Deutsche Telekom Testbericht
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Erfahrungsbericht von CRUSHA
Der Leidensweg eines Ex-Mitarbeiters, der der Firma nach Beendigung der Ausbildung als Kunde treu bl
Pro:
Deutschlandweit verfügbar, 0800er Hotlines
Kontra:
unfähige Mitarbeiter, viele Systemausfälle, durcheinander hoch 10
Empfehlung:
Nein
Diese lange und eventuell unübersichtliche Geschichte schildert meine kürzlichen Erfahrungen, als ich mich entschloss mich slebsständig zu machen und nicht als Mitarbeiter, sondern die Telekom als Kunde kennen zu lernen.
Und hier fängt das Ganze an:
Anfang Januar beantragte ich einen ISDN-Business Telefonanschluss mit Business-DSL 1500 k/bits downstream und 384k/bits upstream und natürlich bei dieser Übertragungsrate die Flatrate, weil 2 GB Freivolumen nicht lange ausreichen. Pünktlich zum vereinbarten Termin (Ende Januar) war es soweit. Mein Anschluss lief, ohne vorher noch Ärger mit irgendwas zu haben. Im ersten Monat war meine Firma noch im Aufbau und Internet wurde so gut wie nicht benutzt. Die Rechnung war ziemlich hoch, aber wegen den Einrichtungspreisen war das klar. Nach einer Zeit testete ich die Internetgeschwindigkeit und wurde beim Uploadtest überrascht. Ich hatte einen Upload zischen 22 und 24 Kilobyte. Nicht wie bestellt 48 Kilobyte. Nach einem Anruf bei der Hotline (0800 330 1000) wurde mir gesagt das alles richtig eingerichtet sei und der Test wohl falsch wäre. Nagut, mir wars nicht so wichtig. Wenns an mir liegt kann die Telekom ja nix drann machen. Am 22.03.04 kam dann der Hammer, die Telefonrechnung des Monats Februar. Die Rechnung betrug über 600€. Nachdem ich aus dem Koma aufgewacht bin hab ich die Rechnung mal durchgelesen und mir fiel der Posten „Datentransfer über 2 GB“ ins Auge. Stolze 450€ Netto sollte das Kosten. Zuerst habe ich wieder die geniale Hotline (diesmal Rechnungsbeschwerde) angerufen und gefragt wie das sein kann, wenn ich doch eine Flatrate habe. Mir wurde nur gesagt dass ich keine Flatrate habe und mich schriftlich beschweren soll. Gesagt, getan. Eine Woche später (keine Reaktion der Telekom bis dato) rief ich nochmals die Telekom an und fragte nach wie es denn jetzt aussehen würde. „Es ist in Bearbeitung, das dauert immer länger als 1-2 Wochen“ sagte mir eine nette Stimme. Wieder eine Woche später rief ich wieder an. Dieser Bearbeiter schickte ein Fax mit meiner Beschwerde an die Stelle die für die Beschwerde zuständig sein soll. Eine Woche später wieder ein Anruf. Und dann in der 4. Woche rief ich wieder an (weil 450€ und eine drohende 2. Rechnung mit demselben Betrag lassen einen Jungunternehmer, der sich nicht 60 Mrd. Schulden leisten kann schon nervös werden). Dieses Mal kam ich einen Schritt weiter. Mir wurde erzählt, der Sachbearbeiter sei krank, deshalb dauert es so lange. Die Telekom ist wohl nicht gerade flexibel, wenn jemand ihrer hochqualifizierten Mitarbeiter ausfällt. Der Sachbearbeiter am Telefon (einer der wenigen fähigen Mitarbeiter des Ladens) versprach mir sich drum zu kümmern und den Ressortleiter des kranken Bearbeiters zu informieren, der mich dann sicher zurückruft. Insgesamt habe ich ca. 10 Mal angerufen, ich habe nur mal die Ereignisse aufgezählt wo ich neue Auskunft bekommen habe und nicht immer die Aussage „Wir haben einen Systemausfall“ oder „Ich komme im Moment nicht an die Datenbank“ gemacht wurde. Am Abend des Tages klingelt das Telefon und der Ressortleiter ruft an. Er erklärte mir, dass er sich darum kümmert, ich aber noch ca. eine Woche warten müsste, weil viel los wäre. Genau eine Woche später meldet er sich wieder mit der guten Meldung, dass ich wegen der langen Wartezeit das Upgrade von 1500 auf 2000er DSL kostenlos bekommen würde und die Flatrate und der Upstream jetzt eingerichtet werden. Am 30.04.04 kam dann 2 mal der gleiche Brief von der Telekom. Im Kopf steht das Absendedatum 04.04 und im Betreff Ihr Auftrag vom 06.01.2004. Dann eine Liste der Zugänge und Wegfälle, so wie es hätte schon im Januar sein müssen. „Wir werden Ihren Auftrag am 30.04.2004 ausführen. Eine Montage in Ihren Räumen ist nicht erforderlich.