Kurzgeschichten Testbericht

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Erfahrungsbericht von Steven1984

Das Ende

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Steven fuhr mit seinem Fahrad über die Landstraße doch aufgrund des heftigen Sturmes wähere er zu Fuß wohl genauso schnell vorwärts gekommen . Er hatte das Gefühl immer schwerer von der Stelle zu gelangen und fragte sich ob er wohl noch eine oder zwei Stunden brauchen würde bis er die Stadt erreichen würde.
Es waren noch 2 Kilometer. Hinzu kam das er das Gefühl hatte je näher er seinem Ziel kam desto stärker wurde der Wiederstand den die Natur ihm an diesem Abend entgegensetzte . Er beschloss das es Heute der letzte Tag dieses Jahres war an dem er mit dem Rad zur Arbeit gefahren war , ab Heute würde er wieder sein Auto nehmen . Bei näherer Betrachtungsweise fragte er sich sowiso warum er nicht immer mit dem Auto zur Arbeit fuhr es war schließlich doch ein ganz schönes Stück . 10 bis 15 Minuten brauchte er gewöhnlich mit dem Auto um die Strecke zurückzulegen mit dem Fahrad waren es 30 bis 40 Minuten . Diese Angabe war heute Abend in ein nahezu lächerliches Licht gerückt worden , er war ja jetzt schon eine Stunde unterwegs . Solche Dinge passieren dachte er als er plötzlich von etwas geblendet wurde , ein gleißendes Licht das sogar durch seine geschlossenen Lider einen brennenden Schmerz auf seiner Netzthaut hinterlies . Dann spürte er es am ganzen Leib . Es fühlte sich an als würde sein Blut beginnen zu kochen und seine Haut anfangen sich abzulösen , er dachte er müsste sterben . Als er erwachte fand er sich im feucht schleimigen Matsch des Strassengrabens wieder , er versuchte sich zu bewegen doch jeder einzelne Muskel in seinem Körper tat elendig weh . Er sah sich um , in einer Entfehrnung von ungefähr 5 Metern glaubte er sein Fahrad zu erkennen , irgenwas stimmte hier nicht . Beim zweiten Anlauf schaffte er es sich Aufzurichten , seine Hände bluteten , nicht stark aber das heftige brennen glich es wieder aus , es wahren diese Art von Schürfwunden die so unscheinbar aussahen dessen Schmerz jedoch den einer normalen Schnitverletztung weit in den Schatten stellte . Seine Haut tat ihm weh und er hatte das Gefühl sie spanne am ganzen Körper so als sei sie einfach eine Nummer zu klein , vom waschen eingelaufen . Dann richtete er sich unter Schmerzen stöhnend auf und begann die 5 Meter zu seinem Fahrad mühsam zurückzulegen , irgendwas stimmte hier nicht . Dann blieb er stehn und betrachtete sein Fahrad das aussah als sei es schlicht und ergreifend durch die Hölle gefahren .
Das silberne Alluminium war Schwarz angelaufen Die Lackschicht die weite Teile des Rahmens überzog war ebenfalls Schwarz und hatte eine blasenähnliche Struktur angenommen , die Reifen wahren geplatzt oder besser gesagt geschmolzen . Hatte er wirklich auf diesem Fahrad gesessen als was immer es war es so zugerichtet hatte , ja war es überhaupt sein Fahrad . Er betrachtete das derangierte Gestell noch einige Augenblicke bevor er sich umdrehte und sich zu Fuß auf den Weg nach hause machte , irgendwas stimmte hier nicht . Und dann traf es ihn wie ein Schlag mitten ins Gesicht , aber natürlich , jetzt wusste er was ihn die ganze Zeit seit dem er erwacht war verwirrt hatte , es war das Wetter , der Sturm war vorüber , der Regen hatte aufgehört den Boden aufzuweichen und der Wind war abgeklungen .
Es ging nicht mal mehr ein Lüftchen und es wahr still geworden , totenstill , er konnte nicht das leiseste Geräusch vernehmen bis auf das
Schlurfen seiner Füße auf dem Asphalt des Weges die jeden seiner Schritte mit einem unangenehmen Schmerz quittierten . Nachdem er 10 Minuten gelaufen war kam er an die Straßenbahnenthaltestelle , er würde nicht bis nachhause laufen , sondern den rest des weges der zu fuss immernoch mindestens 1 Stunde dauerte mit der S-Bahn fahren .
