Tipps & Tricks zu  Weinen (Deutscher Weisswein)
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Tipps & Tricks zu Weinen (Deutscher Weisswein)
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Tipps & Tricks zu  Weinen (Deutscher Weisswein)

Tipps & Tricks zu Weinen (Deutscher Weisswein)

Platz 13 in der Kategorie "Tipps & Tricks zu Getränken".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.9 von 5)

Tipps & Tricks zu Weinen (Deutscher Weisswein) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.9 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (16/16).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Hilft gegen Sonnenstich und macht im Hochsommer topfit...
Nachteile/Kritik
  • ...allerdings nicht nach "tonnenweisem" Verzehr
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MONETIX

Aufputschmittel: Gut und Billig !

ein Testbericht von 2003-05-16 11:30:20 vom 16.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Hilft gegen Sonnenstich und macht im Hochsommer topfit......
Nachteile/Kritik: ...allerdings nicht nach "tonnenweisem" Verzehr
Ein paarmal im Jahr gibt es sie, die Tage grosser, erbarmungsloser Hitze, wnn die Sonne vom Himmel brüllt wie ein Löwe mit weit aufgerissenem Rachen, heisse Luft in den verlassenen Strassen hängt, jede Bewegung zur Qual wird und man sich nach einem Liegeplatz in der Tiefkühltruhe sehnt.
In Deutschland ist das nicht so oft der Fall, doch auf Kreta sind diese Tage im August sehr oft anzutreffen und genau dann bin wieder auf Kreta –diesmal allerdings mit Familie.
.
Gegen solche Hitze, die den Menschen alle Sinne lähmt und sie zu stumpfen, phlegmatischen Lebewesen degradiert, die nur Schatten und absolute Bewegungslosigkeit im Sinn haben, gibt es ein Gegenmittel, dass die Qualen lindert und das dickflüssige Blut wieder zum Pulsieren bringt: ein ZITRONENGRANITÉ mit Weisswein.
Es wirkt wie ein Aufputschmittel und lässt Zunge und Rachen für kurze Zeit zur Eisbahn werden. Es jagt erfrischende Schauer über den Rücken, wenn die kalte Taubheit der Zunge einer Geschmacksexplosion aus Zitronenöl und Säure weicht. Sie ist der belebenden Wirkung des Weines zu verdanken und ermöglicht dem gemarterten Hirn, wieder klare Gedanken zu fassen –an grünen Oasen und sternklare Nächte, in denen der Mond schatten wirft.

Das Granité ist die Urform des Speiseeises. Angeblich sind die Araber als erste auf die Idee gekommen, zerstossene Eisblöcke mit Fruchtsaft zu vermischen (woher nahmen die eigentlich d as Eis?) und zur Abkühlung zu sich zu nehmen (oder waren es vielleicht die Römer?).
Noch heute ist es in der gehobenen Gastronomie üblich, zwischen den einzelnen Gängen etwas Sorbet –die verfeinerte Variante des Granités aus Fruchtsaft, Eiweiss und Puderzucker –zu reichen (oder hat der alte Marco Polo als erster Speiseeis geschleckt, zusammen mit dem Kublai Khan?), Gedanken über Gedanken.

Mit dem Granité habe ich aber anderes im Sinn: Statt kleinlicher Kleckerei geh ich mal in die Vollen. Schliesslich soll das Granité einen drohenden Sonnenstich abwenden, und da wäre Bescheidenheit fehl am Platze. Darum die unerhörten Mengen an Zitronenschalen und Zitronenfilets.
Und darum herrscht auch bei der Weinauswahl Freizügigkeit.
Ein simpler Pinot Grigio aus dem Supermarkt ist gerade gut genug, da man wegen der Zitronensäure vom Wein ohnehin nicht viel schmeckt.

Der Wein im Granité erfüllt zwei Aufgaben: Erstens hilft sein Alkohol, die Gefriertemperatur zu senken und so Zucker zu sparen, zweitens dient er als Transmitter, um die Flüssigkeit zu strecken und so die erwünschte Brüchigkeit zu erzeugen (ich will ja kein cremiges Eis, sondern Eissplitter mit flüssigen Komponenten, die viel Abwechslung beim Genuss schaffen).

Und das schönste ist: Granité zu zubereiten ist ein Kinderspiel.

Ich benötige: 4 unbehandelte Zitronen, 150 g Zucker, 1 Flasche Pinot Grigio

Die Schale von 2 Zitronen auf der feinen Seite der Küchenreibe abreiben und mit dem Zucker in den Pinot Grigio geben. Die an der Zitronen verbleibende weisse Schale mit dem Messer rundrum abschälen, bis das Fruchtfleisch zum Vorschein kommt. Nun die Zitronenfilets zwischen den Häuten herausschneiden. Das geht spielend, wenn man die Frucht in die eine Hand nimmt und mit einem Messer in der anderen, Spalte für Spalte, die zwischen den Häuten liegenden Filets herausschneidet. Keine Sorge falls die Filets dabei zerfallen sollten. Das ist sogar erwünscht, denn ich will nur einzelne saure Akzente in der Süssen Umgebung, keine ganzen Filets.
Die beiden anderen Zitronen nur auspressen und den Saft mit den Filetstückchen unter den Wein mischen. Wenn man die Flüssigkeit auf einem Blech (Eiswürfel-Wanne, ohne Gitter) abfriert, geht es nicht nur schneller (es dauert etwa zwei Stunden), sondern es bilden sich auch die erwünschten dünnen Eisschollen. Vorraussetzung dafür ist, dass e Flüssigkeit höchstens 1 cm hoch im Blech steht. Die angefrohrene Oberfläche kann man hin und wieder mit einer Gabel zerbrechen.
Das Granité löffelt sich am angenehmsten aus grossen Gläsern.

