Jacobs Krönung gemahlen Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 10/2011
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Duft:
- Verträglichkeit:
- Wirkung:
Erfahrungsbericht von retilein
Krönchen für ne Krönung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eigentlich geht es schon gegen Abend und keine ausgewiesene Kaffeezeit mehr, aber was ist naheliegender als beim Genuß einer Tasse ein paar Bemerkungen zu gerade diesem Kaffee aufs Papier zu bringen und es werden immer mehr.
So gab es mal einen bekannten Knittelvers, der die aufgestauten Erwartungen auf volkstümliche Weise beschrieb und gerade Jacobs Krönung war im Osten oft das Westprodukt schlechthin
\"Beim Konsum keine Tante,/ Beim HO keine Verwandte,/ Aus dem Westen kein Paket,/ Und da fragen Sie mir noch,/ Wie es mir geht.\"
Normalerweise bin ich eigentlich nicht so direkt auf eine bestimmte Kaffeesorte fixiert, außer das er natürlich schon allein wegen dem Geschmack koffeinhaltig sein sollte, denn die Probeverkostungen von sogenannten koffeinfreien waren für mich allesamt grausam verlaufen.
Allgemeines zu Kaffee
******************
Wusstet Ihr das Kaffee, das ja seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Getränken unseres Kulturkreises zählt, bis ins 15. Jahrhundert nur in Arabien und Konstantinopel bekannt war ? Als Ursprungsregion sieht man die Provinz Kaffa im äthiopischen Hochland an.
Nach der islamischen Legende soll sogar der Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed mit dem schwarzen Gebräu von seiner schweren Schlafsucht geheilt haben.
Von dort kam er nach Venedig und verbreitete sich trotz zahlreicher Verbote und ärztlicher Warnungen seit Mitte des 17. Jahrhundert erfolgreich über ganz Europa und 1670 traf die erste geröstete Kaffeebohne in Hamburg ein.
Heutzutage kommen weltweit insgesamt ca. 25 Tassen Kaffee jährlich auf jede Bewohnerin oder jeden Bewohner, demgegenüber sind es in Deutschlands über 1000 Tassen im Jahr.
Ob beim Frühstück, im Café oder nach dem Essen, immerhin 90 % aller Deutschen entscheiden sich für eine Tasse Kaffee. Das heißt im Schnitt trinkt jeder vier Tassen täglich und bringt es damit auf stolze 160 Liter im Jahr und damit ist Kaffee hierzulande mittlerweile vor Bier und Mineralwasser das meistgetrunkene Getränk. Weltweit importieren heute nur die USA noch mehr Kaffee als die Deutschen.
Nun aber zurück zum Thema. Schon seit geraumer Weile, ohne das ich es genauer terminisieren könnte, hat sich nun also bei mir die Krönung von Jacobs einen Stammplatz im Küchenschrank erobert.
Die Krönung
**********
Jacobs Kaffee ist wohl die bekanntesten Kaffeesorte schlechthin in Deutschland und speziell deren Krönung wird wohl fast jeder kennen.
Schon 1895 eröffnete Johann Jacobs, daher auch der Name für den Kaffee, sein „Spezialgeschäft in Caffee, Thee, Cacao, Chocoladen, Biscuits“. Der Krönung-Slogan \"Für mich ist das Beste gerade gut genug\" galt sicher auch für den Bremer Kaffeeröster Carl Ronning, der von 1894 bis 1966 in der Neustadt seine Bohnen brannte - bis die Nachfahren einer gewissen Melitta Benz aus Minden, die 1908 den Kaffee-Filter erfunden hatte, die Rösterei übernahmen. Melitta hatte in den 60er Jahren als Erster den vakuum-verpackten Röstkaffee auf den Markt gebracht, der heute aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken ist.
Jacobs Krönung selbst wurde übrigens bereits 1966 eingeführt und daraufhin auch bald zum Marktführer in Deutschland.
