Erfahrungsbericht von mankomali
Pkw-Maut: NIcht auch das noch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Angesichts der neuesten Ideen, die auf Referentenebene im Verkehrsministerium ausgebrütet werden, bekomme ich derzeit das kalte Grausen – neben dem Wucher bei den Benzin- und Dieselpreisen, die eine gnadenlose staatliche und kommerzielle Hetzjagd auf den Ottonormalverbraucher darstellen, wird derzeit auch noch überlegt, ob die Einführung einer Straßenmaut nicht sinnvoll wäre – schließlich sanieren andere EU-Mitglieder auf diese Weise ihre Staatsfinanzen, und Geld ist in Berlin ja immer willkommen.
Richtig ist auf jeden Fall, daß, allen voran Österreich mit seiner Beinahe-Verdoppelung des Pickerls wohl wesentlich mehr Geld in die Staatskasse gespült bekommt, als der ausländische Autobahnbenutzer an Straßenschäden verursacht – Schweinerei in Reinkultur, ohne Zweifel!
Auch Italien verdient sich an seinen unzähligen Mautstellen, die zwar eine entfernungsabhängige Straßengebühr ermöglichen, aber auch so den Urlaubsgeldbeutel stark belasten, eine goldene Nase, insbesondere in der Hochsaison, neben den sonstigen Fremdenverkehrseinnahmen - eine bodenlose Unverschämtheit.
Doch anstatt sich dafür auf europäischer Ebene einzusetzen, daß die übrigen Mitgliedsstaaten von ihrem Raubrittertum Abstand nehmen, denkt man sich in entsprechenden Kreisen lieber eine Möglichkeit aus, selbst ordentlich Kasse zu machen – zahlen darf der ohnehin langsam in existenzielle Nöte gedrängte „kleine Mann“!
Nichts einzuwenden wäre ja grundsätzlich gegen eine Vignette nach Schweizer Bauart – schließlich ist unser Land Transitland Nummer Eins und wird durch die Osterweiterung der EU – neben so manchem anderen Übel – auch noch endgültig von der Ost-West-Achse im Logistikbereich überrollt! Hier abzukassieren, wo, so eine Studie des ADAC, die von ausländischen Lkws verursachten Straßenabnutzungen und –schäden von der Schwerlastabgabe gerade mal zu knapp 30% gedeckt wird – wer den Rest zahlt, sieht man täglich an der Zapfsäule! – wäre wohl nun wirklich keine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit – zudem die Spediteure, obwohl sie bereits Milliarden Subventionen erhalten, ohnehin seit Jahren nach europäischer Wettbewerbsvereinheitlichung plärren!
Doch hier ist es natürlich bequemer, anstelle in Brüssel und Straßburg Courage zu zeigen und auch mal etwas durch zu drücken, lieber den Deutschen Michel zu erleichtern und autofreie Sonntage zu predigen, während hintenrum schon die nächste Runde der Öko-Steuer im Anlaufen ist!
Daß neben einem Benzinpreis von demnächst wahrscheinlich 1,20 € pro Liter auch noch eine Kilometerabgabe eingeführt wird oder ein Jahrespickerl für hundert und noch mehr Mark, ist zwar noch nicht beschlossene Sache, doch angesichts der aktuellen Flaute im Bereich der Benzinpreisgegner wohl eher aufgeschoben denn aufgehoben!!!
Richtig ist auf jeden Fall, daß, allen voran Österreich mit seiner Beinahe-Verdoppelung des Pickerls wohl wesentlich mehr Geld in die Staatskasse gespült bekommt, als der ausländische Autobahnbenutzer an Straßenschäden verursacht – Schweinerei in Reinkultur, ohne Zweifel!
Auch Italien verdient sich an seinen unzähligen Mautstellen, die zwar eine entfernungsabhängige Straßengebühr ermöglichen, aber auch so den Urlaubsgeldbeutel stark belasten, eine goldene Nase, insbesondere in der Hochsaison, neben den sonstigen Fremdenverkehrseinnahmen - eine bodenlose Unverschämtheit.
Doch anstatt sich dafür auf europäischer Ebene einzusetzen, daß die übrigen Mitgliedsstaaten von ihrem Raubrittertum Abstand nehmen, denkt man sich in entsprechenden Kreisen lieber eine Möglichkeit aus, selbst ordentlich Kasse zu machen – zahlen darf der ohnehin langsam in existenzielle Nöte gedrängte „kleine Mann“!
Nichts einzuwenden wäre ja grundsätzlich gegen eine Vignette nach Schweizer Bauart – schließlich ist unser Land Transitland Nummer Eins und wird durch die Osterweiterung der EU – neben so manchem anderen Übel – auch noch endgültig von der Ost-West-Achse im Logistikbereich überrollt! Hier abzukassieren, wo, so eine Studie des ADAC, die von ausländischen Lkws verursachten Straßenabnutzungen und –schäden von der Schwerlastabgabe gerade mal zu knapp 30% gedeckt wird – wer den Rest zahlt, sieht man täglich an der Zapfsäule! – wäre wohl nun wirklich keine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit – zudem die Spediteure, obwohl sie bereits Milliarden Subventionen erhalten, ohnehin seit Jahren nach europäischer Wettbewerbsvereinheitlichung plärren!
Doch hier ist es natürlich bequemer, anstelle in Brüssel und Straßburg Courage zu zeigen und auch mal etwas durch zu drücken, lieber den Deutschen Michel zu erleichtern und autofreie Sonntage zu predigen, während hintenrum schon die nächste Runde der Öko-Steuer im Anlaufen ist!
Daß neben einem Benzinpreis von demnächst wahrscheinlich 1,20 € pro Liter auch noch eine Kilometerabgabe eingeführt wird oder ein Jahrespickerl für hundert und noch mehr Mark, ist zwar noch nicht beschlossene Sache, doch angesichts der aktuellen Flaute im Bereich der Benzinpreisgegner wohl eher aufgeschoben denn aufgehoben!!!
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