Ehrlich gesagt, der einfache Pinot Grigio bei diesem Rezept stört mich nun doch etwas. Schliesslich will ich hier nicht zum Konsum minderwertiger Weine aufrufen. Daher schiebe ich an dieser Stelle noch schnell eine Variante nach, bei der auch ein besseres Fläschchen dran glauben darf, am besten eine saftige Scheurebe-Spätlese aus der Pfalz, die die Zunge durch eine Grapefrit-Plantage kutschiert.

Dieses edle Granité ist im Sommer perfekt als Aperitif geeignet. Da es durch die Schale nur leicht aromatisiert werden soll, genügen zwei daumenlange, hauchdünne Schalenstücke, die vor dem servieren wieder herausgefischt werden. Der Rest der Fruchtschale wird wieder komplett abgeschält (wie bei den Zitronen), bis das Fruchtfleisch zum Vorschein kommt. Das Fruchtfleisch herausfiletieren und auseinanderbrechen. Mit dem Zucker überstreuen und den Wein angiessen. Wie oben abfrieren. Das Ganze wird in einem Glas serviert.

Bleibt noch die Frage nach dem Rest des Weins.
Da das Granité am Vortag zubereitet wird, ist die Flasche eine willkommene Belohnung für die Zeit des Sonnenunterganges auf der Veranda –und es muss nicht unbedingt auf Kreta sein, denn dort geht die Sonne in wenigen Minuten unter.

Vielen Dank fürs lesen und bewerten. Einen heissen Sommer, sowie immer einen Schluck Granité auf der Zunge wünscht, Günter.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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"Erben-Spätlese" und der Feierabend kann kommen

ein Testbericht von 2002-11-26 01:57:48 vom 26.11.2002
Empfehlung: ja
Vorwort:
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Wer kennt das nicht? Man kommt kaputt von der Arbeit nach Hause und hat einfach zu nichts mehr Lust. Die Knochen tun einem weh, der Kopf ist leer und man möchte einfach nur noch entspannen!
Bei mir hilft dann immer ein heißes Bad in der Wanne, danach den Fernseher an, ein Schälchen mit Knabberzeugs in greifbare Nähe und ein schönes Gläschen Wein. Da ich bei der Weinauswahl nun ein Typ des lieblichen Geschmacks bin, habe ich mich schon seit längerem für die „Spätlese“ von „Erben“ entschieden!

Produkt:
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Die leckere Flüssigkeit befindet sich einer grünen Weinflasche, welche das Etikett des Weingutes von „ Franz Wilhelm Languth“ ziert! Der Alkoholgehalt ist mit 9,5 % angegeben. Der Flascheninhalt beläuft sich auf 0,70 Liter! Der Korken wird von einer weißen Plastikbanderole verschlossen, welche sich mit einem Messer gut entfernen lässt! Der Korken ist meiner Meinung nach von sehr guter Qualität, da sich beim Öffnen diverser Flaschen noch keine Bruchstücke gelöst haben, oder sich der halbe Korken in der Flasche verfangen hat!
Den Wein bekommt man eigentlich in jedem gut geführten Supermarkt für ca. 2,79 €, an Tankstellen für ca. 4.29€.

Geschmack:
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Der Wein hat eine goldene Farbe und hat ein sehr fruchtiges Bouquett. Er ist spritzig-frisch und dabei nicht zu süß! Man sollte ihn bei einer Temperatur von ca. 7-11 C° genießen, da sich das Bouquett so am besten entfalten kann! Der hohe Zuckergehalt lässt den Wein etwas dickflüssiger erscheinen als trockenere Weine!

Weingut „Erben“:
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Folgende Produkte kann man von Franz Wilhelm Languth verköstigen:
Spätlese, Auslese, Trocken, Kabinett, Spätburgunder, Weißen Burgunder, Weißherbst und einen trockenen Sekt!
Im Internet kann man Kontakt unter www.languth.de finden!

Fazit:
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Diesen Wein kann ich nur empfehlen. Verschiedene Jahrgänge haben eigentlich immer die gleiche Qualität und den gleichen Geschmack. Er passt besonders gut zu gegrilltem Fleisch und gedünstetem Fisch und jeglichem hellen Geflügel. Aber auch einfach mal so, zwischendurch! Bei einem Preis, von 2,79€ kann man sich auch nicht beschweren, denn es gibt schlechtere Produkte zu höheren Preisen.
Auch nach übermäßigem Genuß, konnte ich am folgenden Tag noch keine gravierenden Beschwerden meines Kopfes feststellen.

