Mercedes-Benz ML
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 Auto
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Mercedes-Benz ML Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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wolfmichaelblank

Das Schaf im Wolfspelz

ein Testbericht von 2002-07-03 18:41:39 vom 03.07.2002
Empfehlung: nein
Fahrbericht zum aktuellen ML270CDI. Der Offroader beeindruckt mit bulliger Optik und geht mit dem Image des heiligen Sterns auf Kundenfang. Wer kürte den ML zum „worst SUV of the year“, und wieso eigentlich?

Gliederung:
I. Einführung
II. Eigenschaftswertung
Nr. Kriterium und Einzelnote (von 1.0 bis 6.0)
1. Außenhülle 1,0
2. Innenraum 2,5
3. Komfort 3,0
4. Sicherheit 4,0
5. Fahrdynamik 1,5
6. Antrieb 2,5
7. Qualität 3,0
8. Prognose 6,0 *)
9. Service 3,0

*) Führt zur Abwertung in der Gesamtnote

III. Zusatzinformationen:
1. Konfigurationsbeispiel
2. Technische Daten

IV. Fazit: Gesamtnote: 3 von 5 Sternen / Empfehlung: Nein



I. Mein Vater möchte demnächst seinen ´97er Mercedes E280 durch einen neuen Wagen ersetzen, da liegt es natürlich Nahe, sich in dieser Preisklasse auch mal den im Trend liegenden Offroader Mercedes ML anzusehen.
Neben der brandneuen Mercedes E-Klasse bin ich daher auch den ML270CDI probegefahren, um zu schauen, ob solch ein „Sport Utility Vehicle“ eine gute Alternative für unsere Familie wäre.

Zunächst ein Vorwort, dass ihr so auch in meinem bereits veröffentlichten Artikel über den E270CDI wiederfindet:

*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*
Das Image des traditionsreichen schwäbischen Autobauers leidet zunehmend unter einer Qualitätsdiskussion, die von Seiten der internationalen Fachpresse, diversen Verbraucherschutz-Organisationen (inkl. ADAC) immer intensiver geführt wird.
Was VW seit Jahren mit seinen unzuverlässigen und klapperverseuchten Produkten vormacht, scheint mittlerweile auch bei der Marke mit Stern Einzug zu halten. Laut Informationen der amerikanischen Stiftung Warentest („Consumer’s Union“, nachfolgend CU genannt) gelten vor allem die Modelle CLK, S-Klasse und ML als klapperintensiv und hochgradig problembehaftet. Laut den Untersuchungen der „CU“ sollen die ein- bis vierjährigen Mercedes-Modelle zu den unzuverlässigsten Fahrzeugen auf dem gesamten US-Markt gehören.
Ganz anders sieht es beim japanischen Erzkonkurrenten Lexus aus: seit der Entstehung von Toyotas Edelmarke im Jahr 1989 hat es laut den Aufzeichnungen der CU nicht ein Produkt gegeben, das nicht hervorragende Werte in Bezug auf Langzeitqualität und Zuverlässigkeit bewies.
Nachdem zwischen der Qualität der deutschen Produkte und denen der fernöstlichen Edelschmiede eine derart große Diskrepanz entstanden ist, gibt es genug Gründe für meine Familie, auch mal einen genaueren Blick in den Lexus-Schauraum zu werfen, was wir vor einigen Wochen sogar getan haben. Die Erfahrungen mit dem asiatischen Mercedes-ML-Konkurrenten „RX300“ waren sehr positiv, und so fällt es der Familie heute schwer, sich zwischen dem bekannt zuverlässigen Exoten ( Lexus ) oder dem neu entwickelten bürgerlichen Vertreter aus Schwaben (E-Klasse) zu entscheiden.
*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*



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II. Ich möchte in diesem Erfahrungs-Bericht meine Erfahrungen mit dem Mercedes ML beschreiben und einen Eindruck davon vermitteln, was für ein Fahrgefühl und welches Qualitätsniveau Sie bei diesem aktuellen Mercedes erwarten dürfen:
_________________________________________ _
1. Außenhülle
Von Anfang an hat das Design des neuen ML für Furore gesorgt. Den schwäbischen Designern ist das Meisterstück gelungen, gewohnte Mercedes-Stilelemente auf ein Fahrzeugkonzept zu übertragen, dass alle Anforderungen der im wesentlichen amerikanischen Kunden an ein SUV erfüllen kann: gute Geländegängigkeit, großes Platzangebot für Personen und Sportartikel, starke Motorleistung und insgesamt gute Praxistauglichkeit.
Während der diversen Product-Updates der vergangenen Jahre hat die Karosserie eine bulligere Front, Klarglasscheinwerfer, geänderte (stets volllackierte) Stoßfänger und andere Leichtmetallfelgen erhalten.
Genau so hat Spitzendesign an einem aktuellen Premium-Fahrzeug auszusehen.

Karosserie-Note: 1,0
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Innenraum:
Beim ersten Blick in den Innenraum fällt das luftige Raumangebot, die angenehm riechenden Ledersitze sowie klassische Mercedes-Stilelemente auf, wie das schön gezeichnete Cockpit im Mitte-90er-Jahre-Look inklusive Holzimplantaten. Seit der dringend benötigten Aufwertungs-Aktion sind die Plastikummantelungen nicht mehr ganz so primitiv. Auffällig sind die neuartigen, etwas deplaziert wirkenden Klima-Regler mit Chromring. Auf allen 5 Plätzen und im Kofferraum ist reichlich Raum vorhanden, die Sitze sind straff gepolstert aber durchweg sehr gut konturiert. Gut: das Leder ist schön verarbeitet und sorgt dank Perforation für angenehmen Sitzkomfort. Mäßig: die Materialqualität des rauen, trotzdem speckigen Leders. Schlecht: billige, lieblos verarbeitete Hartplastikverkleidungen im Kofferraum. Bei fehlendem Navigationssystem „Command“ entsteht ein tiefes dunkles Loch im eigentlich attraktiv gestalteten, farblich aber tristen Armaturenträger.
Insgesamt bietet der ML-Innenraum vieles, nur kein Edel-Ambiente, dass dem 50.000-Euro-Einstandspreis gerecht wird.

Innenraum-Note: 2,5

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Sicherheit:
Gut: serienmäßig Doppelairbags plus Sidebags und Windowbag, ABS, elektronisches Stabilitätsprogramm, Vierradantrieb, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn, drei vollwertige Gurtsysteme im Fond plus Isofix-Vorbereitung, Fensterheber mit Einklemmschutz, sehr gut abgepolstertes Armaturenbrett, Verbandskissen und Warndreieck. Sehr gute, in dieser Klasse vorbildliche Crashtest-Bewertung (NHTSA: 5 Sterne). Hohe aktive Sicherheit durch unproblematisches Fahrverhalten.
Schade: Im Auto Motor und Sport-Vergleichstest mit BMW X5 und Lexus RX300 erreichte der Mercedes-ML die mit Abstand schlechtesten Bremswerte. Im Auto Motor und Sport-Dauertest fielen die Bremsen mit sehr hohem Verschleiß, brüchigen (offensichtlich überforderten) Bremsscheiben und festgesetzter Handbremse überraschend negativ auf. Auch in unserem Vorführwagen der aktuellsten Generation reagierte dass Bremspedal träge und verunsichernd. So nicht, Mercedes.

