Erfahrungsbericht von white.rose
Arbeitsmarkt im Wandel
Pro:
im Vergleich zu früheren Zeiten soziale Absicherung
Kontra:
Arbeitslosigkeit, große Ungewissheit etc.
Empfehlung:
Ja
Diesen Bericht habe ich anlässlich eines Schulprojektes zum Thema \"Arbeit im Wandel der Zeit\" geschrieben. Wenn ihr etwas auszusetzen habt oder Verbesserungsvorschläge anbringen wollt, schreibt mir bitte einfach ins Gb.
Einleitung
°°°°°°°°°°
Die heutige Arbeitswelt hat sich stark verändert. Dies bezieht sich aber nicht nur auf neue verbesserte Technologien, sondern auch auf unsere Arbeitsverhältnisse.
Aber warum arbeiten wir überhaupt?
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Im Normalfall arbeiten wir, um unseren Lebensunterhalt aufzubringen, doch der Job ist in den meisten Fällen längst nicht mehr nur die Existenzsicherung. Wenn früher sogar noch für Zeiten vorgesorgt werden musste, in denen es einem selbst nicht mehr möglich sein würde zu arbeiten, z.B. auf Grund des zu hohen Alters und Gebrechlichkeit, so wird uns diese Last heute in Form der Rente zumindest zu einem großen Teil von den Schultern genommen (auch wenn es auf dem Gebiet momentan Veränderungen und Einsparungen gibt). Das heißt, wir sind heutzutage sozial abgesichert, und dies bezieht sich nicht nur auf den Bereich Rente, sondern auch auf Bldung, Gesundheitsversorgung etc.
Der soziale Aspekt
°°°°°°°°°°°°°°°°°
Hinzu kommt der Aspekt des sozialen Ranges. Der Beruf ist längst eine Art Aushängeschild geworden, mit dem sich die einzelnen Personen zu identifizieren suchen. So arbeiten z.B. auch Menschen, die es finanziell vielleicht gar nicht nötig hätten, um einen gewissen sozialen Rang zu erreichen.
Doch die momentane Situation auf dem Arbeitsmarkt macht einigen in dieser Hinsicht einen Strich durch die Rechnung.
Arbeitslosigkeit
°°°°°°°°°°°°°°°
Ein großes Problem der heutigen Arbeitsgesellschaft ist leider die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenzahlen von Heute sind erschreckend. Im September diesen Jahres waren 10,1 % aller zivilen Erwerbspersonen arbeitslos, das heißt, dass sich die Zahl an Arbeitslosen mittlerweile schon weit über der 4Mio. Marke befindet (im Juni waren es: 4,35 Mio.), wobei die Quote in den neuen Bundesländern mehr als doppelt so hoch ist wie die in den alten Ländern.
Zum Vergleich: 1996 betrug die Zahl an Arbeitslosen 2,6 Mio.
Arbeitsplätze wurden und werden besonders stark im industriellen Bereich abgebaut, ansonsten noch in der Landwirtschaft und in Handel und Verkehr. In der Dienstleistungsbranche und Informationsgesellschaft hingegen wächst die Zahl an Arbeitsplätzen stetig, allein im Jahr 2002 hatte die Dienstleistungsgesellschaft einen Zuwachs an Arbeitsstellen um 1,4 Mio vorzuweisen.
Sehr beängstigend ist jedoch eine These, die besagt, dass in Zukunft die Arbeitskraft von lediglich 20 % der arbeitsfähigen Bevölkerung schon ausreicht, um die Wirtschaft in Schwung zu halten.
Würde sich diese These als zutreffend herausstellen wäre dies fatal. 80% der arbeitsfähigen Bevölkerung wären demnach arbeitslos.
Schnell kommt hier die Frage auf, wie der durch den Arbeitsplatzabbau entstehende Arbeitsausfall ausgeglichen, bzw. ersetzt wird. Dies hat u.a. mit verbesserten Technologien zu tun (bsw. der neuen Informationstechnologie). Computer und Maschinen ersetzen nach und nach die menschliche Arbeitskraft. Damit verschärft sich mehr und mehr der Konflikt zwischen dem Wunsch nach technologischen Modernisierung einerseits, und dem Wunsch nach Vollbeschäftigung andererseits.
Auswirkungen von Globalisierung und verstärktem Wettbewerb
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Weitere Faktoren, die die Arbeitswelt verändert haben, sind die Globalisierung der Märkte und ein immer bedeutender werdende internationale Wettbewerb. Mit diesem steigen gleichzeitig auch die Anforderungen an die Mitarbeiter in Bezug auf Flexibilität und Kompetenz.