Es handelt sich hierbei um einen frisch gemahlenen Kaffee in einer dunkelgrünen Packung, mit der Krone als Logo, auf der auch zwei grüne Tassen Kaffee abgebildet sind.
Der Slogan „Am Verwöhnaroma erkennt man die Krönung“ vervollständigen den Verpackungsauftritt.
Jacobs hält sich ein wenig bedeckt, welche Kaffeebohnen jetzt genau für welche Kaffeesorte verwendet wird, allerdings garantiert man eine schonendes Röstverfahren, welches ständig kontrolliert wird, d.h. dies befreit den Kaffee von Reiz- und Bitterstoffen.
Gerade letzteres merkt man sehr zufriedenstellend beim geniessen und auch hinterher.
Das Geheimnis der Herstellung sieht Jacobs u.a. darin, das in Sekundenbruchteilen die Bohnen vor der filterfeinen Mahlung auf Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt gekühlt werden. Unter anderem sorgt das Abkühlen für einen noch besseren Schutz des Verwöhnaromas.
Damit handelt es sich um einen recht magenschonenden Kaffee. Den die Aussagen das sich ausschließlich nur gemahlene und anschließend vakuumverpackte Kaffeebohnen in dem Päckchen befinden bedeuten, das keinerlei Farb- oder Zusatzstoffe oder andere chemischen Stoffe enthalten sind. Damit scheint auch der Begriff eines reinen Naturproduktes angebracht zu sein.
Eine Nebenfolge davon ist, das es oft eine Tasse mehr wird wie es eigentlich geplant war.
Als beruflich diesbezüglich engagierter Mensch interessiert mich natürlich trotzdem das Wesentliche des Inhaltes einer Kaffeetasse und möchte euch deshalb mal ein paar diesbezügliche Aussagen zitieren, die sich hoffentlich nicht negativ auf Euren Kaffeedurst auswirken.
So besteht laut Iris Trefflich (nachzulesen unter www.trefflich.de) die Zusammensetzung eines normalen Tassenaufgusses (150 ml) von 7,5 g Kaffee aus:
- Eiweiß 100 mg,
- Zucker 13,5 mg,
- Säuren 300 mg,
- Lipide 13,5 mg,
- Koffein 80 mg,
- Aromastoffe (ca. 655 verschiedene) 7 mg,
- Mineralstoffe 240 mg und
- Unbekannte Stoffe (Bräunungsstoffe etc.) 460 mg.
Besondere Bedeutung kommt dabei dem Koffein zu, denn es besitzt pharmakologische Wirkung und ist deshalb neben Geruch und Geschmack für den Genusswert des Kaffees verantwortlich. Koffein ist ein farb- und geruchloses und leicht bitter schmeckendes Pulver und gehört chemisch gesehen zur Gruppe der Purine. Purine befinden sich in den Eiweißen des Zellkernes, wie z.B. der Erbsubstanz. Der Koffeingehalt des Kaffeegetränkes ist vom Koffeingehalt der Bohne und von der Stärke des Aufgusses abhängig und liegt in einer Tasse Kaffee (125 ml) im Durchschnitt bei 100 mg Koffein,. Nach 30 bis 45 Minuten beginnt das Koffein im Körper zu wirken und hat nach ca. 1,5 Stunden seine maximale Wirkung erreicht. Bis das Koffein vollständig abgebaut ist, können zwischen drei und zehn Stunden vergehen.
Der Kaloriengehalt des Kaffees selbst ist gering. Eine Tasse schwarzen Kaffee hat etwa 10 kcal. Das gilt aber nur für das heiße Getränk.
Unter www.kaffee3000.de lassen sich übrigens für dem der noch nicht genug zum Kaffee weiß, noch ein paar wunderschöne Geschichten rings um den Kaffee nachlesen.
Mein Geschmack mit Jacobs Krönung
**********************************
Zwei Kriterien sind für einen guten Kaffee entscheidend: die Bohnenmischung und der Röstgrad.