Sicherheits-Note: 4,0

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Fahrdynamik:
In der Fahrspaß-Kategorie hat Mercedes die Wünsche der Kunden verstanden. Die neueste M-Klasse fährt sich dank der einigermaßen leichtgängigen und präzisen Lenkung deutlich handlicher als die arg schwerfällige, obwohl 700 Kilo leichtere E-Klasse meines Vaters. Grobe Unebenheiten und scharfe Lastwechsel bringen den Aufbau nicht in störende Wankbewegungen. Der Geradeauslauf und das Verhalten im Grenzbereich sind erwartungsgemäß gut.
Die auch nicht als Option erhältliche geschwindigkeitsabhängige Servolenkung verhindert allerdings eine so große Fahrfreude, wie sie mit dem grandiosen Lexus RX300 entsteht.
Die Geländegängigkeit eines SUV interessiert mich eigentlich weniger, weswegen ich mich in diesem Bericht auf zahlreiche Erfahrungen in der Fachpresse berufe. Und weil der Mercedes hier deutlich besser abschneiden würde als der Lexus-Konkurrent, gewähre ich dem hiesigen Produkt einen extra Notenpunkt.

Fahrdynamik-Note: 2,5 -> 1,5

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Komfort:
Das Wohlbefinden der M-Klasse-Passagiere wird geprägt durch das großzügige Platzangebot und die gut ausgeformten, recht straff gepolsterten Sitze. Die hohe Fahrerposition erinnert im ML ein wenig an einen LKW, die Handhabung der Bedienelemente ist perfekt, die Entkoppelung des Innenraums von der Straße ist gut: es sind kaum Windgeräusche und ebenfalls nur wenige Abrollgeräusche hörbar. Hilfreiche Komfort-Extras wie eine kräftige Klimaautomatik und immerhin teilweise elektrisch verstellbare Vordersitze bietet der Mercedes serienmäßig. Ähnlich wie die neue E-Klasse bietet der aktuelle ML für Mercedes-Verhältnisse recht handliche Fahreigenschaften, aber der auf der Gegenseite rumpelige Federungskomfort macht nicht soviel Spaß. Auf unebenen Bergsträßchen addieren sich die vielen Hubbelchen zu einem nicht besonders angenehmen Vibrator-Effekt, der die Insassen auf dem rutschigen, straff gefederten Gestühl durch die Gegend wackeln läßt. Autobahnkomfort für lange Strecken ist so nicht gegeben.
Den für ein Auto der 100.000 Mark-Klasse insgesamt nicht begeisternden Komforteindruck rettet auch der kräftige 5-Zylinder-Dieselmotor nicht, der sich zwar um ordentliche Laufruhe bemüht, aber mit seinem nicht wirklich gut gedämmten Nagel-Sound einen gewissen Lieferwagen-Charme nicht verleugnen kann.

Komfort-Note: 3,0


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Antrieb:
Sport Utilities wie die Mercedes M-Klasse bringen locker Leergewichte von über 2.100kg auf die Wage. Weiterhin haben der Vierradantrieb, die von den Kunden gewünschten Komfort-Extras wie Klimaanlage und Automatikgetriebe und der große Windwiderstand in dieser Fahrzeugklasse deutlichen Einfluß auf die zur Verfügung stehenden Leistungsreserven des Motors. Ergo: es muß eine sehr kräftige Antriebsquelle her, die eine ordentliche PS-Leistung und vor allem einen guten Drehmomentverlauf bieten sollte.
Als dieses Auto 1998 auf dem US-Markt debütierte, sollte der 3,2-Liter V6-Benziner mit 215PS für standesgemäßen Vortrieb bei guter Laufruhe sorgen. Für den europäischen Markt bot Mercedes zusätzlich einen 2,3-Liter 4-Zylinder Benziner mit 150PS an. Der als effiziente Einstiegsmotorisierung gedachte Motor verschwand aber schon nach 2 Jahren aus dem Angebot, Grund dafür war die vermutlich eklatante Drehmomentschwäche und der knochige Lauf dieses Aggregats.
Für die leistungsgierigen Amerikaner konnte auch der für europäische Verhältnisse recht groß wirkende Sechszylinder-Motor nicht genügend Reserven bieten. Mercedes machte ein weise Entscheidung und schob den bewährten 4,3-Liter V8-Benziner und eine auf sportlich getrimmte AMG-Variante mit mit 5,5 Litern und 360PS nach.
Mit diesen Motoren gelangte die schwere M-Klasse bei seidigem Motorlauf zu spitzenmäßige Fahrleistungen, die Verbrauchswerte erreichten aber mit über 16 Litern im Praxisbetrieb ein für europäische Kunden indiskutables Niveau. Bis zu diesem Zeitpunkt bot Mercedes auch schon den 2,7Liter-Dieselmotor an, den ich unten näher beschreiben möchte.
Weil sich selbst der dicke ML430 für US-Verhältnisse als schwachbrüstig zeigte, wurde die Version ersatzlos gestrichen und durch den hubraumstärkeren 5-Liter-V8 im ML500 ersetzt.
Mercedes-Benz dachte auch an die Kunden in Europa: ab Baujahr 2001 war die M-Klasse mit dem kolossalen 4-Liter-V8 Diesel (400CDI) erhältlich. Er ermöglichte ein bestialisches Drehmomentaufkommen von 560Nm und stolze 250PS. Für die 12 Liter (und mehr) Dieselverbrauch konnten die perfekte Laufruhe und die schieren Fahrleistungen entschuldigen: die perfekte Motorisierung für die M-Klasse! Unverständlich jedoch das Preisniveau: mit entsprechenden Extras ausgestattet kostet der ML400CDI schnell 125.000 Mark.

Im Vergleich zu den von Mercedes angebotenen 8-Zylinder-Traummotorisierungen wirkt der 3,2 Liter Einstiegsbenziner mit seinem schmächtigen Drehmomentverlauf fast schon deplaziert in diesem Auto – zumindest liefert der technisch vergleichbare 280-V6 in unserer E-Klasse eine ziemlich peinliche Vorstellung.

Doch was darf man von dem 270CDI-Motor erwarten? VIEL! Der 163PS-Einstiegsdiesel mit seinen 5-Zylindern sorgt für akzeptable Laufruhe und für einen durchaus ansehnlichen, keinesfalls schwächlichen Durchzug schon ab niedrigen Drehzahlen. Kein Wunder: im Zusammenspiel mit dem 5-Gang-Automatikgetriebe liegt sein Drehmomentspitzenwert bei 400Nm (bei 1800 bis 2600 Touren), das ist nicht von schlechten Eltern!
Das Beschleunigungsvermögen liegt mit 11,7 Sekunden auf 100km im Rahmen, aufgrund des niedrigen Drehzahlniveaus wirkt der Motor angenehm souverän. Die Höchstgeschwindigkeit von 183km/h ist ebenso ausreichend. Weniger darf man nicht erwarten, aber bestimmt auch nicht mehr.
Leider bietet Mercedes den guten 3,2Liter CDI nicht in der M-Klasse an, keine kluge Entscheidung! Dieser Motor würde mit einem Drehmomentplus von 70Nm für einen reizvollen „Leistungs-Punch“ sorgen, und mit dem zusätzlichen 6. Zylinder würde der ML klanglich alle Lieferwagen-Allüren verlieren.

