Erfahrungsbericht von Hummel2000
Rassismus ist ganz bestimmt kein deutsches Problem
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
vielmehr kann man in allen, wirklich allen europäischen Ländern feststellen, daß die Rassisten auf dem Vormarsch sind.
Und ich frage mich, was die Gründe dafür sind.
Ich lebe in einer mittelhessischen Kleinstadt, mein Lebensgefährte kommt aus dem Iran.
Meine Arbeitskollegen kommen aus Polen, Österreich, Bosnien, Iran, Afghanistan und der Türkei.
Ich habe durch den Sport, den ich jahrelang betrieben habe, Freunde in ganz Europa, Menschen mit heller und dunkler Haut, Christen, Moslems und Freidenker.
Wir reden oft über das Problem der Ausländerfreindlichkeit.
Die Familie meines Freundes ist seit 18 Jahren in Deutschland.
In ihren Augen sind die Türken schuld am steigenden Rassismus.
Ich war ziemlich platt, als ich diese Theorie das erste Mal hörte.
Aber sie sagen, daß nur die Türken sich absondern würden und sich nicht anpassen können.
Nun denn, daß ist deren Meinung.
Ein türkisches Ehepaar, mit dem ich seit ein paar Jahren befreundet bin und das in Izmir lebt, hat mich über Weihnachten besucht.
Ich war eigentlich sehr erschüttert darüber, daß Levent - so heißt der Freund - sich nur abwertend über seine Landsleute hier in Deutschland geäußert hat. Er fragte mich, warum viele Türken nicht kapieren würden, daß auch in der Türkei die Zeit nicht stehen geblieben ist.
Was ich mit diesen Beispielen sagen möchte, ist folgendes :
Wenn sich religiöse oder ethnische Gruppen absondern, regelrechte Ghettos bilden und sich gegen andere Gruppen abschotten - dann geben sie dem Rassismus jede Menge Raum und Nahrung.
Und mit Rassisten meine ich nicht die dumpfe, geistig recht unterentwickelte Schar der Glatzen. Diese Sorte Mensch wird es immer geben. Wenn sie keine Ausländer verfolgen, geht es halt gegen Behinderte, Schwule, Frauen - eben gegen alles, was sich nicht wehren kann.
Für die Glatzen ist doch Rassismus nur ein Grund zum Draufhauen - wahrscheinlich sind ihnen die Eintrittskarten für die Fußballspiele zu teuer.
Die wirklich gefährlichen sind die, die in den obersten Schichten gegen die Überfremdung anreden und nicht selten genug handelt es sich dabei selbst um Ausländer.
Auch hier in Deutschland wächst die Angst vor Überfremdung zusehend.Und diese Angst heißt nicht, daß man sich vor zu vielen Italienern, Griechen oder Spaniern fürchtet.
Ganz konkret fürchtet man sich vor dem Islam, was sich seit dem 11.September noch ganz enorm verstärkt hat.
Und unsere islamischen Mitbürger haben meist nichts anderes zu tun, als sich wirklich abzuschotten.
Mein Arbeitskollege sagte mir ganz klar, daß spätestens in zehn Jahren auch die deutschen Frauen einen Schleier zu tragen hätten !!!
Er lebt und arbeitet seit fast zwanzig Jahren hier, sein Kind ist jetzt fünf Jahre alt und spricht kein Deutsch.
Deshalb möchte er Hessen jetzt verlassen, denn für die Einschulung im Herbst wird ein Sprachtest verlangt und den wird sein Kind nicht bestehen. Wozu auch ? Die Familie lebt nur unter Türken, man geht in türkische Geschäfte und sogar die Erzieherin im Kindergarten spricht türkisch. Wozu also die Sprache der Ungläubigen lernen ?
Und in der Moschee - tja, da sind die Türken unter sich. Mein Kollege aus Afghanistan besucht eine Moschee in Giessen.
Das Gotteshaus in seiner Heimatstadt hat es wohl nicht so mit Afghanern, dort sind nur die Türken erwünscht.
Ich denke, der beste Weg, um Rassismus zu bekämpfen, ist die Integration in unser tägliches Leben.
Keine Wohnblocks, wo nur Türken, nur Russen oder nur Albaner, oder nur ...., leben.
Und wenn jemand nicht bereit ist, sich in ein Wertesystem einzufügen, dann sollte man überlegen, ob derjenige nicht zu Hause besser aufgehoben ist.
