Erfahrungsbericht von MOFFt
LINUX vs WINDOWS
Pro:
siehe Text
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Nein
Ohne hier eine neuen Streit aufflammen zu lassen, möchte ich doch ein paar Worte über dieses Thema niederschreiben. Eins gleich zu Beginn ... Jedes Betriebssystem hat seine Vorteile, es gilt einfach sie nach den eigenen Bedürfnissen bzw. Anforderungen herauszufiltern um dann zu entscheiden welches das Beste für einen selbst ist.
=ALLEMEINES===
Ich selbst habe und verwende Windows schon viele Jahre (angefangen von DOS/ Windows 3.1 bis hin zu W2000, NT) früher privat und beruflich, heute nur mehr beruflich. Mit der Einführung von XP hab ich mich aus diversen Gründen (Dinge die ich von MS einfach nicht mehr bereit war zu akzeptieren) mit Linux (damals SuSE 7.3) beschäftigt und bin heute nur darüber unglücklich dass ich dieses nicht schon viel früher getan habe.
Ich bin an dieser Stelle ein absoluter Linux-Fan, was sicherlich schon viele von Euch bemerkt haben, dennoch versuche ich den Bericht so objektiv wie möglich zu gestalten.
=VERGLEICH LINUX vs WINDOWS===
STABILITÄT)
Absolutes PRO für Linux ... der Bluescreen von Windows erscheint bei mir gagweise nur als Linux-Bildschirmschoner ;-) Sofern man ein Linux System sauber konfiguriert hat man eines der stabilsten Betriebssysteme die ich mir vorstellen kann (sogar vergleichbar mit einer Unix/AIX RS/6000, die ich beruflich als CAD-Station verwende). Abstürze gehören spätestens seit Debian Linux der Vergangenheit an ... natürlich kann man auch hier die Stabilität mit dem Aufspielen neuester, meist nicht benötigter Software gefährden, doch meist dann sind Abstürze auf einzelne Programme (vielleicht den neuesten konqueror, ...) beschränkt ... das komplette System hab ich noch kein einziges Mal abschiessen können.
Bei Windows hingegen sind (Total) Abstürze an der Tagesordnung. Zwar haben sie in dieser Richtung ab NT/2000 und anscheind auch XP kräftige Schritte nach vorne gemacht, doch trotzdem noch weit von einem Unix/Linux System entfernt -> dh. kräftig zwischensichern beim Arbeiten!
PREIS)
Wieder fettes PRO für Linux ... Windows ist meiner Meinung nach viel zu teuer, was man dafür geboten bekommt ... wenn man allein an XP-Plus Pakete denkt, wo einfach noch mehr Animationen, Gfx und sinnloses Zeug auf deinem Desktop herumschwirrt ist es schon fast eine Frechheit was man dafür ausgeben muss. Für den Preis einer Home- XP Edition (wo ich noch nicht mal Programme habe zum arbeiten, nur die eigentliche Betriebsoberfläche) bekomm ich zb. schon die neueste SuSE Linux professional mit 7 CDs/1 DVD, ein paar Kilo Handbücher, Installationssupport und schätzungsweise an die 8000 Programmpakete!) -> und ich kann dir versichern es fehlt Dir hier an keinem Programm mehr (s.u.)
Die schon etwas weiter in Linux hineingetaucht haben, werden wahrscheinlich auch an eine der vollkommen GRATIS Linux Distributionen zurückgreifen ... Debian woody ist an dieser Stelle sehr zu empfehlen.
OBERFLÄCHE/DESKTOP)
War Linux früher maximal nur auf Servern vorbehalten, sind heute die Zeiten wo man Linux nicht auch am Desktop einsetzen sollte längst vorbei. Windows ist im Desktopbereich (noch) meilenweit vorne, doch spätestens mit KDE und Gnome hat auch Linux eine mächtige Oberfläche erhalten der es an nichts mehr fehlt.
