz des Unternehmens, denn welches Zielunternehmen läßt sich schon gerne durch Zuschriften beleidigen oder aber zum Ziel strafrechtlich bewährter Aufrufe machen! Auch hier bei Ciao! findet insoweit eine „Zensur“ statt, als daß doppelte, kopierte oder rechtsmißbräuchliche Beiträge zwar erst nach ihrer Einstellung und Veröffentlichung auf Anzeige gelöscht werden, aber letztlich dann doch eben entfernt bleiben.
Zudem kann sich eine Plattform wie Vocatus, die sich selbst als Schnittstelle zwischen Verbrauchern und Unternehmen sieht, auch keine Weiterleitung unsachlicher oder unverschämter Beiträge, die offenkundig der Unwahrheit entsprechen, leisten, da sonst die Intention, Unternehmen auf Mißstände in ihren eignen Reihen aufmerksam zu machen und durch Kanalisierung von Verbraucherstimmen auch unbequeme Forderungen durch zu setzen, konterkariert werden würde. Auf der anderen Seite wäre die doch ansehnliche Vergütung, vergleicht man die umgerechnet 0,90 DM bzw. 2,90 DM, die ein Kurzbeitrag bei Vocatus einbringt, mit dem, was ein Autor für einen durchschnittlichen Beitrag bei Ciao! oder Dooyoo erwarten darf, ein echter Leckerbissen für Faker, die, gäbe es das Zensurorgan nicht, sicherlich auch bei Vocatus zur „Generalmobilmachung“ aufgerufen hätten. So aber wird sicherlich auch dem größten Faker nach der x-ten Ablehnung eines Beitrages die Lust am faken vergehen.
Sicherlich, eine Plattform wie Ciao! oder Dooyoo kann es sich zum einen nicht leisten, über vierundzwanzig Stunden Beiträge zurück zu halten, um sie auf mögliche regelwidrige Inhalte zu untersuchen; auf der anderen Seite haben diese Plattformen aber auch eine andere Intention als Vocatus, da hier mehr der subjektive Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern selbst im Vordergrund steht und weniger die Weitergabe der Informationen – wenn überhaupt, dann wohl auch nur gesammelt und anonymisiert – an die Unternehmen.
Bei Vocatus hingegen steht genau das Gegenteil im Vordergrund, wobei sich die Plattform nicht als „Meckerecke“ oder gar „Frustdeponie“ versteht, sondern vielmehr als Sprachrohr der Verbraucher. Denn wenn sich erst einmal acht verärgerte Kunden über eine Filiale eines Unternehmens in ein und dem selben Ort wegen dem gleichen Anlaß beschwert haben, wird sich das Unternehmen sicherlich zu einer Reaktion bereit finden.
Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich hier zudem beitragen, daß ich bisher auf acht Beiträge, von denen vier Beschwerden (zwei davon an die Deutsche Telekom AG, zwei an die Möbel Neubert GmbH) waren, immerhin drei Rückläufer von den Unternehmen selbst bekommen habe, wobei ein Unternehmen mir sogar in Anerkennung meines Lobes über ein Produkt einen Geschenkkarton mit fünf Produkten aus dem aktuellen Warenangebot zugesandt hat! Wenn das kein Erfolg ist, weiß ich auch nicht weiter!
Abschließend bleibt zu sagen, daß sich die Mitgliedschaft bei Vocatus.de auf jeden Fall lohnen wird, wobei ich die mögliche Vergütung der eingestellten Beiträge dabei gar nicht mal so in den Vordergrund stellen möchte, als vielmehr darauf hinweisen, daß hier eine Möglichkeit besteht, Beschwerden, Ideen oder auch Lob gezielt an die zuständigen Organe innerhalb eines Unternehmens zu richten. Sicherlich hat der ein oder andere ebenso wie ich selbst schon öfters mal Beschwerdebriefe oder ähnliches an Unternehmen gerichtet. Nach meinen Erfahrungen kam bisher außer heißer Luft nichts zurück, wenn überhaupt.
Bei Vocatus hingegen erfolgt neben der Weiterleitung auch eine innerbetriebliche Auswertung, so daß durchaus auch mal Monatsstatistiken über bestimmte Branchen und deren Mitglieder bezüglich Lob, Beschwerde und Ideen veröffentlicht werden.