Kontakt:
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Weitere Informationen findet man im Internet unter der Adresse: www.langguth.de, oder man ruft die Hotline zum Ortstarif unter der Nummer 01803/302130 an!

© by cutterscholle für Yopi am 26.11.2002
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
TigerTom

Müller-Thurgau zum Vaterschaftstest

ein Testbericht von 2002-11-12 14:52:38 vom 12.11.2002
Empfehlung: ja
Die fränkische Weinszene ist geschockt! Hunderte von Weinlehrbüchern irren sich! Insider vermuteten es schon immer, aber jetzt ist es auch wissenschaftlich unumstößlich bewiesen!

Die Müller-Thurgau-Rebe beruht nicht auf einer Kreuzung von Riesling und Silvaner!

Eine der beliebtesten fränkischen Weinsorten ohne gesicherte Abstammung ? Das kann nicht sein!
Prof. Dr. Reinhard Töpfer, Direktor des Instituts für Rebenzüchtung teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass es aufgrund von DNA-Analysen und Untersuchungen der Blattform 100% gesichert sei, dass die mütterliche Rieslingrebe ihren Pollen von einem anderen Spender als dem Silvaner erhielt. Wer drückt sich denn hier nun um die Vaterschaft?
Die Madeleine Royale (auch Königliche Magdalenentraube bekannt) ist mit höchster Sicherheit der Vater gewesen.
Freilich Gerüchte um die etwas unklare Herkunft des Müller-Thurgaus gibts es schon seit langem - sogar von schnöder Reislenig-Selbstbestäubung war die Rede.

Wie kam es aber, dass sich der Vater solange nicht zu seinem Kinde bekannte bzw. das Kind nichts vom eigentlichen Vater wußte?

Das läßt sich heute leider nicht mehr vollständig aufklären. Von der Öffentlichkeit unbemerkt war die Herkunft der Rebsorte schon zu Beginn nicht so ganz zweifelsfrei geklärt.
Müller-Thurgau selbst, der den Ur-Rebstock nach Franken brachte, schloß einer Verwechslung von Sämlingen in der Kreuzungstation Gneisenheim (im Rheingau) nicht aus. Einige Wachstumsmerkmale des Müller-Thurgaus schienen ihm nicht so wie eigentlich erwartet. Die neue Rebsorte erfreute sich in der Öffentlichkeit aber so rasch großer Beliebtheit, dass man dem Wein wahrscheinlich auch aus Marketinggründen nicht seinen Stammbaum nehmen wollte.
Außerdem fehlten damals (ca. 1920) auch noch die technischen bzw. biologischen Mittel - eben die Möglichkeit der oben genanneten DNA-Analyse - die Herkunft einer Rebsorte 100% festzustellen.

Der Geschmack ändert sich freilich auch durch die neuen Erkenntnisse auch nicht.Das ist das Beruhigende an der eigentlich ja ganz witzigen Geschichte.
Ich als Franke stehe auch jetzt noch zu unseren bekannten Sorten Silvaner und Müller-Thurgau! Auch wenn ich im allgemeinen Riesling am liebsten mag!

Auf jeder Weinprobe erzählen die Winzer aber weiterhin die "alte Geschichte": so kennt man`s halt und deshalb soll es auch so bleiben!
"In Vino veritas" muß sich ja nicht unbedingt auf die Herkunft der Reben beziehen!!

Gruß
Tiger Tom
(alias SynPP bei Dooyoo)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
xeniaII

Weißwein aus dem Mosel-Saar-Ruwer - Gebiet

ein Testbericht von 2002-10-10 20:14:07 vom 10.10.2002
Empfehlung: ja
Da ich Bier nicht wirklich vertrage, habe ich mir angewöhnt Wein gemischt mit Selter zu trinken. Nun wird mir jeder zustimmen, dass ein Rotwein da mehr als ungeeignet ist. Also musste ein Weißwein her, der süffig, gut bekömmlich und vor allem nicht teuer ist :-))

Gefunden habe ich ihn bei Aldi. Mein: Mosel-Saar-Ruwer, Qualitätswein!

Zitat: Schond die Römer wußten die fruchtbaren Böden der Moselhänge für den Weinbau zu nutzen. Der fruchtige, liebliche Wein paßt zu Geflügel, hellem Fleisch, einfach zu allen Gelegenheiten. Trinktemperatur: 8-10 Grad!

Soviel zur Theorie :-)

Diesen Wein habe ich grundsätzlich erstmal nicht wegen dem Namen gekauft, sondern wegen dem Preis: 1,29 Euro für eine 1 Liter Flasche. Da kann wohl niemand meckern. Zumal ich anmerken muss, dass der Preis vor der Euroumstellung UNTER 2,00 DM lag.. aber was solls!