Erschöpft lies er sich auf eine der Sitzbänke fallen und Begann darüber nachzudenken was ihm wiederfahren war . In den letzten 10 Minuten hatte er sich mit dem Gedanken auseinandergesetzt das er wohlmöglich vom Blitz getroffen worden war . Es war die einzige Möglichkeit die ihm einfiel und so belies er es dabei und nahm sich vor zu späterem Zeitpunkt noch einmal darüber nachzudenken . Wie lange war er bewusstlos gewesen war die Frage die ihn im Augenblick mehr interessierte . Der Blick auf die Uhr hatte ihm nichts genuzt , sie war stehngeblieben . Aber es konnten nicht nur 5 Minuten gewesen sein die er geschlafen hatte schließlich dauert es seine Zeit bis ein Sturm weiterzieht und soweit weg ist das es nicht mehr regnet und selbst der leiseste Wind verstummt ist , ja er musste lange weggetreten sein . Abermals sah er auf die stehngebliebene Uhr , wieviel Uhr war es . Er sah sich um , die Halteselle wahr Menschenleer , vieleicht war es ja schon so spät das gar keine Bahn mehr fuhr , er musste herausfinden wie spät es war . Dann fiel ihm ein das es ja eine Uhr hier an der Haltestelle gab sie war direkt neben dem Warthäuschen also rappelte er sich auf und ging einige Schritte nach vorn um das Zifferblatt der Uhr sehn zu können . Doch als er sie erblickte konnte er nicht glauben was er sah, sie funktionierte auch nicht . Funktionierte sie auch nicht MEHR oder hatte sie schon vorher nicht funktioniert . Er war sich sicher das sie heute mittag noch funktioniert hatte . Dann blickte er wieder aus seine Uhr und abermals auf Die Uhr der Haltestelle , ein eisiger Schauer überkam ihn , sie waren beide zur haargenau selben Zeit stehn geblieben 21:57 Uhr . Was zum Teufel war hier los ?
Sein Blick fiel in Richtung Stadt , in nicht allzu weiter Entfernung konnte er die Lichter der Shelltankstelle erkenn die unmittelbar vor dem Namensschild der Stadt hinplaziert wurde das dem Autofahrer zu verstehn gab das er nun seine Gesachwindigkeit auf 50km/h drosseln musste . Er verwarf den Gedanken mit der S-Banhn nachhause zu fahren . Er würde zur Tankstelle laufen und sich von dort aus ein Taxi rufen das ihn dann bis vor seine Haustür fährt . Als er losgelaufen war viel ihm eine weitere Ungereimtheit auf , seit dem er aus seiner Bewusstlosigkeit aufgewacht war hatte er kein einziges Auto mehr gesehn geschweige denn einen Menschen und es herrscht immer noch diese totenstille die so gar nicht zu dem offenen Gelände hier draussen passte hier ging für Gewöhnlich immer Wind der auch gewöhnlich immer Geräusche verursachte doch es war nichts zu hören nicht der kleinste Laut . Als er den kleinen Shellshop der Tankstelle betrat viel sein erter Blick auf die Uhr die über der Kasse hing , der Anblick lies ihm das Blut in den Adern gefrieren , 21:57 . Dann viel ihm ein weiteres Detail auf das an dem Bild hier drin nicht stimmte , der Kassierer war nicht da , er war alleine in der Tankstelle . Ihm wurde unheimlich und in ihm machte sich ein leichtes Gefühl von Angst breit .
Dann drehte er sich nach links und ging zum Kühlregal , er musste jetzt etwas trinken und einen klaren Gedanken fassen . Plötzlich viel ihm aus den Augenwinkeln etwas auf und er wandte seinen Blick nach rechts. Da stand der Kassierer . \"Hallo\" begrüste ihn Steven doch der Kassierer gab keinen Ton von sich . Er erstarrte als er sich den Mann in dem Shellhemd genauer betrachtete . Der Mann stand da in einer grotesk wirkenden Gehbewegung ein Bein in der Luft und verharrte in dieser Position allen Gesetzten der Schwerkraft trotzend . Steven tat zitternd einige Schritte auf den Mann zu und aus irgendeinem Grund fühlte er seinen Puls . Doch er suchte vergeblich , dieser Mann hatte keinen Puls . Ihm kam wieder das Bild von seinem Fahrad und wie es aussah und plötzlich wusste er es . Normalerweise hätte er es sein müssen der nichtmehr atmete doch es war die Welt um ihn herum die aufgehört hatte zu atmen .
Ende

