Unreal Tournament 2004 (PC Spiel Shooter) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Die neuste Version des legendären Ego-Shooters!!! [MMMMMonsterkill]
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
In einer scheinbar verlassenen Fabrik bricht plötzlich die Hölle los: Unerbittlich stürmen Gegner aus ihren Verstecken, Feuergefechte im Sekundentakt sorgen für hämmernde Adrenalinschübe. Der Lauf der eigenen Laser-Waffe glüht und gegnerische Projektile nagen an der gepolsterten Schutzkleidung. Wo befindet sich das gepanzerte Fahrzeug, um sicher zu den äußeren Bereichen zu gelangen? Wo sind die kampfentscheidenden Munitionskisten versteckt? Eine neue Angriffswelle rollt heran und es bleibt keine Zeit, sich über diese Fragen den Kopf zu zerbrechen ...
Features:
Mehr Unreal Tournament als jemals zuvor: Der neueste Teil der Erfolgsserie enthält sämtliche Features und Spielelemente wie Szenarien, Waffen und Charaktere aus aus dem Vorgänger
Volle Mobilität: Feuerkräftige Panzer, wendige Hovercrafts, rasante Geländefahrzeuge, blitzschnelle Gleiter und brachiale Geschütztürme. Erstmals können Unreal-Fans mit Vehikeln ins Gefecht ziehen
Neue Spielmodi: In „Onslaught“ kämpfen Sie erbittert um territoriale Herrschaft während sich in „Assault“ alles um spannende Angriffs- und Verteidigungssituationen dreht
Alleine gegen den Rest der Welt: Unreal Tournament 2004 ist 100% kompatibel zu allen Spiele-Servern des Vorgängers. Millionen von Unreal-Fans warten bereits auf Sie …
Erschreckend realistisch: Bahnbrechende, effektgeladene 3D-Grafik auf dem neuesten Stand der Technik dank modifizierter Unreal Warfare-Technologie
Karma-Physik-Engine: Natürliches Bewegungsverhalten aller Akteure und Interaktion mit dem Szenarien
Linux-Installation auf der CD vorhanden
Toben Sie sich aus! Über 40 neue Maps inklusive spezieller Szenarien für Unreal-Veteranen
Ziehen Sie sich warm an! Ob Hetzjagd oder Versteckspiel, Unreal Tournament 2004 bietet künstliche Bot-Intelligenz auf dem neuen Stand der Technik
Machen Sie von sich hören! Dank integriertem Live-Voice-Chat sieht man Sie nicht nur um Hilfe schreien – man hört Sie auch!
UnrealTV Match-Broadcast-System: Lassen Sie Tausende von Spielern an Ihren erbärmlichen Niederlagen und furiosen Triumphen teilhaben
Stimmen Sie ab! Das verbesserte Voting-System garantiert Demokratie auf allen Servern
Überarbeitete Benutzeroberfläche für volle Funktionalität
Voraussetzungen
Minimum:
Betriebssystem: Windows 98/Me/2000/XP
Prozessor: Pentium III oder AMD Athlon 1,0 GHz Prozessor
Arbeitsspeicher: 128 MByte RAM
Festplattenspeicher: 6 GByte freier Festplattenspeicher
Grafik: 32 MB Windows kompatible Grafikkarte*
Sound: Windows kompatible Soundkarte. NVIDIA nForce oder andere Motherboards/Soundkarten mit Dolby Digital Interactive Content Encoder benötigt für Dolby Digital Audio.*
DirectX: DirectX Version 9.0b oder höher
Meine Meinung:
nreal Tournament 2004 ist der beste Egoshooter den ich je gespielt habe. Er fesselt mit einer gigantischen Vielfalt, sei es an Charaktären, an Waffen oder an Karten (über 100). Die Graphik ist auch sehr gut gelungen, Wenn man beispielsweise über Wasser läuft spiegeln sich Bäume und anderes auf der Wasseroberfläche, und zwar sehr realistisch. Auch in den Waffen spiegelt sich ein wenig die Umgebung, was aber erst mit einem Pixelshader sehr gut, sonst nur mittelmäßig aussieht. Obwohl viele Karten groß sind, reicht ein geringer Arbeitsspeicher (256 mb) aus um diese in ordendlichen visuellen Einstellungen zu betrachten. Man sollte von UT allerdings nicht erwarten, dass es sich um ein realistisches Spiel handelt. Wenn man stirbt, taucht man an einer Stelle im Spielfeld wieder auf und kann einfach weiterspielen. Das ist wie bei einem Multiplayerspiel, auf welches UT 2004 auch ausgelegt ist. Denn der Einzelspielermodus, bei dem man ein Team managen und mit ihm gegen andere Teams kämpfen muss, ist zwar nett, aber nichts besonderes, auch vollständig ohne Hintergrundgeschichte. Außerdem ist es ein SEHR hektisches Spiel. Man kann sich nicht lange mit dem Sniper auf einem Turm verstecken und dann einen nach dem anderen Umnieten, da man sich nicht gut tarnen kann, weil man entweder stichiges Rot oder auffäliges Ulramarineblau als Teamfarbe hat, die auch die ganze Rüstung bedeckt. Schön gemacht sind allerdings die Fahrzeuge, welche aber leider nur im Onslaught und in einigen Assaults zur Verfügung stehen. Die Spielmodi sind spannend und abwechslungsreich. Beim Assault-Modus muss man Missionen erfüllen, bei denen eine Mannschaft vereidigt, und die andere angreift.Im Onslaught muss man sich mit seinem Team die Kontrolle über die Power-Knoten beschaffen, um den Schutzschild des Gegnerischen Hauptknoten zu zersören. Wenn dies geschafft ist, hat man gewonnen. Natürlich gibt es auch Capture the Flag, wo man die gegnerische Flagge klauen muss, Deathmatch, hier muss man möglichst viele Gegner umnieten, Last Man Standing, wo nur der letzte Spieler,der übrigbleibt, gewinnt und eine Invasion, bei der man sich gegen eine Invasion von Monstern beweisen muss. Außerdem gibt es einen Ballmodus, bei dem man den Ball in das Gegnerische Tor bringen muss, Team-Deathmatch, wo mann im Team möglichst viele Feinde ummetzeln muss und Mutant. Hier bekommt derjenige, der den ersten Gegner umgebracht hat, übermenschliche Kräfte und wird von allen verfolgt. Wenn er abgeschössen wird, wird sein Mörder zum Mutanten, etc.
Alles im allen ein Höchstkomplexes Spiel, das sehr viel Festplattenspeicher (5.5 GB!!!) benötigt. Wer dies Frei hat und einen recht guten Rechner hat, sollte sich dieses Spiel zulegen!! weiterlesen schließen -
Geil,Geil,Geil
Pro:
Grafik, viele Spielmodi
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo Leute,
heute schreibe ich über den 3D- Shooter Unreal Tournament 2004(UT 2004). Das Spiel bietet über eine risiege Veränderung gegenüber den anderen UT Spielen. Beispielsweise der Einzelspieler, denn er wurde viel interessanter gemacht. Außerdem wurden eine Menge neuer Spielmodi hinzugefügt. Eins der neuen Spielmodi(Onslaught) bringt sogar Fahrzeuge mit sich. Wie in allen anderen Teilen gibt es natürlich auch den Multiplayer. Der Multiplayer bringt eine Menge Vorteile gegenüber dem Einzelspieler wie z.B. die größere Anzahl an Spielmodi. Außerdem kann man die Fahrzeuge größtenteils nur im Multiplayer einsetzen. Da der Einzelspieler sehr verändert wurde, werde ich ihn näher beschreiben.
Einzelspieler:
Als aller erstes musst Du dir deinen Kämpfer aussuchen und ihm einen Namen geben. Danach musst Du beweisen, dass Du als Teamleiter gut genug bist, indem Du fünf Deathmatches bestreitest und aus allen als Sieger herausgehst. Hast Du genug Geld aus den Deathmatches verdient, kannst Du Dir eigenes Team zusammengestellt. Es gibt Menschen, Roboter, Ägypter und noch eine Menge andere. Wie gut die Kämpfer sind kannst Du an ihren Werten sehen. Im Laufe der Zeit werden sie Kämpfer stärker aber auch schwächer. Sind sie zu schwach kaufst Du Dir neue oder wirbst Dir welche von anderen Teams ab. Wenn Du ein Team zusammengestellt hast geht es in die Team Qualifikation auch geschafft, gehr es in vier anspruchsvolle Disziplinen. Capture the Flag, Double Domination, Assault und Bombing Run werden Dich eine lange Zeit beschäftigen. Hast Du alle Disziplinen geschafft geht es in die beiden Endrunden gegen die stärksten Kämpfer aus UT2004. Hast Du in einem Team Deathmatch seine Gegner besiegt, kommt die letzte und schwierigste Aufgabe. Du musst den Anführer aus der Truppe, die Du vorher besiegt hast, in einem Deathmatch besiegen. Wenn Du das geschafft hast bist Du ein hervorragender UT Spieler und Turniersieger.
Waffen:
In UT2004 gibt es 18 verschiedene Waffen. Vom Scharfschützengewehr bis zum Raketenwerfer ist alles dabei. Jede der Waffen hat zwei verschiedene Funktionen. Beim Scharfschützengewehr ist der erste Modus das Schießen und der zweite das heranzoomen. Bei der Rifle ist der erste Modus das Schießen und im zweiten Modus kann es Granaten werfen. Manche Waffen haben sogar Spezialfähigkeiten. Wenn Du z.B. beim Raketenwerfer etwas länger auf den Gegner zielst kommt ein Zeichen, was bedeutet, dass die nächste Rakete eine zielsuchende sein wird. Mit einer anderen Waffe kannst du sogar Combos ausführen. Um euch einen Vorgeschmack auf das Spiel zu geben werde ich einige Waffen nennen: Raketenwerfer, Flak Canon, Sniper-Rifle, Rifle, Link Gun, Minigun, Redeemer, usw.
Spielmodi:
In UT2004 gibt es 9 verschiedene Spielmodi. Einige davon sind erst neu in UT2004 dazugekommen wie z.B. Onslaught.
Ich werde die Spielmodi aufzählen und beschreiben:
Deathmatch: Im Deathmatch kämpft jeder gegen jeden bis jemand eine bestimmte Anzahl an Kills erreicht hat.
Team Deathmatch: Im Team Deathmatch kämpfen zwei Teams gegeneinander. Das Team das die meisten Kills hat gewinnt.
Invasion: In einem großen Team kämpfst Du und Deine Verbündeten gegen Wellen von Aliens. Wenn Du eine Welle besiegt hast kommt nach einer bestimmten Zeit eine neue stärkere Welle von Aliens. Dies dauert so lange bis alle aus Deinem Team einschließlich Dir besiegt sind. Wer die meisten Aliens getötet hat gewinnt das Match.
Mutant: In Mutantmodi gibt es einen Mutanten der superschnell und superstark ist. Tötest Du den Mutanten bist Du selbst der Mutant. Nur der Mutant kann Punkte durch Kills bekommen. Alle anderen Spieler können sich nicht gegenseitig verletzen. Wer als erster eine bestimmte Anzahl an Punkten hat gewinnt das Spiel.
Assault: In Assault musst Du verschiedene Aufgabenerfüllen. Deine Gegner müssen dies verhindern. Wenn die Zeit abgelaufen ist oder Du alle Ziele erfüllt hast wird gewechselt. Jetzt musst Du verhindern, dass Deine Gegner ihre Ziele erfüllen. Wer die Ziele in einer bestimmten Zeit erfüllt hat, gewinnt das Spiel.
Bombing Run: In Bombing Run musst Du versuchen einen Ball ins gegnerische Tor zu tragen oder zu schießen (tragen:7Punkte;schießen:3Punkte). Hast Du den Ball in der Hand kannst Du nicht kämpfen, sondern Dich nur bewegen oder den Ball zu Deinen Teammitgliedern weiterpassen. Deine Gegner müssen das Gleiche tun. Wer nach einer bestimmten Zeit die meisten Punkte hat oder eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht hat gewinnt das Spiel.
Capture the Flag: In Capture the Flag spielen zwei Teams gegeneinander. Um ein Punkt zu machen musst Du zum Gegner vordringen und seine Flagge stehlen. Die Flagge musst Du dann in Dein Lager bringen. Hast Du sie zurückgebracht und Deine ist auch noch im Lager bekommst Du ein Punkt. Du gewinnst wenn Du eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht hast oder nach abgelaufener Zeit mehr Punkte hast.
Double Domination: In Double Domination gibt es zwei Punkte die man einnehmen kann. Hast Du beide Punkte eingenommen, musst Du sie zehn Sekunden lang halten um zu Punkten.
Onslaught: Onslaught ist ein neuer Modus, wo man nicht nur zu Fuß sondern auch mit Fahrzeugen kämpfen kann. In Onslaught musst Du verschiedene Punkte einnehmen um den gegnerischen Reaktor angreifen zu können. Hast Du den gegnerischen Reaktor zerstört bist Du der Sieger.
