Hybrid Theory - Linkin Park Testbericht
ab 23,06 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Signsfan
Nu-Metall, der dich auszieht!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als ihr Album \"Hybrid Theory\" vor ca. 4 Jahren erschien, hatten die fünf Jungs [mittlerweile sind es schon sechs ^^] von Linkin Park wahrscheinlich noch nicht einmal im Traum gedacht, welchen Erfolg sie damit verbuchen würden. Doch sind es wirklich Künstler oder nur ein paar zusammengebastelte Möchtegernschönlinge, die nur von ihren Plattenfirmen hochegelobt werden? Nun, hören wir doch einfach mal in ihr Album hinein.
[Damit ihr jetzt vor lauter Namen, nicht ganz wuschelig werdet, erkläre ich hier noch schnell, wer in dieser Band für was zuständig ist.
Chester Bennington: Sänger
Mike Shinoda: Rapper, kümmert sich aber auch um einen Haufen andere Sachen, wie z.B. das Sampling
Rob Bourdon: Schlagzeuger
Joseph Hahn: Zuständig für Aufnahmen, Sampling und Scratching
Brad Delson: Gitarrist/Bassist
Wer jetzt sagt \"HEY, da fehlt ja einer!?\", der hat erstmal recht, denn Linkin Park hat seit einiger Zeit noch einen Bassisten bekommen, der sich \"Phoenix\" nennt, aber da er zu dem Zeitpunkt, zu dem dieses Album aufgenommen wurde noch nicht zur Band gehörte, wird er im Folgenden nicht mehr erwähnt.]
Am Schluss jedes Liedes, werde ich zwischen 1 und 10 Punkten vergeben. Wo bei 1 das schlechtmöglichtste Ergebnis, 10 das bestmöglichste ist.
1.PAPERCUT
Intro: Elektronisches Schlagzeug, gefolgt von einigen anderen Synthesizerklängen, die sich mit dem Einsetzen der donnernden Gitarre auflösen.
Die Strophen werden von Mike gerappt. Manchmal wird im Hintergrund geflüstert, so dass eine eigenartige Gänsehautstimmung entsteht, die auch durch den Text ausgedrückt wird. Man fühlt sich beobachtet, durchschaut, genau wie es besungen wird:
\"It\'s like a face that I hold inside
A face that awakes when I close my eyes
A face that watches every time I lie
A face that laughs every time I fall...
[And watches everything!]\"
Dann setzt Chester mit ein und die beiden singen [oder rappen] zusammen den Refrain.
Danach wiederholt sich das Ganze.
Nun mündet das Lied in einen komplett neuen Teil, in dem Mike und Chester teilweise sogar zweistimmig [und sehr harmonisch!] singen. Hört sich klasse an, auch, wenn es dabei von seinem düsteren Charakter verliert.
Insgesamt ein würdiger Einstieg für dieses Album, aber mehr für die kleine Pause zwischendurch.
Punkte: [8/10]
2.ONE STEP CLOSER
Schon am Anfang deutlich agressiver als Papercut. Die einfache Gitarrenmelodie, die sich schon im Intro befindet wird auch im weitern Stück immer wieder aufgegriffen. Die Strophen werden von Chester mit zarter Stimme gesungen, die aber jeweils zu Ende einen deurlich kräftigeren Klang bekommt. Im Refrain wieder sehr harte Gitarrenriffs. Chester singt mit seiner sehr kräftigen Stimme, während im Hintergrund Mike und Chester gleichzeitig mit einem kurzen Rap einsetzen [jaja, die Wunder der Technik^^]. Nach dem zweiten Refrain wird es zunächst leise. Es baut sich eine drohende Spannung auf und alles richtet sich darauf, diese auch endlich zu entladen, bis Chester plötzlich zu schreien beginnt:
\"SHUT UP WHEN I\'M TALKING TO YOU! SHUT UP!\"
Und das ist unfraglich der Höhepunkt des Liedes. In diesen ca. 15 -20 Sekunden, in denen Chester die obengenannten Worte noch einige Mal wiederholt, während das Schlagzeug, die Gitarren und das Mischpult von Mr.Hahn den passenden Hintergrund liefern. Schließlich gibt es noch einen Refrain, der nach dieser Explosion noch mehr Spaß macht, als die vorherigen.
