Jeder redet von dem Neuen Markt, der Steuerreform oder ähnliches Themen. Leider gibt es kaum eine Zeitschrift, die kostengünstig über dieses Themen berichtet. Bis auf die monatliche Zeitschrift investor der community concepts AG aus München. Es ist eine Mitgliedszeitschrift, von www. investorworld.de.
Ich gebe zu, daß ich von den meisten Themen, die bisher in der Zeitschrift behandelt wurde, bis vor kurzem keine Ahnung hatte. Durch das Studium dieser Zeitschrift werde ich aber dazu motiviert, mich mehr mit Aktien, Fonds etc. zu beschäftigen.
Die Zeitschrift ist unterteilt in sieben Rubriken: Investorworld, Magazin, Fonds, Aktien, Zertifikate, Optionsscheine und Renten.
Teil Investorworld: diesr Teil ist mehr oder weniger für die Mitglieder bestimmt, die sich mit ihren Fragen an die Zeitschrift gewandt haben.
Teil Magazin: hier werden neben Leserbriefen vor allem längere Artikel (z.B. Hintergrundartikel) veröffentlicht. In der aktuellen Ausgabe 9/2000 wurde über die Neuimmissionen am "IPO- Himmel" in den letzten Monaten berichtet. Daneben gab es Einsteigertipps für diejenigen, die in Neuimmissionen ihr Glück suchen.
Ein großer TEil wird dem derzeitigen Börsenspiel (Strategiespiel) gewidmet. Dabei werden die Strategien untersucht und die Folgen analysiert.
Hilfreich ist die Zeitschrift nur für Kenner der Szene. Leider versäumt es die Zeitschrift sich mehr auf die neugierigen und neuen Leser einzustellen. Nicht jeder weiß Neuimmissionen bescheid. Zwar gibt es hin und wieder Worterklärungen -z.B. das Neuimmissionen- ABC -, doch müßte solche Einführungen verstärkt werden. Nebenbei: das Neuimmissionen- ABC hat nur 6 Wörter; ein bischen kurz, oder? Zwar bietet investorworld Seminare an (z.B: Optionsscheine - Seminare, Anlagestrategien etc), doch kosten diese Seminare etwas (die Abendseminare kosten ca. 135 DM für die Mitglieder der investorworld). Die Frage ist natürlich , ob ein solches Tagesseminar - zwischen 18 und 21. 30 Uhr stattfindend - überhaupt für den Anfänger geeignet ist. Dabei ist aber gut, daß für jedes Seminar dargestellt wird, welche Wissensvoraussetzungen man haben muß.
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Schlecht ist noch zu viel des Guten
ein Testbericht von Knutschbaer2002-02-20 17:12:51vom 20.02.2002Empfehlung: nein
Vor einem halben Jahr flatterte mir ein Probeabo des des Magazins "Net Investor" ins Haus. Ich dachte zuerst, ich halte eine ComputerBild in den Händen, denn das Format und die Papierqualität passen.
Aber Nein, dieses Blatt (ein Magazin nenne ich es nicht) kommt nicht aus dem Hause Springer, auch wenn der Verdacht nahe liegt. Jedenfalls sind die Berichte nicht gerade das, was ich qualitativ hochwertig nenne.
Aber der Reihe nach.
Ich habe die Ausgabe 07/01 in den Händen.
Das Blättchen kostet 6,80,- DM für 98 Seiten. Dabei zählt das Titelbild schon als Seite 1. Und gut ein Viertel ist Werbung. Die auch noch zum größten Teil Ganzseitig.
Es beginnt wie immer mit dem Editorial, dem man eine Viertelseite widmet. Allerdings sind in dieser Viertelseite etwa 1/3 Platz verschwendet.
Das Inhaltsverzeichnis (zweiseitig)
- Nachrichten
- Märkte
- Internet + Politik
- Managment + Karriere
- Innovation
- Investment
- Rubriken
- Kolumnen
zudem ein Hinweis wie ich die Rubrikleiste nutzen kann. dazu aber später mehr.
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Beginnen wir.
Nachrichten:
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Die Nachrichten sind knapp, maximal eine Viertelseite, wobei ich die Überschriften ziemlich übertrieben groß finde. Und schon finde ich auch schon die erste Kolumne, die mir nicht einmal ein müdes Lächeln entreisst.