Im Internet kann man immer neue Modi herunterladen die von den Entwicklern gemacht wurden wie z.B. den Car Ball Mod, wo man mit den Buggies Fußball spielen kann. Es gibt natürlich noch eine Menge mehr Modi zum runterladen.
Fahrzeuge:
Die Fahrzeuge kann man nur in zwei Spielmodi benutzen. In Onslaught und Assault. Es gibt Panzer, Autos, Flugzeuge und Geschütztürme.
Bei den Panzern sind es zwei verschiedene: Der Goliath- und der Leviathanpanzer.
Goliath: Beim Goliath können zwei Personen einsteigen. Der erste steuert den Panzer und schießt gleichzeitig mit dem Geschütz. Der zweite kann das MG benutzen.
Leviathan: Der Leviathan ist das mächtigste Fahrzeug. Dort können fünf Personen einsteigen. Der steuert den Panzer und schießt mit zielsuchenden Raketen. Von den vier anderen die einsteigen bekommt jeder eine Plasmakanone. Man kann den Panzer sogar ausfahren, um Atombomben abzuschießen. Der Leviathan hat die fünffache Anzahl an Lebenspunkten gegenüber dem Goliathpanzer.
Bei den Autos gibt es auch zwei verschiedene: Scorpion und Hell-Bender.
Scorpion: Der Scorpion ist eigentlich nur zum schnellen fortbewegen da, aber er kann auch Krallen ausfahren um den gegnerischen Fußtrupp zu töten.
Hell-Bender: Bei dem Hell-Bender können drei Personen einsteigen. Der Erste steuert das Auto, der Zweite schießt mit einem Plasmageschütz und der Dritte mit Plasmakugeln.
Bei den Flugzeugen gibt es ebenso zwei verschiedene: Manta und Raptor
Manta: Der Manta schwebt über dem Boden, kann aber auf Knopfdruck für eine kurze Zeit hochfliegen. Er ist nur zum schnellen fortbewegen da.
Raptor: Der Raptor fliegt und kann gleichzeitig schießen.
Geschützturm: Der Geschützturm ist fest auf dem Boden befestigt. Wenn man in ihn einsteigt kann man damit schießen.
Allgemein:
Grafik: Die Grafik ist 3D und sieht wegen der berühmten Unreal-Engine natürlich spitze aus.
Installation: Um das Spiel zu installieren brauchst Du ein DVD-Laufwerk und 5,5GB Platz auf deiner Festplatte.
Preis: ca. 50 Euro
Systemanforderungen: min. 1Ghz Athlon, 3D-Karte mit 64MB, 256 MB-RAM, 5,5GB HD.
Eigene Erfahrung: Ich würde das Spiel auf jeden Fall weiterempfehlen. Nicht nur der Multiplayer ist gelungen sondern auch der Einzelspieler. Ich finde den Einzelspieler sehr interessant und spiele ihn deshalb auch sehr oft. Ich spiele aber auch den Multiplayer mit Freunden sehr oft. Die große Auswahl an Spielmodi sorgt für große Abwechslung. Ich würde euch empfehlen den Car-Ball Mod runter zu laden, denn wenn man ihn mit Freunden spielt kann er sehr Witzig werden. weiterlesen schließen -
Ich bin begeistert
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Endlich ist das neue UT erschienen, wieder mit einigen neuen Spielmodi. Angefangen natürlich beim Deathmatch bzw. Team Deathmatch. Capture the Flag fehlt natürlich auch nicht.
Doch da gibts noch mehr: Bombing Run, ein Spiel, dass sehr viel taktisches Geschick fordert und einfach unheimlich Spaß macht.
Mutant: In dieser Deathmatch Variante mutiert der Spieler,der den ersten Kill macht. Er bekommt übernatürliche Kräfte. Der Spieler, der ihn tötet wird selbst zum Mutanten.
Dann gibts noch Invasion und Last Man Standing.
Besonders hervorheben möchte ich Assault und Onslaught.
Beim Assault gilt es, Aufgaben zu lösen um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ein Team greift dabei an und eins verteidigt.
Onslaught ist meiner Meinung nach das interessanteste am Spiel.
Hier darf man verschiedene Fahrzeuge steuern, die eine beeindruckende Fahrphysik haben. Es geht hier darum, Kontrollpunkte zu besetzen, um am Ende den gegnerischen Power-Kern zu zerstören.
Ein neues, wenn auch kleines Feature, ist das Gehaltssystem. Man bekommt zum Start einen Kredit, mit dem man sich im Tournament anmelden kann und anschließend gegen (PC-gesteuerte) Spieler kämpfen muss. Diese Kämpfe bringen Geld und je nach erfolgreichen Killvarianten auch etwas mehr... Hat man sich zum "Anführer" qualifiziert, muss man gegen sein ausgewähltes Team einmal kämpfen und kann es danach anführen.
UT2004 ist für mich alles in allem wieder ein hervoragendes Sequel und auf jeden Fall einen Blick wert. weiterlesen schließen -
MULTIKILL
18.08.2004, 19:53 Uhr von
rider-of-apocalypse
ich hätet gerne einen Dodge, nen neuen Rechner, ein neues Notebook, eine Eigentumswohnung oder ei...Pro:
s. Text
Kontra:
s. Text
Empfehlung:
Ja
Fortsetzungen erfolgreicher PC-Spiele stehe ich in aller Regel eher skeptisch gegenüber und in vielen Fällen schienen mir solche Fortsetzungen auch eher überflüssig, wenn nicht gar als reines Ausschlachten des erfolgreichen Namens.
Eine Ausnahme stellten neben den drei Spielen aus der Reihe QUAKE auch UNREAL TOURNAMENT und UNREAL TOURNAMENT 2003 dar, die ich auch heute noch beide gelegentlich spiele und so zögerte ich auch nicht lange, als diese Reihe mit UNREAL TOURNAMENT 2004 fortgesetzt wurde.
Nachdem ich nun bereits zig Stunden UNREAL TORNAMENT 2004 gespielt habe, mache ich diesen Ego-Shooter nun zum Thema meines heutigen Beitrags.
ALLGEMEINES
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UNREAL TOURNAMENT 2004 wurde von Epic Games / Digital Extremes entwickelt und wird von Atari vertrieben. Im Handel erschien das Spiel erst vor noch nicht allzu langer Zeit und ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich.
Zum Preis von etwa 45,00 € erhält man UNREAL TOURNAMENT in einer DVD Verpackung, die neben der DVD mit dem Spiel ein umfangreiches (rund 50 Seiten) deutschsprachiges Handbuch enthält, für einen etwas höheren Preis ist auch eine Special Edition des Spiels erhältlich, in dem sich die DVD-Hülle mit dem Spiel in einer Aluminiumbox befindet in der auch noch eine zweite DVD mit diversen Goodies zum Spiel und das LOGITECH INTERNET CHAT HEADSET.
Selbstverständlich ist auch dieser Shooter mit einer eigenen Site im Internet vertreten, die Url lautet www.unrealtournament2004.com.
UNREAL TOURNAMENT 200 hat übrigens eine Altersfreigabe ab 16 Jahren.
HARDWARE & INSTALLATION
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Der Hersteller/Publisher gibt die minimalen Hardwarevoraussetzungen des Spiels mit einem P4/Athlon 1 GHz,, 128 MB (bei Win 98 oder ME) bzw. 256 MB (bei Win 2000 oder XP) RAM und mindestens einer GeForce2 Grafik mit 64 MB RAM an, darüber hinaus erfordert UNREAL TOURNAMENT 2004 DirectX 9.0b und belegt stolze 5,5 GB Platz auf der Festplatte.
In der Praxis sollte der PC dann aber eher leistungsfähiger sein, denn auch auf meinem Athlon 1800+ mit 768 MB RAM und GeForce 4 Grafik (64 MB RAM) läuft UNREAL TOURNAMENT 2004 erst dann wirklich absolut flüssig, wenn ich die Auflösung auf 800 x 600 heruntersetze und einige weitere Anpassungen vornehme.
Die Installation, die (wie bereits erwähnt) mehr als 5 GB Platz auf der Festplatte belegt, startet mit einlegen der DVD automatisch (sofern Autoplay aktiv ist) und verläuft mit Ausnahme der erforderlichen Eingabe des als Kopierschutz vorgesehenen DVD/CD-Keys ohne weitere Bedienereingriffe, so dass sie innerhalb von etwa 15 Minuten auch von absoluten Laien durchgeführt werden kann.
Übrigens lief UNREAL TOURNAMENT 2004 auch ohne einen einzigen Patch vom ersten Tag an ohne irgendeinen Abstürze oder Fehler jedweder Art (dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber leider sieht die Praxis heute anders aus).
SPIEL
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Im Gegensatz zur Masse der Ego-Shooter folgt der Spieler in UNREAL TOURNAMENT 2004 nicht irgendeiner Story, die zwischen den Levels möglicherweise weitergeführt wird, sondern tritt in unterschiedlichen Arenen in unterschiedlichen Spielvarianten gegen ein oder mehrere Gegner an.
Dabei werden die Gegner entweder von anderen Spielern im Internet/LAN gesteuert, oder aber der Spieler tritt gegen computergesteuerte Bots an.
Dabei stehen folgende Spielvarianten zur Verfügung:
DEATHMATCH
In dieser (von mir bevorzugt gespielten) klassischen Spielart kämpft jeder gegen jeden und es gewinnt der Spieler, der als erstes eine zuvor festgesetzte Anzahl an Frags erreicht oder der nach Ablauf einer zuvor festgesetzten Zeit die meisten Frags erzielt hat.
TEAM DEATHMATCH
Diese Variante entspricht grundsätzlich dem klassischen Deathmatch, nur dass hier in Teams gespielt (und so natürlich nicht auf die eigenen Teammitglieder geschossen werden sollte).
CAPTURE THE FLAG
In dieser (sehr populären) Spielvariante treten zwei Teams gegeneinander an, die jeweils über eine eigene Basis und eine (hier wie) Flaggen verfügen. Ziel eines Teams ist es, die Flagge des gegnerischen Teams zu erobern und sie in die eigene Basis zu bringen.
DOUBLE DOMINATION
Auch in dieser Spielart treten Teams gegeneinander an, die zwei Punkte in jedem Level besetzen (durch darüber laufen) und für 10 Sekunden halten. Wurden die Punkte 10 Sekunden gehalten, so sind sie zunächst für 10 Sekunden neutral und können erst dann wieder eingenommen werden.
LAST MAN STANDING
Hier handelt es sich um eine weitere Variante des klassischen Deathmatch. Auch hier spielt jeder gegen jeden, wobei allerdings jeder Spieler von Beginn an über alle Waffen, allerdings nur über eine begrenzte Anzahl an Leben, so dass ein Spieler ausscheidet, wenn er diese Leben „verbraucht“ hat und letztlich nur ein Spieler als Gewinner übrig bleibt.
INVASION
Hier spielen die „menschlichen2 Spieler gemeinsam gegen Bots. Dabei müssen die Spieler eine Stellung gegen in bis zu vier Minuten andauernden Wellen angreifende Bots verteidigen Wer während einer Angriffswelle stirbt, scheidet für die Dauer der Angriffswelle aus dem Spiel aus.
BOMBING RUN
In dieser Variante treten zwei Teams gegeneinander an. In der Mitte der Karte befindet sich ein Ball, der von einem Spieler aufgenommen werden muss, der, während er den Ball trägt, keine Waffen benutzen kann, und in ein Tor, das sich in der gegnerischen Basis befindet befördern muss.
Wird der ballführende Spieler getötet, so bleibt der Ball an dieser Stelle liegen und kann von einem anderen Spieler aufgenommen werden.
MUTANT
Bei dieser Spielart handelt es sich wieder um eine Variante des klassischen Deathmatch, bei der jeder gegen jeden antritt. Erzielt ein Spieler einen Frag, so wird er zum „Mutanten“, der über (fast) alle Waffen verfügt und für jeden Frag Punkte bekommt. Die übrigen Spieler müssen nun diesen „Mutanten“ töten (andere Spieler können nicht getötet werden) um selbst zum „Mutanten“ zu werden und Punkte sammeln zu können.
ASSAULT
Auch in dieser Spielvariante wird in Teams gespielt. Dabei hat ein Team unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen (beispielsweise das Erreichen eines bestimmten Punkts, das Zerstören von Gegenständen, ...), während das andere Team diese Aufgabenerfüllung zu verhindern hat. Gewonnen wird eine Runde durch Erfüllung der Aufgabe (Angreifer) oder durch erfolgreiches Verhindern der Aufgabenerfüllung bis zum Zeitablauf (Verteidiger).
In dieser Spielvariante können auch Fahrzeuge zum Einsatz kommen.
ONSLAUGHT
Hier kämpfen die Teams um die Herrschaft auf der jeweiligen Karte, wobei von Beginn an auch Fahrzeuge zur Verfügung stehen, die aber auch vom Gegner gestohlen werden können.
Spielt man mit und gegen Bots, so kosten die Teammitglieder Geld (Credits), wobei der fällige Betrag je nach Fähigkeiten des Teammitglieds variiert. Dabei können die Teammitglieder auch entlassen und durch andere Bots ersetzt werden, was aber ebenfalls Geld kostet. Auch können sich die Teammitglieder verletzten und bei der Behandlung dieser Verletzungen wird wieder ein wechselnder Betrag fällig.
