Im Netz der Spinne (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Elli-Spirelli

Im Netz der Fragen

Pro:

Morgan Freeman , durchdachte Story

Kontra:

Einige wenige Effekte und Grübeln bei einer Szene

Empfehlung:

Ja

Kommen wir erst mal zum Film und danach zu den „Nebenwirkungen“

Zuerst einmal sei angemerkt , dass es nicht geplant war den Film zu sehen. Unter ungeplanten Umständen fanden mein Mann und ich uns im Kino ein und mussten dummerweise auch noch an der Seite sitzen. Das ungemütliche Sitzen wurde uns allerdings mit kleinen Kaffee-Knabber-Röllchen als Beilage zum Kaffee versüsst.
Wir wussten auch nicht so direkt was für eine Art Film uns erwarten wird und waren natürlich umso neugieriger.

Es stellte sich raus , dass der Film zu den Thrillern gehören soll...


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Story und meine Meinung
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Alles fängt im Prinzip acht Monate vor dem eigentlichen Hintergrund des Filmes an. Alex Cross der Profiler , der uns bereits in : „Denn zum Küssen sind sie da“ entgegengetreten ist , schickt seine Partnerin in einen Lockvogeleinsatz. Dieser geht dermaßen schief , dass er seine Partnerin in letzter Minute nicht retten konnte. Schuldgefühle folgen....

8 Monate später beginnt der Film. Eine hochbewachte Schule für die Kinder von wichtigen Politikern und reichen Leuten wird einem wie ein Sicherheitstrakt vorgezeigt. Man lernt die 1.Geige der Security auch sofort kennen , da sie morgens die Kinder sozusagen in Empfang nimmt und dies bestätigt. Ein Videoraum mit ner Menge Tasten und roten Knöpfen und weiteren Securityleuten soll dem Zuschauer den Ernst der Lage wohl zeigen können. Ich persönlich fand es zwar etwas zu übertrieben , aber auf der anderen Seite wissen wir ja gar nicht wirklich ob es in der Realität nicht ähnlich aussieht...

Nachdem man dann auch einen kurzen Einblick in den Unterricht werfen konnte geht es auch schon los. Hinter dem Rücken der Security wird die Tochter eines Senators in der Schule entführt und als die dafür geschulten Security-Beamten das mitbekommen ist es schon zu spät und der Entführer samt der kleinen , kecken Megan ist von Dannen.

Aber so ganz ohne Sinn wurde uns der Cop und Profiler (also einer der ein Täterprofil erstellt) Alex Cross nicht gezeigt , denn ausgerechnet ihn nimmt der Entführer als ersten Ansprechpartner. Sogar ein Souvenir der kleinen Megan war in seinem Briefkasten und am Telefon hörte man den Satz: Das Buch ist noch nicht geschlossen. Mysteriöses Spiel. Danach folgt ein Aufeinandertreffen mit dem zuständigen FBI-Beamten in der Villa des Senators und dessen Frau die sich natürlich Sorgen um ihre Tochter machen. Leicht genervt und beleidigt beginnt nun ein kleiner Streit zwischen den zwei Hauptagierenden des Falls , da der vom FBI nicht versteht dass man einen ledierten (wörtlich gesagt) Cop einbezieht und der Täter sich ausgerechnet an ihn wendet....

Nachdem dies nun geklärt war ging man auf eine Spurensuche der besonderen Art. Man wollte natürlich wissen wo die Tochter ist , wissen welches Motiv der Entführer hat und vor allem auch wissen warum nun ausgerechnet der Profiler die erste Anlaufstelle war.

In einigen Szenen (man mag es mir nicht verübeln) hatte ich den Gedanken an Jodie Foster in dem Film : Schweigen der Lämmer. Nicht etwa weil man hier viel Blut sah und ein „Monster“ zu suchen war , sondern weil mich Morgan Freeman in seiner Rolle und in seiner Suche überzeugen konnte.

Die letztendlich mit ihm zusammenarbeitende Security-Chefin begibt sich zusammen mit Cross in die Welt des Verstehen-Wollens und macht auf mich eher den Eindruck einer sensiblen blonden und zierlichen Frau , die Megan ins Herz geschlossen hat. Auch dass sie im entscheidenden Augenblick nicht abdrückt , weil sie Angst hat den Täter zu töten und Megan nicht wieder zu finden zeugt von der Sorge um das Senatorenkind.


