Havanna Testbericht




ab 348,45 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 11/2004
Auf yopi.de gelistet seit 11/2004
Erfahrungsbericht von pobrediabla
*+*+*Die Zeit bleibt stehen!*+*+*
Pro:
Eine Stadt und ein Land das von niemandem abhängig ist!
Kontra:
Keins!
Empfehlung:
Ja
Hallo!
In meinem Testbericht möchte ich versuchen euch eine wundervolle Stadt nahezubringen.
Ich war fasziniert als ich diese Stadt sah. Ein Stück Geschichte die auch heute noch geblieben ist.
Die alte Dame "Havanna", die Perle der Antillen, die Schönheit in Vollendung, von der Hemingway in ungewohnt bescheidener Manier äußerte, dass "sie nett aussieht bei Sonnenschein". Wer (wie ich) dem Zauber dieser Stadt erliegt, der kann nicht wieder von ihr lassen.
Havanna hat ein eigenes, undefinierbares Flair, eine unvergleichliche Einzigartigkeit.
Ein Bummel durch die Straßen erinnert einen zwangsläufig an Bilder der Prohibitionszeit als korrupte Politiker, Mafia-Bosse und durstige US-Millionäre und Casino- Zocker Havanna zu ihrem Treffpunkt machten. Diverse Prachtbauten spanischer Kolonialarchitektur und die Könige des Asphalts - wie die von den Amerikanern in den Fünfzigern mitgebrachten Oldtimer wie Buicks, Dodges, Chevys und Cadillacs genannt werden - lassen die sündige Atmosphäre damaliger Tage förmlich aus der Luft greifen.
Wer glaubt, ein nahezu 50 Jahre altes Auto könne doch nicht mehr auf den Straßen unterwegs sein, der irrt gewaltig. Liebevoll pflegen die Besitzer eines solchen Ami-Schlittens ihr größtes Hab und Gut. Ersatzteile werden mit unglaublicher Kreativität und Einfallsreichtum aus Metallabfällen nachkonstruiert und auch der Lack an vielen diesen Edelkarossen erweckt den Eindruck, als wäre der Wagen kürzlich "vom Band gelaufen". Oldtimer-Freaks aus dem kapitalistischen Ausland stehen nur allzu oft mit offenen Mündern am Straßenrand. Ja, wer ein Auto besitzt, der ist jemand in Cuba. Und so unglaublich es klingt, so würde doch der eine oder andere Besitzer eines Cadillacs aus den Fünfzigern diesen gegen einen 10 Jahre alten Lada tauschen, denn für einen Cubaner, dessen durchschnittlicher Monatslohn bei max.15 Dollar liegt, ist es aus nachvollziehbaren Gründen nicht einfach, einen Wagen zu unterhalten, der gut und gerne um die 20 Liter Benzin auf 100 km inhaliert. Zudem ist Benzin nicht gerade im Überfluss vorhanden.
Doch die alte Dame hat auch schon viel von ihrem Glanz verloren. Viele Häuser stehen vor dem Zerfall. Da ist das Abblättern der Farbe, was durch die salzhaltige Luft begünstigt wird, nur ein kleineres Übel.
Zumindest im alten Stadtkern Havannas - La Habana Vieja - welcher 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, werden viele der sehenswerten kolonialen Häuser renoviert.
Die nennenswertesten Sehenswürdigkeiten hier sind sicher die Plaza de Armas, der älteste Platz der Stadt, der aus der Gründerzeit Havannas um die 1519 resultiert.In dem kleinen anliegenden Park finden wir ein Denkmal, welches Carlos Manuel de Céspedes (1819 - 1874) für seinen - wenn auch nicht von Erfolg gekrönten - Freiheitskampf gegen die spanische Kolonialherrschaft ehrt.
Gleich "nebenan" stößt man auf eines der vielleicht schönsten Bauwerke der Stadt, dem Palacio de los Capitanes Generales", 1776 als Domizil für Cubas spanische Generalkapitäne erbaut. Heute ist hier das Stadtmuseum "Museo de la Ciudad" untergebracht.
Herzstück des alten Stadtkerns ist aber sicher die Plaza de la Catedral, zweifelsohne einer der schönsten Plätze Südamerikas.
Die Catedral selbst (erbaut zwischen 1750 und 1788) bildet den Mittelpunkt. Davor findet man täglich buntes Markttreiben. Hier verkaufen Cubaner Handgeschnitztes, Gemälde und viele andere interessante Souvenirs.
Nur wenige Schritte von der Catedral entfernt findet man auch die berühmte Bodeguita del Medio, wohl die Stammkneipe Ernest Hemingways überhaupt. Die heute überteuerte Touristenattraktion ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert.
La Habana Vieja ist bequem zu Fuß erkundbar.
