Cathay Pacific Airways Testbericht

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Erfahrungsbericht von dakota104

Hongkongs Ailrine -> Weltklasse

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Cathy Pacific

Die Hongkong´er Fluggesellschaft Cathy Pacific war mit die erste Fluggesellschaft die ein so genanntes Inflight –Entertainment Programm für Passagiere in der Economy Class einführte.
Später führten auch die Singapore Airline und die Emirates solche Kundenbindenden Betreuungsprogramme ein.

Schade ,das bisher fast nur asiatische Airlines es als nötig empfinden dem Kunden durch das Zeigen von Spielfilmen ,das Anbieten von Videospielen und das Telefonieren am Platz auch dem Fluggast in der so genannten Holzklasse das Reisen so angenehm wie möglich zu machen.

Da ich schon mit der Singapore Airlines und auch mit der Emirates geflogen bin war ich nun mittlerweile mit dem Inflight Entertainment bestens vertraut und ich werde dieses bei Langstreckenflügen in Zukunft stets als Voraussetzung sehen.
Nun also standen einige Flüge mit der Cathy Pacific an.
Wir nutzten diese Airline auf den Flügen:

- London – Hongkong
- Hongkong – Denpasar
- Denpasar – Hongkong
- Hongkong – London .

Insgesamt galt es also in 15 Tagen fast 36 Flugstunden zu überstehen.

Cathy Pacific verwendet auf Langstreckenflügen vornehmlich Boeing 747-400 (Jumbo) und den Airbus A 340 als Fluggerät.

Das Interieur bei der Cathy Pacific ist farblich sehr gut aufeinander abgestimmt und erweckt eine positive Stimmung.
Der Fußboden ist dunkelgrün. Die Sitze haben denselben Farbton. Als Kopfschoner fungiert ein lilafarbenes Tuch.
Die Decken und Kopfkissen sind lindgrün gestaltet.
An den Sitzen fällt auf, dass man im Jumbo die Möglichkeit hat die Kopflehnen individuell einstellen kann. Beim Airbus A 340 fehlt diese Möglichkeit.
Angenehm bei beiden Flugzeugtypen ist die zusätzliche Fußstütze.
Im jedem Sitz ist ein Farbbildschirm integriert auf dem man Spielfilme sehen kann und auch hat man hier die Möglichkeit einfache Videospiele wie Hangman, Schach, Memory und Vier in einer Reihe zu spielen.
Über diesen Farbbildschirm kann man auch einfache Grafiken über den Flugverlauf einsehen.
Zum Starten des Entertainment Programms befindet sich in der rechten Armlehne ein kleines Bedienungsmodul.
Will man nun Spielen muss man etwas umständlich mit der rechten Hand das Modul bewegen.

Spätestens hier merkt man dass die Emirates und die Singapore Airlines über ein erheblich neueres System verfügen.
Bei diesen Airlines kann man den Joystick aus der Halterung nehmen und hält diesen dann komfortabel mit beiden Händen in der Hand.
Dreht man den Joystick um hat man ein Satelitentelefon in der Hand.
Am meisten Komfort bietet die Emirates. Diese verfügt über Touchscreen Bildschirme und zudem über zwei Außenbordkameras.

Telefonieren ist bei Cathy Pacific auch möglich. Hier muss man sich aber an das Kabinenpersonal wenden, welches ein verfügbares Telefon ( oft am Ende des Flugzeugs ) zuweißt.

Kurz vor dem Start erfolgte eine umfangreiche Sicherheitsunterweisung. Hier wurde ein Sicherheitsvideo unterstützt von Animationen der Stewardessen gezeigt

Als wir in der Luft waren ,banden sich die farbenfroh mit roten Röcken und bunten Blusen bekleideten Stewardessen eine grüne Schürze um und wir freuten uns schon auf das bevorstehende Essen.
Zunächst kam aber erstmal der Appetitmacher – die Speisekarte.
Hier ein kurzer Auszug mit was uns die Chefköche der Cathy Pacific überraschen wollten:

Vorspeise:
Zarter Nudelsalat mit meeresfrischen Shrimps

Hauptspeise:
Hühnchen Cordon Bleu , Gebratene Kartoffeln , gedämpftes Gemüse

Oder :
Geräucherter Fisch nach Shanghai Art , gekochter brauner Reis und gedämpftes Gemüse

Oder:
Nudeln mit Tomaten Sauce

Als Nachtisch sollte es Mandarinkuchen geben.

Auf Linienflügen üblich konnte man kostenfrei zwischen folgenden Getränken wählen:

-Chiras Royal (12 Jahre alter Whisky)
-Johnnie Walker Red Label
-Cognac , Wodka , Rum ,Süsser und trockener Sherry,Campari .
Als Weisswein wurde Bois Fleuri Reserve Sauvignon VDP 2000 sowie Robert Scalli Coteaux Du Lounge Coc 2000 als Rotwein angeboten..
Neben verschiedenen Biersorten gab es aber auch alkoholfreie Softdrinks sowie Tee und Kaffee.

Das Essen wurde uns auf einem fernöstlichen Tablett serviert.
Das Türkisfarbenes Plastikgeschirr und transparent gestaltetes Plastik Besteck wirkten nicht so Billig wie es dem Leser hier erscheinen mag.
Wir waren mit unserem Essen sehr zufrieden und hätten bestimmt noch ein zweites Gericht verspeisen können.

Beim Getränkeausschank fiel auf, dass die Stewardessen nur große Getränkeflaschen mit sich führten und der Fluggast somit nicht mit allzu vielen kleinen Getränkeflaschen zu gemüllt worden ist.

Nach dem Essen konnte man Spielfilme auch teilweise in Deutsch sehen.
Mein Favorit war hier der gerade in Deutschland angelaufene Spielfilm „Kate und Leopold“ mit Meg Ryan.
Da wir bei diesem großzügigen Filmangebot etwas durstig wurden wandten wir uns an die Stewardessen und erbaten einen Getränkenachschub.
Uns wurde förmlich jeder Wunsch von den Lippen abgelesen.

So verging der Flug wahnsinnig schnell.
Kurz vor Antritt der Flugreise fragten wir uns ernsthaft ob wir diesen langen Flug gut überstehen.
Ich musste aber feststellen dass mit einem exklusiven Service auch in der „Holzklasse“ der Flug schnell vergehen kann.
Cathy Pacific hat meiner Meinung nach dem Fluggast ein exzellentes Know How angeboten und wir hielten uns für sehr gut aufgehoben.

Für mich bleiben die asiatischen Fluggesellschaften stets Favoriten bei einer Reiseplanung.
Würde ich eine Platzierung unter diesen Airlines angeben müssen befände sich auf

Platz 1 - Emirates
Platz 2 - Singapore Airlines
und Platz 3 – Cathy Pacific.

Platz 3 für die Cathy Pacific nur deshalb weil die besser platzieren Airlines modernere Inflight Entertainmentprogramme anbieten.

In den Punkten Service, Komfort und Sicherheit überbieten alle drei Fluggesellschaften die europäischen Vertreter.

Wer nun demnächst einmal eine Reise plant sollte unbedingt die Möglichkeit einer Buchung mit diesen asiatischen Airlines in Erwägung ziehen.
Selbst ein Aufpreis von 50 bis 100 € lohnt sich hier um etwas angenehmer zu reisen.

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