Angefangen von grafischen Anpassungen bis ins letzte Detail, Shortcuts, Drag and Drop, Leisten, Fenstern, Icons, Maus-Klicks, grafischen GUIs und, und, und gibts unter Linux nichts mehr, was es nicht gibt (bzw. was es nicht gibt, braucht man nicht)
Probiert einfach mal die neueste Knoppix (gratis im Net) und ihr habt eine lauffähige, perfekt konfigurierte Linux Oberfläche mit allem Drum und Dran von CD und müsst nicht eine Datei auf Eurer Festplatte installieren - Du wirst staunen.
Um auf den Vergleich zurückzukommen hat dennoch Windows etwas die Nase vorn, wenn man auf Animationen, grafisch überladene Oberflächen und Desktops steht (zum Glück kann man diverse nervige herumspringende Klammern usw. abschalten)
SICHERHEIT)
Bei keinem anderen Betriebssystem tauchen so viele Bugs auf wie bei Windows. Outlook und Internet-Explorer sind hochgradig unsichere Tools - genial ist auch zb. die Tatsache, dass man sich Security-Patches für sein Windows nur mit dem (unsicheren) IE herunterladen kann.
Natürlich gibt es auch unter Linux viele Bugs und Fehlerreports (die primär durch den offenen Programmcode schnell von Anwendern gefunden werden, aber dann auch schnellstens gestopft und in Form eines Security Updates wieder angeboten werden) -> ein - apt-get update && apt-get dist-upgrade bei Debian und man ist wieder am letzten sicheren Stand der Dinge.
Klares PRO für Linux ... ich persönlich vertraue jedem anderen Browser mehr wie IE - an dieser Stelle der Rat an Windows User - sucht Euch Alternativen zu Outlook und IE (es gibt zahlreiche ... Mozilla, Evolution) oder konfiguriert sie wenigstens sicher (ActiveX, Java deaktivieren uws.)
INSTALLATION)
Hier würd ich sagen gleichwertig, mit leichten Vorteilen für Windows. Windows ist einfach idiotensicher bei der Installation, doch hat man meist unlösbare Probleme vor sich wenn die Installation dennoch fehlschlägt. Bei Linux hat man heutzutage tolle Paketverwaltungs Lösungen die einem das Installieren nahezu gleich einfach machen, falls etwas nicht funktioniert hat man hier aber immer noch die Möglichkeit ins System reinzuarbeiten bis hin zum Fehler um diesen auszumärzen.
PROGRAMMVIELFALT)
Auch hier herrscht beinahe Ausgeglichenheit. Ich kenne keine Anwendung, die mir unter Linux fehlen würde ausser ein paar speziellen Programmen (die nur für Windows geschrieben wurden) von denen ich immer wieder in Newsgroups lese, die ich selbst aber nicht brauche. Selten muss man im Internet nach einem zusätzlichen Programm suchen (sourceforge.net, ...) da die mitgelieferten CDs derart umfangreich sind, dass man wahrscheinlich Monate brauchen würde um alle Programme durchzuackern - für jedes Problem gibt es unter Linux sicherlich mehr Anwendungen (wobei das für Neulinge nicht unbedingt ein Vorteil ist)
TREIBER/HARDWAREUNTERSTÜTZUNG)
(Noch) PRO für Windows ... leider werden noch immer Treiber primär für Windows entwickelt (was natürlich auch am Marktanteil liegt) und manchmal ist es auch nur möglich eine Hardware mit Bastelei oder auch gar nicht unter Linux zum laufen zu bekommen -> daher immer VOR dem Kauf schon prüfen, fragen ob Hardware auch unter Linux läuft ... ggf. zurückgeben. Das alles betrifft oftmals nur spezielle Hardware (Scanner und Digi-Cams sind in dieser Hinsicht etwas heikel)
EINARBEITUNGSZEIT)
Gerade in der Einarbeitungsphase MUSS man bei Linux bereit sein zu lesen, lesen, lesen. Es ist ALLES perfekt niedergeschrieben, aber man muss eben bereit sein dieses auch zu lesen (und dieses oftmals in englisch).
Bei Windows legst die CD rein, rauf mit System und man arbeitet - eigentlich ohne zu wissen wie, was im Hintergrund abläuft.