Kritisch muß ich mich über das Automatikgetriebe äußern: der Wandler ist arg weich ausgelegt, trotzdem kommt es bei spontanen Lastwechseln zu störenden Schlägen im Antriebsstrang. Außerdem ist es mit nicht gelungen, die Tiptronic-Funktion richtig auszunutzen. Warum schaltet das Getriebe beim Beschleunigen im Teillastbereich bis zu 2 Gänge runter, auch wenn ich weder den Kickdown gedrückt noch den Automatikhebel berührt habe?

Antriebs-Note: 2,5

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Q ualität / Zuverlässigkeitsprognose

Im Jahr 2001 registrierte das Kraftfahrtbundesamt ein Rekordniveau bei Rückrufen: 113 respektive 35 noch im Jahr 1993.

AutoBild vom 29.6.2001: „In global operierenden Konzernen gilt der Rotstift des Controllers im Zweifel mehr als der Zeichenstift des Ingenieurs. Wenn dann die Kontrollen nicht greifen, kann Kostenreduzierung schnell an der Kernkompetenz einer Marke kratzen. So geschehen im Fall Mercedes. Ausgerechnet die Ikone deutscher Wertarbeit leistet sich zuletzt unerklärliche Schwächen.“

Auto Motor und Sport vom 3.4.2002: „Reichlich genervt reagiert auf die Diskussion inzwischen Mercedes-Chef Jürgen Hubbert: Natürlich nehme man die Qualitätsdiskussion ernst, besonders wenn bei der jüngsten Image-Erhebung von auto motor und sport die Mercedes-Pfeile in den Kategorien wie Zuverlässigkeit und gute Verarbeitung sanft, aber stetig nach unten weisen. Ein grundsätzliches Problem sieht Hubbert nicht, und er lasse es auch nicht zu, dass ein Problem herbeigeschrieben werde, „wo es keines gibt“. Entschieden verwahrt sich Hubbert gegen Darstellungen, wonach Mercedes die Qualitätsfrage zur Chefsache gemacht habe, impliziere das doch das Eingeständnis, dass es ein solches gibt: „Qualität war bei uns schon immer Chefsache.““

Vielleicht sollten wir einfach mal rekapitulieren, worum es in der Qualitätsdiskussion bei Mercedes eigentlich ging (und immer noch geht):

Eigentor 1: 1995 wird auf der IAA das Sicherheitskonzept der kommenden A-Klasse als „genial“ angepriesen. 1997 kommt es kurz nach der Veröffentlichung zum Elchtest-Debakel

Eigentor 2: 1998 muß Konzernchef Hubbert mit eigenen Augen ansehen, wie der innovative Smart von konzerneigenen Testfahrern beim Elchtest auf’s Dach gelegt wird

Eigentor 3: 1999 baute Mercedes in jeden Smart das abgespeckte Stabilitätssystem „Trust“ ein. Bei eisigen Bedingungen kamen die aktualisieren Modelle später ins Schleudern, kippten erneut um und blieben auf dem Heckfenster liegen. Seit der weiteren Rückrufaktion fahren alle Smart mit dem verbesserten „Trust plus“.

Eigentor 4: 1999: Im ersten Produktionsjahr der neuen Mercedes C-Klasse kommt es zu Kundenbeschwerden wegen etlicher Kinderkrankheiten und mangelhafter Materialqualität.

*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^* ^*
Ab hier überschreitet Mercedes die Toleranzgrenze. Jeder weitere Fehler würde unverzeiliche Imageeinbußen mit sich bringen.
*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*

Eigen tor 5: 2000 werden alle M-Klasse wegen rostender Rahmen in die Werkstätten gerufen. Zitat Autobild 26/2001: „Nach inoffiziellen Angaben musste DaimlerChrysler im letzten Jahr 3,4 Milliarden Mark für Garantie- und Kulanzleistungen aufwenden – dreimal soviel wie 1998. Bei der M-Klasse kostete die Nachbesserung im Schnitt 4750 Mark pro Fahrzeug. Ein Spitzenwert.“

Eigentor 6: 2000 wird bekannt, dass viele der ab 1995 gebauten E-Klasse-Fahrzeuge bereits nach wenigen Monaten zur Rostbildung an Türrahmen und Karosserie neigen.

Eigentor 7: 2001 spricht die unabhängige amerikanische Consumer’s Union der Mercedes S-Klasse jegliche Empfehlung ab und nimmt das Modelljahr 2000 wegen katastrophaler Zuverlässigkeitsmängel in die Liste der „used cars to avoid“ auf. Die Zuverlässigkeit des Modells 2002 wird auf 40% schlechter als der Durchschnittswert aller Fahrzeuge auf dem US-Markt prognostiziert.

Eigentor 8: 2001 ernennt die Consumer’s Union die Mercedes M-Klasse wegen seit 1998 anhaltenden gravierenden Zuverlässigkeitsproblemen (-60%) zum „schlechtesten Offroader des Jahres“.

Eigentor 9: 2001 prognostiziert die CU die Zuverlässigkeit des Modells „CLK“ auf den drittschlechtesten Wert aller auf dem US-Markt angebotenen Fahrzeuge (93% schlechter als der Durchschnittswert).

Eigentor 10: 2002: Noch nie hat die CU nur so wenige Mercedes-Modelle empfohlen: die alte E-Klasse behält mit 20% besser als der amerikanische Durchschnitt trockene Füsse, die aktuelle C-Klasse wird auf –5% prognostiziert und erkämpft sich nur knapp das Qualitätslabel „Recommended bei Consumer’s Union“.

Eigentor 11: Der Qualitätseindruck im neuen E-Klasse-Modell
Der von uns gefahrene E270CDI-Vorführwagen enttäuschte mit nachlässiger Verarbeitung im Detail.

Auch unsere alte E-Klasse war kein Ausbund an Solidität. Nach fünf Jahren hat unser E280 diverse Elektrikdefekte hinter sich, der schändliche Lack ist stark verstumpft und weißt am Heckdeckelschloß schon Rostblasen auf.

Zum Vergleich: das E-Klasse-Konkurrenz-Modell Lexus GS300 schneidet bei der Kundenbefragung der CU erheblich besser hab und erreicht eine prognostizierte Zuverlässigkeit von +70%. Der von uns testweise gefahrene Offroader Lexus RX300 erreicht sogar +70% und mausert sich so zu einem der problemlosesten Fahrzeuge überhaupt.

Die Qualitäts- und Zuverlässigkeitshistorie ist, wie man beim Studium der unterschiedlichen Berichte (siehe Auszüge oben) beim Mercedes Offroader geradezu katastrophal.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch die neueste Generation der M-Klasse wieder zu einem der unzuverlässigsten Fahrzeuge der westlichen Hemisphäre gehört.
Mal abgesehen von der tristen Materialqualität und manch schlechten Spaltmassen sind die bisher geäußerten Vorwürfe, der ML sei ein klapperverseuchtes, minderqualitatives Mobil, uns aber nicht nachvollziehbar gewesen. Egal wie holprig der Straßenuntergrund war, die Karosserie neigte nicht im geringsten zu Verwindungen bzw. Quietschen oder Klappern.


