Hochzeit Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von hexe77
Tagebuch unserer Hochzeit!
Pro:
Es macht einfach viel Spaß!
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Zusammen sind wir mittlerweile seit über 5 Jahren.
Über Hochzeit und Familie haben wir oft geredet, aber leider war mein Freund meistens anderer Meinung als ich.
Kinder ja - aber heiraten? Das hielt mein Freund für nicht notwendig und verwies dabei auf die vielen Ehen, die geschieden würden.
Außerdem sei in seinem Bekanntenkreis ja auch niemand verheiratet.
Ich hingegen träumte von einer romantischen Hochzeit mit Brautkleid und vielen Gästen.
Außerdem gehört für mich Heiraten einfach als Entwicklungsstufe in einer Beziehung dazu.
So sprach ich ersteinmal nicht mehr von dem Thema und hoffte, dass mein Liebster seine Meinung irgendwann ändern würde.
Das geschah dann auch nach und nach - vielmehr sah er seine \"Fälle\" wegschwimmen!
Im vergangenen Jahr gab ein Arbeitskollege und Freund seine Verlobung bekannt - es folgten weitere Freunde.
Da hat dann mein Freund wohl angefangen, seine Meinung und grundsätzliche Einstellung zu überdenken.
Im April diesen Jahres hatten wir unser 5-jähriges Jubiläum, das wir an seinem Studienort feiern wollten.
Kurz nach Mitternacht übergaben wir uns dann unsere Geschenke; mein Schatz drückte mir einen Briefumschlag in die Hand.
In der Hand hielt ich nun einen Gutschein für ein ganzes Leben zu zweit....
Ich war wirklich total überrascht.
Damit hätte ich niemals gerechnet, vorallem nicht auf so romantische Art.
Anschließend bekam tauschten wir dann noch Verlobungsringe aus, die mein Schatz besorgt hatte.
Die folgende Nacht konnte ich natürlich nicht schlafen, so aufgeregt war ich.
Wir beschlossen, in einem Jahr, also am Tag unseres Kennlernens, zu heiraten.
Nach und nach brachten wir die große Neuigkeit unseren Verwandten und Freunden bei - alle freuten sich.
Ich zog los und kaufte mir zum Thema passende Zeitschriften und Bücher - stolz, dass ich nun selber eine werdende Braut bin.
Die Planung in den meisten Zeitschriften beginnt erst 8 Monate vor dem Hochzeitstermin - ich musste mich also noch etwas gedulden.
Zumindest machten wir uns gleich auf die Suche nach einer Lokation für die Hochzeit. Schöne Orte sind häufig recht früh ausgebucht, also machten wir uns rechtzeitig auf die Suche.
Da wir kirchlich nicht heiraten wollten, ich jedoch auf eine Hochzeit in \"weiß\" bestand, kamen wir auf die Idee, in einer Burg zu heiraten.
Über das Internet und die Stichworte \"Hochzeit\" und \"Burg\" war recht schnell die passend Umgebung gefunden: Eine alte Burg, die zu einem Hotel umgebaut worden war.
Zusätzlich werden in dieser Burg standesamtliche Trauungen angeboten.
Nachdem wir uns im Internet informiert hatten, nahmen wir Kontakt mit den Hotelbetreibern auf.
Es war wirklich fantastisch, wie sich Frau Müller um uns kümmerte (und noch kümmert).
Sie erzählte uns zunächst am Telefon das nötigste und schickte uns Prospekte vom Burghotel zu.
Das Hotel richtet jährlich etwa 200 Hochzeiten aus - daher konnte Frau Müller uns auf unsere Fragen kompetente Antworten geben.
So entschlossen wir uns kurzerhand, ins Burghotel zu fahren und uns alles anzuschauen.
Schon als wir die Burg betraten, war uns beiden klar: Hier werden wir heiraten (koste es, was es wolle)!
Frau Müller zeigte uns das gesamte Hotel mit Schwimmbad, Suiten, Kaminzimmer sowie den Saal, in dem unsere Feier stattfinden würde.
Wir waren absolut begeistert!
