Der Herr der Ringe - Die Gefährten (DVD) Testbericht

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ab 2,36
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Angus2000

Herr der Ringe - atemberaubenster Film seit Jahren

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es weihnachtete sehr.... und unterm Tannenbaum lag ein Buch. Der Hobbit von J.R.R. Tolkien. Es klebte ein Aufkleber auf dem Buch, es sei die Vorgeschichte zum „Herr der Ringe". Dieser Film soll ja bekanntlich zu den besten der vergangenen Jahre zählen und auch ich kam nicht drum herum, ihn mir anzuschauen. Ich ging also letztes Jahr ins Kino (hört sich so weit weg an...) und genoß den Film. Der Anfang des Filmes war sehr kompakt. Man erfuhr in wenigen Minuten eine gesamte Geschichte, aus der man schon hätte einen Film machen können. Ich erfuhr, dass es sich inhaltlich um die Geschichte meines Weihnachtsgeschenkes handelt... hätte vielleicht doch zuvor das Buch lesen sollen und erst dann in den Film gehen sollen. Nun aber zum Film:

Man erfuhr, dass verschiedene magische Ringe gefertigt wurden, die dem Besitzern eine Macht gaben. Es wurde jedoch ein besonderer Ring gefertigt, dessen Besitzer die Macht über alle anderen Ringe hatte. Diese Macht nutzte der finstere Herrscher Sauron und so kam es zu entsetzlichen Kämpfen in Mittelerde, wo diese Geschichte spielt. Ein Krieg der Zwerge, Elben und Menschen gemeinsam gegen Sauron begann und am Schicksalsberg besiegten sie den finsteren Herrscher, indem ihm der Finger samt Ring abgeschlagen wurde.

Die Menschen nutzen die Gelegenheit jedoch nicht den Ring zu zerstören und so durfte der Ring weiterhin existieren, obwohl er verloren ging und Jahrelang als verschollen galt.

Bilbo Beutlin konnte den Ring von einer Kreatur namens Gollum an sich bringen und lebte fröhlich mit dem Ring, ohne sich der ausgesetzten Gefahr bewußt zu sein. Sechzig Jahre lebte er, ohne wirklich sichtlich zu altern. Es war jedoch an der zeit für Bilbo diesen Ring weiterzugeben. So entschwand er mit einem letzten Trick durch die Kraft des Ringes, vor den Augen seines Volkes. Der Zauberer Gandalf ahnte schon, dass dieser Ring nicht nur ein gewöhnlicher Ring war. Und seine Befürchtungen bewahrheiteten sich, als Bilbos Neffe Frodo den Ring an sich nahm.

In den vielen Jahren hat das Böse wieder viel der alten Stärke zurückgewonnen und macht sich nun auf den Weg, diesen Ring zurück zu erlangen, da dies die völlige Macht über Mittelerde wäre. Frodo steckt völlig unerwartet in großer Gefahr, von den dunklen Reitern (Schergen) Saurons verfolgt, flieht er samt des Ringes und dreier Freunde, um den Ring nach Bruchtal zu bringen, wo entschieden werden soll, was mit dem Ring geschehen soll.

Doch der Weg ist mit einigen Hindernissen verbunden. Die kleine Gruppe kämpft gegen die Schergen an und schafft es mit Mühe und Not und dank eines hilfreichen Wanderers nach Bruchtal zu gelangen.

Die Macht des Ringes ist jedoch zu bedrohlich, so dass es letztendlich nur die eine Möglichkeit gibt... der Ring muss zerstört werden. Die einzige Möglichkeit ihn zu zerstören ist es ihn in die Vulkanlava der Berge Mordors zu werfen, wo er auch entstand. Das Problem, genau dort haust Sauron.

