Schwarzkopf Taft Styling Gel - Ultra Stark Testbericht
Erfahrungsbericht von KillerPueppi
ABM für Schuppenshampoo?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So oder ähnlich könnte es auf der Verpackung von „Drei Wetter taft Styling Gel Ultra Strak fixierend“ (boah, was ein Name *g*) heißen, aber warum, dazu komme ich später.
Jetzt erstmal zu den Äußerlichkeiten, sozusagen den primären Kaufmerkmalen:
Das Produkt kommt in einer blauen, zur besseren Gelentnahme auf dem Kopf stehenden Tube daher, wobei das Prinzip wohl jedem von Ketchup und Zahnpasta bekannt sein dürfte. Auf der Vorderseite findet man ein großes taft-Logo und das Herstellerlogo von Schwarzkopf. Darunter, fast schon etwas klein, dann die genaue Produktbezeichnung. Ach ja, man kann auch noch einen Hinweis auf einen ominösen Protectin-Langzeitschutz entdecken.
Auf der Rückseite der Tube findet man diverse Werbeversprechungen wie den „perfekten Sitz“, das geschmeidig bleibende Haar, brillanter Glanz und das alles natürlich ohne zu verkleben und leicht auszukämmen.
Danach folgen ein paar „Styling-Tips“, wobei hier eigentlich nur steht, das man das Haargel in nassem und trockenem Haar verwenden kann, dann alle möglichen Formen fabrizieren soll/kann und zu guter Letzt das ganze dann fönen kann oder auch nicht. *g*
Den Abschluss bildet hier die Liste der Inhaltsstoffe, die Nichtallergiker vermutlich gefahrlos überlesen dürfen (selbstverständlich von mir _nicht_ übersetzt *g*):
Aqua, Alcohol denat., PVP/VA Copolymer, Tetrahydroxypropyl Ethylenediamine, Carbomer, Panthenol, Dimethicone Copolypol, PEG40 Hydrogenated Castor Oil, Benzophenone-4, Disodium Edta, Parfum
In der Tube befinden sich 150ml, abgefüllt von der Firma Schwarzkopf & Henkel aus Düsseldorf, Deutschland. Im Internet ist das Haargel unter http://www.taft.de zu erreichen. Und in die gelbe Tonne werfen darf man die Verpackung auch.
Nun aber zum „eigentlichen“ Bericht:
Nachdem ich die Tube geöffnet hatte, entströmte ihr ein Geruch, den ich sofort mit Frisör in Verbindung gebracht habe. Soll wohl einen professionellen Eindruck machen. Der Geruch an sich ist zwar nicht eigentlich unangenehm, aber zu intensiv.
Dann kam das Gel zunächst mal auf die Hand. Das soll nicht verkleben. Ich war etwas skeptisch, denn an den Händen klebte die durchsichtige Masse schon mal ganz gut.
Dann mal ab in die Haare damit. Nach mehreren Testläufen hatte ich den Eindruck, dass das Haargel sich in nassem Haar besser verarbeiten lässt, aber manchmal habe ich auch Visionen und bilde mir komische Sachen ein *fg*, ne, mal im Ernst, bei nassen Haaren habe ich die Anwendung als etwas leichter empfunden. Was allerdings passiert, wenn man die Haare nach der Anwendung fönt, kann ich nicht sagen, dafür sind meine Haare zu kurz.
Beim Styling hat man dann, zumindest mit genug Gel (je nachdem, was man mit seinen Haaren anstellen will), ziemlich freie Hand, die Wirksamkeit ist also recht gut.
Was den perfekten Sitz ohne zu verkleben angeht, na ja, die Haare fühlen sich halt an, wie sich Haare so anfühlen, wenn man Gel verwendet. Je nach gebrauchter Menge also mehr oder weniger steinhart.
Aber der richtige Ärger geht erst los, wenn man den Tag (oder die Nacht, jedem das seine *g*) hinter sich gebracht hat. Mit leicht ausbürsten ist es da nämlich nicht weit her und man sieht nach den vergeblichen Versuchen aus, als hätte es im Badezimmer geschneit, oder als bräuchte man halt ein starkes Schuppenshampoo, am besten gleich eine ganze Flasche. Unter der Dusche wird man den Haarkleister aber recht gut wieder los.
Fazit:
Trotz der genannten Einschränkungen eine Empfehlung mit Vorbehalt, schließlich erfüllt das Produkt seinen eigentlichen Zweck recht ordentlich. Leider weiß ich keinen aktuellen Preis, aber zu Zeiten der harten Währung stand so in etwa 5,50DM am Regal.
