Aichelau - das versteckte Paradies!!!
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Am Sonntag machten wir einen Ausflug auf die schwäbische Alb. Kurz vor Aichstetten, bei Pfronstetten liegt der Ort Aichelau. Knapp 2 Kilometer außerhalb ist eine romantische Grillstelle zu der ein Holzschild, von einer belebten Hauptverkehrsstrasse aus, hinführt. Man kann direkt parken und muss dann nur 100 Meter laufen. Dort ist ein kleines Paradies versteckt. Überall Berge – man könnte meinen man sei in Österreich in den Bergen. Meine Kinder waren begeistert und wollten natürlich gleich auf die Felsen klettern. Dazwischen Hangweise gewaltige Steinbrocken, es sieht aus, als ob da mal eine Steinlawine heruntergegangen ist. Es sieht einzigartig gigantisch aus. Man kann nur staunen wie groß und gewaltig die Natur ist. Wir liefen ein Stück weiter und sahen einen Fuchs oben an diesen Felsen entlang klettern. Er war so groß wie ein Hund, und versteckte sich wieder in seinem Bau. Man sah deutlich die Schleichwege der Füchse. Ein paar Meter weiter deuteten viele große schwarze Federn auf eine Mahlzeit des Fuchses. Es ist ein wunderschöner Weg zum spazieren. Wirklich eindrucksvoll, was man da alles sieht, man könnte von dort aus weiterwandern cirka 10 Kilometer nach Ödenwaldstetten. Aber solch eine große Tour wollten wir mit unseren Kindern eigentlich nicht mehr machen. Die Mädchen sind ja erst 3 ½ Jahre und 5 ½ Jahre alt, für die wäre das dann schon noch recht anstrengend geworden.
Unsere Kleinen hatten jedenfalls jede Menge Spaß. Sie sammelten massenhaft Moos, um für den Osterhasen ein Nest zu bauen. Unser 14 jähriger telefonierte halt nebenher mit seiner Freundin auf dem Handy, so wie Teenies eben heute sind, wirklich überall erreichbar. Wir genossen jedenfalls die Schönheiten der schwäbischen Alb. Da gibt es so viele herrliche Wege zum spazieren. Und immer neues zu entdecken. Schön ist es im Sommer auch dort irgendwo zu zelten, oder Ferien auf dem Bauernhof zu machen.
Schön finde ich dass es da auch so viele Grillstellen gibt. Auf der Alb gibt es auch viele Höhlen zu entdecken, und Wachholderheiden. Es gibt einige Schäfer dort. Und die Pflanzen dort sind recht selten und unter Naturschutz. Das Paradies muss ja auch bewahrt bleiben.
Sabine Luz, Kirchentellinsfurt den 17.Juli 2003 für Ciao und Yopi