Ich hoffe ihr werdet mal Havanna bzw. Kuba besuchen. Ich kann euch versprechen, Ihr werdet es toll finden und nie vergessen!
Vielen Dank fürs lesen und bewerten!
Eure PobreDiabla
In meinem Testbericht möchte ich versuchen euch eine wundervolle Stadt nahezubringen.
Ich war fasziniert als ich diese Stadt sah. Ein Stück Geschichte die auch heute noch geblieben ist.
Die alte Dame "Havanna", die Perle der Antillen, die Schönheit in Vollendung, von der Hemingway in ungewohnt bescheidener Manier äußerte, dass "sie nett aussieht bei Sonnenschein". Wer (wie ich) dem Zauber dieser Stadt erliegt, der kann nicht wieder von ihr lassen.
Havanna hat ein eigenes, undefinierbares Flair, eine unvergleichliche Einzigartigkeit.
Ein Bummel durch die Straßen erinnert einen zwangsläufig an Bilder der Prohibitionszeit als korrupte Politiker, Mafia-Bosse und durstige US-Millionäre und Casino- Zocker Havanna zu ihrem Treffpunkt machten. Diverse Prachtbauten spanischer Kolonialarchitektur und die Könige des Asphalts - wie die von den Amerikanern in den Fünfzigern mitgebrachten Oldtimer wie Buicks, Dodges, Chevys und Cadillacs genannt werden - lassen die sündige Atmosphäre damaliger Tage förmlich aus der Luft greifen.
Wer glaubt, ein nahezu 50 Jahre altes Auto könne doch nicht mehr auf den Straßen unterwegs sein, der irrt gewaltig. Liebevoll pflegen die Besitzer eines solchen Ami-Schlittens ihr größtes Hab und Gut. Ersatzteile werden mit unglaublicher Kreativität und Einfallsreichtum aus Metallabfällen nachkonstruiert und auch der Lack an vielen diesen Edelkarossen erweckt den Eindruck, als wäre der Wagen kürzlich "vom Band gelaufen". Oldtimer-Freaks aus dem kapitalistischen Ausland stehen nur allzu oft mit offenen Mündern am Straßenrand. Ja, wer ein Auto besitzt, der ist jemand in Cuba. Und so unglaublich es klingt, so würde doch der eine oder andere Besitzer eines Cadillacs aus den Fünfzigern diesen gegen einen 10 Jahre alten Lada tauschen, denn für einen Cubaner, dessen durchschnittlicher Monatslohn bei max.15 Dollar liegt, ist es aus nachvollziehbaren Gründen nicht einfach, einen Wagen zu unterhalten, der gut und gerne um die 20 Liter Benzin auf 100 km inhaliert. Zudem ist Benzin nicht gerade im Überfluss vorhanden.
Doch die alte Dame hat auch schon viel von ihrem Glanz verloren. Viele Häuser stehen vor dem Zerfall. Da ist das Abblättern der Farbe, was durch die salzhaltige Luft begünstigt wird, nur ein kleineres Übel.
Zumindest im alten Stadtkern Havannas - La Habana Vieja - welcher 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, werden viele der sehenswerten kolonialen Häuser renoviert.
Die nennenswertesten Sehenswürdigkeiten hier sind sicher die Plaza de Armas, der älteste Platz der Stadt, der aus der Gründerzeit Havannas um die 1519 resultiert.In dem kleinen anliegenden Park finden wir ein Denkmal, welches Carlos Manuel de Céspedes (1819 - 1874) für seinen - wenn auch nicht von Erfolg gekrönten - Freiheitskampf gegen die spanische Kolonialherrschaft ehrt.
Gleich "nebenan" stößt man auf eines der vielleicht schönsten Bauwerke der Stadt, dem Palacio de los Capitanes Generales", 1776 als Domizil für Cubas spanische Generalkapitäne erbaut. Heute ist hier das Stadtmuseum "Museo de la Ciudad" untergebracht.
Herzstück des alten Stadtkerns ist aber sicher die Plaza de la Catedral, zweifelsohne einer der schönsten Plätze Südamerikas.
Die Catedral selbst (erbaut zwischen 1750 und 1788) bildet den Mittelpunkt. Davor findet man täglich buntes Markttreiben. Hier verkaufen Cubaner Handgeschnitztes, Gemälde und viele andere interessante Souvenirs.
Nur wenige Schritte von der Catedral entfernt findet man auch die berühmte Bodeguita del Medio, wohl die Stammkneipe Ernest Hemingways überhaupt. Die heute überteuerte Touristenattraktion ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert.
La Habana Vieja ist bequem zu Fuß erkundbar.
Ich hoffe ihr werdet mal Havanna bzw. Kuba besuchen. Ich kann euch versprechen, Ihr werdet es toll finden und nie vergessen!
Vielen Dank fürs lesen und bewerten!
Eure PobreDiabla
Bewerten / Kommentar schreiben