Punkte: [10/10]
3.WITH YOU
Ein paar lustige Scratcheffekte fürs Intro, die wirklich Spaß machen, danach dein donnernder Bass, der einen regelrecht erdrückt. Fantastischer Einstieg! Die beiden Strophen sind deutlich ruhiger. Sie haben die Wirkung eines Traumes. Mike rappt mit einer wirklich schönen Stimme:
\"I woke up in a dream today
to the cold of the static an put my cold feet on the floor
forgot all about yesterday
remembering I\'m peretendnig to be where I\'m not anymore...\"
Wunderschön verträumt. Danach setzt Chester ein. Und zwar mit der harten Realität. Hier geht er mit der Kraft seiner Stimme bis an die Grenzen und singt eine außergewöhnliche, aber ohrwurmlastige Melodie, die von einem atemberaubenden Bass und harten Gitarrenriffs begleitet wird. Hier der Text dieses Teils [mit einer liebevollen und sehr starken Botschaft]:
\"It\'s true
the way I feel
was promised by your face
the sound of your voice
painted on my memories
even if you\'re not with me [dt: auch wenn ich nicht bei dir bin...]
I\'m with you!\" [...bin ich bei dir!]
Im Refrain treffen Mike und Chester aufeinander und damit quasi Traum und Realität. Auch musikalisch wird hier ein Kompromiss gefunden.
Später bekommt Mr.Hahn einen Scratch-Teil ganz für sich allein, bei dem er zeigen kann, was er drauf hat. Darauf folgt noch eine kleine Gesangseinlage von Chester und der Refrain, wobei mich diese Abschnitte des Liedes nicht mehr ganz so fesseln können, wie die davor.
Auch, wenn das Lied zum Schluss abflaut vergebe ich volle Punktzahl, denn einige Stellen sind wirklich Wahnsinn!
Punkte: [10/10]
4.POINTS OF AUTHORITY
Wie immer zu anfangs sehr elektronisch, aber ruhig. Mike setzt einige Sekunden später ein und beginnt zu rappen. Sofort, nachdem er damit aufhört, setzen die Gitarren mit einer wirklichen Ohrwurmmelodie ein, die immer wieder wiederholt wird und zu der man wirklich abrocken kann [und die übrigens nur aus drei Tönen besteht]. Zu Beginn der Strophen wird es kurz leise, dann setzen die Gitarren, der Bass und das Schlagzeug wieder in voller Stärke in der altbekannten Melodie ein. Chester singt jedoch sehr ruhig und leise. Im Refrain kippt das Ganze: Hier wird Chester plötzlich laut und kräftig, während die Gittarren etwas von ihrem \"Rockfaktor\" verlieren. Während des zweiten und des dritten Refrains darf dann Mike nochmal und rappt auf die schon erwähnte Ohrwurmmelodie, den Text, den er bereits im Intro gerappt hat. Auch der Abspann ist eine Variation dieser Melodie mit Mr.Hahns Scratcheinlage.
Punkte: [10/10]
5.CRAWLING
Von Linkin Park-Fans wie -Gelegenheitshörern wird dieses Lied bejubelt und besungen. Trotzdem finde ich, dass Crwaling zu den schlechtesten Liedern der CD gehört. Die Strophen sind ruhig, meiner Ansicht nach ZU ruhig und unschuldig. Der Refrain langsam und tragend. Majestätisch, aber kann mich nicht ansprechen. Ich finde, dass diese Melodie nicht wirklich zum Text passt. Der Text ist wirklich schön, keine Frage, doch er hat nichts mit der Melodie zu tun. Dagegen muss man sagen, dass Chester hier wirklich eine sehr schöne Stimme hat, was das Lied allerdings nicht ausgleichen kann.