So besteht Kaffee meist aus der Mischung von verschiedenen Bohnensorten. Und zwar aus Arabica- und Robustabohnen unterschiedlicher Anbaugebiete. Arabicabohnen sind auf dem Weltmarkt sehr teuer, da die Pflanze sehr empfindlich und weniger ergiebig in der Ernte ist. Allerdings ist ihr Geschmack sehr mild. Sie sind damit auch sehr magenfreundlich. Robustabohnen dagegen sind günstiger im Einkauf, denn die Pflanzen sind einfacher anzubauen, die Früchte daher günstiger. Sie enthalten jedoch auch mehr Säure.
Ein guter deutscher Filterkaffeeist in der Regel \"hell\" geröstet, d.h. die Bohnen sind also nicht zu lange und nicht zu heiß erhitzt worden.
Wie allgemein üblich wird Jacobs Krönung nach der schonenden Röstung sofort vakuumverpackt, sodaß die Packung beim Kauf hart ist und erst beim „entlüften“ Luft fasst. Die Vakuumverpackung zischt beim ersten Kontakt mit der Außenwelt. Es ist genau diese Vakuumverpackung die den Kaffee schön frisch hält. Der Moment, wenn man die Silberfolie aufreißt, das Vakuum entweicht und dieser himmlische Duft freigesetzt wird ist immer wieder für Kaffeetrinker ein angenehmer.
Selber gebrauche ich einen Kaffeelöffel für eine Tasse, aber Fragen der Portionierung sind halt individuelle Geschmackssache. Mit zu wenig Pulver schmeckt er dagegen dünn und schal. Ich nehme für eine normale Tasse Kaffee (in der Maschine mit \"kleiner Tasse\" gegenzeichnet) einem gut gehäuftem Teelöffel das sind etwa 8 g Kaffeepulver.
Kaffee kann auch immer nur so gut schmecken, wie das Wasser mit dem er gekocht wird. Eine fertige Tasse besteht immerhin zu mindestens 98 % aus Wasser. Einfluss auf den Geschmack des Kaffees nehmen vor allem der PH-Wert und der Kalkgehalt. Der optimale PH-Wert für einen guten Kaffee liegt im neutralen Bereich zwischen 6,5 und 7,5. Ist der PH-Wert höher, schmeckt der Kaffee bitter. Liegt er dagegen unter 6,5 hat der Kaffee einen leicht säuerlichen Geschmack. Ich habe Glück und kann weiches Wasser verwenden.
Natürlich gebrauche ich auch Filtertüten ohne mich allerdings an den frommen und verständlichen Firmenwunsch nach Melitta Filtertüten zu halten und das ist auch dem Geschmack in keiner Weise abträglich.
Nun aber zum Aroma meiner Tasse. Guter Kaffe muss ein ausgeprägtes Aroma haben und darf nicht fad riechen. Hier wird nur mit der Nase getestet und es bestätigt sich ein angenehmes Kaffeearoma.
Im Gechmack gefiel mir die Krönung schon immer. Die Mischung der Bohnen muss stimmen. Ein hoher \"Arabica\"-Anteil ist wichtig. Denn der Kaffee darf nicht zu viel Säure enthalten und nicht bitter schmecken
Für meinem vollendeten Kaffeegenuss trinke ich kategorisch Kaffee schwarz, d.h. ohne Zusatz von Milch und Zucker. Nur dann habe ich das Gefühl unverfälschten und reinem Kaffee zu schmecken.
Die größten Feinde des Kaffees sind Sauerstoff, Feuchtigkeit und Wärme. Dennoch bewahre ich entgegen den frommen Wunsch des Anbieters den Kaffee statt im Kühlschrank lieber in einen einigermaßen luftdichten dafür vorgesehenen Kaffeebehälter im Küchenregal wo er auf seinen wiederholten Einsatz wartet.