Wichtig ist nur, daß der einzelne Verbraucher aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, sondern vielmehr seinen Frust dahin lenkt, wo er hingehört, wobei natürlich Sachlichkeit und Höflichkeit trotz allem Ärger nicht fehlen sollten, schließlich haben in den wenigsten Fällen die Leser des Beitrages den Ärger zu verantworten. Deshalb: Verbraucher, wehrt Euch!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-17 16:06:53 mit dem Titel Verbraucherschutz online
Vocatus.de ist genau das, was oftmals versucht und letztlich dann doch nicht geschafft worden ist: eine Schnittstelle zwischen Verbrauchern und Unternehmen, sei es aus der Dienstleistungsbranche oder dem Produktionsbereich, Einzelhändler oder Global Player. Das registrierte Mitglied – die Mitgliedschaft kostet außer der Angabe der persönlichen Daten und der Email-Adresse nichts – kann hier seinem Ärger in sachlichen Zügen „Luft machen“, Kritik und Lob über einzelne Produkte, Kundendienstleistungen sowie Mißstände von Verkaufsflächen abgeben und zumindest davon ausgehen, daß sein Beitrag, der nicht länger als eine halbe DIN A4 Seite sein sollte, auch wirklich bei dem betreffenden Unternehmen ankommt, sofern die Lesenden bei Vocatus.de keine Zensur wegen Unsachlichkeit, Beleidigung, doppeltem Inhalt oder sonstigen gut nachvollziehbaren Mängel üben.
Die Möglichkeit, Lob, Beschwerde oder eine Idee an ein Unternehmen zu richten, besteht in einer schier unbegrenzten Anzahl von Fällen – ich glaube, es sind insgesamt bereits 9.000 Unternehmen bei Vocatus.de registriert – so daß der Fall eines nicht vorhandenen Unternehmens als Ansprechpartner eigentlich nicht vorkommen kann. Falls doch, steht die Funktion „Neues Unternehmen vorschlagen“ zur Verfügung, mittels der von dem genervten oder auch lobenden Kunden das betreffende Unternehmen zur Registrierung vorgeschlagen werden kann.
Nachdem man nun also den Namen des Unternehmens angegeben hat, wobei rechtliche Zusätze wie „AG“, „GmbH“, „&Co“ oder „KG“ bzw. „OHG“ nicht erforderlich sind, eingegeben und schon vorab zwischen „Lob“, „Beschwerde“ oder „Idee“ selektiert hat, erhält man eine Aufstellung aller registrierten Unternehmen, die zumindest den angegebenen Namen als Bestandteil führen – bei „Müller“ oder ähnlichen sind das natürlich mehr als beispielsweise bei „DaimlerChrysler“. Jeweils mit angegeben wird zu jedem Unternehmen die dazu gehörende Branche, da ja durchaus im Zeitalter der Global Player die Diversifikation so weit fortgeschritten ist, daß der Lebensmittelgroßhändler nebenbei auch Schrauben und Autoreifen verkauft.
Ist auch diese Auswahl zur Zufriedenheit des Anwenders ausgefallen, kann er anschließend in einer Auswahlleiste verschiedene Möglichkeiten auswählen, unter die sein Beitrag fällt, so z.B. „ Schnelligkeit der Bearbeitung“, „Garantie“, „Qualität“, „Kundenservice“, „Freundlichkeit und Höflichkeit“, etc. Dadurch besteht in einer sehr umfassenden und beinahe keine Wünschen offen lassenden – falls doch, dann eben „anderer Grund“ wählen – Auflistung die Eingrenzung des Themas des noch zu verfassenden Beitrages. Weiter kann der Anwender, sofern sich sein Beitrag auf ein Produkt bezieht, dieses konkret „beim Namen“ nennen, es also eintragen.
