Hoover Dam Las Vegas Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Radar
Western Rundreise II
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Go West – die zweite.
Rundreise II – ca.3 Wochen, ca. 5900 km
Start der Tour ist wiederum Las Vegas (siehe auch Las Vegas Fun and Entertainment).
Nach 2 Übernachtungen starten wir über US 93 nach Phoenix, Arizona (sehenswert: State Capitol). Am 3. Tag geht es auf der I 10 über Tucson zum Chircahua National Monument. Hier gibt es jede Menge phantastische Felsformationen, deshalb wird der Park auch Wonderland of Rocks genannt. Wir verlassen den Park und fahren über die I 10 nach New Mexico.
Nach einer Übernachtung fahren wir weiter und verlassen die I 10 zur US 70 in Richtung Alamogordo. An der Strecke liegt das White Sands National Monument. Diese blendend weiße Wüsten- und Dünenlandschaft ist einfach überwältigend. Achtung: Es ist heiß hier und im Park gibt es kein Wasser.
Am 6. und 7. Tag fahren wir über US 82, 285 und I 10 nach San Antonio, Texas. Unterwegs lohnt immer mal wieder ein Blick auf das Texas Hill Country.
In San Antonio kann man gut mal zwischendurch ausspannen. Abendliches relaxen am Riverwalk (Paseo del Rio) ist unübertroffen. Es gibt jede Menge gemütliche Kneipen und Restaurants und viel Livemusik. Weiterhin sehenswert. The Alamo (bekanntes Fort aus dem texanischen Befreiungskrieg) und der Mission District.
Am 10.Tag geht es weiter über die i 37 nach Corpus Christi. Hier sollte man unbedingt die USS Lexington, einen zum Museum umgenutzten Flugzeugträger, besuchen Außerhalb von Corpus Christi suchen wir uns in einem der hübschen kleinen Badeorte eine Übernachtung und genießen das Strandleben und Fresh Seafood.
Am nächsten Tag fahren wir entlang der Golfküste nach Houston. Ein Muß ist ein Besuch bei der NASA im Lyndon B. Johnson Space Center. Es gibt ein sehenswertes Visitors Center und mehrere Touren zum Rocket Park und zu einigen NASA- Einrichtungen. Oft kann man Mission Control (Houston, we have a problem) besichtigen, wenn man Glück hat sogar während einer Shuttlemision.
Weiter geht es über US 290 nach Austin, genannt The Capital of Rock’n’Roll. In der 6th Street gibt es über 100 Kneipen und in vielen spielen jeden Abend mehrere Livebands. Auch sehenswert das Texas State Capitol.
Am 13.Tag geht es weiter nach Dallas. Hier besichtigen wir die John F. Kennedy Memorial Plaza und das dazugehörige Museum The 6th Floor und die Stock Yards in Fort Worth.
Weiter fahren wir über Amarillo und Albuquerque nach Santa Fe. Sehenswert: Die Altstädte von Albuquerque und Santa Fe mit ihrem Adobe Baustil. Über die Sangre de Christo Mountains, teilweise entlang des Rio Grande, fahren wir nach Taos. Ein nettes Touristenstädtchen, Erholung pur.
Am 16.Tag fahren wir über US 64, 160 und 89 nach Flaggstaff, Arizona. Von hier aus besichtigen wir den Grand Canyon (South Rim). Hierzu erübrigen sich wohl Kommentare.
Nach Übernachtung in Williams geht es am 18.Tag über I 40 und US 93 zurück nach Las Vegas. Unterwegs stoppen wir am Hoover Dam. Hier lohnt sich eine geführte Tour.
So und jetzt vielleicht noch ein paar Tage Fun and Entertainment in Las Vegas.
Infos und Links unter: http://www.usa.de
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-04 17:17:14 mit dem Titel Wohltuende Abwechslung
Wer Müde ist von Fun and Entertainment in Las Vegas kann sich etwas wohltuende Abwechslung durch einen Kurztrip zum Hoover Dam verschaffen.
Der Hoover Dam wurde in den Jahren 1931 bis 1935 gebaut und galt damals als Wunder der Technik. 1928 wurde der Auftrag, den Colorado River zu regulieren und seine Energie in Elektrizität umzusetzen erteilt. Deshalb wurde der Fluß zunächst mittels in den Fels gesprengter Tunnel umgeleitet. Dann kamen Zement, Stahl und 17 gigantische Turbinen, die zusammen vier Milliarden Kilowattstunden Energie produzieren. Anfang 1935 war der Damm fertig, im Februar füllte sich der Lake Mead langsam.