Mittlerweile steigt mir der Kaffeeduft in die Nase und ich freue mich schon auf das geniessen des ersten Schluckes und kann euch sagen, es hat sich gelohnt. Er schmeckt mild jedoch trotzdem nach Kaffee. Kein bitterer Nachgeschmack, so sollte Kaffee sein.
Sonstiges
********
Der Hersteller dieses Kaffees ist die Firma Kraft Foods Deutschland in 28078 Bremen. Auch eine Hotline dorthin gibt es. Die Nummer ist 0180 / 2262623
Interessante Informationen rund um das Thema Kaffee findet man auch auf der Website : www.jacobs.de.
Kraft Foods ist das zweitgrößte Lebensmittelunternehmen (hinter Nestle) weltweit, verkauft seine Markenprodukte in über 140 Ländern bei insgesamt ca. 117.000 Mitarbeiter und ist inzwischen an die Börse gebracht worden.
Die seit 1988 zur Philip-Morris-Holding gehörende Kraft Inc. hatte 1993 die Unternehmen General Foods Europe und Jacobs Suchard zu Kraft Jacobs Suchard verschmolzen. Im Juni 2000 folgte der nächste Wechsel der Firmenschilder. Seitdem dreht sich auf dem Hochhaus am Weserufer das blau-weiß-rote Kraft-Logo
Seit 1991 ist Jacobs Suchard. bei Kaffee mit 25% Marktanteil deutscher Marktführer. Zu den bekannten Kaffeemarken gehören neben Jacobs Krönung noch ONKO und Kaffee HAG.
Die 500g Packung habe ich übrigens für 2,79 Euro bei Schlecker erworben, das ist ein fairer und guter Preis für hochwertigen Kaffeegenuß finde ich.
Übrigens lese ich als Haltbarkeitsdatum dem September 2003, na bis dahin wird der Kaffee wohl nicht reichen.
Fazit
****
Summa summarum ein guter Duft, kräftiger, starker Geschmack einer äußerst bekömmlichen Mischung auserlesener Kaffee-Sorten.
Jakobs Krönung ist für mich ohne Einschränkungen ein gut und angenehm schmeckender Kaffee und beweist zudem, das guter Kaffee nicht zwangsläufig teuer sein muß.
In diesem Sinne, Wohl bekomms !
So gab es mal einen bekannten Knittelvers, der die aufgestauten Erwartungen auf volkstümliche Weise beschrieb und gerade Jacobs Krönung war im Osten oft das Westprodukt schlechthin
\"Beim Konsum keine Tante,/ Beim HO keine Verwandte,/ Aus dem Westen kein Paket,/ Und da fragen Sie mir noch,/ Wie es mir geht.\"
Normalerweise bin ich eigentlich nicht so direkt auf eine bestimmte Kaffeesorte fixiert, außer das er natürlich schon allein wegen dem Geschmack koffeinhaltig sein sollte, denn die Probeverkostungen von sogenannten koffeinfreien waren für mich allesamt grausam verlaufen.
Allgemeines zu Kaffee
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Wusstet Ihr das Kaffee, das ja seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Getränken unseres Kulturkreises zählt, bis ins 15. Jahrhundert nur in Arabien und Konstantinopel bekannt war ? Als Ursprungsregion sieht man die Provinz Kaffa im äthiopischen Hochland an.
Nach der islamischen Legende soll sogar der Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed mit dem schwarzen Gebräu von seiner schweren Schlafsucht geheilt haben.
Von dort kam er nach Venedig und verbreitete sich trotz zahlreicher Verbote und ärztlicher Warnungen seit Mitte des 17. Jahrhundert erfolgreich über ganz Europa und 1670 traf die erste geröstete Kaffeebohne in Hamburg ein.
Heutzutage kommen weltweit insgesamt ca. 25 Tassen Kaffee jährlich auf jede Bewohnerin oder jeden Bewohner, demgegenüber sind es in Deutschlands über 1000 Tassen im Jahr.