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-08 19:07:40 mit dem Titel " War da nicht was ??? "

Frank Simmson war 8 Jahre alt , saß an seinem Schreibtisch und beendete grade seine Schulaufgaben . Sein Kopf fuhr nach links herum , \"War da nicht was?\". Er starrte in die Ecke des Zimmers . Auch sein Hund Terry stand mitten im Zimmer mit gesträubtem Fell , knurrte leise und starrte ebenfalls in die Ecke des Zimmers . Es war zwar schon dämmrig jedoch konnte man noch sehr gut erkennen was sich dort in der besagten Ecke befand . Nichts , absolut nichts . \"Unsinn\" dachte sich Frank und wante sich wieder seinem Heft zu , während Terry sich vor dem Bett des jungen hinlegte und gähnte . Doch plötzlich lief Frank ein Schauer über den Rücken .

Jack Simmson , der Vater des Jungen , der in der Garage das Auto poliert hatte und grade die Politur zurück in das Regal stellen wollte blickte zum Tor , \" War da nicht was ?\". Er begab sich hinaus und sah sich um , er hätte schwören können es sei etwas am Tor vorbeigehuscht , aber da war weit und breit nichts und niemand zu sehen . Er sah hinauf zum dämmrigen Himmel an dem die Wolken wie vom Sturm gepeitscht über ihn hinwegzogen . \"Seltsam\" sagte er sich \"Hier unten ist kaum ein Lüftchen zu spüren\" .

Mary Simmson , die Mutter und Ehegattin stand am Herd und holte grade das heiße Blech mit dem Apfelkuchen heraus , \" War da nicht was? \", die Zimmertür öffnete sich und viel abrupt wieder ins Schloss .
\" Jack \" rief sie , \" bist du das? \", sie drehte sich um und blickte zur Tür , doch da war niemand , sie war alleine . Schnell stellte sie das Blech auf dem Küchentisch , öffnete die Tür und trat in den Flur . Auch hier war niemand , sie bekam eine Gänsehaut . \" Jack \" rief sie \" Frank , ihr könnt kommen der Kuchen ist fertig \",\" Ich komme \" hörte sie Franks Stimme von oben .

Terry lag vor dem Bett und starrte in die Dunkelheit darunter .

Frank stand vom Schreibtisch auf , \" komm Terry , es gibt Kuchen \" sagte er und sah sich um . Doch er konnte seinen Hund nirgends entdecken , \"hat sich wohl wieder unterm Bett versteckt\" dachte Frank und rief \" komm schon raus \". Er beugte sich hinunter , schob den Kopf unter das Bett und starrte in die Dunkelheit .

\" Frank kommst Du endlich ? \" rief die Mutter im Hausflur . Kein Antwort . \" Frank!!! \" rief sie erneut . Nichts . Mary stieg die Treppe hinauf . \" Wo seid ihr denn?\",\" Wo habt ihr euch versteckt ?\".

