Heute ein vorweihnachtlicher Bericht von mir, ich bin zwar nicht grade ein riesengroßer Weihnachts-Fan, trotzdem gehe ich gerne mal auf Weihnachtsmärkte, weil die Stimmung dort einfach einmalig ist, ich spreche insbesondere über den Weihnachtsmarkt in Freiburg im Breisgau, der Schwarzwaldhauptstadt im äußersten Süd-Westen Deutschlands, im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz.
Das Flair auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt habe ich in dieser Form noch nirgendo anders erlebt, von einigen kleinen Ausnahmen mal abgesehen ist die Stimmung sehr familiär, grade wenn der Schnee noch dabei rieselt wird einem richtig warm ums Herz, vorausgesetzt man hat einen Glühwein bei sich.
Was Schnee angeht war Freiburg aber leider in den letzten Jahren nicht sehr verwöhnt, ich bin aber optimistisch dass es dieses Jahr besser klappt, ein Weihnachtsmarkt ohne Schnee ist einfach nicht dasselbe.
::: Der Standort :::
Der Markt findet auf dem Rathausplatz statt, vom Hauptbahnhof aus läuft man einfach aus dem Hauptausgang über die Birmarckallee richtung Stadtmitte (Münsterspitze folgen ;)), man gelangt in die schmale, mittelalterliche Rathausgasse wo man bereits die ersten Weihnachtsgesänge und fröhlichen Kinder hört, am Ende dieser Gasse befindet sich der etwa 50x50 Quadratmeter große, wunderschöne, alte Rathausplatz, auf dem es manchmal dann auch sehr eng zugeht.
Die Franziskanerstrasse wird aus Platzgründen ebenfalls für das Marktgeschehen benutzt.
Wer sich in der Stadtmitte, sprich am Bertoldsbrunnen befindet, läuft die Kaiser-Joseph-Strasse einfach richtung Karstadt entlang und findet linker Hand (vor H&M) eine Gasse zum Markt.
::: Das Angebot :::
Zum einen gibt es auf dem Weihnachtsmarkt natürlich allerlei kulinarische Köstlichkeiten, die an die Jahreszeit angepasst sind.
Unter den Speisen sind die absoluten Renner wohl die allseits bekannten Schupfnudeln mit Sauerkraut und Schinken und eine elsässische und badische Spezialität - der Flammkuchen (Pizzaähnlicher Teig im Steinofen gebacken mit Crème Fraiche und Speck *wasserimmundzusammenläuft*), wer ihn nicht kennt muss ihn auf jeden Fall probieren, absoulte Pflicht.
Desweiteren gibt es noch Bratwürste und Pommes für Leute die lieber auf konservatives zurückgreifen.
Im Bereich der Süsswaren gibt es auch eine Eigenheit - die (nicht erschrecken) Nonnenfürzle, ja richtig gehört!
Das ist eine Art Fettgebäck mit Puderzucker bestreut und in viele kleine Fäden geformt, am Ende sieht das aus wie ein Wollknäul mit Puderzucker, wie ich finde schmeckt es deutlich besser wie es sich anhört, eine echte Freiburger Spezialität.
Ansonsten gibt es Standart-Weihnachtsmarktsüssigkeiten wie gebrannte Mandeln oder Magenbrot.
Im Bereich der Getränke geht wohl nichts am Glühwein vorbei, ich glaube kaum jemand besucht den Weihnachtsmarkt ohne leicht angetrunken zu sein. :)
Ansonsten gibt es viel Handwerkskunst zu bestaunen, ein Glasbläser aus dem Schwarzwald zum Beispiel zeigt jeden Tag live sein können, aber auch viele (Weihnachts-)Dekorationen werden angeboten.
Einige kleine Fahrgeschäfte, wie zum Beispiel Karusells lassen auch die Kinder ihren Spass haben.
Wer also Lust und Zeit hat vom:
(vorraussichtlich) 26.11.2002 bis zum 23.12.2002
werktags 10.00 - 20.30 Uhr
samstags 10.00 - 19.30 Uhr
sonntags 12.00 - 19.30 Uhr
nach Freiburg zu kommen ist immer herzlich Willkommen, nicht umsonst hat der Markt den Ruf einer der schönsten überhaupt zu sein.
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Allgemeine Informationen Weihnachtsmarkt Freiburg
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