“ Am 30.04.04 um 15 Uhr ließ ich noch mal den Speedtest laufen, Downstream = OK, Upstream = unverändert niedrig. Ich dachte mir, naja vielleicht bis Abends wird das. Dann um 22 Uhr als sich die Situation nicht ändert hab ich die Störungshotline angerufen, da die Vertriebsauskunft ja schon alle Mitarbeiter nach Hause geschickt hat. Der Mann von der Störungshotline schimpfte über die Datenbank, die ca. 7 Minuten gebraucht hat, um meine Daten auszuspucken. In der Zeit haben wir uns über Wetter und Probleme der Telekom unterhalten. Dann wurde mir gesagt das kein Auftrag für Upstreamerhöhung vorhanden ist. Ich soll mich Morgen an die Vertriebshotline wenden.
Das war die Geschichte bis jetzt. Ich bin mal gespannt, wann das richtig gestellt wird und ob ich noch lange bei diesem Laden als Kunden bleibe. Es gibt günstigere und bessere Anbieter, aber da ich dort meine Ausbildung (die ganz anders wie zu erwarten, sehr gut war) gemacht habe und verhindern will, das noch mehr Stellen abgebaut werden. Naja ich kann nur sagen das das Management dieser Firma und das komplette Arbeitsklima der Ressorts untereinander eine Katastrophe ist und wenn sich dort nichts ändert der Schuldenberg auch nicht kleiner wird.
So, genug aufgeregt. Die Telekom ist es nicht wert mir den Abend zu versauen. Ich kann es jedem nur empfehlen zu 1&1 zu gehen, ich werde auch bald umsteigen, wenn nicht angebrachtes Entgegenkommen und Entschuldigen des Konzerns folgen. Dieser Text wird so ähnlich auch an das Beschwerdemanagement geschickt, weil ohne Druck zu machen erreicht man in diesem Laden nicht, außer irgendwo unter einem Stapel Papier zu landen.
Und hier fängt das Ganze an:
Anfang Januar beantragte ich einen ISDN-Business Telefonanschluss mit Business-DSL 1500 k/bits downstream und 384k/bits upstream und natürlich bei dieser Übertragungsrate die Flatrate, weil 2 GB Freivolumen nicht lange ausreichen. Pünktlich zum vereinbarten Termin (Ende Januar) war es soweit. Mein Anschluss lief, ohne vorher noch Ärger mit irgendwas zu haben. Im ersten Monat war meine Firma noch im Aufbau und Internet wurde so gut wie nicht benutzt. Die Rechnung war ziemlich hoch, aber wegen den Einrichtungspreisen war das klar. Nach einer Zeit testete ich die Internetgeschwindigkeit und wurde beim Uploadtest überrascht. Ich hatte einen Upload zischen 22 und 24 Kilobyte. Nicht wie bestellt 48 Kilobyte. Nach einem Anruf bei der Hotline (0800 330 1000) wurde mir gesagt das alles richtig eingerichtet sei und der Test wohl falsch wäre. Nagut, mir wars nicht so wichtig. Wenns an mir liegt kann die Telekom ja nix drann machen. Am 22.03.04 kam dann der Hammer, die Telefonrechnung des Monats Februar. Die Rechnung betrug über 600€. Nachdem ich aus dem Koma aufgewacht bin hab ich die Rechnung mal durchgelesen und mir fiel der Posten „Datentransfer über 2 GB“ ins Auge. Stolze 450€ Netto sollte das Kosten. Zuerst habe ich wieder die geniale Hotline (diesmal Rechnungsbeschwerde) angerufen und gefragt wie das sein kann, wenn ich doch eine Flatrate habe. Mir wurde nur gesagt dass ich keine Flatrate habe und mich schriftlich beschweren soll. Gesagt, getan. Eine Woche später (keine Reaktion der Telekom bis dato) rief ich nochmals