Die Arenen können ebenfalls einmalig gegen Zahlung eines Geldbetrages getauscht werden.
Einen nennenswerten Einfluss auf das Spielgeschehen hat dieses Teammanagement allerdings meines Erachtens nicht.
GRAFIK, SOUND & STEUERUNG
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Schon mit UNREAL konnten die Programmierer bezüglich der Grafik auf Basis einer selbst entwickelten (und zigfach lizensierten) Engine Maßstäbe setzen und UNREAL TOURNAMENT sowie UNREAL TOURNAMENT 2003 zählten grafisch zu den besten Spielen ihrer Zeit. UNREAL TOURNAMENT 2004 setzt diese Reihe nahtlos fort und bietet wieder eine Grafik, die keine Wünsche offen läßt und mit einer Vielzahl hervorragender Effekte (Explosionen, ...) gespickt ist.
Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir Sound und Soundeffekte des Spiels. Die Musikuntermalung im Spiel ist sehr geglückt (nervt also nicht innerhalb kürzester Zeit) und paßt nicht nur zum Spiel, sondern paßt sich auch dem Spielverlauf an und die auch die Soundeffekte wirken realistisch (in dem Rahmen, der angesichts des Szenarios möglich ist) und sehr geglückt.
Wie nahezu alle Ego-Shooter, so wird auch in UNREAL TOURNAMENT 2004 über eine Kombination aus Tastatur und Maus gesteuert und selbstverständlich ist auch hier die Tastenbelegung frei konfigurierbar (die voreingestellte Belegung gefiel mir allerdings schon sehr gut). Dabei werden die mit diesen Eingabegeräten gegebenen Kommandos direkt und sehr präzise im Spiel umgesetzt, so dass die Steuerung das Spiel nicht unnötig erschwert.
GEGNER-, WAFFEN- & LEVELDESIGN
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Die Levels (bzw. Maps) in UNREAL TOURNAMENT 2004 sind nicht nur sehr detailreich und ausgewogen gestaltet, sondern bieten auch mehr als ausreichend Abwechslung. So unterscheiden sich die Levels nicht nur nach Innen- und Außenarealen, sondern auch ach ihrem Ambiente (mittelalterlich, futuristisch, ...) und auch reine „Weltraumlevels“ sind im Spiel enthalten. Insgesamt umfasst UNREAL TOURNAMENT 2004 40 verschiedene Karten/Maps.
Bei den Gegnern handelt es sich sowohl um aus den Vorgängerspielen bekannte Charaktere (beispielsweise die Skaarj), aber auch neue Skins sind hinzugekommen. Diese Gegner (sofern vom PC Gesteuert) agieren durchaus nicht völlig ungeschickt. Zwar ist ein menschlicher Gegenspieler sicher die größere Herausforderung, die KI der Bots schien mir aber dennoch besser, als in vielen anderen Shootern.
Die Auswahl der Waffen umfaßt ebenfalls zahlreiches aus den Vorgängern bekanntes Gerät wie beispielsweise die Link Gun, den Reedemer und andere, allerdings wurde das Waffenarsenal mit neuen Waffen wie dem AVRiL und anderem aufgestockt.
Die wesentliche Neuerung ist allerdings die Integration von Fahrzeugen, die sowohl vom Spieler benutzt werden können, als auch als Gegner auftauchen. Die Palette der Fahrzeuge reicht vom Panzer bis hin zum Raumschiff und darüber hinaus stehen in einigen Levels/Maps auch stationäre Waffen zur Verfügung.
So bietet UNREAL TOURNAMENT 2004 eine recht gelungene Mischung aus bekannten Gegnern, Waffen, ... und Neuerungen, von denen die Fahrzeuge sicher die wesentlichste Neuerung sind.
SPIELSPASS
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Zunächst spielte ich UNREAL TOURNAMENT 2004 ausschließlich gegen Bots, was mir von der ersten Minute auch sehr viel Spass bereitet hat. Dabei störte es mich auch nur minimal, dass ich zunächst die Deathmatches bestreiten mußte um die Team-Deathmatches freizuschalten, .... Eine direkte Anwahl eines bestimmten Levels und einer bestimmten Spielvariante ist also grundsätzlich nicht möglich, bevor diese nicht durch erreichen der vorherigen freigeschaltet ist (im so genannten „Schnellstart“ können dagegen alle Karten und Spielarten direkt angewählt werden, allerdings fehlt hier dann das Turnier-Flair). Da mir aber ausnahmslos alle Spielvarianten sehr viel Spass gemacht haben, erachte ich diesen Umstand nicht als wirkliche Schwäche. In den einzelnen Spielvarianten stehen leider nur sehr wenig unterschiedliche Karten zur Verfügung, so dass man die einzelnen Spielvarianten sehr schnell (meines Erachtens etwas zu schnell) durchgespielt hat.
Allerdings schaffte es UNRAEL TOURNAMENT 2004 problemlos, mich dazu zu motivieren, das Spiel auch in höheren Schwierigkeitsgraden durchzuspielen und auch einige Karten habe ich schon mehrfach gespielt.
Im Internet oder LAN bietet mir das Spiel auch nach zig Stunden noch ungebrochenen Spielspass, der mit Sicherheit auch noch sehr lange anhalten wird.
Im Bereich der PC-Spiele scheine ich fast eine Art Traditionalist zu sein, denn mir gefielen die Deathmatchvarianten am besten und ich empfand die Fahrzeuge (die ja eigentlich eine der wesentlichsten Neuerungen im Spiel darstellen) eher als nette Beigabe, spiele die Karten, in denen ich Fahrzeuge benötige aber nur äußerst selten.
Aufgrund der Konzeption als Multiplayer-Shooter kann ich auch die Altersfreigabe nicht völlig nachvollziehen, denn in den meisten Spielvarianten steht eindeutig der Teamgedanke und die Koordination des Teams im Vordergrund und selbst im Deathmatch wirkt das Spiel mit seinen Arenen auf mich eher wie ein sportlicher Wettkampf.
FAZIT
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Obwohl ich noch immer eingefleischter QUAKE 3 Fan bin, so muss ich neidlos anerkennen, dass UNREAL TOURNAMENT 2004 der wohl zur Zeit mit Abstand beste Multiplayer-Shooter ist und ich habe mit Begeisterung schon zahlreiche Stunden mit diesem Spiel verbracht (ich bin mir sicher, dass auch in Zukunft sowohl on- als auch offline noch zahlreiche Stunden hinzukommen werden).
So spreche ich hier eine uneingeschränkte Empfehlung aus und urteile mit SEHR GUT ! weiterlesen schließen -
Geiles Game!!
Pro:
Sehr gute Grafik, Sehr hoher Spaßfaktor, Dauerspaß
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
UT 2004 ist der Nachfolger des sehr beliebten UT 2003.
Wie auch der Vorgänger, macht dieses Spiel tierischen Spaß, vor allem im Multiplayer-Modus, doch dazu später.
-- 1 -- : Spielmodi
-- 2 -- : Einzelspieler
-- 3 -- : Fahrzeuge
-- 4 -- : Steuerung
-- 5 -- : Grafik, Sound & Gameplay
-- 6 -- : Hardwareanforderungen
-- 7 -- : Fazit
-- 1 --
Es gibt in UT 2004 folgende Spielmodi, die ich im folgenden etwas genauer beschreiben will:
- Deathmatch
- Team-Deathmatch
- Onslaught
- Mutant
- Capture the Flag
- Double Domination
- Assault
- Bombing Run
- Last Man Standing
- Invasion
Deathmatch:
Das Ziel eines Deathmatches besteht darin, in einer vorher festgelegten Zeit die größte Anzahl an Frags (getötete Gegner) zu erzielen. Es kann auch ein Frag-Limit gesetzt werden, welches das Spiel als beendet erklärt, sobald ein Spieler dieses Limit erreicht hat. Dieser wird dann zum Sieger erklärt.
Das Deathmatch ist sozusagen der „Klassiker“ unter den Spielmodi.
Team-Deathmatch:
Eigentlich dasselbe, wie das Deathmatch, nur dass hier alle Spieler in zwei Teams aufgeteilt werden und zwar Team Rot und Team Blau.
Es sind die selben Karten verfügbar, wie im normalen Deathmatch, allerdings werden hier aufgrund der Teams ganz andere Taktiken gespielt.
Ein ganz simples Beispiel dafür findet man, wenn man sich ein Spiel mit Bots ansieht:
Anstatt dass jeder Bot alleine gegen die Gegner vorgeht, kann man den Bots vor dem Spiel verschiedene Aufgaben zuweisen.
Zum Beispiel Angriff, Verteidigung oder Support (bei letzterem handelt es sich um einen Befehl, der dazu führt, dass man vom entsprechenden Bot unterstützt wird, d.h. der Bot bleibt hinter dem Spieler und gibt Feuerschutz usw. ).
Wie auch im normalen Deathmatch gibt es die beiden Siegesoptionen Fraglimit oder Timeout, die ich ja bereits erklärt habe.
Wird die Option „Bots gleichen Teams aus“ gewählt, werden die Bots das Team wechseln und so für eine ausgeglichene Teamgröße sorgen.
Onslaught:
Onslaught ist ein Team-Modus. Es geht um folgendes:
Über das ganze Spielfeld verstreut sind sogenannte Power-Knoten.
Diese kann man besetzen, indem man sich auf sie stellt.
Zwischen allen Power-Knoten eines Teams bestehen Verknüpfungen.
Darüber hinaus besitzt jedes Team einen Power-Kern.
Um diesen zu zerstören, muss man über einen Power-Knoten eine Verknüpfung zum Power-Kern errichten. Welcher Power-Knoten dazu besetzt werden muss, sieht man auf der Karte.
Es können jedoch nur Power-Knoten erobert werden, zu denen bereits eine Verknüpfung des eigenen Teams besteht.
Man muss also vom Gegner besetzte Power-Knoten zerstören und diese dann selbst einnehmen, um bis zu seinem Power-Kern vorzudringen und diesen zu zerstören.
Hat man dies Geschafft, beginnt eine neue Runde.
Wenn man eine bestimmte Anzahl von Runden gewonnen hat, gewinnt man das Spiel.
Es besteht außerdem die Möglichkeit, in diesem Modus die in UT 2004 neuen Fahrzeuge einzusetzen, mehr zu diesen aber später.
Mutant:
Dieses Match ähnelt dem Deathmatch, mit nur einem „kleinen“ aber namensgebenden Unterschied:
Der Spieler, der zuerst einen Frag erzielt, wird zum Mutant.
Das bedeutet, dass er halb unsichtbar wird, alle Waffe mit voller Munition, eine Panzerung von 100, etc. hat und Ständig Lebenspunkte verliert.
Jeder andere Spieler versucht den Mutanten zu töten.
Falls er dies schafft, wird er selbst zum Mutant und wird von allen gejagt.
Der Spieler mit den wenigsten Frags ist das Schlusslicht, das Gegenteil von Mutant. Dieser Spieler jagt alle andere, um nicht mehr das Schlusslicht zu sein.
Capture the Flag:
Ebenfalls ein Teamspiel. Es geht darum, ein Flagge aus der Basis des Gegners zu entwenden und in die eigene Basis zu bringen.
Dazu läuft man einfach in die Basis des Gegners und nimmt die Flagge durch berührung auf. Solange man die Flagge trägt, kann man jedoch keine Waffen tragen, wodurch man sehr verwundbar ist. Wird man getötet, während man die Flagge trägt, kommt diese zurück in die Basis des Gegners und muss erneut erobert werden.
Wird die Fahne des gegnerischen Teams zur eigenen Flagge gebracht, erhält man einen Punkt. Es kann also nur gepunktet werden, während die eigene Flagge auch noch in der eigenen Basis ist.
Erzielt eines der beiden Teams einen Punkt, beginnt eine neue Runde.
Das Team, das zuerst eine bestimmte Anzahl an Punkten hat, gewinnt.
Dieses Spiel ist zwar einfach, aber auch sehr amüsant.
Double Domination:
Dies ist das, wie ich finde, langweiligste Spiel in UT 2004.
ES handelt sich wieder um ein Team-Match, indem es das Ziel ist, Zwei Punkte auf der Karte gleichzeitig zu besetzen.
Besetzt wird ein Punkt, indem man ihn einfach berührt. Es ist jedoch nicht notwendig, auch auf diesem Punkt zu bleiben, man kann sich also weiterhin frei bewegen.
Das Risiko dabei ist aber, dass der Gegner diesen Punkt zurückerobern kann.
Hat ein Team beide Punkte erobert, gewinnt es die Runde und erhält einen Punkt. Wie immer hat das Team gewonnen, welches am schnellsten eine festgelegte Anzahl von Punkten erreicht hat.
Assault:
Ein weiteres Team-Match, welches über mindestens zwei Runden geht.
In jeder Runde übernimmt ein Team die Rolle des Angreifers, das andere die des Verteidigers.