Aber auch wenn das jetzt vielen BILLIG erscheint, so stimmt das nicht. Dieser Wein muss sich nicht verstecken. Er ist sehr lieblich (also böse böse süß) aber gerade meine Generation, die auch Asti lieb :-) mag diesen Wein.

Als Wein-Schorle gibt es nichts besseres: es schmeckt sehr erfrischend und vor allem, man bekommt keinen dicken Kopf, auch wenn man mal nen Glas zuviel in lustiger Runde trinkt.

Besonders empfehlen kann ich diesen Wein auch für Bowlen!

Einfach mal zu Aldi gehen und ihn ausprobieren, bei einem Preis von 1,29 Euro kann man da wirklich nichts falsch machen. Ach so: Alkoholgehalt 8,5 %.

PS: Pur habe ich ihn noch nicht probiert!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bautzner

Meißner Wein

ein Testbericht von 2002-09-06 20:41:03 vom 06.09.2002
Empfehlung: ja
Halo kennt jemand von Euch den Meißner Wein?
Also ich komme aus dieser Gegend und finde diesen Wein super.
Also , diese Gegend ist das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands, und zwar zwischen Dresden und Seußlitz an der Elbe.Hier ist auch die sächsische Weinstraße, direkt an der Elbe.

Da wir in unserer Gegend nicht viel Sonne haben, ist der Wein hier recht herb und trocken, für manche eine Gaumenfreude, aber manchen ist er zu trocken. Seine Farbe ist goldgelb und er ist klar
im Geschmack vollmundig und er bringt sein Aroma voll zur Geltung.
Es gibt verschiedene Sorten Müller Tourgau,Silvaner usw. auch einen Rotwein und was soll ich sagen sogar Eiswein. Dieser muß erst Frost haben um richtig zu schmecken.
Auch gibt es den Federweißen, ein unfertiger Wein, mir schmeckt er nicht besonnders.
In unserer Gegend werden auch Weinfeste gefeiert, dort bieten viele Einheimische ihren Wein an, aber auch andere Städte sowie die Partnerstädte, so aus Japan, um einen zu nennen.
Ein gutes Weingut ist Jan Ullrich in Seußlitz, er baut selbst an und verarbeitet die Trauben auch selbst. Das Weingut liegt in einer schönen Gegend an einem Steinbruch.

Ich hoffe doch ich habe Euch etwas auf den Geschmack gebracht und ihr fahrt mal den Radweg lang und haltet in einer der Weinstuben, und genießt den guten Wein mit einer kleinen Mahlzeit, aber vorsicht, das Rad könnte nach diesem Besuch von alleine fahren.
Meine Meinung, ein guter und vorallem fachkundiger Weinkenner sollte diesen Wein kennen und auch mal trinken, er ist zwar nicht ganz billig aber sehr gut.

Gruß Bautzner
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
sil007

Weiß und trocken muß er sein

ein Testbericht von 2002-09-05 18:12:01 vom 05.09.2002
Empfehlung: ja
Als junges Mädchen habe ich nur lieblichen Wein getrunken. Trockenen fand ich immer ekelhaft.

Die Jahre vergingen und heute trinke ich nur noch trockenen als WEINSCHORLE. Denn man merkt den Unterschied nicht nur im Geschmack, sondern auch am nächsten MORGEN. Bei lieblichen Wein neigt man zu Kopfschmerzen. Also bei mir ist es so. Dieses habe ich nicht mehr seit ich trockenen Wein trinke und es geht einen einfach mal besser auch wenn man ein Glas zu viel getrunken hat.

Gerade in diesem Bereich gibt es sehr viele Preisunterschiede. Es fängt bei 1,29 € an und geht in Regionen, die ich niemals für eine Flasche bezahlen würde. Aber jeder so wie er möchte: Man kann natürlich auch für eine Flasche 10€ bezahlen. Kann ich mir aber finanziel nicht leisten. Zumal ich auch nicht zu den Kennern gehöre, die da einen Unterschied merken würden.

Der 1,29 € Wein ist zum Beispiel ein Müller-Thurgau von Kaufland in der Liter Flasche. Er hat keinen Korken sondern einen Drehverschluß. Geschmacklich nimmt er sich nicht sehr viel von den anderen. Denn Müller-Thurgau-Wein gibt es in allen Preisklassen. Die Teueren sind dann auch nur noch in 0,75 Liter Flaschen und mit Korken. Schmecken aber auch nicht anders als die günstigen.

Wenn man wie ich Selter dazugibt kann man auch den günstigen Wein nehmen. Will man ihn pur genießen sollte man zwischen 1,99 - 3,99 € schauen. Aldi hat auch einen guten Müller-Thurgau für 1,99 € in der 0,75 Liter Flasche.


Ein weitere guter Wein ist der Soave. Dieser hat aber nicht viel mit Deutschland zu tun, da er aus Italin kommt. Diesen bekommt ihr für 1,99€ bei Penny. Es ist eine 1 Liter-Flasche mit Korken. Geschmacklich ist er sehr trocken und hat 11 Prozent.

