Aldi Almare Schlemmerfilet Bordelaise Testbericht

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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von beruwe4
Der Fisch hat sein Wasser sogar im Backofen dabei!
Pro:
leckere Mahlzeit, guter Preis, leichte Zubereitung
Kontra:
zuviel Flüssigkeit, die nicht so gut schmeckt
Empfehlung:
Ja
Hallo,
als Junggeselle, der nicht eben ein 5*-Koch ist und auch relativ wenig Zeit zum Kochen hat, probiere ich mich hin und wieder durch die Fertiggerichte dieser Welt und letztens gab es Fisch. Angeln kann ich auch nicht, also ab zu Aldi und das Angebot gecheckt. Am Ende hatte ich aus der Tiefkühltruhe eine Packung
Almare
Schlemmerfilet „Bordelaise“
mit delikater Kräuterauflage.
Da ich nun auch nicht gerade auf Schildkrötenfutter (Salat & Co.) stehe, hab ich mir – den Rat meiner Schwester folgend – Kartoffelpüree (aus der Tüte) dazu gemacht. Das war am letzten Wochenende und ihr seht, ich lebe noch. Aus Freude darüber will ich euch von meinem Fang aus der Aldi-Tiefkühltruhe berichten.
Mein Fisch war in einer blauen Pappschachtel mit einem netten Bild – Servierempfehlung – auf der Vorderseite und den allgemeinen Herstellerinfos auf der Rückseite. Der Fisch selbst ist dann noch einmal in einer Art Aluschale und einer durchsichtigen Tüte untergebracht.
Bin ja eher der Fischstäbchen-Typ, weil dort noch nie auch nur eine Gräte zu finden war, aber ich hab mal geglaubt was der Hersteller meinte. „Garantiert grätenfrei“ sollte das gute Stück sein, deshalb habe ich das auch erst einmal geglaubt. Wehe, wenn das nicht stimmt, hab ich mir im Stillen gedacht...
In der Packung befinden sich 400 Gramm Füllgewicht, allerdings sind davon nur 300 Gramm Fisch, der Rest ist die Bordelaise, nehme ich an. Die Zutaten entnehme ich der Rückseite der Verpackung:
- 75% Fisch-Filet Alaska-Seelachs (stimmt 300 von 400 g entsprechen 75%)
- pflanzliches Fett
- Zwiebeln
- pflanzliches Öl
- Paniermehl
- Tomatensaft
- Kräuter
- jodiertes Speisesalz
- modifizierte Maisstärke
- natürliches Aroma
- Zucker
- Säuerungsmittel (Citronensäure, L(+)-Weinsäure) und
- Gewürze
Der Fisch ist ein tiefgefrorenes Stück Fischfilet, dass entweder so wie es ist – tiefgefroren - in das Gefrierfach sollte, aber auf gar keinen Fall wieder eingefroren werden, wenn es denn schon mal auf- oder angetaut war. Bei ordnungsgemäßer Lagerung bei –18° hält der Fisch bis 04/2006 durch. Nicht schlecht.
Ich bin auf Nummer sicher gegangen und hab es in der Aluschale zu Hause gleich in den bei 225° vorgeheizten Backofen geschoben, wo ich es bei ca. 180 – 190° etwa eine knappe Dreiviertelstunde hab vor sich hin schmoren lassen. Nach den knapp 45 Minuten habe ich es noch etwa 5 Minuten im abgestellten Ofen stehen lassen.
Die Zwischenzeit habe ich damit verbracht, mir den erwähnten Kartoffelpüree zusammenzurühren und mir mal die Nährwerte meines tollen Fischs angesehen. Die sind durchschnittlich je 100 Gramm:
Brennwert 592 kJ/142 kcal
Eiweiß 13,2 g
Kohlenhydrate 2,9 g
Fett 8,6 g
Als mein Fisch fertig war, habe ich die Schale vorsichtig aus dem Ofen geholt, denn der Nachteil bei solchen Aktionen ist, dass nicht nur das Essen schön heiß wird, sondern auch die jeweiligen Behältnisse.