Punkte: [3/10]
6.RUNAWAY
So, nach diesem ersten Tiefpunkt gelangen wir zum Lied \"Runaway\". Auch dieses Lied beginnt sehr ruhig, auch die Strophen sind eher \"harmlos\", was nicht heißen soll, dass sie langweilig sind. Dann kommt jeweils ein netter Refrain mit dem doch sehr bestimmten Text:
\"I wanna runaway
Never say goodbye
I wanna know the truth
Instead of wondering why
I wanna know the answers
No more lies
I wanna shut the door
And open up my mind\"
Auch die Melodie ist nicht schlecht, wenn sie auch meiner Meinung nach die Botschaft nicht wirklich rüberbringt. Bridge in diesem Lied, ist eine Variation des Refraintextes. Am Anfang hat mich dieser Teil sehr genervt, doch mittlerweile finde ich, ist es das beste am ganzen Lied. Hier beginnt Chester immer sehr leise und das letzte Wort schreit er dann plötzlich. Im Hintergrund befinden sich ganz interessante Syntheesizereffekte.
Insgesamt sicher nicht schlecht, aber auch nicht für die Ewigkeit geschaffen.
Punkte: [6/10]
7.BY MYSELF
Ich glaub, das ist einer der unbeliebtesten Linkin Park Songs, obwohl ich nicht finde, dass er diesen Titel verdient. Gleich am Anfang harte rockige Gitarren abgwecheselt mit einem Effekt, der sich irgendwie nach einem Pfeifton anhört. In den Strophen rappt Mike einen - so finde ich - sehr interssanten und intelligenten Text. Hier mal ein kleiner Aussschnitt:
\"If I turn my back I\'m defenseless
and to go blindly seems senseless
If I hide my pride and let it all go on
then they\'ll take from me till everything\'s gone...\"
Begleitet wird er von einem sehr elekronischen Pad und Schlagzeug. Insgesamt wirkt es doch sehr kalt. Der Refrain hat Stärke und ist abwechslungsreich.
Zuerst schreit Chester: \"MYSELF!!\"
Mike rappt: \"I ask why\"
Chester mit einem liebevollen Stimmchen \"But in my mind I find\"
Mike: \"Ich can rely on myself\"
Und das jeweils ohne Pause dazwischen. Im Hintergrund wieder der Gitarrensound vom Anfang und der Pfeifton. Am Schluss des Refrains singt Chester mit sehr krafvoller Stimme, was vielleicht nicht so wirklich zum Text passt.
Nach dem zweiten Refrain kommt wie immer ein Zwischenteil. Im Hintergrund wieder das Elektronikpad, Mike flüstert fast. Dann bricht es aus Chester heraus und es beginnt ein Wechselspiel zwischen dem rappenden Mike und dem schreienden Chester.
Schließlich folgt nach einmal Chesters Gesangspart aus dem Refrain.
Punkte [7/10]
8. IN THE END
Ein Lied, dass wohl den meisten bekannt ist. Es fängt mit einer einfachen Klaviermelodie an. Dann hat Mike einen ziemlich langen Rapppart. Ab und zu meldet sich Chester mit einer sehr niedergschlagenen und herzzereissenden Stimme im Hintergrund. Insgesamt legt sich über die Strophen etwas sehr trauriges und es passt 1A zum Text, in dem es um Vergänglichkeit und Abschied geht. Genial! Der Refrain bringt leicht rockige Abwechslung mit sich, ohne dabei die Linie des Liedes zu verlieren, im Gegenteil. Auch als Chester später zu singen beginnt, erst sehr zart, dann sehr kräftig [alleridings ohne übertriebene Agression - eher verbittert und traurig], bleibt die Stimmung des Stückes erhalten. Insgesmat macht \"In the End\" wirklich Spaß und gehört auch zu den hocheglobtesten Liedern Linkin Parks. Gratulation!
Punkte: [10/10]
9. A PLACE FOR MY HEAD
Das Intro [eine süße gezupfte E-Gitarre] ist nach meinem Geschmack etwas zu lang und einseitig.
Danch darf mal wieder Mike als Erster. Er rappt ziemlich schnell und man fragt sich warum er es denn so eilig hat ^^. Na ja, nicht gerade der Kracher. Der Refrain hingegen hat da schon mehr Power, auch wenn die Melodie nicht sonderlich mitreissend ist, kann man an ihr Gefallen finden, oder sie zumindest tollerieren - denn nach dem zweiten Refrain geht das lied erst wirklich los. Wenn man sich an den flüsternden Chester erstmal gewöhnt hat [hat bei mir echt lang gedauert - frühert hat mich dieser Teil nämlich immer TOTAL genervt], darf man sich jetzt endlich wieder auf eine seiner Explosionen freuen.