Nun noch neben einer Überschrift den eigentlichen Inhalt des Lobes, der Beschwerde oder Idee kurz, knapp und präzise zusammengefaßt, eventuell noch den Namen des in Rede stehenden Mitarbeiters angeben, und schon kann der Beitrag an Vocatus.de abgesandt werden, wobei, und daß ist in meinen Augen ein großer Vorteil bei Vocatus.de, jeder einzelne Beitrag vor der Weiterleitung an das fragliche Unternehmen von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin gelesen und auf seine Tauglichkeit – nicht auf seine inhaltliche Nützlichkeit! – überprüft wird. Den Regeln entsprechende Beiträge werden akzeptiert, der Autor erhält 90 und die Meinung geht direkt an das Unternehmen weiter, wobei diesem die Möglichkeit einer Stellungnahme offen gelassen wird. Handelt es sich bei dem Unternehmen um einen Branchenmitglied der „Aktionsbranche“, die jeden Monat neu ausgewählt und jedem Besucher klar erkennbar eröffnet wird, so werden anstelle der 90 Bonuspunkte 290 Bonuspunkte gutgeschrieben, wobei jeweils 10 Bonuspunkte für die Beantwortung eines Fragebogens, der nach drei bis vier Wochen nach der Akzeptanz des Beitrages dem Autor zugesandt wird, zusätzlich gutgeschrieben werden.
Ab 500 Bonuspunkten, die man sich durch Lob, Beschwerden oder Ideen eigentlich schnell verdienen kann, kann man sich wahlweise für 500 Punkte 87 Webmiles gutschreiben lassen oder aber für jeweils 100 Punkte 0,51 Euro ausbezahlen lassen.
Soweit der allgemeine modus operandus bei Vocatus.de, damit alle, die noch keine Erfahrungen mit dieser Plattform sammeln haben können, ungefähr wissen, worum es geht und meine nachfolgenden Ausführungen.
Zunächst einmal die sicherlich auftauchende Frage nach dem Sinn der Zensur bzw. dem Recht der Mitarbeiter, einzelne Meinungen auch abzulehnen. Hierzu sei zunächst bemerkt, daß es sich bei Vocatus ebenso wie bei Ciao!, Dooyoo oder allen anderen Meinungsplattformen um ein Dienstleistungsangebot handelt, bei dem der Nutzer mit seiner Registrierung eben auch die „Spielregeln“ anerkennt. Falls ihm hierbei das ein oder andere nicht gefällt, muß er sich ja auch nicht registrieren lassen, insoweit kann also „Zensur“ nicht im Sinne einer totalitären Machenschaft angesehen werden – auch wenn einige Meinungsautoren hier bei Ciao! oder anderen Meinungsplattformen das gerne so darstellen – sondern vielmehr als Selbstschutz des Unternehmens, denn welches Zielunternehmen läßt sich schon gerne durch Zuschriften beleidigen oder aber zum Ziel strafrechtlich bewährter Aufrufe machen! Auch hier bei Ciao! findet insoweit eine „Zensur“ statt, als daß doppelte, kopierte oder rechtsmißbräuchliche Beiträge zwar erst nach ihrer Einstellung und Veröffentlichung auf Anzeige gelöscht werden, aber letztlich dann doch eben entfernt bleiben.
Zudem kann sich eine Plattform wie Vocatus, die sich selbst als Schnittstelle zwischen Verbrauchern und Unternehmen sieht, auch keine Weiterleitung unsachlicher oder unverschämter Beiträge, die offenkundig der Unwahrheit entsprechen, leisten, da sonst die Intention, Unternehmen auf Mißstände in ihren eignen Reihen aufmerksam zu machen und durch Kanalisierung von Verbraucherstimmen auch unbequeme Forderungen durch zu setzen, konterkariert werden würde. Auf der anderen Seite wäre die doch ansehnliche Vergütung, vergleicht man die umgerechnet 0,90 DM bzw. 2,90 DM, die ein Kurzbeitrag bei Vocatus einbringt, mit dem, was ein Autor für einen durchschnittlichen Beitrag bei Ciao! oder Dooyoo erwarten darf, ein echter Leckerbissen für Faker, die, gäbe es das Zensurorgan nicht, sicherlich auch bei Vocatus zur „Generalmobilmachung“ aufgerufen hätten. So aber wird sicherlich auch dem größten Faker nach der x-ten Ablehnung eines Beitrages die Lust am faken vergehen.