Ob beim Frühstück, im Café oder nach dem Essen, immerhin 90 % aller Deutschen entscheiden sich für eine Tasse Kaffee. Das heißt im Schnitt trinkt jeder vier Tassen täglich und bringt es damit auf stolze 160 Liter im Jahr und damit ist Kaffee hierzulande mittlerweile vor Bier und Mineralwasser das meistgetrunkene Getränk. Weltweit importieren heute nur die USA noch mehr Kaffee als die Deutschen.
Nun aber zurück zum Thema. Schon seit geraumer Weile, ohne das ich es genauer terminisieren könnte, hat sich nun also bei mir die Krönung von Jacobs einen Stammplatz im Küchenschrank erobert.
Die Krönung
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Jacobs Kaffee ist wohl die bekanntesten Kaffeesorte schlechthin in Deutschland und speziell deren Krönung wird wohl fast jeder kennen.
Schon 1895 eröffnete Johann Jacobs, daher auch der Name für den Kaffee, sein „Spezialgeschäft in Caffee, Thee, Cacao, Chocoladen, Biscuits“. Der Krönung-Slogan \"Für mich ist das Beste gerade gut genug\" galt sicher auch für den Bremer Kaffeeröster Carl Ronning, der von 1894 bis 1966 in der Neustadt seine Bohnen brannte - bis die Nachfahren einer gewissen Melitta Benz aus Minden, die 1908 den Kaffee-Filter erfunden hatte, die Rösterei übernahmen. Melitta hatte in den 60er Jahren als Erster den vakuum-verpackten Röstkaffee auf den Markt gebracht, der heute aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken ist.
Jacobs Krönung selbst wurde übrigens bereits 1966 eingeführt und daraufhin auch bald zum Marktführer in Deutschland.
Es handelt sich hierbei um einen frisch gemahlenen Kaffee in einer dunkelgrünen Packung, mit der Krone als Logo, auf der auch zwei grüne Tassen Kaffee abgebildet sind.
Der Slogan „Am Verwöhnaroma erkennt man die Krönung“ vervollständigen den Verpackungsauftritt.
Jacobs hält sich ein wenig bedeckt, welche Kaffeebohnen jetzt genau für welche Kaffeesorte verwendet wird, allerdings garantiert man eine schonendes Röstverfahren, welches ständig kontrolliert wird, d.h. dies befreit den Kaffee von Reiz- und Bitterstoffen.
Gerade letzteres merkt man sehr zufriedenstellend beim geniessen und auch hinterher.
Das Geheimnis der Herstellung sieht Jacobs u.a. darin, das in Sekundenbruchteilen die Bohnen vor der filterfeinen Mahlung auf Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt gekühlt werden. Unter anderem sorgt das Abkühlen für einen noch besseren Schutz des Verwöhnaromas.
Damit handelt es sich um einen recht magenschonenden Kaffee. Den die Aussagen das sich ausschließlich nur gemahlene und anschließend vakuumverpackte Kaffeebohnen in dem Päckchen befinden bedeuten, das keinerlei Farb- oder Zusatzstoffe oder andere chemischen Stoffe enthalten sind. Damit scheint auch der Begriff eines reinen Naturproduktes angebracht zu sein.
Eine Nebenfolge davon ist, das es oft eine Tasse mehr wird wie es eigentlich geplant war.
Als beruflich diesbezüglich engagierter Mensch interessiert mich natürlich trotzdem das Wesentliche des Inhaltes einer Kaffeetasse und möchte euch deshalb mal ein paar diesbezügliche Aussagen zitieren, die sich hoffentlich nicht negativ auf Euren Kaffeedurst auswirken.
So besteht laut Iris Trefflich (nachzulesen unter www.trefflich.de) die Zusammensetzung eines normalen Tassenaufgusses (150 ml) von 7,5 g Kaffee aus:
- Eiweiß 100 mg,
- Zucker 13,5 mg,
- Säuren 300 mg,
- Lipide 13,5 mg,
- Koffein 80 mg,
- Aromastoffe (ca. 655 verschiedene) 7 mg,
- Mineralstoffe 240 mg und
- Unbekannte Stoffe (Bräunungsstoffe etc.) 460 mg.