Auch die Büchervorschläge sind mehr als mangelhaft. Zu kurz, zu wenig Information.
Zusammenfassung:
Zu knapp, zu wenig Information! Irgendwelche denglischen Worte machen noch keinen guten Bericht. Das könnte unser Facility Manager ja noch besser.
Lassen wir die Rubrik Märkte hinter uns und hoffen auf Besserung.
Märkte:
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Mir schauert's ja schon auf der ersten Seite.
Das Niveau der Nachrichten geht hier ungetrübt weiter.
Der Bericht "Das Rennnen ums E-Payment" (wie oft wollen uns denn die verschiedensten Magazine denn noch mit diesem Thema langweilen?) ist immerhin fünf Seiten lang und hebt den Gesamteindruck etwas an, auch wenn er nicht wirklich berauschend ist. Ich habe schon Schülerreferate gelesen, die besser recherchiert sind.
Ein kleines Highlight ist der Bericht über Logistik ("Kette ohne Bruch") aber auch hier bin ich immer noch nicht vollkommen überzeugt, dass die Macher von Net Investor doch noch ein gutes Blatt auf den Markt geworfen haben. Gut allerdings finde ich den Überblick der Anbieter von Logistikdienstleistungen.
Rubrik - Netwatcher:
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Hier dreht sich alles ums Fahrradfahren und ich sehe einen Hoffnungsschimmer: Zumindest der Redakteuer dieser Kolumne ist intelligent und verweigeret Cookies :-) Aber man soll den Tag ja nicht vor den Abend loben, wie schon meine Oma immer zu sagen pflegte.
Internetpolitik + Recht:
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Das übliche: kurze Berichte mit zum Teil zu wenig relevanten Informationen.
Management + Karriere:
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Ein Bericht über Neid als Wirtschaftsfaktor. Nicht schlecht, aber auch nicht gut, zumindestens ist er interessant. Mehr aber auch nicht. Fällt in die Kategorie Nice to know!
Es folgt noch eine halbe Seite Interview mit Heinz Harald Frentzen. Das Interview lebt eher von den Antworten HHFs als von den Fragen.
Innovation:
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Darf ich lästern? Darf ich ich?
Man sollte nicht über etwas schreiben, das einem selbst fehlt.
Schlagworte reichen nun mal nicht wirklich aus.
Und die technischen Highlights die aufgeführt werden, sind nicht wirklich neu, sondern jedem technisch interessierten schon bekannt. Diese Seiten hätte man sich sparen können und vielleicht der Werbung verkaufen, dann wären diese Seiten zumindestens sinnvoll genutzt worden.
Investment:
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Ich habe wirklich keine Lust mehr.
Produkte zu zerreissen macht ja eigentlich Spass, aber
wenn etwas so schlecht ist wie dieses Käseblatt, dann wird es langweilig. Nein ernsthaft. Wenn es um Investment geht würde ich mich lieber nicht auf Net Investor verlassen.
Schon gar nicht folge ich dem Vorschlag "Aktie des Monats"
Es folgt noch ein Kolumne die wirklich gut ist. Sie reisst zwar das Gesamtbild nicht aus den Miesen, entschädigt aber ein wenig dafür, das man sich dieses Blatt bis zum Ende angetan hat.
Trotz allem Tadels noch ein Lob.
Die Rubrikenleiste.
Sie findet sich auf dem oberen 1/5 der Seite mit Angabe der Seite, Rubrik, Artikelnamens und der Webadressen, die im Artikel vorkommen.
Aber das war auch schon das einzig positive an dieser Zeitschrift.
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Fa zit:
Gut ist etwas anderes und vereinzelte gute Berichte können das schlechte Niveau dieses Blattes nicht heben. Die Berichte sind zu kurz, zum teil schlecht recherchiert und es fehlt einfach an relevanten Informationen. Und irgendwelche englischen Begriffe und Schlagworte machen ein Blatt noch nicht zu einem guten Magazin.
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Zu einer Sache ist diese Papiersammlung noch gut. Wir können für unseren Umzug unsere Gläser in das Papier wickeln.
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