Der Damm ist 221 Meter hoch, an der Basis 198 Meter dick und 379 Meter lang. Sieben Millionen Tonnen Zement, 1000 Meilen Stahltrossen und soviel Stahlgerüst im Inneren wie das Empire State Building in New York!
Bei einer Millionen Besucher pro Jahr herrscht auf, in und unter der Staumauer immer Hochbetrieb. Vor allem zwischen Memorial Day und Labor Day wird es eng. Die beste Zeit für einen Besuch ist vor 10 Uhr Morgens. Danach herrscht auf der Staumauer und auf der US 93 Stop and Go. Besuche an Wochenenden sollte man sowieso meiden, da hier der Andrang aus Las Vegas besonders groß ist.
Von Las Vegas erreicht man den Hoover Dam auf der US 93 über Boulder City (Fahrzeit unter einer Stunde).
Nach einer letzten engen Kurve kommt der Damm dann endlich in Sicht. Wie ein gigantischer Korken verstopft er den Black Canyon, mehr als 200 Meter Höhendifferenz zwischen Lake Mead und Colorado River schaffend. Der Blick von der Staumauer ist einfach grandios. Fast schon eine Sehenswürdigkeit ist auch das für 450 Autos angelegte, in den Felsen gesprengte Parkhaus. Man Fährt aber besser auf die andere Seite des Damms, nach Arizona, da ist das Parken kostenlos.
Das 1995 eröffnete Besucherzentrum ( auf der Nevada Seite) hält weitere interessante Informationen, Ausstellungen und Filme bereit. Von hier sausen Fahrstühle in 75 Sekunden zur Basis des Damms hinab, dann führt die „Dam Tour“ zu den Turbinen und hinaus ans Tageslicht.
Täglich finden zwei geführte Besichtigungstouren, die „traditional tours“ (ca. 55 Minuten, 8$) und die „hard hat tours“ (ca. 2 Stunden, 25$), statt. Beide führen Besuchergruppen hinab zu den Turbinen und Generatoren. Bei der „hard hat tour“ – hier werden Schutzhelme getragen – erforscht man zudem das weitläufige Tunnelsystem. Wegen des großen Besucherandrangs kann es aber zu erheblichen Wartezeiten kommen.
Fazit: Ein Besuch am Hoover Dam kann eine wohltuende Abwechslung zu Fun and Entertainment in Las Vegas sein.
Rundreise II – ca.3 Wochen, ca. 5900 km
Start der Tour ist wiederum Las Vegas (siehe auch Las Vegas Fun and Entertainment).
Nach 2 Übernachtungen starten wir über US 93 nach Phoenix, Arizona (sehenswert: State Capitol). Am 3. Tag geht es auf der I 10 über Tucson zum Chircahua National Monument. Hier gibt es jede Menge phantastische Felsformationen, deshalb wird der Park auch Wonderland of Rocks genannt. Wir verlassen den Park und fahren über die I 10 nach New Mexico.
Nach einer Übernachtung fahren wir weiter und verlassen die I 10 zur US 70 in Richtung Alamogordo. An der Strecke liegt das White Sands National Monument. Diese blendend weiße Wüsten- und Dünenlandschaft ist einfach überwältigend. Achtung: Es ist heiß hier und im Park gibt es kein Wasser.
Am 6. und 7. Tag fahren wir über US 82, 285 und I 10 nach San Antonio, Texas. Unterwegs lohnt immer mal wieder ein Blick auf das Texas Hill Country.
In San Antonio kann man gut mal zwischendurch ausspannen. Abendliches relaxen am Riverwalk (Paseo del Rio) ist unübertroffen. Es gibt jede Menge gemütliche Kneipen und Restaurants und viel Livemusik. Weiterhin sehenswert. The Alamo (bekanntes Fort aus dem texanischen Befreiungskrieg) und der Mission District.
Am 10.Tag geht es weiter über die i 37 nach Corpus Christi. Hier sollte man unbedingt die USS Lexington, einen zum Museum umgenutzten Flugzeugträger, besuchen Außerhalb von Corpus Christi suchen wir uns in einem der hübschen kleinen Badeorte eine Übernachtung und genießen das Strandleben und Fresh Seafood.
Am nächsten Tag fahren wir entlang der Golfküste nach Houston. Ein Muß ist ein Besuch bei der NASA im Lyndon B. Johnson Space Center. Es gibt ein sehenswertes Visitors Center und mehrere Touren zum Rocket Park und zu einigen NASA- Einrichtungen. Oft kann man Mission Control (Houston, we have a problem) besichtigen, wenn man Glück hat sogar während einer Shuttlemision.
Weiter geht es über US 290 nach Austin, genannt The Capital of Rock’n’Roll. In der 6th Street gibt es über 100 Kneipen und in vielen spielen jeden Abend mehrere Livebands. Auch sehenswert das Texas State Capitol.