Qualitätseindruck: 3.0
Zuverlässigkeitsprognose: katastrophal, Note 6.0

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Service:
Angesichts der verheerenden Kritik sollten sich die Mercedes-Leute (allen voran natürlich Jürgen Hubbert) jegliche unnötige Arroganz sparen.
Doch genau das ist es, was man schon immer von Mercedes-Händlern zu berichten wusste: das Verkaufspersonal ist eingebildet und arrogant, Inspektionen kosten in der Regel über 1000 Mark und einen popeligen Ersatzwagen á la A140 bekommt man nur unter viel gutem Zureden spendiert.
Würden wir heute bei Lexus oder BMW kaufen, wäre uns ein Rabatt von 10% oder mehr (je nach Modell) gewiss. Obwohl Mercedes von allen die gepfeffertsten Preise verlangt, würde man uns für eine 55.000 Euro teure E-Klasse höchstens 7% Rabatt gewähren.
Einen überzeugenden Service-Eindruck gewinnt man so nicht. Immerhin sind die versprochenen Garantieleistungen in Ordnung.

Fahrzeuggarantie: 2 Jahre, unbegrenzte Kilometer
Garantie gegen Durchrostung: 30 Jahre
24h-Mobilitätsgarantie: 30 Jahre ohne Kilometerbegrenzung

Service: 3,0

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III. Zusatzinformationen

1. Konfigurationsbeispiel:
Preise in Euro inklusive 16% MwSt.

Mercedes ML270CDI: 39.324.-
Innenaustattungspaket: 2958.-
Lackierung Metallic: 882,-

Bi-Xenon-Licht: 1119,-
Cupholder: 46.-
Durchlademöglichkeit: 499,-
Alarmanlage: 430,-
Automatikgetriebe 5-Gang: 2.006,-
Parktronic: 754,-
Lederaustattung: 1.850,-
Navigationssystem: 2.731,-
Seitenfenster getönt: 336,-
Regensensor: 110,-
Memory-Paket: 500,-
Sitzheizung vorne: 342,-

Gesamtpreis: >> 50.192 Euro <<



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2. Technische Daten:

2,7-Liter Reihenfünfzylinder Turbodieselmotor, Common-Rail-Technik und Turbolader

Leistung: 163PS/ 4.200/min
Drehmoment: 400Nm/ 1.800-2.600/min

Cw-Wert: 0,39 (höchster i. Vgl. zur Konkurrenz)
Höchstgeschwindigkeit: 183km/h
0-100km/h: 11,7sek.

Verbrauch: 9 bis 12 Liter Diesel
Leergewicht: ca. 2175kg

Länge: 4.638mm (vgl. VW Passat: 4.710mm)
Breite: 1.840mm
Höhe: 1.820mm

Versicherungsbeiträge:
Haftpflicht: 23
Teilkasko: 35
Vollkasko: 20

Widerverkaufschancen: Hervorragend
____________________________________ _______
Mein Fazit:

Wer als geneigter Käufer des ML270CDI keine wesentlichen Kompromisse bei der Ausstattung machen will, übertrifft mit diesem Auto relativ schnell die 50.000-Euro-Marke.
Der Kunde empfindet das gepfefferte Preisniveau und das solide Image des Mercedes-Sterns als untrügliches Zeichen für Spitzentechnologie, höchste Qualität und beste Zuverlässigkeit. Mit anderen Worten: die Erwartungen sind hoch. Verdammt hoch.
Mit der M-Klasse gelang Mercedes ein guter SUV nach traditioneller US-Machart. Seine Vorteile sind die robuste Geländegängigkeit, das familienfreundliche Platzangebot, das schöne Fahrverhalten, die niedrigen Unterhaltskosten und der coole Look. Das reichhaltige Angebot an Komfort-Extras unterstreicht die Bemühung der Autohersteller, den Komforteindruck von dicken SUVs näher an die Vorgaben von klassischen Familienkombis zu bringen. Die ebenso reichhaltige Auswahl an Antriebskonzepten ermöglicht dem geneigten Kunden, seine Traummotorisierung zu wählen – solange die Geldbörse dick genug ist. Denn der ML270CDI erweist sich bei diesem Preisniveau nicht als der Weisheit letzter Schluß, was Fahrleistung und Geräuschkomfort anbetrifft. An seiner Stelle wünschte ich mir einen ML320CDI.

Konzeptionell ist die M-Klasse jedoch ein reichlich veraltetes Auto. Die Konkurrenz bietet mittlerweile viel leichtere und windschlüpfrigere Autos an, die mindestens dasselbe Platzangebot bieten. Zum Beispiel der Lexus RX300 (Gewicht „nur“ 1,900kg, Cw-Wert freundliche 0,31): er lenkt sich viel handlicher, er federt erheblich komfortabler, bietet mindestens dasselbe Sicherheitsniveau und giert weniger nach einem trinkfreudigen Kraftprotz unter der Motorhaube.

Die Killer-Argumente gegen die M-Klasse sind allerdings die irritierend schlechte Bremsanlage und die momentan „abstrusen“ Ansichten der Schwaben, wie man ein qualitativ hochwertiges und zuverlässiges Auto zu bauen hat.


Viele Grüße,

Euer Wolf-Michael Blank

*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*^*
Für Rückfragen stehe ich gerne bereit per Kommentar-Funktion oder Email: Womibla@gmx.de
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
gibsonuser

Power Geländewagen für viel Geld

ein Testbericht von 2006-08-12 19:34:39 vom 12.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: -Power -Design -Qualität -Ausstatung...
Nachteile/Kritik: -Verbrauch -Preis
Wir haben uns nach einer langen Diskussionen 2001 ein Ml 55 gekauft das Auto fiel schon vorher auf da er im Mercedes hof da stand und und nur Power ausstrahlte. Als wir das Auto zur Probefahrt nahmen hatten wir ausgemahct ihn auf Herz und nieren zu testen also fuhren wir in den Wald und dann haben wir geguckt was er alles kann - und er kann ne menge das kann ich euch versprechen!!!Das Auto hat ein sehr hartes Fahrwerk und jede Menge KRAFT!! wir benutzen das auto hauptsächlich zum schleppen unser Bootes ( 8 Meter 3000Kg). Auch wenn das Boot hinten dran gezogen wird und macht trotzdem ohne Probleme 135 KmH :D ! Wir hatten das Auto mit Vollausstatung gekauft - also alles dabei von Lederausttatung bis Commandsystem alles is dabei. Nur wenn man dann an die Tankstelle kommt das große Erschrecken ... wenn man es ein bisschen schneller mag dann macht der große V 8 auhc mal den Mund etwas weiter als normal auf. 20 Liter sind da keine seltenheit besonders wenn man noch ein Boot hinten dran hat ist es nicht so empfelenswert da ist der 400 CDI viel besser geeignet! Das Platzangebot ist sehr gut er bietet jede Menge Staumöglichkeiten! Wir hatten ne Menge Spaß mit dem Auto besonders wenn die Leute dann so erstaunt guckten als er dann mal schneller als ein andere Coupes war. Wir mussten mit dem Auto ganz selten zur Werkstatt doch einmal ist der Boardcomputer und die Tankanzeige eingefroren ( es war -10°) eigentlich ist doch das Auto für die Berge gebaut , also dieses könnte Mercedes noch verbessern. An sich ist es ein schönes Auto wenn man es auf Gas umbaut :) Was nicht gut gelungen ist , ist die Kofferraumwanne denn wenn man da Sachen abstellt rutschen sie hin und her ich habe sie gegen eine normale Rutschmatte getauscht somit habe ich das Problem beseitig.
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz ML  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz ML  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz ML  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Bedienung:Bedienung von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 großzügig
Modelljahr:2001
Service:Service von Mercedes-Benz ML  Auto: 3,0 mittelmäßig
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:häufig
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binobalino
binobalino, 24.03.2007
sh... lg Heino
maus1991
maus1991, 03.09.2006
wirklich ?
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binobalino