Da es keine Entscheidung gibt, wer diesen Ring nun zum Ziel bringen kann, ohne der macht zu verfallen beschließt Frodo ihn nach Mordor zu bringen, schliesslich hat er ihn erfolgreich nach Bruchtal gebracht. Die ganze Gruppe schliesst sich ihm als Begleiter an. Seine Gefährten auf dem Weg sind seine drei Freunde Sam Pippin und Merry, der Zauberer Gandalf, der Zwerg Gimli, dem Elb Legolas und den beiden Menschen Aragon und Boromir.

Doch der Weg stellt die Gruppe stets vor neue unüberwindbare Probleme. Doch die möchte ich jetzt nicht verraten.

Der Film zeigt die Gruppe mit den verschiedenen Eigenschaften. So hat Frodo sehr behaarte Füße. Die Landschaften, durch die sie ziehen sind atemberaubend. Und nicht nur die Berge, auch die Höhlen sind sehr gut gestaltet, so dass man nicht das Gefühl hat, durchgehend mit Computeranimationen überhäuft zu werden. Man kann sich wirklich das Land Mittelerde vorstellen, wie es dort so aussieht.

Der Film ist mit den Kameraeinstellungen sehr beeindruckend und aus meiner Sicht unbedingt sehenswert. Auch wenn man das Buch nicht kennt (wie ich) sollte der Film nicht verpasst werden. Bedauerlich ist nur, dass man ein ganzes Jahr bis zur Fortsetzung warten muss, denn es muss doch erfolgreich mit Frodo weitergehen (ups, habe ich jetzt etwa verraten, dass Frodo überlebt???).

Die FSK Freigabe ab 12 Jahren finde ich fast etwas sehr knapp bemessen, denn zu Beginn die Schlacht oder auch einige Kampfszenen während des Filmes sind ziemlich hart, wenn man teilweise Körper und auch Teile durch die Gegend fliegen sieht.

Ich fand den Film jedoch am Stück ziemlich lang, es gab zwar eine Pause, doch gegen Ende hatte ich den Eindruck es reicht langsam, man kann gar nicht sooo viel auf mal verarbeiten, denn die Bilder sind sehr beeindruckend und die Gefährten erleben auch sehr viel, doch na über 3 Stunden reichte es langsam. Was jedoch keineswegs heisst, dass ich die anderen beiden Teile nicht unbedingt sehen will.

Die Schauspieler haben aus meiner Sicht alle sehr überzeugend ihr Rolle gespielt. Ich könnte jetzt die Namen aller nennen, doch ich würde als Leser dieser Meinung drüber hinweg lesen, da ich sie alle bisher nicht kannte. Doch um die Meinung komplett zu haben, gehören die Schauspieler Namen wohl dazu:

Elijah Wood - Hobbit Frodo
Ian McKellen - Gandalf
Viggo Mortensen - Aragorn
Sean Bean - Boromir
Orlando Bloom - Legolos
John Rhys-Davies - Zwerg Gimli
Dominic Monaghan - Hobbit Merry
Sean Astin - Hobbit Sam
Christopher Lee - Gegespieler Gandalfs, Zauberer Oberhaupt
Liv Tyler Elbprinzessin Arwen
Cate Blanchet - Galadriel

Fazit: Auch wenn man den Film nicht kennt, unbedingt empfehlenswert, man muss jedoch Fantasy-Filme mögen und sich die Fantasy-Welt vorstellen können. Und man sollte Ausdauer haben, da der Film sehr lang ist. Zudem ist das Ende halt nach dem ersten Teil noch offen. Die Bilder, Eindrücke und Stimmung des Films ist jedoch einmalig, da viele Computeranimationen verwendet wurden, aber dennoch sehr oft aufwendige Animationen nicht eingebracht wurden und statt dessen beeindruckende ruhige Bilder ferner Landschaften gezeigt wurden.

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Babba

    16.02.2002, 13:26 Uhr von Babba
    Bewertung: sehr hilfreich

    Stimmt, war schon recht anstregend mit der Zeit