Dr. Oetker Ristorante Speciale Testbericht

Dr-oetker-ristorante-speciale
ab 12,03
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von Dr.Claudia

Ich hasse Champignons!

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

sehr guter Geschmack, reichhaltiger Belag, dünner Boden

Kontra:

leider mit langweilig schmeckenden Champignons

Empfehlung:

Ja

In meinem Bericht schreibe ich über „Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale“, die ich gelegentlich in verschiedenen Geschäften kaufe.


+++++++++++++ INHALT +++++++++++

1. Einkauf und Preis
2. Hersteller und Produktinformationen
3. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert
4. Zubereitung
5. Geruch, Aussehen, Geschmack
6. Meine Bewertung

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1. Einkauf und Preis
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Die Tiefkühl-Pizza von „Dr. Oetker“ kaufe ich meistens bei „Tengelmann“ oder im „HL-Markt“ ein, sie ist aber auch in vielen anderen Geschäften und teilweise sogar im Discounter erhältlich. Der Preis beträgt, je nach Einkaufsort, zwischen 1,99 und 2,39 Euro, was ich für angemessen halte, da es sich um ein bekanntes Markenprodukt handelt.


2. Hersteller und Produktinformationen
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Hergestellt wird die Pizza von der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Lutterstr. 14, 33547 Bielefeld. Die Internetadresse lautet: www.oetker.com.

Es handelt sich um eine tiefgefrorene Pizza, die reich mit Käse, Salami, Schinken und Champignons belegt ist und einen knusprig dünnen Boden hat. Die diversen Pizzen der „Ristorante“-Reihe werden unter Verwendung hochwertiger Zutaten hergestellt und unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Das Produkt ist im 3-Sterne-Fach mehrere Monate lang haltbar und soll nach dem Auftauen nicht wieder eingefroren werden.

Über die für eine „Dr. Oetker“-Pizza sehr typische Verpackung schreibe ich diesmal nichts, da erfreulicherweise ein Produktfoto vorliegt und die meisten die Verpackung sowieso kennen werden.


3. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert
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Die Pizza hat ein Nettogewicht von 330 Gramm, davon entfallen 55 Gramm auf Salami und Schinken.

Folgende Zutaten sind auf der Packung angegeben: Weizenmehl, 24 % zerkleinerte Tomaten, 16 % schnittfester Käse (schnittfester Mozarella, Edamer Käse), 10,6 % Salami (Nitritpökelsalz, Rauch), Wasser, 6 % Kochschinken (Nitritpökelsalz, Rauch), 5,5 % Champignons, pflanzliches Öl, Hefe, jodiertes Speisesalz, Zucker, Olivenöl nativ extra, Kräuter (Basilikum, Oregano, Petersilie), modifizierte Stärke, Gewürze (Paprika, Pfeffer), Würzmittel, Säuerungsmittel Milchsäure.

An dieser Zutatenliste fällt mir, daß die verwendeten Kräuter und Gewürze genau aufgelistet sind – bei Pizzen und anderen Fertiggerichten ist das nach meiner Erfahrung eher die Ausnahme. Das finde ich erfreulich. Positiv finde ich auch, daß in dem Produkt das gesündere Jodsalz sowie ein Olivenöl von guter Qualität verwendet wird.

Weniger gefällt mir, daß auf der Verpackung keine Nährwerttabelle angegeben ist, die mich durchaus interessieren würde. Natürlich weiß ich auch so, daß eine Pizza sehr viele Kalorien hat (in etwa um 700 kcal) und man sich deshalb nicht allzu oft eine gönnen sollte.


4. Zubereitung
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Die Zubereitung der Pizza ist sehr einfach: Zuerst den Backofen vorheizen (E-Herd 220 bis 230 Grad, Heißluftherd 200 Grad, Gasherd 4 – 5), Plastikfolie entfernen, tiefgefrorene Pizza auf dem Rost im unteren Drittel des Ofens ca. 10 bis 12 Minuten (Heißluft nur 9 bis 10 Minuten) backen; ein servierfertiger Zustand ist erreicht, wenn der Käse goldgelb ist.


5. Geruch, Aussehen, Geschmack
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Wenn ich die tiefgefrorene Pizza aus der Plastikfolie herausschäle, sieht sie wenig spektakulär aus und riecht, wie fast alle Tiefkühlprodukte, nach rein gar nichts.

Erst nach der Hälfte der empfohlenen Backzeit, die man übrigens nach meiner Erfahrung besser einhalten sollte, macht sich in meiner Küche ein spezifischer, sehr leckerer Pizzaduft bemerkbar, den ich immer als sehr appetitlich empfinde. Nach etwa 10 Minuten ist die Pizza fertig und bietet meiner Meinung nach einen sehr erfreulichen Anblick: Der dünne Boden ist schön gebräunt und macht einen knusprigen Eindruck auf mich. Der Käse ist gut zerlaufen und hat eine appetitliche goldbraune Tönung angenommen.

Wer seine Pizza besonders knusprig mag, kann sie meines Erachtens 1 oder 2 Minuten länger im Backofen lassen, allerdings sollte er sie dabei gut im Auge behalten. Die Pizza bräunt nämlich ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr schnell und wird dann innerhalb kürzester Zeit zu knusprig. Im schlimmsten Fall verbrennt sie sogar und das wäre wirklich schade. Ist die Pizza bereits angetaut, reicht nach meiner Erfahrung eine geringere Backzeit aus.