Die Aufgabe des Angriffs-Teams ist es, ein bestimmtes (von der Karte abhängiges) Ziel zu erreichen, wie z.B. die Rettung zweier Nexus-Raketen aus einem Fahrzeugkonvoi oder die Sprengung eines Rebellenbunkers in einer zerstörten Stadt.
Aufgabe des Verteidigungsteams ist es, dies für eine gewisse Zeit zu verhindern.
Ist das Angriffs-Team erfolgreich, so erhält es einen Punkt.
Nach jeder Runde werden die Teams gewechselt, sodass das Angriffs-Team nun die Verteidigung spielt und andersherum.
Das Team mit den meisten Punkten gewinnt.
Bombing Run:
Wie sich die meisten bestimmt schon denken können, ist dies hier wieder ein Team-Match, aber dieses mal eines der anderen Art:
Zwei Teams versuchen einen Ball in das Tor des Gegners zu befördern.
Am Anfang des Spieles ist der Ball in der Mitte des Spielfeldes und wartet darauf, von einem Spieler aufgenommen zu werden.
Der Spieler der ihn aufnimmt, erhält als Waffe eine „Ballkanone“, die er auch behält, solange er im Besitz des Balles ist.
Die Kanone hat zwei Feuermodi:
Primär: Der Ball wird geschossen
Sekundär: Es wird ein Mitspieler als Anspielstation gesucht.
Ist ein Teamgefährte markiert, muss man das Primäre Feuer nutzen, um einen Pass zu spielen.
Schießt man den Ball in das gegnerische Tor, bekommt man 3 Punkte, läuft man mit dem Ball durch das Tor, bekommt man 7.
Das Team mit den meisten Punkten gewinnt natürlich wieder.
Bombing Run ist ein sehr amüsantes Spiel der etwas anderen Art.
Last Man Standing:
Ausnahmsweise mal kein Teamspiel.
Man startet mit einer beliebigen Anzahl an Leben auf einer beliebigen Deathmatch-Karte.
Ziel in diesem Spiel ist es schlicht und ergreifend als letzter übrig zu bleiben, denn sobald man keine Leben mehr, hat, scheidet man aus dem Spiel aus. Allerdings hat man am Anfang schon alle Verfügbaren Waffen mit einer bestimmten Anzahl an Munition.
Ich finde dieses Spiel auf jeden Fall mindestens so spannend, wie ein normales Deathmatch.
Invasion:
Auch kein Teamspiel.
Man startet zusammen mit einigen Bots auf einer Karte und muss solange wie möglich gegen Alien-Angriffswellen bestehen.
Die maximale Zahl an Wellen um eine Karte abzuschließen, wird vorher in den Optionen festgelegt.
Mehr gibt es über dieses Spiel eigentlich nicht zu sagen, außer dass es tierischen Spaß macht, eine Alien-Welle nach der anderen fertig zu machen.
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Auch ein Einzelspieler-Modus ist verfügbar.
Zuerst erstellt man sich ein Profil, indem man das gewünschte Outfit, den Teamnamen, das Teamsymbol festlegt.
Dann kann man wählen, zuerst ein Tutorial anzusehen, oder gleich das erste Qualifikations-Match zu bestreiten. Es ist ein 1 vs. 1 Deathmatch und nicht besonders schwer.
Es folgen einige weitere Qualifikations-Matches, bevor das eigentliche Tournier beginnt.
Dieses besteht aus Double Domination, Capture the Flag, Bombing Run und Assault.
Nach jedem gewonnenen Match erhält man Geld. Dieses wird benötigt, um die Bot-Kollegen zu bezahlen und um das Eintrittsgeld für die Matches zu bezahlen.
Zwischendurch gibt es die Möglichkeit, ein anderes Team herauszufordern und so zusätzliches Geld zu verdienen.
Hat man alle Tournament-Matches gewonnen, darf man gegen den altbekannten Endgegner Malcolm antreten.
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Nun etwas zu den neuen Fahrzeugen:
In UT 2004 ist es erstmals möglich, Fahrzeuge zu verwenden.
Diese sind allerdings nur auf einigen Karten der beiden neuen Modi Assault und Onslaught verfügbar.
Es gibt z.B. Trucks, Panzer, Gleiter, Jeeps, eine Vielzahl an Verteidigungstürmen und im Assault-Modus darf man sich sogar an das Steuer eines 1-Mann-Raumjägers setzen.
Fahrzeuge sind in vielerlei Hinsicht praktisch:
Sie sind schneller, als man zu fuß ist, sie sind besser gepanzert und meist auch besser bewaffnet.
Um in ein Fahrzeug einzusteigen, drückt man die „Benutzen“-Taste, während man davor steht.
In einige Fahrzeuge können auch mehrere Spieler einsteigen, z.B. in den Truck.
Ein Spieler übernimmt hier die Steuerung, die anderen Bedienen die Geschütze.
Voll besetzt ist ein Fahrzeug immer eine ernst zu nehmende Gefahr und sollte schnellstmöglich ausgeschaltet werden.
Die positiven und negativen eines Fahrzeuges sollt meiner Meinung nach jeder selbst herausfinden und dann beurteilen, ob er das Fahrzeug mag oder nicht. Deshalb werde ich diese Aspekte nun nicht extra erläutern.
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Nun kurz etwas zur Steuerung in UT 2004:
Diese ist fast dieselbe, wie im Vorgänger UT 2003.
Sie ist von Anfang an recht komfortabel und, trotz der vielen Kommandos, auch relativ schnell zu erlernen.
Außerdem kann sie an die benutzerspezifischen Bedürfnisse angepasst werden, z.B. können Linkshänder statt den tasten A, S, w und D für die Bewegung die vier Pfeiltasten benutzen.
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Grafik, Sound und Gameplay sind durchgehend sehr gut, deswegen werde ich mich hier kurz fassen:
Die Grafik ist je nach Einstellungen und Hardware-Ressourcen zu genießen. Während Spieler mit z.B. einer 3 GHz-CPU, einer GF FX 5950 und 1024MB DDR-RAM sicherlich eine Top-Grafik zu sehen bekommen, müssen Spieler mit schwächerer Hardware die Details gegebenenfalls etwas zurückschrauben.
Schlecht wird die Grafik allerdings nie.
In Onlinespielen ist jedoch zu empfehlen, alle Details so niedrig wie möglich zu halten, denn hier behindern sie nur die Leistung und verhindern ein frühes Erkennen der Gegner.
Die Siegeschancen sinken dadurch natürlich enorm.
Zum Sound gibt es nicht viel zu sagen, da er die Rehchenleistung kaum stört. Mag man ihn, stellt man die Details höher, mag man ihn nicht, stellt man sie niedriger oder schaltet den Sound ganz ab, was allerdings die Atmosphäre zerstören würde.
Auch hier gilt: In Onlinespielen alle unnötigen Soundausgaben minimieren, um Teammitglieder und Explosionsgeräusche, etc besser verstehen zu können.
Auch das Gameplay ist gut und nie langweilig, sofern man die richtigen Grafikeinstellungen vorgenommen hat.
Sind diese nämlich zu hoch, ruckelt das Bild und macht das Spiel unnötig langweilig und uninteressant.
Die Schwierigkeitsgrade sind einstellbar und bieten Platz für Anfänger bis hin zu Fortgeschrittenen und Profis.
Falls die Bots auf den Karten irgendwann einmal auch auf „Göttergleich“ zu einfach werden, hat man zumindest im Netzwerk noch sehr viel Spaß.
Die Bots finde teilweise recht intelligent, aber wie gesagt nur teilweise.
Sie weichen zwar aus, wenn man mit einer besseren Waffe und/oder sehr viel mehr Gesundheit kommt. Aber es sind manchmal auch sehr dumme Fehler enthalten und die Bots reagieren nicht wirklich dynamisch, sondern machen eigentlich (vor allem bei Onslaught) immer das gleiche.
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Hardwareanforderungen:
Betriebssystem: Windows 98/Me/2000/XP
CPU: 733 MHz
Grafikkarte: 32 MB Windows kompatible Grafikkarte
Soundkarte: Windows kompatible Soundkarte
Arbeitsspeicher: 128 MByte RAM
Festplattenspeicher: 6 GB freier Speicherplatz
DirectX: 9.0b
Von mir verwendete Hardwarekonfiguration:
Betriebssystem: Windows XP
CPU-Takt: 2,1 GHz AMD-Athlon
Grafikkarte: GeForce FX 5200 Ultra, stark übertaktet
Soundkarte: SB Audigy Player
Arbeitsspeicher: 512 MB DDR-400 RAM
DirectX: 9.0b
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Ich denke, UT 2004 ist ein sehr gutes Spiel.
Es bietet sehr viel Spiel- und Dauerspaß, vor allem im Netzwerk.
Auch die Grafik kann sich sehen lassen, obwohl sie seit UT 2003 kaum verändert wurde.
Ich kann dieses Spiel jedem, der Ego- und Multiplayer-Shooter mag, wirklich nur empfehlen.
Doch auch wer noch nicht viel Erfahrung in solchen Spielen hat, kann hiermit sehr viel Spaß haben.
Ein Fehlkauf ist es auf keinen Fall, also: kaufen, kaufen, kaufen!!
Diesen Bericht habe ich auch für Ciao geschrieben! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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rapteddy, 30.06.2004, 19:00 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Echt hammer bericht alles was rein muss is drin!
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Mmmmmmooooonnnsterkill!! ;)
Pro:
besonders spannende Multiplayermodi, nette Limited-Edition, auch der Singleplayer bietet Langzeitspaß
Kontra:
Deutsche Version etwas schlechter ausgefallen als die englische
Empfehlung:
Ja
Nun ist er endlich erhältlich, der Nachfolger des Mutliplayer-Schlagers Unreal Tournament 2003, seines Zeichens Nachfolger von Unreal Tournament.
System: PC
Publisher: ATARI
Developer: Epic
Genre: 1st Person Shooter
Release: 19.03.2004
FSK: 16 Jahre
//////////////// Was ist Unreal Tournament 2004.
UT2004 ist ein 1st Person Shooter, d.h. ein Ballerspiel, welches man aus der Ich-Perspektive spielt. Man startet und sieht von sich selbst nur die Waffe und ggf. Hände auf dem Bildschirm. Es gibt zwar reichlich unterschiedliche Arten wie man das Spiel gewinnt, aber letztendlich geht der Hauptbestandteil auf das Töten seiner Feinde zurück. Nimmt man jetzt die Geschichte von UT, dass eigentlich keiner so richtig „stirbt“, sondern nur für das jeweilige Spiel gesperrt ist etc., dann darf man vielleicht nicht töten sagen. Aber man richtet halt seine Affe auf jemanden, drückt ab und das war es dann auch schon.
Durch den Mod Onslaught kann man zudem noch einige Fahrzeuge bedienen, was dem ganzen dann noch ein wenig zusätzlichen Spielspaß neben der sonstigen Ballerei hinzukommen lässt.
Man kann das Programm entweder allein oder gemeinsam mit Freunden im Netzwerk oder im Internet, aber auch allein spielen. Es bleibt dem Anwender überlassen, ob er sich lieber für das Turnier (also Einzelspieler), einem Teamspiel mit Computergegnern, oder dem Mehrspielermodus entscheidet. Letzterer ist zwar der Schwerpunkt in UT, jedoch nicht die einzige Möglichkeit die sich bietet. Wie das Spiel aufgebaut ist und was es sonst noch beinhaltet, lest ihr in den nächsten Kapiteln meines Berichtes.
Übrigens ist eine volle Sprachunterstützung für das Headset ebenfalls gleich im Spiel enthalten. Es bedarf also keiner weiteren Tools um sich mit seinen Teamkameraden zu unterhalten (z.B. über Teamspeak oder Battlecom).
//////////////// Preis
Erhältlich ist das Spiel ab 35,00 Euro, bei manchen Versandhandelshäusern jedoch momentan noch etwas teurer. Doch wie es bei allen Spielen der Fall ist, wird auch der Preisverfall mit der Zeit keine Ausnahme machen. Das Spiel enthält entweder die DVD oder 6-CD Version, beides ist nicht inbegriffen. Ich würde jedoch die DVD-Version empfehlen, um bei der Installation nicht mit den CDs jonglieren zu müssen.
Dem Spiel liegt übrigens ein Coupon dabei, mit welchem man eine Gutschrift über 10,00 Euro erlangen kann. Jedoch nur, wenn man schon den Vorgänger gekauft und dies auch per Kaufbeleg beweisen kann!
Zusätzlich gibt es noch eine limitierte Special-Edition Version in der schon von Quake 3 Arena oder Return to Castle Wolfgenstein bekannten Metall-Box. Dieses „Schnäppchen“ ist leider erst ab etwa 70,00 Euro erhältlich (nun, meine RTCW-Metall Box hat mich insgesamt 150,00 Euro als Direktimport aus den USA gekostet, also gehen die 70,00 Euro noch).