Bei Linux legst auch eine CD rein und hat zb. mit einer SuSE oder auch Debian ebenfalls eine saubere, arbeitsfähige Oberfläche, doch sobald man spezielle Dinge einstellen, installieren oder durchführen möchte wird man um HowTOs, man-pages, info files oder Docus nicht umherkommen, dafür weiss man auch ganz genau wie, wo, was abläuft und je länger man mit Linux arbeitet, desto schneller findet man auch das Gesuchte.
KONTROLLE)
Ein Punkt dem alleine ein ganzer Artikel gewidmet gehört (Big Brother im PC) -> ein Punkt der bereits mit Service Packs für 2000, mit XP angefangen hat und vollständig beim neuen Windows Longhorn (2004/05) integriert sein wird. Windows schnüffelt, spioniert, schickt Daten heim (nach Hause telefonieren) und das ist ein Punkt den ich als Anwender nie akzeptieren werde/würde. Die ganzen Blocker, Zone-Labs usw. sind meiner Meinung auch nur lückenhaft Lösungen dieses zu verhindern, irgendwie findet MS sicher einen Weg nach Hause. Da habe ich den Punkt TCPA/Palladium, eine Kombination die zukünftige Windows User mehr überwachen wird als ihnen lieb ist noch gar nicht angesprochen.
Linux ist open-source - dh. sollte jemals ähnlicher Programmcode vorkommen wird er sofort entdeckt, und somit gelöscht oder korrigiert.
Wahrscheinlich gibt es noch unzählige Vergleichspunkte aufzuzählen, doch diese erschienen mir am wichtigsten ...
=WELCHEM BETRIEBSSYSTEM GEHÖRT DIE ZUKUNFT===
Meiner Meinung nach BEIDEN.
Jedes Betriebssystem hat seine Fangruppe, die dieses auch bis zum Schluss verteidigen würde.
Sicher bin ich mir jedoch, dass Microsofts Monopolstellung im Zuge von Linux vorbei ist und darum in Linux auch den Feind Nr. 1 sieht. Wichtig für mich als Linux Anhänger ist es dass die Pläne von Intel/MS (TCPA/Palladium) nicht so durchgehen wie sich diese das gerne wünschen und die Anwender rechtzeitig drauf kommen, informiert werden und dagegen wirken (in Form von Umstiegen oder Nicht-Käufen von TCPA-Hardware), denn eine flächendeckende Einführung würde MS zweifelsohne eine erneute Monopolstellung bringen und könnte somit wieder machen was sie wollen.
Linux wird sich nicht mehr vom Markt verdrängen lassen und in Zukunft mit (SuSE, Mandrake, United, Debian Linux) auch stärker im Desktopbereich eindringen.
Der Computer User, der ab und zu mal schnell einen Brief schreibt oder ein email und ein wenig im Net surft wird sich wohl kaum in ein Linux einlesen bzw. einarbeiten und wird wohl auch in den nächsten Jahren mit einem Windows besser bedient sein.
Die User, die sich etwas genauer mit dem System befassen, eine OS wollen auf das man sich auch in jeden Punkten verlassen kann und die mit den Vorgehensweisen von MS nicht (mehr) einverstanden sind, für die ist Linux (eine) perfekte Lösung ... man kann ein Linux schnell installieren, geht man etwas tiefer rein wird man ums Lesen jedoch nicht umher kommen.
=ZUSAMMENFASSUNG===
EINEM Betriebssystem wird die Zukunft also wahrscheinlich nicht (mehr) gehören - und das ist auch gut so. Bisher wurden ja viele Entwicklungen einfach gestoppt, gehemmt oder abgedreht durch gewisse Monopolstellungen (zb. OS/2, ...) ... Bleibt mir nur zu hoffen, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkommen wird.
Allen zukünftigen Longhorn Benutzern wünsche ich viel Glück und Spass (ich sehe da viele negative Punkte zukommen), allen Linux-Umsteigern (die es sicherlich geben wird) einen guten Start und die selbe Begeisterung wie ich sie erfahren durfte.
ps. und bitte informiert Euch (vor Longhorn) über TCPA/Palladium -> es wimmelt mittlerweile nur so von Artikeln im Internet ... Links kann ich Dir gerne schicken
puh ... langer Bericht ... dank fürs Lesen ... heute schon geMOFFt?