Eine alte Burg mit wunderschönem Ambiente mit modernsten Hotelzimmern und Suiten.
Allerdings zeigte uns ein Blick auf die Zimmerpreise und die Speisekarte, dass dies unsere finanziellen Möglichkeiten bei weitem übersteigen würde.
Da uns aber alles so gefiel beschlossen wir, dann halt weniger Leute einzuladen.
Der grobe Rahmen der Feier wurde mit Frau Müller besprochen und sie brachte tolle eigene Ideen mit ein.
Zuhause schwärmte ich so lange von dem Hotel, bis meine Eltern die Burg ebenfalls besichtigten und genauso begeistert waren wie wir.
Als mein Vater dann noch eine sehr großzügige Spende für die Ausrichtung der Feier ankündigte, konnte es mit der Planung losgehen.
Beim Essen entschieden wir uns für ein Buffett, dass für jeden Geschmack etwas bieten soll.
Ein großes Problem war die Gästeliste.
So schrieb jeder die Leute auf, die er einladen wollte (und musste).
Natürlich waren das zu viele, sodass der Rotstift angesetzt wurde.
Zum Schluß kamen wir auf eine vorläufige Anzahl von 80 Gästen - dass müssten wir noch finanzieren können.
Außerdem ist dies (hoffentlich) unsere einzige Hochzeit.
Bei der Wahl der Musik waren wir uns recht schnell einig.
Wir wollten einen DJ, da man die Stimme eines Sängers schnell leid werden kann.
Ein Bekannter konnte uns einen DJ empfehlen - den wir auch gleich engagierten.
Die zwei größten Sorgen waren wir somit los.
6 Monate vor der Hochzeit wurde es nun langsam Zeit, sich nach einem Brautkleid umzuschauen.
Grundsätzlich wiederstrebt es mir, für ein Kleid, dass ich etwa 12 Stunden trage, viel Geld auszugeben.
Doch ich fand keinen Laden, bei dem man Kleider leihen konnte, die auch nach was aussahen.
Immerhin ist das meine Hochzeit - dann will ich doch nicht irgendein Kleid tragen!
Im Internet fand ich einen Laden, der Second-Hand-Brautmode verkaufte - gereinigt und wie neu.
Ich holte mir einen Termin und nahm meine Mutter mit.
Doch schnell kam die Ernüchterung - in Größe 36 hatte sie viele Kleider - nur leider trage ich nicht Größe 36.
In Größe 40 hatte sie 3 Kleider - und alle sahen schrecklich aus - lange Perlenschnüre, dicke Schleifen - nein, in einem solchen Kleid will ich nicht heiraten.
Mehr aus Verzweiflung fuhr ich am nächsten Tag zu einem Brautmodengeschäft. Die Kleider im Schaufenster sahen teilweise ganz hübsch aus, aber die Preise waren auch recht beachtlich.
Allen Mut zusammengenommen sind wir dann reingegangen.
Eine nette Verkäuferin fragte nach meinen Vorstellungen: Champagnerfarben, weiter Rock, kurzer Arm, nicht kitschig, nicht zu teuer.
4 Kleider suchten wir zunächst aus - dann ging es ans anprobieren.
Die Verkäuferin half mir in den Reifrock und dann in das erste Kleid - ich trat vor den Spiegel: Das war es! Ich war absolut begeistert (meine Mutter und die Verkäuferin auch)!
So hatte ich es mir immer vorgestellt.
Weiter Rock (wie eine Prinzessin), figurfreundlich, tolles Material, wunderschöner Schnitt!
Ich probierte noch 3 weitere Kleider an, doch die Entscheidung stand fest!
Da wir bar bezahlten, bekamen wir noch 5 % Rabatt.
Das Kleid kostete zwar weit mehr, als ich jemals ausgeben wollte; dafür ist es einfach wunderschön!
Es hängt nun bis zur Änderung wenige Wochen vor der Hochzeit gut verpackt im Lager des Geschäfts - ich freue mich schon sehr darauf, es wieder anzuprobieren!