Er wird in den Bergen nord-oestlich der Stadt Verona in Richtung Venedig angebaut. Dieser Wein passt ausgezeichnet zu Fischspeisen und sollte bei ca 8-10 Grad getrunken werden.

Probiert diese Weine einfach mal auch wenn Ihr Biertrinker seit... Wein ist was geschmackvolles und als Schorle besonders lecker.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
farfi

Rödelseer Küchenmeister....kein Koch sondern ein guter Tropfen.......

ein Testbericht von 2002-07-23 12:47:21 vom 23.07.2002
Empfehlung: ja
....von dem ich einfach nicht die Finger lassen kann. Trotz Diät*schäm*. Ich trinke wirklich unheimlich gerne Wein, und am allerliebsten Frankenweine....
Da habe ich einige, die mir ganz besonders gut schmecken und dieser hier gehört einfach dazu.....

Entdeckt haben wir ihn im letzten Jahr, als wir nämlich mit Freunden ein Wochenende in Ipphofen (Nähe Kitzingen und Würzburg) verbracht haben um uns einerseits von unseren damals einjährigen Zwillingen zu erholen, andererseits aber auch eine Weinprobe zu machen.

Wer schon mal eine Weinprobe bei einem Winzer gemacht hat (vielleicht auch mit mehreren), der weiß sicher wieviel Spaß man da haben kann. Nochdazu wo sich „unser“ Winzer auch nicht kleinlich mit seinen Probierflaschen angestellt hat (wie so manch ein anderer, hab ich zumindest gehört). Es dauerte nicht lange und wir vier saßen an einem großen Tisch und sammelten Weinflaschen....der Brotkorb (zum neutralisieren) mußte einige Male aufgefüllt werden....schließlich mußten wir ja soooo viele Sorten probieren und außerdem hatten wir lange nix mehr gegessen*gg*.

Ich weiß nicht wieviele Flaschen bei dieser Weinprobe, soweit man das noch so nennen kann, leer geworden sind, aber es waren sicher so einige....zumindest erinnerten sich der Winzer samt Sekretärin noch ausgesprochen gut an uns, als wir in diesem Jahr (leider nur zu zweit) dort wieder aufkreuzten....

Naja, lange Rede kurzer Sinn.....eigentlich geht es ja um den Wein......manchmal ist es ja wirklich schlimm mit meiner Quasselei....

Der Rödelseer Küchenmeister ist ein Weißwein, wie gesagt aus Franken.
Der Küchenmeister ist eine Weinlage bei Rödelsee, wo allerdings viele verschiedene Weinsorten angebaut werden. Bei unserem hier handelt es sich um eine Scheurebe...mjam.

Mir persönlich schmeckt er am besten wenn er gut gekühlt, sprich aus dem Kühlschrank, getrunken wird....zumindest im Sommer. Wenn es ohnehin ein bisschen kühler ist, reicht es mir auch wenn die Flasche ein paar Grad wärmer ist......holen wir dann aus dem Keller, paßt immer.

Tja, nun sollte ich sicher beschreiben, was genau mir an diesem Wein so gut schmeckt. Wie er schmeckt....wonach er schmeckt.....
Also ich verspreche euch, ich gebe mein Bestes, aber ich garantiere für nichts....ich bin schließlich kein Weinkenner. Mir muß ein Wein schmecken.....warum er mir schmeckt, welche Geschmacksrichtung er hat.....das ist mir völlig Wurscht. Hauptsache er schmeckt.....alle, die wirklich etwas von Wein verstehen, werden jetzt wohl die Hände überm Kopf zusammenschlagen.......aber so bin ich eben.

Also, extra für euch*gg* mache ich jetzt sofort gleich nochmal eine Geschmacksprobe und werde versuchen euch den Geschmack so gut es geht zu beschreiben.........*schlürf*.......als erstes bemerke ich hier eine leichte Säure (ist ein halbtrockener Wein), die ich aber nicht als unangenehm empfinde ( ich habe allerdings auch keine Probleme mit Sodbrennen, oder sowas). Ich empfinde dies eher als erfrischend....dann ein leicht herber Nachgeschmack....vielleicht ein bisschen nach Muskat??? Oder doch nicht? Ich weiß es wirklich nicht. Was mir an diesem Wein aber noch besonders gefällt, ist das er auf der Zunge prickelt....

Ich weiß wirklich nicht, wie ich euch den Geschmack noch anders beschreiben könnte.....er schmeckt mir eben, so!
Trinken kann man ihn eigentlich zu allen Gelegenheiten....wir haben ihn schon mangels Federweißem zum Zwiebelkuchen getrunken. Zu einem leckeren Mittagessen oder Abendessen ist er auch nur zu empfehlen. Nur mal so mit ein paar Stücken Käse......oder auch ohne Käse, als Gedächtnisstütze beim Berichte tippen*gg*.