Luxus Pur im Off-Road-Bereich

ein Testbericht von 2006-07-10 18:40:10 vom 10.07.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Fahrspass, Sicherheit, ALLES...
Nachteile/Kritik: Preis
Hallo Leute.


Kennst Du das Gefühl? Weisst Du eigentlich was FREIHEIT bedeutet? Dann solltest Du es mal dringend testen!!! FREIHEIT in jedem Gelände und ALL-TERRAIN freie Fahrt und das ohne dabei auf LUXUS verzichten zu müssen.

Heute möchte ich euch mal das TOP-Model, den ML 55 AMG vorstellen, der neben seinen typischen M-Klasse Attributen von Zuverlässigkeit und Luxus sich außerdem durch SPORTLICHKEIT von anderen abhebt.

Die M-Klasse der Geländewagen von Mercedes ist der Nachfolger des KULTWAGENS G-Klasse (Notärzte, Bundeswehr,...) und bereits die M-Klasse hat eine breite Masse der Bevölkerung in ihren Bann gezogen. Denn nur die wenigsten Geländewagen lassen einen in Punkto LUXUS so optimal darstehen, dass sich manche Limosine warm anziehen muss. Doch wie man schon an den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sieht, ist kein Weg für die M-Klasse zu steinig und auch bei festem Untergrund wie die Strasse zeigt der Wagen seine Qualitäten und vermittelt das Gefühl von Sicherheit.

Doch nicht nur das Gefühl ist wichtig, sondern auch die Fakten ESP, ASR, ABS und EBV.

ESP bekannt von der Elch-Test-A-Klasse verhindert, dass der Wagen leicht außer Kontrolle gerät bei rasanter Kurvenfahrt. ASR optimiert die Kraftübertragung der Räder auf den Boden und verhindert elektronisch durchdrehende Reifen. Wer dann doch mal voll auf die Bremse steigen muss wird durch ABS unterstützt und der Wagen bleibt auch bei ner Vollbremmsung manövrierfähig. Doch beim OFF-Roaden sollte die Bremse anders reagieren, weil loser Untergrund eine andere große Herausforderung an den Wagen stellt. So komme ich zu dem Schluß, dass auch dies optimal gelöst wurde durch EBV. Mit diesem System reguliert die Elektronik optimal die Verteilung der Bremskraft auf die einzelnen Reifen und auch das "Gelände-ABS" hilft dem Fahrer, weil im LOW-Range, einem OFF-ROAD-GANG die Vorderachse eine stärkere Blockierneigung aufweist, was sich vor allem auf Schnee und losem Untergrund durch eine Verkürzung des Bremsweges bemerkbar macht.

Neben dem Top-Modell, welches ich euch heute vorstelle, kannst Du auch auch noch andere Motorisierungen wählen. Insgesamt stehen 5 zur Wahl. (2 Diesel-Motoren: ML 270 CDI, ML 400 CDI und 3 Benziner: ML 350, ML 500 und den ML 55 AMG)

Der ALLRAD-ANTRIEB:
Wie jeder weiss, erweist sich beim OFF-ROAD fahren ein Allrad-Antrieb mehr als nur notwendig. Mit Hilfe des intelligenten Allrad-Traktions-System 4ETS meistert der Wagen so manche Strecke mit bravur.

Im Winter braucht man sich nicht wegen eines kalten Hintern zu fürchten, weil die Sitzheizung bei der M-Klasse in allen Modellen serienmäßig ist.

Die Sportlichkeit des ML 55 AMG kommt nicht von ungefähr und so möchte ich noch einige WORTE zum Kraftpaket sagen. Der V8-Motor minimiert den Kraftstoff-Verbrauch und auch stylingmäßig braucht sich der "M" nicht hinter Konkurent wie dem M5 von BMW oder anderen verstecken. AMG-Styling, das ist der Unterschied zu den anderen Wahlmöglichkeiten bei der Auswahl des M-Mercedes.18'' Reifen, Schweller- und Schürzenverkleidung von allen Seiten, so fällt man auf und ich finde der WAGEN sieht, auch wenn der Begriff nicht ganz passend sein sollte:

"GEIL!!!"

Oder anders gesagt: Sportlichkeit, Eleganz und Auffälligkeit so könnte man das Werk von AMG nennen.

Wem das noch nicht reicht, der sollte sich den Wagen von BRABUS (Mercedes-Haustuner) noch einmal überarbeiten lassen.

Ich behaupte und empfinde die M-Klasse eher als Vorreiter für andere Hersteller von Geländewagen, doch so perfekt und im Gesamtbild abgestimmt, gibt es nur wenige Autos.

Doch nun endlich zum ML 55 AMG:
Der dickste Motor mit optischen Details, die auf Anhieb ins Auge fallen sowie die technischen Daten, die man auch kennen sollte.

Leistung: 255 kW (347 PS)
0-100 km/h: 6,7 Sekunden
Maximalgeschwindigkeit 235 km/h

Das sind lediglich 3 Zahlen, die man bei seinem Händler auch erfragen kann, doch man muss sie erleben!
Das Kraftpaket beschleunigt trotz seines hohen Gewichtes so flott auf 100 km/h und nicht mal die Endgeschwindigkeit hat man dann erreicht. Mit 235 km/h ist man flotter unterwegs als so mancher Sport-Flitzer und so kann man in Ruhe auf der Autobahn auf der Überholspur bleiben.

Doch nun zu den allgemeinen Eindrücken:
Wenn man so auf Deutschlands Straßen unterwegs ist kann man den kompletten Fahrspaß nur hin und wieder und selbst dann nicht in vollen Zügen genießen.

Ich habe letztes Wochenende den Wagen mal "getreten" und habe von Aachen bis Köln sportliche 40 Minuten gebraucht und das mit einem Geländewagen der auf den ersten Blick mehr mit einem Panzer als mit einem so sportlichen Wagen gemein hat, deshalb muss ich auch hier ein dickes Lob aussprechen und finde den WAGEN einfach nur "genial", was man zwar flott mal sagen kann, allerdings was ich auch mit FAKTEN belegt habe.

