Erfahrungsbericht von Theophanu
Der beste Freund des Menschen: Willson, der Volleyball
Pro:
getailetreue Darstellung
Kontra:
Film wirkt \"gepresst\"
Empfehlung:
Nein
Das Duo Robert Zemeckis und Tom Hanks hatte mich in dem sehr authentisch gestaltetem und nachdenklichen Film \"Forrest Gump\" erfreut. Ich war begeistert.
Doch an dieses Thema des Inselsträndlings hätten sie sich nicht heranwagen sollen.
Tom Hanks ist wohl aus vielen Filmen wie \"Der Soldat James Ryan\", \"The Green Mile\" und \"Apollo 13\" bekannt. So wurde er auch oft wegen seines schauspielerischen Talent für den Oscar nominiert.
Robert Zemeckis dagegen ist wahrscheinlich den meisten unbekannt. So hat er aber doch Regie bei populären Filmen geführt; bei \"Zurück in die Zukunft\", \"Der Tod steht ihr gut\", \"Contact\" und vielen anderen.
Zum Film:
Chuck Noland (Tom Hanks) ist Systemingeneur bei FedEx. In seinem Leben läuft alles geplant und zeitlich genau berechnet ab.
Bis er eines Tages bei einem Flug in ein stürmisches Gewitter kommt, dass die Maschine zum Absturz bringt. Als einzigster Überlebender verschlägt ihn das Schicksal auf eine einsame Insel... irgendwo im Nirgendwo.
Allein auf sich gestellt muss Chuck herausfinden, wie man ein Feuer gänzlich ohne Hilfe eines Feuerzeuges entzündet, dass Kokosmilch einen nur noch durstiger macht und dass man lieber auf Feuerquallen und Korallen achtet sollte.
Das Ganze wäre natürlich keine Robinsonade, wenn unser Insulaner keinen \"Helfer\" zur Seite gestellt bekäme. Doch ist das hier kein Mensch wie in Defoe\'s \"Robinson Crusoe\" oder in \"Robinson Junior\", sondern ein Volleyball namens Willson!
So verbringt Chuck ganze 4 Jahre auf der Insel. Das sieht man ihm aber auch an: unrasiert und ungekämmt, abgemargert und mit Lendenschurz bekleidet. Kurz; wie ein Wilder.
Doch wie es so ist, wird er doch noch gerettet. Aber die 4 Jahre Inselhaft hinterließen ihre Spuren. Er findet sich nicht mehr in der Normalwelt zurecht.
Musikalisch ist dieses Szenario recht gut gelungen. Anstatt leise fidelnder Geigen und pompösen Trompeten hört man auf der Insel nur typische Geräusche wie Vogelzwitschern oder das Rauschen des Meeres. Eine gute Umsetzung für das Gefühl des Allein-Seins.
So wurde an detailgetreuer Darstellung nicht gespart, aber man könnte meinen, dass für den Film ncht viel Zeit zur Verfügung stand. So wurde doch tatsächlich nur die Strandung Chucks auf der Insel recht detailliert dargestellt und das Wegkommen von der Insel. Die restlichen 4 Jahre wurden einfach wegrationalisiert! Das ergibt natürlich einen großen Sprung, indem man nicht weiß, was mit dem Hauptdarsteller passiert ist. Man muss sich erst wieder hinein finden.
So fällt meine persönliche Bewertung nicht sonderlich gut aus:
Der Film sollte eine Robinsonade werden, jedoch wurde dafür das Inselleben zu kurz dargestellt. In den rund 140 Minuten wurden mehr auf Vor und Nach der Insel geachtet. Und einem Gestrandeten einen Volleyball, mit einer blutigen Hand als Gesicht, zur Seite zu stellen, ist vielleicht auch nicht gerade DIE Idee. Ansonsten wurde sehr auf die Filmkulisse geachtet, damit wenigstens die Insel authentisch wirkt.
Trotzallem ein guter Film für lange Abende.
Doch an dieses Thema des Inselsträndlings hätten sie sich nicht heranwagen sollen.
