Erfahrungsbericht von angelika46
Schicksalsbericht von Dave Pelzer
Pro:
rüttelt die Menschen etwas auf
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Sie nannten mich Es, das ist der Titel des Taschenbuches von Dave Pelzer, das mich sehr fasziniert hat.
Dave Pelzer beschreibt in einer Kurzgeschichte/Taschenbuchausgabe des Wilhelm Goldmann-Verlages, seine Kindheit.
Das Buch kann über www.derclub.de bezogen werden und kostet als Sonderpreis momentan 10,-- Euro.
Dave J. Pelzer, geboren 1960 hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kindesmisshandlung zu bekämpfen und zwar unter dem Motto \"Hilfe zur Selbsthilfe\". Er unterstützt verschiedene Kinderschutz-Organisationen.
Es handelt sich in der Kurzgeschichte um einen erschütternden autobiographischen Bericht, in dem man die Misshandlungen und die Befreiung davon in eindrucksvoller Weise miterleben kann.
Dave Pelzers Mutter ist Alkoholikerin. Sie misshandelt Dave bis zu seinem 12. Lebensjahr bis an den Rand des Todes.
Sie bestraft ihn mit Essensentzug, sie zwingt ihn den Kot des jüngeren Bruders zu essen, prügelt ihn fast zu Tode und geht mit dem Messer auf ihn los.
Lange bleiben die Misshandlungen von den Lehrern und Mitmenschen unbeachtet oder unbemerkt. Auch sein Vater ignoriert die Misshandlungen einfach, weil auch er Angst vor der dominierenden Mutter hat.
Erst eine junge Aushilfslehrerin bringt den Stein ins Rollen. Der Junge wird ab diesem Zeitpunkt immer wieder von einer Krankenschwester befragt und erfindet unwahrscheinliche Geschichten, die seine Verletzungen begründen sollen.
Am 05. März 1973 endlich wird er von der Jugendhilfe in ein Heim gebracht, was für ihn die Erlösung seiner Qualen bedeutet.
Unbegreiflich ist, warum nur er das Opfer seiner Mutter wurde, seine 4 Geschwister blieben weitestgehend von Misshandlungen verschont.
Das Taschenbuch hat zwar nur 158 Seiten. Jedoch sind die Erlebnisse und unglaublichen Qualen des Jungen eindrucksvoll geschildert.
Lange haben sich die Lehrer und Mitmenschen aus allem herausgehalten. Deshalb stellt sich die Frage, wielange darf man zusehen, wenn man glaubt ein Kind wird von den Eltern mißhandelt?
Meine Meinung:
Das Buch ist bestimmt eine entscheidende Hilfe, wenn man damit konfrontiert wird, ob ein Kind eventuell misshandelt wird oder nicht.
Aufgrund dieses Buches, wäre auf jeden Fall bei mir die Bereitschaft größer, lieber einmal mehr eine Anzeige zu erstatten, wie einmal zuwenig. Man sollte überhaupt viel mehr auf seine Umgebung und unmittelbaren Nachbarn achten. Man kann schon sehen, ob ein Kind glücklich wirkt, ob es öfter Verletzungen hat usw.
Auf jeden Fall werde ich in Zukunft meine Augen in Bezug auf Kindesmisshandlung offen halten.
Dave Pelzer beschreibt in einer Kurzgeschichte/Taschenbuchausgabe des Wilhelm Goldmann-Verlages, seine Kindheit.
Das Buch kann über www.derclub.de bezogen werden und kostet als Sonderpreis momentan 10,-- Euro.
Dave J. Pelzer, geboren 1960 hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kindesmisshandlung zu bekämpfen und zwar unter dem Motto \"Hilfe zur Selbsthilfe\". Er unterstützt verschiedene Kinderschutz-Organisationen.
Es handelt sich in der Kurzgeschichte um einen erschütternden autobiographischen Bericht, in dem man die Misshandlungen und die Befreiung davon in eindrucksvoller Weise miterleben kann.
Dave Pelzers Mutter ist Alkoholikerin. Sie misshandelt Dave bis zu seinem 12. Lebensjahr bis an den Rand des Todes.
Sie bestraft ihn mit Essensentzug, sie zwingt ihn den Kot des jüngeren Bruders zu essen, prügelt ihn fast zu Tode und geht mit dem Messer auf ihn los.
Lange bleiben die Misshandlungen von den Lehrern und Mitmenschen unbeachtet oder unbemerkt. Auch sein Vater ignoriert die Misshandlungen einfach, weil auch er Angst vor der dominierenden Mutter hat.
Erst eine junge Aushilfslehrerin bringt den Stein ins Rollen. Der Junge wird ab diesem Zeitpunkt immer wieder von einer Krankenschwester befragt und erfindet unwahrscheinliche Geschichten, die seine Verletzungen begründen sollen.
Am 05. März 1973 endlich wird er von der Jugendhilfe in ein Heim gebracht, was für ihn die Erlösung seiner Qualen bedeutet.
Unbegreiflich ist, warum nur er das Opfer seiner Mutter wurde, seine 4 Geschwister blieben weitestgehend von Misshandlungen verschont.
Das Taschenbuch hat zwar nur 158 Seiten. Jedoch sind die Erlebnisse und unglaublichen Qualen des Jungen eindrucksvoll geschildert.
Lange haben sich die Lehrer und Mitmenschen aus allem herausgehalten. Deshalb stellt sich die Frage, wielange darf man zusehen, wenn man glaubt ein Kind wird von den Eltern mißhandelt?
Meine Meinung:
Das Buch ist bestimmt eine entscheidende Hilfe, wenn man damit konfrontiert wird, ob ein Kind eventuell misshandelt wird oder nicht.
Aufgrund dieses Buches, wäre auf jeden Fall bei mir die Bereitschaft größer, lieber einmal mehr eine Anzeige zu erstatten, wie einmal zuwenig. Man sollte überhaupt viel mehr auf seine Umgebung und unmittelbaren Nachbarn achten. Man kann schon sehen, ob ein Kind glücklich wirkt, ob es öfter Verletzungen hat usw.
Auf jeden Fall werde ich in Zukunft meine Augen in Bezug auf Kindesmisshandlung offen halten.
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