Ich betrachte mir die fertig gebackene Pizza einmal genauer: Verteilt über die gesamte Pizza liegen 6 oder 7 dünne, gut gebräunte Salamischeiben, dazwischen erblicke ich etliche dickere Schinkenstückchen. Garniert wird das Ganze von mehreren Champignonscheibchen, die der Pizza einen interessanten farblichen Akzent verleihen. Auch etliche sehr klein geschnittene Gewürze und Kräuter kann ich erkennen, die sich auf der Pizza meiner Meinung nach in optischer Hinsicht sehr gut machen. Was Geruch und Aussehen anbelangt, so bin ich mit dieser Pizza immer wieder sehr zufrieden, denn sie ist wirklich reichlich belegt und bietet einen rundum appetitlichen und leckeren Anblick.

Da kann ich ja gleich zum Geschmackstest schreiten. Ich schneide ein Stückchen von der noch sehr heißen Pizza ab, die man eventuell ein bißchen abkühlen lassen sollte, und beiße herzhaft hinein. Da ich ein Salamischeibchen erwischt habe, macht sich auf meiner Zunge ein sehr würziger und herzhafter Geschmack bemerkbar, den ich als sehr lecker einstufen würde. Auch der reichlich vorhandene und schön zerlaufene Käse schmeckt sehr würzig und ergänzt sich ideal mit der Wurst. Daß die leicht gebräunten Schinkenscheibchen ebenfalls gut schmecken, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.

Das Einzige, was ich an dieser reichhaltigen „Pizza Speciale“ in geschmacklicher Hinsicht weniger mag, sind die Champignons, die zwar recht hübsch aussehen, geschmacklich aber eher langweilig sind und meines Erachtens auch nicht besonders gut zur Salami und zum Schinken passen. Ehrlich gesagt würde mir diese Pizza ohne die Champignons noch besser schmecken. Einige würzige oder vielleicht sogar scharfe Peperonen würden meines Erachtens viel besser dazu passen, aber die sind wahrscheinlich auch nicht jedermanns Geschmack, während sie meinen schon eher treffen. Da nicht allzu viele Champignons auf der Pizza liegen, fallen sie immerhin geschmacklich nicht weiter auf. Ich esse sie zwar mit, einen echten Genuß bieten sie meiner Meinung nach aber nicht, da speziell Champignons immer ein wenig fade schmecken. Vielleicht könnte man auch andere, aromatischere Pilze verwenden? Mir wäre das sehr recht.

Insgesamt bin ich mit dem herzhaft-würzigen Geschmack dieser Pizza aber sehr zufrieden und habe nichts daran auszusetzen. Besonders erfreulich finde ich, daß sich unter den Salamischeiben keine „Fettpfützen“ gebildet haben, wie ich es bei anderen Pizzen schon oft erlebt habe. Diese „Fettpfützen“ schätze ich persönlich gar nicht und ich entferne sie immer sorgfältig mit einem Küchentuch, zumal sie zum Wohlgeschmack nicht das Geringste beitragen. In dieser Hinsicht kann ich mit der „Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale“ sehr zufrieden sein, denn sie hat nicht das kleinste „Fettpfützchen“ aufzuweisen, woraus ich schließe, daß die verwendete Salami nicht zu den fettreichsten ihrer Art zählt.

Daß diese fertige Pizza aus dem Tiefkühlfach nicht ganz so gut und frisch wie beim Italiener schmeckt, versteht sich meines Erachtens von selbst; auch mit meiner selbstgemachten Pizza, die ich aus Zeitgründen nur noch selten mache, kann sie verständlicherweise nicht konkurrieren. Trotzdem – für eine Fertigpizza ist sie ausgesprochen gut und geschmacklich finde ich sie sehr ausgewogen. Dazu der dünne, knusprige Boden und der reichliche Belag, der mir, bis auf die Champignons, sehr gut schmeckt – mehr kann ich von einer industriell hergestellten Pizza nicht erwarten, so daß ich ihr insgesamt eine sehr gute Bewertung ausstelle.

Auch mit dem Sättigungseffekt dieser Pizza bin ich mehr als zufrieden, denn wenn ich eine ganze Pizza gegessen habe, bin ich mehr als satt. Wenn man einen schönen frischen Salat dazu serviert, reicht diese Pizza meines Erachtens sogar für zwei nicht allzu hungrige Personen. Praktisch ist sie in jedem Fall, denn wenn man mal wieder keine Zeit zum „richtigen“ Kochen hat, hat man in gut zehn Minuten eine schnelle und leckere, wenn auch nicht unbedingt sehr gesunde Mahlzeit gezaubert. Wenn man sich dieses kalorienreiche Fertiggericht nicht allzu oft gönnt, sollte das aber kein großes Problem sein.


6. Meine Bewertung
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Daß ich mit der reichhaltig belegten „Pizza Speciale“ von „Dr. Oetker“ sehr zufrieden bin, habe ich bereits beschrieben. Besonders gefällt mir der herzhafte und würzige Geschmack und die Champignons, die mir persönlich weniger schmecken, findet vielleicht jemand anders besonders lecker. Für mich steht jedenfalls fest, daß ich mir diese Pizza gelegentlich wieder kaufen werde, so daß ich an dieser Stelle eine klare Kaufempfehlung für sie aussprechen kann. ©Dr.Claudia19/4/2004ciao.com/Januar2005yopi.de

33 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Overknees

    09.01.2005, 02:40 Uhr von Overknees
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich beuge mich der schieren Menge an Futterberichten, die Du schon fertig hast. Nun ja... Fertigpizza... ich gebe zu, daß ich so etwas noch im Gefrierer habe... aber dann als Basic, sprich nur Mozzarella. Positiv an den Dr. Oetker Pizzen ist im

  • redwomen

    08.01.2005, 11:54 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich liebe Champignons. Aber auf diese Pizza von Dr. Oetker stehe ich eh nicht so, außerdem finde ich sie persönlich recht teuer. LG Maria