Jack betrat das Haus , er sah die offene Küchentür und den dampfenden Apfelkuchen auf dem Tisch \" Mary , Frank wenn ihr nicht kommt fange ich schon ohne euch an !\". Da hörte er wie seine Frau oben zum zweiten mal rief \" Wo habt ihr euch ver...\" Stille . Ein eisiger Luftzug wehte durch den Hausflur und Jack lief es eiskalt den Rücken hinunter . Er rannte die Treppe hinauf \" Mary \" schrie er \" Frank wo seid ihr? \", er stürtzte ins Kinderzimmer , \" Wo seid ihr denn ?\" . Er kniete sich hin und blickte unter das Bett , Dunkelheit .

Sherrif Pendergast , 67 Jahre alt und Sherrif der Ortschaft Simmsons-Lodge im Bundesstaat Maine , kam gegen 22Uhr leicht schwankend nach Hause . Er blickte den Simmson-Hill hinauf und sah , das im Simmson-Haus alle Fenster hell erleuchtet waren . Er nickte vor sich hin und brummte \" alle noch wach \", und es war ihm als höre er aus der Ferne eine Stimme rufen \" wo seid ihr , wo seid ihr denn ?\". Er dachte sich nichts dabei , obwohl im eigentlich längst hätte etwas auffallen müssen . Als Pendergast gegen 4 Uhr morgens zum ersten mal aufwachte sah er zum Fenster hinaus und murmelte \"noch immer das ganze Simmson-Haus hell erleuchtet?\", er bemerkt seinen Irrtum immer noch nicht . Während er wieder einschlief glaubte er wieder die Stimme zu hören die rief \" Wo seid ihr , wo bin ich ???\".

Um 6 Uhr in der Früh , es war schon hell , wachte Pendergast auf und sah sogleich aus dem Fenster , dann fuhr er herum und weckte seine Frau . \" Martha \" schrie er fast und seine Stimme überschlug sich fast \"Martha , das Simmson-Haus auf dem Hügel , es ist weg , es ist weg !\". Er packte sie am Arm \" Es ist einfach nicht mehr da !\". Martha setzte sich auf und zog die Augenbrauen zusammen . \" Pendergast \" sagt sie mit ihrer rauen aber herzlichen Stimme \" das war wohl ziemlich viel Whiskey Gestern Abend was?\" , \" aber sieh doch ! \" rief er \" es ist weg ! \" . Seine Frau tippte sich sachte auf die Stirn und erwiderte während sie ihm fest in die Augen sah \" Pendergast , sicher ist es weg , schon ziemlich lange soger \" und fuhr fort \" so ungefähr hundert Jahre muß es wohl her sein das die Simmsons und ihr Haus über Nacht verschwanden \" . Pendergast starrte sie an , nätürlich , was redete er da . Aber was hatte er denn da in der Nacht gesehn und gehört und warum war er so sicher gewesen das Haus stünde noch da oben auf dem Hügel . Dabei machte man doch solange er denken konnte den Kinder Angst mit dieser Geschichte , er schüttelte den Kopf und stapfte langsam in die Küche . Er wird langsam alt dachte seine Frau die sich wieder hingelegt hatte . In der Küche angekommen nahm Pendergast die Dorfcronik aus dem Regal und blätterte in ihr . Es dauerte nicht lange bis er Eintrag über das Verschwinden des Hauses fand , er blickte auf das Datum , 1. Juni 1822 . Dann sah er auf den Kalender und ihm wurde unheimlich , 1. Juni 1922 .
Mit höllischem Heulen und Kreischen begann der Sturm .

John Ridley , 37 Jahre und Lehrer legte langsam das Heft aus der Hand und schmunzelte . Nicht schlecht dieser Aufsatzt des 11 jährigen Frank Simmson , nicht schlecht . Er blickte hinaus in die beginnende Dämmerung , aus den Augenwinkeln heraus bemerkte er eine kaum wahrnehmbare Bewegung aus der Ecke des Zimmers , er fuhr herum , \"War da nicht was?\"

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