Besondere Bedeutung kommt dabei dem Koffein zu, denn es besitzt pharmakologische Wirkung und ist deshalb neben Geruch und Geschmack für den Genusswert des Kaffees verantwortlich. Koffein ist ein farb- und geruchloses und leicht bitter schmeckendes Pulver und gehört chemisch gesehen zur Gruppe der Purine. Purine befinden sich in den Eiweißen des Zellkernes, wie z.B. der Erbsubstanz. Der Koffeingehalt des Kaffeegetränkes ist vom Koffeingehalt der Bohne und von der Stärke des Aufgusses abhängig und liegt in einer Tasse Kaffee (125 ml) im Durchschnitt bei 100 mg Koffein,. Nach 30 bis 45 Minuten beginnt das Koffein im Körper zu wirken und hat nach ca. 1,5 Stunden seine maximale Wirkung erreicht. Bis das Koffein vollständig abgebaut ist, können zwischen drei und zehn Stunden vergehen.
Der Kaloriengehalt des Kaffees selbst ist gering. Eine Tasse schwarzen Kaffee hat etwa 10 kcal. Das gilt aber nur für das heiße Getränk.
Unter www.kaffee3000.de lassen sich übrigens für dem der noch nicht genug zum Kaffee weiß, noch ein paar wunderschöne Geschichten rings um den Kaffee nachlesen.
Mein Geschmack mit Jacobs Krönung
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Zwei Kriterien sind für einen guten Kaffee entscheidend: die Bohnenmischung und der Röstgrad.
So besteht Kaffee meist aus der Mischung von verschiedenen Bohnensorten. Und zwar aus Arabica- und Robustabohnen unterschiedlicher Anbaugebiete. Arabicabohnen sind auf dem Weltmarkt sehr teuer, da die Pflanze sehr empfindlich und weniger ergiebig in der Ernte ist. Allerdings ist ihr Geschmack sehr mild. Sie sind damit auch sehr magenfreundlich. Robustabohnen dagegen sind günstiger im Einkauf, denn die Pflanzen sind einfacher anzubauen, die Früchte daher günstiger. Sie enthalten jedoch auch mehr Säure.
Ein guter deutscher Filterkaffeeist in der Regel \"hell\" geröstet, d.h. die Bohnen sind also nicht zu lange und nicht zu heiß erhitzt worden.
Wie allgemein üblich wird Jacobs Krönung nach der schonenden Röstung sofort vakuumverpackt, sodaß die Packung beim Kauf hart ist und erst beim „entlüften“ Luft fasst. Die Vakuumverpackung zischt beim ersten Kontakt mit der Außenwelt. Es ist genau diese Vakuumverpackung die den Kaffee schön frisch hält. Der Moment, wenn man die Silberfolie aufreißt, das Vakuum entweicht und dieser himmlische Duft freigesetzt wird ist immer wieder für Kaffeetrinker ein angenehmer.
Selber gebrauche ich einen Kaffeelöffel für eine Tasse, aber Fragen der Portionierung sind halt individuelle Geschmackssache. Mit zu wenig Pulver schmeckt er dagegen dünn und schal. Ich nehme für eine normale Tasse Kaffee (in der Maschine mit \"kleiner Tasse\" gegenzeichnet) einem gut gehäuftem Teelöffel das sind etwa 8 g Kaffeepulver.
Kaffee kann auch immer nur so gut schmecken, wie das Wasser mit dem er gekocht wird. Eine fertige Tasse besteht immerhin zu mindestens 98 % aus Wasser. Einfluss auf den Geschmack des Kaffees nehmen vor allem der PH-Wert und der Kalkgehalt. Der optimale PH-Wert für einen guten Kaffee liegt im neutralen Bereich zwischen 6,5 und 7,5. Ist der PH-Wert höher, schmeckt der Kaffee bitter. Liegt er dagegen unter 6,5 hat der Kaffee einen leicht säuerlichen Geschmack. Ich habe Glück und kann weiches Wasser verwenden.