Ein wenig verwundert war ich dann beim Anblick meiner Fischmahlzeit schon, denn in der Schale hatte sich sehr viel Flüssigkeit gesammelt, da ist das aus dem Ofen nehmen nicht gerade einfach. Leicht kann man da was verschütten. Wie ich finde ein bisschen viel Flüssigkeit für so einen toten und in Form gepressten Fisch. Weniger ist oft mehr, denk ich mir.
Auch die Hülle (Bordelaise) sah etwas merkwürdig aus. Aber ich bin kein Gourmet und entscheide nur, schmeckt es oder schmeckt es nicht. Gut geduftet hatte es jedenfalls als ich es aus dem Ofen geholt hatte. Angenehm, aber nicht zu stark nach Fisch. Das hat mir schon mal gefallen. Auch hat nicht gleich die ganze Bude stundenlang nach Fisch gerochen, auch sehr angenehm, aber Lüften muss man natürlich dennoch. Denn ein gewisses Lüftchen hängt nach so einem opulenten Mahl immer im Raum.
Fisch auf den Teller neben das Kartoffelpüree, Messer und Gabel geschnappt und los ging es. Ein sauberer Schnitt und siehe da, ich sehe ein saftiges Stück Fischfilet vor mir liegen, schön helles, fast weißes Fleisch oder wie auch immer man das bei einem Fisch nennen mag. Es ist so zart oder nenne ich es weich?, dass es schon beim leichten Berühren auseinander fällt. Also Zähne ausbeißen wird sich daran niemand, da muss der Hersteller keine Angst vor haben...
Das Fischfilet schmeckt mir sehr gut, allerdings muss ich die Hülle drum herum nicht unbedingt haben. Auch dieses Abfallprodukt in der Schale, die viele Flüssigkeit, die wahrscheinlich als Soße dienen sollte, brauche ich nicht. Sie schmeckte mir zudem nicht, sie war eigentlich fast geschmacklos. Hab mir leckere Butter ausgelassen und ein paar Zwiebelringe drin angebraten. Das war lecker.
Der Hersteller:
COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH
Postfach 29 01 39
27531 Bremerhaven
Übrigens, nicht das ich geizig bin, aber bei dem Hunger, den ich hatte, war ich froh, dass ich das Stück mit niemanden teilen musste. Also, kräftige Esser in Gesellschaft brauchen 2 Packungen oder man kann sich mit seinem Mitesser darauf einigen, dass man etwas mehr Kartoffelpüree nimmt und danach einen großen Nachtisch – dann reicht es.
Der Preis für die Packung war unter 2 €, ich weiß es nicht mehr so genau, weil ich den Kassenzettel nicht mitgenommen und mir den Preis auch nicht gemerkt habe.
Meine Meinung?
Ich finde, ich hatte da eine gute, vollwertige und leicht zuzubereitende Mittagsmahlzeit. Der Preis stimmte auch und man kann den Fisch mit verschiedenen Zutaten kombinieren. Wenn man den Fisch noch etwas nachwürzt, ist er sehr appetitlich. Aber besser man kann noch nachwürzen, als wenn der so salzig ist, dass man danach einen Vertrag mit dem Getränkegroßhandel abschließen muss.
Dass von der Packung allerdings 2 Personen satt werden sollen, halte ich persönlich für ein Gerücht. Aber wenn die beiden fast keinen Hunger haben, wird es schon gehen.
Das einzige, was mich etwas gestört hatte, war die viele und mir nicht sonderlich gut schmeckende Flüssigkeit. Auch die Hülle um den Fisch drum herum war nicht so mein Ding, aber das muss nichts heißen.
Preis-Leistungsverhältnis sind dennoch gut und ich gebe eine Kaufempfehlung, denn ich werde mir dieses Tiefkühlprodukt sicherlich wieder einmal kaufen. Da es jedoch da noch andere Geschmacksrichtungen gibt, werde ich zunächst diese einmal testessen. Allerdings wegen der Flüssigkeit, die sich bildet und die auch nicht so doll im Geschmack war, ziehe ich mal einen Stern ab.