die Telekom an und fragte nach wie es denn jetzt aussehen würde. „Es ist in Bearbeitung, das dauert immer länger als 1-2 Wochen“ sagte mir eine nette Stimme. Wieder eine Woche später rief ich wieder an. Dieser Bearbeiter schickte ein Fax mit meiner Beschwerde an die Stelle die für die Beschwerde zuständig sein soll. Eine Woche später wieder ein Anruf. Und dann in der 4. Woche rief ich wieder an (weil 450€ und eine drohende 2. Rechnung mit demselben Betrag lassen einen Jungunternehmer, der sich nicht 60 Mrd. Schulden leisten kann schon nervös werden). Dieses Mal kam ich einen Schritt weiter. Mir wurde erzählt, der Sachbearbeiter sei krank, deshalb dauert es so lange. Die Telekom ist wohl nicht gerade flexibel, wenn jemand ihrer hochqualifizierten Mitarbeiter ausfällt. Der Sachbearbeiter am Telefon (einer der wenigen fähigen Mitarbeiter des Ladens) versprach mir sich drum zu kümmern und den Ressortleiter des kranken Bearbeiters zu informieren, der mich dann sicher zurückruft. Insgesamt habe ich ca. 10 Mal angerufen, ich habe nur mal die Ereignisse aufgezählt wo ich neue Auskunft bekommen habe und nicht immer die Aussage „Wir haben einen Systemausfall“ oder „Ich komme im Moment nicht an die Datenbank“ gemacht wurde. Am Abend des Tages klingelt das Telefon und der Ressortleiter ruft an. Er erklärte mir, dass er sich darum kümmert, ich aber noch ca. eine Woche warten müsste, weil viel los wäre. Genau eine Woche später meldet er sich wieder mit der guten Meldung, dass ich wegen der langen Wartezeit das Upgrade von 1500 auf 2000er DSL kostenlos bekommen würde und die Flatrate und der Upstream jetzt eingerichtet werden. Am 30.04.04 kam dann 2 mal der gleiche Brief von der Telekom. Im Kopf steht das Absendedatum 04.04 und im Betreff Ihr Auftrag vom 06.01.2004. Dann eine Liste der Zugänge und Wegfälle, so wie es hätte schon im Januar sein müssen. „Wir werden Ihren Auftrag am 30.04.2004 ausführen. Eine Montage in Ihren Räumen ist nicht erforderlich.“ Am 30.04.04 um 15 Uhr ließ ich noch mal den Speedtest laufen, Downstream = OK, Upstream = unverändert niedrig. Ich dachte mir, naja vielleicht bis Abends wird das. Dann um 22 Uhr als sich die Situation nicht ändert hab ich die Störungshotline angerufen, da die Vertriebsauskunft ja schon alle Mitarbeiter nach Hause geschickt hat. Der Mann von der Störungshotline schimpfte über die Datenbank, die ca. 7 Minuten gebraucht hat, um meine Daten auszuspucken. In der Zeit haben wir uns über Wetter und Probleme der Telekom unterhalten. Dann wurde mir gesagt das kein Auftrag für Upstreamerhöhung vorhanden ist. Ich soll mich Morgen an die Vertriebshotline wenden.
Das war die Geschichte bis jetzt. Ich bin mal gespannt, wann das richtig gestellt wird und ob ich noch lange bei diesem Laden als Kunden bleibe. Es gibt günstigere und bessere Anbieter, aber da ich dort meine Ausbildung (die ganz anders wie zu erwarten, sehr gut war) gemacht habe und verhindern will, das noch mehr Stellen abgebaut werden. Naja ich kann nur sagen das das Management dieser Firma und das komplette Arbeitsklima der Ressorts untereinander eine Katastrophe ist und wenn sich dort nichts ändert der Schuldenberg auch nicht kleiner wird.
So, genug aufgeregt. Die Telekom ist es nicht wert mir den Abend zu versauen. Ich kann es jedem nur empfehlen zu 1&1 zu gehen, ich werde auch bald umsteigen, wenn nicht angebrachtes Entgegenkommen und Entschuldigen des Konzerns folgen. Dieser Text wird so ähnlich auch an das Beschwerdemanagement geschickt, weil ohne Druck zu machen erreicht man in diesem Laden nicht, außer irgendwo unter einem Stapel Papier zu landen.
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