=ALLEMEINES===
Ich selbst habe und verwende Windows schon viele Jahre (angefangen von DOS/ Windows 3.1 bis hin zu W2000, NT) früher privat und beruflich, heute nur mehr beruflich. Mit der Einführung von XP hab ich mich aus diversen Gründen (Dinge die ich von MS einfach nicht mehr bereit war zu akzeptieren) mit Linux (damals SuSE 7.3) beschäftigt und bin heute nur darüber unglücklich dass ich dieses nicht schon viel früher getan habe.
Ich bin an dieser Stelle ein absoluter Linux-Fan, was sicherlich schon viele von Euch bemerkt haben, dennoch versuche ich den Bericht so objektiv wie möglich zu gestalten.
=VERGLEICH LINUX vs WINDOWS===
STABILITÄT)
Absolutes PRO für Linux ... der Bluescreen von Windows erscheint bei mir gagweise nur als Linux-Bildschirmschoner ;-) Sofern man ein Linux System sauber konfiguriert hat man eines der stabilsten Betriebssysteme die ich mir vorstellen kann (sogar vergleichbar mit einer Unix/AIX RS/6000, die ich beruflich als CAD-Station verwende). Abstürze gehören spätestens seit Debian Linux der Vergangenheit an ... natürlich kann man auch hier die Stabilität mit dem Aufspielen neuester, meist nicht benötigter Software gefährden, doch meist dann sind Abstürze auf einzelne Programme (vielleicht den neuesten konqueror, ...) beschränkt ... das komplette System hab ich noch kein einziges Mal abschiessen können.
Bei Windows hingegen sind (Total) Abstürze an der Tagesordnung. Zwar haben sie in dieser Richtung ab NT/2000 und anscheind auch XP kräftige Schritte nach vorne gemacht, doch trotzdem noch weit von einem Unix/Linux System entfernt -> dh. kräftig zwischensichern beim Arbeiten!
PREIS)
Wieder fettes PRO für Linux ... Windows ist meiner Meinung nach viel zu teuer, was man dafür geboten bekommt ... wenn man allein an XP-Plus Pakete denkt, wo einfach noch mehr Animationen, Gfx und sinnloses Zeug auf deinem Desktop herumschwirrt ist es schon fast eine Frechheit was man dafür ausgeben muss. Für den Preis einer Home- XP Edition (wo ich noch nicht mal Programme habe zum arbeiten, nur die eigentliche Betriebsoberfläche) bekomm ich zb. schon die neueste SuSE Linux professional mit 7 CDs/1 DVD, ein paar Kilo Handbücher, Installationssupport und schätzungsweise an die 8000 Programmpakete!) -> und ich kann dir versichern es fehlt Dir hier an keinem Programm mehr (s.u.)
Die schon etwas weiter in Linux hineingetaucht haben, werden wahrscheinlich auch an eine der vollkommen GRATIS Linux Distributionen zurückgreifen ... Debian woody ist an dieser Stelle sehr zu empfehlen.
OBERFLÄCHE/DESKTOP)
War Linux früher maximal nur auf Servern vorbehalten, sind heute die Zeiten wo man Linux nicht auch am Desktop einsetzen sollte längst vorbei. Windows ist im Desktopbereich (noch) meilenweit vorne, doch spätestens mit KDE und Gnome hat auch Linux eine mächtige Oberfläche erhalten der es an nichts mehr fehlt.
Angefangen von grafischen Anpassungen bis ins letzte Detail, Shortcuts, Drag and Drop, Leisten, Fenstern, Icons, Maus-Klicks, grafischen GUIs und, und, und gibts unter Linux nichts mehr, was es nicht gibt (bzw. was es nicht gibt, braucht man nicht)
Probiert einfach mal die neueste Knoppix (gratis im Net) und ihr habt eine lauffähige, perfekt konfigurierte Linux Oberfläche mit allem Drum und Dran von CD und müsst nicht eine Datei auf Eurer Festplatte installieren - Du wirst staunen.
