Driver 3 (PS2 Spiel) Testbericht

Driver-3-ps2-spiel
ab 30,29
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5 Sterne
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4 Sterne
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3 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von Aerosoljunkie

Driver 3

4
  • Grafik:  gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Altersbeschränkung:  ab 16 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene

Pro:

->Text

Kontra:

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Empfehlung:

Ja

Der knallharte Undercover-Agent und Held der \'Driver\'-Reihe namens Tanner ist wieder da und befindet sich mitten in seinem wohl härtesten Fall. Eine recht geschickt agierende Bande von Autoschiebern treibt ihr Unwesen im sonnigen Miami. Ständig werden weitere Edelkarossen gestohlen und dann auf dem entsprechenden Markt für viel Geld verscherbelt. Noch ist nicht bekannt, wer die Geschicke dieser Verbrecherorganisation führt und in welches Land die Autos gehen. Doch im weiteren Verlauf deckt Tanner einige interessante Tatsachen auf und kommt dabei ins beschauliche Nizza und ins Herz der Türkei – nach Istanbul. Dabei trifft er auch auf einige alte Bekannte und natürlich kommt auch sein fahrerisches Können mal wieder zum Einsatz.Während des Spielverlaufs verweilt man nicht nur im amerikanischen Miami, sondern findet sich später auch im verwinkelten Nizza und im sonnigen Istanbul wieder. Die Städte wurden ihren realen Vorbildern sehr detailliert nachempfunden, wobei man jedoch einige Kompromisse im Zuge der Spielbarkeit eingegangen ist. Wichtige und bekannte Orte erkennt man aber auf jeden Fall wieder. Hinzu kommt die unterschiedliche Charakteristik einer jeden Stadt. Während man im weitläufigen Miami noch genügend Spielraum hat, um sich mit der allgemeinen Steuerung vertraut zu machen, fordern euch die verwinkelten Gassen von Nizza schon etwas mehr fahrerisches Können ab.

Apropos Fahrzeug: Der Fuhrpark wurde gehörig aufgestockt und bietet euch unzählige verschiedene Wagen an. Vom rasanten Sportwagen bis hin zum edlen Oldtimer ist eigentlich alles dabei, was das Herz eines jeden Motorenfreunds höher schlagen lässt. Jedes Fahrzeug lässt sich unterschiedlich leicht bzw. schwer steuern und unterliegt einer beeindruckend realistischen Physik-Engine. Dies beschränkt sich nicht nur auf das mehrstufige Schadensmodell, sonder lässt sogar die nackten Felgen Funken schlagen, wenn man mit den zerschossenen Reifen seines Wagens über den Asphalt rauscht.

Diese werden nahezu perfekt in Szene gesetzt und lassen nichts in Sachen Dramatik und Action vermissen. Fahrbahnbegrenzungen, kleinere Marktstände oder Laternenpfähle werden von euch aus dem Weg geräumt, Passanten bringen sich mit einem beherzten Satz in Sicherheit - und hinter euch das ständige Heulen der Polizeisirene. Je nach Wunsch könnt ihr diesen Effekt auch nochmals verstärken. Auf Knopfdruck aktiviert ihr die so genannte \'Thrill Cam\', die euch die aktuelle Szenerie in einer Art Zeitlupeneffekt präsentiert – sehr schick. Wer will, kann auch noch zwischen verschiedenen Perspektiven wechseln und seinen Boliden beispielsweise in der Egoansicht durch die Straßen schicken.

Neben den Story-Missionen, die ihr übrigens nach erfolgreichem Abschluss jederzeit wiederholen könnt, stehen euch noch eine ganze Menge anderer Modi zur Verfügung. So könnt ihr euch beispielsweise in einem so genannten \'Quick Chase\' eine spontane Verfolgungsjagd mit einigen Übeltätern liefern, die ihr mit der Waffe im Anschlag aufhalten müsst. Besonders interessant ist hierbei, dass die KI des gegnerischen Fahrers bei nahezu jedem Neustart der Jagd eine andere Route wählt. Stures Auswendiglernen der Fahrweise und damit ein gezieltes Vorgehen ist somit nicht möglich, was letztendlich für eine größere Spieltiefe und natürlich einen höheren Wiederspielwert sorgt. Je nach Lust und Laune kann man aber auch ein ganz normales Rennen durch die Stadt bestreiten und dabei herausfinden, wer denn nun wirklich der bessere Fahrer ist. Sehr interessant scheint auch der so genannte \'Directors Mode\' zu sein. Hier könnt ihr einfach mal mit dem Wagen durch die Straßen brettern und die automatisch aufgenommenen Szenen im Nachhinein bearbeiten. Zu diesem Zweck stehen euch verschiedene Kameraperspektiven und Spezialeffekte (Blur-Mode, Zeitlupe etc.) zur Verfügung, die ihr an jeder beliebigen Stelle des Replays einsetzen könnt. Somit entsteht mit etwas Geduld und Geschick eine Art packender Minifilm. Die Möglichkeiten hierbei sind fast unendlich und man kann gespannt sein, was die Fans aus dieser Option alles machen werden.

11 Bewertungen