Wie wir uns Einladungskarten aussuchten und wie es ansonsten weitergeht, erfahrt Ihr demnächst hier!
Über Hochzeit und Familie haben wir oft geredet, aber leider war mein Freund meistens anderer Meinung als ich.
Kinder ja - aber heiraten? Das hielt mein Freund für nicht notwendig und verwies dabei auf die vielen Ehen, die geschieden würden.
Außerdem sei in seinem Bekanntenkreis ja auch niemand verheiratet.
Ich hingegen träumte von einer romantischen Hochzeit mit Brautkleid und vielen Gästen.
Außerdem gehört für mich Heiraten einfach als Entwicklungsstufe in einer Beziehung dazu.
So sprach ich ersteinmal nicht mehr von dem Thema und hoffte, dass mein Liebster seine Meinung irgendwann ändern würde.
Das geschah dann auch nach und nach - vielmehr sah er seine \"Fälle\" wegschwimmen!
Im vergangenen Jahr gab ein Arbeitskollege und Freund seine Verlobung bekannt - es folgten weitere Freunde.
Da hat dann mein Freund wohl angefangen, seine Meinung und grundsätzliche Einstellung zu überdenken.
Im April diesen Jahres hatten wir unser 5-jähriges Jubiläum, das wir an seinem Studienort feiern wollten.
Kurz nach Mitternacht übergaben wir uns dann unsere Geschenke; mein Schatz drückte mir einen Briefumschlag in die Hand.
In der Hand hielt ich nun einen Gutschein für ein ganzes Leben zu zweit....
Ich war wirklich total überrascht.
Damit hätte ich niemals gerechnet, vorallem nicht auf so romantische Art.
Anschließend bekam tauschten wir dann noch Verlobungsringe aus, die mein Schatz besorgt hatte.
Die folgende Nacht konnte ich natürlich nicht schlafen, so aufgeregt war ich.
Wir beschlossen, in einem Jahr, also am Tag unseres Kennlernens, zu heiraten.
Nach und nach brachten wir die große Neuigkeit unseren Verwandten und Freunden bei - alle freuten sich.
Ich zog los und kaufte mir zum Thema passende Zeitschriften und Bücher - stolz, dass ich nun selber eine werdende Braut bin.
Die Planung in den meisten Zeitschriften beginnt erst 8 Monate vor dem Hochzeitstermin - ich musste mich also noch etwas gedulden.
Zumindest machten wir uns gleich auf die Suche nach einer Lokation für die Hochzeit. Schöne Orte sind häufig recht früh ausgebucht, also machten wir uns rechtzeitig auf die Suche.
Da wir kirchlich nicht heiraten wollten, ich jedoch auf eine Hochzeit in \"weiß\" bestand, kamen wir auf die Idee, in einer Burg zu heiraten.
Über das Internet und die Stichworte \"Hochzeit\" und \"Burg\" war recht schnell die passend Umgebung gefunden: Eine alte Burg, die zu einem Hotel umgebaut worden war.
Zusätzlich werden in dieser Burg standesamtliche Trauungen angeboten.
Nachdem wir uns im Internet informiert hatten, nahmen wir Kontakt mit den Hotelbetreibern auf.
Es war wirklich fantastisch, wie sich Frau Müller um uns kümmerte (und noch kümmert).
Sie erzählte uns zunächst am Telefon das nötigste und schickte uns Prospekte vom Burghotel zu.
Das Hotel richtet jährlich etwa 200 Hochzeiten aus - daher konnte Frau Müller uns auf unsere Fragen kompetente Antworten geben.
So entschlossen wir uns kurzerhand, ins Burghotel zu fahren und uns alles anzuschauen.
Schon als wir die Burg betraten, war uns beiden klar: Hier werden wir heiraten (koste es, was es wolle)!
Frau Müller zeigte uns das gesamte Hotel mit Schwimmbad, Suiten, Kaminzimmer sowie den Saal, in dem unsere Feier stattfinden würde.
Wir waren absolut begeistert!
Eine alte Burg mit wunderschönem Ambiente mit modernsten Hotelzimmern und Suiten.