Guten Appetit!
beruwe4
als Junggeselle, der nicht eben ein 5*-Koch ist und auch relativ wenig Zeit zum Kochen hat, probiere ich mich hin und wieder durch die Fertiggerichte dieser Welt und letztens gab es Fisch. Angeln kann ich auch nicht, also ab zu Aldi und das Angebot gecheckt. Am Ende hatte ich aus der Tiefkühltruhe eine Packung
Almare
Schlemmerfilet „Bordelaise“
mit delikater Kräuterauflage.
Da ich nun auch nicht gerade auf Schildkrötenfutter (Salat & Co.) stehe, hab ich mir – den Rat meiner Schwester folgend – Kartoffelpüree (aus der Tüte) dazu gemacht. Das war am letzten Wochenende und ihr seht, ich lebe noch. Aus Freude darüber will ich euch von meinem Fang aus der Aldi-Tiefkühltruhe berichten.
Mein Fisch war in einer blauen Pappschachtel mit einem netten Bild – Servierempfehlung – auf der Vorderseite und den allgemeinen Herstellerinfos auf der Rückseite. Der Fisch selbst ist dann noch einmal in einer Art Aluschale und einer durchsichtigen Tüte untergebracht.
Bin ja eher der Fischstäbchen-Typ, weil dort noch nie auch nur eine Gräte zu finden war, aber ich hab mal geglaubt was der Hersteller meinte. „Garantiert grätenfrei“ sollte das gute Stück sein, deshalb habe ich das auch erst einmal geglaubt. Wehe, wenn das nicht stimmt, hab ich mir im Stillen gedacht...
In der Packung befinden sich 400 Gramm Füllgewicht, allerdings sind davon nur 300 Gramm Fisch, der Rest ist die Bordelaise, nehme ich an. Die Zutaten entnehme ich der Rückseite der Verpackung:
- 75% Fisch-Filet Alaska-Seelachs (stimmt 300 von 400 g entsprechen 75%)
- pflanzliches Fett
- Zwiebeln
- pflanzliches Öl
- Paniermehl
- Tomatensaft
- Kräuter
- jodiertes Speisesalz
- modifizierte Maisstärke
- natürliches Aroma
- Zucker
- Säuerungsmittel (Citronensäure, L(+)-Weinsäure) und
- Gewürze
Der Fisch ist ein tiefgefrorenes Stück Fischfilet, dass entweder so wie es ist – tiefgefroren - in das Gefrierfach sollte, aber auf gar keinen Fall wieder eingefroren werden, wenn es denn schon mal auf- oder angetaut war. Bei ordnungsgemäßer Lagerung bei –18° hält der Fisch bis 04/2006 durch. Nicht schlecht.
Ich bin auf Nummer sicher gegangen und hab es in der Aluschale zu Hause gleich in den bei 225° vorgeheizten Backofen geschoben, wo ich es bei ca. 180 – 190° etwa eine knappe Dreiviertelstunde hab vor sich hin schmoren lassen. Nach den knapp 45 Minuten habe ich es noch etwa 5 Minuten im abgestellten Ofen stehen lassen.
Die Zwischenzeit habe ich damit verbracht, mir den erwähnten Kartoffelpüree zusammenzurühren und mir mal die Nährwerte meines tollen Fischs angesehen. Die sind durchschnittlich je 100 Gramm:
Brennwert 592 kJ/142 kcal
Eiweiß 13,2 g
Kohlenhydrate 2,9 g
Fett 8,6 g
Als mein Fisch fertig war, habe ich die Schale vorsichtig aus dem Ofen geholt, denn der Nachteil bei solchen Aktionen ist, dass nicht nur das Essen schön heiß wird, sondern auch die jeweiligen Behältnisse.
Ein wenig verwundert war ich dann beim Anblick meiner Fischmahlzeit schon, denn in der Schale hatte sich sehr viel Flüssigkeit gesammelt, da ist das aus dem Ofen nehmen nicht gerade einfach. Leicht kann man da was verschütten. Wie ich finde ein bisschen viel Flüssigkeit für so einen toten und in Form gepressten Fisch. Weniger ist oft mehr, denk ich mir.