Die Story erscheint in sich schlüssig , auch wenn die Details und einige Erklärungen erst im Laufe des Films erscheinen . Dadurch , dass dieser Film nicht so endet wie man es fast bis zum Schluß nioch vermuten könnte möchte ich aber zur Story selbst nicht mehr sagen , weil ich sonst jeden um ein gutes Filmerlebnis mit Überraschungen bringe.

Dadurch , dass einige Einzelheiten erst im Laufe des Films erklärt werden könnte man den geistigen Anschluß verpassen , ich kann mir sonst nämlich auch nicht erklären , wieso jemand sagt , dass der Film keine Logik hat. Alles wurde letztendlich logisch zusammengefügt , ob nun realistisch vorstellbar oder nicht fand ich für jede Frage eine Erklärung wieder.
Ich denke sowieso , dass man eine Story nicht anhand der Realitätsnähe messen sollte. Ein Film ist ein Film und ich finde diesen bis auf einige Darstellungseffekte wirklich sehr gut.

Wie jemand auf den Gedanken kommt , dass dies ein Actionfilm ist kann ich auch nicht ganz nachvollziehen , aber es mag ja Leute geben , die ein bisschen Rumballern schon als Action empfinden *grins*.


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eine Szene macht zwei Stunden Grübeln aus
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In einem Moment des Filmes hat es bei mir dermaßen klick gemacht , dass es mich danach nicht mehr in Ruhe ließ. Man sah einen Brunnen , Morgan Freeman und eine Telefonzelle. Als das Telefon klingelte , rannte der Profiler zu dem Telefon und wurde weitergeschickt. Wohin? Na zum nächsten Telefon. So ging es einige Zeit weiter , bis sich die Kommunikation zwischen Bösewicht und GuterMann per klingelndem Handy fortzog und zwischendurch in einer U-Bahnstation und dann in einer U-Bahn fortlief.....

In dem kurzen Augenblick dachte ich nur: Das kennst Du , genau so war das doch in....Ja genau...in welchem Film war das denn bloß? Kurze Rücksprache mit meinem Mann der auch sagte , er kenne diese Szene irgendwie. Auf der Fahrt nach Hause waren wir noch zu zweit am Grübeln , aber daheim grübelte ich allein. Ich dachte immer wieder an Bruce Willis und endlich , nachdem ich nun schon mindestens 5 Filme vermischte , fiel es mir dann endlich ein: Hier haben sich die Filmemacher einmal zu viel „Stirb langsam-jetzt erst Recht“ angesehen , denn so viel Unterschied gab es von der Grundaktion her wirklich nicht. Aber das nur mal am Rande...



Alles in allem ein Film bei dem man manchmal Nachdenkt und in anderen Momenten sich einfach nur wundert. Fans von Morgan Freeman lege ich diesen Film auf jeden Fall ans Herz und ansonsten lässt sich nur sagen , dass Geschmäcker verschieden sind , aber wer von dem Film eine einfache Handlung erwartet wird sich wohl eines Besseren belehren lassen müssen.


Viel Spaß oder auch nicht wünscht Euch

Eure
Elli-Spirelli

52 Bewertungen, 13 Kommentare

  • try_or_die87

    31.07.2008, 23:04 Uhr von try_or_die87
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr Hilfreich! Liebe Grüße

  • Iris1979

    05.07.2008, 23:50 Uhr von Iris1979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht. Liebe Grüße Iris

  • morla

    30.06.2008, 01:10 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    schönen sonntag noch lg. petra

  • creedy18

    14.06.2008, 20:29 Uhr von creedy18
    Bewertung: sehr hilfreich

    feiner Bericht LG Andrea

  • misscindy

    31.05.2008, 21:35 Uhr von misscindy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich, lg Sylvia

  • Baby1

    19.05.2008, 08:24 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • Zzaldo

    12.05.2008, 10:52 Uhr von Zzaldo
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein Klasse Bericht von dir.LG Stephan

  • Turbotisl1

    11.05.2008, 13:34 Uhr von Turbotisl1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht ! Liebe Grüße !

  • Puenktchen3844

    08.04.2008, 20:19 Uhr von Puenktchen3844
    Bewertung: sehr hilfreich

    Prima. LG

  • wir_2

    27.03.2008, 09:47 Uhr von wir_2
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg

  • logotip

    15.03.2008, 22:56 Uhr von logotip
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG logotip

  • frankensteins

    13.03.2008, 05:01 Uhr von frankensteins
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh lg werner

  • Mockingbird86

    14.03.2006, 20:51 Uhr von Mockingbird86
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh <br/> <br/>LG Anja