\"YOU TRIED TO TAKE THE BEST OF ME - GO AWAY!\"
Diesen Satz schreit Klein-Chester einem ein paar mal um die Ohren, dann folgt gleich ein Refrain, und es geht in die zweite Runde: Hier schreit Chester mit einem dröhenenden, hammerharten Bass im Hintergrund, der nur auf Chester ausgegelegt ist:
\"SHUT...UP...WHY\" [Das \"Why\" könnte aber ebenso gut ein Urschrei sein^^]. Und es geht weiter, denn jetzt setzt Mike ein und rappt einen Teil der ersten und zweiten Strophe während Chester im Hintergrund weiterschreit und der letzte Schrei, der ertönt schleißelich: \"GO AWAY FROM ME!\" ist. Sehen wir über die schlechten Teile hinweg, denn der Schluss ist wirklich atemberaubend!
Punkte: [10/10]
10. FORGOTTEN
\"Forgotten\" beginnt gleich mit dem Refrain. Sehr schnell und von Mike und Chester abgewechselt. Rockt ziemlich ab! Danach geht es sofort in die 1.Strophe über, die ebenfalls sehr schnell gerappt wird [diesmal nur von Mike] und die im Hintergrund eine außergewöhnliche besänftigende Melodie birgt. Dann wieder Refrain, wobei dieser durch eine kleine Gesangeinlage von Mike und Chester erweitert wird:
\"In the memory you\'ll find me
Eyes burning up
The the darkness holding my tightly
Until the sun rises up\"
Später rappen Mike und Chester zusammen einen sehr Linkin Park-ungewöhnlichen Teil. Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Am Anfang gefiel es mir, weil es doch mit der Geschwindigkeit und der steigernden Lautstärke mitreißt, mittlerweile finde ich diesen Teil nicht mehr ganz so toll.
Punkte: [7/10]
11.A CURE FOR THE ITCH
Es ist kein wirkliches Lied, zumindest betrachte ich es nicht so. Ich denke, es ist eher ein Gag. Am Anfang wir gehustet und Mr.Hahn gibt mit verzerrter Stimme Kommentare ab. Es wird gescratcht, ein bisschen mit dem Schlagzeug experimentiert. Danach kommt eine sinnlose und meiner Meinung nach relativ langweilige Melodie.
Punkte: [3/10]
12.PUSHING ME AWAY
Zuerst konnte ich mich mit diesem Lied überhaupt nicht anfreunden, mittlerweile gehört es zu meinen absoluten Lieblingsliedern. Es beginnt langsam, mit einer irgendwie süßen Melodie. Erinnert mich an chinesisch, aber weiß nicht warum. Diese Melodie befindet sich auch im Hintergrund der Strophe und Chester singt mit ruhiger und unschuldiger Stimme:
\"I\'ve lied to you - the same way that I\'ll always do.
This is the las smile that I\'ll fake for the sake of being with you...\"
Und während Chester das \"you\" noch einige Sekunden lang aushält, rappt Mike schnell aber passend hinein. Dieses Schema wiederholt sich während des Liedes noch einige Male. Der Refrain hebt sich nicht sonderlich von den Strophen ab, damit meine ich aber nicht, dass er langweilig ist. Im Gegenteil, dadurch entsteht eine Art Wellenbewegung durchs ganze Lied, die den Hörer mitfließen lässt. Immer wieder hoch und runter. Zwischen dem 2. und dem 3.Refrain kommt noch einmal ein wunderschöner Gesangspart von Chester, der sich richtig Mühe gibt. Alles in allem: Ein krönender Abschluss!
Punkte: [10/10]
Insgesamt als 93 von 120 Punkten [hab mich aber bestimmt verzählt^^], was für eine Bewertung mit 4 Sternen sprechen würde. Dennoch möchte ich fünf Sterne geben, weil man mit dieser CD wirklich etwas für Langzeit hat. Die Lieder werden so schnell nicht langweilig und außerdem möchte ich \"A cure for the itch\" nicht übermäßig in die Wertung einließen lassen. Denn wie gesagt halte ich dieses Lied eher für einen Gag.
So, ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen! Danke dafür, dass du diesen Bericht gelesen hast und dich hoffentlich kritisch damit auseinandergesetzt hast^^.
[Damit ihr jetzt vor lauter Namen, nicht ganz wuschelig werdet, erkläre ich hier noch schnell, wer in dieser Band für was zuständig ist.
Chester Bennington: Sänger
Mike Shinoda: Rapper, kümmert sich aber auch um einen Haufen andere Sachen, wie z.B. das Sampling
Rob Bourdon: Schlagzeuger
Joseph Hahn: Zuständig für Aufnahmen, Sampling und Scratching
Brad Delson: Gitarrist/Bassist
Wer jetzt sagt \"HEY, da fehlt ja einer!?\", der hat erstmal recht, denn Linkin Park hat seit einiger Zeit noch einen Bassisten bekommen, der sich \"Phoenix\" nennt, aber da er zu dem Zeitpunkt, zu dem dieses Album aufgenommen wurde noch nicht zur Band gehörte, wird er im Folgenden nicht mehr erwähnt.]
Am Schluss jedes Liedes, werde ich zwischen 1 und 10 Punkten vergeben. Wo bei 1 das schlechtmöglichtste Ergebnis, 10 das bestmöglichste ist.
1.PAPERCUT
Intro: Elektronisches Schlagzeug, gefolgt von einigen anderen Synthesizerklängen, die sich mit dem Einsetzen der donnernden Gitarre auflösen.
Die Strophen werden von Mike gerappt. Manchmal wird im Hintergrund geflüstert, so dass eine eigenartige Gänsehautstimmung entsteht, die auch durch den Text ausgedrückt wird. Man fühlt sich beobachtet, durchschaut, genau wie es besungen wird:
\"It\'s like a face that I hold inside
A face that awakes when I close my eyes
A face that watches every time I lie
A face that laughs every time I fall...
[And watches everything!]\"
Dann setzt Chester mit ein und die beiden singen [oder rappen] zusammen den Refrain.
Danach wiederholt sich das Ganze.
Nun mündet das Lied in einen komplett neuen Teil, in dem Mike und Chester teilweise sogar zweistimmig [und sehr harmonisch!] singen. Hört sich klasse an, auch, wenn es dabei von seinem düsteren Charakter verliert.
Insgesamt ein würdiger Einstieg für dieses Album, aber mehr für die kleine Pause zwischendurch.
Punkte: [8/10]
2.ONE STEP CLOSER
Schon am Anfang deutlich agressiver als Papercut. Die einfache Gitarrenmelodie, die sich schon im Intro befindet wird auch im weitern Stück immer wieder aufgegriffen. Die Strophen werden von Chester mit zarter Stimme gesungen, die aber jeweils zu Ende einen deurlich kräftigeren Klang bekommt. Im Refrain wieder sehr harte Gitarrenriffs. Chester singt mit seiner sehr kräftigen Stimme, während im Hintergrund Mike und Chester gleichzeitig mit einem kurzen Rap einsetzen [jaja, die Wunder der Technik^^]. Nach dem zweiten Refrain wird es zunächst leise. Es baut sich eine drohende Spannung auf und alles richtet sich darauf, diese auch endlich zu entladen, bis Chester plötzlich zu schreien beginnt:
\"SHUT UP WHEN I\'M TALKING TO YOU! SHUT UP!\"
Und das ist unfraglich der Höhepunkt des Liedes. In diesen ca. 15 -20 Sekunden, in denen Chester die obengenannten Worte noch einige Mal wiederholt, während das Schlagzeug, die Gitarren und das Mischpult von Mr.Hahn den passenden Hintergrund liefern. Schließlich gibt es noch einen Refrain, der nach dieser Explosion noch mehr Spaß macht, als die vorherigen.