Wer das M-Klasse-Feeling auch mal testen will, sollte mal eben ca. 100.000 EUR zuviel haben und schon gehts los (allerdings nur mit einem GEBRAUCHTEN)

Wer sich das nicht leisten kann, kann dann mal für ein Wochenende sich einen M-Klasse-TRAUM in Erfüllung gehen lassen. VIEL SPAß!!! ;-)

FAZIT:
Wenn der Preis nicht so abschrecken würde, wäre das mein Wagen, doch selbst wenn ich eine M-Klasse geschenkt bekäme, dann könnte ich mir nur mit Mühe die laufenden Kosten (Versicherung, Steuer, Sprit) zusammenkratzen und das wäre auch nicht optimal, denn ohne Zeit zum Genießen/Fahren sollte man auf den Wagen verzichten und vielleich später mal umsteigen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Bedienung:Bedienung von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Mercedes-Benz ML  Auto: 4,0 recht großzügig
Modelljahr:2003
Service:Service von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Dauer des Besitzes/der Nutzung:seit 1 Woche
Häufigkeit der Nutzung:selten
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Kommentare
DHAWK
DHAWK, 10.07.2006
SH cu DHAWK
Leela
Leela, 07.02.2007
sh :o
Mundi
Mundi, 10.07.2006
Überholspur ist zum Überholen und nicht für Daueraufenthalt. lg Mundi
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rimma

So macht Geländewagen Spass!

ein Testbericht von 2005-10-05 21:31:02 vom 05.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Sicher, Hohe Verarbeitungsqualität, Sehr pratisch, Ausgereifte Technologie...
Nachteile/Kritik: Hoher Verbrauch, Hohe Anschaffungs- und Erhaltungskosten
Ich habe vor drei Monaten einen ML 320 gekauft. Der Wagen war 1,5 Jahre alt und Erstbesitz. Nach dreimonatigen „Probefahrt“ möchte ich meine Eindrücke schildern.


°°° Aussehen


Der Wagen hat mir bereits beim ersten Hinschauen gefallen. Abgesehen von der Farbkombination (außen silber und innen schwarz) fand ich seine robuste Bauweise beinsruckend. Schöne große Seitenspiegel, große breite Reifen und coole getönte Fensterscheiben hinten vervollständigen das Bild.


°°° Innenraum


Innen beeindruckt der ML 320 mit schönem, durchdachtem Design, Funktionalität und großzügigem Platzangebot

Lederausstattung gehört soweit ich weiß zu Serienmäßiger Ausstattung. Hinzukommen beheizte und belüftete Sitze vorne, die das Sitzen im Auto um einiges bequemer machen.

Cockpit ist gut durchdacht und funktional angeordnet. Den Stammvater Mercedes kann der neuentwickelte „Sohn“, aber nicht abstreiten. Die Instrumente und Anzeigen sind nämlich im bekannten Mercedes-Design. Ein Paar Neuerungen sind mir jedoch aufgefallen.

- der bequem angeordnete Aschenbecher ist zur Mittelarmlehne gewandert und ist eindeutig misslungen. Die Asche fällt unweigerlich daneben. Auch wenn man richtig zielt.

- Der Hebel für das Abblendlicht ist nicht am Armaturenbrett, sondern am Lenkrad zu drehen angebracht. Was in meinen Augen keine große Veränderung gebracht hat. Man hat halt einen Hebel weniger.


Die Mittelablage war bei Mercedes immer schon groß, aber die im ML ist gewaltig. Man bringt da wirklich einiges rein J


Die Sensation an dem Auto ist unter anderem auch der Command. Ich habe die große Version. Er hat Navigation, Telefon, TV (ich habe jedoch keinen Anschluss), Radio und CD-Player in einem. Der integrierte Bildschirm schließt das Kaputtgehen des Ausfahrmotors (vergleiche BMW) aus. Die Bedienung ist kinderleicht und verständlich.


- Die Navigation funktioniert Zentimetergenau und ich habe bis jetzt keinen Ausfall erlebt.

- Das Telefon hat einen abnehmbaren Hörer und funktioniert perfekt. Im Command hat man auch die Menüführung vom Telefon, sodass man zum Adressbuch, Letzten Nummern und Anruflisten kommt.

- Das Radio ist ebenfalls vom Command aus zu bedienen. Integrierte Senderspeicher und Kurwahltasten machen das Suchen des Senders zu einer angenehmen Unterhaltung.

- Über den TV-Tuner kann ich nichts sagen, da ich keinen besitze. Für einen Aufpreis von 3.000 Euro ist Mercedes aber gerne bereit einen zur Verfügung zu stellen. Ich habe auf dieses Service bis jetzt verzichtet.


Zu erwähnen wäre auch die Heizung. Ich habe nur eine Klimaanlage (Keine Klimaautomatik). Die Anlage kühlt und heizt sehr schnell. Eine Klimaautomatik ist aber bequemer. Man erspart sich das lästige Schalterdrehen.

Nicht zu verachten ist auch der Kofferraum.


- Wie jede Geländewagen, hat ML einen sehr großen Kofferraum. Auch für Hundetransport ideal. Das reichhaltige Zubehör macht den Kofferraum richtig bequem. Empfehlenswert finde ich die Gepäckabdeckung und das Hundenetz. Als nützlich erwies sich auch eine Original Mercedes Bodenplatte aus Plastik mit gummierter Mitte. Sie verhindert das verrutschen im Kofferraum Auch der Hund hat mehr Grifffläche.


°°° Technik


Mein Wagen verfügt über einen 3,2L Motor, das heißt 218 PS. Es ist ein 6 Zylinder Benziner. Getriebeart: Automatik.

Neben Front- und Seitenairbags finden Sie in der M-Klasse serienmäßige Window-Bags, die sich im Falle eines Falles wie ein Vorhang über Front- und Heckseitenscheiben entfalten. In brenzligen Situationen springen das Anti-Blockier-System ABS, das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® und der elektronische Bremsassistent BAS ein (Info: Mercedec-benz.de)

Ein permanenter Allradantrieb verstärkt durch das elektronische Traktionssystem macht das Fahren ziemlich sicher. Durchdrehende Räder werden einzeln und automatisch abgebremst. Für alle Fälle hat die M-Klasse auch ESP (die elektronische Stabilitätskontrolle) eingebaut.

Zuschaltbare Geländeuntersetzung (Low Range) macht die Geländefahrt mit M zum echtem vergnügen.


Das Automatikgetriebe schalten harmonisch und die Beschleunigung ist zügig. Da habe ich nichts zu beanstanden gefunden.


Die Lenkung ist ziemlich genau und hat einen minimalen Totgang.


°°° Verbrauch

Ein großes Kapitel bei diesem Auto. Der offizielle Verbrauch wird mit 13,5l/100 km sehr Herzschonend angegeben. Der tatsächliche Verbrauch liegt bei guten 15L/100km und auf der Autobahn kommt er auf 17L/100 km. Also Leute, lieber Diesel kaufen.


°°° Bereifung


Die Bereifung ist ganz einfach. Allwetterreifen sind die besten für das Auto. Die nötige Dimension ist dem Händler sicher bekannt. Laut Mercedes Werkstätte sinkt aber der Verbrauch bei Sommerreifen um ca. 2,5L/100km, was bei heutige Benzinpreisen ja nicht ganz unbeachtlich ist.