Sicherlich, eine Plattform wie Ciao! oder Dooyoo kann es sich zum einen nicht leisten, über vierundzwanzig Stunden Beiträge zurück zu halten, um sie auf mögliche regelwidrige Inhalte zu untersuchen; auf der anderen Seite haben diese Plattformen aber auch eine andere Intention als Vocatus, da hier mehr der subjektive Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern selbst im Vordergrund steht und weniger die Weitergabe der Informationen – wenn überhaupt, dann wohl auch nur gesammelt und anonymisiert – an die Unternehmen.
Bei Vocatus hingegen steht genau das Gegenteil im Vordergrund, wobei sich die Plattform nicht als „Meckerecke“ oder gar „Frustdeponie“ versteht, sondern vielmehr als Sprachrohr der Verbraucher. Denn wenn sich erst einmal acht verärgerte Kunden über eine Filiale eines Unternehmens in ein und dem selben Ort wegen dem gleichen Anlaß beschwert haben, wird sich das Unternehmen sicherlich zu einer Reaktion bereit finden.
Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich hier zudem beitragen, daß ich bisher auf acht Beiträge, von denen vier Beschwerden (zwei davon an die Deutsche Telekom AG, zwei an die Möbel Neubert GmbH) waren, immerhin drei Rückläufer von den Unternehmen selbst bekommen habe, wobei ein Unternehmen mir sogar in Anerkennung meines Lobes über ein Produkt einen Geschenkkarton mit fünf Produkten aus dem aktuellen Warenangebot zugesandt hat! Wenn das kein Erfolg ist, weiß ich auch nicht weiter!
Abschließend bleibt zu sagen, daß sich die Mitgliedschaft bei Vocatus.de auf jeden Fall lohnen wird, wobei ich die mögliche Vergütung der eingestellten Beiträge dabei gar nicht mal so in den Vordergrund stellen möchte, als vielmehr darauf hinweisen, daß hier eine Möglichkeit besteht, Beschwerden, Ideen oder auch Lob gezielt an die zuständigen Organe innerhalb eines Unternehmens zu richten. Sicherlich hat der ein oder andere ebenso wie ich selbst schon öfters mal Beschwerdebriefe oder ähnliches an Unternehmen gerichtet. Nach meinen Erfahrungen kam bisher außer heißer Luft nichts zurück, wenn überhaupt.
Bei Vocatus hingegen erfolgt neben der Weiterleitung auch eine innerbetriebliche Auswertung, so daß durchaus auch mal Monatsstatistiken über bestimmte Branchen und deren Mitglieder bezüglich Lob, Beschwerde und Ideen veröffentlicht werden.
Wichtig ist nur, daß der einzelne Verbraucher aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, sondern vielmehr seinen Frust dahin lenkt, wo er hingehört, wobei natürlich Sachlichkeit und Höflichkeit trotz allem Ärger nicht fehlen sollten, schließlich haben in den wenigsten Fällen die Leser des Beitrages den Ärger zu verantworten. Deshalb: Verbraucher, wehrt Euch!
18 Bewertungen, 4 Kommentare
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01.03.2002, 08:28 Uhr von dyna1977
Bewertung: sehr hilfreichIch find die Seite ganz ok!!! Mich stört es nur, dass mach für manche Meinungen eifach keine Vocatus-Punkte bekommt!!! Die sind schon sehr genau... aber sonst ganz ok!!!
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21.02.2002, 19:22 Uhr von KleineHexe82
Bewertung: sehr hilfreichIch bin da auch sein kurzen und hab bisher von einem von 8 Unternehmen ein Feedback und von einem anderem sogar eine Auswahl von Proben und ein Produkt geschickt bekommen. Die restlichen Unternhemen hielten es bisher, trotz wirklich konstruktiver Kritik, n
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17.02.2002, 17:10 Uhr von MOFFt
Bewertung: sehr hilfreichGanz interessante site, leider fehlt mri die Zeit dazu ... mfg MOFFt
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17.02.2002, 17:09 Uhr von Schlegel
Bewertung: sehr hilfreichIch bin mir nicht sicher, ob seine Berichte doppelt posten darf? Darf man das?
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