Punkte: [10/10]
3.WITH YOU
Ein paar lustige Scratcheffekte fürs Intro, die wirklich Spaß machen, danach dein donnernder Bass, der einen regelrecht erdrückt. Fantastischer Einstieg! Die beiden Strophen sind deutlich ruhiger. Sie haben die Wirkung eines Traumes. Mike rappt mit einer wirklich schönen Stimme:
\"I woke up in a dream today
to the cold of the static an put my cold feet on the floor
forgot all about yesterday
remembering I\'m peretendnig to be where I\'m not anymore...\"
Wunderschön verträumt. Danach setzt Chester ein. Und zwar mit der harten Realität. Hier geht er mit der Kraft seiner Stimme bis an die Grenzen und singt eine außergewöhnliche, aber ohrwurmlastige Melodie, die von einem atemberaubenden Bass und harten Gitarrenriffs begleitet wird. Hier der Text dieses Teils [mit einer liebevollen und sehr starken Botschaft]:
\"It\'s true
the way I feel
was promised by your face
the sound of your voice
painted on my memories
even if you\'re not with me [dt: auch wenn ich nicht bei dir bin...]
I\'m with you!\" [...bin ich bei dir!]
Im Refrain treffen Mike und Chester aufeinander und damit quasi Traum und Realität. Auch musikalisch wird hier ein Kompromiss gefunden.
Später bekommt Mr.Hahn einen Scratch-Teil ganz für sich allein, bei dem er zeigen kann, was er drauf hat. Darauf folgt noch eine kleine Gesangseinlage von Chester und der Refrain, wobei mich diese Abschnitte des Liedes nicht mehr ganz so fesseln können, wie die davor.
Auch, wenn das Lied zum Schluss abflaut vergebe ich volle Punktzahl, denn einige Stellen sind wirklich Wahnsinn!
Punkte: [10/10]
4.POINTS OF AUTHORITY
Wie immer zu anfangs sehr elektronisch, aber ruhig. Mike setzt einige Sekunden später ein und beginnt zu rappen. Sofort, nachdem er damit aufhört, setzen die Gitarren mit einer wirklichen Ohrwurmmelodie ein, die immer wieder wiederholt wird und zu der man wirklich abrocken kann [und die übrigens nur aus drei Tönen besteht]. Zu Beginn der Strophen wird es kurz leise, dann setzen die Gitarren, der Bass und das Schlagzeug wieder in voller Stärke in der altbekannten Melodie ein. Chester singt jedoch sehr ruhig und leise. Im Refrain kippt das Ganze: Hier wird Chester plötzlich laut und kräftig, während die Gittarren etwas von ihrem \"Rockfaktor\" verlieren. Während des zweiten und des dritten Refrains darf dann Mike nochmal und rappt auf die schon erwähnte Ohrwurmmelodie, den Text, den er bereits im Intro gerappt hat. Auch der Abspann ist eine Variation dieser Melodie mit Mr.Hahns Scratcheinlage.
Punkte: [10/10]
5.CRAWLING
Von Linkin Park-Fans wie -Gelegenheitshörern wird dieses Lied bejubelt und besungen. Trotzdem finde ich, dass Crwaling zu den schlechtesten Liedern der CD gehört. Die Strophen sind ruhig, meiner Ansicht nach ZU ruhig und unschuldig. Der Refrain langsam und tragend. Majestätisch, aber kann mich nicht ansprechen. Ich finde, dass diese Melodie nicht wirklich zum Text passt. Der Text ist wirklich schön, keine Frage, doch er hat nichts mit der Melodie zu tun. Dagegen muss man sagen, dass Chester hier wirklich eine sehr schöne Stimme hat, was das Lied allerdings nicht ausgleichen kann.
Punkte: [3/10]
6.RUNAWAY
So, nach diesem ersten Tiefpunkt gelangen wir zum Lied \"Runaway\". Auch dieses Lied beginnt sehr ruhig, auch die Strophen sind eher \"harmlos\", was nicht heißen soll, dass sie langweilig sind. Dann kommt jeweils ein netter Refrain mit dem doch sehr bestimmten Text:
\"I wanna runaway
Never say goodbye
I wanna know the truth
Instead of wondering why
I wanna know the answers
No more lies
I wanna shut the door
And open up my mind\"
Auch die Melodie ist nicht schlecht, wenn sie auch meiner Meinung nach die Botschaft nicht wirklich rüberbringt. Bridge in diesem Lied, ist eine Variation des Refraintextes. Am Anfang hat mich dieser Teil sehr genervt, doch mittlerweile finde ich, ist es das beste am ganzen Lied. Hier beginnt Chester immer sehr leise und das letzte Wort schreit er dann plötzlich. Im Hintergrund befinden sich ganz interessante Syntheesizereffekte.