Enthalten sind in der Special Edition:
- Headset von Logitech im Wert von 49,00 EURO
- Das Spiel befindet sich in einer aufwendig gestalteten limitierten Blechbox
- 2 DVDs (DVD 1 mit dem Spiel und DVD 2 mit Editor um Mods. Maps etc. erstellen zukönnen)
Den passenden, kostenlosen, Unreal Server für das Internet findet man hier (es wird jedoch ein Key benötigt):
http://www.unrealtournament.com/news/view.php?id=1491
Und wer das Spiel vorher erst mal selbst testen möchte, ist wohl mit der über 200MB großen, englischen Demo am besten bedient. Eine Liste mit Servern für den Download findet ihr hier:
http://www.atari-webcenter.com/friends/?module=friends&action=viewDownload_page&id=20
//////////////// Systemvorraussetzungen – Minimum
Betriebssystem: Windows 98/Me/2000/XP
Prozessor: Pentium III oder AMD Athlon 733 MHz Prozessor
Arbeitsspeicher: 128 MByte RAM
Festplattenspeicher: 6 GByte freier Festplattenspeicher
Grafik: 32 MB Windows kompatible Grafikkarte*
Sound: Windows kompatible Soundkarte
DirectX: DirectX Version 9.0b (Bei der Verwendung des Software-Renderers wird DirectX nicht benötigt)
Für das Spielen im Internet oder Netzwerk wird entw. ein Modem oder eine Netzwerkkarte benötigt.
//////////////// Systemvorraussetzungen – Empfohlen
Betriebssystem: Windows 98/Me/2000/XP
Prozessor: Pentium IV oder AMD Athlon 2,0 GHz Prozessor
Arbeitsspeicher: 512 MByte RAM
Festplattenspeicher: 6 GByte freier Festplattenspeicher
Grafik: NVIDIA GeForce 4 oder ATI Radeon Hardware T&L Karte mit 128 MB VRAM empfohlen
Sound: Sound Blaster Audigy 2 ZS
DirectX: DirectX Version 9.0b oder höher
Modem: Breitband-Internetverbindung
Spielen über Internet (TCP/IP) und LAN (TCP/IP) wird unterstützt.
Hierbei sei zu erwähnen, dass Unreal Tournament 2004 Partnerschaften mit einigen gewissen Hardwareschmieden hat und diese somit etwas besser in das Licht rückt, wie etwa NVidia, dessen Logo auch ganz zu Anfang des Spiels erscheint.
//////////////// Meine für den Test eingesetzte Konfiguration.
Betriebssystem: Windows 2000
Prozessor: Pentium IV 3,0GHz 800MHZ FSB mit ausgeschaltetem HT (Zwei-CPU-Simulation)
Arbeitsspeicher: 1024 MByte DDR-RAM PC400
Grafik: ATI Radeon 9800 PRO 128MB
Sound: OnBoard
DirectX: DirectX Version 9.0b
Modem: Breitband-Internetverbindung DSL-Light per NGI
LAN: Intel 10/100/1000Pro OnBoard
//////////////// Installation
Die Installation erweist sich zwar als sehr einfach, jedoch als etwas lang angesehene Phase. Es dauert halt einige Zeit, bis aus den 3,7GByte der DVD-Version der fast 6 GByte große Ordner auf der Festplatte geworden ist. Man merkt also schon hier, dass in Unreal keine Abstriche gemacht wurden, um ältere Rechner mit wenig Platz zu unterstützen. Wer also keine ~ 5,7 GByte mehr frei hat, kann sich den Spaß gleich ersparen. (Dabei sei zu sagen, dass auch eine Version mit 6 CD’s erhältlich ist.
Eine weitere Vorraussetzung für das Spielen ist besagtes DirectX 9.0b, welches aber auch gleich mitinstalliert werden kann.
Die DVD wird nach der Installation nicht mehr benötigt.
Nachdem das Spiel installiert wurde, bedarf es noch der manuellen Konfiguration der Tastatur- und Mauseingaben. Für jeden Punkt hat man ein einzelnes Menü, welches sehr sorgfältig durchdacht eingerichtet wurde. Weiterhin können in anderen Menüs, welche aber über das gleiche Hauptmenü zu erreichen sind die Grafik- und Audiooptionen vorgenommen werden.
//////////////// Die 10 Spielarten.
Bevor ich dazu übergehe, die einzelnen Spieltypen anzusprechen, möchte ich noch einige kurze Worte zu den Modifikationen des „Ur“-Spiels verlieren, damit man in den späteren Texten wenigstens weiß, worum es eigentlich geht.
Spielart Nr. 1 – Onlaught
Bei Onslaught handelt es sich um rein reines Teamspiel; alleine würde es gar keinen Sinn machen. Zwei Teams treten gegeneinander an, mit dem Ziel die gegnerische Basis bzw. deren Hauptreaktor zu zerstören. Um dies zu erreichen, muss man jedoch vorher einige Knoten des Gegners, welche eine Art Vorbasen darstellen, einnehmen, damit der Hauptreaktor nicht mehr mit Strom versorgt und angegriffen werden kann. Um diese Vorbasen oder den Hauptreaktor zu verteidigen stehen dem jeweiligen Besitzers des Kleinstützpunktes Fahrzeuge oder Geschütze zu Verfügung mit denen er sich entweder verteidigen oder auch angreifen kann. Zur Auswahl stehen neben Buggys auch große LKW’s und Panzer mit je zwei Geschützen (man braucht beim LKW also einen Fahrer, einen am MG und einen, der das große Lasergeschütz bedient), Hover welche über der Erde gleiten und die Möglichkeit des „Springens“ haben oder ganze Flugzeuge mit denen sich entweder Raketen oder Laser abfeuern lassen. Das Spiel lässt neben den Fahrzeugen auch zu, dass man mit Hilfe der Link-Gun (eine der vielen Waffenarten) anderen Spielern Energie hinzufügen oder Fahrzeuge reparieren kann. Gelenkt werden die Fahrzeuge wie man gehen würde, d.h. Taste vor ist beim Jet zurück fliegen, Taste Sprung ist nach oben fliegen. Damit solche Fahrzeuge auch wirklich Sinn machen, wurden die Level entsprechend groß gestaltet. Sollte man also grad mal keines erwischt haben (oder bei jemanden einfach mit aufgesprungen sein), dauert es ein wenig, bis man den ganzen Weg zu Fuß zurück gelegt hat. Ist der Power-Knoten (so heißt der „Power-Core“ aus der englischen Version sinnloserweise übersetzt) zerstört ist das Spiel gewonnen, aber bis dahin kann es sehr lange dauern.
Spielspaß pur bei diesem – meiner Meinung nach – besten Spieltyp!
Doch eines trübt den Spaß, die ewigen Abstürze. Nur im Onslaught-Modus passiert es mir, dass sich das Spiel ab und zu beendet und ich eine schöne Fehlermeldung bekomme. Nicht von Windows, sondern von UT selbst. Somit sei zu hoffen, dass der erste Patch bald folgt.
Spielart Nr. 2 – Team Deathmatch / TDM
Zwei Teams treten gegeneinander an mit dem Ziel so viele Mitglieder des Gegners zu erledigen wie möglich. Nach einer festgelegten Zeit ist das Spiel beendet und derjenige mit den meisten Punkten Sieger. Wahlweise aber auch nach einem Punktelimit, wenn also das erste Team 20 Abschüsse hat.
Hierbei ist es sehr interessant sich etwa beim Viererspiel in zwei Gruppen aufzuteilen, den Weg zu bestimmen, dem Mitglied Waffen zu überlassen oder zu schauen, wer von beiden dringender das ersehnte Energie-Pack benötigt.
Spielart Nr. 3 – 1 gegen 1
Im 1 gegen 1 tritt einer gegen einen, in einem nicht allzu großen Level an. Gewonnen hat man dann, wenn man wie im TDM die meisten Punkte in einer bestimmten Zeit, oder die Rundenpunktzahl erreicht hat.
Störend ist hier allein das manchmalige Suchen des Gegners, wenn die Level dann doch nicht ganz so klein sind. Als ich z.B. im Einzelspieler-Modus gegen einen Computer-Gegner antrat bin ich minutenlang umher geirrt, ohne ihn auch nur einmal gesehen zu haben. Was ich sonst vermeide, blieb nicht aus, das Warten auf den Gegner. Irgendwann nach etlichen Minuten war er dann endlich in meiner Nähe. Aber das ist natürlich nicht immer so.
Spielart Nr. 4 – Capture the Flag / CTF
CTF ist wieder ein reines Teamspiel. Ziel eines Teams ist es, die eigene Flagge zu verteidigen und die Flagge des Gegners zu „capturen“, also entwenden und zur eigenen Basis zu bringen. Ist dies geschafft, bekommt das jeweilige Team einen Punkt. Ist die eigene Flagge jedoch beim Gegner, so bekommt man den Punkt erst dann, wenn beide Flaggen im Besitz sind.
Dieses Spiel ähnelt zwar dem TDM-Mod sehr, jedoch ist es hier wichtig zu entscheiden wer im Team die Verteidigung und wer den Angriff übernimmt. Man muss darauf achten, bestimmte Eingänge zu bewachen, sich vielleicht ein wenig verstecken und alles tun, damit die Flagge – wenn man grad Verteidiger ist – nicht in die Hände des Feindes fällt. Ist dies der Fall läuft man hinterher und wohlmoglich grad an einem Teammitglied vorbei, dass mit der anderen grad zur eigenen Basis stürmt und dann genervt feststellt, dass der Punkt noch nicht gewonnen ist. Im großen und ganzen ein sehr Spaß fördernder Spieltyp mit einer Menge Action. Eine nette Erweiterung zu TDM, jedoch mit einer kleinen Portion Taktik.
Spielart Nr. 5 – Mutate
Wieder ein Teamspiel, was man theoretisch auch zu zweit spielen könnte. Dies erinnert ein wenig an das altbekannte „Fangen“ aus der Kinderzeit. :) Man sucht jemanden, schießt ihn ab und ist dann selbst der gejagte. Wenn man grad gejagt wird, verwandelt – mutiert – man sich und hat dadurch noch zusätzliche Kräfte.
Im Grunde ein netter Spieltyp, jedoch auf die Dauer im Team nicht so lustig, wie etwa Onslaught oder CTF/TDM.
Spielart Nr. 6 - Double Domination
Hier geht es darum, dass zwei Checkpoints eingenommen und 10 Sekunden lang gehalten werden müssen. Der einzige Unterschied zu CTF ist, dass man einfach nur an beiden Ziel bleiben und dort warten muss. Kommt jetzt ein Gegner vorbei und kommt an den Checkpoint, so muss man ihn selbst wieder einnehmen und warten.
Zwar nicht ganz so spannend, aber zumindest eine nette Idee, da es wirklich haarsträubend ist, in den letzten ein, zwei Sekunden festzustellen, dass der Feind es dann doch geschafft hat, einem den Punkt zu vermiesen. Im Einzelspieler habe ich aber in einem Level nur deswegen verloren, weil ich nie schnell genug rausbekommen habe, wo denn die Punkte sind geschweige denn dort hin gelangt. Aber zum Glück ist es ja auch ein Teamspiel.
Spielart Nr. 7 - Bombing Run
Ähnlich CTF. Man schnappt sich den „Ball“ und muss ihn ins Tor des Gegners befördern bzw. das eigene Tor vor Übergriffen verteidigen.
Spielart Nr. 8 – Invasion
Man sitzt mit seinem Team in einem Bunker oder anderen Festung und wartet. Aus den Lautsprechern tönt das Signal, dass eine neue „Welle“ beginnt. Nach und nach stürmen immer mehr Monster das Areal und versuchen einen der Teammitglieder nach dem nächsten auszuschalten. Und genau dies zu verhindern ist die Aufgabe.
Mitunter sehr spannende Spielart, da die Computergegner teilweise so viele werden, dass man wirklich ein großes Problem damit hat, auch alle zu erwischen. Wenn man sich etwa zurück zieht und verschanzt kann es ganz schnell dazu kommen, dass das Versteck gestürmt wird und man gar keinen Fluchtweg mehr hat. Für Zwischendurch allemal zu empfehlen.
Spielart Nr. 9 – Assault
In Assault gibt es jeweils ein angreifendes und ein verteidigendes Team. Je Map gibt es unterschiedlich zu erfüllende Aufträge, die jedoch in einzelne Teilaufträge unterteilt sind. Da das Unterfangen nicht immer ganz logisch aufgebaut ist, helfen kleine Hinweise, um sich dann doch noch irgendwie zurecht zu finden.
Wieder ein Teamspiel mit viel Action, aber nicht ganz so taktisch wie Onslaught.
Spielart Nr. 10 - Last Man Standing
Alle gegen jeden, nur einer bleibt zum Schluss übrig. Ganz nett, nur auf die Dauer nicht so schön, wenn man mit vielen Teilnehmern spielt und vielleicht etwas warten muss.
//////////////// Spielstart
Kommen wir nun zu den verschiedenen Spielmöglichkeiten. Die Spielarten sind wir schon durchgegangen, weswegen es jetzt wichtig ist zu erklären in welchen Bereichen diese vorkommen können und welche Möglichkeiten der Spieler hat.