°°° Geländetestfahrt


Das habe ich genossen. Der M schafft problemlos Wasserlacken (Wasserstand bis zu 1 m!), sowie Berg- und Talfahrten. Vielleicht ist die Lenkung für eine echte Geländefahrt etwas zu indirekt. Aber ein echter Geländewagen ist ja wohl auch nicht. Die M-Klasse bringt eher eine wohlgelungene Mischung aus Strasse und Gelände. So war es ja auch gedacht.


°°° Anschaffungskosten


Die Anschaffungskosten sind ziemlich hoch Nach obenhin sind jedoch fast keine Grenzen gesetzt. In der Grundausstattung (fast nackt also) kostet der Gute doch 46.000 Euro neu! Allfällige Sonderausstattungen kommen erschwerend hinzu. Aber diese Investition zahlt sich aus. Der Wagen ist sein Geld wert!

Veröffentlicht auch bei hitwin.de unter augenweide22
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Bedienung:Bedienung von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 großzügig
Modelljahr:2002
Service:Service von Mercedes-Benz ML  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
denali

Souveränität auf dem Asphalt

ein Testbericht von 2002-05-09 14:50:27 vom 09.05.2002
Empfehlung: ja
Seit rd. 3 Jahren fahre ich nun einen ML 320. Die ersten Berichte, u.a. bei dooyoo, hatten mich das Schlimmste befürchten lassen, aber von den Negativmerkmalen (u.a. Rost) ist weit und breit absolut nichts zu sehen. Ich bin mit dem Wagen absolut zufrieden und bereue meine Entscheidung nicht.

Doch wie kommt jemand aus der Großstadt auf die Idee, sich solch ein Auto zuzulegen?
Nun, der Bazillus wurde mir in den USA bei meinen vielen Campmobiltouren infiziert. Die erhöhte Sitzposition und damit verbundene Übersicht sind unschlagbar. Und als ehemaliger BMW-Fahrer war es trotz des Markenwechsels eine „Liebe auf den ersten Blick“ (und schon höre ich die Kommentare: „Kerle und Autos.......“). Der BMW X5 stand für mich nie zur Debatte, weil der in meinen Augen aussieht wie ein hochgeschraubter 5er und die Konstruktion mit der schrägen Heckpartie die Transportmöglichkeiten einschränkt. Japanische Autos kommen mir sowieso nicht ins Haus (sprich Parkplatz). Und von der M-Klasse sollte es die 6-Zylinder Variante sein, denn der Diesel war seinerzeit noch nicht lieferbar (zum Zeitpunkt der Bestellung im Frühjahr 1999) und der Rest kam, s.o., von den US-Karossen. Und inzwischen ist der 320 ja auch die kleinste Benziner-Version dieses Modells.

Der ML 320 ist serienmäßig mit einem 5-Gang Automatikgetriebe ausgestattet, welches sich auf die Fahrweise des Fahrers einstellt. Im Gelände kann die mit „low Range“ betitelte Untersetzung dazugeschaltet werden. Der Motor erfüllt die D-4 Schadstoffnorm, d.h. am Ende der Steuerfreiheit schlägt die KFZ-Steuer mit DM 320,-- jährlich zu Buche. In der Vollkasko ist der Wagen in der Typklasse 21 (Haftpflicht: 22) eingestuft. Ihr wollt mehr technische Daten? Nun gut: Leistung: 218 PS bzw. 160 KW, Drehmoment 310 Nm bei 3000 U/min., Höchstgeschwindigkeit, ca. 195 km/h, Wendekreis: geschätzte 12 Meter

Und im ML haben 4 Angler und ihr Gepäck (habt ihr eine Ahnung, was 4 Angler auf einem Ausflug über ein langes Wochenende als das „nötigste“ erachten?) reichlich Platz. Die Insassen sitzen auf den „Möbeln“ sehr bequem und auch hinten wird die üppige Beinfreiheit gelobt. Die Möglichkeit, die hintere Sitzbank in Längsrichtung zu verstellen, eröffnet weitere Variabilität. Die Laufruhe des Motors sowie unbedeutende Windgeräusche lassen auch Unterhaltungen bei hoher Autobahnmarschgeschwindigkeit zu. Schlechte Wegstrecken, beladen wie unbeladen, meistert der Wagen souverän. Und auch in der Stadt lässt sich das Auto wegen seiner Übersichtlichkeit problemlos bewegen. Der Verbrauch liegt zwischen knappen 10 Litern auf Überlandfahrten und 15 Litern in der Stadt. Sicher, bei zügelloser Fahrweise sind diese Werte leicht zu übertreffen. Die Maschine will mit Superbenzin gefüttert werden (z.Vgl. der BMW X5 tut es nicht unter Super Plus). Wer aber nur gemäßigt unterwegs ist, d.h. den Motor nicht unter Vollast quält, kommt auch mit Normalbenzin aus.
Die Instrumente sind gut ablesbar, aber die Position der Schalter für die Fenster etc. ist in der C bzw. E-Klasse besser gelöst.
Besitzer eines ML sollten sich den Einbau einer Standheizung überlegen. Denn ist die Frontscheibe vereist, lässt diese sich –wegen zu kurzer Arme unserer Rasse- nur schwer frei kratzen. Außerdem wird die Heizleistung des Autos mit der Zusatzheizung stark erhöht.

Negativpunkte gibt es, trotz allen Luxus, auch: So ist die Heizleistung zu bemängeln. Zum Öffnen der Motorhaube ist einiger Kraftaufwand vonnöten, da Mercedes hier an den Gasdruckfedern gespart hat. Die Klappe des Handschuhfaches wird von billigem Plastikgestänge am Herunterfallen gehindert. Das Reserverad ist aussen unter dem Kofferraum angebracht. Auch ist der Tank mit seinen 70l relativ knapp bemessen. Über die Aufpreispolitik von DaimlerChrysler rede ich mal lieber nicht.

Zum Fahrbetrieb: Leise säuselt der Motor vor sich hin. Auch schon im unteren Drehzahlbereich strotzt er vor Kraft. In der Federung spürt man den amerikanischen Einfluss – sanft und weich kommt er mit den Bodenunebenheiten zurecht. Dank permanenten 4-Radantrieb ist man auch bei nasser und glatter Strasse jederzeit Herr des Geschehens. ASR und ESP unterstützen den Fahrer dabei. Auf verschneiten Straßen fährt er wie auf Schienen – und das auch mit Ganzjahresreifen (der Winter gab ja genügend Testmöglichkeiten her).

Der Kofferraum ist riesig; die hinteren Sitze lassen sich einzeln umklappen, um diesen noch zu vergrößern. Unschlagbar in seiner Klasse ist wohl die Zuladung von rd. 650kg. (Ein BMW X5 lässt 4 Zentner weniger zu) und die Anhängelast von 3,5 Tonnen.

Zweimal musste ich meinen fahrbaren Untersatz außerplanmäßig in der Werkstatt abstellen. Einmal verstellte sich die Fahrerrücklehne mit der Zeit von selbst und ein anderes Mal wollte ein Fensterheber nicht ganz das nachvollziehen, was der Nutzer ihm vorgab.
Wurde aber alles im Rahmen der Garantie beseitigt.

