ein Testbericht von javo2005-05-16 13:39:22vom 16.05.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Hauptdarstellerin ist bekannt
Tietel regt an...Nachteile/Kritik: der ganze rest
De4r Film handelt von der 17-jahrigen Debbie Strand (gespielt von Rose McGowan, spielt auch in Charmed die neue schwester).Sie lebt nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter und deren Liebhaber bei der Großmutter, die streng religiös ist. Neu an der Schule, verliebt sie sich in ihren Leher Mr. Rinaldi. Aber Debbies Gefühle gehen weit über das normale MAß einer Teenager-Schwärmerei hinaus. Als er ihr eine Abfuhr erteilt, ist ihm nicht bewusst, was er damit getan hat. Jeder der Debbie und ihren Gefühlen im Weg steht erleidet ein nicht allzuschönes Schicksal...
Ich habe dieem Film zum Geburtstag bekomme, und habe mich auch darüber gefreut, das es sehr interessant klingt. Doch als ich ihn gesehen hatte, dachte ich nur was für eine typisch einfältige story, fast alles ist vorhrzusehen. Der Film ist von 2004, doch ist die geschichte und die kulisse und auch erstrecht die Kameraführung bzw. das licht aus den 90er Jahren.
Fazit: die story reißt einen nicht von hocker, und auch geht der spaß vorbei, wenn man alles vorhersehen kann...
also kann ich euch diesen film leider nicht empfehlen
Wenn eigentlich bereits in den ersten Filmsekunden überhaupt durchaus auf der Hand liegt, welchen Umständen das Dargebotene zu verdanken ist, klingt dies nicht gerade nach einem aufregenden Thriller. Nichtsdestominder konnte mich der 88minütige
==“Devoted ~ Teufel im Blut==
generell überzeugen und somit einen perfekten reizüberfluteteten Tag ausklingen lassen ~ hin und wieder bedarf es schlicht und ergreifend eines Schauspiels, welches von A bis Z vorhersehbar ist. Und das, Freunde der Berieselung, an für sich sogar bis ins letzte Detail.
Debbie Strand (Rose McGowan) kommt, nachdem ihre Mutter mitsamt ihrem Freund bei einem Hausbrand ums Leben kam, bei ihrer leicht schrulligen Großmutter Fiona (Peg Shirley) unter. Jene erscheint dem Zuschauer eingangs durchaus liebenswert; kann dieser noch über verwunderte Äußerungen aka
„Am Telefon klangen Sie gar nicht asiatisch“
lächeln, beginnt der vorgefasste Eindruck, sich rasch ins Gegenteil zu wenden. Was Debbie betrifft, so ist fast schon übereifrig früh klar, wie sehr sie sich ad hoc in den Lehrer und Hobbyschriftsteller Peter Rinaldi (Alex McArthur) verliebt und das mit der jungen Dame nicht zu spaßen ist.
Zeit um auf die jeweiligen Punkte zu kommen, lässt sich der Film also nicht ~ diese wäre jedoch generell ohnehin nicht nötig, erinnert das Werk obendrein nicht gerade geringfügig an „Das Biest“, welches seinerzeit mit Alicia Silverstone besetzt und insgesamt packender umgesetzt wurde.
„Devoted“ hingegen plätschert wie ein Bächlein im Zen-Tempel vor sich hin, Überraschungen oder gar unvorhergesehene Wendungen gibt es keine, alles läuft so ab, wie man sich das im Kopfe bereits zurechtgelegt hatte.
Kritik meinerseits muss sich vor allem die Figur des Lehrkörpers gefallen lassen, der derartig naiv und unvorsichtig zu Tage geht („der Zweitschlüssel liegt unter dem Stein!“), so dass man sich am liebsten in seiner Teetasse ertränken möchte. Mitgefühl oder gar ein aufrechtes um-ihn-bangen konnte ich tatsächlich nur schwer aufbringen.
Darüber hinaus bleiben neben weiteren Logiklöchern (wer schreibt sich in Großbuchstaben etwas auf den nackten Unterarm, wenn dieses nicht entdeckt werden soll? Und wer geht mit einem um den Körper gewickelten Handtuch duschen?) zu guter Letzt ein paar Fragen offen. Das, was nicht angesprochen wird, kann sich der Zuschauer zwar ohnehin rasch selbst zusammenlegen und denken ~ doch in eben jenem Kontext wirkt „Devoted“ bedauerlicherweise etwas oberflächlich, unausgereift und naturgemäß klischeebeladen.
Einen etwas eigentümlichen Feinschliff erhält das Ganze durch die beiden Detectives Archer (Robert Silver) und Joe Rosales (Phil Morris), die zwar nicht durch ihre Raffinesse, stattdessen jedoch durch ihre kleinen Fremdwort-battles zu bestechen verstehen.
Die FSK16 Freigabe dürfte sich fast schon einzig und allein auf die Sex-Szenen gewichten, während die zelebrierten Tötungsdelikte die Kategorisierung gen B-Ware nahezu komplettieren.
Jenem Usus schließt sich die DVD-Ausstattung gnadenlos an: eine einzige Tonspur, keine Untertitel, keinerlei Bonusmaterial. Hier gibt es nur den Hauptfilm, den man, warum auch immer man das wollen sollte, höchtens kapitelweise anwählen kann.
==Summa summarum==
fand ich "Devoted" dennoch alles andere als schlecht, würde dementgegen von einer aufrechten Kaufempfehlung jedoch absehen. Einmal entspanntes Angucken reicht völlig, was man darüber hinaus gut und gerne bei einer Free-TV Ausstrahlung gucken kann. Etwaige unterbrechende Werbeblöcke stören den Konzentrationsfluss keineswegs, um sich sodann in die doch recht überzeugenen Darsteller erneut einfinden
zu können.
Ergo des Ergos: 3 Sterne, Neutralitätsempfehlung.
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