- Einzelspieler -
Neben den Varianten des Schnellstart gibt es in diesem Spiel die Möglichkeit, wie etwa in Rennsimulationen, ein Turnier durchzuspielen. Nach einer kurzen audiovisuellen Einleitung beginnt auch schon das Treiben. Man sucht sich seine gewünschten Mitstreiter ähnlich des Fußball-Bundesliga Systems aus und muss diese auch je Gehaltsansprüchen bezahlen. Auch Verletzungen wollen bezahlt werden. Das dafür benötigte Kapital steht zu einem gewissen Teil schon am Anfang bereit, den Rest verdient man sich durch Preisgelder an dem Turnier und einzelnen Herausforderungen.
Nachdem man sich seine Teammitglieder nach ihren Qualifikationen (z.B. Treffsicherheit, Agressivitätsquote, Technik usw.) heraus gesucht hat, beginnen die Qualifikationsrunden, in denen sich entscheidet, ob man überhaupt an dem „richtigen“ Turnier teilnehmen darf. Dies jedoch erst, wenn man seinen Teamgetreuen in einem Kampf bewiesen hat, dass man würdig ist es zu leiten. Zuerst allein in einigen Tutorials (etwa Beispielrunden), mehrt sich die Anzahl der Mitglieder und man spielt nun nicht mehr allein. Man spielt jedoch nicht ausschließlich TDM oder 1 gegen 1, sondern z.B. auch Assault. Alles kommt mal dran und so auch, dass man von einem Gegner herausgefordert wird und mit seinem Geld auf den eigenen Sieg wetten kann. Verliert man, bekommt man nichts; gewinnt man, bekommt man alles. Es kann durchaus auch vorkommen, dass man um eines seiner Teammitglieder kämpfen muss. Bei mir war es nach einer Niederlage jedoch so, dass ich ihn dann wieder ganz normal aus der Spielerauswahl kaufen konnte. Irgendwann hat man dann schlicht gesagt, dass Turnier gewonnen und ist fertig. Wahlweise kann man das Turnier mit einer höheren Schwierigkeitsstufe erneut beginnen.
- Schnellstart -
Diese Spielvariante ist wie der Multiplayer-Modus, jedoch mit Bots, also Computergegnern. Man sucht sich Spielart und Map aus und kann dann mit seinem (nicht wie im Einzelplayer aussuch- bzw. zusammstellbaren Team) loslegen. Für Zwischenzeitige Matches macht es Spaß und eignet sich auch gut zum üben. Per Sprachsteuerung kann man seinen Teammitgliedern übrigens Befehle zusprechen, sollte dabei aber laut und deutlich reden.
- Multiplayer -
Der Multiplayer-Modus ist wie der Schnellstart, nur, dass man halt mit mehreren echten Spielern um den Sieg streitet. Auch hier kann die Spielart zwischen den 10 Möglichkeiten und das passende Level gewählt und sofort losgelegt werden. Zahlreiche Einstellungen (Rundenlimit etc.) runden das Geschehen weiter ab. Per Sprachsteuerung kann man mittels Headset direkt mit seinen Freunden kommunizieren und erhöht dadurch vielleicht etwas den Spielspaß oder das taktische Geschehen im Team.
//////////////// Die Intelligenz des Computergegners.
Im Team agieren die Computergegner oder Teammitglieder teilweise sehr intelligent. Wenn sie merken, dass man die bessere Waffe besitzt oder keine Chance haben, rennen sie weg oder springen umher, so das man sie schlechter trifft. Einige sind eher aggressiv und stürmen sofort los, andere schießen aus der Entfernung und suchen so ihr Glück. Wirklich intelligent sind sie aber nicht und somit auch nicht besonders erwähnenswert. Aber es macht schon Spaß gegen sie zu spielen und im Team, wenn ich nicht weiß, wo sich das Ziel befindet, laufe ich einfach hinterher und lasse mir so vom Computer etwas unter die Arme greifen.
Besonders in Onslaught merkt man aber, wie vorhersehbar alles ist. Egal wie oft ich das Level starte, ein Bot setzt sich immer in das gleiche Fahrzeug und fährt auch jedes Mal gegen die selbe Säule in der Mitte der Straße. Erst dagegen gefahren, weiß er nicht mehr was er tun soll und gibt trotzdem noch Gas. Sobald ich ihn dann aber von dort weggeschossen habe, läuft er in die richtige Richtung. Das trübt dann doch ein wenig das Geschehen.
//////////////// Die deutsche Version…
Getestet habe ich vor der Vollversion erstmals die Demo-/Betaversion, welche auch schon über 200MB groß war und je Spielart ein vollständig testbares Level zuließ. Diese war entgegen meines dt. Spieles komplett in englisch! Obwohl ich nicht behaupten kann perfekt englisch zu können, hat man wirklich alles ohne kleinste Probleme verstanden. Die Menüs waren selbsterklärend, man wusste was die Teamkameraden (der Computerspieler) von einem wollte und es hörte sich alles sehr gut an.
Nun habe ich zu Haus die dt. Version. Verstehen tue ich immer noch alles. :) Nein, worum es mir geht ist die Synchronisierung und auch Textübersetzung, welche wirklich miserabel ist. In Onslaught wurde aus dem „Power-Core“ nicht der Hauptreaktor, sondern der „Power-Knoten“. Aus „Monster-Kill“, wurde „Straßengemetzel“ (den Monster-Kill gibt es aber trotzdem noch ;) ). Es ist einfach nur lachhaft, wenn die Computergegner sich gegenseitig oder den Spieler mit „Leck mich am Arsch“ oder „Schlampe“ bezeichnen. Nicht unbedingt die Wörter sind es, sondern vor allem der hörbar gelangweiligte Ton, mit welchem sie ausgesprochen werden. Naja, was soll man dazu noch sagen? Einzig, dass man sich zwei mal überlegen sollte, welche Version man sich kauft.
Noch ein Bsp.: Zu Beginn des Tutorials im Einzelspieler etwa wird ein Text vorgelesen. Noch bevor der Text zu Ende ist, fängt die Musik an und man versteht absolut gar nichts mehr. Da hat man doch echt das Gefühl, als hätte man zum Schluss keine Lust mehr gehabt, die Fehler zu korrigieren. Daher gibt es an dieser Stelle einen Minuspunkt zumindest für die dt. Version.
Der Unterschied zwischen der deutschen und englischen/US Version liegt auch im Umgang mit dem „töten“ des Gegners. In der Demo brennen die Soldaten, die Körperteile fehlen teilweise (so wird z.B. in Onslaught nach dem Überfahren mit dem Hover der Kopf förmlich abgerissen) oder das Blut spritzt in Unmengen. Allerdings hat das Spiel dann auch den FSK-Status 18 und nicht 16.
//////////////// Cheater
Cheater im Multiplayer werden an dem Spiel sicher nicht so viel Freude haben. Wer im Einzelplayer akzeptiert wird, erntet im Multiplayer hohe Strafen. Nicht in Geld, aber mit einer Sperrung des CD-Keys, von dem man bekannterweise nur einen hat. Sofern dies passiert, erhält der Spieler die automatische Meldung: 'Dein CD-Key wurde vom Master-Server gesperrt bis du deine Fehler einsiehst. Du spielst gerne mit Bots...jetzt wirst du nur noch mit ihnen spielen.'
//////////////// Persönliche Meinung.
Unreal Tournament 2004 ist mehr als nur ein kleines Update zum Vorgänger. Neben grafischen Verbesserungen und neuen Maps, enthält es noch zusätzliche Spielarten. Die beste davon, Onslaught, wird Mutliplayern deutlich den höchsten und auch langfristigsten Spielspaß bieten. Dadurch wird UT nicht nur mehr zur Konkurrenz von reinen Shootern wie Quake 3 Arena, sondern durch seine Fahrzeuge auch zu Halo oder Battlefield 1942.
Die Grafik besticht durch gekonnten Einsatz von Lichteffekten, Nebel, Schnee oder Regen in den entsprechend schön detaillierten Leveln schafft eine ganz besondere Athmosphäre. Egal ob in den teilweise sehr großen Außenarealen, oder in kleinsten Bunkern, die meisten sind wirklich ansehnlich. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, in denen manchmal etwas zu fehlen scheint oder für den 1gegen1 Modus nicht besonders ausgeklügelt sind, aber der Gesamteindruck bleibt erhalten. Auch die Soundeffekte sind einzigartig. Natürlich bis auf bereits angesprochene deutsche Synchronisation, welche neben der manchmal sehr eigenartig agierenden Computerspieler der einzige Minuspunkt ist. Nicht ganz der einzige, hinzu kommen noch die teilweise dummen Bots (Computergegner) und die Abstürze. Aber insgeheim hoffe ich ja noch auf ein kleines Update. :)
UT2004 ist daher für fast jeden Multiplayer oder Shooter-Fan ein muss. Es macht wirklich viel Spaß und besonders Onslaught hebt das Spiel noch mal ganz besonders an. Das einzige was mich an UT persönlich stört, ist die Waffenauswahl. Einige davon sind völlig nutzlos oder bedingt zu gebrauchen, so das man meistens immer die gleichen verwendet. Aus diesem Grund spiele ich auch lieber Quake 3, aber jedem halt das seine. Dafür ist das Spiel gespickt mit viel Action und Geschwindigkeit, welche besonders gut in Double Elimination oder TDM gut zur Geltung kommt. Ich für mich spiele es eigentlich nur wegen Onslaught, denn der Einsatz von Fahrzeugen oder Geschütztürmen ist für mich Halo oder Battlefield unerfahrenen Spieler noch sehr neu und begeistert mich sehr, besonders da er hier sehr eng mit den typischem Shooter-Genre verwand ist und man die Möglichkeit hat beides zu machen, rumlaufen oder fahren (wahlweise auch fliegen ;) ).
Das Spiel ist, wenn man die vergleichbar hohen Hardwarevorrausetzungen erfüllt, absolut zu empfehlen, besonders aber die englische! Die andere ist zwar auch okay und macht spaß, aber auf die Dauer sind die Übersetzungen etwas nervig und die englische Version hört sich einfach wesentlich besser an („M M M Mooooonsterkill“ z.B. ;) ).
Lassen wir uns überraschen wie Half Life 2, Doom 2 oder Quake 4 werden wird und ob sie eine Konkurrenz für UT2004 darstellen werden. Ähnlich den EA Sportspielen ist aber geplant, jährlich eine neue UT Version auf den Markt zu bringen und somit wird es nicht mehr lange dauern, bis auch UT 2005 in unseren Händen liegt.
© 2004 Robzn für yopi.de und ciao.com weiterlesen schließen -
Holy Shit!
Pro:
spannende, dichte Atmosphäre; Grafik; Sound; Motivation; Multiplayer; Fahrzeuge; viele interessante Modi
Kontra:
kein Realsimus?, etwas primitiv, brutal
Empfehlung:
Ja
Wieder einmal verbringt der Boc viel zu viel Zeit damit, am Computer zu spielen. Diesmal liefert keine ausgefeilte Story oder intellektueller Anspruch den Grund sondern der pure Spaß an der Gewalt. Das mag sich brutal anhören, ist jedoch auf dem Markt der Computerspiele das bestverkaufte Konzept, läuft es hier doch zweifellos besser als die Erotikspiele. Allerdings hat diese Spiel keinerlei Anspruch einer realen Darstellung von Kriegen oder Polizeieinsätzen sondern liefert simple, schnelle Kämpfe in der klassischen Deathmatch Manier mit unendlichen Leben und Wunderkämpfern. Angesprochen werden also Leute, die nicht viel denken wollen, sondern einfach ihre Reaktion und ihre Hand-Augekoordination miteinander messen wollen. Ganz in der Tradition von Unreal Tournament.
-----Das Spiel-----
**Story: Hab ich ja schon gesagt, dass eine solche nicht die Spielmotivation liefert. Im Prinzip ist sie die gleiche wie der Vorgänger. Die Deathmatchveranstaltungen des von Liandri veranstalteten Turniers finden schon seit Jahren statt und begeistern die Zuschauer. Die NEG (New Earth Government) hat das Turnier ja von Grund auf genehmigt um die Gewalt unter den Arbeitern zu fokussieren und unter Kontrolle zu halten. Aus dem simplen Kräftemessen einiger weniger hat sich mittlerweile jedoch ein großangelegtes Teamturnier entwickelt. Viele Legenden brachte es schon hervor und ein Junger Kämpfer steht vor der größten Entscheidung seines Lebens, dem Eintritt in die Qualifikationsrunde des Turniers. Nur wer im Deathmatch seine Fähigkeiten gegenüber anderen dominant präsentieren kann, erhält die Erlaubnis ein Team ins Turnier zu führen. Respekt ist das Einzige was das Team stabilisieren kann, sind doch alle ruhmbesessene Kämpferherzen.
**Das Prinzip: Wer ins Hauptmenü kommt hat die Auswahl, ob er das Turnier spielen möchte, ein Multiplayerkräftemessen oder mit Bots trainieren. Unter Instant Match (ich besitze die ungeschnittene Englische Version) kann man jeden Spielmodus und jede Karte auswählen, um vor dem Turnierspiel wichtige Punkte ausfindig zu machen und so den Sieg zu ermöglichen. Man sollte von dieser Funktion Gebrauch machen, lässt sich ein Spiel mit der Kenntnis der Karte viel leichter gewinnen.