Natürlich gebrauche ich auch Filtertüten ohne mich allerdings an den frommen und verständlichen Firmenwunsch nach Melitta Filtertüten zu halten und das ist auch dem Geschmack in keiner Weise abträglich.
Nun aber zum Aroma meiner Tasse. Guter Kaffe muss ein ausgeprägtes Aroma haben und darf nicht fad riechen. Hier wird nur mit der Nase getestet und es bestätigt sich ein angenehmes Kaffeearoma.
Im Gechmack gefiel mir die Krönung schon immer. Die Mischung der Bohnen muss stimmen. Ein hoher \"Arabica\"-Anteil ist wichtig. Denn der Kaffee darf nicht zu viel Säure enthalten und nicht bitter schmecken
Für meinem vollendeten Kaffeegenuss trinke ich kategorisch Kaffee schwarz, d.h. ohne Zusatz von Milch und Zucker. Nur dann habe ich das Gefühl unverfälschten und reinem Kaffee zu schmecken.
Die größten Feinde des Kaffees sind Sauerstoff, Feuchtigkeit und Wärme. Dennoch bewahre ich entgegen den frommen Wunsch des Anbieters den Kaffee statt im Kühlschrank lieber in einen einigermaßen luftdichten dafür vorgesehenen Kaffeebehälter im Küchenregal wo er auf seinen wiederholten Einsatz wartet.
Mittlerweile steigt mir der Kaffeeduft in die Nase und ich freue mich schon auf das geniessen des ersten Schluckes und kann euch sagen, es hat sich gelohnt. Er schmeckt mild jedoch trotzdem nach Kaffee. Kein bitterer Nachgeschmack, so sollte Kaffee sein.
Sonstiges
********
Der Hersteller dieses Kaffees ist die Firma Kraft Foods Deutschland in 28078 Bremen. Auch eine Hotline dorthin gibt es. Die Nummer ist 0180 / 2262623
Interessante Informationen rund um das Thema Kaffee findet man auch auf der Website : www.jacobs.de.
Kraft Foods ist das zweitgrößte Lebensmittelunternehmen (hinter Nestle) weltweit, verkauft seine Markenprodukte in über 140 Ländern bei insgesamt ca. 117.000 Mitarbeiter und ist inzwischen an die Börse gebracht worden.
Die seit 1988 zur Philip-Morris-Holding gehörende Kraft Inc. hatte 1993 die Unternehmen General Foods Europe und Jacobs Suchard zu Kraft Jacobs Suchard verschmolzen. Im Juni 2000 folgte der nächste Wechsel der Firmenschilder. Seitdem dreht sich auf dem Hochhaus am Weserufer das blau-weiß-rote Kraft-Logo
Seit 1991 ist Jacobs Suchard. bei Kaffee mit 25% Marktanteil deutscher Marktführer. Zu den bekannten Kaffeemarken gehören neben Jacobs Krönung noch ONKO und Kaffee HAG.
Die 500g Packung habe ich übrigens für 2,79 Euro bei Schlecker erworben, das ist ein fairer und guter Preis für hochwertigen Kaffeegenuß finde ich.
Übrigens lese ich als Haltbarkeitsdatum dem September 2003, na bis dahin wird der Kaffee wohl nicht reichen.
Fazit
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Summa summarum ein guter Duft, kräftiger, starker Geschmack einer äußerst bekömmlichen Mischung auserlesener Kaffee-Sorten.
Jakobs Krönung ist für mich ohne Einschränkungen ein gut und angenehm schmeckender Kaffee und beweist zudem, das guter Kaffee nicht zwangsläufig teuer sein muß.
In diesem Sinne, Wohl bekomms !
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