Immer größer wird die Konkurrenz, immer höher werden die Qualifikationen, die auch bei schlechter bezahlten Berufen erwartet werden. Das bereits angesprochene Ziel, sich durch den Job selbst zu verwirklichen rückt damit oft in weite Ferne.
Auch auf Grund der hohen Arbeitslosenzahlen sind Viele gezwungen Angebote anzunehmen, bei denen sie sich im Prinzip unter Wert verkaufen. Neben Einschränkungen in Bezug auf die Vergütung, werden immer öfter Anforderungen an den Mitarbeiter gestellt, wie den Arbeitsplatz und –ort, ja vielleicht sogar die Branche zu wechseln, oder aber zeitweise Arbeitspausen zu Gunsten von Weiterbildungen und ähnlichem einzurichten. Auch hier heißt die Devise: flexibel sein. Vor allem auch was Arbeitszeiten betrifft. So muss z.B. die Dienstleistungsbranche immer häufiger rund um die Uhr verfügbar sein. Dies stellt an die Mitarbeiter die Bedingung sich auch auf unangenehmere Arbeitszeiten einzulassen, oder gelegentlich einzuspringen, wenn ein Kollege verhindert ist oder hier und da Überstunden einzulegen. Das Zitat von Karlheinz Geißler trifft den Nagel auf den Kopf: „Nicht mehr die Pünktlichen, sondern die Flexiblen machen Karriere“.
Arbeit-Freizeit
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Damit greift der Beruf immer mehr wieder in das private Leben ein, und wird darin stärker eingebunden. Die Grenzen von Freizeit und Arbeitszeit, die noch vor einigen Jahren klar gezogen waren, verschwimmen immer mehr. Ein Anzeichen dafür ist bsw. auch, dass es wieder eine Rückentwicklung dahingehend gibt, dass immer mehr Menschen auch zu Hause arbeiten. Hier wird die Trennung von Wohnen und Arbeiten wieder durchbrochen.
Der Rohstoff der Zukunft: die Information
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Ein weiterer Trend führt hin zur Wissensarbeit.
Die Wirtschaft entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Nun jedoch nimmt die Informationsgesellschaft auch eine immer bedeutender werdende Rolle ein. Der Satz: „Der Rohstoff der Zukunft heißt Information“ ist hierfür ein bezeichnendes Beispiel. Wissen wird zur handelbaren Ware.
Fazit
°°°°°
So kann man also abschließend von einem offensichtlichen Strukturwandel sprechen, der die Arbeitswelt ergriffen hat und auch in Zukunft den Arbeitsmarkt stetig verändern wird.
Einleitung
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Die heutige Arbeitswelt hat sich stark verändert. Dies bezieht sich aber nicht nur auf neue verbesserte Technologien, sondern auch auf unsere Arbeitsverhältnisse.
Aber warum arbeiten wir überhaupt?
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Im Normalfall arbeiten wir, um unseren Lebensunterhalt aufzubringen, doch der Job ist in den meisten Fällen längst nicht mehr nur die Existenzsicherung. Wenn früher sogar noch für Zeiten vorgesorgt werden musste, in denen es einem selbst nicht mehr möglich sein würde zu arbeiten, z.B. auf Grund des zu hohen Alters und Gebrechlichkeit, so wird uns diese Last heute in Form der Rente zumindest zu einem großen Teil von den Schultern genommen (auch wenn es auf dem Gebiet momentan Veränderungen und Einsparungen gibt). Das heißt, wir sind heutzutage sozial abgesichert, und dies bezieht sich nicht nur auf den Bereich Rente, sondern auch auf Bldung, Gesundheitsversorgung etc.
Der soziale Aspekt
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Hinzu kommt der Aspekt des sozialen Ranges. Der Beruf ist längst eine Art Aushängeschild geworden, mit dem sich die einzelnen Personen zu identifizieren suchen. So arbeiten z.B. auch Menschen, die es finanziell vielleicht gar nicht nötig hätten, um einen gewissen sozialen Rang zu erreichen.
Doch die momentane Situation auf dem Arbeitsmarkt macht einigen in dieser Hinsicht einen Strich durch die Rechnung.
Arbeitslosigkeit
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Ein großes Problem der heutigen Arbeitsgesellschaft ist leider die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenzahlen von Heute sind erschreckend. Im September diesen Jahres waren 10,1 % aller zivilen Erwerbspersonen arbeitslos, das heißt, dass sich die Zahl an Arbeitslosen mittlerweile schon weit über der 4Mio. Marke befindet (im Juni waren es: 4,35 Mio.), wobei die Quote in den neuen Bundesländern mehr als doppelt so hoch ist wie die in den alten Ländern.