Um auf den Vergleich zurückzukommen hat dennoch Windows etwas die Nase vorn, wenn man auf Animationen, grafisch überladene Oberflächen und Desktops steht (zum Glück kann man diverse nervige herumspringende Klammern usw. abschalten)
SICHERHEIT)
Bei keinem anderen Betriebssystem tauchen so viele Bugs auf wie bei Windows. Outlook und Internet-Explorer sind hochgradig unsichere Tools - genial ist auch zb. die Tatsache, dass man sich Security-Patches für sein Windows nur mit dem (unsicheren) IE herunterladen kann.
Natürlich gibt es auch unter Linux viele Bugs und Fehlerreports (die primär durch den offenen Programmcode schnell von Anwendern gefunden werden, aber dann auch schnellstens gestopft und in Form eines Security Updates wieder angeboten werden) -> ein - apt-get update && apt-get dist-upgrade bei Debian und man ist wieder am letzten sicheren Stand der Dinge.
Klares PRO für Linux ... ich persönlich vertraue jedem anderen Browser mehr wie IE - an dieser Stelle der Rat an Windows User - sucht Euch Alternativen zu Outlook und IE (es gibt zahlreiche ... Mozilla, Evolution) oder konfiguriert sie wenigstens sicher (ActiveX, Java deaktivieren uws.)
INSTALLATION)
Hier würd ich sagen gleichwertig, mit leichten Vorteilen für Windows. Windows ist einfach idiotensicher bei der Installation, doch hat man meist unlösbare Probleme vor sich wenn die Installation dennoch fehlschlägt. Bei Linux hat man heutzutage tolle Paketverwaltungs Lösungen die einem das Installieren nahezu gleich einfach machen, falls etwas nicht funktioniert hat man hier aber immer noch die Möglichkeit ins System reinzuarbeiten bis hin zum Fehler um diesen auszumärzen.
PROGRAMMVIELFALT)
Auch hier herrscht beinahe Ausgeglichenheit. Ich kenne keine Anwendung, die mir unter Linux fehlen würde ausser ein paar speziellen Programmen (die nur für Windows geschrieben wurden) von denen ich immer wieder in Newsgroups lese, die ich selbst aber nicht brauche. Selten muss man im Internet nach einem zusätzlichen Programm suchen (sourceforge.net, ...) da die mitgelieferten CDs derart umfangreich sind, dass man wahrscheinlich Monate brauchen würde um alle Programme durchzuackern - für jedes Problem gibt es unter Linux sicherlich mehr Anwendungen (wobei das für Neulinge nicht unbedingt ein Vorteil ist)
TREIBER/HARDWAREUNTERSTÜTZUNG)
(Noch) PRO für Windows ... leider werden noch immer Treiber primär für Windows entwickelt (was natürlich auch am Marktanteil liegt) und manchmal ist es auch nur möglich eine Hardware mit Bastelei oder auch gar nicht unter Linux zum laufen zu bekommen -> daher immer VOR dem Kauf schon prüfen, fragen ob Hardware auch unter Linux läuft ... ggf. zurückgeben. Das alles betrifft oftmals nur spezielle Hardware (Scanner und Digi-Cams sind in dieser Hinsicht etwas heikel)
EINARBEITUNGSZEIT)
Gerade in der Einarbeitungsphase MUSS man bei Linux bereit sein zu lesen, lesen, lesen. Es ist ALLES perfekt niedergeschrieben, aber man muss eben bereit sein dieses auch zu lesen (und dieses oftmals in englisch).
Bei Windows legst die CD rein, rauf mit System und man arbeitet - eigentlich ohne zu wissen wie, was im Hintergrund abläuft.
Bei Linux legst auch eine CD rein und hat zb. mit einer SuSE oder auch Debian ebenfalls eine saubere, arbeitsfähige Oberfläche, doch sobald man spezielle Dinge einstellen, installieren oder durchführen möchte wird man um HowTOs, man-pages, info files oder Docus nicht umherkommen, dafür weiss man auch ganz genau wie, wo, was abläuft und je länger man mit Linux arbeitet, desto schneller findet man auch das Gesuchte.