Fazit: Sicherlich ist der ML kein Auto für die Großstadt, aber seine äusseren Abmessungen (er ist mit 4,56 m kürzer als ein 5er BMW oder die Mercedes E-Klasse) und seine enorme Zuladung sprechen für sich. Und Kombi-Nutzer sollten mal die Preise vergleichen, denn ein T Modell der E-Klasse ist m.E. teurer. Und es macht Spass, im ML unterwegs zu sein – und Angelsaison ist auch wieder.....
...
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Kommentare
Chris_ONeal
Chris_ONeal, 09.05.2002
Eine sehr hilfreiche Meinung MFG CHRIS ONEAL
TexanGal2000
TexanGal2000, 12.03.2007
Sehr sehr sehr sehr tolles auto!
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s_oliver

Ein Heizölferrari fürs Gelände

ein Testbericht von 2002-02-18 22:21:39 vom 18.02.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leute,

heute möchte ich mal wieder ein parr Zeilen über eines der besten Autos loswerden, den Mercedes ML 270 cdi. Ich habe dieses Fahrzeug auf Herz und Nieren geprüft und kann wirklich nur positives darüber sagen. Ok, im Gelände habe ich ihn nicht getestet, doch das ist meiner Meinung nach auch nicht unbedingt nötig. Nun gut, fangen wir jetzt mal mit den Details an.

· Fahrwerk
· Motor
· Optik
· Innenraum
· Technik
· Schlussfolgerung


Fahrwerk:
=========

Das Fahrwerk des ML ist für einen Geländewagen wirklich sehr gut. Oft hat man bei dieser Art von Fahrzeugen das Gefühl, man würde in einer „Affenschaukel“ sitzen, doch bei dem ML ist dies nicht der Fall. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten und schnellen Kurven, hat man nie ein unsicheres Gefühl. Klar ist, das Kompromisse eingegangen werden müssen, dafür ist es ja auch ein Geländewagen und kein Sportkarren.
Fazit: Für diese Art von Fahrzeug wirklich lobenswert.


Motor:
======

Der Motor ist beim ML 270 cdi das Meisterstück. Zusammen mit der 5-Gang Automatik fährt sich der 270 cdi mehr als bemerkenswert. Das Drehmoment von 400 Nm und 120 KW haben ein leichtes, dass nicht gerade leichte Fahrzeug nach vorne zu Beschleunigen. Ich habe nie, so ein weichen Motor gefahren, der in allen, aber wirklich in allen Drehzahlbereichen, so einen Vortrieb hat. Wenn man sich das Leergewicht von über 2000 kg anschaut, verdient dieser Motor wirklich nur Respekt. Das einzige Manko bei dieser Kombination von Motor, Automatik, Aerodynamik und dem Gewicht ist der Verbrauch. Es ist wirklich kein großes Problem das Fahrzeug mit 15 Litern zu fahren. Aber wie heißt es doch so schön, wer Spaß haben will muss zahlen.
Fazit: Ein super Zusammenspiel von Motor und Automatik



Optik:
======

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, den jeder selber für sich entscheiden muss. Mir persönlich gefällt die Form sehr gut, auch wenn ich sagen muss, dass der X5 BMW sicherlich noch gelungener aussieht. Was wirklich ein Manko beim Mercedes ist, wenn man das Reserverad mit Bügel hinter der Heckklappe bestellt. Es ist ein wirklicher Akt, den Bügel immer umzulegen um an die Heckklappe zu kommen.
Fazit: Geschmack kann man nicht bewerten


Innenraum:
==========

Der Innenraum bietet auch mehre Leute ausreichend Platz. Wenn die zusätzliche Rückbank geordert wird, passen theoretisch 7 Personen in das Auto. Sehr funktionell ist auch, dass die Rückbank verschoben werden kann.
Die Materialanmutung ist Meredestypisch sehr hoch. Das Fahrzeug in silber mit einer grauen Lederausstattung wirkt wirklich sehr edel. Die Holzelemente passen auch sehr gut zu dem Gesamteindruck des Innenraums. Was wirklich ein Traum ist, ist das Lamellendach. Hier kommt schon fast Cabrioatmosphäre auf. Was ein wenig nervig ist, sind die dadurch relativ hohen Windgeräusche, auch im geschlossenen Zustand. Das Dach wird aber mittlerweile nicht mehr angeboten.
Fazit: So wie man es bei Mercedes gewohnt ist.


Technik:
========

Wie man es bei Mercedes gewohnt ist, gibt es auch bei der M-Klasse eine Menge elektrischer Helfer und Spielereien. Was mir wirklich sehr gut gefällt ist der Tempomat mit dem zugehörigen Limiter. Entweder kann man den Hebel als konventionellen Tempomat nutzen, oder mit dessen Hilfe ein Geschwindkeitslimit eingeben. Dies ist besonders in Baustellenbereichen ein wirklich sinnvoller Helfer. Das eingegebene Limit wird auch noch im Tacho angezeigt.
Was mich persönlich sehr enttäuscht hat, ist das Abblendlicht. Für ein Auto dieser Klasse ist es wirklich sehr bescheiden. Mittlerweile bietet Daimler aber auch ein Xenon-Licht an. Sollte man auf alle Fälle mit ordern.
Des weiteren gibt es noch eine ganze Menge anderer netter Dinge auf die ich aber nicht alle eingehen kann. Nur der Vollständigkeit wegen kurz aufgelistet.:
· elektrische Sitzverstellung
· elektrische Fensterheber
· elektrische Seitenfenster
· eine Zentralverriegelung, die beim Anfahren automatisch schließt
· usw.
Was auf alle Fälle noch empfohlen werden muss, ist das Navigationssystem. Es muss noch nicht mal das mit Monitor sein. Das kleine reicht auch schon. Dieses System hat uns sogar in Süditalien bestens durch die Gegend gelotst. Gerade im Zusammenspiel mit der dynamischen Zielführung ist dies ein Extra, was man wirklich mit bestellen sollte.
Fazit: Was soll man sagen, die Technikvielfalt ist schon fantastisch


Schlussfolgerung:
=================

Dieses Auto bietet wirklich sehr viel. Viel Motor, viel Ausstattung und natürlich nicht zu vergessen die gute Qualität, made in Österreich. Ja, der ML 270 cdi wird in Österreich gebaut und nicht in den USA wie die Benziner. Wer noch das nötige Kleingeld hat, wird mit diesem Auto sehr gut beraten sein.


© s_oliver 18.02.02
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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*Jayn*
*Jayn*, 18.02.2002
kurz und buumlndig was ich da nur. MFG Die Jayn:
Maeuschen21
Maeuschen21, 18.02.2002
Klasse Bericht!! o
The_Wishmaster
The_Wishmaster, 18.02.2002
Klasse Bericht, weiter so!
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1-6 von 6  Autos

Produktbeschreibung Mercedes-Benz ML

 
Allgemeine Informationen Mercedes-Benz ML
gelistet seit: 24.09.2003
Hersteller: Hersteller: Mercedes-BenzMercedes-Benz, www.mercedes-benz.de
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Bewertung durch unsere Mitglieder
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Mercedes-Benz ML Auto im Vergleich
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