Tja, ich denke das wars erstmal hier von mir. Ich könnte euch vielleicht noch verraten, daß wir für eine Literflasche irgendwas zwischen 3,50€ und 4€ bezahlt haben. Der Winzer von dem wir diese und auch andere Köstlichkeiten kaufen ist Ernst Popp in Ipphofen...vielleicht trifft man sich ja mal zu einem Fläschchen Wein *gg*. Die vielen Kartons, die wir dort immer kaufen (muß ja schließlich ne Weile reichen *gg*) werden sogar innerhalb von ca. einer Woche frei Haus geliefert (bei Abnahme ab 60 Flaschen...also 10 Kartons).

So, nun wünsche ich euch einen schönen Tag und viel Spaß beim Weintrinken.

Fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren ein herzliches Dankeschön...

Eure farfi ©
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
odile2002

Gutedel - eine badische Spezialität!

ein Testbericht von 2002-07-19 17:02:36 vom 19.07.2002
Empfehlung: ja
Noch vor wenigen Jahren war Wein ein Buch mit sieben Siegeln für mich und so verzichtete ich auf den Konsum dieses edlen Getränks.Daß sich dies jemals änderte, verdanke ich meinem Großonkel Ferdi. Und das kam so.

Als ich ihn mal besuchte, erregten einige Weinkartons mit der Aufschrift “Markgräfler Land“ meine Aufmerksamkeit. Ferdi ließ sich die verlockende Gelegenheit einer Verkostung nicht entgehen und kredenzte mir einen Weißwein, den er als Gutedel bezeichnete. So entdeckte ich meine erste „Wein-Liebe“.

Mir war diese Sorte gänzlich unbekannt und mittlerweile weiß ich, dass es zahlreichen Weinfreunden ähnlich geht.

Wie kam der Gutedel nach Deutschland?

Der Gutedel, in der Schweiz Chasselas, in Frankreich Fendant genannt, wird in Deutschland nahezu ausschliesslich im Markgräflerland angebaut, der südbadischen Region zwischen Freiburg und Lörrach.
Im Jahre 1780 kamen die südbadischen Winzer in grosse Schwierigkeiten, da das damals traditionelle Rotweintrinken aus der Mode kam. In ihrer Not wandten sie sich an ihren Landesfürsten Markgraf Karl Friedrich von Baden. Und tatsächlich wusste dieser Rat (das waren noch Zeiten!).
Er hatte einen Teil seiner Jugendzeit in Vevey am Genfer See verbracht und dort einen leichten, bekömmlichen Weißwein kennen- und schätzen gelernt, Chasselas genannt.

Die Geschichte des Gutedel

1780 also kam eine der ältesten Rebsorten der Welt nach Baden, der Gutedel. Eine weite Reise hatte diese Rebe bisher schon zurückgelegt.
Ihre ursprüngliche Heimat liegt nach heutigem Kenntnisstand im fernen Ägypten. Kerne von Gutedeltrauben wurden in den 5000 Jahre alten Pharaonengräbern gefunden. Möglicherweise ist diese Rebe sogar die älteste der Welt.
Von Ägypten kam sie in die Türkei und wurde schliesslich von einem französischen Adligen und Diplomaten nach Chasselas in Burgund gebracht. Von dort ging die Reise weiter an den Genfer See und endete schließlich am Oberrhein.
Noch heute ist der Gutedel eine der wichtigsten Sorten im Anbaugebiet Markgräflerland.

Wann und wozu Gutedel?

„Gutedel passt zu allem, geht von morgens bis abends“ sagen die Südbadener und den grössten Teil der Produktion trinken sie auch selbst. Ob zum Frühschoppen, als Begleiter zum Mittagessen oder als abendlicher Zechwein, Gutedel ist immer ein leichter Genuß.
Sein erfrischender, milder Geschmack macht ihn zum idealen Begleiter zahlreicher Speisen, wie Schäufele, Forellen, Kalb, Milchlamm, Fisch in leichter Rahmsauce oder zum Vesper. Geradezu ideal schmeckt er zu Spargelgerichten. Manch einer schätzt ein Gläschen Gutedel auch zum Hefegugelhupf.
Nicht empfehlen würde ich ihn zu dunklen Fleischsorten, zu säurereichen oder schweren Speisen.
In einem aktuellen Weinmagazin wird Gutedel als idealer Begleiter zu Käsespätzle und Käsefondue genannt. Dem würde ich nicht beipflichten, sondern zu diesen , eher schwer verdaulichen Speisen, einen säurehaltigeren Wein empfehlen. Doch das ist letztlich Geschmacksache!

Die Eigenschaften des Gutedel

Sein geringer Säuregehalt verleiht ihm eine grosse Bekömmlichkeit und lässt ihn, in Maßen getrunken, auch zum Genuß für die Weintrinker werden, die sonst auf die weissen Sorten verzichten müssen.
Der Gutedel wird am Besten jung getrunken, mit 1-2 Jahren. So behält er seinen angenehm frischen Geschmack.
Sein Alkoholgehalt sollte nicht mehr als 11% betragen. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 9-11°.

Wo kaufen?