Zum Vergleich: 1996 betrug die Zahl an Arbeitslosen 2,6 Mio.
Arbeitsplätze wurden und werden besonders stark im industriellen Bereich abgebaut, ansonsten noch in der Landwirtschaft und in Handel und Verkehr. In der Dienstleistungsbranche und Informationsgesellschaft hingegen wächst die Zahl an Arbeitsplätzen stetig, allein im Jahr 2002 hatte die Dienstleistungsgesellschaft einen Zuwachs an Arbeitsstellen um 1,4 Mio vorzuweisen.
Sehr beängstigend ist jedoch eine These, die besagt, dass in Zukunft die Arbeitskraft von lediglich 20 % der arbeitsfähigen Bevölkerung schon ausreicht, um die Wirtschaft in Schwung zu halten.
Würde sich diese These als zutreffend herausstellen wäre dies fatal. 80% der arbeitsfähigen Bevölkerung wären demnach arbeitslos.
Schnell kommt hier die Frage auf, wie der durch den Arbeitsplatzabbau entstehende Arbeitsausfall ausgeglichen, bzw. ersetzt wird. Dies hat u.a. mit verbesserten Technologien zu tun (bsw. der neuen Informationstechnologie). Computer und Maschinen ersetzen nach und nach die menschliche Arbeitskraft. Damit verschärft sich mehr und mehr der Konflikt zwischen dem Wunsch nach technologischen Modernisierung einerseits, und dem Wunsch nach Vollbeschäftigung andererseits.
Auswirkungen von Globalisierung und verstärktem Wettbewerb
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Weitere Faktoren, die die Arbeitswelt verändert haben, sind die Globalisierung der Märkte und ein immer bedeutender werdende internationale Wettbewerb. Mit diesem steigen gleichzeitig auch die Anforderungen an die Mitarbeiter in Bezug auf Flexibilität und Kompetenz.
Immer größer wird die Konkurrenz, immer höher werden die Qualifikationen, die auch bei schlechter bezahlten Berufen erwartet werden. Das bereits angesprochene Ziel, sich durch den Job selbst zu verwirklichen rückt damit oft in weite Ferne.
Auch auf Grund der hohen Arbeitslosenzahlen sind Viele gezwungen Angebote anzunehmen, bei denen sie sich im Prinzip unter Wert verkaufen. Neben Einschränkungen in Bezug auf die Vergütung, werden immer öfter Anforderungen an den Mitarbeiter gestellt, wie den Arbeitsplatz und –ort, ja vielleicht sogar die Branche zu wechseln, oder aber zeitweise Arbeitspausen zu Gunsten von Weiterbildungen und ähnlichem einzurichten. Auch hier heißt die Devise: flexibel sein. Vor allem auch was Arbeitszeiten betrifft. So muss z.B. die Dienstleistungsbranche immer häufiger rund um die Uhr verfügbar sein. Dies stellt an die Mitarbeiter die Bedingung sich auch auf unangenehmere Arbeitszeiten einzulassen, oder gelegentlich einzuspringen, wenn ein Kollege verhindert ist oder hier und da Überstunden einzulegen. Das Zitat von Karlheinz Geißler trifft den Nagel auf den Kopf: „Nicht mehr die Pünktlichen, sondern die Flexiblen machen Karriere“.
Arbeit-Freizeit
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Damit greift der Beruf immer mehr wieder in das private Leben ein, und wird darin stärker eingebunden. Die Grenzen von Freizeit und Arbeitszeit, die noch vor einigen Jahren klar gezogen waren, verschwimmen immer mehr. Ein Anzeichen dafür ist bsw. auch, dass es wieder eine Rückentwicklung dahingehend gibt, dass immer mehr Menschen auch zu Hause arbeiten. Hier wird die Trennung von Wohnen und Arbeiten wieder durchbrochen.
Der Rohstoff der Zukunft: die Information
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Ein weiterer Trend führt hin zur Wissensarbeit.
Die Wirtschaft entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Nun jedoch nimmt die Informationsgesellschaft auch eine immer bedeutender werdende Rolle ein. Der Satz: „Der Rohstoff der Zukunft heißt Information“ ist hierfür ein bezeichnendes Beispiel. Wissen wird zur handelbaren Ware.
Fazit
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So kann man also abschließend von einem offensichtlichen Strukturwandel sprechen, der die Arbeitswelt ergriffen hat und auch in Zukunft den Arbeitsmarkt stetig verändern wird.
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