Natürlich gibt es auch ein großes Einstellungsmenü, wo man das Spiel an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Besonders ist hierbei das Waffenmenü zu erwähnen, welches dem Spieler die Möglichkeit gibt seine eigene Prioritätsliste für die Waffen zu erzeugen und so immer die für ihn beste Waffe schnell zur Hand hat. Die Einstellmöglichkeiten für das Aussehen des Charakters sind sehr vielseitig, die Zahl der Stimmen lässt allerdings zu wünschen übrig.
Nun kommen wir aber zum wichtigen, neuen Teil des Spiels, dem Singleplayer. Der Spieler bekommt jetzt einen gewissen Creditbetrag am Anfang des Spiels. Diese Credits dienen dazu, im späteren Verlauf Teammitglieder zu verpflichten oder andere Teams herauszufordern. Man beginnt mit einem klassischen Deathmatch mit immer mehr und schwierigeren Gegnern. Für jedes Match muss man eine Teilnahmegebühr bezahlen, im Falle eines Sieges bekommt man allerdings eine deutlich höhere Siegprämie. Es gibt allerdings immer nur einen Gewinner, der Zweite bekommt nix. Sollte man sich durch diese Qualifikationsrunde durchgekämpft haben, darf man sich ein Team aus 5 Mitstreitern zusammenstellen.
Diese zeichnen sich durch 4 Eigenschaften aus, welche abhängig von Modus unterschiedliche Bedeutung haben.
Accuracy: Die Zielgenauigkeit, wichtig für alle Kämpfe, vor allem aber InstaGib Matches
Aggresiveness: Meineserachtens vor allem im Assault und im Capture the Flag wichtig
Agility: Die ultimative Fähigkeit im Zweikampf. Hohe Werte bedeuten, dass der Mitstreiter wahrscheinlich länger lebt, also ein guter Flaggen oder Ballträger ist.
Tactic: Dafür bezahlt man am meisten. Diese Fähigkeit gibt taktisches Vorgehen und Kenntnis der Map an. Hohe Werte führen zu pünktlichem Erscheinen an den Spawnpunkten der entscheidenden Powerups und zu guten und direkten Wegen zu den Zielpunkten der Map. Sehr wichtig bei allen Modi, doch vor allem bei Assault und Bombing Run.
Sind die Mitstreiter ausgewählt, muss man sie erst mal im Deathmatch besiegen um den Anspruch als Teamcaptain erheben zu können. Anschließend geht’s in die Teamqualifikation. Hier muss man für die Matches keine Gebühr mehr bezahlen, sie werden von Liandri festgelegt. Man muss allerdings seinen Mitstreitern für die Teilnahme am Match Gehalt bezahlen, das wesentlich davon abhängt, wieviel sie darin geleistet haben. Außerdem können sie sich beim Kampf verletzen, was eher zufällig bestimmt wird. Die Heilung kostet aber auch wieder Credits.
Man erhält Credits wieder für den Sieg oder durch eine Herausforderung eines anderen Teamcaptains zum 1on1. Hier kann man sehr gut die eigenen Fähigkeiten verbessern, was einem im Multiplayer sehr weiterhelfen wird.
Nach der Qualifikation beginnt das eigentlich Turnier, in dem in 4 Kategorien gewonnen werden muss, bevor man zur letzten Herausforderung kommt. Mittels Bloodrites können nun von anderen Teams Mitspieler gewonnen werden. Dazu muss man nur den nötigen Herausforderungsbetrag zahlen und anschließend das Team Deatchmatch gewinnen. Auf diese Art kann man allerdings auch Mitstreiter verlieren. Im Turnier werden die Gegner immer besser und eine Verbesserung des eigenen Teams durch Bloodrites oder Zukäufe wird irgendwann notwendig. Spaß kommt durch die Abwechslung in den Herausforderungen und die sehr schönen Maps.
**Spielmodi: Es gibt die klassischen UT Modi des simplen (Team)Deathmatches und Capture the Flag. Das dürfte hinreichend bekannt sein.
Man muss sein Geschick allerdings auch in anderen Disziplinen beweisen. Da wäre die Double Domination, bei welcher 2 Kontrollpunkte auf der Karte von einem Team für 10 Sekunden gehalten werden müssen, der Bombing Run, was eine Art Basketball mit Waffen ist und mir persönlich viel Spaß macht, Assault, bei welchem ein Team eine Mission erfüllen muss, und das andere selbiges verhindern und Onslaught, ein taktisches Spiel mit Fahrzeugen, bei welchem die Gegner um Knotenpunkte auf der Karte kämpfen.
Im Training und im Multiplayer können diese Modi noch durch zahlreiche Mutators abgeändert werden. Besonders erwähnt sei hier InstaGib, bei welchem alle Spieler nur eine Waffe haben, die den Gegner bei einem Treffer sofort eliminiert. Dieser Mutator kann auch bei Bloodrites gewählt werden.
Für Vielfalt ist also gesorgt und so wird das Spiel nicht so schnell langweilig, vor allem, da im Multiplayer ja wahrscheinlich auch ständig neue Karten herauskommen werden.
**Waffen&Realismus: Wie gesagt ist letzteres kein Anspruch von UT. Der Kämpfer kann eine beliebige Zahl von Waffen tragen, nur die Munition ist beschränkt. Nachladen oder ähnlichen Krampf braucht man allerdings nicht, anständige Turnierwaffen saugen eingesammelte Munition sofort auf. Es gibt im Prinzip die selben Waffen wie im Vorgänger, Raketenwerfer, Flakkanone, Minigun, Shockrifle... Die Pulsecanon aus UT wurde durch die Link Gun ersetzt, welcher nun größere Bedeutung zukommt, kann man mit ihr doch Fahrzeuge reparieren und die Link Guns der Teammitglieder unterstützen.
Zu diesem Arsenal kommen zahlreiche Superwaffen und im Onslaught Anti Fahrzeug Waffen, so dass man kaum einen Mangel erleidet. Insegesamt sind es etwa 20 deutlich unterschiedliche Waffen, von denne die meisten auch eine ganz spezielle Anwendung erfordern. Eintönige Spiele sind so eher unwahrscheinlich, hat doch jede Waffe ihre Stärken und Schwächen.
Die Waffen liegen übrigens an ihren Punkten im Level fest und könne dort jederzeit eingesammelt werden. Zusätzlich zu ihnen gibt es verschiedene Gesundheits- und Panzerungsupgrades, sowie ein Powerup für doppelten Schaden und Adrenalin. Entscheidend sind um ein Level zu dominieren, meiner Ansicht nach, das rechtzeitige erscheinen bei dem großen Panzerungsupgrade und beim doppelten Schaden, machen diese doch den größten Unterschied aus und brauchen sie lange um wieder zu erscheinen.
Alle Powerups zeichnen sich nicht durch eine dezente oder realistische Darstellung aus, sondern durch eine deutliche, Liandri sorgt dafür, dass die Kämpfer schnell erkennen, was sie für das Einsammeln eines Gegenstands erhalten und nicht erst nach einer Sekunde scharfen Hinsehens, ist diese Sekunde doch oft nicht da. Allgemein gilt aber eh, alles einsammeln was man sieht.
**Adrenalin: Adrenalin bekommt man für das fraggen von Gegnern, durch das Erfüllen eine taktischen Ziels (z.B. Torerfolg beim Bombing Run) oder durch das Einsammeln von Adrenalinpillen. Hat man einen Wert von 100 erreicht, kann man eine spezielle Combo anwenden, die recht heftige Auswirkungen haben kann. Ich liste sie hier kurz auf, wer lieber selber forschen will sollte das überlesen ;-)
4*vor: Geschwindigkeit, man wird deutlich schneller, sehr nützlich bei CTF und BR
4*zurück: Booster, man heilt jede Sekunde 5 Gesundheit bzw. Panzerung bis zu einem Maximum von 199/150
vor, vor, rück, rück: Berserker, man macht mehr und nimmt weniger Schaden
rechts, rechts, links, links: Unsichtbarkeit
Ist eine Combo aktiviert, braucht sie so lange Adrenalin, bis man keines mehr hat. Stirbt man während man eine aktiviert hat, fängt man wieder mit 0 an, in den anderen Fällen bleibt der Wert erhalten.
**Neuerungen: Hier erkläre ich kurz die beiden neuen Modi:
Bombing Run (BR): Beide Mannschaften haben ein Tor. In der Mitte der symmetrischen Map ist ein Ball. Zu Beginn einer Runde muss man den Ball in Besitz bringen. Hat man ihn, kann man nicht mehr schießen, sondern nur noch den Ball umhertragen. Mit Hilfe der rechten Maustaste kann man ihn an einen Mitspieler passen und weiterkämpfen. In diesem Modus gibt es einen Translocator, mit dem man sich an andere Orte beamen kann. Dessen Einsatz zusammen mit gutem Passspiel ist sehr wichtig, da man so den Ball schnell transportieren kann. Läuft man mit Ball durchs gegnerische Tor, erhält die eigene Mannschaft 7 Punkte, schießt man ihn mit Hilfe der linken Maustaste hindurch, erhält das Team 3 Punkte, ist also ähnlich wie beim Rugby. Das besondere an der Sportart ist die Anwesenheit tödlicher Waffen und ihre Anwendung um Gegner am Tore schießen zu hindern, typisch Liandri Tournament eben ;-)
Onslaught (ONS): In diesem Modus haben beide Teams einen Reaktor in ihrer Basis. Ziel ist es, den gegnerischen zu zerstören und den eigenen zu beschützen. Um das zu erreichen, muss man Knotenpunkte einnehmen, denn nur wenn eine durchgängige Verbindung vom eigenen Reaktor zum gegnerische über die Knoten verläuft, ist dieser angreifbar. Als besonderes Schmankerl gibt es hier Fahrzeuge, vom schnelle Flieger über den großen Monstertruck, bis hin zu schweren Artilleriepanzern ist alles dabei und unterstüzt entweder bei der schnellen oder bei der effektiven Einnahme von Knoten. Der Modus macht wirklich viel Spaß und bringt eine ganz neue Anforderung an das Teamplay sowie viel Spaß durch die Fahrzeuge.
**Die Bots: Nach wie vor in 7 oder 8 (weiß ich nicht genau, spiel die unteren eh nie) Schwierigkeitsstufen präsentieren sich die Bots in diesem Spiel als wahrhafte Meister ihres Fachs. Mittlerweile mit guter taktischer Spielweise und hohen Zweikampfwerten bilden sie eine echte Herausforderung für den Spieler. Durch die hohe Zahl an Schwierigkeitsgraden wird man allerdings nicht so schnell frustriert, da man sich langsam im Niveau hoch spielen kann. Das Endniveau der Godlike Bots ist hier aber allerdings eine harte Nuss.
**Maps: Die Maps sind vielseitig und die meisten sind sehr ausgeglichen. Es gibt einige wo eine gegnerische Dominanz kaum mehr unterbunden werden kann, sollte man mal in Rückstand geraten, dies ist allerdings die Ausnahme und kommt nur im 1on1 vor. Die Maps des taktischen Spiels machen sehr viel Spaß, sind ausgewogen und weisen doch oft Orte für Spezialpowerups auf, die nur mit Geschick erreicht werden können. Klassiker aus Unreal Tournament wurde überarbeitet und wieder mit eingebracht, es gibt allerdings auch eine Grußzahl neuer Maps.
**Zusammenfassung: Die gesamte Umsetzung läuft auf ein hocheffizientes System heraus um Spaß mit dem schnellen Tod zu haben. Die neuen Modi bringen jedoch auch taktische Komponenten mit herein, die den Spielspaß in die Höhe treiben. Ein hohes Maß an Action ist in dem Spiel garantiert, für jeden, der sich langweilt eine optimale Wahl, kommt man in diesem Spiel doch nie zur Ruhe.
-----Grafik&Performance-----
Minimale Systemanforderungen:
CPU mit 1 GHz
128 MB RAM
64 MB Grafikkarte
DirectX 9.0-kompatible Soundkarte
Windows 98/ME/2000/XP
DirectX 9.0b
5,5 GB Festplattenspeicher
Mit diesen Anforderungen könnt ihr dem Spiel allerdings nicht viel abgewinnen, da kann man bei den Vorgängern bleiben. Mein System(Athlon XP 2600+, 512 MB RAM, Radeon 9600 Pro) ermöglicht flüssiges Spielen nach etwa 15 Sekunden im Level bei 1280*1024 und hohen Details. Das genügt meineserachtens und hat man die Anfangsphase überstanden, ruckelt‘s auch nicht mehr. Die Anfangsphase war schon immer ein Problem der Unreal Engine, da sollte man versuchen Konfrontationen aus dem Weg zu gehen.