Tom Hanks ist wohl aus vielen Filmen wie \"Der Soldat James Ryan\", \"The Green Mile\" und \"Apollo 13\" bekannt. So wurde er auch oft wegen seines schauspielerischen Talent für den Oscar nominiert.
Robert Zemeckis dagegen ist wahrscheinlich den meisten unbekannt. So hat er aber doch Regie bei populären Filmen geführt; bei \"Zurück in die Zukunft\", \"Der Tod steht ihr gut\", \"Contact\" und vielen anderen.
Zum Film:
Chuck Noland (Tom Hanks) ist Systemingeneur bei FedEx. In seinem Leben läuft alles geplant und zeitlich genau berechnet ab.
Bis er eines Tages bei einem Flug in ein stürmisches Gewitter kommt, dass die Maschine zum Absturz bringt. Als einzigster Überlebender verschlägt ihn das Schicksal auf eine einsame Insel... irgendwo im Nirgendwo.
Allein auf sich gestellt muss Chuck herausfinden, wie man ein Feuer gänzlich ohne Hilfe eines Feuerzeuges entzündet, dass Kokosmilch einen nur noch durstiger macht und dass man lieber auf Feuerquallen und Korallen achtet sollte.
Das Ganze wäre natürlich keine Robinsonade, wenn unser Insulaner keinen \"Helfer\" zur Seite gestellt bekäme. Doch ist das hier kein Mensch wie in Defoe\'s \"Robinson Crusoe\" oder in \"Robinson Junior\", sondern ein Volleyball namens Willson!
So verbringt Chuck ganze 4 Jahre auf der Insel. Das sieht man ihm aber auch an: unrasiert und ungekämmt, abgemargert und mit Lendenschurz bekleidet. Kurz; wie ein Wilder.
Doch wie es so ist, wird er doch noch gerettet. Aber die 4 Jahre Inselhaft hinterließen ihre Spuren. Er findet sich nicht mehr in der Normalwelt zurecht.
Musikalisch ist dieses Szenario recht gut gelungen. Anstatt leise fidelnder Geigen und pompösen Trompeten hört man auf der Insel nur typische Geräusche wie Vogelzwitschern oder das Rauschen des Meeres. Eine gute Umsetzung für das Gefühl des Allein-Seins.
So wurde an detailgetreuer Darstellung nicht gespart, aber man könnte meinen, dass für den Film ncht viel Zeit zur Verfügung stand. So wurde doch tatsächlich nur die Strandung Chucks auf der Insel recht detailliert dargestellt und das Wegkommen von der Insel. Die restlichen 4 Jahre wurden einfach wegrationalisiert! Das ergibt natürlich einen großen Sprung, indem man nicht weiß, was mit dem Hauptdarsteller passiert ist. Man muss sich erst wieder hinein finden.
So fällt meine persönliche Bewertung nicht sonderlich gut aus:
Der Film sollte eine Robinsonade werden, jedoch wurde dafür das Inselleben zu kurz dargestellt. In den rund 140 Minuten wurden mehr auf Vor und Nach der Insel geachtet. Und einem Gestrandeten einen Volleyball, mit einer blutigen Hand als Gesicht, zur Seite zu stellen, ist vielleicht auch nicht gerade DIE Idee. Ansonsten wurde sehr auf die Filmkulisse geachtet, damit wenigstens die Insel authentisch wirkt.
Trotzallem ein guter Film für lange Abende.
18 Bewertungen, 4 Kommentare
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21.09.2006, 19:20 Uhr von Sommergirl
Bewertung: sehr hilfreichInfos zur Ausstattung der DVD wären nicht schlecht, der Bericht ist sehr kompackt, mit Rubriken und Abschnitten wäre er besser lesbar
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21.09.2006, 00:00 Uhr von coliloli
Bewertung: sehr hilfreichlg coliloli
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15.09.2006, 19:00 Uhr von mel_chen
Bewertung: sehr hilfreichhach *schnief* find den film so toll und der abschied von wilson bricht mir jedesmal das Herz :-(
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15.08.2005, 21:06 Uhr von NancyNoack
Bewertung: sehr hilfreichhab den Film schon 2 mal gesehen. Finde ihn ganz gut. LG, Nancy
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