Insgesamt sicher nicht schlecht, aber auch nicht für die Ewigkeit geschaffen.
Punkte: [6/10]
7.BY MYSELF
Ich glaub, das ist einer der unbeliebtesten Linkin Park Songs, obwohl ich nicht finde, dass er diesen Titel verdient. Gleich am Anfang harte rockige Gitarren abgwecheselt mit einem Effekt, der sich irgendwie nach einem Pfeifton anhört. In den Strophen rappt Mike einen - so finde ich - sehr interssanten und intelligenten Text. Hier mal ein kleiner Aussschnitt:
\"If I turn my back I\'m defenseless
and to go blindly seems senseless
If I hide my pride and let it all go on
then they\'ll take from me till everything\'s gone...\"
Begleitet wird er von einem sehr elekronischen Pad und Schlagzeug. Insgesamt wirkt es doch sehr kalt. Der Refrain hat Stärke und ist abwechslungsreich.
Zuerst schreit Chester: \"MYSELF!!\"
Mike rappt: \"I ask why\"
Chester mit einem liebevollen Stimmchen \"But in my mind I find\"
Mike: \"Ich can rely on myself\"
Und das jeweils ohne Pause dazwischen. Im Hintergrund wieder der Gitarrensound vom Anfang und der Pfeifton. Am Schluss des Refrains singt Chester mit sehr krafvoller Stimme, was vielleicht nicht so wirklich zum Text passt.
Nach dem zweiten Refrain kommt wie immer ein Zwischenteil. Im Hintergrund wieder das Elektronikpad, Mike flüstert fast. Dann bricht es aus Chester heraus und es beginnt ein Wechselspiel zwischen dem rappenden Mike und dem schreienden Chester.
Schließlich folgt nach einmal Chesters Gesangspart aus dem Refrain.
Punkte [7/10]
8. IN THE END
Ein Lied, dass wohl den meisten bekannt ist. Es fängt mit einer einfachen Klaviermelodie an. Dann hat Mike einen ziemlich langen Rapppart. Ab und zu meldet sich Chester mit einer sehr niedergschlagenen und herzzereissenden Stimme im Hintergrund. Insgesamt legt sich über die Strophen etwas sehr trauriges und es passt 1A zum Text, in dem es um Vergänglichkeit und Abschied geht. Genial! Der Refrain bringt leicht rockige Abwechslung mit sich, ohne dabei die Linie des Liedes zu verlieren, im Gegenteil. Auch als Chester später zu singen beginnt, erst sehr zart, dann sehr kräftig [alleridings ohne übertriebene Agression - eher verbittert und traurig], bleibt die Stimmung des Stückes erhalten. Insgesmat macht \"In the End\" wirklich Spaß und gehört auch zu den hocheglobtesten Liedern Linkin Parks. Gratulation!
Punkte: [10/10]
9. A PLACE FOR MY HEAD
Das Intro [eine süße gezupfte E-Gitarre] ist nach meinem Geschmack etwas zu lang und einseitig.
Danch darf mal wieder Mike als Erster. Er rappt ziemlich schnell und man fragt sich warum er es denn so eilig hat ^^. Na ja, nicht gerade der Kracher. Der Refrain hingegen hat da schon mehr Power, auch wenn die Melodie nicht sonderlich mitreissend ist, kann man an ihr Gefallen finden, oder sie zumindest tollerieren - denn nach dem zweiten Refrain geht das lied erst wirklich los. Wenn man sich an den flüsternden Chester erstmal gewöhnt hat [hat bei mir echt lang gedauert - frühert hat mich dieser Teil nämlich immer TOTAL genervt], darf man sich jetzt endlich wieder auf eine seiner Explosionen freuen.