Wer nicht will, daß sein Kind Deutsch lernt, wer verhindern will,´daß die Tochter überhaupt zur Schule geht, wer seine Frau zu Hause einsperrt und nicht am Leben teilhaben läßt, der sollte gehen.
Und ich frage mich, was die Gründe dafür sind.
Ich lebe in einer mittelhessischen Kleinstadt, mein Lebensgefährte kommt aus dem Iran.
Meine Arbeitskollegen kommen aus Polen, Österreich, Bosnien, Iran, Afghanistan und der Türkei.
Ich habe durch den Sport, den ich jahrelang betrieben habe, Freunde in ganz Europa, Menschen mit heller und dunkler Haut, Christen, Moslems und Freidenker.
Wir reden oft über das Problem der Ausländerfreindlichkeit.
Die Familie meines Freundes ist seit 18 Jahren in Deutschland.
In ihren Augen sind die Türken schuld am steigenden Rassismus.
Ich war ziemlich platt, als ich diese Theorie das erste Mal hörte.
Aber sie sagen, daß nur die Türken sich absondern würden und sich nicht anpassen können.
Nun denn, daß ist deren Meinung.
Ein türkisches Ehepaar, mit dem ich seit ein paar Jahren befreundet bin und das in Izmir lebt, hat mich über Weihnachten besucht.
Ich war eigentlich sehr erschüttert darüber, daß Levent - so heißt der Freund - sich nur abwertend über seine Landsleute hier in Deutschland geäußert hat. Er fragte mich, warum viele Türken nicht kapieren würden, daß auch in der Türkei die Zeit nicht stehen geblieben ist.
Was ich mit diesen Beispielen sagen möchte, ist folgendes :
Wenn sich religiöse oder ethnische Gruppen absondern, regelrechte Ghettos bilden und sich gegen andere Gruppen abschotten - dann geben sie dem Rassismus jede Menge Raum und Nahrung.
Und mit Rassisten meine ich nicht die dumpfe, geistig recht unterentwickelte Schar der Glatzen. Diese Sorte Mensch wird es immer geben. Wenn sie keine Ausländer verfolgen, geht es halt gegen Behinderte, Schwule, Frauen - eben gegen alles, was sich nicht wehren kann.
Für die Glatzen ist doch Rassismus nur ein Grund zum Draufhauen - wahrscheinlich sind ihnen die Eintrittskarten für die Fußballspiele zu teuer.
Die wirklich gefährlichen sind die, die in den obersten Schichten gegen die Überfremdung anreden und nicht selten genug handelt es sich dabei selbst um Ausländer.
Auch hier in Deutschland wächst die Angst vor Überfremdung zusehend.Und diese Angst heißt nicht, daß man sich vor zu vielen Italienern, Griechen oder Spaniern fürchtet.
Ganz konkret fürchtet man sich vor dem Islam, was sich seit dem 11.September noch ganz enorm verstärkt hat.
Und unsere islamischen Mitbürger haben meist nichts anderes zu tun, als sich wirklich abzuschotten.
Mein Arbeitskollege sagte mir ganz klar, daß spätestens in zehn Jahren auch die deutschen Frauen einen Schleier zu tragen hätten !!!
Er lebt und arbeitet seit fast zwanzig Jahren hier, sein Kind ist jetzt fünf Jahre alt und spricht kein Deutsch.
Deshalb möchte er Hessen jetzt verlassen, denn für die Einschulung im Herbst wird ein Sprachtest verlangt und den wird sein Kind nicht bestehen. Wozu auch ? Die Familie lebt nur unter Türken, man geht in türkische Geschäfte und sogar die Erzieherin im Kindergarten spricht türkisch. Wozu also die Sprache der Ungläubigen lernen ?
Und in der Moschee - tja, da sind die Türken unter sich. Mein Kollege aus Afghanistan besucht eine Moschee in Giessen.
Das Gotteshaus in seiner Heimatstadt hat es wohl nicht so mit Afghanern, dort sind nur die Türken erwünscht.
Ich denke, der beste Weg, um Rassismus zu bekämpfen, ist die Integration in unser tägliches Leben.
Keine Wohnblocks, wo nur Türken, nur Russen oder nur Albaner, oder nur ...., leben.
Und wenn jemand nicht bereit ist, sich in ein Wertesystem einzufügen, dann sollte man überlegen, ob derjenige nicht zu Hause besser aufgehoben ist.
Wer nicht will, daß sein Kind Deutsch lernt, wer verhindern will,´daß die Tochter überhaupt zur Schule geht, wer seine Frau zu Hause einsperrt und nicht am Leben teilhaben läßt, der sollte gehen.
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