Am 13.Tag geht es weiter nach Dallas. Hier besichtigen wir die John F. Kennedy Memorial Plaza und das dazugehörige Museum The 6th Floor und die Stock Yards in Fort Worth.
Weiter fahren wir über Amarillo und Albuquerque nach Santa Fe. Sehenswert: Die Altstädte von Albuquerque und Santa Fe mit ihrem Adobe Baustil. Über die Sangre de Christo Mountains, teilweise entlang des Rio Grande, fahren wir nach Taos. Ein nettes Touristenstädtchen, Erholung pur.
Am 16.Tag fahren wir über US 64, 160 und 89 nach Flaggstaff, Arizona. Von hier aus besichtigen wir den Grand Canyon (South Rim). Hierzu erübrigen sich wohl Kommentare.
Nach Übernachtung in Williams geht es am 18.Tag über I 40 und US 93 zurück nach Las Vegas. Unterwegs stoppen wir am Hoover Dam. Hier lohnt sich eine geführte Tour.
So und jetzt vielleicht noch ein paar Tage Fun and Entertainment in Las Vegas.
Infos und Links unter: http://www.usa.de
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-04 17:17:14 mit dem Titel Wohltuende Abwechslung
Wer Müde ist von Fun and Entertainment in Las Vegas kann sich etwas wohltuende Abwechslung durch einen Kurztrip zum Hoover Dam verschaffen.
Der Hoover Dam wurde in den Jahren 1931 bis 1935 gebaut und galt damals als Wunder der Technik. 1928 wurde der Auftrag, den Colorado River zu regulieren und seine Energie in Elektrizität umzusetzen erteilt. Deshalb wurde der Fluß zunächst mittels in den Fels gesprengter Tunnel umgeleitet. Dann kamen Zement, Stahl und 17 gigantische Turbinen, die zusammen vier Milliarden Kilowattstunden Energie produzieren. Anfang 1935 war der Damm fertig, im Februar füllte sich der Lake Mead langsam.
Der Damm ist 221 Meter hoch, an der Basis 198 Meter dick und 379 Meter lang. Sieben Millionen Tonnen Zement, 1000 Meilen Stahltrossen und soviel Stahlgerüst im Inneren wie das Empire State Building in New York!
Bei einer Millionen Besucher pro Jahr herrscht auf, in und unter der Staumauer immer Hochbetrieb. Vor allem zwischen Memorial Day und Labor Day wird es eng. Die beste Zeit für einen Besuch ist vor 10 Uhr Morgens. Danach herrscht auf der Staumauer und auf der US 93 Stop and Go. Besuche an Wochenenden sollte man sowieso meiden, da hier der Andrang aus Las Vegas besonders groß ist.
Von Las Vegas erreicht man den Hoover Dam auf der US 93 über Boulder City (Fahrzeit unter einer Stunde).
Nach einer letzten engen Kurve kommt der Damm dann endlich in Sicht. Wie ein gigantischer Korken verstopft er den Black Canyon, mehr als 200 Meter Höhendifferenz zwischen Lake Mead und Colorado River schaffend. Der Blick von der Staumauer ist einfach grandios. Fast schon eine Sehenswürdigkeit ist auch das für 450 Autos angelegte, in den Felsen gesprengte Parkhaus. Man Fährt aber besser auf die andere Seite des Damms, nach Arizona, da ist das Parken kostenlos.
Das 1995 eröffnete Besucherzentrum ( auf der Nevada Seite) hält weitere interessante Informationen, Ausstellungen und Filme bereit. Von hier sausen Fahrstühle in 75 Sekunden zur Basis des Damms hinab, dann führt die „Dam Tour“ zu den Turbinen und hinaus ans Tageslicht.
Täglich finden zwei geführte Besichtigungstouren, die „traditional tours“ (ca. 55 Minuten, 8$) und die „hard hat tours“ (ca. 2 Stunden, 25$), statt. Beide führen Besuchergruppen hinab zu den Turbinen und Generatoren. Bei der „hard hat tour“ – hier werden Schutzhelme getragen – erforscht man zudem das weitläufige Tunnelsystem. Wegen des großen Besucherandrangs kann es aber zu erheblichen Wartezeiten kommen.
Fazit: Ein Besuch am Hoover Dam kann eine wohltuende Abwechslung zu Fun and Entertainment in Las Vegas sein.
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.03.2002, 18:58 Uhr von rofis
Bewertung: sehr hilfreichals wir dort waren, gabs Parken umsonst und ebenso eine gratis Damm-Tour. Lohnt sich!
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