\"YOU TRIED TO TAKE THE BEST OF ME - GO AWAY!\"
Diesen Satz schreit Klein-Chester einem ein paar mal um die Ohren, dann folgt gleich ein Refrain, und es geht in die zweite Runde: Hier schreit Chester mit einem dröhenenden, hammerharten Bass im Hintergrund, der nur auf Chester ausgegelegt ist:
\"SHUT...UP...WHY\" [Das \"Why\" könnte aber ebenso gut ein Urschrei sein^^]. Und es geht weiter, denn jetzt setzt Mike ein und rappt einen Teil der ersten und zweiten Strophe während Chester im Hintergrund weiterschreit und der letzte Schrei, der ertönt schleißelich: \"GO AWAY FROM ME!\" ist. Sehen wir über die schlechten Teile hinweg, denn der Schluss ist wirklich atemberaubend!
Punkte: [10/10]
10. FORGOTTEN
\"Forgotten\" beginnt gleich mit dem Refrain. Sehr schnell und von Mike und Chester abgewechselt. Rockt ziemlich ab! Danach geht es sofort in die 1.Strophe über, die ebenfalls sehr schnell gerappt wird [diesmal nur von Mike] und die im Hintergrund eine außergewöhnliche besänftigende Melodie birgt. Dann wieder Refrain, wobei dieser durch eine kleine Gesangeinlage von Mike und Chester erweitert wird:
\"In the memory you\'ll find me
Eyes burning up
The the darkness holding my tightly
Until the sun rises up\"
Später rappen Mike und Chester zusammen einen sehr Linkin Park-ungewöhnlichen Teil. Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Am Anfang gefiel es mir, weil es doch mit der Geschwindigkeit und der steigernden Lautstärke mitreißt, mittlerweile finde ich diesen Teil nicht mehr ganz so toll.
Punkte: [7/10]
11.A CURE FOR THE ITCH
Es ist kein wirkliches Lied, zumindest betrachte ich es nicht so. Ich denke, es ist eher ein Gag. Am Anfang wir gehustet und Mr.Hahn gibt mit verzerrter Stimme Kommentare ab. Es wird gescratcht, ein bisschen mit dem Schlagzeug experimentiert. Danach kommt eine sinnlose und meiner Meinung nach relativ langweilige Melodie.
Punkte: [3/10]
12.PUSHING ME AWAY
Zuerst konnte ich mich mit diesem Lied überhaupt nicht anfreunden, mittlerweile gehört es zu meinen absoluten Lieblingsliedern. Es beginnt langsam, mit einer irgendwie süßen Melodie. Erinnert mich an chinesisch, aber weiß nicht warum. Diese Melodie befindet sich auch im Hintergrund der Strophe und Chester singt mit ruhiger und unschuldiger Stimme:
\"I\'ve lied to you - the same way that I\'ll always do.
This is the las smile that I\'ll fake for the sake of being with you...\"
Und während Chester das \"you\" noch einige Sekunden lang aushält, rappt Mike schnell aber passend hinein. Dieses Schema wiederholt sich während des Liedes noch einige Male. Der Refrain hebt sich nicht sonderlich von den Strophen ab, damit meine ich aber nicht, dass er langweilig ist. Im Gegenteil, dadurch entsteht eine Art Wellenbewegung durchs ganze Lied, die den Hörer mitfließen lässt. Immer wieder hoch und runter. Zwischen dem 2. und dem 3.Refrain kommt noch einmal ein wunderschöner Gesangspart von Chester, der sich richtig Mühe gibt. Alles in allem: Ein krönender Abschluss!
Punkte: [10/10]
Insgesamt als 93 von 120 Punkten [hab mich aber bestimmt verzählt^^], was für eine Bewertung mit 4 Sternen sprechen würde. Dennoch möchte ich fünf Sterne geben, weil man mit dieser CD wirklich etwas für Langzeit hat. Die Lieder werden so schnell nicht langweilig und außerdem möchte ich \"A cure for the itch\" nicht übermäßig in die Wertung einließen lassen. Denn wie gesagt halte ich dieses Lied eher für einen Gag.
So, ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen! Danke dafür, dass du diesen Bericht gelesen hast und dich hoffentlich kritisch damit auseinandergesetzt hast^^.
Bewerten / Kommentar schreiben