Man erhält eigentlich überall im Markgräfler Land ansprechenden Gutedel. Dabei sollte man beachten, daß Supermarktware mit Literpreisen von 2-3 Euro meist nicht von guter Qualität sein kann.
Beim Winzer kostet die Flasche Gutedel (0,75l) zwischen ca. 4 - 6 Euro, je nach Lage und Anbau.
Aufgrund der verschiedenen Bodenstrukturen und den kleinklimatischen Einflüssen, gibt es auch beim Gutedel etliche Gechmacksvariationen. Auch der Jahrgang spielt natürlich eine grosse Rolle.
Beispielsweise mundet mir der 99er besser als der 98er, obwohl von der gleichen Lage und vom selben Winzer.

Mein Fazit

Sicherheitshalber und nur, um meiner Sorgfaltspflicht Genüge zu leisten, habe ich gerade eine Flasche trockenen Gutedels geöffnet. Er duftet gut und präsentiert sich außerordentlich wohlschmeckend, mit fruchtigem Aroma. Wirklich lecker!
Übrigens, von einem trockenen Gutedel bester Qualität und in Maßen(!)genossen, bekommen Sie niemals Kopfweh.
Und mein Kopf eignet sich bestens als Prüfobjekt, reagiert er doch schon auf ein Gläschen zweifelhaften Weines, wie eine Sprinkleranlage auf das kleinste Feuerchen!

Noch ein Tip zum Schluss:

manche Winzer verkaufen ihren Gutedel auch in preiswerten Literflaschen! Unbedingt nachfragen, auch wenn nichts davon auf der Preisliste steht. Sie erhalten so einen Liter Wein zum Preis einer, freilich eleganteren, 0,75 l Flasche !
Wie bei allen wichtigen Dingen im Leben, scheint mir hier der Inhalt aber wichtiger, als die schicke Verpackung!

Einkaufsquellen:

Zum Schluß noch zwei empfehlenswerte Winzer, deren Gutedel ich selbst getestet habe.

Weingut Hermann Dörflinger, Mühlenstr. 7, 79379 Müllheim, Tel. 07631/2207
- von hier habe ich auch schon Wein schicken lassen. Hat prima geklappt.

Weingut Bernhard Frick, Im Freihof 9 (bei der Kirche), in Binzen, Tel. 07621/65610

Also ich kann Ihnen den Gutedel nur wärmstens empfehlen. Zum Wohl!

Salut
odile2002
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
haewlmann

Schloss Johannisberg - Grünlack / Gelblack

ein Testbericht von 2002-07-04 12:44:37 vom 04.07.2002
Empfehlung: ja
Das Schloss Johannisberg mit seinen Weinen bietet eine Weingeschichte zurückgehend auf Karl den Großen (768-814.
Es gibt die große Riesling-Bibliothek der Welt die zurück bis zum Jahre 1748 geht

Wir benutzten für Parties immer den Gelblack klassisch herb,trocken bzw. halbtrocken den es in 75 ml, 25 ml und der sogar in einer 1 Liter Flasche angeboten wird.

Für den privaten Verzehr nehmen wir hauptsächlich den Grünlack, nur aus bestem Lesegut, trocken
oder vollfruchtig-mild. Dieser Wein wird auch von unseren Geschäftsfreunden und allgemeinen Freunden sehr gelobt und es kommt sehr oft vor, das auch wir dazu beigetragen haben, diesen Wein nun auch bei unseren Freunden genießen zu dürfen.

Wir holen uns immer den Wein direkt vom Weingut. Dort kann man nach belieben probieren und natürlich kaufen. Auch gibt es dann bei einer Großabnahme immer ein paar Prozente Rabatt.
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Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Guntram2

Bester Wein .... den gibt :-)

ein Testbericht von 2002-06-27 15:03:58 vom 27.06.2002
Empfehlung: ja
1.EINLEITUNG
2.TRITTENHEIMER ALTÄRCHEN
3.WEIN
4.WINZER
5.WEIN
6.GESCHMACK
7.FAZIT


1. Einleitung
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Man fragt sich immer, warum schreibt man einen Bericht. Meine Intention bei diesem Bericht ist die absolute Begeisterung!

2. Trittenheimer Altärchen
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Zuerst zu Trittenheim: Trittenheim ist ein verschlafenes Dorf zwischen Trier und Bernkastelkues. Es liegt direkt an der Mosel. Das tal ist auf der einen Seite sehr steil und auf der anderen deutlich flacher. Die Mosel fleisst in Mäander. Das Dorf schaut durch die Mäander wie eine Halbinsel aus.