Die Grafik ist dann allerdings eine Wucht. Es ist eben eine Unreal Engine, so dass mit Licht- und Spiegeleffekten gezaubert wurde und man eine unwirkliche Welt erhält, die aber wieder durch wunderschöne Texturen, klasse Lichteffekte, keine Fehler und superschöne Models glänzen kann. Sie kann nicht realistische Welten simulieren aber sie kann die Kulisse für ein Deathmatch schaffen. Bei Lichteffekten im Dunkeln kann sie glänzen, düstere Levels kann und will sie gar nicht erzeugen. Geschwindigkeit und sehr flüssige Bewegungen sind absolut die Stärken.
Unnötiger Schrott, wie Leichen oder Munitionsreste und Einschusslöcher bleiben nur für etwas 10 Sekunden auf der Map um die Performance nicht zu senken. Die Leichen verschwinden allerdins niocht plötzlich sondern steigen als eine Art grüner Geist auf. Das find ich sehr schön gemacht, Liandri hält die Arenen eben sauber und man muss sich nicht fragen wohin denn alles plötzlich verschwunden ist.
-----Sound-----
Das Spiel hat den Namen Unreal Torunament 2004 und so ist auch der Sound gemacht. Er hört sich zwar nich fremdartig an, die gesamte Gräuschkulisse ist allerdings nicht dazu da, eine simulierende Atmosphäre zu schaffen, sondern dient einem primitiven Ziel. Der Sound erzeugt in Perfektion eine actionlastige, stressige Atmosphäre, in welcher man zu Höchstleistungen angetrieben wird und nicht zu Schleichaktionen. Verwendet wird ein Dolby Digital Code, so dass man in den Genuss kommt, das Spiel in einer 3-D Soundkulisse zu erleben.
Geräusche der Kämpfer und häufiges Spawnen und Einsammeln bieten eine ständige Stresskulisse, die Waffen machen deutliche Geräusche, nicht realistisch, sondern in ihrer tiefe aggresiv. Sie treiben den Benutzer zur Verwendung und schrecken den Gegner ab, da er deutlich hören kann, welche Waffe gegen ihn zum Einsatz kommt.
Die größte Motivation kommt jedoch durch den Arenasprecher, für den man mittlerweile viele unterschiedliche Schemas laden kann, ich verwende die sexy Frauenstimme, da ist die Motivation am Größten ;-) Man wird über alle besonderen Ereignisse deutlich informiert, nichts motiviert mehr als ein deutliches "ULTRA KILL" vom Arenasprecher. Auch der Sound appeliert also an das primitiste Gefühl in uns, das allerdings mit sehr großem Erfolg.
-----Bedienung-----
Man braucht hier nicht viele Worte zu verlieren. Wenige Tasten sind nötig, im Prinzip braucht man nur laufen, springen und schießen. Die Bedinenung ist direkt und schnell. Doppelclick auf eine der Bewegungstasten führt zum Ausweichen der Figur. Ansonsten ist die Bedienung schnörkellos. Es gibt ein Sprachmenü für Befehle an die Mitspieler, welches mit Übung schnell bedient werden kann. Mir reichen allerdings meist die Maus und 6 Tasten auf dem Keyboard um mich durch die Arenen zu kämpfen. Es ist eben schlichtes Deathmatch.
-----Multiplayer-----
Dem Spiel liegt ein Serverbrowser fürs Internet bei. So findet man schnell offene Spiele für den gewünschen Modus. Zudem ist ein Spiel im LAN möglich, sowie die Eingabe mehrerer Favoriten, die man schnell wieder findet. Der Netzcode selbst ist schnell und fehlerfrei, da konnte ich auch schon bei den Vorgängern keinen Fehler finden. Bots können im Multiplayer fehlende Spieler ersetzen. Multiplayer Spiele können auf Wunsch von NGL aufgezeichnet werden, so dass man in die Stats aufgenommen wird, für das relevante Ranking zählen aber, soweit ich weiß nur angemeldete Turnierveranstaltungen. Die lokalen Stats gibt es nicht mehr, sondern nur noch die World Stats.
-----Fazit-----
Was für ein Spiel haben wir hier vorliegen? Ein primitives, brutales Spiel gepackt in eine erstklassige technische Hülle. Verschwende nicht deine Gedanken an irgendwelche Probleme, tritt ihnen mit der Waffe entgegen. Es liegt kein Krieg oder Rachefeldzug zu Grunde, alles ist auf der Basis einer sportlichen Veranstaltung. Für gefährlich hält der Boc das Spiel also nicht, es appeliert allerdings an niedere Gefühle und hat deshalb seine Freigabe ab 18 verdient. Die deutsche Fassung wurde für den Markt geschnitten, so dass sie wahrscheinlich weniger brutal daher kommt. Aufgrunddessen liegt die Altersfreigabe hier bei 16 Jahren. Im Moment kostet das Spiel in der Regel noch 45 € der Preis könnte aber bald fallen. Im Internet erhält man die ungeschnittene asiatische oder russische Fassung für weniger.
Leuten, die einen Sinn in einem Spiel suchen, zartbesaiteten und Kindern rät der Boc von UT 2004 ab. Jenen, die in stressiger, wunderschöner Atmosphäre ihren niedersten Gefühlen Tribut zollen wollen, kann er nur sagen: "Happy Fragging" und viel Glück beim Kampf um Ruhm und Ehre in der Arena wünschen.
5.2.2004__bocdanovic weiterlesen schließen -
UT 2004: ALLES, WAS MAN WISSEN MUSS !!!!!!!!!!
Pro:
-Spektakuläre Grafik -Schnelle, actionreiche Kämpfe -Onslaught-Modus mit Vehikeln
Kontra:
-Kaum Neuerungen -Taktisches Vorgehen im Team meist unnötig
Empfehlung:
Ja
Nach mehreren Verschiebungen scheint der Release des Multiplayer-Ego-Shooters Unreal Tournament 2004 endlich in greifbare Nähe gerückt zu sein und Entwickler Digital Extreme hat eine Demoversion veröffentlicht, die den Spielern ordentlich Appetit auf das fertige Programm machen soll. Ich habe mich nun einmal ausgiebig mit der Demo befasst und habe in unzähligen Netzwerk- und Internet-Gefechten einen umfassenden Eindruck des Programms gewonnen.
Wie schon die beiden Vorgänger setzt das neueste Unreal Tournament vor allem auf die actionreichen Mehrspieler-Gefechte. Der Solomodus mit Bots folgt keiner echten Geschichte, sondern lässt euch eine Map nach der anderen abarbeiten, um letztendlich über alle Gegner zu triumphieren. Daher ist dieser Modus nur dazu geeignet, die zahllosen Karten des Spiels kennen zu lernen und sich mit Waffen und Spielmechanismen des Programms vertraut zu machen. Die Bots verhalten sich, zumindest auf höheren Stufen, recht clever und sind exzellente Schützen, die realistischerweise aber auch mal daneben schießen.
Unreal Tournament 2004 bietet sowohl im Einzel-, wie im Mehrspielermodus satte acht Spielmodi an. Neben den bekannten Formen des vergnüglichen Zeitvertreibs wie (Team-) Deathmatch und Capture the Flag haben die Entwickler auch wieder das beliebte Bombing Run integriert, bei der zwei Teams versuchen eine in der Mitte der Spielkarte platzierte Bombe ins gegnerische Tor zu werfen. Auch das actionreiche Double Domination, bei dem man gleichzeitig zwei Kontrollpunkte für eine bestimmte Zeit halten muss, ist wieder mit von der Partie und, nach Abstinenz in der 2003-Auflage, der Assault-Modus. Dabei treten zwei Teams gegeneinander an und versuchen in der Rolle von Verteidiger bzw. Angreifer das gekennzeichnete Ziel zu schützen, respektive zu sprengen/stehlen. Die Maps dieser Spielart sind geradezu gewaltig in ihren Ausmaßen und verfügen über mehrere Sekundärziele, die es nacheinander zu erfüllen gilt, bis man endlich die Runde gewonnen hat. Gänzlich neu in UT2004 ist der Onslaught-Modus.
Hierbei kommen die neun neuen Fahr- und Flugzeuge richtig zum Einsatz. Das Spielprinzip erinnert ein wenig an Battlefield 1942 und Konsorten. Auf einer Map sind mehrere Energiestationen verteilt, die es einzunehmen gilt. Denn nur, wer alle Stationen kontrolliert, kann die Schutzschilde des gegnerischen Hauptkerns abschalten, dessen Zerstörung das Spielende markiert. Allerdings müssen die Kontrollstationen in einer bestimmten Reihenfolge aktiviert werden und können jederzeit vom Gegner zerstört werden – sofern dieser die am nächsten stehende Station bereits in seinem Besitz hat. Praktischerweise steht an jeder Station ein waffenstarrender Geschützturm, mit dem man sich den feindlichen Aggressoren entgegen stellen kann. Zudem generiert jede Energiestation ein bis drei neue Vehikel, die allerdings erst ersetzt werden, wenn der Vorgänger zerstört wurde. Nun entbrennt also ein heftiger Kampf um die Energieknotenpunkte, wobei sowohl zu Fuß, als auch im Bauch von stahlummantelten Panzern, im Sitz von dahinsausenden Jeeps oder weit über dem Geschehen hinter dem Steuerknüppel eines Gleiters gekämpft wird. Besonders originell ist der Raptor, eine Art Luftkissenboot, das auf Wunsch große Hopser macht oder sich dem Boden nähert und so die Feinde auf Schusters Rappen gleich im Dutzend niedermäht. Stichwort „mähen“: Der Skorpion getaufte Kampfjeep fährt auf Knopfdruck messerscharfe Klingen zu beiden Seiten der Karosserie aus und verhält sich dabei wie eine geschwungene Sense im Kornfeld, besonders in der englischen Version, da dort die Gewaltdarstellung doch mal wieder sehr überspitzt und mit viel roter Farbe umgesetzt wurde. Wer genug von den Standardmodi hat, darf auf Wunsch zwischen 12 Mutatoren wählen, von denen sich einige auch kombinieren lassen. Bei Invasion etwa stellen sich mehrere menschliche Spieler Horden anstürmender Monster entgegen – Serious Sam lässt grüßen.
Das Waffenarsenal wurde wieder mal nur sehr behutsam überarbeitet, und auch wenn es da beim Vorgänger wenig Grund zum Meckern gab, wünschen wir uns für das nächste, bereits angekündigte (!) UT Innovationen in Sachen Kampfgerät. Wirklich neu sind nur vier Waffen: Ein Raketenwerfer, der äußerst effektiv gegen Fahrzeuge ist und sich automatisch auf Ziele im Fadenkreuz aufschaltet, der Granatwerfer, mit dem sich per Rechtsklick detonierende Geschosse verschießen lassen, das Snipergewehr, das ähnlich wie die Lightning Gun vor allem über große Distanz gefährlich ist und der Minenleger, mit dem sich intelligente Spinnenminen auf Fußsoldaten und Vehikel hetzen lassen. Den Rest kennen Spieler der Vorgänger ja bereits: Minigun, Sturmgewehr, Shock Rifle, Link Gun, etc. Neu bei der Link Gun: Mit dem sekundären Feuermodus lassen sich Fahrzeuge und Konstruktionen des eigenen Teams reparieren. Auch aus UT2003 bekannt: Verstreute Pillen erhöhen den Adrenalinpegel, worauf sich per Tastenkombination wieder besondere Spezialmanöver aktivieren lassen.Die Grafik sieht noch fast genauso aus wie im letzten Jahr, was sie jedoch nicht daran hindert, brillante Licht- und Partikeleffekte auf den Bildschirm zu zaubern sowie unglaublich realistische Animationen abzubilden. Die Maps sind grafisch alle sehr liebevoll gestaltet und protzen mit einer Vielzahl von aufwändigen Details wie Spinnenweben, im Wind wehenden Gräsern und vielem mehr. Leider hat uns das, was wir bisher von den auswählbaren Skins gesehen haben, ganz und gar nicht beeindruckt, das Aussehen der Spielfiguren wirkt zumeist einfallslos und nach 08/15-Muster zusammengesetzt. Hoffentlich hat da die Vollversion mehr zu bieten.Die englische Sprachausgabe ist gewohnt materialistisch ausgefallen und begeistert mit ebenso blutrünstigen wie irrwitzigen Kommentaren der Charaktere. Die Musik ist schweißtreibend und adrenalinfördernd, geht aber in der Masse der ausgezeichneten Soundeffekte während eines Gefechts oft unter. Kein Wunder, wenn es überall dröhnt und kracht, Raketen donnernd einschlagen und Laserstrahlen durch die Luft rauschen.
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FAZIT:
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Auch Aufgewärmtes kann gut schmecken. Jedoch nicht unbegrenzt oft. Sorgen die neu eingeführten Fahr- und Flugzeuge, sowie der Onslaught-Modus dieses Jahr noch für eine Existenzberechtigung, so müssen sich die Entwickler für den Nachfolger doch deutlich mehr einfallen lassen. Besitzer des Vorgängers sollten sich gut überlegen, ob sie Unreal Tournament 2004 wirklich brauchen und erneut um die 40 € dafür hinblättern möchten, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass zur 2003-Version bereits Mods existieren, die ebenfalls Fahrzeuge ins Spiel integrieren... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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