Allerdings zeigte uns ein Blick auf die Zimmerpreise und die Speisekarte, dass dies unsere finanziellen Möglichkeiten bei weitem übersteigen würde.
Da uns aber alles so gefiel beschlossen wir, dann halt weniger Leute einzuladen.
Der grobe Rahmen der Feier wurde mit Frau Müller besprochen und sie brachte tolle eigene Ideen mit ein.
Zuhause schwärmte ich so lange von dem Hotel, bis meine Eltern die Burg ebenfalls besichtigten und genauso begeistert waren wie wir.
Als mein Vater dann noch eine sehr großzügige Spende für die Ausrichtung der Feier ankündigte, konnte es mit der Planung losgehen.
Beim Essen entschieden wir uns für ein Buffett, dass für jeden Geschmack etwas bieten soll.
Ein großes Problem war die Gästeliste.
So schrieb jeder die Leute auf, die er einladen wollte (und musste).
Natürlich waren das zu viele, sodass der Rotstift angesetzt wurde.
Zum Schluß kamen wir auf eine vorläufige Anzahl von 80 Gästen - dass müssten wir noch finanzieren können.
Außerdem ist dies (hoffentlich) unsere einzige Hochzeit.
Bei der Wahl der Musik waren wir uns recht schnell einig.
Wir wollten einen DJ, da man die Stimme eines Sängers schnell leid werden kann.
Ein Bekannter konnte uns einen DJ empfehlen - den wir auch gleich engagierten.
Die zwei größten Sorgen waren wir somit los.
6 Monate vor der Hochzeit wurde es nun langsam Zeit, sich nach einem Brautkleid umzuschauen.
Grundsätzlich wiederstrebt es mir, für ein Kleid, dass ich etwa 12 Stunden trage, viel Geld auszugeben.
Doch ich fand keinen Laden, bei dem man Kleider leihen konnte, die auch nach was aussahen.
Immerhin ist das meine Hochzeit - dann will ich doch nicht irgendein Kleid tragen!
Im Internet fand ich einen Laden, der Second-Hand-Brautmode verkaufte - gereinigt und wie neu.
Ich holte mir einen Termin und nahm meine Mutter mit.
Doch schnell kam die Ernüchterung - in Größe 36 hatte sie viele Kleider - nur leider trage ich nicht Größe 36.
In Größe 40 hatte sie 3 Kleider - und alle sahen schrecklich aus - lange Perlenschnüre, dicke Schleifen - nein, in einem solchen Kleid will ich nicht heiraten.
Mehr aus Verzweiflung fuhr ich am nächsten Tag zu einem Brautmodengeschäft. Die Kleider im Schaufenster sahen teilweise ganz hübsch aus, aber die Preise waren auch recht beachtlich.
Allen Mut zusammengenommen sind wir dann reingegangen.
Eine nette Verkäuferin fragte nach meinen Vorstellungen: Champagnerfarben, weiter Rock, kurzer Arm, nicht kitschig, nicht zu teuer.
4 Kleider suchten wir zunächst aus - dann ging es ans anprobieren.
Die Verkäuferin half mir in den Reifrock und dann in das erste Kleid - ich trat vor den Spiegel: Das war es! Ich war absolut begeistert (meine Mutter und die Verkäuferin auch)!
So hatte ich es mir immer vorgestellt.
Weiter Rock (wie eine Prinzessin), figurfreundlich, tolles Material, wunderschöner Schnitt!
Ich probierte noch 3 weitere Kleider an, doch die Entscheidung stand fest!
Da wir bar bezahlten, bekamen wir noch 5 % Rabatt.
Das Kleid kostete zwar weit mehr, als ich jemals ausgeben wollte; dafür ist es einfach wunderschön!
Es hängt nun bis zur Änderung wenige Wochen vor der Hochzeit gut verpackt im Lager des Geschäfts - ich freue mich schon sehr darauf, es wieder anzuprobieren!
Wie wir uns Einladungskarten aussuchten und wie es ansonsten weitergeht, erfahrt Ihr demnächst hier!
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