Das Kloster Alpirsbach ist über 900 Jahre alt und befindet sich im Zentrum des Städtchens Alpirsbach im Schwarzwald. Ich habe es im Mai und Juni 2007 besucht, und möchte davon berichten. Man gelangt relativ einfach zu dem Kloster, denn es ist schließlich das Wahrzeichen der Schwarzwaldgemeinde. Man parkt irgendwo im Ort oder etwas abseits, ich habe allerdings eine Verwarnung über 5 Euro bekommen, weil ich keine Parkscheibe dran hatte - also aufpassen ! Von außen sieht das alte Gemäuer schon mal recht geschichtsträchtig aus, und es lohnt sich wirklich, den Eintritt für den Innenbereich zu bezahlen und die Führung mitzumachen.
Rundgang im Kloster
Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2,30 Euro. Ich hatte die Ermäßigung da ich einen Schülerausweis besitze. Die Bedienung an der Kasse ist freundlich und gibt auch gerne Auskunft. Im Foyer kann man sich bei den Broschüren bedienen, sie weisen auf andere sehenswerte Ausflugsziele in Baden-Württemberg hin. Vom Foyer aus gelangt man zu dem kleinen Museum zur Klostergeschichte. Man kann ein wenig herumgehen und sich die Relikte betrachten, sehr groß ist es nicht.
Die andere Tür vom Foyer geht auf den Kreuzgang zu. Hier kann man einmal rundherum laufen und einen Abstecher in den Innenhof machen, von wo aus sich der Turm des Klosters betrachten lässt.
Führungen
Die Führungsleiterin war eine Französin, die noch erkennbar mit französischem Akzent sprach. Dies war aber sehr angenehm und es ist hier sicherlich von Vorteil, als Führer mehrere Sprachen zu beherrschen, da der Schwarzwald auch viele ausländische Touristen hat. Sie führte unsere kleine Gruppe kompetent, zunächst vor den Eingang zur Klosterkirche, wo wir erste historische Einblicke über Klosterleben und Alltag erfuhren. Die Klosterkirche wurde zu der Zeit renoviert, aber man konnte trotzdem hinein. Es war auch mal etwas anderes, Bauarbeiten in einer Kirche erleben zu dürfen. Die Kirche ist reich geschmückt mit historischen Bildhauerarbeiten und Verzierungen. Wir besichtigten auch die ehemaligen Schlafgemächer der Klosterschüler. Die Führerin berichtete, dass es bis um 1500 riesige Schlafsääle gab und diese dann in einzelne Zellen abgeteilt wurden. Diese waren spartanisch eingerichtet, auch mit den Lichtverhältnissen dürfte man in der dunklen Jahreszeit Schwierigkeiten gehabt haben. Nichts desto trotz besichtigten wir auch noch den Kreuzgang und erfuhren Einzelheiten zur Bauhistorie. Die Führung war interessant und sehr freundlich gestaltet. +++++
Weitere Hinweise:
Öffnungszeiten: ganzjährig nach Saison unterschiedlich, siehe Homepage
Eintrittsgeld:
Erwachsene: 3,00 Euro
Ermäßigt: 2,30 Euro
Kinder (6 bis 14 Jahre): 1,50 Euro
Gruppen ab 20 Personen: 2,60 Euro pro Person
Adresse:Kloster im Ortskern, 72275 Alpirsbach
Telefon: +49(7444)51061
Fax: +49(7444)9170297
Mein Fazit:
Das Städtchen Alpirsbach hat mir gut gefallen, es lohnt einen Abstecher. Es ist recht überschaubar und das Kloster ist sein Wahrzeichen, weswegen die meisten Leute dort auch hingehen. Ganz in der Nähe gibt es noch eine Quelle, wo die Klosterschüler früher ihr Wasser abschöpften. Sie befindet sich oberhalb des Sportplatzes im Wald. Wir erfuhren durch die Führung davon, und die Museumsleute konnten uns auch den Weg sagen. Ich würde das Kloster Alpirsbach als eines der Wahrzeichen des Schwarzwaldes bezeichnen, und darüber hinaus besitzt Alpirsbach ja auch eine bekannte Brauerei. Es gibt ein paar nette Gaststätten, wo man noch eine typische Spezialität
zu sich nehmen kann.
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Es lohnt sich, meine weiteren Berichte zu lesen, da ich kürzlich sehr viele neue Reiseberichte über Orte in Baden-Württemberg eingestellt habe !
Dieser Bericht erscheint auch bei trivago.de und ciao.de
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