So, ich hoffe es war recht interessant und man liest sich
Stefan
Jetzt erstmal zu den Äußerlichkeiten, sozusagen den primären Kaufmerkmalen:
Das Produkt kommt in einer blauen, zur besseren Gelentnahme auf dem Kopf stehenden Tube daher, wobei das Prinzip wohl jedem von Ketchup und Zahnpasta bekannt sein dürfte. Auf der Vorderseite findet man ein großes taft-Logo und das Herstellerlogo von Schwarzkopf. Darunter, fast schon etwas klein, dann die genaue Produktbezeichnung. Ach ja, man kann auch noch einen Hinweis auf einen ominösen Protectin-Langzeitschutz entdecken.
Auf der Rückseite der Tube findet man diverse Werbeversprechungen wie den „perfekten Sitz“, das geschmeidig bleibende Haar, brillanter Glanz und das alles natürlich ohne zu verkleben und leicht auszukämmen.
Danach folgen ein paar „Styling-Tips“, wobei hier eigentlich nur steht, das man das Haargel in nassem und trockenem Haar verwenden kann, dann alle möglichen Formen fabrizieren soll/kann und zu guter Letzt das ganze dann fönen kann oder auch nicht. *g*
Den Abschluss bildet hier die Liste der Inhaltsstoffe, die Nichtallergiker vermutlich gefahrlos überlesen dürfen (selbstverständlich von mir _nicht_ übersetzt *g*):
Aqua, Alcohol denat., PVP/VA Copolymer, Tetrahydroxypropyl Ethylenediamine, Carbomer, Panthenol, Dimethicone Copolypol, PEG40 Hydrogenated Castor Oil, Benzophenone-4, Disodium Edta, Parfum
In der Tube befinden sich 150ml, abgefüllt von der Firma Schwarzkopf & Henkel aus Düsseldorf, Deutschland. Im Internet ist das Haargel unter http://www.taft.de zu erreichen. Und in die gelbe Tonne werfen darf man die Verpackung auch.
Nun aber zum „eigentlichen“ Bericht:
Nachdem ich die Tube geöffnet hatte, entströmte ihr ein Geruch, den ich sofort mit Frisör in Verbindung gebracht habe. Soll wohl einen professionellen Eindruck machen. Der Geruch an sich ist zwar nicht eigentlich unangenehm, aber zu intensiv.
Dann kam das Gel zunächst mal auf die Hand. Das soll nicht verkleben. Ich war etwas skeptisch, denn an den Händen klebte die durchsichtige Masse schon mal ganz gut.
Dann mal ab in die Haare damit. Nach mehreren Testläufen hatte ich den Eindruck, dass das Haargel sich in nassem Haar besser verarbeiten lässt, aber manchmal habe ich auch Visionen und bilde mir komische Sachen ein *fg*, ne, mal im Ernst, bei nassen Haaren habe ich die Anwendung als etwas leichter empfunden. Was allerdings passiert, wenn man die Haare nach der Anwendung fönt, kann ich nicht sagen, dafür sind meine Haare zu kurz.
Beim Styling hat man dann, zumindest mit genug Gel (je nachdem, was man mit seinen Haaren anstellen will), ziemlich freie Hand, die Wirksamkeit ist also recht gut.
Was den perfekten Sitz ohne zu verkleben angeht, na ja, die Haare fühlen sich halt an, wie sich Haare so anfühlen, wenn man Gel verwendet. Je nach gebrauchter Menge also mehr oder weniger steinhart.
Aber der richtige Ärger geht erst los, wenn man den Tag (oder die Nacht, jedem das seine *g*) hinter sich gebracht hat. Mit leicht ausbürsten ist es da nämlich nicht weit her und man sieht nach den vergeblichen Versuchen aus, als hätte es im Badezimmer geschneit, oder als bräuchte man halt ein starkes Schuppenshampoo, am besten gleich eine ganze Flasche. Unter der Dusche wird man den Haarkleister aber recht gut wieder los.
Fazit:
Trotz der genannten Einschränkungen eine Empfehlung mit Vorbehalt, schließlich erfüllt das Produkt seinen eigentlichen Zweck recht ordentlich. Leider weiß ich keinen aktuellen Preis, aber zu Zeiten der harten Währung stand so in etwa 5,50DM am Regal.
So, ich hoffe es war recht interessant und man liest sich
Stefan
12 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.04.2002, 16:42 Uhr von schopfi
Bewertung: sehr hilfreichWenn meine Haare auch bald kurz sind, dann werde ich das wohl auch mal ausprobieren...
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