Hengstenberg Roressa Apfelrotkohl Testbericht

Hengstenberg-roressa-apfelrotkohl
ab 11,70
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Hopsten

Fast wie selbstgemacht

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Rotkraut habe ich noch nie selbstgemacht sonderrn immer nur selbst fertig gekauft. Dabei essen mein Mann und ich Rotkraut unheimlich gern und da man das Kraut auch prima einfrieren kann, würde sich die Arbeit eigentlich lohnen. Doch wir wissen ja, dass oft aus Zeitmangel oder aus Lustlosigkeit oder aus Angst vor dem Arbeitsaufwand, einige Sachen nicht gemacht werden. Ein Mal im Jahr lädt meine Mutter alle Familienmitglieder zu einem großen Rotkrautessen ein, mit Sauerbraten und selbst gemachten Kartoffelklößen. Da freue ich ich immer schon das ganze Jahr drauf. Doch so ganz ohne Rotkraut bleiben wir in den 12 Monaten nicht, denn ich habe Rotessa entdeckt und das nicht erst seit gestern. Rotessa Rotkraut kaufe ich schon lange und habe immer einige Dosen auf Lager.

Das ist es nun:
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Es gibt von Rotessa auch noch eine Rotkrautart, die noch ziemlich roh ist. Ich nehme aber immer lieber das Rotessa tafelfertiges Rotkraut von Hengstenberg. Die Dose mit 300g Inhalt ist für meinen Mann und mich echt genug. Der Preis ist in den Geschäften immer gleich. Als Schnäpperken habe ich es noch nicht angetroffen und so zahlte ich für diese Dose 0,69Euro. Die Dose beschreibe ich nicht, doch auf die Zutaten gehe ich noch ein, weil die viel wichtger sind. Es ist in dem Rotessa Rotkraut nämlich nichts von Konservierungsmitteln, Farbstoffen oder Geschmacksverstärker drin. Alles ist naürlich belassen und das ist, so meine ich, erwähnenswert.

Was ist drin inRotessa?
Natürlich Rotkraut *g* , weiter Zucker, dann Salz und Essig und zwar zwei Sorten, den aus Branntwein und Weinessig. Die Gewürze sind nicht weiter notiert, viel kann es wohl auch nicht sein.

Praxis:
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Das Rotkraut braucht nicht mehr lange gekocht zu werden, da es ja tafelfertig vorbereitet ist. Das heisst, ich brauche nur die Dose zu öffnen, gebe eine halbe Tasse Wasser in einen kleinen Topf, schütte das Rotkraut hinein und lasse es schön warm, ja fast heiss werden. Ein paar mal rühre ich noch um und schon kann serviert werden. Auf der Metalldose steht die beste Zubereitungsmethode drauf. Auch der Vermerk, dem Kraut etwas Schmalz zuzufügen, steht hier. Ich habe es mit Schmalz versucht und gestehe, dass das Rotkraut etwas deftiger, ja gehaltvoller schmeckt. Ein bisschen Fett am Gemüse kann ja auch nicht schaden. Es schmeckt einfach besser.

Das Rotessa Rotkraut braucht nur so ungefähr 4-5 Minuten erhitzt zu werden und kann dann gleich gegessen werden. Mir ist es dann aber immer noch etwas zu hart und so hänge ich einfach noch ein paar Minuten dran, bis es für mich richtig ist. Auch reicht mir das Schmalz als einzige Zugabe nicht.Wenn das Kraut etwas würziger sein soll, schmurgel ich schon mal eine kleine Zwiebel an, die ja später, wenn sie nicht zu dunkel geworden ist, etwas süßlich schmeckt, was sehr pikant ist.

Wenn das Rotkraut aus Versehen doch mal länger vor sich hin brötschelt, verdampft das ganze Essigaroma und der Kohl sieht dann matt rosa aus und ist ziemlich trocken. Deshalb ist es besser, das rote Kraut immer im Blick zubehalten und neben dem Herd stehen zu bleiben. Klar, man kann ohne weiteres wieder Essig hinzugeben, doch das richtig Leckere ist dann verschwunden.

Auch ein mitgegarter Apfel schmeckt vorzüglich. Die Apfelsorte sollte etwas süßlich sein und sehr mürbe, damit die Apfelstücke während des Garens auch weich werden und zerfallen. Apfel und Rotkohl passen toll zusammen.

Das Rotessa Rotkraut hat eine gleichbleibend gute Qualität. Ich habe es schon unheimlich oft gekauft und bin jedes Mal gleichermaßen begeistert. Die Dose ist schön gefüllt und das Rotkraut liegt platt und gerade in der Konserve. Die wenige Flüssigkeit, in der das Kraut liegt, reicht nicht unbedingt zum Garen aus, vor allem, wenn die Temperatur höher eingestellt ist. Deshalb lieber etwas Flüssigkeit hinzugeben. Wer Gemüsebrühe hat, kann auch davon etwas hinein tun, schmeckt auch.

Das Rotkraut ist sehr gleichmässig geschnitten und von dicken Teilen, die bei anderen Herstellern schon mal untergeschoben werden und vor allem auf dem Dosenboden liegen, ist hier keine Spur zu finden. Ich sage ja, Rotessa bietet 1a Qualität an und das zu einem akzeptablen Preis. Der Eigengeruch des Rotkrautes ist für mein Empfinden etwas schwach. Doch geschmacklich macht das Kraut diesen geringen Verlust wieder wett. Also, wer ein leckeres und schon tafelfertiges Rotkraut essen möchte, kann es getrost mal mit Hengstenberg Rotessa tafelfertiges Rotkraut versuchen.