Auch die Hülle (Bordelaise) sah etwas merkwürdig aus. Aber ich bin kein Gourmet und entscheide nur, schmeckt es oder schmeckt es nicht. Gut geduftet hatte es jedenfalls als ich es aus dem Ofen geholt hatte. Angenehm, aber nicht zu stark nach Fisch. Das hat mir schon mal gefallen. Auch hat nicht gleich die ganze Bude stundenlang nach Fisch gerochen, auch sehr angenehm, aber Lüften muss man natürlich dennoch. Denn ein gewisses Lüftchen hängt nach so einem opulenten Mahl immer im Raum.
Fisch auf den Teller neben das Kartoffelpüree, Messer und Gabel geschnappt und los ging es. Ein sauberer Schnitt und siehe da, ich sehe ein saftiges Stück Fischfilet vor mir liegen, schön helles, fast weißes Fleisch oder wie auch immer man das bei einem Fisch nennen mag. Es ist so zart oder nenne ich es weich?, dass es schon beim leichten Berühren auseinander fällt. Also Zähne ausbeißen wird sich daran niemand, da muss der Hersteller keine Angst vor haben...
Das Fischfilet schmeckt mir sehr gut, allerdings muss ich die Hülle drum herum nicht unbedingt haben. Auch dieses Abfallprodukt in der Schale, die viele Flüssigkeit, die wahrscheinlich als Soße dienen sollte, brauche ich nicht. Sie schmeckte mir zudem nicht, sie war eigentlich fast geschmacklos. Hab mir leckere Butter ausgelassen und ein paar Zwiebelringe drin angebraten. Das war lecker.
Der Hersteller:
COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH
Postfach 29 01 39
27531 Bremerhaven
Übrigens, nicht das ich geizig bin, aber bei dem Hunger, den ich hatte, war ich froh, dass ich das Stück mit niemanden teilen musste. Also, kräftige Esser in Gesellschaft brauchen 2 Packungen oder man kann sich mit seinem Mitesser darauf einigen, dass man etwas mehr Kartoffelpüree nimmt und danach einen großen Nachtisch – dann reicht es.
Der Preis für die Packung war unter 2 €, ich weiß es nicht mehr so genau, weil ich den Kassenzettel nicht mitgenommen und mir den Preis auch nicht gemerkt habe.
Meine Meinung?
Ich finde, ich hatte da eine gute, vollwertige und leicht zuzubereitende Mittagsmahlzeit. Der Preis stimmte auch und man kann den Fisch mit verschiedenen Zutaten kombinieren. Wenn man den Fisch noch etwas nachwürzt, ist er sehr appetitlich. Aber besser man kann noch nachwürzen, als wenn der so salzig ist, dass man danach einen Vertrag mit dem Getränkegroßhandel abschließen muss.
Dass von der Packung allerdings 2 Personen satt werden sollen, halte ich persönlich für ein Gerücht. Aber wenn die beiden fast keinen Hunger haben, wird es schon gehen.
Das einzige, was mich etwas gestört hatte, war die viele und mir nicht sonderlich gut schmeckende Flüssigkeit. Auch die Hülle um den Fisch drum herum war nicht so mein Ding, aber das muss nichts heißen.
Preis-Leistungsverhältnis sind dennoch gut und ich gebe eine Kaufempfehlung, denn ich werde mir dieses Tiefkühlprodukt sicherlich wieder einmal kaufen. Da es jedoch da noch andere Geschmacksrichtungen gibt, werde ich zunächst diese einmal testessen. Allerdings wegen der Flüssigkeit, die sich bildet und die auch nicht so doll im Geschmack war, ziehe ich mal einen Stern ab.
Guten Appetit!
beruwe4
17 Bewertungen, 1 Kommentar
-
08.04.2005, 01:47 Uhr von modschegibbchen
Bewertung: sehr hilfreich"danach einen Vertrag mit dem Getränkegroßhandel abschließen" - so schlimm ist das doch nicht. ihr habt doch diese traumhafte bier in regensburg - kneitinger. versuch mal den vertrag mit denen zu machen, dann komme ich fisch esse
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