3. Wein
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Diese Gegend lebt vom Wein; d.h. jeder dritte ist dort Weinbauer. So sehen leider auch die Hänge aus; es gibt fast keine andere Vegetation ausser Weinreben. Dies kann, für Weinliebhaber wie mich, auch sehr schöne sein ;-) . Da jeder Winzer seinen eigenen Wein hat, macht es an sich keinen Sinn, über den Trittenheimer Altärchen Wein zu schreiben. Altärchen sagt nämlich gar nichts aus; es ist nur der beste Hang und somit theoretisch der beste Wein der Gegend. Hier bauen aber viele Winzer an, die auch sehr unterschiedlichen Wein herstellen.
Hier möchte ich mich auf einen Winzer beschränken, bei welchem ich meinen Wein beziehe und von dem ich super begeistert bin.
Also: Trittenheim ist ein Dorf
Altärchen ist ein Hang
Der Winzer entscheidet aber über die Qualität

4. Winzer
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Winzer: Weingut Doris & Wolfgang Bollig
Bolligt@aol.com
www.weingut-bollig.de
Joh. Trithemiusstr. 70
54349 Trittenheim
Telefon / Fax: 06507 - 2735

Doris und Wolfgang Bollig sind super nette Winzer. Wenn eine Weinprobe veranstaltet wird, leitet dies Herr Bollig selber. Auf dem Weingut gibt es Gästezimmer, welche sehr gut ausgerüstet und prima für die Nacht nach einer Weinprobe geegnet sind.


5. Wein
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Es gibt ja zahlreichen Wein. Qualitätswein, Spätlese, Auslese, Beerenauslese und Eiswein. Zusätzlich gibt es für den Rotwein noch Barique, d.h. im kleinen Eichenfass ausgebauter Wein. Herr Bollig baut am Hang Altärchen nur Weisswein an, besitzt aber auch Dornfelder Rotwein Hänge. Verkauft somit auch Barique!
Der Wein von Herrn Bollig ist bekannt durch die Preise. Jedes Jahr erhält das Weingut zwischen 2-5 durch Münzen prämierte Weine. Dies sind nicht selbstverständlich; es zeigt nur, wieviel Wert Herr Bollig auf die Qualität des Weines legt.

Da der Hang Altärchen eine Schräglage von ca. 60% und die Trauben auf Schiefer wachsen, haben die Trauben eine hohe Qualität. Aus diesem Grunde müssen diese per Hand (Polen) gelesen werden. Heutzutage ist die maschinelle Lese üblich geworden. Dies reduziert aber die Qualität, da reife und unreife Trauben gleichzeitig gepflückt werden. Per Hand kann dies vermieden werden.
Wenn man im Herbst zuschaut, graust einem. Super steil, schon ohne Korb ist es schwer den Hang hochzugehen (Herr Bollig führt einen gerne wenn man fragt). Ab und zu werden die Polen sogar per Seilwinde zur Entleerung des Korbes gezogen. Dies als kleine Abhandlung warum der Wein wirklich so gut ist – Schieferboden und sehr gute Sonneneinstrahlung.
Welchen Wein man bei Bollig probiert, ist eigentlich irrelevant. Sie schmecken alle super. Von trocken bis lieblich. Als Weißwein hat er hauptsächlich Rieslingbeeren.
Bei dem Weißwein hat er ab und zu sogar trockene Auslesen. Auslese bedeutet, dass tatsächlich die einzelnen Trauben verlesen werden.

Hier kann man aber auch seeeeeeeeeehr gut den Weintraubenliquere testen. (Mein geheimer Favorit!)

Der Preis schwankt je nach Qualität zwischen 3 – 20 EUR. Die teueren Weine sind natürlich Eisweine oder Beereneauslese. Wenn man kurz vor der Prämierung dort Wein kauft, sind diese meist noch einen EUR billiger. Natürlich ist prämierter Wein teuerer (er kann aber schon vorher getestet werden).

6. Geschmack
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Wie zu vermuten ist, kann man über den Geschmack nicht viel schreiben. Man müsste einen einzelnen Wein eines Jahrganges heraussuchen, um den zu beschreiben. So gab es im Jahre 1998 einen prämierten Wein (Gold) (Auslese, Riesling, trocken, Altärchen) der nach schwarzer Johannisbeere schmeckte. 1999 war dies leider nicht mehr so.
Ich kann nur soviel sagen, die Weine vom Weingut Bollig sind genial. Sie werden zu Recht häufig prämiert. Ab und zu kommt sogar ein Spitzenwein hervor, der einen bestimmten Geschmack hat (Johannisbeere oder Erdbeere). Fahrt mal hin und testet das Weingut! Testet auch den Hang Apotheke!

7. Fazit
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Trittheimer Altärchen ist die Kategorie. Es ist aber nur ein Hang. Aus diesem Grunde habe ich mich auf einen Winzer konzentriert der dort den besten Wein erzeugt. Aus oben genannten Gründen kann ich leider nur meine Begeisterung kommunizieren und keine direkte Weinempfehlung. Jedem schmeckt Wein anders.

Nicht umsonst sind wir schon 12 Jahre Kunden dort (auch beim Vater von Herrn Bollig). Testet es. Fahrt hin macht eine Weinprobe und testet nicht nur den Wein! Sie stellen auch Liquere, Weintraubengelee, Weingelee usw. her.

Ich hoffe ich konnte Euch auch begeistern.
Danke fürs lesen,
Guntram
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Produktbeschreibung Tipps & Tricks zu Weinen (Deutscher Weisswein)

 
Allgemeine Informationen Tipps & Tricks zu Weinen (Deutscher Weisswein)
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Tipps & Tricks zu Weinen (Deutscher Weisswein) im Vergleich
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