Hopsten




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-02 18:09:21 mit dem Titel Neu! Neu?

Neu! Neu?

Also ich weiß wirklich nicht, ob dieser Rotkohl oder das Rotkraut von Hengstenberg wirklich völlig neu auf dem Markt ist. Egal, es steht jedenfalls ganz groß und unübersehbar „Neu“ drauf und für mich ist es das wirklich, denn bis jetzt kannte ich es nicht. Wahrscheinlich ist das auch der Grund des sehr niedrigen Preises. Vielleicht wäre ich daran vorbei gegangen, doch bei 0,79 Euro als Probierpreis konnte ich nicht anders als kaufen.

Das ist es nun:
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In einem großen Glas befinden sich 720g Rotessa Apfelrotkraut von Hengstenberg. Der Preis liegt im Augenblick als Probierpreis, bei 79Cent und das ist nun wirklich nicht viel.

Zutaten:
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Rotkohl,` Zucker, Branntweinessig, Gewürze, Apfelsaft, Apfelstücke, Zucker, natürliche Aromen.
Es sind keine Konservierungsstoffe drin und auch kein Farbstoff.

Praxis:
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Also wenn ich dem Hersteller glauben darf, handelt es sich bei diesem Rotkohl um ein natürliches und schonend hergestelltes Kraut. Hengstenberg liefert eigentlich so lange ich es kaufe, 1a Qualität. Ich habe bis jetzt nichts Negatives entdecken können und mein Mann und ich haben im Laufe unseres Lebens schon eine Menge Produkte von Hengstenberg verspeist.

Das Besondere an diesem Rotkohl ist der Anteil an Apfelstückchen, die man nicht nur schmecken sondern sogar sehen kann. Schon von meine Mutter weiß ich, dass an Rotkohl ein Stück Apfel gehört. Hengstenberg weiß es also auch. Der Rotkohl soll schonend gegart werden. Das heißt im Klartext, er braucht höchstens 5-10 Minuten und er ist schon essfertig. Damit der Rotkohl nicht unten im Topf ansetzt, gebe ich ein wenig Wasser in Topf und dann erst den Rotkohl. So brennt er nicht an. Ich verlasse die Küche aber nicht, sondern bleibe in der Nähe des Herdes und rühre den Kohl schon mal um. Wer mag und nicht auf Kalorien achten braucht, kann dem Rotkohl noch Schmalz zufügen. Fett ist ein Geschmacksträger und speziell Schmalz gibt dem Rotkohl einen leuchtenden Glanz. Auch ein kleiner Schuss Rotwein kann hinzugegeben werden, wenn keine Kinder mitessen.

Überhaupt sieht der Rotkohl richtig toll aus. Er ist dunkel Lila mit einem Rotstich und ein wenig Blau! *g* Die Streifen sind nicht zu dick und nicht zu dünn. Sie haben genau die richtige Stärke und sehen alle gleichmäßig geschnitten aus. Wenn der Rotkohl zubereitet wird, wie auf dem Glas empfohlen wird und wie ich es auch mache, bleiben die Rotkohlschnitzel noch knackig und fest. Al dente . Die kleinen Apfelstückchen sind, wenn man ganz genau hinsieht, schwach zu erkennen. Sie haben sich aber dem Rotkohl angepasst. Durch ihn wurden sie nämlich auch leicht lila, sind aber noch beim genauen Hinschauen zu erkennen.

Der Geruch des Hengstenberg Apfelrotkohls ist fruchtig, süßlich, würzig und kräftig. Also von allem etwas. Meinem Mann ist der Rotkohl etwas zu süß, er gibt seiner Portion immer noch zusätzlich etwas Weinessig hinzu. Jeder so wie er mag. Ich bin zufrieden mit dem Geschmack und brauche nichts hinzufügen. Die kleinen Apfelstückchen sind noch gut zu schmecken und man spürt sie auch während des Kauens. Es sei denn, man hat den Kohl zu lange gegart. Dann sind die Apfelstücke im allgemeinen Rotkohldurcheinander untergegangen, was schade wäre. Die Äpfel geben dem Rotkohl eine angenehme Fruchtigkeit und lässt ihn herzhaft schmecken. Ich mag es gern so.

Der Hengstenberg Apfelrotkohl sieht nicht nur vor dem Garprozess spitze aus, er behält auch seine ansprechende und kräftige Farbe wenn er fertig ist. Da habe ich schon andere Sorten gehabt, die von Minute zu Minute ihre frische Farbe verloren und schließlich matt rosa und trocken auf dem Teller lagen. Dieser Rotkohl sieht saftig aus und er ist es auch. Der Geschmack ist delikat, die Zutaten sind natürlich, der Preis ist als Sonderangebot extrem niedrig, finde ich und rate allen Rotkohlliebhabern zu einem Vorratskauf.

Noch eines, ich habe den Hengstenberg Rotkohl bisher nur in der 720g Größe im Schraubglas gesehen. Die Portion ist für zwei Leute etwas zu groß. Selbst mein Mann und ich, die wir gern Rotkohl essen, schaffen ihn nicht an einem Tag. Ich lasse also gleich die Hälfte im Glas, verschieße es und stelle es in den Kühlschrank. Am nächsten Tag essen wir dann eben noch einmal Rotkohl, was uns aber nicht weiter stört.

Der Hengstenberg Apfelrotkohl ist ein ausgewogenes und leckeres Gemüse und dazu noch sehr gesund. Ich habe ihn längst in meinen zukünftigen Speiseplan eingebaut.

Hopsten

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