KONTROLLE)
Ein Punkt dem alleine ein ganzer Artikel gewidmet gehört (Big Brother im PC) -> ein Punkt der bereits mit Service Packs für 2000, mit XP angefangen hat und vollständig beim neuen Windows Longhorn (2004/05) integriert sein wird. Windows schnüffelt, spioniert, schickt Daten heim (nach Hause telefonieren) und das ist ein Punkt den ich als Anwender nie akzeptieren werde/würde. Die ganzen Blocker, Zone-Labs usw. sind meiner Meinung auch nur lückenhaft Lösungen dieses zu verhindern, irgendwie findet MS sicher einen Weg nach Hause. Da habe ich den Punkt TCPA/Palladium, eine Kombination die zukünftige Windows User mehr überwachen wird als ihnen lieb ist noch gar nicht angesprochen.
Linux ist open-source - dh. sollte jemals ähnlicher Programmcode vorkommen wird er sofort entdeckt, und somit gelöscht oder korrigiert.
Wahrscheinlich gibt es noch unzählige Vergleichspunkte aufzuzählen, doch diese erschienen mir am wichtigsten ...
=WELCHEM BETRIEBSSYSTEM GEHÖRT DIE ZUKUNFT===
Meiner Meinung nach BEIDEN.
Jedes Betriebssystem hat seine Fangruppe, die dieses auch bis zum Schluss verteidigen würde.
Sicher bin ich mir jedoch, dass Microsofts Monopolstellung im Zuge von Linux vorbei ist und darum in Linux auch den Feind Nr. 1 sieht. Wichtig für mich als Linux Anhänger ist es dass die Pläne von Intel/MS (TCPA/Palladium) nicht so durchgehen wie sich diese das gerne wünschen und die Anwender rechtzeitig drauf kommen, informiert werden und dagegen wirken (in Form von Umstiegen oder Nicht-Käufen von TCPA-Hardware), denn eine flächendeckende Einführung würde MS zweifelsohne eine erneute Monopolstellung bringen und könnte somit wieder machen was sie wollen.
Linux wird sich nicht mehr vom Markt verdrängen lassen und in Zukunft mit (SuSE, Mandrake, United, Debian Linux) auch stärker im Desktopbereich eindringen.
Der Computer User, der ab und zu mal schnell einen Brief schreibt oder ein email und ein wenig im Net surft wird sich wohl kaum in ein Linux einlesen bzw. einarbeiten und wird wohl auch in den nächsten Jahren mit einem Windows besser bedient sein.
Die User, die sich etwas genauer mit dem System befassen, eine OS wollen auf das man sich auch in jeden Punkten verlassen kann und die mit den Vorgehensweisen von MS nicht (mehr) einverstanden sind, für die ist Linux (eine) perfekte Lösung ... man kann ein Linux schnell installieren, geht man etwas tiefer rein wird man ums Lesen jedoch nicht umher kommen.
=ZUSAMMENFASSUNG===
EINEM Betriebssystem wird die Zukunft also wahrscheinlich nicht (mehr) gehören - und das ist auch gut so. Bisher wurden ja viele Entwicklungen einfach gestoppt, gehemmt oder abgedreht durch gewisse Monopolstellungen (zb. OS/2, ...) ... Bleibt mir nur zu hoffen, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkommen wird.
Allen zukünftigen Longhorn Benutzern wünsche ich viel Glück und Spass (ich sehe da viele negative Punkte zukommen), allen Linux-Umsteigern (die es sicherlich geben wird) einen guten Start und die selbe Begeisterung wie ich sie erfahren durfte.
ps. und bitte informiert Euch (vor Longhorn) über TCPA/Palladium -> es wimmelt mittlerweile nur so von Artikeln im Internet ... Links kann ich Dir gerne schicken
puh ... langer Bericht ... dank fürs Lesen ... heute schon geMOFFt?
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